Gestern war ich in Sachen Literatur in der Bücher- und Messestadt Leipzig

Gerade bin ich mit meiner Frau heimgekehrt aus Leipzig, wo wir zwei Tage lang verbracht haben. Leipzig ist die Geburtsstadt meines Mentors Hans Reimann, und der war auch der Grund für meinen Besuch in der berühmten Messestadt. Denn dort fand ein Vortragsabend statt, der mich interessiert hat – siehe die Abbildung links! 

Wie ich bereits an derer Stelle auf Szene Ahrensburg berichtet habe, hat Hans Reimann seine letzten Lebensjahre in Schmalenbeck verbracht, wo er auch auf dem dortigen Friedhof seine letzte Ruhestätte gefunden hat. Reimann, den der Leipziger Verleger Dr. Mark Lehmstedt gestern in seinem Vortag als einen der bedeutendsten deutschen Schriftsteller bezeichnet hat, dieser Mann hat außer seinem Grab keine Spur in der Waldgemeinde Großhansdorf hinterlassen. Keine Straße wurde nach ihm benannt; nicht mal ein Weg wie in Ahrensburg der Weg im Gedenken an Waldemar Bonsels. Und bietet sich der nichtssagende Ihlendieksweg, wo Reimann gewohnt hat, nicht an, in Hans-Reimann-Weg umbenannt zu werden?!

Leider ist Reimann heute literarisch in Vergessenheit geraten. Der Grund dafür ist, dass seine Werke vorwiegend aktuelle Themen der damaligen Zeit behandelt haben, die heute vielen Menschen nichts mehr sagen. Zum Beispiel seine damals berühmten und vielgelesenen Parodien wie die auf Edgar Wallace mit dem Titel: „Männer, die im Keller husten“. Eine Neuauflage des Buches ist vor ein paar Jahren erschienen; aber da heute kaum noch jemand Edgar Wallace liest, können die Menschen auch mit der Parodie darauf wenig anfangen. Und so geht es leider vielen Werken von Hans Reimann – siehe auch „Evers“. eine Parodie, die damals hochgelobt worden war vom großen Kurt Tucholsky, der ein Fan seines Kollegen Hans Reimann gewesen ist. Weiterlesen →

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 24. September 2026

Ich sehe rot: Was unterscheidet einen Maler aus Ahrensburg von einem Maler aus Rom?

Die Antwort zu meiner Frage in der Überschrift lautet: Der Unterschied ist der Preis für die Arbeiten der beiden Maler. Als Corpus Delicti sehen Sie das rote Quadrat links. Es hat im Original ein Format von 194,5 cm x 194,5 cm, was also einer Fläche von knapp vier Quadratmetern ergibt. Und wenn Sie zuhause so eine Wandfläche haben, die sie in dem entsprechenden Rot gestrichen haben wollen: Was würde wohl ein Ahrensburger Maler Ihnen dafür in Rechnung stellen, liebe Mitbürger?

Ehrlich gesagt: Ich weiß es nicht, da ich einen vergleichbaren Auftrag nicht erteilt habe. Ich weiß aber, dass der römische Maler Piero Dorazio für eben diese Fläche vor ein paar Wochen 2,6 Millionen Euro kassiert hat – allerdings posthum, denn der Mann ist bereits im Jahr 2005 verstorben, sodass nur seine Erben die Nutznießer sind. Weiterlesen →

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 23. September 2026

Kultur im Rathaus von Ahrensburg hat Platz im Kulturbeutel des Bürgermeisters – falls der Mann überhaupt einen hat

Nächste Woche beginnt der Montag mit einer weiteren Versammlung unserer Stadtverordneten in der Reithalle vom Marstall. Und damit auch wieder mit einer Einwohnerfragestunde unter Punkt 4 der Tagesordnung. Bei dieser Einwohnerfragestunde handelt es sich um die Möglichkeit für uns Einwohner von Ahrensburg, dass wir Fragen stellen können an den Bürgermeister, der diese Fragen dann antwortet oder auch nicht.

Ich werde am Montag keine Fragen an den Boegemeister richten. Ich warte ja seit Wochen immer noch auf Antworten auf Fragen, die ich schon vor Wochen gestellt habe, wobei ich speziell an jene 100 Kunstwerke der Stadt Ahrensburg denke, die seit Monaten kostenpflichtig in irgendwelchen Containern lagern, die in Garstedt (Niedersachsen) stehen, weil es einen Lagerraum dafür scheinbar weder in Ahrensburg gibt noch im Kreis Stormarn und nicht einmal in Schleswg-Holstein.

