Archiv für den Monat: Juni 2019

Wenn Sie mal mit den Hühnern lachen wollen: Lesen Sie heute das 3. Buch Abendblatt!

Meine lieben Mitbürger, heute empfehle ich Ihnen mal wieder einen drolligen Beitrag im 3. Buch Abendblatt, der überschrieben ist: „Badlantic-Neubau wird teurer und später fertig“. Und die Unterzeile lautet: „Ahrensburg will kleineres Hallenbad in Eigenregie errichten, braucht mehr Planer. Kostenschätzung steigt von 13,5 auf 20 Millionen“.

Frei nach Abendblatt mit Symbolbild

Marc R. Hofmann und Harald Klix berichten: „Wegen der allgemeinen Baukostensteigerung wird das Projekt auch deutlich teurer als bisher angenommen: Aus den 2015 geschätzten13,5 Millionen Euro sind jetzt 20 Millionen geworden.“

Wie diese 20 Millionen neu errechnet wurden, ist mir allerdings nicht ganz klar. Denn ich lese weiter: „Als Nächstes ist ein Architektenwettbewerb vorgesehen. Details zum Neubau soll der Architektenwettbewerb zeigen. Mit den Ergebnissen ist auch mit verlässlicheren Zahlen zu den Kosten zu rechnen.“

Aber die Reporter vom 3. Buch Abendblatt haben schon die Endabrechnung gemacht. Es sind gar keine 20 Millionen Euro für den Steuerzahler, sondern: „Nach dem möglichen Abzug der Vorsteuer bleibt eine Netto-Investition von 16,8 Millionen Euro.“

Fazit: Es gibt noch keinen Architekten, es gibt noch keinen Entwurf, es gibt noch keine Bauunternehmer, aber es gibt schon eine „Netto-Investition von 16.8 Millionen Euro“. Na toll. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 19. Juni 2019

Der Rathausplatz von Ahrensburg – einer der peinlichsten Rathausplätze weit und breit

Das Thema Rathausplatz-Gestaltung ist nicht neu. Für mich gefühlte 100 Jahre alt. Entwürfe für ein neues Gesicht gibt es zuhauf – zuletzt aus einem Wettbewerb der Stadt unter Anführung des Bürgermeisters höchstselbst nach der Devise: Jeder Bürger darf mitmachen. Die Entwürfe wurden danach ausgestellt und anschließend ins Archiv gesteckt. Kurzum: Der Rathausplatz der Stadt Ahrensburg bleibt Parkplatz. Und ist damit einer der hässlichsten Rathausplätze, die ich kenne.

Ich habe mal gegoogelt nach Entwürfen für Rathausplatzgestaltung und ganz willkürlich einen Architekten-Entwurf für einen Rathausplatz herausgesucht und neben unserem Wochmarktplatz Parkplatz Rathausplatz gestellt – wenn Sie bitte mal auf die Abbildung schauen wollen! Und schon wird vergleichsweise erkennbar, wie bescheiden und peinlich der Rathausplatz der größten Stadt im Kreis Stormarn aussieht. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 19. Juni 2019

Was macht das Schlossgespenst Schubiduu…uh automatisch glücklich?

In der vergangenen Woche habe ich das Ahrensburger Schlossgespenst Schubiduu…uh getroffen, und zwar im CCA in der Rampengasse. Dort gibt es einen neuen Laden, oder genauer gesagt: Automaten. Und aus diesem Automaten kommt die Lieblingsspeise vom Schlossgespenst Schubiduu…uh – richtig: Popcorn!

Damit stehen nun schon fünf Automaten im City-Center: Ein Geldautomat, ein Fotoautomat, ein Popcorn-Automat und zwei Ticket-Automaten in der Tiefgarage. Womit man CCA neu definieren kann: City Center Automaten.

