Schilda des Nordens: Die Verwaltung von Ahrensburg nennt nur Termine im Rathaus – die besetzt sind!

Wenn ich es nicht mit eigenen Augen gesehen und über Tage verfolgt hätte, dann würde ich es nicht glauben. Denn so einfältig kann kein Beamter im ganzen Lande sein, der den Bürgern, die online einen Termin im Rathaus machen wollen, nur die Tage bekanntgibt, an denen es keine freien Termine gibt! Aber doch, meine lieben Mitbürger, das gibt es in echt, und zwar in Ahrensburg, dem Schilda des Nordens, wo die Bürger einen amtlichen Quereinsteiger zu ihrem Bürgermeister gewählt haben.

Frage des Bürgres: Wieso, warum und weshalb werden ausschließlich besetzte Termine genannt!? Ist es nicht möglich, ausschließlich freie Termine für die kommenden vier Wochen zu veröffentlichen?

Ein Gleichnis: Stellen Sie sich vor, Sie wollen einen Termin bei Ihrem Zahnarzt machen, rufen dort an und die Sprechstundenhilfe nennt Ihnen nur die Tage, an denen kein Termin möglich ist! Würden Sie sich bei der Dame dann nicht erkundigen, was Sie am Morgen vor dem Frühstück geschluckt hat…? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 15. März 2026

Die WAB hat für ein modernes Edeka gekämpft und für einen Kinopalast am Bahnhof. Und nun kämpft sie für erzwungene neue Lösungen.

Zur Zeit kämpft die WAB „für ein schöneres Ahrensburg“. Dieses Ahrensburg besteht darin, dass die Stadt eine S4 bekommt und am U-Bahnhof West den fünften Bahnhof, den kaum ein Ahrensburger Bürger benötigt. Allein die Baujahre für die S4 werden in der gesamten Stadt zu einer Katastrophe führen. Für die Bewohner, für unsere Innenstadt und für die dortigen Läden, von denen einige diese Zeit nicht überleben werden, da viele Kunden von außerhalb die Ahrensburger City umfahren werden.

Aber was kümmert das Dr. phil. Wulf Köpke (Jahrgang 1952) von der WA?! Der Freizeitpolitiker schreibt an diesem Wochenende in der MARKT-Werbekolumne für Parteien und Politiker: „Das S4-Projekt erzwingt und ermöglicht neue Lösungen, die sonst nicht einmal gedacht werden könnten.“ Und der Mann vergisst dabei, die erzwungene neue Lösung zu benennen. nämlich:  Ahrensburg bekommt die S-Bahn nur, weil dadurch die Transit-Donner-Züge unbeschränkt bei Tag und Nacht und in kurzen Abständen durch unsere Stadt rasen können.

Prophet im eigenen Land

Meine Meinung über die S4 und deren Folgen kennen Sie ja als Leser von Szene Ahrensburg. Und wenn Sie hier neu sind, dann suchen Sie einfach per Suchmaske danach! Und: Wenn Ahrensburg dann später im Schlamassel sitzt, und alle Akteure längst das Weite gesucht haben – dann können Leser von Szene Ahrensburg nicht mehr behaupten, sie hätten von dem heraufbeschworenen Unheil nichts geahnt! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 14. März 2026

Ahrensburger Lokalitäten: Break am BreakPoint, Goldene Biene von Maja zu Willi und eine geheimnisvolle Tür am Myu Myu

Als der „BreakPoint“ am Rathausplatz gestartet hatte, da habe ich mich darüber lustig gemacht. Das war nicht nett von mir, aber ich empfand das große Bohei, das dazu im Abendblatt Stormarn gemacht worden war, genauso lächerlich wie die Werbung der Wirtschaftsförderung Ahrensburg für eben diesen Imbiss auf dem Rathausplatz. Und nun?

Nun gibt es offensichtlich einen Break beim „BreakPoint“, der geschlossen ist. Ein Plakat an der Eingangstür nennt „gesundheitliche Gründe“, aus denen das Bistro (Zitat:) „bis auf weiteres Geschlossen“ ist. Und Goole zeigt an: „Vorübergehend geschlossen“ – siehe Abbildung! Hoffen wir also auf baldige Genesung! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 14. März 2026

Stadtmarketing á la Boegemeister: Einnahmen der Stadt durch Parkgebühren statt durch Gewerbesteuern

Auf einen Beitrag vom Stormarner Tageblatt weise ich hin, aus dem ich drei Passagen zitiere – siehe Abbildung! Die Zeitung berichtet vom „Park-Rätsel von Ahrensburg“, das zu höheren Erlösen in der Stadtkasse geführt hat. Das ist für uns Ahrensburger allerdings kein Rätsel, denn die Stadt hat die Parkgebühren erhöht und damit 175.000 Euro mehr erzielt zu Lasten von Besuchern und Kunden der Ahrensburger City und damit auch zu Lasten der Geschäftsleute. 

