Endlich gibt es psychotherapeutische Hilfe für Mitglieder des Ahrensburg-Facebook-Portals

Über das anonym (!) betriebene und manipulierende Facebook-Portal „Du kommst aus Ahrensburg, wenn…“ habe ich schon mehrfach berichtet und gewarnt. Dort wird am laufenden Band verbotene Schleichwerbung veröffentlicht. Und grausame Kommentare, mit denen häufig die deutsche Sprache vergewaltigt wird. Und sehr viele Mitglieder dieses Ahrensburg-Portals haben mit Ahrensburg genau soviel zu tun wie die Reeperbahn und die Große Freiheit mit unserer Schlosskirche. Und wer auf dem Portal kritische Fragen stellt, der fliegt raus. Einfach so. Was ein klarer Verstoß gegen das verbriefte Grundrecht auf Meinungsfreiheit ist. Das aber kümmert auch einige Ahrensburger Stadtverordnete nicht, die dort ebenfalls kommentieren.

Nun aber kommt Hilfe aufs Portal: Achim Nixdorf, Heilpraktiker für Psychotherapie, bietet den Mitgliedern seine Hilfe an – siehe seinen Kommentar! Wer Gesprächsbedarf hat, seine schwierige berufliche oder private Situation zu klären, der sollte sich an den heilpraktizierenden Psychotherapeuten wenden anstatt seine persönlichen Probleme auf dem Portal zu posten. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 22. Februar 2019

Geschäftliche Marginalien aus der Ahrensburger Innenstadt

Wenn ich durch die  Ahrensburger Innenstadt spaziere, dann entdecke ich an jeder Ecke etwas, worüber es sich zu berichten lohnt. Zum Beispiel an der Ecke Große Straße/Bei der Doppeleiche: Jahrelang war hier ein toter Laden, was meint: Sarggeschäft. Und so konnte jeder Autofahrer, der an der Ampel vor der Innenstadt halten musste, in offene Särge gucken. Für Besucher der erste Eindruck von Ahrensburg. Nun jedoch ist das Trauerspiel beendet, denn es residiert dort schon seit ein paar Wochen eine Versicherung. Und das Gebäude ist auch verhübscht worden. Damit bekommt der Besucher auf jeden Fall einen weniger traurigen ersten Eindruck von Ahrensburg als zuvor durch die Särge.

Und dann gibts eine Geschäftsneueröffnung in der Großen Straße, und zwar links neben dem Schweinekeller. (Oder darf man heute nicht mehr „Schweinekeller“ sagen?) Ich stehe vor dem Laden und kann nicht erkennen, welcher Geschäftszweig hier betrieben wird. Ich trete näher und erkenne immer noch nichts – wenn Sie sich die beiden Fotos rechts bitte mal anschauen wollen, lieber Leser!

Mit der Nase an der Schaufensterscheibe habe ich dann etwas von „Doni’s Burger“ gelesen. Ob das Hamburger sind oder Ahrensburger, weiß ich nicht. Ich weiß aber: Wenn die Burger so geschmackvoll sind wie die Ladenfassade, dann wird das nix mit dem Geschäftserfolg. Und wer gute Burger essen will, der weiß: Die besten Burger in der Stadt Ahrensburg gibt es  im Ramrob in der Hagener Allee. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 21. Februar 2019

Hamburger Abendblatt: Aus technischen Gründen weniger Leistung für das gleiche Geld

Stellen Sie sich vor, Sie haben ein Abonnement bei einem Theater abgeschlossen, für das Sie regelmäßig zahlen. Eines Tages bekommen Sie eine Mitteilung vom Theater, dass Sie keinen Sitzplatz mehr für die Vorstellungen bekommen, weil die Sitzreihen aus technischen Gründen entfernt werden mussten. Dafür bietet man Ihnen an, dass aus den entfernten Theatersitzen ein paar Sessel mit nach Hause nehmen können, um sie dort zu lagern. Und man wünscht Ihnen auch weiter viel Spaß im Theater.

Online-Meldung: Hamburger Abendblatt; Illustration durch Szene Ahrensburg

Und das Wichtigste: Die Höhe Ihrer Abogebühren bleibt unverändert.

Das klingt wie ein Witz und ist auch einer. Und nun lesen Sie bitte den Original-Text vom Hamburger Abendblatt, den die Zeitung an zahlende Online-Leser richtet, die mit ihrem Abonnement auch das PDF-Archiv abonniert und bezahlt haben – siehe die Abbildung!

Nein, das ist kein Witz: Die Abonnenten bekommen – aus technischen Gründen – für das gleiche Geld weniger Leistung als zuvor und dazu den Wunsch des Verlages, weiterhin viel Lesespaß zu haben. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 21. Februar 2019

Faule Eier im Februar: Doof, doofer, McDoof!

Wie bescheuert ist das denn?! Ich meine „Der große Oster Countdown“ von McDonald’s mit primitiven Reimen – siehe die Abbildung! Das bekam ich heute online von der amerikanischen Hackfleischbraterei. Und dann habe ich mich noch einmal auf dem Kalender vergewissert und erkannt: Ostern ist in genau zwei Monaten!