Ob in der Herrentoilette auch ein Automat mit Kondomen hängt, weiß ich nicht. Aber ich könnte mir vorstellen, dass bald weitere Automaten im CCA stehen werden.  Zum Beispiel ein Kaffeeautomat. Und ein Automat für Süßigkeiten. Und ein Automat für kalte Getränke. Und ein Automat für heiße Suppen. Und ein Blumen-Automat. Und ein Automat für Geldspenden. In letzteren stecken die Leute freiwillig Geld rein, das der Investor des CCA bekommt, damit er sich seine Hecken, Pflanzen und Bänke kaufen kann, damit diese nicht mit Steuergeldern finanziert werden. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 18. Juni 2019

Flüssige Gedanken über Gebühren für Regenwasser

Wasser ist ein kostbar’ Gut. Und Wasser wird immer kostbarer, zumal dann, wenn der Himmel es nicht ausreichend und zur rechten Zeit auf die Erde regnen lässt. Und das Wasser, das aus unserer Badewanne, Küchenspüle und Toilette läuft, kommt zur Stadtentwässerung, wo es frisch gefiltert wird, sodass es hernach durch die Leitung wieder zu uns zurückkommt. Und für die Entsorgung von Schmutzwasser müssen wir genauso zahlen wie beim Verbrauch von Frischwasser. Und dann ist da noch das Regenwasser.

Kürzlich bekam ich von der Stadt wieder den obligatorischen jährlichen „Bescheid über die Festsetzung der Gebühr zur Niederschlagswasserbeseitigung“. Was bedeutet: Für mein Regenwasser, das in die Kanalisation und damit ans Wasserwerk fließt, soll ich Geld bezahlen und Sie vermutlich auch. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 18. Juni 2019

Rathaus Ahrensburg: Höhlenkunst aus dem 21. Jahrhundert

Noch bis zum kommenden Montag, 24. Juni 2019, haben Sie die Möglichkeit, im Ahrensburger Rathaus die Ausstellung der Künstlerin Nalfi zu sehen. Die Malerin und Bildhauerin zeigt einen Überblick aus ihrem Lebenswerk und beeindruckt mich stets aufs Neue, weil sie nicht einen Stil in all ihren Werken „durchzieht“, sondern immer wieder überraschend anders ist in ihren Bildern und Skulpturen.

Die Ahrensburger Künstlerin Nalfi zwischen „Höhlenkunst“ und Alfred Rust

Mein Tipp: Wenn Sie ins Rathaus kommen, dann schauen Sie bitte auch in den ersten Stock! Neben dem Kopf von Ahrensburgs Ehrenbürger Alfred Rust sehen Sie u. a. Höhlenkunst aus dem 21. Jahrhundert, bei der Nalfi mit Original-Pigmenten mineralischen Ursprungs aus Lascaux gearbeitet hat, die aus metallischen Oxyden, Eisen, Mangan und auch Holzkohle bestehen.

Wie gesagt: Noch eine Woche haben Sie die Chance, sich die Werke von Nalfi im Rathaus anzuschauen.

Meine Kritik richtet sich an die Ahrensburger Verwaltung: Die Pressearbeit für die Nalfi-Ausstellung scheint über die Homepage der Stadt nicht hinausgegangen zu sein. Das ist umso bedauerlicher, als hier eine Ahrensburger Künstlerin ausgestellt hat, die sich über die Grenzen der Stadt hinaus einen Namen gemacht hat.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 17. Juni 2019

3. Buch Abendblatt: Dummheit eines Reporters? Oder ein neuer Manipulationsversuch beim Leser?

Im 3. Buch Abendblatt steht heute ein Artikel von Reporter Filip Schwen. Und der hat entweder nicht aufgepasst oder er hat nicht verstanden. Und wenn ich böse denke, dann könnte ich ihn auch als einen Manipulator bezeichnen mit seinem Bericht, der überschrieben ist: „Ahrensburger protestieren gegen Parkplatz-Pläne“.

Zuerst einmal: Der Reporter schreibt von einer Wiese. Das ist falsch. Eine Wiese dient der Natur, hat ökologischen Nutzen. Die Fläche hinter dem Rathaus, um die es geht, ist in Wahrheit ein Rasen, der regelmäßig gepflegt werden muss, und zwar auf Kosten der Steuerzahler. (Nebenbei: Im weiteren Textverlauf macht Schwen aus der „Wiese“ tatsächlich eine „Rasenfläche“, was zeigt, dass er den Unterschied gar nicht kennt.)

