Archiv für den Monat: November 2018

Das Herz der Stadt Ahrensburg ist aus Stein und Plastik

Das Rondeel ist das Herz von Ahrensburg, ein historischer Platz inmitten der Stadt. Von hier gehen die Einkaufsstraßen der Innenstadt ab, die Manhagener Allee, die Hagener Allee und die Hamburger Straße genauso wie die Große Straße, die früher einmal den üblen Namen „Adolf-Hitler-Allee“ getragen hat. Und dieses Rondeel wurde vor Jahren neu gestaltet, wobei der Autoverkehr, der zuvor über diesen Platz ging, umgeleitet wurde.

Eigentlich könnte das Rondeel ein wunderschöner Platz zum Verweilen der Menschen im Mittelpunkt ihrer Stadt sein. Ist er aber nicht. Abgesehen von der blauen Schießbudenfigur, die ausschaut, als hätte die Geisterbahn nach dem letzten Stadtfest vergessen, sie wieder mitzunehmen, so sieht der Platz echt spießig aus. Und gar nicht einzigartig wie er hätte sein können. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 20. November 2018

Heizung & Handwerk: Ein Thema für alle Hauseigentümer

Handwerker sind immer ein viel diskutiertes Thema. Heute auch mal auf Szene Ahrensburg. Genauer Heizungsbauer. Mit so einer Firma habe ich einen Wartungsvertrag, was heißt: Einmal im Jahr kommt ein Mitarbeiter und führt die Inspektion bei meiner Heizung durch. Dafür zahle ich pro Jahr pauschal rund 150 Euro. Und wenn die Heizung mal streikt, kommt der Notdienst besagter Firma und setzt sie wieder in Gang. Anfallende Ersatzteile und Arbeitsmaterial muss ich extra bezahlen.

So, und nun kommt’s, und zwar wie folgt: Nachdem die Inspektion nach der letzten Heizperiode im Frühjahr stattgefunden hatte, habe ich die Anlage nicht mehr zum Heizen eingeschaltet sondern allein zur Warmwasserversorgung. Als es dann vor einigen Tagen wieder kälter wurde, ging ich auf meinen Dachboden und schaltete die Handlage um auf Winterbetrieb. Aber: Die Heizung hieß nur noch Heizung, denn heizen tat sie nicht mehr. 🙁

Ich füllte etwas Wasser nach, traute mich aber nicht, noch mehr reinzufüllen, da ich Angst hatte, dass es zuviel werden und überlaufen könnte – Laie, der ich bin. Die Heizung blieb kalt. Also den Kundendienst der Ahrensburger Handwerksfirma angerufen. Der kam und stellt die Diagnose: zuwenig Wasser in der Anlage (= Fußbodenheizung). Was ich als merkwürdig empfand, denn bei der letzten Inspektion musste das Wasser ja komplett aufgefüllt worden sein. Und wie gesagt: Bis zum Kälteeinbruch hatte ich die Heizung nicht eingeschaltet. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 19. November 2018

Was ist „Fördergeld“? Fördergeld ist unser aller Steuergeld

„Ahrensburg beantragt Fördergeld für einen Stadtpark“, meldet die Stormarn-Redaktion vom Hamburger Abendblatt. Und ich weise darauf hin, dass Ahrensburg bereits Fördergeld für einen Stadtpark bekommen hat, wenn Sie sich bitte mal die Parkanlagen in der Großen Straße anschauen wollen! Und Ahrensburg hat auch noch einen anderen Stadtpark, den wir als Schlosspark kennen und der auch schon viel Geld gekostet hat. Warum, um alles in der Welt, muss hinter dem Rathaus ein weiterer Stadtpark gebaut werden…?!

Wenn jetzt jemand sagt: Das muss ja nicht aus der Stadtkasse von Ahrensburg bezahlt werden, weil Fördergelder aus der Landeskasse kommen, dann sage ich: Steuergeld bleibt Steuergeld. Und wer ein Luxus-Klo nach dem anderen in die Stadt stellt und das Rathaus eine Nacht auf Kosten der Bürger blau anstrahlt, der hat kein Fördergeld verdient!

