Städtische Überwachungskräfte gewähren Sonderrechte

Dass die Verwaltung der Stadt Ahrensburg die Bürger mit zweierlei Maß misst, konnten Leser von Szene Ahrensburg schon häufiger erfahren. Und erkennbar ist das immer wieder beim Parken in der Stadt, was ja eines meiner Lieblingsthemen ist: Hier dürfen die einen Autofahrer kostenlos machen, was sie nicht dürfen, während andere dafür ein Bußgeld zahlen müssen.

Nehmen wir die öffentlichen Parkplätze der Stadt, auf denen die Kunden der Geschäfte parken genauso wie die Besucher von Arztpraxen und die Gäste von Restaurants. Dort stehen Ticketautomaten, wo die Autoparker zur Stadtkasse gebeten werden. Das gilt sogar, wenn die Bürger auf dem Rathausplatz parken, weil sie etwas im Rathaus zu erledigen haben. Was bedeutet: Wer einen neuen Personalausweis beantragt, muss nicht nur für das Dokument in die Stadtkasse zahlen, sondern auch für das Parken vor der Rathaustür. Oder neuerdings auch auf der Rückseite des Ahrensburger Denkmals.

Wobei ich nicht unerwähnt lassen kann: Nicht die Verwaltung hat die Parkplatzgebühren eingeführt, sondern das waren Politiker, die das mehrheitlich beschlossen haben. Und die selber kostenlos in der Tiefgarage des Rathauses parken dürfen. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 3. Dezember 2021

Posse um den Alten Speicher: Im Jahre 2015 für 600.000 € gekauft ohne bis heute zu wissen, wozu eigentlich!

Was die Ahrensbürger mit den Schildbürgern verbündet: In Schilda baute man ein dreieckiges Rathaus und vergaß dabei, Fenster in das Haus zu bauen, weshalb man das Sonnenlicht in Säcken in das städtische Gebäude hintragen wollte. Und die Ahrensbürger? Die Ahrensbürger ließen nicht nur ihr Rathaus unter Denkmalschutz stellen, sondern auch der Leiter des Bauamtes steht unter Denkmalschutz – was allerdings eine Folge des Beamtenrechts ist.

Zitate: Abendblatt + Szene Ahrensburg

Und nun eine Geschichte aus Ahrensburg, dem Schilda des Nordens, wo man dem Parkhotel im Jahre 2015 für 600.000 Euro ein marodes Gebäude abgekauft hat, nämlich den Alten Speicher am Marstall. Und die Ahrensbürger beschlossen im Jahre 2021 – also sechs Jahre später – dass sie die Ruine im Jahre 2026 – also weitere fünf Jahr später – sanieren wollen. Begründung für die 11 (elf) Jahre dazwischen: Die Mitarbeiter im Bauamt der Stadt haben wichtigere Aufträge zu erledigen. Wie zum Beispiel ein Dusch- und Umkleidehaus für rund 2,3 Millionen Euro zu bauen, das flüssiger ist als Wasser, nämlich überflüssig, weil man stattdessen die maroden Sanitäranlagen im Bruno-Bröker-Haus schon längst hätte sanieren können. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 3. Dezember 2021

Parkplatzärger: Tobias Koch (CDU) sagt Hilfe zu

Wenn Sie die Überschrift dieses Blog-Eintrages lesen und sogleich in freudige Erwartungshaltung kommen, dass Tobias Koch uns Ahrensburgern zu Hilfe kommt wegen des Parkplatzärgers in der Stadt, dann muss ich Sie leider enttäuschen. Denn die Überschrift bezieht sich nicht auf Ahrensburg, sondern sie betrifft Lütjensee, den Ort, wo der CDU-Politiker aufgewachsen ist. Und dort will er einer Anwohnerinitiative helfen, die für die Wiedereröffnung der Stellplätze an der Großenseer Straße kämpft.

Tobias Koch ist (oder war) auch Bürger von Ahrensburg. Und in Ahrensburg gibt es eine Initiative von Kaufleuten, die für die Stellplätze in der Innenstadt kämpft und dafür sogar einen Bürgerentscheid herbeiführen will. Und auch bei uns  herrschen Zustände wie in Lütjensee, denn auch in Ahrensburg weichen Autofahrer in die Wohnstraßen aus, weil es an öffentlichem Parkraum fehlt, wenngleich dieses Problem zur Zeit ein wenig gemildert wird durch den neuen Parkplatz Stormarnplatz.

Nun gibt es aber offizielle Stimmen, die erklären, dass die Stellplätze auf dem Stormarnplatz nur vorübergehend sein sollen. Was natürlich Unfug ist, denn dieser neue Parkplatz ist de facto ja der Ersatz für den alten Parkplatz Lindenhof. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 2. Dezember 2021

Post mortem: Die SPD erinnert an den “Muschelläufer”

Man hört gar nichts mehr vom Ahrensburger “Muschelläufer”, den Blaumann auf der Schnecke. Und man sieht – welch’ Glück! – auch gar nichts mehr von diesem Alien, der nach Hörensagen auf dem Bauhof eingelagert ist. Doch nun stellt die SPD-Fraktion am 8. Dezember 2021 zwei Anträge im Umweltausschuss, die ich den Bürgern hiermit zur Kenntnis gebe – wenn Sie bitte auf die Abbildung klicken wollen!

