Nachrichten der Woche aus Ahrensburg: Norbert Brackmann, Wählergunst, Clown & Pro(b)st!

Norbert Brackmann MdB (Foto: HDZ)

Norbert Brackmann, Bundestagsabgeordneter der CDU, der auch uns Ahrensburger in Berlin vertritt, will zur nächsten Bundestagswahl nicht mehr antreten. Weil er 65 Jahre alt ist und deshalb in den Ruhestand gehen möchte. Sehr schade. Denn der junge Mann ist wirklich ein Guter, dem der Bürger vertrauen kann. Norbert Brackmann ist bescheiden, gradlinig, sachkundig und kann zuhören. Also Eigenschaften die man nicht allzu häufig bei Politikern findet. Der Bürger darf sich bei ihm bedanken, aber noch nicht verabschieden. Denn der Abgeordnete bleibt im Bundestag bis zum Ende der Legislaturperiode.

Wenn Corona auch etwas Gutes zuzuschreiben ist, dann dieses: Im aktuellen Sonntagstrend zeigt sich, dass sowohl Rechts- als auch Linksaußen weniger Zuspruch bei den Wählern bekommen. Und die FDP erholt sich langsam.

Aber wie man weiß, ändert sich die Gunst der Wähler von Woche zu Woche. Und bis zur kommenden Bundestagswahl in 2021 (der Tag steht noch nicht fest) wird sich bestimmt noch was ändern. Hoffen wir, dass die Wähler besonnen bleiben!

Als wir gestern am späten Nachmittag mit unseren Eistüten über das Rondeel gingen, da sahen wir dort einen Clown auf der Bank sitzen. Neben sich hatte er ein Plakat gestellt, auf dem Bundeskanzlerin Angela Merkel zu sehen war mit dem Text: „Anklagen wegen Hochverrat“. Und darunter war zu lesen: „ARD & ZDF LÜGEN SIE AN! DIE WAHRHEIT ÜBER PANDEMIE UND POLITIK WIRD NICHT ERWÄHNT. ZENSUR BEDEUTET MANIPULATION“ – siehe die Abbildung links!

Ja, die einen haben ihr Eis in der Waffel, die anderen haben einen Sprung in ihrer Waffel. Und alle zusammen haben wir eine Demokratie mit Grundgesetz und Meinungsfreiheit. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 31. Mai 2020

Novafon: Ein Schallwellengerät gegen Schmerzen aber mit schmerzhaftem Kundenservice

Kennen Sie das auch: Man ärgert sich über den Kundendienst einer Firma und muss die Hände in den Hosentaschen ballen, weil man nicht “zuschlagen” kann. Damit meine ich, dass man einer Firma oft hilflos ausgeliefert ist. Doch im Gegensatz zu früher hat sich da viel geändert. Denn heute gibt es das Internet, wo man sich über schlechten Service öffentlich beschweren kann. Und dafür habe ich heute ein Beispiel.

Als ich vor vielen, vielen Jahren angefangen habe, Tennis zu spielen, da bekam ich auch die bekannten Probleme in Arm, Schulter und Handgelenk. Und mein Bruder empfahl mir damals “Novafon”, ein Schallwellengerät zur lokalen Vibrationstherapie gegen Schmerzen und Verspannungen. Ich habe es ausprobiert, war davon sehr angetan und habe mir daraufhin in den vergangenen Jahrzehnten nacheinander acht Geräte gekauft – das letzte im vergangenen Jahr – was daran liegt, dass ich stets eins daheim habe, eins im Büro und ein anderes dauerhaft von einem Familienmitglied in Beschlag genommen wurde. Und irgendwann hat auch mal ein Gerät den Geist aufgegeben.

Nachdem ich jetzt zwei neue Geräte erworben habe, die je rund 300 Euro gekostet haben, da wollte ich zwei alte nicht entsorgen. Denn bei dem einen war nur der Griff aufgebrochen, das anderen funktionierte gar nicht mehr. Also habe ich beide Geräte verpackt und an die Firma Novafon geschickt mit der Bitte um Reparatur. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 30. Mai 2020

Parfüm: 10 Probefläschen für 50 Euro plus 3,90 Euro für Versand & Bearbeitung – geht das…?

