Haben Sie schon mal versucht, aktuell einen Termin im Rathaus zu bekommen?

Sagen Sie mal, meine lieben Mitbürger, bin ich der einzige Mensch, der die Homepage der Stadt Ahrensburg als eine Unverschämtheit betrachtet? Allein die Schrift: dünn und mausgrau! Kennen Sie eine Zeitung, die ihre Schrift in grau druckt oder online veröffentlicht? Wenn ich die Online-Seite vom Schilda des Nordens geöffnet vor mir habe, dann habe ich das Gefühl, auf einen Mäusefriedhof zu zu blicken – wenn Sie bitte mal auf die nachfolgende Abbildung links schauen wollen!

Von Typographie hat man im Rathaus von Ahrensburg offenbar noch nie etwas gehört. Wer gestaltet so eine Seite, wobei man von Gestaltung garnicht reden kann, weil das wie hingerotzt aussieht. 🤮 Und das sollen auch ältere Menschen lesen? Ich muss es mir erst einmal umständlich aufbereiten. Aber warum muss ich das tun, warum kann die Seite nicht so gemacht sein, dass jeder sie ohne Probleme lesen kann?! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 10. Februar 2026

Wer ein schlechtes Gedächtnis hat, ist weniger nachtragend

Die Stadt Ahrensburg zeigt auf ihrer Homepage an, dass es „Gedächtnistraining für Männer am Montag“ gibt, und zwar im Peter-Rantzau-Haus. Dieses Training wird von einer Frau geleitet; und die Neurowissenschaft hat herausgefunden, dass Frauen ein besseres Gedächtnis haben als Männer – was allerdings nicht mit Intelligenz gleichzusetzen ist. Und als klassisches Beispiel fällt mir dazu der Hochzeitstag ein, den angeblich wir Männer öfter vergessen als unsere Frauen.

Wenn ich einmal mich selber zitieren darf: „Wer ein schlechtes Gedächtnis hat, ist weniger nachtragend.“ Der Blogger hingegen ist nachtragend, und zwar trägt er es dem Bürgermeister nach, dass dieser ihm immer noch Antworten schuldig ist aus Einwohnerfragestunden im Rathaus. Diese meine Fragen sind Eckart Boege vermutlich aus dem Gedächtnis gefallen, zumal er ja auch nicht an alles denken kann.

Und damit komme ich zum Reason Why dieses Blogs: Ich empfehle Bürgermeister Eckart Boege, am „Gedächtnistraining für Männer am Montag“ teilzunehmen! Vielleicht fallen ihm dann auch noch andere Dinge ein, die er offensichtlich vergessen hat. Oder hat er sie nur aus seinem Gedächtnis verdrängt…? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 10. Februar 2026

Pizzen zur Zeit nicht verfügbar * Erbschleicher in der Stormarnschule * Pastor im Adamskostüm

Was gibt es Altes zu berichten aus der Schlossstadt? Alt ist zum Beispiel das rote Haus am Rondeel, wo zuletzt das italinische Restaurant „La Villa Rossa“ zu finden war und danach nur noch seit Monaten eine Baustelle zu sehen ist. Inzwischen sieht man dort ein Plakat im Aushang, das auf Japan hinweist. Wer aber glaubt, es würde hier ein japanisches Restaurant eröffnen, der glaubt auch, dass die Erde eine Pizza ist. Apropos Pizza: Im Internet erfährt man von „La Villa Rossa: „Herzlich Willkommen – Leider sind zur Zeit unsere Pizzen nicht verfügbar“ – siehe die Abbildung links! 

Am Restaurant ist für die Passanten zu lesen: „ERÖFFNET  warme Küche Mo-Sa 12 – 22 Uhr So 16 – 21 Uhr APERURA“. Und am Gehsteig stehen Säcke mit Bauschutt, und das schon seit Wochen. So etwas interessiert aber im Rathaus nicht, denn dort gibt es ja kein Citymanagement. Und das Ordnungsamt ist für Slum in the City offenbar nicht zuständig.

„ciao ragazzi“ steht am Schaufenster. Frei auf Deutsch übersetzt heißt das: Nach uns die Sintflut. 😉 Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 9. Februar 2026

Mehr Fragen als Antworten: Warum soll die ehemalige Schulleiterin der Stormarnschule ihre Pensionsansprüche verlieren?

