Gestern Nacht hat eine Gruppe von überbezahlten Millionären den Bürgern von Deutschland gezeigt, wie mangelhaft diese Berufskicker für ihr horrendes Geld arbeiten. Das dürfte für Julian Nagelsmann die Rote Karte bedeuten, sprich: „Verlassen Sie Ihr Amt als Bundestrainer!“ Und vor Spielbeginn war ich gestern Abend im Marstall zur Versammlung der Stadtverordneten, wo ich zu den 9 (neun) von rund 35.000 (fünfunddreißigtausend) Ahrensburger Bürgern gehörte, die in der Reithalle gewesen sind, um ihren Respekt an der Arbeit der ehrenamtlichen Politiker zu bekunden.
Gekommen war ich gestern Abend allein schon aus Höflichkeit dem Bürgermeister gegenüber. Denn ich hatte 6 Fragen zur Einwohnerfragestunde eingereicht und hätte es als unhöflich empfunden, bei der Beantwortung meiner Fragen durch Eckart Boege nicht anwesend zu sein.
Bekanntlich sollen die Bürger ihre Fragen 5 Tage vor der Veranstaltung einreichen, damit die Verwaltung ausreichend Zeit hat, dieselben zu beantworten. Ich habe meine Fragen bereits 7 Tage vor dem Meeting im Marstall per E-Mail eingereicht. Und ich war verwundert, dass diese meine Fragen ohne meine Zustimmung von der Stadt online veröffentlicht worden waren.
Zur Einwohnerfragestunde gestern hat kein Einwohner außer Harald Dzubilla eine Frage eingereicht. Und auch live wurde nix gefragt.
Und dann war der Boegemeister dran mit der Beantwortung meiner Fragen und erklärte dazu lapidar: „Die Antworten zu den Fragen von Herrn Dzubilla liegen noch nicht vollständig vor.“ Und das war’s dann gestern Abend im Stall der Stadt, liebe Gemeinde.
Ich zeige dem Ahrensburger Bürgermeister an dieser Stelle wieder einmal die Gelbe Karte wegen seines Fouls gegenüber einem fair spielenden Bürger. Denn ich empfinde das Tun des Verwaltungsleiters als respektlos, nicht zuletzt auch deshalb, weil ich schon Einwohner von Ahrensburg gewesen bin, als Boege noch garnicht auf der Welt gewesen ist.
Meine Fragen hätten durchaus in der angebotenen Frist beantwortet werden können, zumal der Bürgermeister sich die Antworten auch von seinen Mitarbeitern geben lassen kann. Aber das Verschleppen gehört zum Markenkern von Eckart Boege. Und die Gelbe Karte dürfte inzwischen das Dutzend voll machen, sodass der überbezahlte Mann in knapp zwei Jahren von seinem Spielfeld gehen muss. 😤


Interessant wäre zu wissen, wieviel Tage zuvor denn die Fragen eingereicht werden müssen (7 Tage reichen ja scheinbar auch nicht) damit die verehrten Damen und Herren ihre Pflicht erfüllen können und den Anwesenden die Antworten präsentieren, so ist es eine 6 mit *, setzen.