Mein Lieblingsduft als Parfum trägt den Namen “Bal d’Afrique” und ist ein Produkt von Byredo. Dieser Duft kommt auch beim weiblichen Geschlecht gut an, was ich immer wieder bei Umarmungen zur Begrüßung feststellen konnte, wo ich von den Damen nach dem Namen meines Parfums befragt worden bin. “Bal d’Afrique” hat aber auch drei Nachteile, als diese sind: 1. Der Duft hält nicht sehr lange. 2. Die Fläschchen sind bannig teuer. 3. “Bal d’Afrique” gibt es nicht überall, wo es die einschlägig bekannten Marken gibt.

Duftmarken von Byredo

Bei Douglas hatte ich mich online angemeldet, als der Laden noch wegen Corona geschlossen war, und um Mitteilung gebeten, wann “Bal d’Afrique” wieder zu haben ist. Nach 14 Tagen kam die Zwischenmeldung : Wissen wir immer noch nicht.

Da ich davon ausgehe, dass dieser Blog-Eintag Sie bis jetzt nicht im Geringsten interessiert, komme ich nun zum Eigentlichen, und zwar zu folgender Geschichte:

Der schwedische Hersteller Byredo hat auch weitere Düfte im Angebot, die alle nahezu preisidentisch sind bezogen auf die Preise für 100 ml. Und ich wollte testen, ob unter all den Namen vielleicht auch ein Duft ist, der mir zusagt und im Handel erhältlich ist. Aus diesem Grunde habe ich im Internet recherchiert und eine Firma mit dem Namen “Aus Liebe zum Duft” gefunden. Und dieses Unternehmen bietet Proben an von allen Byredo-Düften – was bedeutet: Von jedem Duft kann man eine Probe bestellen und maximal zehn insgesamt. Allerdings: Jedes Probefläschchen kostet 5 Euro. Und für 10 habe ich mit “Versand & Bearbeitung”  (auf dem Umschlag klebte eine Briefmarke zu 155 Cent) insgesamt 53,90 Euro bezahlt, Vorkasse per Kreditkarte. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 30. Mai 2020

Wie eine Gemeinde im Kreis Segeberg von einem Anteil am Schatz aus der Sierra Madre träumt

Heute, meine lieben Mitbürger, ist die Redaktion vom Hamburger Abendblatt reingefallen. Das Corpus Delicti ist zu finden in der Rubrik “Stormarn & die Region”, wo ein Schreiber mit Namen Frank Knittermeier die Frage stellt: “Ist B. Traven ein Traventhaler oder doch ein Bayer?” Und damit ist der Autor auf eine PR-Meldung des Bürgermeisters von Traventhal reingefallen. Denn der weltberühmte Schriftsteller B. Traven (“Das Totenschiff”, “Der Schatz der Sierra Madre”) hat mit Traventhal soviel zu tun wie die Schauspielerin Mariella Ahrens mit Ahrensburg.

Fakten im Abendblatt so wertvoll wie nie, nämlich “30 Tage für nur 0,99 €”

Verständlich, dass Traventhals Bürgermeister Udo Bardowicks emsig versucht, eine Verbindung zwischen seinem Ort und dem Schriftsteller zu finden, um am Schatz der Sierra Madre teilzuhaben. Denn mit diesem Märchen kommt Traventhal ins Gespräch wie heute im Hamburger Abendblatt nachzulesen ist, wo der Bürgermeister sich passenderweise als Dunkelmann – sprich: mit Sonnenbrille –ablichten lässt. (Eine Gesichtsmaske hätte doppelten Nutzen gehabt. 😉 )

Das Rätsel um den Schriftsteller B. Traven und den Mann, der sich hinter diesem Pseudonym verborgen hat, wurde schon vor rund 60 Jahren gelöst. Und zwar von einem Mann, der in Schmalenbeck im Ihlendieksweg gelebt hat und auf dem dortigen Waldfriedhof seine letzte Ruhestätte gefunden hat: Hans Reimann (1889–1969). Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 30. Mai 2020

Wegen Corona: Kein Winnetou in Bad Segeberg, stattdessen Karikatur für Lesungen im Internet

Wegen Corona gibt es in diesem Jahr kein Karl-May-Festspiel in Bad Segeberg. Das ist nicht nur bitter für die Veranstalter, sondern das ist auch traurig für die kleinen und großen Fans von Winnetou, Old Shatterhand und Old Firehand. Aber die bekommen einen klitzekleinen Ersatz, nämlich Lesungen von Karl-May-Schauspielern in Internet. Das erfahren Abendblatt-Leser heute im 3. Buch der Zeitung – siehe die Abbildung! So weit, so gut.

