Parkhaus am Stormarnplatz und ein „Team für Ahrensburg“, das der eigenen Beschreibung spottet

Immer wenn ich denke, dass es von der WAB dümmer nicht mehr kommen kann, dann werde ich unverzüglich eines Besseren bzw. Schlechteren belehrt. Dazu vorab: Wenn der gemeine Bürger die WAB nicht kennt und auf deren Website geht, um dort nachzuschauen, wer in der Fraktion der Stadtverordneten sitzt, dann findet der Suchende eine Seite des Vereins mit der vielsagenden Auskunft: „Unser Team für Ahrensburg“. Und dieses Team besteht aus  Peter Egan, Dr. Detlef Steuer und Karen Schmick (Stand von heute) – siehe die Abbildung links!

Heute berichtet das Stormarner Tageblatt unter der Überschrift: „Millionen-Projekt in Ahrensburg: Warum Kritiker ein neues Parkhaus auf dem Stormarnplatz ablehnen“. Und welche Kritiker werden in dem Bericht namentlich genannt und zitiert von Reporter Marcel von Fehrn? Richtig: Dr. Detlef Steuer (ADFC) von der WAB. Und Dr. Wulf Köpke von der WAB (Spott: „Wir Ahrensburg-Bestatter“). Und wie wir es von der WAB gewohnt sind, nehmen beide Stadtverordnete nicht die Wangen voll, sondern ihre Backen. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 24. August 2026

Fachdienst IV.SE im „Branchenverzeichnis“ der Stadt Ahrensburg: Rund 100.000 € p.a. fürs Anspitzen von Bleistiften…?

Im Rathaus der Stadt Ahrensburg sitzt eine Beamtin, die mal als Direktorin vom Bauamt eingestellt worden war, dann aber beim damaligen Bürgermeister Michael Sarach in Ungnade gefallen ist und danach auf anderen Arbeitsplätzen in der Verwaltung tätig gewesen ist wie z. B. für Stadtmarketing, von dem heute nicht mehr die Rede ist. Diese „Mitarbeiterin“ kostet die Stadt nach meiner Schätzung rund 100.000 Euro im Jahr, was sich in zehn Jahren zu einer Million Euro summiert hat.

Wenn Sie mal einen Seitenblick auf die Abbildung links werfen, dann lesen Sie dort, für was ist die besagte Beamtin im Rathaus tätig ist: „Fachdienst IV.SE Projekt Planung badlantic / Integriertes Stadtentwicklungskonzept“. Und das ist, so meine ich, der Fragen würdig, also fragwürdig.

Mal ganz davon abgesehen, dass der Name Badlantic schon lange nicht mehr kleingeschrieben, so stellt sich mir die Frage: Was plant die Fachdienstlerin dort bereits sein einer Ewigkeit und Tag für Tag, zumal das Badlantic zuletzt in der Planung der Stadtwerke gewesen ist? Vielleicht die Temperatur des Badewassers und den Chlorgehalt? Und dann das „Integrierte Stadtentwicklungskonzept“ 🙂 🙂 🙂 – weiß jemand, was dort tagtäglich konzeptionell entwickelt wird…? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 24. August 2026

Worte zum Sonntag: Ein Pharisäer mit grünem Parteibuch, die Linden im Waldemar-Bonsels-Weg und wenn gefällte Bäume reden könnten

An diesem Wochenende hat sich Stefan Gertz von den Grünen zu Wort gemeldet im MARKT, dem Anzeigenblatt, wo Politiker und Parteien ihre Propaganda gratis schalten dürfen. Hier scheibt der Stadtverordnete Gertz: „Die Klimakrise ist vor unserer Haustür angekommen“. Und der Grüne erklärt: 

„Ganz aktuell haben wir eine Diskussion über das einseitige Abholzen von über 30 Straßenbäumen im Waldemar-Bonsels-Weg für eine Straßenerneuerung. Damit würde Ahrensburg eine Allee verlieren, die Straße die Hälfte ihrer Bäume und das deshalb, damit der Fahrzeugverkehr weiter unbeschadet durch Ahrensburg fließen kann.“

Was für ein Unfug! Der Fahrzeugverkehr – und allem voran die Busse im ÖPNV – werden im Waldemar-Bonsels-Weg massiv behindert, weil die Anwohner ihre Autos nicht auf ihren Grundstücken parken, sondern auf der Straße. Und wenn die Stadt meinen Rat folgen und den Anwohnern einen kleinen Streifen ihrer Vorgärten abkaufen würde, damit der Gehweg vernünftig verbreitert werden kann, dann müsste nicht ein einziger Baum gefällt werden. Wo also ist das Problem?! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 23. August 2026

Hamburger Abendblatt: Wer nicht lesen kann, soll hören!

Dass mir als Abendblatt-Abonnent sowohl das Sehen als auch das Hören vergangen ist, das liegt daran, dass die Zeitung ihren Stormarn-Teil sang- und klanglos eingestellt hat. Und als ich ins Impressum schauen wollte, um zu gucken, was aus dem ehemaligen Stormarn-Redaktionsleiter Alexander Sulanke geworden ist, da musste ich feststellen: Das Impressum vom Hamburger Abendblatt, welches ein Pflichtabdruck ist, das ist in einer Schriftgröße abgesetzt, die so klein ist, dass das Lesen nur noch unter einem Mikroskop möglich ist – siehe die Abbildung links!

