Archiv für den Monat: April 2021

Oft ist das Denken schwer, indes: Im Bauamt geht’s auch ohne es! (frei nach Wilhelm Busch)

Dass Bauamtsdirektor Peter Kania nicht gerade das hellste Licht unter der Sonne von Ahrensburg ist, sondern dass dieser Beamte eher als begriffsstutzig einzuschätzen ist, das habe ich schon mehrfach auf diesem Blog dokumentiert. Auch dass der Mann nicht rechnen kann, wissen wir. Und das Denken ist ebenfalls nicht seine Stärke.

Zum eingangs Gesagten ein neues Corpus Delicti aus dem Schilda des Nordens: Am Parkplatz Alte Reitbahn stehen Hinweistafeln, auf denen klar und unmissverständlich ausgesagt wird, dass man dort von Montag bis Freitag von 9 – 18 Uhr nur gebührenpflichtig mit Parkschein parken darf – siehe die Abbildung links! Was bedeutet: Am Wochenende ist das Parken auf der Alten Reitbahn frei, sprich: kostenlos.

Nun hat die Verwaltung der Stadt aber auf die Alte Reitbahn gleich drei neue Parkschein-Automaten in einer Reihe aufgestellt. Und man hat mit diesen Automaten automatisch die bisher freie Parkzeit am Samstag beendet, denn wer vor dem Ticketautomaten steht, der erfährt: „Gebührenpflichtige Parkzeit: Mo-Fr 09:00 – 18:00“ Und: „Sa 09:00 – 13:00“ – siehe die nachstehende Abbildung rechts!

Und noch etwas: Am 27. Juli 2019 hat die Stormarn-Redaktion vom Abendblatt geschrieben: „Ahrensburg ersetzt alle Parkscheinautomaten“. Und der Autofahrer erfuhr: „Neue Geräte haben eine Brötchentaste. Damit gibt es für Autofahrer kostenlose Kurzzeittickets. Debatte um Sanduhren hat sich erledigt.“

Erledigt hat sich allerdings wohl eher der Beschluss der Stadtverordneten. Denn ich konnte heute am Parkauotmaten auf der Alten Reitbahn keine „Brötchentaste“ erkennen, mit der ich kostenlos hätte parken können. (Kleiner Kalauer am Rande: Nicht mal ein belegtes Brötchen konnte ich aus dem Automaten ziehen, weil es dafür keine Brötchentaste gibt. 😉 ) Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 19. April 2021

Dieter Bohlen weg vom Fenster bei RTL – “Camp David” jetzt im Ramschverkauf bei Lidl

In meinen Augen war es höchste Zeit für RTL gewesen, den sonnenbebrillten Pop-Titan Dieter Bohlen endlich vom Bildschirm zu nehmen. Dieser Prolet, der mit seinen Sprüchen junge Menschen in aller Öffentlichkeit bis aufs Blut beleidigt und vorgeführt hatte, wäre beim Sender höchstens noch brauchbar gewesen als Kakerlakenfresser im Dschungel-Camp David.

Klamotten auf dem Ramschtisch

In dieser Woche steht Bohlen mit seiner Cheri Cheri Lady Carina als Sonderangebote bei Lidl, wo die Klamotten von “Camp David” und “Soccx” nun verramscht werden. Und wer sich bei der letzten “DSDS”-Staffel gewundert haben sollte, wieso Bohlen dort plötzlich seine Lebensabschnittsbegleiterin vor die TV-Kamera geholt hatte, der kennt nun den Grund: Promotions für Textilien.

Tja, und dann hatte der Klamottenhersteller offenbar zu viel Ware für die neue Saison produzieren lassen in der Hoffnung, dass der alte Werbegaul auch weiterhin zügellos bei RTL das Marken-Logo auf seiner Brust präsentieren würde. Und nach dem unerwarteten Rauswurf blieb nur der Ramschverkauf beim Discounter. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 19. April 2021

Abstauber: Die Sparkasse Holstein will wieder einmal Trikotwerbung gratis treiben

Nein, es ist nicht das erste Mal, dass ich über die Trikotwerbung der Sparkasse Holstein schreibe. Denn diese Aktion gibt es alle Jahre wieder. Und sie funktioniert so: Kunden der Sparkasse haben in eine Lotterie eingezahlt. Von dem Geld ihrer Kunden kaufen die Sparkassler dann Trikots für Jugendmannschaften im Breitensport, auf denen die Werbung der Sparkasse Holstein angebracht ist. Und diese Werbetrikots sollen Sportvereine von der Sparkasse bekommen, weshalb die Regionalredaktion Stormarn vom Hamburger Abendblatt heute auf die Werbetrommel schlägt – siehe die Abbildung links!

