Archiv für den Monat: September 2019

Haben Sie schon gewusst, liebe Ahrensburger, dass es von edding auch Druckerpatronen gibt?

Irgendwann muss ich im 3. Buch Abendblatt etwas verpasst haben. Es betrifft die Firma edding, ein Renommierunternehmen unserer Stadt, das weltweit bekannt ist durch die berühmten edding-Stifte. Und vor zwei Jahren las ich mal einen interessanten Bericht im Abendblatt, dass edding jetzt auch Nackellacke auf den Markt gebracht hat. Aber wussten Sie schon, dass man auch Druckerpatronen der Marke edding bekommt…?

Druckerpatronen von edding, gesehen bei Nessler

Ich habe es bis dato nicht gewusst. Und erst erfahren, als ich bei Nessler an der Wand das Sortiment von edding-Druckerpatronen sah, die es für alle gängigen Gerätetypen gibt – siehe die Abbildung!

Das Ahrensburger Unternehmen hat also diversifiziert, womit ein neuer Markenartikel platziert wurde. Und Tintenpatronen für Drucker sind sicher ein lohnendes Geschäft, obwohl es zahlreichen namenlose Produkte gibt, die in Tests gut abschneiden. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 30. September 2019

Einbruch, Diebstahl und Vandalismus in der Grundschule Am Reesenbüttel

In der Nacht zum Montag haben unbekannte Täter die Grundschule Am Reesenbüttel heimgesucht. Sie brachen Türen und Schränke auf und durchsuchten viele Räume der Schule, sowohl im alten als auch im neuen Schulgebäude. Nachdem bereits vor einiger Zeit ein Einbruch in derselben Schule stattgefunden hat und ein paar Tage später in der Selma-Lagerlöf-Gesamtschule, ist das der dritte Vorfall dieser Art in Ahrensburg, der in kurzen Abständen erfolgt ist.

Die Polizei hat die Spurensuche aufgenommen und ermittelt. Über den entstandenen Schaden ist noch nichts bekannt. Aber der Wert  durch Zerstörung dürfte größer sein als der Schaden durch Diebstahl. Wie ich hörte, wurde in den Räumen viel demoliert; das deutet für mich darauf hin, dass die Täter ihre Wut zum Ausdruck gebracht haben, weil sie vermutlich mehr Beute erhofft hatten. Tja, welche Wertgegenstände erhofft man sich denn schon in einer Grundschule? Selbst die Computer dort sind nicht gerade das neuste Modell. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 30. September 2019

Wird die Stadt auch Parkplätze im Alten Lokschuppen für kik und Tedi anbieten?

Heute um 19:00 Uhr findet in der Ahrensburger Stadtbücherei die wichtigste Veranstaltung des Jahres für uns Einwohner statt. Thema: „Was Sie schon immer über die S4 wissen wollten“. Mehr darüber finden Sie auf der Homepage von Ahrensburg. Und ich wundere mich über den Ort, denn ich kann mir nicht vorstellen, das die Stadtbücherei alle Besucher unterbringen kann. Allein die 40 Stadtverordneten werden ja schon 40 Plätze besetzen.

Hinnerk Blombach, der Einpendler aus Hamburg, freut sich schon auf die S4 (Abbildung frei aus Abendblatt)

Und wer das Hamburger Abendblatt von heute und damit auch das 3. Buch liest, der findet dort einen groß aufgemachten Beitrag von Redaktionsleiter und Pendler Hinnerk Blombach höchstselbst. Überschrift: „Mehr Fahrgäste durch die S4: Wie geht das?“ In diesem Bericht wird der Bau der S-Bahn schöngeredet. Und die unmittelbar damit verbundenen Transit-Donnerzüge werden mit keiner Silbe erwähnt. Außerdem: In diesem Beitrag wird mit keinem Wort auf die heutige Veranstaltung in der Stadtbücherei hingewiesen, nicht mal in einer Randnotiz. Warum nicht…?

Bemerkenswert: Weil Ahrensburg schon heute dringend mehr Parkplätze für Bahnfahrer benötigt, obwohl es mehr Ein- als Auspendler gibt, kommt Blombach auf das P+R-Parkhaus zu sprechen. Ich zitiere: „Dennoch muss sich die Stadt auch auf steigende Einsteigerzahlen einstellen. Dazu gibt es laut Kania bereits den Beschluss, das Park-and-Ride-Parkhaus Alter Lokschuppen aufzustocken. Dies soll in Zusammenhang mit dem geplanten Bau des Kinos auf dem Gelände des jetzigen Edeka-Marktes umgesetzt werden. ‚Wir streben die Aufstockung um zwei Etagen an‘, so Kania.“ Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 30. September 2019

Marginalien am Sonntag: Die „Scharfe Ecke“ war schneller als Woolworth, die CDU ist langsamer als eine Schnecke und eine Geschäftsaufgabe, die traurig ist

Mal wieder etwas zum Nachdenken. Es geht um Läden in der Innenstadt von Ahrensburg. Und um die Berichterstattung im 3. Buch Abendblatt, der Stormarn-Beilage. Die berichtet über Geschäftseröffnungen in Ahrensburg – aber nicht über alle. Und so hat die Redaktion am 2. Juli 2018 auf der ersten Seite verkündet, dass an der Ecke Manhagener Allee/Neue Straße, wo früher der Edeka-Laden war, nun Woolworth eine neue Filiale eröffnen wird.

