Zum Ende des Tages ein Bericht vom Höhepunkt in Stormarn

Wer das Hamburger Abendblatt mit Stormarn-Online abonniert hat und sehen wollte, was heute im Kreise Stormarn denn wohl Neues geschehen ist, der musste lange warten. Dann aber kam die Nachricht des Tages. Und diese Nachricht ist wirklich umwerfend und kaum zu glauben … zumal die Beiträge der Stormarn-Redaktion ja häufig mit Fragezeichen zu lesen sind, auch wenn dort keine stehen. Doch die aktuelle Online-Meldung ist nicht nur wahr sondern weltexklusiv und also lautend:

Illustration frei nach Abendblatt

„Katze aus Messie-Haus bringt drei Junge zur Welt“ – siehe das nebenstehende Bild, das ich aus urheberrechtlichen Gründen nur in künstlerischer Nachbildung veröffentlichen kann – Abbildung links!

Bravo, René Soukup, für diesen tierischen Bericht aus dem Messie-Haus in Großhansdorf! Mit der Katzenmutter und ihren Babys haben Sie den Vogel abgeschossen, denn wir wissen ja: Katzen-Content kommt immer an beim Leser. Und vielleicht können wir morgen in der gedruckten Ausgabe ja schon einen ersten Blick werfen auf die drei Katzen-Jungen. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 22. August 2019

Die Tagesordnung der Stadtverordneten-Versammlung am 26.08.2019 muss neu geschrieben werden

Wissen Sie, was lustig werden kann? Lustig werden kann die Stadtverordneten-Versammlung, die am kommenden Montag im Marstall über die Bühne gehen soll. Denn dort soll unter TOP 17 über einen Antrag entschieden werden, der gar nicht gestellt worden ist.

Eine Vorlage – zwei Termine

Zur Erläuterung: Der Antrag lautet, dass der Beschluss der Vorlage 2018/115/2 vom 24.06.2019 aufgehoben werden soll. Und weil dieser Antrag vom Antragsteller durch nichts begründet wird, ist er natürlich purer Unfug.

Und was hat die Stadt diesbezüglich getan? Sie hat einfach das Datum geändert. Und nun lautet der Beschluss, über den die Stadtverordneten am Montag abstimmen sollen: „Aufhebung des Beschlusses der Vorlage 2018/115/1 vom 26.04.2019″. Und darüber kann nicht abgestimmt werden, weil am 26.04.2019 weder eine Stadtverordneten-Versammlung stattgefunden hat noch ein Beschluss gemäß Vorlage 2018/115/1 erfolgt ist.  Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 22. August 2019

Über die Beurteilung von Produkten und Ärzten

Wer wissen will, wie ein Produkt qualitativ beurteilt wird, der sucht im Internet nach Testergebnissen. Und dort gibt es viele Tests, von denen zum größten Teil niemand weiß, wie sie entstanden sind und wer wirklich hinter dem betreffenden Portal steckt. Verlassen kann sich eigentlich nur auf die neutrale Stiftung Warentest, wo sich niemand „einkaufen“ kann.

Und dann gibt es online die Bewertungen durch Kunden. Doch inzwischen hat sich herumgesprochen, dass die Urteile von Verbrauchern über Produkte soviel Relevanz haben wie der Rülpser einer Stubenfliege auf das Wetter für die kommende Woche hat. Denn diese Kommentare werden mehr oder weniger gesteuert. Dabei gibt es sogar Agenturen, wo Firmen die Urteile über ihre Produkte in Auftrag geben können. Dabei werden natürlich nicht nur gute Kommentare lanciert, sondern auch schlechte. Letztere natürlich nur für die Produkte von Wettbewerbern.

Lug und Trug also. Und: Glauben Sie bloß nicht, dass z. B. Amazon das kontrolliert, was Kunden dort als Kommentare abgeben! Im Gegenteil: Bei Amazon selbst werden die Beurteilungen vermutlich gar nicht gelesen sondern so veröffentlicht, wie sie hereinkommen. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 22. August 2019

Anschlag auf unsere Demokratie: neue Schmiererei in der Innenstadt von Ahrensburg

In der Stadtverordneten-Versammlung von Ahrensburg ist mehrheitlich die Entscheidung gefallen, dass der Stormarnplatz eine Zeitlang als Parkplatz herhalten soll und als Ablage dienen muss für Baustoffe im Rahmen der Rathaussanierung. Das passt einigen Leuten in der Stadt nicht, weshalb sie dagegen opponieren. 

Lithographie: A. Paul Weber

Und nun ist auch noch Gewalt im Spiel! Auf dem städtischen Container hinter dem Rathaus ist eine Parole geschmiert worden: „Stormarnplatz bleibt!“ Und das ist in meinem Augen handgreifliche Gewalt gegen Gesetz und Demokratie in unsrem Lande.

