Und noch mal das Thema Stadtwerke Ahrensburg: Wer ist denn Elmar Burgard…?

Wenn Sie ins Impressum der Stadtwerke Ahrensburg schauen, dann finden Sie dort seit gestern den Namen Elmar Burgard. Dieses ist der Nachfolger von Julia Fest, also der neue Geschäftsführer unserer städtischen Energie-Firma. Und darum sind wir Eingeborenen von Ahrensburg doch neugierig, wer dieser Mann ist, woher er kommt und warum es ihn ausgerechnet nach Ahrensburg verschlagen hat. Wobei mir schwant, meine lieben Mitbürger: Elmar Burgard weiß womöglich, dass unsere Stadt auch als das Schilda des Nordens bekannt ist?!

Hoffentlich hat der Aufsichtsrat der Stadtwerke Ahrensburg und deren Vorsitzender vor Einstellung mal in Werdau im Bundesland Sachsen nachgefragt, warum Elmar Burgard dort zwei  Jahre vor Vertragsende überraschend gegangen wurde. Interessant wäre auch zu wissen, für wie lange der 67jährige Jungspund vom Aufsichtsrat der Ahrensburger Stadtwerke vertraglich verpflichtet wurde.

Ich erinnere daran, dass Alt-Bürgermeister Michael Sarach sich seinerzeit weder über die Qualifikation und Führungskompetenz von Angelika Andres noch von Peter Kania ausreichend informiert hatte. Zur Information für Eckart Boege: Elmar Burgard war nach seinem Abgang im Jahre 2022 vier Jahre lang „Consultant & Coach“, was man auch als „arbeitssuchend“ bezeichnen könnte 😉 und hat jetzt in Ahrensburg in einer sehr kritischen Zeit für Stadt und Stadtwerke noch eine Endstation vor der Rente gefunden – falls er bis dahin nicht noch einmal den Job wechseln sollte. Das sieht jetzt wirklich nicht so direkt nach Aufbruch und dynamischer Problemlösung aus, Herr Bürgermeister.

Im Internet bei Xing und Linkedin finden Sie Informationen über Elmar Burgard und seinem Werdegang. Sie werden dort erkennen: Der Mann kennt sich sehr gut aus, ist häufig zwischen Privatwirtschaft und städtischen Betrieben gewechselt; und diese „Berufserfahrung“ wird die Stadt möglicherweise sehr viel Geld kosten. Gerade weil Unternehmensteile verkauft und große Investitionen getätigt werden müssen, besteht hier die Möglichkeit, dass der Geschäftsführer der Stadtwerke seine guten Kontakte und sein Expertenwissen nutzt und möglicherweise auch nicht zu seinem persönlichen Schaden einsetzt, will meinen: Einladungen zu Geschäftsessen auf Dienstreisen sind dabei doch die Regel 🍔 wenn Sie wissen, was ich meine.

Ähnlich wie bei der Alten Reitbahn und zuvor beim Lindenhof werden auch bei den Stadtwerken sicher Millionen verdient. Und da können wir Einwohner nur hoffen und beten, dass die Stadt Ahrensburg nicht den Schaden haben und die Rechnung wird bezahlen müssen, ohne dafür einen Kinopalast und Sozialwohnungen zu bekommen. 🤧

Ein langjähriger Ahrensburger Bürger und Kenner der örtlichen Intimitäten, mit dem ich darüber sprach, erklärte mir mit Sorgenfalten auf der Stirn: „Mir macht diese Entwicklung in unserer Stadt große Angst!“

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 2. Juli 2026

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