Zum „Tag des Lokaljournalismus“: Unterschiede zwischen einer Regionalzeitung, einer Lokalzeitung und einem Blog

Heute ist der „Tag des Lokaljournalismus“. Und das Hamburger Abendblatt bedankt sich auf seiner Titelseite bei seinen Lesern fürs Lesen. In Wahrheit jedoch ist das Hamburger Abendblatt gar keine Lokalzeitung, sondern das Blatt ist eine Regionalzeitung mit lokaler Berichterstattung. Der Unterschied: Regionale Tageszeitungen decken größere Gebiete ab, während eine Lokalzeitung speziell aus einer Stadt oder Gemeinde berichtet.

Zum „Tag des Lokaljournalismus“ bringt das Hamburger Abendblatt heute eine Doppelseite, auf der die Mitarbeiter der Redaktion präsentiert werden. Bei dieser Selbstdarstellung fällt mir auf, dass es sehr viele Mitarbeiter sind, zumal die überregionale Berichterstattung in Zusammenarbeit mit der FUNKE-Zentralredaktion in Berlin erfolgt. Und: Das Hamburger Abendblatt beschäftigt keine Reporter; es gibt in der Redaktion allenfalls Chefreporter. Und ansonsten reichlich Redakteure, Ressortleiter, Chefredakteure, Praktikanten und Werkstudenten.

Ein Blog wie Szene Ahrensburg darf man nicht vergleichen mit einer Tageszeitung, weder mit einer regionalen noch mit einer lokalen. Ein Blogger arbeitet nicht als Journalist. Kurz gesagt: Der Journalist berichtet objektiv, der Blogger subjektiv – wobei die Grenzen hier wie dort häufig auch mal überschritten werden. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 5. Mai 2026

Promotion deutscher Winzer in Ahrensburg: Die Stadt gibt bis zu 6.200 Euro als Trinkgeld!

Das Weinfest in Ahrensburg, auch „Ahrensburger Weinfest“ genannt, ist eine private, kommerzielle und alkoholhaltige Veranstaltung in der City, die vom 09. bis 12. Juli 2026 stattfindet. Veranstalter ist uba (Public & Corporate Events, Consulting, Booking) im Unternehmen bergmannsgruppe Hamburg. Es handelt sich bei der Veranstaltung um eine Promotion von diversen Winzern, die für ihre Teilnahme kräftig an den Veranstalter löhnen müssen und ihr Geschäft dabei ausdehnen, weil viele Besucher ihre Weinbestellungen für Hauslieferungen abgeben. Ein weiteres Weinfest veranstaltet die Gruppe in Hamburg Eppendorf.

Helfershelfer beim Weinfest in Ahrensburg ist das Ahrensburger Stadtforum. Begriffen habe ich das auch nach Jahren noch immer nicht, denn die Veranstaltung steht in Konkurrenz mit dem örtlichen Weinhandel inklusive der Ahrensburger Supermärkte, Discounter und Restaurants. Und meine Vorstellung von einem „Ahrensburger Weinfest“ wäre: Ahrensburger Weinhändler und Restaurants finden sich zusammen und veranstalten das echtes Ahrensburger Weinfest.

Apropos Weinhandel in Ahrensburg: Von den ehemals fünfen in der Schlossstadt haben nur zwei Weinhändler die Weinfeste überlebt. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 5. Mai 2026

Abendblatt Stormarn: Wo Wort und Bild nicht zusammenpassen

Abendblatt berichtet online mit der Überschrift: „Diebinnen kommen als Pflegedienst ins Haus und bestehlen Reinbeker Senioren“. Und neben dem Text sehen wir eine Pflegerin vor ihrem Automobil mit einem Ausweis in der Hand, der vermutlich eine Fälschung ist. Doch halt! Wenn man nämlich den Beitrag anklickt und weiterliest, dann erfährt man: Die abgebildete Person ist gar keine Diebin von einem Fake-Plegedienst, sondern es ist eine ehrliche Haut mit einem gültigen Ausweis.

Geht es Ihnen genauso, dass Sie bei so einer oder einer vergleichsweisen Darstellung auch zuerst einmal denken, dass die abgelichtete Person die beschuldigte ist? Und wenn der Leser diese Person auch noch persönlich kennt, dann bekommt er vielleicht sogar einen Schreck, bevor er dann weiterliest und erkennt, dass er mit seinem ersten Gedanken auf dem Irrweg gewesen ist. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 4. Mai 2026

Der Boegemeister und sein Baum des Jahres: die Zitterpappel

Was sehen Sie auf der nachfolgenden Abbildung links? Sie sehen dort sechs Baumstümpfe. Diese stammen von gesunden Linden aus der Hamburger Straße, die vor sechs Jahren auf Geheiß der Stadtverwaltung mit der Kettensäge flachgelegt wurden. Die Stadt versprach damals, dass neue Bäume gepflanzt werden im Rahmen der Erneuerung der Hamburger Straße. Die Frage des Bloggers beim damaligen Bürgermeister Michael Sarach, wie lange es wohl dauern würde, bis die nachgesetzten Bäume die Höhe der gefällten Linden haben, beantwortete der Leiter der Verwaltung schriftlich wie folgt:

