Archiv für den Monat: November 2018

Warum wird „Der Bringer“ nicht gebracht, Herr Kienel…?

Die Stadtwerke Ahrensburg, ein Betrieb der Stadt Ahrensburg, bringt ein „Magazin“ heraus. Dieses „Magazin“ trägt den Titel „Der Bringer“ und hat 8 (acht) Seiten. Die Bezeichnung „Magazin“ ist also ein Witz. Und das Blättchen ist nicht auf Zeitschriftenpapier gedruckt, sondern auf leichtem Karton. Womit man vermutlich allein durch Haptik mehr suggerieren möchte als die spärlichen 8 Seiten tatsächlich hergeben. Und gedruckt wird das Blättchen weder in Ahrensburg noch im Kreis Stormarn oder wenigstens in Schleswig-Holstein, sondern – Sie werden staunen: in Berlin.

„Der Bringer“ – ein „Magazin“ mit 8 (acht) Seiten

Die „Redaktion“ von „Der Bringer“ erbringt die „Abteilung Öffentlichkeitsarbeit“ der Stadtwerke. Layout, Bildbearbeitung, Litho und Herstellung besorgt die Ahrensburger Agentur CvH Design. Außerdem ist im Impressum vermerkt: „Konzeption & Text: Doris Ehrhardt / www.textett.com“. Und diese Dame wiederum findet man in Hamburg.

Verantwortlich für den Inhalt von „Der Bringer“ ist Horst Kienel, Kämmerer der Stadt Ahrensburg im Ruhestand und bis heute immer noch Geschäftsführer der Stadtwerke. Deshalb wird sein Porträtfoto auch in „Der Bringer“ gebracht. Was vermutlich der Grund ist für das Erscheinen dieses „Magazins“, denn was drinsteht, muss man nicht mit derart gewaltigem Kostenaufwand produzieren und verbreiten, denn wozu haben die Stadtwerke schließlich ihren Online-Newsletter, der häufiger erscheint als „Der Bringer“ und alles bringt, was gebracht werden muss und noch etwas mehr. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 30. November 2018

Stadtverwaltung Ahrensburg behindert blaue Einkaufsnacht

Da capo und im Klartext: Die „Blue Night“ wird definiert als „Einkaufs- und Erlebnisnacht“ und soll vorrangig dazu dienen, die Innenstadt von Ahrensburg zum Shopping-Erlebnis zu machen. Was bedeutet: Einkaufen mit Show und Stimmung und guter Laune. Und ohne auf die Uhr zu schauen, ob das Parkplatzticket schon abgelaufen ist und die städtischen Ordnungskräfte ihr Augenmerk darauf haben.

Die städtische Verwaltung unserer Stadt sieht das freilich etwas anders: Sie möchte nicht, dass die Menschen in die Einkaufsstraßen gehen, wo Shopping und Erlebnis stattfinden und auch Vereine sich präsentieren, um Mitglieder zu werben, sondern man möchte die Menschen weg vom kommerziellen Geschehen holen. Deshalb beleuchtet man auch das Rathaus blau genauso wie die Stadtbücherei, um die Leute dorthin zu locken. Und Sie werden es glauben oder nicht: In der Bibliothek spielen in der „Blue Night“ von 19 Uhr an zwei Bands bis in die Nacht. Und damit möglichst viele Menschen dort hingehen und nicht zum Einkaufen, ist der Eintritt frei für die Konzertveranstaltungen frei. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 29. November 2018

Früher war mehr Lametta: Ein grünes Gestrüpp auf dem Rondeel der Stadt Ahrensburg

Gestern war Eröffnung des Adventsmarktes vom Bürgerverein auf dem Rondeel. Sie wissen ja: Glühweinstand – Schwenkgrill – Backbude – Kinderkarussell. Und viele, viele Menschen freuen sich darüber. Es ist beileibe kein Ersatz für einen Weihnachtsmarkt, aber eine kleine Oase in der Adventszeit zur Begegnung der Bürger miteinander, die sich tagtäglich dort drängeln nach der Devise: besser als gar nichts!

Und dann steht dort noch ein wildes grünes Gestrüpp auf dem Rondeel. Das sieht aus wie ein Weihnachtsbaum, ist aber keiner. Denn ein Weihnachtsbaum ist schön gewachsen und hübsch geschmückt zum Fest der Feste. Das grüne Gestrüpp auf dem Rondeel dagegen ist ärmlich. Und die ganze Erbärmlichkeit zeigt sich dann am Abend, wenn das Licht angeht – wenn Sie bitte mal einen Blick auf den armseligen Ahrensburger Lichterbaum werfen wollen – siehe Abbildung unten rechts. Ein Witz. Aber wer kann darüber lachen…?! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 28. November 2018

Hatte die Reporterin Janina Dietrich im Marstall eine Abhörwanze angebracht und sich anschließend verhört…?