Der Bericht im Stormarner Tageblatt (ich lese KI daraus ab) zeigt deutlich, dass die Menschen in der City parken wollen und dass fehlender Parkraum zu Lasten der Läden geht, weil viele ehemalige Kunden der Innenstadt fernbleiben, zumal sie z. B. beim famila-Einkaufszentrum auf dem Beton der ehemals grünen Wiese gratis parken können.

Und während die Stadt Ahrensburg bei den Besuchern, Kunden und Mitarbeitern der Läden, Restaurant und Praxen in der City kräftig per Parkgebühr absahnt, ist der Bürgermeister der Meinung, dass auf einem städtischen Parkplatz außerhalb der Innenstadt kostenloser Parkraum für Campingmobile möglich sein muss, die dort zu Lasten von Kurzparkern dauerhaft abgestellt werden – siehe die nachfolgende Abbildung rechts! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 13. März 2026

Sensationelle Ankündigung von Götz Westphal (Ahrensburger Stadtforum) 😹

Heute verleihe ich einen Orden. Symbolisch. Dieser Orden geht an Elvira Maria Nickmann von der Lokalredaktion Hamburger Abendblatt Stormarn. Und die „Redakteurin“ bekommt die Auszeichnung für ihren heutigen Beitrag, der überschrieben ist: „Termine für verkaufsoffene Sonntage in Ahrensburg überraschen“. Der Orden, den ich für diese journalistische Überraschung verleihe, hat die Form einer Dose, die gefüllt ist mit lauwarmer Luft. Und dieses Blech hat Elvira Maria sich redlich verdient.

Meine Begründung: Wenn Sie heute den 3/4seitigen Bericht inklusive der Archivfotos auf der Stormarnseite im Abendblatt sehen und lesen, dann erfahren Sie, dass die beiden verkaufsoffenen Sonntage in Ahrensburg im Frühjahr stattfinden werden. Das war’s dann auch an News, denn alles, was dort sonst noch unter der Überschrift steht, dürfte dem Leser hinreichend bekannt sein inklusive der Fotos aus dem Archiv.

Doch halt, die spannendste Information, die in dem Bericht gesondert herausgestellt wird, die habe ich noch einmal vergrößert – siehe die Abbildung links! Das ist doch wirklich eine hochinteressante Meldung, die alle Bürger von den Sofas reißen wird, finden Sie nicht auch, lieber Leser? 😝 Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 12. März 2026

Liebe Leser, ist Szene Ahrensburg eigentlich gut?

Als ich heute früh überlegt hatte, welches Thema ich auf Szene Ahrensburg bringen soll, da stellte ich mir die Frage: „Ist Szene Ahrensburg eigentlich gut so wie ich es mache?“ Und weil ich diese Frage selber nur mit „ja“ beantworten kann – jedenfalls wenn ich ehrlich sein will  😇 – da habe ich gegoogelt und eine Antwort von KI erhalten.

Und weil ich die Antwort von KI als korrekt empfinde, bilde ich sie nachstehend im Original-Wortlaut ab. Allerdings mit folgender Ergänzung: Harald Dzubilla gibt darüber hinaus mit Szene Ahrensburg allen Bürgern der Stadt die Möglichkeit, sich per Kommentar in die Themen rund um das Geschehen in Ahrensburg öffentlich einzumischen. Und wo, meine lieben Mitbürger, bietet sich Ihnen diese Gelegenheit sonst noch…?

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Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 12. März 2026

Braucht Ahrensburg ein Stadtmarketing?

Es war am 24. November 2025, als ich mich in der Einwohnerfragestunde der Stadtverordnetenversammlung bei Bürgermeister Eckart Boege erkundigt hatte: „Auf die Frage vom Hamburger Abendblatt im Jahre 2021 an den damaligen Bürgermeister-Kandidaten Eckart Boege, warum er Bürgermeister von Ahrensburg werden will, hat der Bewerber am 16. September 2021 u. a. gesagt: ‚Ich habe mich für eine Kandidatur als Bürgermeister entschieden, weil ich überzeugt bin, dass viele Dinge in Ahrensburg zügig angepackt werden müssen: zum Beispiel ein überzeugendes und stimmiges Stadtmarketing.‘ Meine Frage lautet: Was verstehen Sie unter ‚zügig‘, Herr Bürgermeister?“

Und was hat Eckart Boege geantwortet, nachdem er bereits über 3 ½ Jahre im Amt gewesen ist? Ich zitiere aus dem amtlichen Schreiben des Verwaltungsleiters der Stadt Ahrensburg vom 5. Dezember 2025 und also lautend:  