Ich wurde daran erinnert als ich heute im selben Blatt einen neuen Bericht über Woolworth entdeckt hatte. Wir lesen: „Woolworth verschiebt Eröffnung neuer Filiale an Manhagener Allee“ – siehe die Abbildung! Und weil das nicht mit dem Wort „Anzeige“ gekennzeichnet ist, fragt sich der Blogger: Aus welchem Grund hat die Redaktion darauf hingewiesen, dass sich die Eröffnung der Filiale in Ahrensburg verzögert? Eine Information, dass und warum sich die Eröffnung des italienischen Restaurants im CCA verzögert, ist hingegen nicht erfolgt. Erwartet man von Woolworth vielleicht eine Eröffnungsanzeige im 3. Buch…? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 29. September 2019

Warum das Ahrensburger Oktoberfest von der Stadt unter Vorbehalt angekündigt wird

Wie ich bereits vor einer Woche auf Szene Ahrensburg vermeldet habe, stellt die Stadt Ahrensburg das Oktoberfest „unter Vorbehalt“ auf die eigene Homepage. Und obwohl die Veranstaltung bereits in der kommenden Woche passieren soll, hält niemand im Denkmal es für nötig, die Bürger entsprechend zu informieren. Luja sog i!

Aufmerksame Beobachter werden inzwischen erkannt haben, dass Stadtverwaltung und der Veranstalter unterschiedliche Terminvorstellungen vor Augen haben, was die Dauer des Oktoberfestes betrifft. Während die Stadt das Event erst am 3. Oktober 2019 beginnen lässt, zeigt der Veranstalter den 2. Oktober 2019 als Eröffnungstag an – wenn Sie bitte mal einen Klick auf die nebenstehenden Abbildungen machen wollen! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 28. September 2019

Nachrichten & Notizen: Blüten im September, Facetten im CCA und eine unschöne Reklame im MARKT

Als ich gestern aus meinem Fenster in den Garten geblickt habe, da sah ich Blüten am Jasminstrauch. Blühender Jasmin im September – ist das normal? Oder ist es eine Botschaft der Natur über den Klimawandel, der uns blüht? Mein Blick ins Lexikon ergab: Echter Jasmin blüht von Juni bis September.

Aber es ist gut, wenn man hin und wieder im botanischen Lexikon blättert. Meine dortige Suche nach Jasmin hat mich noch ein Stück weiter gebildet: Der Jasmin in meinem Garten, so sah ich an der Abbildung im Buche, ist gar kein echter Jasmin, der auch „gewöhnlicher Jasmin“ genannt wird. Sondern bei meinem Strauch handelt es sich um den Europäischen Pfeifenstrauch, der auch als „Falscher Jasmin“ bezeichnet wird. Und die Blütezeit des Pfeifenstrauchs, der wundervoll duftet,  ist im Frühsommer, also nicht im September.

Und noch etwas habe ich erfahren: Bei der Pflanze in meinem Garten mit den gelben Blüten, die sich mitten im Winter öffnen, handelt es sich um Winter-Jasmin. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 28. September 2019

Lutz Kastendieck (3. Buch Abendblatt) berichtigt sich selber

Gestern, meine lieben Mitbürger, habe ich auf einen Online-Beitrag von Lutz Kastendieck hingewiesen, der auf der Stormarn-Seite vom Hamburger Abendblatt erschienen ist. Und heute erscheint ein neuer Bericht über dieselbe Veranstaltung mit Björn Engholm (SPD) in Reinbek. Aaaber – oh Wunder! – jetzt ist mit keiner Silbe mehr die Rede davon, dass der ehemalige Ministerpräsident von Schleswig-Holstein „die wichtigsten Fragen der Gegenwart“ beantwortet hat.

Wenn Sie nun denken, dass mich gestern jemand aus der Redaktion vom 3. Buch Abendblatt angerufen und sich bedankt hätte, dass ich rechtzeitig vor dem Druck vom Hamburger Abendblatt darauf hingewiesen habe, dass online eine fette Ente erschienen ist, dann denken Sie falsch. Stattdessen weist Kastendieck heute in seinem Vorspann darauf hin, dass Engholm „schärfere Regeln für soziale Netzwerke“ fordert, womit der Politiker bei seinem Vortag im Schloss Reinbek auf den Blogger Rezo zu sprechen gekommen war, der 18 Millionen Menschen erreicht und mit seinem Online-Video die CDU madig gemacht hat. Und auch über negative Auswüchse auf Facebook hat Engholm im Fall von Renate Künast (Grüne) hingewiesen. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 27. September 2019

Raten Sie mal, was „die wichtigsten Fragen der Gegenwart“ sind!