Nun warte ich darauf, dass Ali Haydar Mercan, der Linke, sofort zu einer Demo in der Ahrensburger Innenstadt aufruft, wie er das beim letzten Mal getan hat, als rechtsradikale Schmierereien in Ahrensburg aufgetaucht waren. Aber vielleicht kommt der Aufruf ja noch? Genauso wie die Distanzierung des Kinder- und Jugendbeirats von dieser Übeltat, denn sonst könnte man ja denken, dass die Protestgriller hinter diesem Anschlag stecken. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 21. August 2019

Ali Haydar Mercan (Die Linke) hört auf seinen Beirat

Der Stadtverordnete Ali Haydar Mercan ist der Boss, und zwar von von der Fraktion Die Linke in Ahrensburg. Und er hat heute die Werbekolumne im MARKT verfasst mit der Überschrift: „Hört auf die Kinder und Jugendlichen, sie haben öfter recht, als manche von uns glauben“. Und damit schleimt sich der Linke beim Kinder- und Jugendbeirat an in Sachen Stormarnplatz, den die Kids als Interimsparkplatz nicht wollen.

Die Aufgabe des Kinder- und Jugendbeirats und des Stadtjugendrings ist die Vertretung der Interessen der Kinder ab 8 Jahren (Quelle: Website SJR) und der Jugendlichen bis 27 Jahren (SGB VIII §11 Abs. 4).

Ali Haydar Mercan, der über die Linke-Liste in die Stadtverordneten-Versammlung gerutscht ist, ist 23 Jahre alt, gehört also zu den Jugendlichen, deren Interessen von den Kindern und Jugendlichen vertreten werden, deren Anhörung er befürwortet. Dass die Meinung dieses Jugendlichen von jugendlicher Naivität kündet, wird jeder realistisch sehende MARKT-Leser anhand der Aussagen des Linken erkennen, der damit Opposition zu CDU, Grünen und WAB macht.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 21. August 2019

Brauchen wir wirklich einen weiteren Multifunktionssaal?

Vorab: Stadtverordneten-Versammlungen  in Ahrensburg finden 10 x im Jahr statt, und zwar im Marstall in der ehemaligen Reithalle, einem Multifunktionssaal. Einwohnerversammlungen finden mindestens 4 x im Jahr statt, und zwar in derselben Location. Was bedeutet: An 14 von 365 Abenden im Jahr wird der Marstall von der Stadt genutzt. Und 1 x zum Neujahrsempfang.

Illustration frei nach Abendblatt

Heute ist dem 3. Buch Abendblatt zu entnehmen, dass Stadt und Politik darüber nachdenken, einen neuen „Multifunktionssaal“ im Rathaus zu bauen. Und dieser Ratssaal soll mit 400 Quadratmeter so groß sein wie die Reithalle im Marstall.

Zu den Versammlungen der Stadtverordneten kommen maximal 40 Politiker in den Marstall. Dazu rund 10 Personen aus der Verwaltung. Und im Durchschnitt rund 15 Besucher, was gesamt rund 65 Personen ergibt. Bei den Einwohnerversammlungen ist die Besucherzahl ein bisschen höher. Und wenn mal ganz viele Einwohner erwartet werden, dann findet diese Versammlung im Alfred-Rust-Saal statt.

Die Kapazität der Reithalle vom Marstall beträgt 280 Personen bei Reihenbestuhlung oder 140 Personen bei Tisch-Bestuhlung. Dazu kommt das Foyer mit einer Kapazität von ca. 40 bis 50 Personen. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 21. August 2019

Hat Ahrensburg den Zugang zum Spazierweg Reesenbüttler Graben womöglich an einen Investor verkauft?

Wenn Sie in der Stormarnstraße vor dem Parkplatz Alte Reitbahn stehen, dann sehen Sie an der rechten Seite einen Wegweiser. Auf diesem Wegweiser ist ein Spazierweg vermerkt, nämlich der Reesenbüttler Graben. Dieser Weg führt von der Stormarnstraße über den Parkplatz Alte Reitbahn rauf bis zum Reesenbüttler Redder und darüber hinaus.

Die Alte Reitbahn wurde verkauft – falls der Investor inzwischen den „Kino-Vertrag“ im Sinne der Stadt unterzeichnet hat. Und daraus resultiert meine Frage: Wie kommt der Wanderer von der Stormarnstraße nach einer Bebauung der Alten Reitbahn dann auf den Reesenbüttler Graben…?