„Mit der Beschlussvorlage 2019/027 wurde der Prozess zur Fortführung des Prozesses zur Errichtung eines Stadtmarketings mehrheitlich durch die Fraktionen der CDU, Grüne, WAB und Linke abgelehnt. Da es sich hierbei um eine kommunale Selbstverwaltungsaufgabe handelt, bedarf es eines politischen Auftrags für den Bürgermeister und seine Verwaltung. Bisher ist dieser nicht erfolgt. Derzeit steht die Stadt Ahrensburg vor so großen Herausforderungen, dass Politik und Verwaltung mit Blick auf die Haushalte der kommenden Jahre Prioritäten setzen müssen. Vor diesem Hintergrund ist die Kostenposition für einen Stadtmarketingprozess eher unwahrscheinlich.“

Wohl gemerkt: Der Beschluss von CDU, Grüne, WAB und Linke stammt aus dem Jahr 2019 und damit aus der Amtszeit von Boeges Vorgänger Michael Sarach! Und im Wahlkampf um das Amt des Bürgermeisters im Jahre 2021 hatte der Kandidat Eckart Boege ausdrücklich erklärt, dass er das Thema Stadtmarketing zügig anpacken wolle! Dass wir inzwischen das Jahr 2026 schreiben, muss ich wohl nicht erwähnen. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 11. März 2026

Eine Firma, die in Ahrensburg keine Parkprobleme kennt

Wo es nicht verboten ist, dort ist es erlaubt, und zwar dass Autos mitten auf der Fahrbahn parken. Eigentlich ein Unding, denn es ist ja eine Fahrbahn und keine Parkbahn. Und immer, wenn ich auf der Straße um einen Werbewagen der Firma Kleinke herumfahren muss, vor dem auch noch ein PKW parkt, dann frage ich mich: Was geht eigentlich in dem Kopf des Fahrers vor, wenn es ihm offenbar  Vergnügen bereitet, andere Verkehrsteilnehmer mit seinem Werbefahrzeug zu belästigen? Werbung für die Firma Kleinke macht er damit ganz bestimmt nicht.

In der Rantzaustraße gibt es keinen Radweg. Die Schulkinder und andere Radfahrer müssen auf der Straße fahren, was bedeutet: Sie müssen tagtäglich um den Werbewagen der Firma Kleinke herumfahren. Und weil die Straße auch eine Fahrstrecke für Busse ist, muss der Busfahrer voll auf die gegenüberliegende Fahrbahn ausweichen und hoffen, dass hinter dem Kleinke-Wagen nicht plötzlich ein Kind hervorkommt und auf die Straße zur Schule läuft – siehe Foto links!  Aber wie gesagt: Kleinke darf das, denn es ist ja nicht verboten. Genauso wenig ist es aber auch verboten, sich über die Rücksichtslosigkeit des Fahrers zu beschweren. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 10. März 2026

Hamburger Abendblatt: Es gibt keine Stormarn-Ausgabe mehr

Abendblatt-Leser, die im Kreis Stormarn wohnen, werden heute aus allen Wolken gefallen sein. Der Grund: In der heutigen Ausgabe finden sie nur noch eine einzige Seite mit dem Rubrikenkopf „Stormarn“. Und diese Seite folgt nach den Seiten für Pinneberg und Norderstedt und steht vor Harburg Stadt & Land und Bergedorf – wenn Sie bitte mal einen Blick auf die Abbildung werfen wollen!

Dazu nur mal einen Vergleich in Zahlen: Pinneberg hat rund 44.900 Einwohner. Im Kreis Stormarn dagegen leben aktuell über 247.000 Menschen. Und allein in Ahrensburg, der größten Stadt im Kreise Stormarn, sind rund 35.000 Bürger zu Hause.

Damit geht die „Mogelpackung Abendblatt“ weiter: Von der ehemaligen „Ahrensburger Zeitung“ ging es geschrumpft zur Stormarneilage und danach zum Stormarnteil auf vier und zuletzt zwei Seiten. Und heute ist die Redaktion bei einer Seite angelangt. Und das bei gestiegenem Copypreis. Was mich wieder mal an Milka denken lässt. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 9. März 2026

Neues bzw. Altes vom beheizbaren Piller in der Manhagener Allee

In der vergangenen Woche ging ich durch die Manhagener Allee und wollte dort den versenk- und beheizbaren Piller Poller besuchen. Der war allerdings verschwunden; und ein Hinweisschild wies den Bürger darauf hin: „Achtung Poller wieder in Betrieb von 10:00 – 6:00 h Poller oben“. Darüber habe ich mich gewundert, denn ich stand vor dem Poller um 11:15 Uhr.

Und ich habe nachgedacht: Was bedeutet eigentlich von 10:00 – 6:00 h? Es bedeutet von 10:00 Uhr früh des einen Tages bis 6:00 Uhr früh des darauf folgenden Tages. Was wiederum bedeutet: Der Poller ist in der Zeit von 6:00 Uhr früh bis 10:00 Uhr früh in der Erde verschwunden. Und falls er um 11:15 Uhr nicht oben ist, dann ist er zweifelsohne nicht in Betrieb. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 8. März 2026