Wenn Sie in die Suchmaske von Szene Ahrensburg den Suchbegriff „Stormarnschule“ eingeben, dann kommen Sie auf viele Eintragungen aus den letzten Jahren, in denen ich immer wieder gefragt habe: Warum wurde Oberstudiendirektorin Dr. Michaela Witte von dem Gymnasium suspendiert? An diesem Wochenende ist nun ein Beitrag online vom Abendblatt Stormarn erschienen über ein „Gymnasium bei Hamburg“ mit der Behauptung: „Ehemalige Direktorin verliert jetzt auch ihre Pension“. Und der Autor Moritz Werner will dem Leser verraten, „was dahintersteckt“.

Ich fasse mal kurz zusammen: Die Schulleiterin soll angeblich Gelder der Schule für private Zwecke entwendet haben. Ein Strafverfahren wurde aber bereits 2022 eingestellt, weil die Beschuldigte den Schaden ersetzt hat. Damit gilt die ehemalige Oberschuldirektorin nicht als verurteilt. Und die Zeitung schreibt: „Während des gesamten Verfahrens hat die ehemalige Schulleiterin immer wieder ihre Unschuld beteuert. Das tat sie bereits im 2022 eingestellten Strafverfahren.“

Des weiteren entnehmen wir dem Abendblatt: „Am Verwaltungsgericht Schleswig ist nun ein Beschluss in einem Disziplinarverfahren gefallen: Die frühere Direktorin verliert nach Angaben des Gerichts ihre Pensionsansprüche. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig; die Berufungsfrist läuft noch bis zum 19. Februar.“

Mit der Feststellung in ihrer Überschrift rennt die Abendblatt-Redaktion folglich ins Leere, da die Aussage nicht im Kunjunktiv formuliert ist, sondern bereits als Tatsachenbehauptung veröffentlicht worden ist, obwohl die Tatsache noch garnicht gegeben ist. Außerdem schreibt die Zeitung: „Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels konnte unsere Redaktion noch keine Aussage von einem Vertreter der Schule einholen. Auch eine Kontaktaufnahme zur einstigen Direktorin war aufgrund fehlender Kontaktdaten nicht möglich.“

Diese Angaben machen mich nachdenklich. Ich halte fest: Die Redaktion konnte ihren Bericht noch nicht  ordnungsgemäß recherchieren, hat den „Zeitpunkt der Veröffentlichung“ aber trotzdem vor dem Einholen wichtiger Aussagen festgelegt?! Ja, luschig + lustig = luschtig!  🥳 Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 8. Februar 2026

Was Pastorin Carola Müsse an DJ Ötzi denken lässt: Ein Stern, der Seinen Namen trägt ⭐️

Pastorin Carola Müsse schreibt Gott mit *, also G*tt. Womit sie zum Ausdruck bringen möchte, dass Gott geschlechtsneutral ist. Folglich sollen wir nicht „Vater unser“ beten, sondern wir könnten beispielsweise „Jahwe unser“ sprechen, also Gott bei dem Namen nennen, der auch in der Heiligen Schrift am häufigsten genannt wird. Und wenn Jesus Christus unseren Gott als seinen Vater anspricht, dann ist er eben im Irrglauben, meint Frau Müsse, zumal der Vater von Jesus ja laut Geburtenregister den Namen Josef trägt. 😇

Der Grund für meine Einleitung ist die Einleitung im Kirchenblatt der Evangelisch-Lutherischen Kirche von Ahrensburg, wo die Pastorin Carola Müsse in ihrem „Geistigen Gruß“ dem allmächtigen Gott ein Sternchen verleiht wie der Michelin es tut bei einem Meisterkoch. Oder wie RTL im Dschungelcamp. Ja, wenn den Pfaffen nichts mehr einfällt, dann werden sie einfältig und greifen zum Strohalm – sprich Stern – und singen in der Ahrensburger Schlosskirche frei nach DJ Ötzi den Choral: „Ein Stern, der Seinen Namen trägt!“ 😇

Ja, Frau Pastorin Müsse, dieses Sternchen wird ganz bestimmt wieder für volle Kirchen sorgen, weil sich damit alle Geister dem Glauben an G*tt verbunden fühlen. „Ich bin der Herr, Dein Gott?“ Mitnichten, denn ER ist ja gar kein kein Herr, meint Frau Müsse. Und die muss es schließlich wissen, zumal sie für ihr Wissen mit Kirchensteuergeldern bezahlt wird, egal, was sie dafür schreibt, denkt oder predigt. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 7. Februar 2026

Wiedervorlage zum Karneval: Ein Verein ohne Bütt ist unlustig!