Und was das Hören des Lesers betrifft: Vom Hamburger Abendblatt-Team bekam ich mit Grüßen, die von Herzen kommen, eine E-Mail mit der Überschrift: „Ihr Plus an Hörkomfort“, und zwar „exklusiv für Abonnenten!“. Dazu wird mir als Abonnent erklärt, dass ich „mehr Lebensqualität mit modernster Hörtechnik zum 0-€-Tarif“ bekomme, denn: „Alle Abonnentinnen und Abonnenten erhalten das Unitron-Ativo-RIC-Hörsystem für O € Zuzahlung (statt 300 € Eigenanteil) in den Fachgeschäften von Hörlotse-Hörgeräte.“

Ich habe mich am Hinterkopf gekratzt und gefragt: „0 € Zuzahlung„? Zuzahlung zu was? Vielleicht zum Abopreis? Aber bei diesem Preis habe ich ja rund 800 Euro Eigenanteil im Jahr und keine 300 € wie angezeigt. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 22. August 2026

Warum die Sitzungsgelder für Grüne und WAB eine Verschwendung von Steuergeld sind

Wie zu erwarten war, ist der Antrag von CDU, FDP und SPD im Bau- und Planungsausschuss mehrheitlich befürwortet worden, was bedeutet: Das Parkhaus am Stormarnplatz wird gebaut. Und aus dem Bericht im Abendblatt von heute habe ich eine Passage herausgehoben, die wieder einmal zeigt, wie verlogen Grüne und speziell die WAB sind.

„Verschwendung von Steuergeld“? Wir erinnern uns: Vor einem Jahrzehnt, als es noch mehr öffentliche Parkpätze in der Ahrensburger Innenstadt gegeben hat, das wollte die WAB eine städtische Tiefgrage unter dem Stormarnplatz bauen lassen. Und auf dem Betondach dieser Tiefgarage sollte ein urbaner Stadtpark errichtet werden mit einer Skatinganlage. Diese Tiefgarage, der ich den Namen Utopia gegeben hatte, sollte bis zu 16 Millionen Euro kosten, weshalb das utopische Projekt dann zu den Akten gelegt worden war.

Und nun ist das Parkhaus, das mit 3 bis 3 ½ Millionen Euro veranschlagt wird, eine „Verschwendung von Steuergeld“. In meinen Augen ist das Verschleudern der städtischen Parkplätze Lindenhof und Alte Reitbahn an auswärtige Investoren ein Betrug an Ahrensburger Bürgern. Und dafür gestimmt haben Grüne und WAB. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 21. August 2026

Warum ist die insolvente Ahrensburger Vivanco GmbH plötzlich ein Hamburger Unternehmen?

Die BILD-Zeitung berichtet, dass ein „Elektro-Riese nach mehr als 100 Jahren vor dem Aus“ steht. Und das ist die Vivanco GmbH in Ahrensburg. Was Marvin Mertens vom Hamburger Abendblatt nicht so sieht, nämlich dass es ein Ahrensburger Unternehmen ist. Der Schreiber hat formuliert: „Hamburger Traditionsunternehmen insolvent – nach mehr als 100 Jahren“. Und wieso ist Vivanco ein Hamburger Unternehmen? Der Reporter erklärt: Es wurde in Hamburg gegründet. Und demzufolge wäre auch Hela ein Hamburger Unternehmen genauso wie Edding, denn beide wurden in Hamburg gegründet.

Nach dem Abgang der Großdruckerei Prinovis (Bertelsmann-Konzern) und der Offsetdruckerei Axel Springer im Jahr 2024 ist Vivanco der dritte große Gewerbesteuerzahler, der in Ahrensburg ausfällt. Und dann ist da noch Waygate Technologies, ein High-Tech-Unternehmen für Röntgensysteme, das in Ahrensburg schließen will und eine schrittweise Verlagerung des Standortes (u. a. nach Wunstorf) bis zum Jahr 2027 plant.

Dass diese vier Unternehmen vier Löcher im Ahrensburger Haushalt reißen, hat unser tüchtiger Bürgermeister natürlich im Auge gehabt im Rahmen seiner Planung für den 115-Millionen-Euro-Neubau der Schule Am Heimgarten. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 20. August 2026

31. August 2026: Entscheidungen für Ahrensburg ohne Anteilnahme der breiten Öffentlichkeit

Am Ende dieses Monats – genauer: am 31. August 2026 – ist wieder einmal Stadtverordnetenversammlung im Marstall. Die amtliche Bekanntmachung über die Tagesordnung findet der Bürger auf der Homepage der Stadt und hier auf Szene Ahrensburg – siehe die Abbildung links!