Klar, es ist schon lange so üblich, dass bereits Ende August die ersten Weihnachtsstollen und Lebkuchen im Handel sind. Und es gibt ja Leute, die können gar nicht abwarten, bis es das spezielle Gebäck im Supermarkt gibt – was man sogar nachvollziehen kann.

Was aber hat Ostern und die bunten Eier mit dem Angebot von McDonald’s zu tun? Gar nichts. Es gibt in den Restaurants nix, was es dort nicht auch das ganze Jahr über gibt. Lediglich ein paar Preise wurden gesenkt. Und der Oberhammer: „Der große Oster Countdown“ geht bis zum 24. März, ist also schon vier Wochen vor Ostern wieder vorbei, sodass McDonald’s dann mit dem großen Weihnachts-Countdown starten kann. Und: Der Weihnachtsmann zu Ostern – das wäre wenigstens noch ein bisschen witzig. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 20. Februar 2019

Ringelnatz im MARKT: Kuddel Dirk daddelt voll daneben

Der MARKT bezeichnet sich selbst als „Wochenzeitung“. Und das Anzeigenblatt hat auch eine „Redaktionsleitung Stormarn“ und „Redakteure vor Ort“. Und diese Redaktionsleitung mit den Redakteuren vor Ort leisten sich nicht selten redaktionelle Klöpse im Blatt. So auch heute.

Wir lesen einen Beitrag mit der Überschrift: „Ringelnatz und Kuddel Daddeldu“. Und wer seinen Ringelnatz kennt, der stutzt. Weil er weiß, dass Daddeldu mit Vornamen Kuttel heißt und nicht „Kuddel“. Und so steht es auch in der Werbung für die Veranstaltung in Siek – siehe die Abbildung!

Kurz gesagt: Schreiber „dv“, was vermutlich Dirk Vollmer ist, kann nicht mal richtig abschreiben, wenn er schon selber nicht den Namen der berühmten Figur von Joachim Ringelnatz kennt.  Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 20. Februar 2019

Nur einem geschenkten Gaul guckt man nicht ins Maul

Da kommt ein Angebot von Lidl, wo man den „vileda Akku Staubsauger Cleaning Robot“ für 69.99 Euro bestellen kann, der zuvor noch einen UVP von 169.99 Euro gehabt hat. Was immerhin eine Ersparnis von 58% ist. Und da sagt sich doch die geplagte Hausfrau genauso wie der Hausmann: „Gute Idee: Statt mühsam den Staubsauger zu nehmen, einfach den Roboter laufen lassen und dabei zusehen und Kaffee trinken! Und der Preis ist ja wirklich ein Schnäppchen!“

Lidl lohnt sich nicht

Als aufgeklärter Konsument frage ich mich zuerst: Wieso wird dieses Produkt zu weniger als die Hälfte des ursprünglichen Preises verschleudert? Und dann gucke ich nach, wie die Stiftung Warentest diesen Staubsaugroboter von vileda beurteilt hat. Und ich erfahre: „Der Staub bleibt liegen“ . Und das „Fazit: Viele Defizite“. Und: „Wir können ihn nicht empfehlen.“

Was denkt der Konsument daraufhin? Ich denke: Selbst für 5 Euro wäre der vileda Akku-Staubsauger für mich den Preis nicht wert. Denn was nützt mir ein Gerät, das nicht einmal die Mindesterwartung an Saugleistung erfüllt?! Das ist, würde jemand eine Kaffeemaschine zum halben Preis anbieten, aus welcher der Kaffee nur lauwarm kommt.  Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 20. Februar 2019

Neu: Die Stadt Ahrensburg erklärt ihre Politik offiziell zur Kunst für die Galerie

Was ist „Politik“? In der Verwaltung der Stadt Ahrensburg ist man der Meinung: Politik ist Kunst. Und deshalb illustriert man die Politik-Seite auf der Homepage entsprechend mit einem Foto der Galerie im Marstall, wo über dem Eingang „Art“ steht. Was offenbar meint: Die Ahrensburger Politik ist so etwas wie Art déco. Und Politiker sind die Artisten.

Bevor das Galerie-Foto die Politik der Stadt illustriert hat,  sah man an dieser Stelle Tobias Koch und andere ehemalige Stadtverordnete von Ahrensburg. Nachdem ich das auf Szene Ahrensburg reklamiert hatte, griff man im Rathaus umgehend zu einem neuen Bild und damit wieder total daneben. Denn die Galerie im Marstall hat nichts mit Politik in Ahrensburg zu tun, zumal die Politik sich nicht einmal darum kümmert, was in dieser Galerie so alles an Nonsens ausgestellt wird. 😉 Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 19. Februar 2019

Donni, donni aber auch: Der Flächennutzungsplan ist gar keine Empfehlung der Verwaltung!

