Am 30. Juli 2022 konnten Sie auf Szene Ahrensburg den längsten Blog lesen, den Sie jemals zuvor auf Szene Ahrensburg gelesen haben. Er war und ist immer noch überschrieben: „Skandalöses bei den Stadtwerken Ahrensburg: Es sieht so aus, als hätte der Aufsichtsrat jahrelang geschlafen und würde bis heute noch schlafen!“ Und heute – also knapp vier Jahre danach – lesen Sie im Stormarnteil vom Hamburger Abendblatt: „Liquiditätsprobleme: Stadtwerke Ahrensburg planen Rückzug aus Glasfasergeschäft“.
Kurz gesagt: Die Stadtwerke Ahrensburg wurden heruntergewirtschaftet; und auf die Stadt Ahrensburg kommen Millionen weiterer Schulden zu, zumal auch das Badlantic wieder mitgerechnet werden muss, das zwischenzeitlich von den Stadtwerken übernommen worden war, weil man gehofft hatte, dass sich das defizitäre Bad mit den Gewinnen aus den Geschäften der Stadtwerke ausgleichen lässt. Aber haste gedacht. Lesen Sie bitte selber, was Reporter Filip Schwen im Abendblatt geschrieben hat!
Die Geschäftsführung der Stadtwerke Ahrensburg liegt in Händen von Julia Fest. Und der Vorsitzende des Aufsichtsrates ist der
Quereinsteiger im Rathaus, nämlich Bürgermeister Eckart Boege, der diplomierte Mathematiker – siehe auch die Abbildung rechts! Aber von einer persönlichen Kritik an diesen zwei Verantwortlichen habe ich im HA-Bericht nichts gelesen. Ich vermute mal, dass beide mit der Schieflage der Stadtwerke nichts zu tun haben, und zwar ganz und garnichts. Oder was meinen Sie, meine lieben Mitbürger…? 😎

Die Stadtwerke haben, soweit ich weiß, auch einen Aufsichtsrat.
Was sitzen dann da für Amateure.
Eigentlich soll der Aufsichtsrat die Geschäftsführung beaufsichtigen.
Offenkundig brauchen alle diese „Typen“ einen Betreuer.
Sozusagen betreutes Aufpassen.
Es ist ein Armutszeugnis für unsere Stadt.
Aber unsere Stadt wird ja durchgängig von Amateuren und Selbstdarstellern „regiert“.
Wenn, man sich dann die Einlassungen einiger Akteure (Laienpolitiker) im MARKT
durchliest, dann wird klar, warum es in Ahrensburg so aussieht wie es aussieht.
Das Elend fängt bei unserem Bürgermeister an und hört bei den Stadtverordneten auf.
Ich vermutete einmal, dass auch aus diesem Kreis der Aufsichtsrat der Stadtwerke rekrutiert wird.
Wir Bürger sollten bei den nächsten Wahlen nicht immer diejenigen wählen, die schon seit Jahren in
diesem Gremium sitzen, sondern einmal auf Sachverstand schauen.
Dann geht es auch mit Ahrensburg wieder aufwärts.