Sicherheit in der Rampengasse nicht mehr gewährleistet?

Ich vermute, dass Sie weder Florian Lauerbach noch Gernot Falk kennen, geschweige denn die ILG Centermanagement GmbH mit dem Sitz in München. Alle drei gehören zusammen, denn die Herren vertreten das besagte Centermanagement und sind damit auch für das City Center Ahrensburg (CCA) zuständig, das von der genannten Firma vor einiger Zeit erworben wurde.

Ich kenne die beiden Herren nicht, aber zu den cleversten Geschäftsleuten gehören sie meiner Meinung nach nicht – jedenfalls von Ahrensburg aus betrachtet. Denn nachdem die Manager das CCA übernommen haben, haben sie sich zuerst einmal vom Centermanager Erich Lawrenz getrennt. Genauso wie vom Haus- und Grundstücksservice Duschkowski & Krasniqui. Beides scheint nicht besonders klug zu sein. Und nun, so hörte ich, haben die Bajuwaren auch dem Chrome-Sicherheitsdienst eine Kündigung ins Büro geschickt. Und das ist in meinen Augen nicht nur dumm, das ist saudumm – obwohl Säue gar nicht so dumm sind wie im Vorurteil behauptet wird. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 21. Oktober 2019

Vom Kaiserlichen Postamt zum Postbank Finanzcenter: Ist die Paketannahme in der Hagener Allee bald beendet?

Im nachstehenden Bilderreigen sehen Sie oben das Kaiserliche Postamt in der Hagener Allee von Ahrensburg. Das gibt es schon lange nicht mehr. Auch ein bürgerliches Postamt, das danach an dieser Stelle zu finden war, wurde schon vor Jahren geschlossen. Stattdessen gibt es heute an dieser Stelle das Postbank Finanzcenter. Die Mitarbeiter dort erledigen auch Postdienste, aber es ist für den Kunden fühlbar, dass die Damen und Herren sich beim Verkauf von Postwertzeichen und bei der Annahme von Paketen weit unter ihrer beruflichen Würde beschäftigt fühlen.

Bis jetzt kann man im ehemaligen Kaiserlichen Postamt in der Hagener Allee auch Pakete aufgeben via DHL. Das soll, wie ich gehört habe, demnächst nicht mehr möglich sein. Stattdessen werden Immobilien gehandelt im Postbank Finanzcenter – siehe die Abbildung links unten rechts!

Für die Geschäfte in der Hagener Allee war das Postamt früher einmal der Magnet, der Menschen in die Einkaufsstraße gezogen hat. Postbankkunden hingegen erledigen heute ihre Geschäfte mehr oder weniger online. Und wenn DHL aus der Hagener Allee weggeht, dann fahren die Leute woanders hin, wenn sie ein Paket aufgeben wollen. Zum Beispiel zu famila. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 21. Oktober 2019

Tobias von Pein (SPD) contra Stadtverordnete

Am 28. Oktober 2019 ist die nächste Stadtverordneten-Versammlung im Marstall, Beginn 19:30 Uhr. Und der Kieler Landtagsabgeordnete Tobias von Pein möchte offenbar nicht, dass die Bürger dort hingehen. Deshalb tritt er parallel zur Versammlung der Stadtverordneten in der Stadtbücherei auf, die dafür an diesem Abend länger öffnen muss. (Warum die Veranstaltung nicht in einer anderen Location stattfinden kann, offenbart sich mir nicht.)

Gehen Sie mal auf die Homepage der Stadt und schauen Sie dort nach, was hier unter „Veranstaltungen“ zwischen dem 27.10.2019 und 29.10.2019 angezeigt wird! Um Ihnen diese Mühe zu ersparen, habe ich den nebenstehenden Screenshot gemacht. Sie erkennen: Am 28.20.2019 gibt es nicht nur eine Ausstellung der SPDnahen Friedrich-Ebert-Stiftung, sondern auch eine Podiumsdiskussion.

Eine Stadtverordneten-Versammlung wird für diesen Tag nicht bekanntgegeben auf der städtischen Homepage von Ahrensburg  – jedenfalls nicht plakativ unter „Veranstaltungen“. Warum eigentlich nicht?! Ist das 4-Gänge-Menü im Rosenhof für die Einwohner von Ahrensburg vielleicht wichtiger als die Themen, die in der Stadtverordneten-Versammlung behandelt werden?