Auch der Speicher am Marstall, dessen Ankauf eine Million Euro verursacht und mit Fördergeld bezahlt wurde, steht seitdem leer. Und der Kauf ist jetzt drei Jahre her. Genauso wurde auch der Mehrzweckplatz, der zwischen Marstall und Speicher liegt, mit Fördergeld gebaut. Und? Seitdem dient er den Gästen und Lieferanten vom ParkHotel als willkommener Parkplatz, und zwar kostenlos.

Wenn Anträge von Ahrensburg in Kiel eintreffen, dass wieder mal Fördergeld benötigt wird, dann sollte man in der Landeshauptstadt mal ganz genau in die Schlossstadt gucken! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 19. November 2018

Nachrichten & Notizen: Roter Freitag in der Sparkasse, Gruselkabinett im Marstall, Helden in Flammen und ein attraktiver Stand, der nicht auf dem Wochenmarkt steht

Am Freitag in der vor uns liegenden Woche ist „Red Friday“. Jedenfalls bei der Sparkasse Holstein. „Red Friday“ erinnert mich an den berühmten „Black Friday“ nur eben in anderer Farbe: nicht schwarz, sondern rot. Blutrot. Also statt schwarzer Freitag ein blutiger Freitag. Und wie können wir uns davor schützen…?

Die Sparkasse Holstein rät in einer Anzeige: „Sichern Sie sich Super-Rabatte rund um unsere Produkte und die Chance auf tolle Gewinne!“ Und wer das liest, der staunt und fragt: Wie kann man sich rund um Produkte denn Super-Rabatte sichern? Und welche Produkte sind gemeint – Sparschweine vielleicht? Oder Goldmünzen mit Rabatt? Oder rote Socken, die am roten Freitag im Sale zu kaufen sind?

Und dann sollen wir uns auch noch die Chance auf tolle Gewinne sichern. Was sind das für tolle Gewinne – Goldbarren vielleicht? Aktien womöglich? Oder Diamanten, Traumreisen, Autos und Häuser? Oder sind die Gewinne möglicherweise gar nicht so toll, also eventuell nur ein Tütchen mit roten Gummibären von Haribo? Oder ein roter Luftballon zum Selberaufblasen…? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 18. November 2018

Traurige Kastanienbäume am Lindenhof: Der Tunnelbau hat zu Vorschäden der Bäume geführt

Alles klar: Die kranken Bäume am Rande der Lindenhof-Bebauung haben „Vorschäden“. Und diese Bäume sind Kastanien und  keine Linden, wie ich fälschlicherweise angenommen hatte. (Die Linden auf der anderen Seite in der Wilmelmstraße wurden ja schon abgeholzt. Warum? Vermutlich, weil sie Vorschäden gehabt hatten.)

Am Wochenende fand ich den nebenstehenden Bericht im 3. Buch Abendblatt. Darinnen steht die Information aus dem Umweltausschuss: „’Die Verwaltung hat uns eine nachvollziehbare Erklärung für den schlechten Zustand der Bäume geliefert‘, sagt der Ausschussvorsitzende Christian Schmidt von den Grünen.“ Und diese Erklärung lautet: Die Vorschädigungen der Kastanien stammen aus den letzten Jahrzehnten aufgrund diverser Maßnahmen wie Tunnelbau und Parkplatznutzung. Außerdem war in den Kastanien die Maniermotte tätig. Und dazu kam dann noch die Trockenheit im vergangenen Sommer.