Warum ich das kritisiere? Weil die Sparkasse Holstein dafür, dass Kinder und Jugendliche für die Geldfirma Reklame laufen, keinen Cent in die Kassen der Vereine zahlen will! Was meint: Die Sparkasse Holstein erschleicht sich die Trikotwerbung kostenlos, zumal die Trikots von den Kunden bezahlt werden. Und die jungen Sportler werden quasi gezwungen, als Litfaßsäulen für die Sparkasse zu fungieren, wenn sie nicht auf der Ersatzbank sitzen wollen.

In meinen Augen ist das kein Fairplay. Und auch die Stormarn-Redaktion hätte über ihren Werbebeitrag das Wort „Anzeige“ setzen und dafür kassieren müssen bei den Sparkasslern, die dort ein Abstauber-Tor geschossen haben. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 19. April 2021

Zum Wochenauftakt ein paar Gedanken zur Demokratur in Ahrensburg

Thema: Verwaltung, Politik und Demokratie in Ahrensburg. In der größten Stadt im Kreis Stormarn haben wir bekanntlich keine Demokratie, sondern eine demokratische Diktatur. Weil die Stadt regiert wird von einer Familie und deren Rudersklaven. Und wenn mal der eine Sklave oder die andere Sklavin es wagen sollte, gegen die Meinung der Levenhagens zu rudern, dann kommt ihm/ihr eisiger Wind entgegen.

Das könnte ich nicht behaupten, wenn es dafür nicht Beweise gäbe. Wie zum Beispiel Eckehard Knoll (CDU): Dieser Politiker hatte bei der letzten Gemeindewahl in seinem Wahlbezirk 31,6% der abgegebenen Stimmen erhalten. Und damit deutlich mehr als Jochen Proske (SPD), der danach Fraktionsvorsitzender seiner Partei geworden ist. Und sogar mehr Stimmen als Dr. Bernd Klaus Buchholz, der daraufhin nicht Stadtverordneter in Ahrensburg wurde, sondern  Wirtschaftsminister in Kiel bleiben musste. 😉

Und weil der pensionierte Hamburger Baudirektor Eckehard Knoll seinen Wählern damals versprochen hatte, sich für den Bau einer Südtangente einzusetzen, hat er sein Ruder hingeworfen, als man ihn in der Fraktion zwingen wollen, öffentlich gegen die besagte Südtangente und damit gegen sich selbst zu stimmen. Ein aufrechter Demokrat ging da lieber von Bord als sich sklavisch ins Ruder legen zu müssen.

Familienclan-Boss Detlef Levenhagen (CDU) wurde übrigens von 275 Bürgern zum Stadtverordneten gewählt. Tochter Nadine Levenhagen (Grüne) bekam gerade mal 158 Stimmen, um damit über die Parteiliste in die Stadtverordneten-Versammlung einzuziehen und dort sogar Vorsitzende ihrer Fraktion zu werden. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 19. April 2021

Trau, schau, wem: Hat Dr. Michael Eckstein tatsächlich Stiftungsgelder für seine Privatfirma zweckentfremdet?

Tatsache ist: Dr. Michael Eckstein gesteht, dass er Spendengelder aus der BürgerStiftung Region Ahrensburg in seine Privatfirma Stifter-Service Ahrensburg GmbH & Co. KG hat einfließen lassen; und die Wirtschaftsförderin Anja Gust von der Stadt Ahrensburg veröffentlicht das seit Jahren online, ohne dass daraus irgendwelche Konsequenzen erfolgt sind.

Quelle: Wirtschaftsförderung Ahrensburg

Es ist kaum zu glauben, aber in Ahrensburg ist ja alles möglich. Da gibt es einen Mann, der eine kommerzielle Firma betreibt, nämlich die Firma Stifter-Service Ahrensburg GmbH & Co. KG, die unter derselben Büroadresse residiert wie die BürgerStiftung Region Ahrensburg, welche angeblich gemeinnützig und damit steuersparende Institution ist. (Wer die Büromiete bezahlt, weiß ich natürlich nicht.)