Außerdem: Ich bin zwar auch der Meinung, dass man Rechtsextremismus bekämpfen muss, aber bitte nicht in der Stadtbücherei, denn dort gibt es meiner Meinung nach gar keinen Rechtsextremismus. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 20. Oktober 2019

Wo uns Ahrensburgern das Leben versüßt wird

Wer durch das Kaufhaus Nessler geht, der kommt an Schokolade, Pralinen, Lakritz und anderen Sachen, die uns das Leben versüßen, nur schwerlich vorbei. Das liegt an Dennis Meyer, der mit seinem Angebot mitten auf dem Wege liegt, wenn man durch die Kaufhauspassage geht. Und auf diesem Wege habe ich gestern zwei Besonderheiten entdeckt, die ich nicht für mich behalten kann.

Da ist zuerst einmal die Firma Leysieffer, bekannt für feine Pralinen (Klassiker: „Die Himmlischen“). Für diese Nahrung für Naschkatzen musste der Kunde früher ins AEZ fahren, wo Leysieffer einen Stand an der Ecke der kulinarischen Zone gehabt hat, wo es auch traumhafte Torten gab, die ich echt vermisse. Denn der Leysieffer-Stand ist heute nicht mehr da. Und während man in Poppenbüttel weint, können wir in Ahrensburg lachen, denn Leysieffer-Produkte gibt es jetzt auch bei Dennis Meyer in der Nessler-Passage – siehe Abbildungen links! Und wer Dominiosteine mag, der findet sie auch von Leysieffer.

Aber da ist noch etwas anderes, und zwar: Goufrais. Das ist Kakao-Konfekt, und zwar „der kühle Genuss“ – siehe die nachfolgenden Abbildung unten rechts! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 20. Oktober 2019

Feier zum 70. Jahrestag der offenen Tür – oder was…?

Heute bringt das 3. Buch Abendblatt eine mystische Botschaft und also lautend: „Ihre Zeitung wird 70 – feiern Sie mit uns!“ Und der Leser reibt sich verwundert die Augen, hat er doch in Erinnerung, dass das Hamburger Abendblatt bereits im vergangenen Jahr seinen 70. Geburtstag gefeiert hat, denn die Zeitung wurde von Axel Springer am 14. Oktober 1948 ans Licht der Pressewelt gebracht und gehört heute zur Funke-Mediengruppe in Essen.

Illustration frei nach Abendblatt

Unter der genannten Schlagzeile im heutigen 3. Buch Abendblatt folgt eine Erklärung: „Die Abendblatt-Regionalausgabe Stormarn lädt für 2. November zum Tag der offenen Tür ein“. Doch bei diesem „Tag der offenen Tür“ kann es sich nicht um den 70. Geburtstag der Regionalausgabe Stormarn handeln, denn die wurde erst im Jahr 2012 als Rubrikenteil vom Hamburger Abendblatt veröffentlicht.

Liest man das Kleingedruckte in dem Beitrag von Claas Greite (Redakteur bis 2013), dann bezieht sich „Ihre Zeitung“ auf die „Ahrensburger Zeitung“. Diese  Zeitung jedoch hat mit der Regionalausgabe Stormarn soviel zu tun wie das Hamburger Abendblatt mit dem „Hamburger Fremdenblatt“. Und genauso, wie der Untertitel „Hamburger Fremdenblatt“ schon seit vielen Jahren aus dem Titelkopf vom Hamburger Abendblatt verschwunden ist, so gibt es auch den Titel „Ahrensburger Zeitung“ nicht mehr im 3. Buch Abendblatt. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 19. Oktober 2019

Unfug aus Trittau: 16jährige fahren Auto nur so aus Spaß

Menschen, die an Klima und Umwelt denken, mahnen alle Autofahrer, ihr Auto so wenig wie möglich zu benutzen. Was meint: unnötige Fahrten vermeiden. Und statt Auto öfter mal das Fahrrad nehmen, den Bus und die Bahn. Und heute bringt das 3. Buch Abendblatt einen groß aufgemachten Werbebeitrag für unsinniges Autofahren.

Illustration frei nach Abendblatt

Mehr noch: Es sind Jugendliche, 16 Jahre alt, die vom Kinder-Kart aufs Auto umsteigen und damit Autoslalom fahren, und zwar im Motorsportclub Trittau, wo man auch ohne Führerschein auf die Piste gehen darf. Und wir erfahren in dem Bericht, dass die Automobilslalom-Sparte sich über viel Nachwuchs freut. Na toll.