Zur Info: Der besagte Tunnel wurde vor rund 30 Jahren gebaut. Und deshalb füge ich prophylaktisch hinzu, dass möglicherweise auch die Bäume an der Alten Reitbahn geschädigt wurden durch den Bau eben dieses Tunnels und durch die Autos, die dort parken. Das halte ich fest in weiser Voraussicht auf das, was dort eventuell noch kommen könnte.) Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 18. November 2018

Innenstadt ohne Autos ist wie Einkaufsstraße ohne Läden

Es gibt in Ahrensburg immer wieder Leute, die sind nicht einmalig klug, sondern die sind neunmalklug. Sie erzählen: Die Autos müssen raus aus der Innenstadt, damit die Menschen dort lustwandeln können. Und wie sollen die Menschen in die Innenstadt kommen, wenn nicht mit dem Automobil? Ganz einfach: Zu Fuß sollen sie gehen, mit dem Fahrrad fahren, dem Rollstuhl, mit dem ÖPV, mit dem Roller oder auf dem Skateboard. Und das gilt natürlich für alle Menschen, vom Säugling bis zu seinen Großeltern, für Gesunde genauso wie für Kranke, für Jogger ebenso wie für Lahme.

Ahrensburger Symbol für Dummheit

Die Folgen wären, dass die Läden, Restaurants, Cafés, Apotheken, Arztpraxen u. a. straßenweise schließen würden. Weil Menschen ohne Autos beim Einkaufen beschränkt sind in ihrem Alltag. Und was von ganz besonderer Bedeutung ist: Kunden, die in der Ahrensburger Innenstadt einkaufen, kommen schätzungsweise nur zur Hälfte aus Ahrensburg. Die andere Hälfte jedoch reist aus den umliegenden Ortschaften an.

Ohne diese Kunden aus den Nachbargemeinden könnten die Geschäfte in Ahrensburg heute gar nicht mehr existieren. Und die Bürger würden in einer autoleeren Innenstadt auch vor warenleeren Schaufenstern flanieren und könnten ihren mitgebrachten Kaffee in der Parkanlage in der Großen Straße trinken und sich am Plätschern vom Springbrunnen erfreuen. Oder auf dem Rondeel sitzen stehen und in das stumpfsinnige Gesicht des Blaumanns starren, dem Ahrensburger Sinnbild für Ignoranz und Dummheit. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 17. November 2018

Eine Luft- und Lachnummer im 3. Buch Abendblatt: Angelika Andres dreht seit vier Jahren „topmotiviert“ Däumchen!

Nachdem ich am 9. 11. 2018 das Ahrensburger Stadtmarketing reklamiert habe und danach passend zum Beginn des Karnevals, nämlich am 11. 11. um 11:11 Uhr, auf Szene Ahrensburg geschrieben habe, dass das Ahrensburger Stadtmarketing auf der Zielgeraden angekommen ist, da ist nun auch die Redaktion vom 3. Buch Abendblatt aus ihrem Dornröschenschlaf aufgewacht und dem Thema Stadtmarketing nachgegangen. Heute in einem riesengroßen Aufmacher mit der Überschrift: „Ahrensburg-Marketing: Verein soll übernehmen“…

aus: Abendblatt vom 17.11.2018

…schreiben Ralph Klingel-Domdey und Janina Heinemann so gut wie nichts Neues zum Thema mit Ausnahme der Stellungnahme von Angelika Andres, die zum Stadtmarketing kurz und bündig erklärt, dass sie „topmotiviert“ sei.

Dass ein Verein das ganze Dilemma übernehmen soll, war bereits Vorschlag der Beratungsgesellschaft Cima im Frühjahr und wurde gar nicht beschlossen, wie die Schlagzeile von heute suggeriert. Und in dem Beitrag werden Stimmen von Politikern gedruckt, die mehr oder weniger nichtssagend sind.

Vielsagend ist aber der Humbug, den der Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende der WAB, nämlich Peter Egan erzählt, der offenbar gar nicht begriffen hat, was Marketing für eine Stadt wie Ahrensburg überhaupt bedeutet. Ich zitiere seine Meinung, nachdem das Thema Stadtmarketing seit vier Jahren kostenträchtig behandelt wird, und verkneife mir dazu jeden weiteren Kommentar: Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 17. November 2018

Ahrensburger wollen die Wahrheit. Heute finden sie diese im 3. Buch Abendblatt!

Immer wieder spieße ich in meiner kleinen Presseschau das Hamburger Abendblatt mit seinem 3. Buch auf, nämlich der Stormarn-Beilage. Mitunter weise ich dort aber auch auf Beiträge hin, die beachtenswert sind. Und dabei kann es sich auch schon mal um ein Symbolbild handeln, das von der Redaktion immer wieder gern online in den Raum gestellt wird.