Es war im Jahre 2011, als sich in Ahrensburg ein Verein gegründet hatte mit dem Namen „Kulturförderverein Rohrbogenwerk e.V.“ Was dieser Verein in der Zeit seines Bestehens gemacht bzw. bewirkt hat, vermag ich heute nicht mehr zu sagen; im Internet ist er jedenfalls schon seit vielen Jahren gelöscht; und die Subkultur Kultur im Rohrbogenwerk liegt bei der Firma Kroschke. In Erinnerung geblieben ist mir, dass die damaligen Vereinsmeier sich allesamt sehr wichtig vorgekommen waren, denn sie verstanden sich als Förderer des Ahrensburger  Kulturgeschehens.

Berauscht von ihrer eigenen Wichtigkeit waren auch die 9 Damen und Herren, die am 22. Juni 2022 den Verein „Zukunftsspeicher Ahrensburg“ gegründet hatten. Die Tätigkeit dieses Vereins bestand darin, dass sich die Mitglieder in einer Reihe vor dem Alten Speicher am Marstall aufgestellt hatten. Und davon wurde dann ein Foto gemacht, welches an die Presse verschickt worden war – siehe die nebenstehende Abbildung aus dem Hamburger Abendblatt! Und das wars dann offensichtlich auch mit der Zukunft des Speichers am Gutshof – oder hat da noch jemand etwas Bemerkenswertes gespeichert?

Das ist nun fast schon vier Jahre her, war also gleich zu Beginn der Amtszeit von Bürgermeister Boege. Und die zweite Person von links im Bilde ist der damalige Bürgervorsteher und Ex-Stadtverordnete Matthias Stern (CDU) in seinem obligatorischen Karnevalskostüm Outfit. Auch andere Stadtverordnete haben sich dort in Reih und Glied aufgestellt, als dieses sind: Rolf Griesenberg (SPD), Detlef Steuer (WAB) und Wulf Köpke (WAB). Sie trieben Publicity für die eigene Person mit dem Resultat: nullkommanix. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 6. Februar 2026

Blick in die Presse: Dreck am Rathaus und Leser als Zusteller

Das Stormarner Tageblatt berichtet über den Haushalt der Stadt Ahrensburg und über „eine Steuererhöhung, die fast jeden trifft“. Dieses Thema ist nicht neu, denn darüber hat das Abendblatt Stormarn ja schon vor Tagen informiert. Bemerkenswert ist allerdings das Foto, mit dem das Tageböatt unser Rathaus zeigt, denn dieses Denkmal ist verdreckt  – natürlich nicht in echt, sondern eben nur beim Stormarner Tageblatt.

Über den Dreck im Rathaus indes hat die Zeitung bis heute nicht berichtet, nämlich über den Skandal beim Geschäft mit der Alten Reitbahn. Das ist in meinen Augen höchst merkwürdig, um nicht zu schreiben: verdächtig. Denn schon wenige Wochen, nachdem Szene Ahrensburg diesen Skandal aufgedeckt hatte, konnte man darüber auch großformatig im Abendblatt Stormarn lesen. Nur eben nicht im Tageblatt von Stormarn. Hat da womöglich jemand „Schweigegeld“ kassiert? Oder – wie Gil Ofarim – eine Unterlassungserklärung unterschrieben…? 😉 Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 5. Februar 2026

Über Köpfe und Immobilien im Schilda des Nordens

Wie ich nicht zum ersten Mal feststellen muss, wird die Homepage der Stadt Ahrensburg von einem Siebenschläfer betreut, einer menschlichen Trantüte. Corpus Delicti: Wir sehen im Bilde unter dem Rubrikenkopf „Branchenverzeichnis“ die Überschrift: „Fritz-Reuter-Schule, Förderzentrum Lernen, Sprache, emotional-soziale Entwicklung“. Und in der Abbildung blicken wir auf ein Foto von der Stadt Ahrensburg. Das Dumme ist nur: Das gezeigte Gebäude ist mitnichten die Firitz-Reuter-Schule im Wiulfdorfer Weg 71, sondern es ist dieses das ehemalige Gebäude der Schule, aus der das Förderzentrum schon vor Jahren ausgezogen ist in sein neues Domizil neben der Selma-Lagerlöf-Gemeinschaftsschule – wenn Sie bitte die Abbildungen vergleichen wollen! Was soll dieser Quatsch? Und warm hat das die Schulleitung bis heute nicht bemerkt und reklamiert?!