Aber: In einer aktuellen Meldung aus dem Rathaus habe ich dazu eine Antwort vom Bürgermeister bekommen, und zwar indirekt auf der Homepage der Stadt Ahrensburg. Dort habe ich unter „Aktuelle Meldungen“ einen Beitrag entdeckt mit der Überschrift: „Kultur in Ahrensburg bekommt ein neues Gesicht. Neue Dachmarke soll die vielfältige Kulturlandschaft der Stadt sichtbarer machen und mehr Menschen für kulturelle Angebote begeistern“. Weiterlesen →

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 22. September 2026

Landtagswahl: Unsere Partnerstadt Ludwigslust ist sozialdemokratisch vorn aber ziemlich weit nach rechts außen gerutscht

Gestern waren Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern. Und in Mecklenburg-Vorpommern liegt auch Ludwigslust, die Partnerstadt von Ahrensburg. Welche Partei hat in Ludwigslust die Wahl gegen den landesweiten Trend gewonnen? Richtig: SPD. Und welche Partei hat die höchste Zuwachsrate? Richtig: AfD.

Auf Platz 1 liegt also die SPD. Und während sich die CDU mit 5,5 % knapp halten konnte, flog die FDP mit 1,3 % raus. Und die Grünen kommen mit 3,5 % nicht rein im Gegensatz zum BSW mit 5,3 %. Und Die Linke liegt bei 5.9 %.

Was das für die Partnerstadt von Ludwigslust  bedeutet? Ich habe keine Ahnung. Aber der Besuch von Vertretern des Freundeskreises Partnerstädte in Begleitung der Omas gegen Rechts kommt jedenfalls zu spät. Oder sind die womöglich schon dort gewesen…? Weiterlesen →

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 21. September 2026

Der MARKT steicht Janne Bollingberg vom Vorsitz der CDU. Wegen Kritik am Bürgermeister?

An diesem Wochenende hat die Ahrensburger CDU-Vorsitzende Janne Bollingberg in der Kommentarspalte für Parteien im Anzeigenblatt MARKT eine kritischen Beitrag über die luschige Arbeitsweise des immer noch amtierenden Bürgermeisters unserer Stadt veröffentlicht, über den ich mich ja auch häufig aufrege. Und was ist am Ende der lesenswerten Kolumne von Janne Bollingberg geschehen? Sehen Sie selbst: Der Name der christlichen Demokratin wurde als Vorsitzende der CDU gestrichen! Und der Leser fragt sich: Warum ein solches?

Es könnte dafür dreierlei Gründe geben. Der 1. Grund: Janne Bollingberg ist garnicht Vorsitzende der CDU, denn das ist zur Zeit immer noch ein gewisser Friedrich Merz. Janne Bollingberg ist hingegen Vorsitzende der CDU von Ahrensburg. Der 2. Grund: Der Redaktion vom MARKT hat es nicht gefallen, dass die CDU-Vorsitzende von Ahrensburg dem Bürgermeister von Ahrensburg ausgerechnet im MARKT vors Schienbein getreten hat. Und deshalb hat man der Autorin die Legitimation ihrer Kompetenz einfach gestrichen.

Soweit die scherzhaften zwei Gedanken über die Streichung. Weiterlesen →

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 20. September 2026

Wahnsinn: Abendblatt zeigt Täter mit Messer im Einsatz!

Abendblatt-Leser im Kreise Stormarn haben erkannt: Viele Namen aus der Redaktion sind verschwunden wie zum Beispiel der fleißige Filip Schwen, der inwischen für die Gesamtausgabe arbeitet. Und neue Namen sind aufgetaucht. Beispielsweise Marc Nassner, der als „Redakteur“ geführt wird, obwohl er als Reporter im Einsatz ist. Und dieser Journalist war als einziger Pressevertreter in der letzten Ahrensburger Stadtverordnetenversammlung am 31. August 2026 zugegen und hat darüber in der Zeitung berichtet – – – mit keiner einzigen Silbe.

Nun aber ist online ein Bericht von Marc Nasner erschienen. Aus Trittau. Überschrift: „Maskierte Täter überfallen 20-Jährigen in Trittau – Smartphone weg“. Und in seiner „Berichterstattung für Sie vor Ort“ ist Erstaunliches vor Ort zu sehen, nämlich einer der maskierten Täter mit dem Dolche in der Hand – siehe die Abbildung!

Wir lesen in der Bildunterschrift: „Ein maskierter Täter bedroht eine Person mit einem Messer und geht aggressiv auf sein Opfer zu.“ Und das Foto von der Tat in Trittau stammt von „picture alliance / Chromorange | Michael Bihlmayer“, der zum Glück mit dem Leben davongekommen ist. Weiterlesen →

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 19. September 2026

Eine E-Mail vom FBI: Wurde ich Opfer eines Betrugs?

Ich habe eine E-Mail bekommen vom fbi federal bureau of investigation. Da denkt der Blogger als Krimi-Zuschauer zuerst einmal: Das muss etwas Kriminelles sein! Und nach Lektüre stellt der Blogger fest: Es ist tatsächlich etwas Kriminelles – siehe die Abbildung!

Diese E-Mail ist nur die Spitze eines Eisberges von all den E-Mails, die ich erhalte, weil die Absender mich offensichtlich für blöd halten. Einige davon sind allerdings so raffiniert, dass man erst beim zweiten Lesen und dritten Nachdenken erkennt, dass die Absender den Empfänger aufs Kreuz legen wollen. Dagegen ist die Mail vom „State Service Department“ so primitiv und durchsichtig, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass jemand dem Absender auf den Leim geht. Aber man weiß ja nie – siehe auch Enkel-Trick! Weiterlesen →

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 18. September 2026

Haben Sie bei Ihrem Testament „vielleicht auch eine gemeinnützige Organisation“ im Sinn?