Und die Firma Stifter-Service Ahrensburg GmbH & Co. KG betreibt ein Werbeportal mit dem Namen „Ahrensburg-Portal“, wo nicht nur Presseinformationen veröffentlicht werden, sondern wo auch Werbung erscheint, die nicht selten unlauter ist, weil sie gegen die presserechtlichen Bestimmungen und gegen das Wettbewerbsgesetz (UWG) verstößt.

Und wie ist dieses dubiose „Ahrensburg-Portal“ entstanden? Der Bürger erfährt auf der Website der Wirtschaftsförderung Ahrensburg, dass dieses Portal „durch die Bürger-Stiftung Region Ahrensburg und weiteren Fördern“ durch „Anschubfinanzierung“ erfolgt ist. Was nur bedeuten kann: Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 18. April 2021

Erinnerung an meine Schulzeit auf der Stormarnschule

Den schönsten Anruf in der abgelaufenen Woche bekam ich von meinem ehemaligen Mathelehrer an der Stormarnschule, nämlich Johannes Diefenbach (99), Oberstudienrat in Ruhestand. Der ehemalige stellvertretende Schulleiter des Gymnasiums in der Waldstraße hatte auf Szene Ahrensburg über meine Gedanken zum Skandal in der Stormarnschule gelesen und mich daraufhin spontan angerufen.

Oberstudienrat Johannes Diefenbach auf Wandertag

Und so konnten wir ein wenig plaudern über die guten alten Zeiten und über das, was heute auf dem altehrwürdigen Gymnasium passiert ist. Und ich erinnerte meinen Ex-Pauker daran, dass ich noch ein Foto von ihm habe, das auf einem Ausflug zum Flughafen entstanden ist: Oberstudienrat Johannes Diefenbach mit einem Wanderlied aus voller Kehle und einem Spazierstock, an den er seine Krawatte gebunden hatte – siehe die nebenstehende Abbildung!

Und hinter dem Klassenlehrer ist mein Freund und Klassenkamerad Helmuth Lage zu erkennen, der nach Abitur auf der Stormarnschule und nachfolgendem Studium selber Lehrer geworden ist. Und danach Flugkapitän wurde und heute als Fluglehrer und Autor tätig ist.

Memories an eine Schulzeit, in der die Welt auf der Penne noch in Ordnung gewesen ist. Auch wenn ich Johannes Diefenbach immer noch verüble, dass er mir damals bei einer Klassenarbeit mein Heft weggenommen und mir eine 5 gegeben hatte mit der Behauptung, ich hätte gemogelt und bei meinem Banknachbarn abgeguckt. Hatte ich nämlich nicht, Herr Lehrer!  Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 17. April 2021

Dr. Michael Eckstein bringt eine Adaption des TV-Klassikers „Der Hurz“ von Hape Kerkeling auf seinem Werbeportal

Wenn Sie Spaß lieben, meine lieben Mitbürger, dann werden Sie vielleicht heute Abend die Fernsehsendung „Verstehen Sie Spaß?“ anschauen. Und wenn ich an solchen Schabernack im TV denke, dann fällt mir dazu der Klassiker ein, nämlich „Der Hurz“ von Hape Kerkeling. Und weil es in Corona-Zeiten so wenig zu lachen gibt, will Dr. Michael Eckstein dem abhelfen, und zwar mit seiner BürgerStiftung Region Ahrensburg und einem Auftritt, der an den „Hurz“ denken lässt.

Auf seinem von der Haspa unterstützten Werbeportal „Ahrensburg-Portal“ kündigt Eckstein eine Lesung an, die eine Hamburger Dipl. Finanzwirtin, Heilpraktikerin, Systemische Therapeutin und spirituelle Lehrerin am morgigen Sonntag online abhalten will. Eine Verkaufsveranstaltung für das Buch dieser Dame, das Schreiberin Ayna Ina Eberhardt quasi selbst in Auftrag gegeben hat als Book on Demand. Und dazu hat der Ahrensburger Stifter, der nicht stiftet, ein Interview mit der spirituellen Lehrerin geführt. Und wenn Sie die Antworten der Systemischen Therapeutin lesen, dann werden Sie unweigerlich an den Furz von Eckstein „Hurz“ von Kerkeling denken, so drollig liest sich das! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 17. April 2021

Die Stormarn-Redaktion vom Abendblatt berichtet über ein hüpfendes Reh

Die PolizeidirektionRatzeburg hat auf ihrem Presseportal von einem „Wildunfall mit Fahrradfahrer“ berichtet, bei dem ein Reh gegen einen Mann auf dem Fahrrad gesprungen war. „Der Radfahrer stürzte und wurde schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt“, schreibt Jacqueline Fischer von der Stabsstelle Presse und schließt ihren Bericht über den Schwerverletzten mit einem kleinen Scherz und also lautend: „Das Reh entfernte sich unerkannt vom Unfallort“.