„Die neu zu pflanzenden Bäume werden bei Lieferung eine Höhe von etwa 4 bis 4,5 Metern haben. Bis zum Erreichen der Höhe der gefällten Bäume von 12 bis 15 Metern werden etwa 20 Jahre vergehen.“

Hierzu der aktuelle Stand: In der Hamburger Straße hat sich sechs Jahr später nichts getan. Und seit vier Jahren haben wir einen neuen Bürgermeister: Eckart Boege, einen Quereinsteiger, der seit vier Jahren als Praktikant im Rathaus tätig ist. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 3. Mai 2026

Anzeigenblatt MARKT: Warum ich der Gerda (67) und dem Michael (69) nicht begegnen möchte

Im  Anzeigenblatt MARKT habe ich an diesem Wochenende zwei Veröffentlichungen gefunden, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben, denn das eine ist ein Inserat und das andere ist ein Waschzetteltext. Aber hier wie dort geht es um das Alter: Gerda ist 67 Jahre alt und hat sich mit dieser Angabe vermutlich sogar älter gemacht als sie/er in Wahrheit ist. Und Michael? Michael ist 69 Jahre alt und sucht Bürger, die in einem Lebensalter sind, wo sie daran denken, ihr Testament zu machen.

Aber zuerst zu Gerda, die schon länger im MARKT inseriert. Und damit begibt sich das Anzeigenblatt auf einen schrägen Pfad. Denn wer die Telefonnummer von Gerda (67) wählt, dem werden die erotischen Gefühle alsbald vergehen, falls diese zuvor tatsächlich vorhanden gewesen sein sollten. Näheres erfahren Sie aus der Abbildung rechts unten!

Warum ich auch die Offerte von Michael als dubios bezeichne? Dazu können Sie hier mehr nachlesen, liebe Mitbürger.

Für die Veröffentlichung der Anzeige von Gerda kassiert der MARKT-Verlag sogar noch Geld; die Werbung für die BürgerStiftung Region Ahrensburg veröffentlicht das Annoncenblatt vermutlich gratis. Oder hat man dort bloß vergessen, das Wörtchen „Anzeige“ oben drüber zu stellen? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 2. Mai 2026

Dies & das & jenes: *Ein Herz für Ahrensburg *schräge Offerten *drei Dunkelmänner *Betrug mit Rentenversicherung

Wenn ein Mitarbeiter eine gute Idee für seine Firma hat, dann wird diese Idee in die Tat umgesetzt. Und der Mitarbeiter bekommt nicht nur eine Belobigung, sondern er erhält zudem noch eine Prämie. Auch ich habe eine gute Idee, und zwar für die Stadt Ahrensburg. Diese Idee habe ich schon vor Jahren auf Szene Ahrensburg vorgestellt mit dem Resultat: null. Offenbar gefiel niemandem meine Werbeidee für Ahrensburg, nämlich dass die Stadt auf der Schlosswiese eine Wand aufsstellen soll, mit der Bürger und hier besonders Besucher und Touristen sich fotografieren lassen – siehe die nebenstehende Abbildung, die noch aus der Zeit der Corona-Maskerade stammt!

Das Schloss ist doch das Aushängeschild unserer Stadt – warum wird es von der Verwaltung nirgendwo in die Optik gerückt? Stattdessen ließ der damalige Pitymanager die Versorgungskästen in der Innenstadt mit altbackenen Motiven bepinseln. Und die Frage zu diesen Werken ist: Wann wird das allmählich wieder beseitigt, Herr Bürgermeister? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 2. Mai 2026

Bürgermeister Eckart Boege am 1. Mai 2026: ⅔ seiner Amtszeit sind heute rum. Und?

Heute ist ein denkwürdiger Tag. Jedenfalls für Ahrensburg. Denn heute vor vier Jahren haben wir einen neuen Bürgermeister bekommen, nämlich den zur Zeit noch amtierenden Eckart Boege. Damit hat dieser Quereinsteiger in die öffentliche Verwaltung genau ⅔ seiner Amtszeit hinter sich gebracht, was ich zum Anlass nehme zu einer Rückblende ins Jahr 2021, wo Eckart Boege noch der SPD angehört hat, die ihn den Bürgern damals auch zur Wahl empfohlen hatte. Und im damaligen Wahlkampf hat die Stormarn-Redaktion vom Abendblatt die Bürgermeister-Kandidaten gefragt: „Welche Dinge fehlen in Ahrensburg?“

Und nun lesen Sie bitte selber, was Eckart Boege damals gesagt hat! Zum Beispiel über Stadtmarketing, „Sportpark Auetal“ und „gut ausgebaute, sichere Radwege“ – siehe die Abbildung links!