Dieses ist eine wundersame Geschichte. Sie betrifft das Hamburger Abendblatt. Genauer: Die Stormarn-Redaktion. Und damit die letzten der Mohikaner, die noch um Häuptling Hinnerk im Wigwam in der Großen Straße sitzen. Und dort ist auch eine Indianerfrau mit hellseherischen Fähigkeiten. Was meint: Die Frau sah und hörte etwas, ohne überhaupt persönlich am Ort des Geschehens gewesen zu sein.

aus: Hamburger Abendblatt

Corpus Delicti: Am vergangenen Montag war Stadtverordneten-Versammlung im Marstall in Ahrensburg. Dort hatte Bürgervorsteher Roland Wilde nicht nur die acht Bürger, die gekommen waren, begrüßt, sondern auch die Presse, die nicht gekommen war. Was Wilde sofort berichtigt hat, indem er die Begrüßung der nicht vorhandenen Pressevertreter zurückgenommen hat. So hat es mir ein Augen- und Ohrenzeuge berichtet. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 28. November 2018

3. Buch Abendblatt: Wie Ahrensburger Parkprobleme redaktionell nach Siek und Hoisdorf verlegt werden

Regelmäßige Leser von Szene Ahrensburg wissen, dass ich seit Ewigkeiten immer wieder moniere, dass in Ahrensburg die Autofahrer mitten auf der Fahrbahn halten, aussteigen und parken dürfen. Ein Unding, denn die Fahrbahn ist zum Fahren da und keine Parkbahn für Autos, die den fließenden Verkehr zum Erliegen bringen. Denn andere Autofahrer müssen im Slalom drum herum fahren, und es bilden sich Staus durch Bremsen, Anfahren, Umfahren, Bremsen, Anfahren…

aus: Hamburger Abendblatt

Nun hätte auch die Redaktion vom 3. Buch Abendblatt schon längst über dieses Thema berichten können. Aber dann würde man die eigene Behauptung, in Ahrensburg gäbe es keine Parkprobleme, ja ad absurdum führen und dem Blogger zustimmen.

Doch heute hat Marc R. Hofmann das Thema trotzdem aufgegriffen. Sein Trick: Er hat den Tatbestand einfach nach Siek/Hoisdorf verlegt. Nun lesen wir, „Wie korrektes Parken zu mehr Staus führen kann“Und der Leser erfährt: „Autos parken auf der Fahrbahn einer Anwohnerstraße, hinter ihnen eine lange Schlange wartender Fahrzeuge. Morgens um 8 Uhr herrscht Hochbetrieb…“ – siehe die Abbildung!

Wohl gemerkt: In Hoisdorf ist das so. In Ahrensburg gibt es so etwas natürlich nicht, denn sonst hätte die Stormarn-Redaktion vom Hamburger Abendblatt schon längst darüber berichtet. Und der Blogger Dzubilla ist ja ohnehin bekannt dafür, dass er in Ahrensburg immer wieder Gespenster sieht. Hier ist der Beweis: Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 28. November 2018

Weihnachten in Stormarn findet nicht in Ahrensburg statt

Im Hamburger Abendblatt fand ich eine Beilage mit dem Titel „Weihnachten in Stormarn“. Und weil Ahrensburg bekanntlich im Kreis Stormarn liegt, wollte ich doch gleich mal nachsehen, über welches weihnachtliche Ereignis in Ahrensburg die Redaktion denn wohl berichtet. Ich habe das Heftchen aufgeblättert und fand schon auf der zweiten Seite den Beitrag „Advent rund ums Schloss“.

aus: Hamburger Abendblatt

Das Dumme dabei ist nur: Bei dem Schloss handelt es sich nicht um das Ahrensburger sondern um das Schloss in Reinbek. Und um es kurz zu machen: In dem gesamten Heftchen mit dem Titel „Weihnachten in Stormarn“ ist Ahrensburg, die größte Stadt im Kreise Stormarn, kein Thema.

Doch halt! Immerhin haben Ahrensburger Firmen ihr Geld in diese Beilage gesteckt: 5 Inserate aus der Schlossstadt sind dort abgedruckt. Von einer Malerfirma. Und von einem Ralläden-Laden. Und von einem Weingeschäft, einer Fleischerei, einem KFZ-Service. Diese Firmen haben zur Finanzierung der Beilage „Weihnachten in Stormarn“ beigetragen. Ein Weihnachten, das in Ahrensburg aber gar nicht stattfindet.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 28. November 2018

Luxus-Klo reicht in Ahrensburg nicht, es muss auch wieder der Luxus-Bus sein!

Dass man in der Verwaltung von Ahrensburg nicht rechnen kann, habe ich in Vergangenheit schon an vielen Corpora Delicti bewiesen. Und nun zeigt die Stadt Ahrensburg auf ihrer Homepage an: „Kostenloser innerstädtischer Busverkehr an allen Samstagen im Dezember, sowie an Heiligabend und Silvester“. Der Grund: Durch die von der Verwaltung verursachten Parkprobleme in der Innenstadt sieht man sich im Rathaus gezwungen, für Ablenkung von der Misere zu sorgen. Und deshalb übernimmt die Stadt die Kosten für die Bürger, die mit dem Bus fahren, und bezahlt das mit dem Geld der Bürger.

