Begeben Sie sich doch mal mit dem NDR auf eine „Zeitreise der Superlative“ nach Ahrensburg!

Prolog: Für den NDR gäbe es aus der Stadt Ahrensburg, dem Schilda des Nordens, viel zu berichten. Zum Beispiel über ein Nicht-Kino am Bahnhof und den Bauskandal auf der Alten Reitbahn. Und über rund 100 Kunstwerke, die von der Stadt angekauft und seit Jahrzehnten im Keller versteckt werden. Und über die Rampengasse und das Mysterium vom geschlossene Park Hotel. Und über die riesengroße Fahrradparkanlage hinterm Regionalbahnhof, die seit ihrem Bau leer vor sich hin steht. Und über den Deppenkreisel im Wulfsdorfer Weg und Camping auf einem öffentlichem Parkplatz. Und über den beheiz- und versenkbaren Poller in der Manhagener Allee und unnütze Parklets auf der Straße, die Parkplätze für Autos versperren. Und über 60.000-Euro-Imagefilme des Bürgermeisters, die Ahrensburg lächerlich machen. Und über den Alten Speicher am Marstall, der von der Stadt vor einem Jahrzehnt angekauft wurde und seitdem vor sich hin rottet. Und über die Radrennbahn über das Rondeel und den Unfug, der mit der Hamburger Straße betrieben wird und so weiter und so fort bis hin zur Planung einer S4, die samt einem fünften Bahnhof für Ahrensburg so nötig ist wie ein Praktikant auf dem Stuhl des Bürgermeisters unserer Stadt.

Und was macht der NDR? Er hat etwas Schönes über Ahrensburg berichtet und machte soeben eine „Zeitreise der Superlative“ mit einem Film, der betitelt ist „Archäologische Führung durch das Ahrensburger Tunneltal“. Und wenn Sie auf die Abbildung klicken, dann können Sie mitwandern und Svenja Furken und Michael Kukulenz vom Verein IG Stellmoor-Ahrensburger Tunneltal e.V. begleiten. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 10. Juni 2026

Mein Vorschlag für die neue Initiative für Baumschutz im Waldemar-Bonsels-Weg

Sobald in Ahensburg etwas vor den Haustüren von Einwohnern passiert, was diesen nicht gefällt, gibt es Protest. Und dann bildet sich eine Initiative wie zum Beispiel im Waldemar-Bonsels-Weg, wo von der Stadt eine Neuplanung der Straße ins Auge gefasst worden ist – wenn Sie dazu bitte mal die nachstehende Abbildung links durchlesen wollen!

Aus meiner Sicht: Im Waldemar-Bonsels-Weg ist die Situation genauso prekär wie in der Rantzaustraße: Her wir dort haben Autofahrer, Busfahrer, Radfahrer und Fußgänger nichts zu lachen. Bereits im November 2025 habe ich den Bürgermeister im Rahmen einer Einwohnerfragestunde die Frage gestellt:

„An der Kreuzung Waldemar-Bonsels-Weg/Rantzaustraße ist die Verkehrssituation ein tägliches Ärgernis für Autofahrer, Busfahrer und Radfahrer. Das ist bei der Verwaltung bekannt und könnte schnell beseitigt werden durch Halteverbotsschilder gegenüber dem Lokal La Casetta in der Rantzaustraße. Warum reagiert die Verwaltung hier nicht endlich?“

Die Antwort von Eckart Boege: „Eine optimierte Verkehrssituation in der Straße Waldemar-Bonsels-Weg ist aus Sicht der Verwaltung mit einer bloßen Beschilderung, über die bestehenden gesetzlichen Regelungen hinaus, z.B. an Einmündungsbereichen, nicht sachgerecht herzustellen. Die Straße wird daher seitens der Verwaltung derzeit vollständig überplant.“

Nun sollen also in einer vollständigen Überplanung „78 gesunde alte Linden“ abgeholzt werden, „um einen barrierefreien Gehweg zu schaffen“. Und die Bürgerinitiative protestiert und fragt andere Bürger nach deren Meinung. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 10. Juni 2026

Kunst in Ahrensburg und warum ein Kunstlehrer der SLG für die Kunst eine Socke ausgezogen hat

Die Stadt Ahrensburg weist auf ihrer Homepage hin auf drei Ausstellungen hin, unter den Titeln „Zwei Blickwinkel“ (Peter-Rantuzau-Haus) sowie „Seelentore“ (Stadtbücherei Ahrensburg) und „Augenreime“ (Galerie im Marstall) angekündigt werden – siehe die Abbildungen links!