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 20. August 2019

Fachmarktzentrum Ahrensburg: Warum Pferde vor einer neuen Apotheke kotzen werden

Interessant: Wie die Stormarn-Redaktion vom Hamburger Abendblatt heute berichtet, hat Famila noch keine Baugenehmigung aus dem Rathaus bekommen für die Errichtung eines Warenhauses im geplanten Fachmarktzentrum, das doch schon Ende kommenden Jahres eröffnet werden soll. Und die ausstehende Baugenehmigung ist für mich auch nachvollziehbar, denn laut Beschluss der Stadtverordneten sollen in dem Fachmarktzentrum zwischen Kornkamp und Kurt-Fischer-Straße nur Fachmärkte einziehen. Wie beispielsweise ein Möbelmarkt. Oder ein Markt für Heimtierbedarf. Und ein Warenhaus ist kein Fachmarkt. Trotzdem wurde der Umzug von Famila abgesegnet mit der Sonderregelung, dass hier nur ein Bestand verlagert wird und dass außerdem am alten Standort kein neuer Einzelhandel für Nahversorgung entsteht.

Nun ist es aber so, dass mit Famila nicht nur ein Bäcker, ein Blumenladen und ein Friseur umziehen werden, sondern im Fachmarktzentrum soll auch eine neue  Apotheke ihr Domizil finden. Das freilich geht gar nicht. Und ich mache Ihnen an einem tagesaktuellen Beispiel deutlich, warum das nicht geht:

Ich, der gemeine Bürger und Konsument, musste heute in eine Apotheke. Dazu habe ich auf dem Parkplatz Alte Reitbahn geparkt und 50 Cent in den Ticketautomaten gesteckt. Dadurch habe ich für meinen Einkauf in der Apotheke nicht nur 45,84 Euro bezahlt, sondern inklusive Parkgebühr = 46,34 Euro. Und danach bin ich noch zu Edeka gefahren, wo man zum Glück kostenlos parken kann.

Damit Sie mir das glauben, habe ich zwei Belege an den Rand dieses Eintrages gestellt. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 20. August 2019

Wie eine mögliche Katastrophe für Ahrensburg vom Hamburger Abendblatt verharmlost wird

Die Redaktion vom 3. Buch Abendblatt kommt uns heute online mit der Frage: „Geplante S4: Durchbruch trotz Kostenexplosion?“ Und es wird berichtet, dass ein endgültiges Go für den geplanten S-Bahn-Bau in die Nähe gerückt ist und sich Hamburg und Schleswig-Holstein nur noch einig werden müssen, wer welches Risiko trägt, was die Kosten am Ende des Vorhabens betrifft. Denn seit Flughafenbau in Berlin und Elbphilharmonie in Hamburg weiß auch der letzte Politiker in diesem unserem Lande, dass ursprünglich geplante Kosten nicht immer die endgültigen sein werden.

Aquarell nach Abendblatt Online

So, und dann kommt’s luschig, und zwar schreibt die Redaktion wie folgt über die S4: „Da sie auf einem neuen, eigenen Gleis fahren wird, soll sie zudem die bestehenden Gleise entlasten, die sich bislang Nah-, Regional- und Fernverkehr teilen – und sich dabei häufig gegenseitig behindern.“

Bitte lesen Sie diesen harmlosen Satz noch einmal! Und dann erklären Sie mir, wo in dieser Aussage der Hinweis steht, dass für die S-Bahn neue Gleise gebaut werden, damit die XXXL-Donnerzüge im Transitverkehr zwischen Italien und Skandinavien im Rahmen der Fehmarnbeltquerung ungebremst auf den bestehenden Gleisen in kurzen Abständen mitten durch Ahrensburg rasen können! Bei Tag und bei Nacht und mit ohrenbetäubendem Lärm. Dagegen ist der heutige Fluglärm, über den sich einige Leute beschweren, wie das Zirpen einer Grille in lauschiger Sommernacht. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 19. August 2019

Warum ein Laden wie das „Herrenhaus“ ein Vorbild ist für Ahrensburg als Einkaufsstadt

Bevor ich mich gleich über die nachstehende Anzeige vom „Herrenhaus“ lustig mache, muss ich vorab etwas Positives vermerken: Für mich ist der Inhaber mit seinem Laden ein Vorbild und Aushängeschild für Ahrensburg – und das meine ich ganz ehrlich. Dieser Geschäftsmann hat für die Innenstadt etwas Gutes getan, nämlich ein inhabergeführtes Ladengeschäft eröffnet, und zwar mit einem durchdachten Konzept für eine ausgewählte Zielgruppe mit einem Angebot inkl. fachlicher Beratung durch den Inhaber, was die Kunden online niemals finden werden.

Dazu kommen besondere Aktionen im „Herrenhaus“– zum Beispiel auch mal Angebote für Damen – was vermutlich umsatzsteigernd ist. Und dass das „Herrenhaus“ auch regelmäßig wirbt, spricht ebenfalls für einen cleveren Geschäftsmann. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 19. August 2019