Schlecht hingegen ist das Plakat, das für die Lesungen gestaltet und geschaltet wurde: Eine Karikatur auf Karl May und “Old Firehand”. Wenn ich mir das Cover des Buches anschaue und Illustration vergleiche mit der Zeichnung auf dem Plakat, dann frage ich mich: Will der Plakatgestalter damit Karl May verniedlichen, was meint lächerlich machen? Die Witzfigur mit dem Pony ist nicht mal Comic, sondern das ist eine richtiggehende Verarschung der Fans von Karl May. Was also soll dieser Quatsch?!

So etwas Billiges hätte es früher nicht gegeben. Aber die Geschichten und Bücher von Karl May unterliegen schon seit dem Jahre 1982 nicht mehr dem Urheberrecht, sodass jeder die Storys nachdrucken, nachspielen und nach eigenem Gusto illustrieren kann. Und wenn eingefleischte Karl-May-Fans das Plakat sehen, dann würden sie den Zeichner vermutlich gern skalpieren wollen.  Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 29. Mai 2020

Zum Fremdschämen für alle Bürger von Ahrensburg: Die Homepage der Stadt in der Ära Sarach

Die Homepage einer Stadt ist ihre Visitenkarte. Die Gestaltung einer Homepage ist sehr wichtig und gehört zum Aufgabenbereich des Stadtmarketings. Die Stadt Ahrensburg hat kein Stadtmarketing, weil Familie Levenhagen das unterbunden hat. Und die Bilder auf der Homepage von Ahrensburg sind so einladend wie der direkte Weg in die Kanalisation. Muffig. Stinkig. Schmuddelig. Kurzum: grottenmäßig.

Kein Fake: Mit diesen Bildern verkauft die Stadt Ahrensburg ein Image nach außen

Ein Mensch, der sich fotografieren lässt, guckt in aller Regel freundlich. Und wenn es ein wichtiges Foto ist – wie z. B. für eine Bewerbung – dann wird er viele Aufnahmen machen lassen, um das beste Bild davon zu verwenden. Denn der Volksmund sprich: Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte.

Wenn man sich die Bilder auf der Homepage von Ahrensburg anschaut, dann sind die vielsagend. Sie verkünden Provinz, Dilettantismus, Verschlafenheit. Allein, dass die Fotos technisch katastophal sind, beweist, welche Dumpfbacken damit betraut worden sind. Und wenn ich daran denke, dass dafür auch noch Geld aus der Stadtkasse geflossen ist, dann wird mir richtiggehend übel, Herr Bürgermeister! Womit haben wir Bürger das verdient?! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 29. Mai 2020

Stormarn-Redaktion vom Abendblatt symbolisiert einen DHL-Mitarbeiter als Straftäter

Die Stormarn-Redaktion vom Hamburger Abendblatt berichtet soeben online aktuell aus Großhansdorf: “Pakete unterschlagen: Täter überführt und festgenommen”. Und im Kleingedruckten steht nichts von unterschlagenen Paketen, sondern: “Mitarbeiter eines Zustelldienstes öffnete Pakete, entnahm wertvolle Fracht und und klebte sie wieder zu. Kollegen ertappten ihn dabei”. Was meint: Die Pakete wurden nicht unterschlagen, sondern Teile des Inhalts.

Abbildung frei nach Abendblatt online

Mal ganz davon abgesehen, dass “Fracht” etwas anderes andeutet als das, was dort vermutlich aus den Paketen an Waren gestohlen wurde, so ist doch beachtenswert, dass nicht in den Worten des Beitrages, sondern im dazu abgebildeten Foto gezeigt wird, dass der Übeltäter ein Mitarbeiter von DHL gewesen ist, was man rechts im Bildausschnitt an der Bekleidung des Mannes erkennt.