In Ahrensburg haben wir ein Rathaus. Das ist ein Haus, wo sich der Bürger einen Rat holen soll. Und weil guter Rat bekanntlich teuer ist, sitzen im Ahrensburger Rathaus auch Beamte, die sich selber Rat holen, und zwar von freien Beratern, die dort ein- und ausgehen. Was wir Bürger mit unseren Steuergeldern doppelt finanzieren. Ein Beispiel: Wir zahlen nicht nur für den Bauamtsleiter Peter Kania, sondern auch für die Berater, bei denen Kania sich Rat holt, weil er in seinem Fachbereich augenscheinlich selber ratlos ist.

Aus: Hamburger Abendblatt

Ich komme darauf, nachdem ich heute den Aufmacher vom 3. Buch Abendblatt gelesen habe, der überschrieben ist: „Wo Ahrensburg weiter wachsen könnte“ – siehe die Abbildung! Das ist ein Beitrag zum Thema Flächennutzungsplan. Und dort habe ich eine Aussage gefunden, die mich doch ziemlich nachdenklich macht.

Vorab: Als gemeiner Bürger war ich bislang der Meinung: Im Rathaus von Ahrensburg sitzen Menschen, die sich um das Wohl der Einwohner unserer Stadt kümmern und sich diesbezügliche Gedanken machen und Empfehlungen abgeben an die politischen Entscheider. Was in Sachen Flächennutzungsplan meint: Der Bauamtsleiter und seine Mitarbeiter haben sich zusammengesetzt und überlegt, was denn wohl für die Bürger der Stadt das Beste und Sinnvollste sein könnte in Sachen behutsame Wohnungsplanung. Und dann geben sie ihre fachliche Empfehlung – also die Empfehlung der Verwaltung – an die Stadtverordneten, die das  überprüfen und zum allgemeinen Wohl der Bürger genehmigen sollen. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 18. Februar 2019

Am Mittwoch geht es um die Erhaltung unserer wertvollen Landschaftsschutzgebiete in Ahrensburg

Am kommenden Mittwoch, also übermorgen, tagt der Bau- und Planungsausschuss im Peter-Rantzau-Haus. Beginn: 19:00 Uhr. Und unter dem Tagesordnungspunkt 8 Flächennutzungsplan (FNP) geht es um „Wohnraumpotentialflächen für den 2. Entwurf des FNP“. Was meint: Der Bürgermeister möchte u. a. versuchen, auch Teile des Landschaftsschutzgebietes Ahrensfelde für eine potentielle Bebauung in einen zukünftigen Flächennutzungsplan aufnehmen zu lassen.

Quelle: Bürgerinformationsportal Ahrensburg

Dieser Antrag wird nicht allein die Bürger in Ahrensfelde unruhig machen, denn es geht dabei um ein wertvolles Stück Lebensraum von Ahrensburg. Es ist in unserer Stadt bezüglich der Bebauung schon mehr als genug Unheil angerichtet worden, deshalb: Wehret den weiteren Plänen von Feinden unserer Stadt, die nicht willens sind, die natürlichen Grenzen des Wachstums zu erkennen und zu beherzigen!

Ich verweise in diesem Zusammenhang auf meinen Blog-Eintrag vom 20. April 2018, wo ich über eine politische Veranstaltung im Rahmen der letzten Kommunalwahl berichtet habe, die im Kirchsaal Hagen stattgefunden hatte und damals von AhrensburgTV live übertragen worden war.  Zu meinem Blog-Eintrag schrieb Szene-Ahrensburg-Leserin Anne Frey einen wichtigen Kommentar, der mit dem deutlichen Satz endet: „Wer das Bauen im Landschaftsschutzgebiet ablehnt, hat also bei der Kommunalwahl nur die Möglichkeit, entweder CDU oder Grüne zu wählen.“ Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 18. Februar 2019

Das Rumpelstilzchen von Ahrensburg: Jonathan Meese

An diesem Wochenende sind auf der Titelseite vom Hamburger Abendblatt zwei bekannte Menschen abgebildet. Zum einen Otto, der witzige Ostfriese. Und zum anderen: Jonathan Meese, der pfiffige Ahrensburger, der in Tokyo zur Welt bekommen ist und heute in der Abendblatt-Kolumne „Menschlich gesehen“ porträtiert wird – siehe die Abbildung!

Warum ich den ehemaligen Schüler der Stormarnschule als pfiffig bezeichne? Ganz einfach: Jonathan Meese hat einen berühmten Vorfahr, den wir alle aus der Grimmschen Märchenwelt kennen. Dort trägt er den Namen Rumpelstilzchen und hat eine sehr bemerkenswerte Eigenschaft: Er kann Stroh zu Gold spinnen.

Und genau diese Kunst beherrscht Jonathan Meese heute. Und dazu macht er auch noch eine Personality-Show, die seinesgleichen sucht und mich sogar ein wenig an den großen Schauspieler Klaus Kinski (1926-1991) denken lässt.

Fazit: Wir Ahrensburger können nur hoffen, dass Jonathan Meese seinen steuerpflichtigen Wohnsitz in Ahrensburg hat und nicht in Berlin, wo er seine Werkstatt betreibt, in der er sein Stroh fabriziert, das er anschließend zu Gold spinnt! 😉

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 17. Februar 2019