Aber der Casus Belli für meinen Blog-Eintrag ist ein anderer. Filip Schwen schreibt: „Der Bau- und Planungsausschuss hatte auf seiner Sitzung am 15. Mai mit den Stimmen von CDU, Grünen und Wählergemeinschaft WAB beschlossen, auf dem 7700 Quadratmeter großen Areal vorübergehend Stellplätze für 200 Autos zu schaffen.“ 

Das ist allerdings nur die halbe Wahrheit. Und die halbe Wahrheit ist bekanntlich eine ganze Lüge. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 17. Juni 2019

Ein Stadtverordneter von Ahrensburg, der Menschen auf Facebook sucht, und zwar für Wasserleitung(en)

Der Ahrensburger Stadtverordnete Ali Haydar Mercan (23), Boss der Fraktion Die Linke, sucht auf Facebook nach Menschen, die eine oder mehrere Wasserleitungen verlegen können. Was sehr merkwürdig erscheint. Denn wenn der Linke schon kein Branchenadressbuch von Ahrensburg hat, dann kann er einfach googeln, um zu erkennen: Es gibt viele Firmen in Ahrensburg, in denen Menschen das Klempnerhandwerk ausführen. Gegen Rechnung inkl. Umsatzsteuer, versteht sich.

Aus: Facebook (öffentliches Portal)

Der Stadtverordnete bekommt auf Facebook viele Hinweise auf Firmen in Ahrensburg, die nicht nur eine sondern auch mehrere Wasserleitungen verlegen können. Und wie endet die Geschichte?

Der Stadtverordnete Haydar Mercan berichtet, dass er gar keine Klempnerei benötigt. Denn: „Ein Freund von mir, bei dem mir entgangen war, dass er gelernter Klempner ist, guckt sich das die Tage an. Insofern vielen Dank für die Empfehlungen, auf die ich ggf. gerne zurück komme.“

 Ein Schelm, wer Schlechtes dabei denkt. Wie zum Beispiel, dass der Stadtverordnete Ali Haydar Mercan (Die Linke) möglicherweise gar keine Firma gesucht hat sondern eben „Menschen“, die ohne Rechnung für andere arbeiten. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 17. Juni 2019

Warum sieht die Titelseite vom Hamburger Abendblatt auf Szene Ahrensburg so anders aus…?

Ich wurde von Szene-Lesern mehrfach darauf angesprochen und gefragt, warum die auf Szene Ahrensburg abgebildeten Seiten aus dem 3. Buch Abendblatt nicht mehr so ausschauen wie früher, also lesbarer? Der Grund ist schnell erklärt: Eine freundliche Dame vom Hamburger Abendblatt hat mich daran erinnert, dass seit Ende letzten Jahres das neue Urheberrecht in Kraft getreten ist. Und demzufolge müsste sie mir bei Abbildung einer Seite aus dem Abendblatt auch für die Fotos und Zeichnungen, die dort abgebildet sind, eine Gebühr in Rechnung stellen. Außerdem müsste ich in Zukunft vorher fragen, ob der Verlag die Abbildung auch genehmigt.

Mater: Frei nach Hamburger Abendblatt

Nun, obwohl ich mit den Abbildungen natürlich Werbung für die Zeitung mache, hat die Dame völlig Recht. Doch weil ich mit Szene Ahrensburg keinen Profit mache, kann ich mir auch die Gebühren nicht leisten. Also musste ich mir etwas einfallen lassen.