Autofahren allein zum Vergnügen. Was hat das mit Sport zu tun? Weder die Formel-1-Rennen noch die Autoslalomfahrten sind eine sportliche Betätigung. Weil der Mensch sich dabei eines Motors bedient. Und Motoren sind keine Sportgeräte, weshalb Autorennen auch keine olympische Disziplin ist. Was also soll dieser Werbebeitrag in der Stormarnbeilage unter dem Rubrikenkopf „Stormarn Sport“?

Auch ein Mitarbeiter vom Hamburger Abendblatt teilt meine Gedanken. Unter den redaktionellen Beitrag mit der Überschrift: „Stormarns Kartjugend steigt aufs Auto um“ wurde eine Anzeige platziert mit der Schlagzeile: „Rauf auf Rad!“ Was nicht nur für die Kids in Trittau gilt, sondern auch für Arne Bachmann, der diesen unsinnigen Werbebeitrag verzapft hat. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 18. Oktober 2019

Ein Stifter ist nicht nur jemand, der stiften geht

Was ist ein Stifter? Es gibt verschiedene Stifter. Zum Beispiel Anstifter, Bandstifter, Ehestifter, Friedensstifter, Religionsstifter und Unruhestifter. Außerdem gibt es einen ganz berühmten Stifter, und zwar den österreichischen Schriftsteller Adalbert Stifter (1805 –1868). Und ein Stifter im engeren, juristischen Sinne ist eine Person, die mit ihrem Vermögen eine Stiftung errichtet. Dabei kann es sich um natürliche Personen handeln als auch um Vereine, Unternehmen oder um den Staat. Und um solche Stiftungen geht es in diesem Blog-Eintrag.

Focus Money schreibt: „In Deutschland erfüllen sich viele Stifter den Wunsch, dass Ihr Vermögen einem guten Zweck zugutekommt. Sie haben ein erfülltes Leben und möchten der Gesellschaft etwas zurückgeben. Daher geben sie Teile ihres Vermögens in eine Stiftung und engagieren sich dort oft selbst mit bewundernswertem Einsatz.“

In Ahrensburg gibt es eine Reihe von Stiftungen. Unter anderen: Bürgerstiftung Region Ahrensburg. Und: Deutsche Stiftung Völkerverständigung. Und: Stiftung Mensch und Zukunft. Und es gibt sogar einen Stifter-Service Ahrensburg, der wohl so etwas Ähnliches ist wie eine Stiftung für die drei Stiftungen. Und der Stifter-Service Ahrensburg ist sogar Mitglied im Stadtforum, einer Vereinigung von Ahrensburger Kaufleuten, die Gewerbesteuern zahlen. Ob jede der angeführten Stiftungen tatsächlich vom Vermögen einer Person errichtet wurde, weiß ich nicht. Das Besondere an diesen vier Einrichtungen ist, dass sie alle dieselbe Adresse haben, nämlich An der Reitbahn 1 in 22926 Ahrensburg. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 17. Oktober 2019

Citymanager für Ahrensburg? Von der CDU abgelehnt!

Das 3. Buch Abendblatt hat über Tick, Trick und Track drei Stadtverordnete geschrieben, die sich auf einer Bank am Rondeel präsentiert haben. Dazu habe ich hier und hier meine Meinung veröffentlicht. Lesen Sie zu diesem Thema heute den Bericht im 3. Buch Abendblatt, wo Reporter Christian Thiesen mit Worten herumeiert, um die heiße Luft in Dosen und den Schnee von gestern im Sinne seines Chefs Klingel-Domdey wenigstens ein bisschen schönzureden. Es geht um das Thema Stadtmarketing und das Wachtelei, das CDU, Grüne und WAB gemeinsam gelegt haben in der Hoffnung, es werde von Verwaltung und Stadtforum ausgebrütet, auf dass ein strammer Hahn daraus schlüpfen werde, der lauthals Kikeriki ruft.

Aber wir kennen ja die alte Bauernregel: Wenn der Hahn kräht auf dem Mist, bleibt der Mist das, was er ist.