Und hier wieder mal ein kleiner Beitrag aus unserer beliebten Reihe „Gag, lass nach!“. Und wie so häufig liefert ein Bericht aus der Stormarn-Redaktion vom Hamburger Abendblatt, der soeben auf Stormarn Online veröffentlicht worden ist, das Thema. Überschrift: „Gespräch in Reinbek: Björn Engholm sorgt sich um die SPD“. Und die Unterzeile – wer findet den Deutschfehler? – lautet: „Der ehemalige Ministerpräsident von Schleswig-Holstein beantwortete über die wichtigsten Fragen der Gegenwart“.

Abbildung frei nach Abendblatt

„Die wichtigsten Fragen der Gegenwart“? Also Klimaschutz, Hungersnot, Krieg und Kriegsdrohungen, Flüchtlinge, Wirtschaftsentwicklung, Handelsboykotte, Brexit und andere Themen mehr. Und welche Fragen der Gegenwart hat Björn Engholm in Reinbek beantwortet? In dem Abendblatt-Beitrag geht es dem Genossen einzig und allein um die SPD, also um den Nabel seiner Welt.

Ja, liebe Mitbürger, die Genossen sind schon seit längerer Zeit mehr mit sich und der Partei beschäftigt als mit den Fragen der Zeit. Und deshalb sollte man sich um die SPD sorgen, weil deren Mitglieder sich auf dem Weg in die Zukunft selbst im Wege stehen. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 26. September 2019

Die Stadt will 10 Mercedes EQC kaufen. Für Radfahrer.

Noch in diesem Jahr sollte die Stadtverwaltung dafür sorgen, dass 350 weitere Fahrradstellplätze an der Ladestraße erstellt werden. Das ist bis jetzt nicht passiert und wird in diesem Jahr auch nicht mehr passieren. So jedenfalls lesen wir es im 3. Buch Abendblatt und staunen Bauklötze, wenn wir den Grund dafür erfahren.

Die Zeitung berichtet, dass bei der städtischen Ausschreibung zwar diverse Angebote eingegangen sind, aber sie haben die Kostenschätzung bei weiterem überstiegen. Wir erfahren:

 „Die Politiker hatten im Haushalt 460.000 Euro für den Bau der Anlage bereitgestellt. Die Verwaltung rechnet nun damit, etwa 265.000 Euro mehr zu benötigen. Die Stadtverordneten haben die Summe auf ihrer jüngsten Sitzung für 2020 freigegeben. Die Verwaltung wird das Projekt nun nach Angaben von Stephan Schott, Leiter des Tiefbauamtes, voraussichtlich im Dezember neu ausschreiben.“

Ich habe meinen Rechenschieber hervorgeholt und ausgerechnet: 460.000 Euro plus 265.000 Euro ergibt 725.000 Euro. Und 725.000 Euro geteilt durch 350 Fahrräder ergibt 2.071 € (zweitausendeinundsiebzig Euro) pro Fahrradabstellplatz. Und das haben die Politiker angeblich abgenickt.

Nur zum Vergleich: 725.000 Euro entsprechen ungefähr 10 umweltfreundlichen Automodellen der Marke Mercedes EQC – siehe die Abbildung! Und für 725.000 Euro könnten 350 Radfahrer ein E-Bike bekommen. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 26. September 2019

Linke Nummer: Der Stadtverordnete Ali Haydar Mercan (Die Linke) spendet aus seiner Jackentasche in seine Hosentasche

Im MARKT von heute wird berichtet, dass die Fraktion Die Linke in der Ahrensburger Stadtverordneten-Versammlung gespendet hat. Und zwar einen Teil ihrer Aufwandsentschädigung, die sie als Kommunalpolitiker von der Stadt erhalten. Und weil diese Aufwandsentschädigung gegen die Stimmen der 3-Linken-Fraktion erhöht worden ist, wollen die Linken von dem Geld nichts wissen. So jedenfalls sieht es aus.

Blickt man aber hinter die Kulissen, dann ergibt sich ein völlig anderes Bild. Denn Ali und die Seinen haben 350 Euro nicht etwa für wohltätige Zwecke gespendet, sondern das Geld ging an die Roter Stern Kickers, die nicht gerade als konservativ oder liberal gelten. Und der Oberhammer:

Ali Haydar Mercan ist nicht nur Mitglied der Rote Stern Kickers, sondern er ist dort sogar Gründer und Ansprechpartner für die Tischfußballabteilung – siehe die Abbildung!

Ja, ja, Wasser predigen und Wodka saufen. Und in der letzten Stadtverordneten-Versammlung wurde Ali, der Rote-Stern-Kicker, gar nicht gesehen. Vielleicht war er gerade beim Training der Kickers vom Roten Stern? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 25. September 2019