Erwarten Sie bitte nicht, liebe Leser, dass ich den hier gezeigten Musterbildern eine Beurteilung widme; ich kann nur sagen: Es gibt in meinen Augen sehr viel ansprechenderes Design, um damit die häuslichen Wände zu schmücken, und zwar im  Tapetenhandel, wo Sie diese  preiswert erwerben können. 🤣

Ein anderes Kunstthema, das ich an dieser Stelle behandeln möchte, das ist die Banane von Maurizio Cattelan, betitelt: „Comedian“. Es ist dieses eine echte Banane, die mit einem Klebeband auf einer Leinwand befestigt wurde und bei einer Auktion in New York lese und staune 6,2 Millionen Dollar erzielt hat. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 9. Juni 2026

Gibt es im Ahrensburger Grundbuchamt vielleicht so etwas wie einen Whistleblower…?

In meinem Briefkasten habe ich zwei Karten mit Angeboten gefunden: Einmal soll ich 50% Montagekosten sparen bei einer Überdachung; und einmal soll ich einen Gutschein einlösen bei einer Maklerfirma. So verschieden wie die Angebote sind, so verschieden sind auch die Anschriften: Während die Überdachungsfirma aus Winsen an der Luhe „An den/die Eigentümer des Hause Schimmelmannstr. 62a 22926 Ahrensburg“ geschrieben hat, schreibt die Maklerfirma an: „Herr Harald Dzubilla Schimmelmannstr. 62a 22926 Ahrensburg“ – siehe die Abbildungen!

Da ich weder ein Produkt der Überdachungsfirma erwerben möchte noch mein Haus verkaufen will, könnte ich beide Offerten in die Rundablage werfen. Aber die Offerte der Firma „Von Poll Immobilien Partnershop Ahrensburg“ ist der Fragen würdig, was meint: fragwürdig.

So frage ich: Woher hat Katrin Ebbers, die „zertifizierte Sachverständige für Immobilienbewertung“,  nicht nur meinen Namen und meine Adresse, sondern weiß offensichtlich auch, dass ich nicht nur der Besitzer, sondern auch der Eigentümer des Hauses bin, in dem ich mit meiner Familie wohne? Ich habe die Frau zwar persönlich kennengelernt, aber das war noch zu jener Zeit, als Frau Ebbers die „Scharfe Ecke“ in der Großen Straße geführt hat, wo ich dann und wann eine Currywurst verspeist habe. Dabei hat sie allerdings weder meinen Namen erfahren noch meinen Wohnsitz.

Mein Argwohn: Gibt es im Grundbuchamt der Stadt Ahrensburg womöglich so etwas wie einen Whistleblower, der Maklern einen Einblick in fremde Grundbücher ermöglicht – vielleicht gegen einen entsprechenden Obolus? 😎 Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 9. Juni 2026

Was stimmt nicht an der Abendblatt-Meldung über das Mammobil in Ahrensburg?

Wenn Sie das Zitat vom Hamburger Abendblatt (siehe links!) lesen, dann bedarf es einer Ergänzung, und zwar: Die Meldung über das Mammobil, das nach Ahrensburg kommt, ist zwar korrekt, sie stammt allerdings nicht aus dem Jahre 2026, sondern der Bericht wurde veröffentlicht im Februar des Jahres 2020. Und an dieser Stelle werden sich viele Ahrensburgerinnen zu Recht fragen: Und wann kommt das Mammobil wieder zu uns nach Ahrensburg in die Große Straße? Diese Frage wird beantwortet von einer Bürgerin unserer Stadt, die mir heute die folgende E-Mail geschickt hat:

„Hallo lieber Herr Dzubilla, hier mal wieder ein sagenhafter Streich unserer Stadtverwaltung! Hierzu vermerke ich vorab: Ich finde Vorsorgeuntersuchungen ganz ausgezeichnet, ermöglichen sie doch eine frühzeitige Entdeckung und Behandlung schwerer Erkrankungen. So bin ich auch seit Jahren dankbar für das Mammobil, das regelmäßig in die Stadt kommt. Auch wenn es für eine Woche Parkplätze in der Innenstadt raubt, so ist es eine gute Möglichkeit, die Brustkrebsvorsorge schwellenarm vorzunehmen. Und man wird automatisch erinnert und muss dank des Terminmanagements auch selten dort warten. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 8. Juni 2026

Da lachen nicht mal die Hühner: Gungas Gagawelt sonntags

Was zeichnet einen guten Karikaturisten aus? Ganz einfach: Er muss einen originellen Strich haben und gute Ideen, die er mit seinem Strich sichtbar macht. Als positive Beispiele für gute Karikaturisten nenne ich diejenigen, die von Montag bis Samstag die politischen Zeichnungen im Hamburger Abendblatt liefern – die sind in aller Regel top in Bild und Idee. Wobei es natürlich auch gute Zeichner gibt, die mit einem guten Ideengeber zusammenarbeiten.

Am Sonntag erscheint das Abendblatt nicht. Aber online kann man das Magazin „Sonntags“ lesen, wo angeblich „nur das Beste“ zu finden ist. Und das hat sich auf der Titelseite von gestern auch angedeutet: Der Leser erkennt, wie man in der Hafencity wohnen kann und zeigt damit allen Touristen einen „Trend zum Urlaub in Deutschland“ – oder ich habe die Titelseite falsch verstanden?