Wir lesen heute im 3. Buch Abendblatt, dass unser Herr Bürgermeister sich höflich geäußert hat zu dem Vorstoß der drei Fraktionen. Aber im Grunde hat er das gesagt, was wirklich Sache ist. Ich zitiere: Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 17. Oktober 2019

Presseschau MARKT: Netto-Rabatte, Fake in der Bücherhalle, Wahlkreis Taiwan, Engagementpreis und S-Bahn-Werbung ohne Fehmarnbeltquerung

Heute ist Mittwoch. Und Mittwoch ist in Ahrensburg bekanntlich Markttag, und zwar doppelt. Zum einen auf dem Rathausplatz, wo heute der Markt aufgebaut ist, zum anderen in unseren Briefkästen, wo heute der MARKT hineingesteckt wird, nämlich das Anzeigenblatt. Und Ahrensburger Bürger bekommen natürlich die Ausgabe für Ahrensburg nach dem Slogan der Anzeigenverkäufer: „Hier leb‘ ich, hier kauf’ ich.“ Denn es sind allein die Anzeigenkunden, die den MARKT finanzieren.

Aus Wochenblatt MARKT Ahrensburg

Wundersam ist heute die „Netto“-Anzeige im MARKT, wo angezeigt wird, dass der Kunde die Preise für seine Lieblingsartikel selber reduzieren kann – siehe die Abbildung! Kommt der Kunde allerdings zu „Netto“ in Ahrensburg, dann kommt er dort auf den Hund. Weil die „Netto“-Filiale in Ahrensburg nichts zu tun hat mit der „Netto“-Kette, die im MARKT von Ahrensburg wirbt und in Ahrensburg gar keine Filiale hat. Und diese „Netto“-Kette fordert die Leser des Anzeigenblattes auf, nicht dort zu kaufen, wo man lebt.

In der „Bücherhalle“ soll ein Vortragsabend stattfinden über die „Meinungsmacht sozialer Medien in der Demokratie“. Der Hinweis auf eine „Bücherhalle“ ist allerdings ein Fake, denn gemeint ist die Stadtbücherei Ahrensburg. Und dabei fällt mir auf, dass dort in den Abendstunden immer häufiger Veranstaltungen stattfinden, zumeist ohne Eintritt. Und wenn man bedenkt, dass die Stadtbücherei dafür länger geöffnet sein muss und die Mitarbeiter dabei Überstunden machen, frage ich mich, warum solche Veranstaltungen nicht sinnvollerweise in Ahrensburger Restaurants stattfinden können. Wie zum Beispiel am 24. Oktober 2019 im Kroatien-Restaurant Mediterraneo, wo die CDU einlädt zu einem Bericht von Jörn Schade, Stellvertretender Vorsitzender vom Landesfachausschuss Innenpolitik, über die „Veränderungen im Polizeirecht und ihre Folgen“. Beginn: 19:30 Uhr. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 16. Oktober 2019

Warum ich nicht zum Einkaufen nach toom gehe

Wenn ich Nahrungsmittel einkaufe, dann gehe ich in Ahrensburg zu aldi. Oder zu Denn’s. Oder zu Edeka. Oder zu famila. Oder zu Lidl. Oder zu Rewe – um es mal in alphabetischer Reihenfolge zu erklären. Und wenn ich Waren aus einem Drogeriemarkt einkaufe, dann gehe ich zu Budni, zu dm oder zu Rossmann. Und wenn ich andere Produkte für den täglichen und ständigen Bedarf einkaufe, dann gehe ich zu Nessler. Und bis vor kurzer Zeit ging ich zum Einkauf von Baumarktprodukten et cetera noch zu toom – aber das geht nicht mehr. Weil toom in seiner Werbung nicht empfiehlt, dass ich zu toom gehen soll.

Im Werbespot von toom sagt mir nämlich eine Stimme ganz unmissverständlich: „Alle Wege führen nach toom.“ Das aber geht gar nicht. Denn niemand kann nach toom gehen, weil man nicht nach einer Firma gehen kann, sondern man geht zu einer Firma. Nur in Sachen Ort ist es so, dass man nach Ahrensburg geht. Oder nach Hamburg fährt.

Dazu die Regel für alle, die Deutsch als Fremdsprache sprechen: Bei Orten geht man „nach“, bei Personen „zu“. Und Firmennamen werden in der Grammatik genauso behandelt wie Personennamen. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 16. Oktober 2019