Und damit komme ich zum eigentlichen Thema dieses Blogs, nämlich zum Bedarf an Büroraum für die Stadtverwaltung. Wir erfuhren soeben aus dem Abendblatt, dass unser Rathaus Nord an der Strusbek 23 von der Stadt verlassen werden muss, weil der Eigentümer die Immobilie verkaufen will. Und die Stadt hat bereits ein neues Gebäude angemietet unweit des jetzigem. Über die Mietkosten für das derzeitige Haus steht in der Zeitung: Der Makler, der das Gebäude auf dem Immobilienportal anzeigt, gibt die Jahresmiete mit 317.400 Euro an. Und für dieses Geld müssen Ahrensburger Steuerzahler arbeiten. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 4. Februar 2026

Angelika Andres: Projektplanerin Badlantic? Oder Bauamtsleiterin der Stadt Ahrensburg?

Die Stadt Ahrensburg benötigt dringend Geld. Und statt mühsam die Ausgaben zu überprüfen, hat man der Einfachheit halber die Steuern erhöht. Doch was die Ausgaben betrifft, so ergeben sich hier möglicherweise Einsparungen in der Verwaltung und nicht zuletzt bei den Bediensteten der Stadt. So berichtete der Stadtverordnete Thomas Bellizzi (FDP) gerade über eine „Stabsstelle Demografie“ und schreibt zu den Einsparungen im Rathaus: 

„Wir haben beantragt, neun Stellen zu streichen, die seit Jahren unbesetzt sind – teilweise seit 2021. Offensichtlich braucht die Verwaltung diese Stellen nicht. Auch die Stabsstelle Demografie hat bis heute keinen einzigen Bericht vorgelegt. Fraktionsübergreifend sehen wir weiteres Einsparpotenzial: bei teuren externen Beratungen, bei Projekten wie dem Mobilitätskonzept, das im Umweltausschuss keine Mehrheit fand.“

Ich bin auf die Homepage der Stadt Ahrensburg gegangen und auf die Seite der Stabsstelle Demografie. Dort gibt es unsere „Ansprechpartnerin“ – also eine Frau! – die mit dem Kürzel „NN“ gekennzeichnet ist. Was bedeutet, dass dies Planstelle nicht besetzt ist und schon garnicht von einer „Ansprechpartnerin“. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 3. Februar 2026

Wirtschaftsförderung Ahrensburg fördert seit Jahren gezielt die Wirtschaft in Hamburg

Die Stadt Ahrensburg hat auch eine sogenannte „Wirtschaftsförderung“. Die Aufgabe dieser Ahrensburger Wirtschaftsförderung ist es, die Wirtschaft in der Stadt Ahrensburg zu fördern. Zu diesem Zweck gibt die Wirtschaftsförderung auch einen Newsletter heraus, der den Namen trägt „AHRENSBURG 360°“, womit offenbar gesagt werden soll, dass sich in der Wirtschaft von Ahrensburg  alles im Kreise dreht.

Und damit komme ich wieder einmal zum Impressum des Newsletters der Ahrensburger Wirtschaftsförderung. Dort ist schon seit Jahren abzulesen, dass die Wirtschaftsförderung diesen Newsletter garnicht selber verfasst. (Auch als Ahrensburg in der Wirtschaftsförderung noch einen Citymanager hatte, hat dieser den Newsletter nicht geschrieben.) Zwar ist die Wirtschaftsförderin Anja Gust dafür verantwortlich im Sinne des Pressegesetzes, aber die „Umsetzung“ des Newsletters erfolgt durch eine Hamburger Firma, nämlich WeissMarketing. Und genau dieses empfinde ich als höchst wundersam. Und weil es für mich der Fragen würdig ist, halte ich es eben für fragwürdig.

Und ich frage: Wenn die Ahrensburger Wirtschaftsförderung nicht in der Lage ist, ihren Newsletter eigenständig zu erstellen, warum gibt man diese Arbeit nicht an eine Ahrensburger Firma, um damit die Wirtschaft von Ahrensburg zu fördern, anstatt einer Fremdfirma in Hamburg das Geld aus Ahrensburg zukommen zu lassen? Hält man Ahrensburger Firmen nicht für fähig, diese Arbeit zu erledigen? Oder arbeitet eine Hamburger Firma preisgünstiger als eine Ahrensburger, wo nicht mal Reisekosten auf die Rechnung kämen? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 2. Februar 2026