Gestern sah ich auf einem Plakat in der Hamburger Straße, dass dort schon wieder eine Einladung erfolgt zur „Informations- und Diskussionsveranstaltung“ in Sachen „Neugestaltung der Hamburger Straße“. Doch beim näheren Herantreten las ich, dass der Termin bereits am Donnerstag, dem 2. Juni 2026, gewesen ist. Was bedeutet: Nach einem Monat ist man im Rathaus noch immer nicht in der Lage, dieses Doppelplakat abzuräumen, über das Besucher der Hamburger Straße nur ihre Köpfe schütteln werden. Verwaltung als schlechtes Vorbild, denke ich.
Und in der Hamburger Straße das alte träurige Bild: Vor dem ehemaligen Ahrensburger Café Gerads, einer Ahrensburgensie, dort sieht es nach Monaten der Schließung immer noch traurig-gruselig aus. Das 15.000-Euro-Parklet vor dem Gebäude ist das Symbol für die Unfähigkeit zur Stadtgestaltung durch die
Verwaltung. Und die Maklerin bietet das Geschäftshaus an wie sauer Bier. Da gibt’s zum einen die Probleme mit dem Verkauf wegen „Sanierungsgebiet“, zum anderen den Anblick für potentielle Käufer, der wahrlich nicht einladend ist.
Wer soll in diesem Haus wieder ein Café oder Restaurant eröffnen, wenn die Gäste dort nicht mehr parken oder wenigstens kurzfristig halten können?! Und eine Außengastronomie soll auch nur im Hinterhof passieren. So können die Bürger sich also mit ihrem mitgebrachtem Kaffee & Kuchen aufs Parklett schwingen und sich die dortigen Müllcontainer betrachten. Weiterlesen