Ich erinnere mich an frühere Zeiten, als die Reihen der Besucherstühle in der ehemaligen Reithalle noch gut gefüllt waren bei der Versammlung der Stadtverordneten. Und später war dann auch noch Martin Hoefling dort mit AhrensburgTV und brachte am Schluss der Veranstaltung die Statements der Parteien in die Wohnstuben der Bürger. Und am Pressetisch im Marstall saßen die Pressevertreter von Abendblatt-Stormarn, Stormarner Tageblatt und MARKT, die vom Bürgervorsteher ausdrücklich begrüßt wurden. Und in der Einwohnerfragestunde gab es viele engagierte Einwohner unserer Stadt, die dort ihre kritischen Fragen und frommen Wünsche an die Verwaltung vorgebracht haben.

Und heute? Heute sitzen auf den Besucherstühlen im Durchschnitt gerade mal 12 von den rund 35.000 Ahrensburgern. Und AhrensburgTV ist schon seit Jahren nicht mehr dort, weil der Bürgervorsteher und die Stadtverordneten dieses nicht länger wollten. Und am Pressetisch? Der ist so leer wie die Stadtkasse von Ahrensburg. Und in der Einwohnerfragestunde gibt es kaum noch Fragen an die Verwaltung, zumal diese auch noch fünf Tage vor der Veranstaltung schriftlich eingereicht werden sollen. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 19. August 2026

Heute lässt das Hamburger Abendblatt die Katze aus dem Sack: Der Stormarn-Teil ist passé!

Gestern habe ich moniert, dass das Hamburger Abendblatt auf einer ganzen Seite, die zuvor für Stormarn vorgesehen war, nun als Rätselseite für Rentner Kinder gebracht hat. Und heute? Heute lässt die Redaktion die Hosen runter und die Katze aus dem Sack: Die Stormarn-Seiten im Hamburger Abendblatt werden mit dem heutigen Tag genauso eingestellt wie die Seiten über Pinneberg, Noderstedt und den Kreis Segeberg – siehe die Abbildung!

Die Begründung ist eine Ausrede und lächerlich zugleich. Der Grund sind wirtschaftliche Interessen des Verlages, denn die Auflage ist geschrumpft und Anzeigen für den Regionalteil sind selten geworden.

Zur Erinnerung: Es gab Zeiten, da hatte das Abendblatt mit der „Ahrensburger Zeitung“ eine Lokalredaktion in Ahrensburg. Und sogar auch eine Geschäftsstelle im Pavillon auf dem Rathausplatz. Und während die Einwohnerzahl von Ahrensburg stieg und stieg, fiel und fiel die Auflage der Regionalausgabe Stormarn. Das liegt zum einen im Trend der Zeit, zum anderen daran, dass die früher mal professionelle Redaktionsmannschaft im Laufe der Zeit mehr und mehr ausgedünnt worden war und am Ende nur noch mit „Aushilfen“ besetzt gewesen ist. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 18. August 2026

Lokaljournalismus 2026: Die Polizei konnte den Tatverdächtigen nicht mehr antreffen

Das Stormarner Tageblatt berichtet heute online: „Ahrensburg: Unbekannter plündert Schaufenster in der Manhagener Allee“. Und was will der Leser sofort wissen? Ich will wissen: In welchem Laden ist die Plünderung des Schaufensters passiert? Das aber wird von Reporterin Gesche Peters nicht verraten.

Stattdessen erfährt der Leser: Gegen 10.50 Uhr beschädigte ein unbekannter Mann demnach die Schaufensterscheibe eines Geschäfts in der Manhagener Allee. Er scheint es auf etwas Bestimmtes abgesehen zu haben: Aus der dahinterliegenden Auslage entwendete er einen Gegenstand und ergriff im Anschluss sofort zu Fuß die Flucht.“

Ich halte fest: Das Schaufenster wurde „geplündert“, aber nur ein Gegenstand wurde entwendet. Was für ein Gegenstand das ist, erfährt der Leser allerdings nicht. Und unglaublich: Der Mann „ergriff im Anschluss sofort zu Fuß die Flucht“ – wer hätte das wohl gedacht?! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 17. August 2026

Nachrichten & Notizen: Rätsel für Kinder im Abendblatt, Ahrensburger Schloss im Angebot eines Maklers und Risse in unserer Partnerschaft mit Feldkirchen

Schon wieder werden Abendblatt-Leser, die im Kreis Stormarn wohnen, von der Redaktion der Zeitung auf den Arm genommen und übers Ohr gehauen. Denn: Aus den ohnehin nur verbliebenen zwei Seiten der ehemaligen Stormarn-Beilage gibt es heute nur noch eine Seite, gefüllt mit Tierleid-Fotos im Rathaus von Ahrensburg und Schulpendler in Reinbek. Und auf der zweiten Seite: Kinderrätsel.

Ich wiederhole: Kinderrätsel! Und genau deshalb haben wir kindischen Leser im Kreis Stormarn das Hamburger Abendblatt ja auch abonniert – oder Sie etwa nicht?

Wäre das Blatt aus dem Funke-Verlag ein Lebensmittel, dann würde ich es vorschlagen für den „Goldenen Windbeutel“ von foodwatch. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 17. August 2026