Bei dem Foto handelt es sich zwar um eines dieser beliebten “Symbolbilder” der Redaktion, das in diesem Fall von dpa stammt, aber unter Symbol versteht man ja ein Zeichen. Und dieses Zeichen weist klar auf einen DHL-Zusteller hin, denn diese Uniform gehört zur Corporate Identity dieses Unternehmens. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 28. Mai 2020

In welcher lukullischen Kategorie spielt das Ahrensburger Restaurant “Asche”?

Was Restaurants in Ahrensburg betrifft, kenne ich mich eigentlich ganz gut aus. Eigentlich. Denn bis gestern wusste ich noch, was “gute Restaurants” sind. Nun bin ich im Zweifel. Denn die Firma Stifter-Service Ahrensburg GmbH & Co. KG gibt auf ihrem Werbe- und Pressemitteilungs-Portal an, welche Restaurants “gut” sind. Wie zum Beispiel Strehl. Oder die Villa Romana.

Zitate: Stifter-Service Ahrensburg GmbH & Co. KG

Und dann wird dort im selben Atemzug auch die Gaststätte “Asche” in der Hamburger Straße genannt. Ehrlich gesagt: Dieses Restaurant kenne ich nur von außen. Weil ich Nichtraucher bin. Und weil ich noch nie etwas über die gute Küche im “Asche” gehört habe.

Aber wenn die Firma Stifter Service die Gaststätte “Asche” für ein gutes Restaurant erklärt, dann wird es wohl so sein, denn warum sollte man die Bürger belügen? Und möglicherweise gibt es in diesem guten Restaurant sogar eine Drei-Sterne-Küche, von der ich bislang nichts geahnt habe…? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 28. Mai 2020

Werbung ist nutzlos, wenn das Produkt nicht die Erwartung des potentiellen Kunden erfüllt

Ich bin kein Abonnent vom “Stormarner Tageblatt”. Das gefällt dem Verlag nicht, weshalb man um mich als Leser wirbt. Seit Jahren schon. Ich habe auch mehrfach ein kostenloses Probe-Abo bekommen. Danach hat mich jedes Mal eine freundliche Dame angerufen und gefragt, ob ich nicht zahlender Abonnent werden wolle. Und ich habe das jedesmal verneint.

Meine Begründung: Die Zeitung heiß Stormaner Tageblatt. Und Ahrensburg ist die größte Stadt im Kreis Stormarn. Aber: Die Berichterstattung aus Ahrensburg findet nur in einem sehr bescheidenen Rahmen statt. Und noch schlimmer: Die Redaktion durchblickt nicht, was in Ahrensburg passiert, denn sonst würde sie ihre Leser auch darüber informieren.

Nun fand ich schon wieder einen Werbebrief vom “Stormarner Tageblatt” in meinem Briefkasten. 80 Cent Portogebühr hat der Verlag dafür bezahlt. Und zu diesen Kosten kommen noch die Herstellungskosten für die Drucksachen – siehe die Abbildung! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 28. Mai 2020

Heute ist Markt-Tag – aber wieder nur auf dem Rathausplatz

Heute ist Mittwoch. Und wer noch in Erinnerung hat, dass an jedem Mittwoch, den der Kalender anzeigt, im Briefkasten auch der MARKT steckt, der wird das Anzeigenblatt dort auch heute nicht finden. Und wer online auf die MARKT-Seite geht, der sieht: Die “aktuelle Ausgabe” vom Mittwoch ist am 29. April erschienen, also vor rund einem Monat – siehe die Abbildung!

Das Anzeigenblatt MARKT wird gratis verteilt und finanziert von den Firmen, die darinnen Werbung schalten. Und weil die Firmen in Zeiten von Corona auch Abstand vom MARKT halten, hat der Verlag offensichtlich nicht soviel Anzeigen akquirieren können, dass die Mittwoch-Ausgabe sich rechnet. Und deshalb hat man sie nicht produziert.

Ich kann mir vorstellen, dass man heute im MARKT-Verlag feuchte Augen bekommen hat. Und zwar als man die Werbezeitung vom Hamburger Abendblatt gesehen hat mit der Beilage “Wir in Stormarn”. Die ist heute – also Mittwoch – offiziell erschienen und hat all die Anzeigen auf ihren bescheidenen acht Seiten Umfang, die dem MARKT am Mittwoch wohl gefehlt haben, um das Erscheinen zu ermöglichen. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 27. Mai 2020