Und was hat Eckart Boege in den bisherigen vier Jahren seiner Amtszeit geleistet, womit ich meine, über sein Pflichtprogramm als Beamter hinaus? Aus meiner Sicht zweierlei: Er hat die private Tiefgarage unterm Rathausplatz aufsperren lassen. Und er hat ein neues Wahrzeichen für Ahrensburg in der Manhagener Allee aufstellen lassen, nämlich den beheiz- und versenkbaren Poller. Supi, oder? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 1. Mai 2026

Der Wikinger aus Ahrensburg: Warum Peter Egan (WAB) nach Bargteheide gehört

Heute möchte ich als Ahrensburger einmal den Bargteheidern dienlich sein. Ich las im Stormarner Tageblatt, dass in unserer Nachbarstadt ein Wikingerfilm geplant ist und dass der Produzent für den Dreh noch Statisten sucht. Und da habe ich in mein Fotoarchiv geguckt, ob dort nicht irgendwo eine Person zu finden ist, die geradezu das Abbild eines Wikingers darstellt. Wobei ich nicht an den lieben Wicki denke, sondern ich habe da einen Stadtverordneten im Auge, bei dem nur noch der markante Helm gefehlt hat, als der Mann einmal als politischer Vertreter (WAB) der Stadt Ahrensburg in einer öffentlichen Veranstaltung aufgetreten ist.

In der Abbildung links sehen Sie ein Zitat aus dem Stormarner Tageblatt. Und daneben habe ich Peter Egan platziert, den Fraktionsvorsitzenden der WAB. Warum erinnert dieser Mann mich an einen Wikinger?

Antwort: Wikinger waren als Plünderer auf Raubzügen bekannt. Das ist natürlich nicht vergleichbar mit der Ahrensburger WAB, die kräftig dazu beigetragen hat, dass unsere Stadt Ahrensburg finanziell ausgeplündert worden ist, aber damit hat Peter Egan sich meiner Meinung nach den Helm eines Wikingers durchaus verdient – siehe Symbolbild des Gehörnten unten rechts! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 30. April 2026

Schiss inne Büx? Warum ein Whistleblower einen Rückzug gemacht hat

Auf Szene Ahrensburg stand ein kritischer Blog über die Stadtwerke Ahrensburg, der plötzlich wieder verschwunden war. Der Autor nannte sich „J. Blome“, was offensichtlich ein Pseudonym ist. Und kurz nachdem der Beitrag erschienen war, bekam ich eine E-Mail des Verfassers mit der Bitte, seinen Text zu löschen. Warum? Ich las: „Die meinerseits unbedachte Veröffentlichung eines Textes über die SWA verursachen massive rechtliche Probleme.“

Also habe ich gelöscht. Kapiert aber habe ich das nicht. Und auch Leser von Szene Ahrensburg haben es nicht verstanden, warum der Text plötzlich komplett (!) weg war. Auf direkte Anfragen konnte ich nur direkt das erklären, was Sie in der Einleitung dieses Blogs lesen können.

Der Fall macht nicht nur mich nachdenklich. Ein Bürger schrieb mir soeben bezüglich Stadt und Stadtwerke: Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 29. April 2026

„Dankeschön-Woche“ im Steakrestaurant Mendoza

Gestern habe ich unsere Tochter von der Schule abgeholt und bin mit ihr zum Mittagessen ins Steakrestaurant Mendoza gefahren. Der Grund: Dort gibt es eine „Dankeschön-Woche“, in der ein 250-g-Ribeye schmackhafte 15 € kostet. Das Mendoza liegt in seiner Beliebtheit bei mir zwar nicht auf den oberen Plätzen in meiner Restaurant-Hitparade, aber der „Eintrittspreis fürs Ribeye“ hat mich überzeugt, mal wieder den Weg in die Neue Straße zu gehen, zumal auch meine Tochter auf Ribeye steht.

Auf dem Tisch des Restaurants lagen diverse Karten, doch von einer „Dankeschön-Woche“ war da nichts zu lesen. Aber die freundliche Kellnerin brachte nach Anfrage des Gastes sofort die entsprechende Karte herbei. Also bestellt: 2 x Ribeye medium gegrillt, 1 x Cola Zero, 1 Mineralwasser und 2 x Salat, der nicht zum Dankeschön-Angebot gehört.

Um es kurz zu machen: Tochter war glücklich mit ihrem Essen – Vater nicht. Während das Steak des Kindes eine vernünftige Dicke aufwies und tatsächlich medium gegrillt war und auch das wichtige Fettauge hatte, da war mein Exemplar dünner, nicht medium gegrillt und ohne Fettauge und ziemlich trocken. Ofenkartoffel und Röstbrot waren tadellos und die halbe Orangenscheibe als Deko auf dem Teller ist lobenswert. 😋 Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 28. April 2026