Gestern brachte die Stormarn-Redaktion die Polizeimeldung online. Und: Das unerkannte Reh wurde als Symbolbild gezeigt, auf dem deutlich erkennbar ist, dass dieses Reh eine Verletzung hat – siehe den Ausschnitt  als Fotozitat!

Am gestrigen Abend gab Redaktionsleiter Hinnerk Blombach diese Nachricht unter „unsere Empfehlungen“ per Newsletter “nach Stormarn” weiter. Und heute finden wir den Bericht auch noch im Regionalteil vom gedruckten Abendblatt. Und dort wurde daraus eine Kuriosität. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 17. April 2021

Lichtblick in Corona-Zeit: Ein Urlaubstag im April 2021 mit Sonne, Strand und mehr

Heute ein Bericht von gestern, und zwar in eigener Sache. Es war Freitag und der letzte Tag der Schulferien. Und es war nicht nur Sonnenschein, sondern es war auch Außengastronomie! Das hatten wir lange vermisst, weshalb ich mit Frau und Kind beschlossen hatte: Raus in die Sonne und rein in die Speisekarte!

Um zu erfahren, welche Ahrensburger Restaurants ihre Tische zur Zeit ins Freie gestellt haben, da habe ich einen Blick auf Szene Ahrensburg geworfen, und zwar unter: „Werbung auf einen Klick“. Doch siehe hier: Kein Restaurant in Ahrensburg hat es für nötig gehalten, hier zu werben, um die Bürger zu Speis’ und Trank einzuladen! 🙁

Na gut, habe ich gedacht, dann eben nicht. Wenn die Ahrensburger Gastronomen nicht zu mir kommen, dann muss ich auch nicht in deren Restaurants kommen. Zumal der Gast in den meisten Ahrensburger Gaststätten  ohnehin einen Zuschlag zum Essen zahlen muss, nämlich Parkgebühren. Und deshalb sind wir gestern in die Sonne an den Strand der Ostsee gefahren, nämlich nach Timmendorfer Strand, wo man kostenlos parken kann. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 17. April 2021

Analogie zur Aussage von Bürgermeister Michael Sarach (SPD): Die Stadt für Kinder planen, nicht für Spielplätze

Ab heute wird es spannend, meine lieben Mitbürger, und zwar spannend in Ahrensburg! Denn heute beginnt die zweite Aprilhälfte. Und was soll in der zweiten Aprilhälfte in Ahrensburg passieren? Richtig: Die Ahrensburger SPD wird ihren Kandidaten für das Bürgermeisteramt in Ahrensburg nominieren. So jedenfalls hat es uns der Fraktionsvorsitzenden Jochen Proske versprochen.

Was die letzten beiden Kandidaten der SPD betrifft, nämlich Ursula „Uschi“ Pepper und Michael „Michi“ Sarach, so hatten die Sozialdemokraten nicht unbedingt ein gutes Händchen für deren Nominierung. Auch wenn die Genossen noch vor der zweiten Wahl über die Arbeit von Michael Sarach geäußert hatten: „Gut gemacht!“, so konnte man in den letzten Monaten wenig Euphorie in der Fraktion der SPD für den derzeitigen Bürgermeister erkennen.

Ich muss nicht wiederholen, was ich im Laufe der vergangenen Jahre über den  amtierenden Bürgermeister geschrieben habe. Das war nicht nur Schlechtes, sondern mitunter auch mal was Gutes – allerdings seltener. Eine Absicht von ihm allerdings muss ich an dieser Stelle erwähnen, weil sie mir auf ewig im Gedächtnis bleiben wird. Und zwar dass Sarach, um den Lärm der drohenden Donnerzüge durch die Innenstadt zu verhindern, mehrfach erklärt hat, er würde die Gleise der Bahn tieferlegen. Was bedeutet: Die Donnerzüge würden dann unter den Brücken hindurch rasen und mitten durch die „Galerie der Hände“ in der Manhagener Allee. Und obwohl Fachleute darüber den Kopf geschüttelt hatten, wiederholte der Bürgermeister seinen drolligen Vorschlag.  Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 16. April 2021