Heute steht allerdings ein Symbolbild in der gedruckten Ausgabe vom 3. Buch Abendblatt, und zwar unter der Rubrik: „Das ist los in der Region“. Und was dort los ist, können Sie dem Dialog zwischen einem Redakteur mit einer Dame entnehmen, die nicht aus dem Zeitungs- sondern aus einem anderen Gewerbe kommt – wenn Sie Ihr Augenmerk bitte mal nach links richten wollen!

Damit könnte man der Stormarn-Redaktion des Blattes eine gehörige Portion Selbstironie bescheinigen. Einen kleinen Abstrich muss ich dabei allerdings machen, denn das Symbolbild aus der Redaktion stammt gar nicht von der Redaktion sondern vom Blogger, der dieses Bild symbolhaft auf die Seite der Stormarn-Beilage platziert hat.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 16. November 2018

Alle Tage wieder: Fake News von den Meinungsmanipulatoren aus der Großen Straße in Ahrensburg + UPDATE

„Ahrensburger wünschen sie autofreie Innenstadt“, behauptet die Stormarn-Redaktion vom Hamburger Abendblatt heute online – siehe die Abbildung unten links! Woher Janina Dietrich, die rasende Reporterin, das weiß? Nun, sie hat doch tatsächlich vier Bürger befragt. Und zwei von ihnen wünschen sich tatsächlich eine autofreie Innenstadt. Soviel zum Thema Meinungsmanipulation durch Hinnerk Blombach & Co. Meine Meinung: Allmählich sollte sich der Deutsche Presserat mal mit solchen Fake News aus der Ahrensburger Redaktion beschäftigen!

aus: Hamburger Abendblatt online

In der gedruckten Ausgabe lautet die Überschrift dann plötzlich anders. Hier lesen wir: „Autofreie Innenstadt? So denken Ahrensburger“  – siehe die Abbildung unten rechts!

Der Inhalt des Berichtes ist trotzdem ein Witz, über den viele Ahrensburger Bürger und Geschäftsleute allerdings wohl kaum lachen können. Natürlich gibt es den einen oder anderen Ahrensburger, der sich eine autofreie Innenstadt wünscht. Manch einer würde sich auch darüber freuen, wenn wieder Kutschen durch die City fahren würden. Und die Redaktion hat ja auch tatsächlich zwei Ahrensburger gefunden, die eine autofreie Innenstadt wünschen. Ich zitiere dazu eine Meinung aus dem heutigen Beitrag: Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 16. November 2018

Laterne-Umzug durch die Innenstadt: Wo Tradition gepflegt wird, dort geht es atemlos durch die Nacht

„Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne…!“ Das ist wohl das bekannteste aller Lieder die Kinder singen, wenn sie mit ihrer Laterne durch die Straßen gehen. So auch heute beim traditionellen Laternenumzug vom CCA, der am Abend wieder durch die Innenstadt gelaufen ist. Begleitet nicht nur von den freundlichen Helfern von Polizei und Feuerwehr sondern auch vom Spielmannszug des ATSV.

Laternenkinder mit ihren Eltern und Großeltern und der Spielmannszug vereinen sich dabei zu einem wunderschönen alten Brauch, den ich selber schon als Kind in Ahrensburg mit meiner Laterne miterlebt habe. Da ist die Zeit im Digitalzeitalter wenigstens ein kleines bisschen stehengeblieben, auch wenn das Licht in der Laterne heute immer häufiger als LCD leuchtet. (Daran, dass wir Jungen damals das Abbrennen einer Laterne als Höhepunkt des Umzuges empfunden haben, sei nur am Rande erinnert. 😉 )

Heute waren wir beim Latenenumzug mit unserer Tochter, die auch mit knapp 9 Jahren noch begeistert mitgeht zu den Klängen von „Biene Maja“ und „Pippi Langstrumpf“ und ihre Laterne mit Labimmel, Labammel, Labumm schwenkt. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 15. November 2018