Doch nun kommt der Hammer: Wie die Stormarn-Redaktion vom Hamburger Abendblatt berichtet, haben die Busfahrer in Vergangenheit ganze 10 (zehn) Prozent mehr Busfahrer gezählt geschätzt als üblich. Und zwar am Samstagvormittag. Am Nachmittag dagegen seien die Busse nicht voller gewesen als sie es normalerweise sind, wenn die Passagiere selber zahlen. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 27. November 2018

Ein Symbolbild für die Gebührenerhöhung für Abwasser

Ganz aktuell berichtet die Stormarn-Redaktion vom Hamburger Abendblatt heute online, dass die Stadtverordneten am Montag beschlossen haben, die Gebühren für Abwasser zu erhöhen. Und im Bilde der Berichterstattung sehen wir einen Mann und fragen uns: Wer ist das?

Im Kleingedruckten erfährt der Leser: „‚Das müssen wir leider tun‘, sagt Bürgervorsteher Roland Wilde (CDU).“ Und der Leser muss davon ausgehen, dass der Herr im Bilde, der dort offenbar auf seinem Dachboden steht, der Bürgervorsteher Roland Wilde ist, denn eine andere Person wird in dem Beitrag von jjd gar nicht erwähnt.

Die Wahrheit ist: Die Redaktion hat den Hinweis vergessen, dass es sich hier wieder einmal um eines ihrer berühmten „Symbolbilder“ handelt. Will meinen: Der Herr, der dort im Beitrag präsentiert wird, ist gar nicht der Bürgervorsteher, sondern er steht für Ahrensburg. Und damit natürlich auch für die Stadtverordneten inkl. Bürgervorsteher und die Erhöhung für Abwasser. Oder wie anders soll der nicht informierte Leser das Foto deuten…?

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 27. November 2018

Der Blues in der „blauen Einkaufsmeile“ Hagener Allee und ein Einblick in die Arbeit von Angelika Andres

Im MARKT konnten wir bereits zum Wochenende ein Foto sehen, und zwar die „blaue Einkaufsmeile“ Hagener Allee. Das ist seltsam, denn die „Blue Night“ ist ja erst am kommenden Wochenende, sodass der Leser sich beim Anblick des Fotos fragt: Wer hat hier blau gemacht?

aus: MARKT Ahrensburg

Die Antwort bekommen wir aus einem alten deutschen Trinklied, wo es im Text lautet: „Heute blau und morgen blau. Und üüübermorgen wieder, und wenn wir dann mal nüchtern sind, besaufen wir uns wieder!“

Und wenn Sie sich fragen: Was hat Angelika Andres von der Stabstelle Strategische Stadtentwicklung nach vier Jahren Einsatz für das Ahrensburger Stadtmarketing erreicht, dann erkennen Sie das auf dem Foto im MARKT: Die hoch dotierte Angelika Andres steht da, reißt ihren linken Arm hoch und hält Maulaffen feil. Und das vermutlich auch noch während ihrer bezahlten Arbeitszeit. Womit die strategische Stadtentwicklerin genau das tut, was man von einer Architektin erwartet, die für Stadtmarketing zuständig ist. Wie gesagt: seit 4 (vier) Jahren.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 27. November 2018

Wer macht den Lärm, der Bewohnern am Reeshoop nicht zumutbar ist – vielleicht die Taucher im Schwimmbad…?

Ich bitte mal um Aufklärung: In Ahrensburg soll das Badlantic am Reeshoop abgerissen werden und neu gebaut werden auf dem hinteren Bereich des Areals. Weil das alte Badlantic zu kostenintensiv gewesen ist, soll der Neubau den Besucherzahlen angepasst und nicht nur kleiner gebaut, sondern auch zweckmäßiger ausgestattet werden.

rot = heutiges Badlantic, blau = zukünftiges Schwimmbad (Screenshot Google Maps)

Und nun ergibt es sich, dass die Fläche, auf der heute das Badlantic steht, frei wird zu einer anderweitigen Verfügung. Und weil das Grundstück der Stadt gehört, kann diese darüber frei verfügen. Und weil außerdem in der Stadt die Stimmen laut werden, dass Ahrensburg dringend Wohnraum benötigt für Normalverdiener – zum Beispiel Pflegekräfte, Erzieher, Polizeibeamte, Verkäufer –  die zudem in Ahrensburg arbeiten, bzw. arbeiten wollen, bietet es sich an, das Grundstück für den sozialen Wohnungsbau herzugeben. Genau das aber lehnt die Verwaltung kategorisch ab. Wir lasen dazu im 3. Buch Abendblatt:

Pläne, wie ein solcher Bau auf dem rund 20 Hektar großen Gelände platziert werden und was mit der freiwerdenden Fläche geschehen könnte, präsentierte Bauamtsleiter Peter Kania. „Wohnungen schließen sich in der jetzigen Konstellation aus.“ Grund seien Lärmschutzvorgaben. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 27. November 2018