Heute Abend können Sie zur Stormarnschule gehen. Dort gibt es die Veranstaltung „Erbrecht und Testament – Informationsabend“ von der BürgerStiftung Region Ahrensburg. Sie kommen dort aber nicht so ohne weiteres hinein, denn Sie müssen sich zuvor mit Namen und Adresse bei Dr. Michael Eckstein angemeldet haben. Der Doc will vermutlich wissen, wer möglicherweise etwas zu vererben hat wie zum Beispiel „an eine gemeinnützige Organisation“. Und Sie kommen in die Veranstaltung tatsächlich erst rein, wenn Sie dafür auch noch eine Bestätigung vom grinsenden Doorman bekommen haben. Und: „Spenden für die gemeinnützigen Aktivitäten der BürgerStiftung sind erbeten.“

Die Einladung – siehe Abbildung vom Werbeportal der Firma Stifter-Service Ahrensburg GmbH & Co. KG! – habe ich durch eine Sprechblase ergänzt mit Originaltext der BürgerStiftung, wo ich eine wichtige Stelle in rot hervorgehoben habe.

Es handelt sich dabei wie üblich nicht um eine offene Veranstaltung der BürgerStiftung, wo jeder Bürger ungehinderten Zutritt bekommt, sondern es ist eine geschlossene Veranstaltung. Ob diese gemeinnützig ist, weiß ich nicht, bezweifle es aber mit meinem Nichtwissen. Weiterlesen →

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 17. September 2026

Ohne Moos nix los: Die Stadt Ahrensburg hat echt Moos auf der Kante!

Ehrlich gesagt: Ich weiß garnicht, wem die Rampen in der Rampengasse gehören. Sie befinden sich zwar auf einer öffentlichen Straße, führen jedoch in privates Eigentum. Als wir im Schilda des Nordens noch einen so genannten „Citymanager“ hatten, da wies dieser Mann zu Recht darauf hin, dass die Rampenwände in der Rampengasse hässlich ausschauen. Und der so genannte „Citymanager“ machte den Vorschlag, dass man die grauen und verdreckten Mauern doch mit einer „Aquariumsoptik“ versehen könnte analog zur damals erfolgten Gestaltung der Trafokästen, die auch heute noch mehr oder wenig peinlich vor sich hin stehen.

Voller Schreck habe ich damals sofort einen Gegenvorschlag gemacht: Ich würde die Außenwände mit bunten Mosaiksteinchen bekleben – wenn Sie Ihr Augenmerk bitte mal auf mein Layout werfen wollen! Aber im Denkmal am Rathausplatz war man offenbar der Meinung, dass der derzeitige Anblick passend ist zum optischen Bild der Rampengasse.

Doch nun habe ich etwas entdeckt, das ich Ihnen unbedingt berichten und zeigen muss! Es war vermutlich ein Vertreter der Grünen vom Bündnis90, der sich etwas hat einfallen lassen, wie man das Grau von Beton natürlich begrünen kann, und zwar mit einem Mosaik aus Moos! Und wenn Sie das nicht für möglich halten, dann klicken sie doch mal weiter! Weiterlesen →

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 17. September 2026

Schilda des Nordens: 3,3 Millionen € Steuergeld für belegten Unfug

Jeder Ahrensburger, der seine Sinne auch nur halbwegs beieinander hat, der wird es wissen: Die Fußballfelder auf dem Stormarnplatz sind ein Relikt aus dem vorigen Jahrhundert und werden über kurz oder lang aufgelöst, weil Ahrensburg am Beimoor einen Sportpark für alle Sportarten bauen wird.

Aber die Stadt Ahrensburg wäre nicht das Schilda des Nordens, wenn Verwaltung und Politik nicht zuvor noch schnell entschieden hätten, dass auf dem Stormarnplatz ein unnötiges Dusch- und Umkleidehaus für 2,1 Millionen Euro (exklusive Grundstück!) gebaut wurde, und dass ein Fußballfeld gerade für rund 1,2 Millionen Euro mit „frischem Kunstrasen“ (Zitat: Homepage von Ahrensburg) belegt wird. Macht zusammen rund 3,3 Millionen Euro, die ich als eine Veruntreuung von Steuergeld durch die dafür Verantwortlichen betrachte.

Mal zum Nachdenken: Das Dusch- und Umkleidehaus am Stormarnplatz dient nur den Kickern der Heim- und Gastmannschaften und nicht für andere Sportler der Stadt. Und wie viele Tage in der Woche wird dort wie viele Stunden lang geduscht und umgezogen…? Und der Kunstrasen? Der steht die meiste Zeit so leer vor sich hin wie der Stadtfriedhof in der Hamburger Straße um Mitternacht. Weiterlesen →

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 16. September 2026