Warum der Antrag an den Umweltausschuss geht und nicht an den Bildungs-, Kultur- und Sportausschuss? Ganz einfach: Weil der Blaumann nichts mit Kultur und Bildung zu tun hat. Und weil der Umweltausschuss für Plastikmüll in der Stadt zuständig ist.

Wir erinnern uns: Der Ahrensburger Muschelläufer hat Einzug gefunden ins Schwarzbuch der SteuerzahlerAllein das dürfte schon ein Argument bei einer gerichtlichen Auseinandersetzung mit Plastiker Martin Wolke sein, dass es der Stadt Ahrensburg und ihren Bürgern nicht zumutbar ist, die Plastik wieder aufs Rondeel zu stellen. Mein Tipp: Das “Geschenk” zurückgeben an die Rotarier! Vielleicht können die es ja bei ebay reinstellen. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 2. Dezember 2021

 Badlantic-Besucher werden nass – weil sie im Regen stehen

Na supi, da haben wir schon den nächsten Skandal, der aus dem Rathaus kommt. Vermutlich weil das Tiefbauamt seinen Fokus voll auf den Deppenkreisel im Wulfsdorfer Weg gerichtet hatte, wurde die Bünningstedter Straße bis heute nicht fertig. Was zur Folge hat: Besucher vom Badlantic – wenn die überhaupt noch kommen – müssen bis zum Rosenhof laufen, wenn sie mit dem Bus fahren wollen.

Die Buslinie 474 wurde nach Angaben der Stadt „ausgesetzt“. Und das Geld, das man dadurch einspart, wird für die Subventionierung vom Schmarotzer-Service IOKI doppelt und dreifach ausgegeben. Ja, man gönnt sich ja sonst nichts im Schilda des Nordens, wo das Geld so reichlich vorhanden ist, dass man damit vor den Augen der Bürger jeden Unfug treibt.

Apropos Deppenkreisel: Ich kann mich erinnern, dass Tiefbauer Stephan Schott sich öffentlich geäußert hat, dass die Fertigstellung deutlich weniger als 500.000 Euro gekostet hat. Und seitdem warte ich, dass die Stadt veröffentlicht, wie hoch denn nun die tatsächlichen Kosten sind für den Deppenkreisel, den die Stadt nicht braucht.
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Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 2. Dezember 2021

Straßenbau in Ahrensburg: Die Politik beschließt, und das Bauamt verschließt sich den Beschlüssen

Eine Fraktion in der Ahrensburger Stadtpolitik, die häufiger auffällt durch sachdienliche Beiträge, das ist die FDP. Und im Zusammenhang mit der morgigen Haushaltsberatung im Bau- und Planungsausschuss hat die FDP-Fraktion einen Antrag eingereicht, den ich Ihnen im Original vorlege – wenn Sie bitte mal auf die Abbildung links klicken wollen!

Während andere Fraktionen darüber nachdenken, wie man möglichst alle geplanten Investitionen sogar trotz mangelnden Geldes noch irgendwie durchziehen kann, verweist die FDP auf Maßnahmen, die nicht nur sein müssen, sondern die auch dringend vollzogen werden müssen. Wie zum Beispiel im Straßenbau. Denn wie es auf vielen unserer Straßen ausschaut, muss ich Ihnen ja wohl nicht dokumentieren. Dagegen sind die Fahrbahnen selbst im wilden Kurdistan der reinste Luxus.

Und die Ursache für alles Übel auf Ahrensburger Straßen liegt laut Angaben der Verwaltung an der Personalsituation im Rathaus. Dort gibt es zwar sowohl einen Leiter des Bauamtes und einen Leiter des Tiefbauamtes und daneben sogar noch eine ehemalige Leiterin des Bauamtes, aber es gibt keine Mitarbeiter, die die Arbeit erledigen können. Unter Indianern sagt man in einem solchen Fall: Viele Häuptlinge, aber keine Krieger. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 1. Dezember 2021

Schon wieder grüßt das Murmeltier im Abendblatt: Stormarn ist gerüstet und der Leser ist entrüstet

Ist Reporter Lutz Kastendieck ein Murmeltier, das täglich grüßt? Oder ist der Mann ein ambulanter Patient von Dr. Alois Alzheimer? Zwei Fragen, die ich nicht aus der Luft gegriffen habe, sondern dafür gibt es Beweise, und zwar aus der Redaktion vom 3. Buch Abendblatt.

Zitat: Hamburger Abendblatt Online

Am 1. November 2021 – also genau vor einem Monat – habe ich darüber berichtet, dass Lutz Kastendieck die Leser vom Hamburger Abendblatt darüber informiert hat, dass der Kreis Stormarn für den Winter gerüstet ist. Und heute ist der 1. Dezember 2021. Und Lutz Kastendieck schreibt schon wieder: „Kreis Stormarn ist für den Winter gerüstet“ – siehe die Abbildung!