Mein Einfall war folgender: Aus meiner Ausbildung im Verlag Axel Springer erinnere ich mich daran, dass das Hamburger Abendblatt damals in der Hamburger Kaiser-Wilhelm-Straße im Buchdruck hergestellt wurde, der auch als Hochdruck bekannt ist. Hierbei wurde jede Seite in einem Schließrahmen zusammengebaut – der Text im Bleisatz, die Bilder als Autotypien und die Zeichnungen als Strichätzungen. Und der Schließrahmen wurde dann in einen Kalander geschoben, was eine Maternpresse ist. Dort wurde die Seite in eine Maternpappe geprägt. Diese Maternpappe wurde dann mit einer Bleilegierung ausgegossen zu einem Halbrundstereo, von denen jeweils zwei auf einen Druckzylinder der Rotationsmaschine montiert wurden, auf der dann die Papierbahnen bedruckt, gefalzt und zur Zeitung geschnitten wurden. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 16. Juni 2019

25.08.19: Rathausplatz unter politischer Besatzung

Der Rathausplatz von Ahrensburg ist ein öffentlicher Platz der Stadt. Er wird von der städtischen Verwaltung sowohl als Parkplatz vermietet als auch für den Wochenmarkt. Und Autofahrer und Markthändler müssen dafür eine Standgebühr an die Stadt zahlen. Nur in der Nacht und an Sonn- und Feiertagen ist der Rathausplatz gratis für Autoparker.

Es ist zwar noch ein paar Wochen hin, aber bereits jetzt zeigt die Stadt auf ihrer Homepage an, dass der Rathausplatz am 25.08.2019 nicht zur Verfügung steht – jedenfalls nicht für Autoparker und kostenlos. Denn an diesem Tage gibt es dort eine Veranstaltung der SPD, und zwar den „Flohmarkt der Jusos“. Und was das Besondere daran ist: „Standgebühr: 5 € oder 1 selbst gebackener Kuchen“ – siehe die Abbildung!

Und nun meine Frage: Wer bekommt die Standgebühr – die Stadt? Oder etwa die Jusos? Und den selbst gebackenen Kuchen? Bekommt den die Stadt? Und falls dieser Kuchen öffentlich verkauft wird: Wer kontrolliert, ob der Verkauf von Speisen auch den hygienischen Vorschriften entspricht? Ist die Backstube einwandfrei? Entsprechen die Zutaten den Lebensmittelbedingungen? Haben die Kuchenbäcker/innen sich auch die Hände gewaschen, bevor sie den Teig geknetet und gerührt haben? 😉 (Hinweis: Diese Fragen habe ich mir nicht ausgedacht, sondern sie sind amtlicher Herkunft.) Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 15. Juni 2019

Umweltausschuss: 52.000 Euro Steuergeld zur Verschönerung der Penny Open-Air-Bar in der Rampengasse

Ich gebe zu, meine lieben Mitbürger, dass ich bei meiner Kritik an Stadt und/oder Politik mitunter auch mal in bisschen dick auftrage. Das geschieht nach dem Motto: Wer interessieren will, muss provozieren. (Und die Einschaltquoten von Szene Ahrensburg geben mir Recht. 😉 ) Im vorliegenden Blog-Eintrag äußere ich meine Kritik jedoch sehr dezent, denn ich hätte auch schreiben können: Mitarbeiter der Stadtverwaltung und Mitglieder im Umweltausschuss wollen öffentliche Gelder veruntreuen.

Und damit komme ich heute noch einmal zurück auf die Hecken und Pflanzen für die Rampengasse , und zwar aus gegebenem Anlass. Und dieser Anlass ist folgender: Der Umweltausschuss der Stadt Ahrensburg will tatsächlich 52.000 Euro Steuergeld ausgeben, damit Hecken und Planzen und dazu auch noch Bänke auf die Rampengasse gestellt werden.

Das Hamburger Abendblatt berichtet heute unter Stormarn online: „Platz vor dem Ahrensburger CCA soll grüner werden“. Und da reibt sich der Blogger die Augen und fragt: „Grüner“? Ist das nicht die Steigerungsform von grün? Klar, wenn man heute in die Rampengasse guckt, dann erkennt man dieses Grün, und zwar an der Fassade der easy-Apotheke – wenn Sie bitte mal auf die Abbildung klicken wollen, lieber Leser!

Was sind der Sinn und der Zweck für eine Begrünung der Rampengasse? Reporter Harald Klix verrät es uns: „Ziel ist es, den Bereich, der abends immer wieder von alkoholisierten Jugendlichen genutzt wird, schöner zu gestalten.“ Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 14. Juni 2019