Und dazu gibt es ein Foto, das den Beweis liefern soll für die Behauptung von Reporter Lutz Kastendieck. Das Foto hat er aber nicht selber geschossen, sondern es stammt von dpa, also der Deutschen Presse Agentur. Und: Auf dem Nummernschild des abgebildten Streuwagens ist erkennbar, dass dieses Fahrzeug gar nicht aus dem gerüsteten Kreis Stormarn stammt, sondern RD steht für den Kreis Rendsburg-Eckernförde. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 1. Dezember 2021

Uwe Gaumann (CDU): Legen Sie Ihr Mandat als Ahrensburger Stadtverordneter sofort nieder! Wegen bewusster Irreführung der Bürger.

Die Politiker-Werbe-Kolumne im MARKT ist heute mal wieder lustig. Dennoch können wir Bürger nicht darüber lachen, denn das, was Uwe Gaumann, Stadtverordneter der CDU, dort unter der Überschrift “Ja, wo parken Sie denn…?” schreibt, ist erkennbar die Unwahrheit. Und damit eine bewusste Irreführung der Bürger.

Um es kurz zu machen: Uwe Gaumann schreibt, dass während der Bauphase auf der Alten Reitbahn dort circa 135 bis 150 Parkplätze wegfallen und damit “die Parkplatzsitation weiter verschärfen”. Womit er zwar richtig erklärt, dass die derzeitige Parkplatzsituation schon heute verschärft ist, aber was er dann von sich gibt, ist – um es mal milde zu sagen – eine Unverschämtheit gegenüber uns Bürgern.

Gaumann schreibt, dass seine Fraktionen “gemeinsam mit politischen Mitbewerbern” 121 Parkplätze auf dem Stormanplatz beschlossen haben, die inzwischen erstellt sind. Was bedeutet: 14 bis 29 Abstellplätze weniger als zur Zeit auf der Alten Reitbahn vorhanden sind! Und damit fallen auch noch weitere Parkplätze auf dem Parkplatz “Grauer Esel” weg, was Gaumann natürlich verschweigt. Und dann kommt’s noch dicker:

CDU-Gaumann: “Aber die Parkplätze auf der Alten Reitbahn sind nicht für immer verloren. In zwei Tiefgaragenebenen werden 196 Stellplätze angelegt. Davon stehen 149 der Öffentlichkeit zur Verfügung, auch wenn 118 Parkplätze dem Stellplatznachweis des Nahversorgers dienen.”

Uwe Gaumann, haben Sie noch all Ihre Sinne beisammen oder nur Unsinn und Blödsinn…?! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 1. Dezember 2021

Adventsmarkt auf dem Rondeel unterliegt dem Datenschutz

Am 26. November 2021 brachte ich auf Szene Ahrensburg mein Bedauern darüber zum Ausdruck, dass der Bürgerverein auch in diesem Corona-Jahr auf seinen Adventsmarkt auf dem Rondeel verzichtet. Und ich habe geschrieben: “Natürlich hätte die Stadt Ahrensburg trotzdem ein wenig ‘Weihnachtsmarkt’ aufs Rondeel bringen können im Rahmen von erlaubten Maßnahmen, aber die Stadt hat so etwas ja nicht einmal in Zeiten geschafft, da Corona allein als Biermarke bekannt war.”

Nun haben wir seit gestern urplötzlich einen Miniatur-Weihnachtsmarkt auf dem Rondeel – siehe die Abbildung! Karussell und Buden stammen weder vom Bürgerverein noch von der Stadt Ahrensburg. Und der Blogger möchte natürlich wissen, wer der Gutmensch ist, der uns mit diesem kleinen Markt ein wenig Licht in diese trübe Zeit gebracht hat, in der wir gerade leben. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 30. November 2021

Hier bekommen Sie online eine kostenfreie Bewertung einer Offerte vom Hamburger Abendblatt

Im Hamburger Abendblatt fand ich eine Anzeige vom Hamburger Abendblatt. Diese Anzeige trägt die Schlagzeile: „Kostenfreie Bewertung für Ihre Immobilie“. Und darunter sehen wir einen Herrn in Gelb mit Mütze, der lautlos einen Schrei ausstößt und seine Fäuste in der Luft ballt – siehe die Abbildung! Um wen es sich bei diesem Mann handelt, erfährt der Anzeigenleser allerdings nicht.

Dem Kleingedruckten ist zu entnehmen: „Bauen Sie auf die Kompetenz des Hamburger Abendblattes und lassen Sie mit wenigen Klicks eine Wertanalyse Ihrer Immobilie erstellen. 100% kostenlos.“

Da tauchen Fragen auf. Zum Beispiel: Wer beim Hamburger Abendblatt hat die Kompetenz eine Immobilie zu bewerten? Vielleicht der Chefredakteur? Oder der Anzeigenleiter? Oder der Hausmeister? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 29. November 2021