Und dann gibt es in „Sonntags“ auch eine ganze (!!!) Seite, die betitelt ist: „Gungas Welt“. Und Zeichner Gunga ist für mich genau das Gegenteil von einem guten Karikaturisten, denn sein Strich ist primitiv und seine Ideen sind zumeist eher kindisch als lustig.

Dazu ein Corpus Delicti vom vergangenen Sonntag: Wir sehen zwei Hühner, die vor einem Bild stehen mit der Sprechblase: „Ein bedeutendes Werk aus dem Kuhbismus“. Die Idee mit dem Wortspiel ist eigentlich noch ganz lustig, aber die beiden Viecher, die angeblich Hühner sein sollen, sind Gaga von Gunga. Oder haben Sie schon mal ein Huhn  gesehen, das eine Karotte als Nase hat und dazu ein Maul? Hat der Zeichner noch nie im Leben ein Huhn gesehen? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 8. Juni 2026

Zigtausende Menschen haben gestern Abend nicht mit RTL nach Chicago geguckt, sondern sie waren mit dem NDR live zum Stadtfest nach Ahrensburg gekommen!

Gestern Abend gabs bei RTL ein Fußballspiel der Deutschen National-Elf gegen die USA in Chicago. Und in Ahrensburg gabs ein „Glasperlenspiel“ mit dem NDR auf dem Stadtfest in der Hagener Allee. Und wo waren die Ahrensburger gestern Abend? Sie saßen nicht vorm Fernseher und guckten nach Chicago, sondern sie waren auf dem Stadtfest in ihrer City. Und natürlich nicht nur die Ahrensburger, sondern es waren auch unzählige Gäste aus dem gesamten Umland gekommen!

Auf dem größten Volksfest im Kreis Stormarn gab es für jeden Besucher, ob klein oder groß, ob jung oder alt ein persönliches Wohlgefühl. Kompliment an das Stadtforum: Alles lief rund und fröhlich – sogar Wettergott Petrus zeigte sich noch halbwegs gnädig! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 7. Juni 2026

Wegen Froleichnam hat die Funke-Mediengruppe nur das Abendblatt geliefert, nicht aber die BILD-Zeitung

Wie dämlich ist das denn?! Am 4. Juni 2026 hat mir der Springer-Verlag meine abonnierte BILD-Zeitung verweigert. Daraufhin habe ich reklamiert und die Antwort bekommen: „Die Ausgabe der BILD erscheint am 04.06.2026 (regionaler Feiertag) nicht im Abonnement.“ Und diese Aussage ist schon ziemlich frech und ungehörig.

Richtig ist: Am 4. Juni 2026 war Fronleichnam, das Fest der Katholiken. Gefeiert wird es offiziell in Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und im Saarland. In Schleswig-Holstein ist Fronleichnam aber kein Feiertag. Und so ist die BILD-Zeitung auch in Ahrensburg erschienen, genauso wie auch das Hamburger Abendblatt. Aber:

Die Funke-Mediengruppe, von der beide Zeitungen zugestellt werden, hat an Fronleichnam nur das Abendblatt geliefert! Versteht jemand die Begründung des Springer-Verlages für die Nichtlieferung der BILD-Zeitung? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 7. Juni 2026

Ohne Bier läuft garnichts: Anstoß zum Stadtfest 2026

Gestern wurde ein Fest in der Ahrensburger Innenstadt eröffnet, und zwar mit BBB, was meint: Bier–Bürgermeister–Boege. Aber wieso, warum und weshalb mit Bier? War es vielleicht das Ahrensburger Oktoberfest? Aber im Juni? Nein, es ist natürlich das Ahrensburger Stadtfest, das gestern um 16 Uhr eröffnet wurde. Und auf dem Foto vom Abendblatt sehen wir  das Trio, das zur Eröffnung mit Bier angestoßen hat.

Natürlich hätten die drei Personen auch anstoßen können mit prickelndem Mineralwasser. Oder sie hätten sich beflügeln lassen können vom  Roten Bullen. Aber es musste wohl alkoholhaltig sein – oder war es vielleicht alkoholfreies Bier?

Ganz neu und darum besonders auffällig: Unser Dressman Eckart Boege war gestern erschienen in einem beigen Sommeranzug. Und ich wette: Der Ahrensburger Raathaus-Scheffe war der einzige Besucher auf dem Ahrensburger Stadtfest, der eine Krawatte getragen hat! Da bin ich schon der Meinung, dass Eckart Boege dafür eine Auszeichnung verdient hat.  Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 6. Juni 2026

Wilhelm Busch: „Oft ist das Denken schwer, indes, das Schreiben geht auch ohne es!“ 🤡

Heute, meine lieben Mitbürger, habe ich mal wieder eine Bitte an Sie. Es geht um den MARKT von diesem Wochenende und die dortige Werbekolumne für Parteien und Politiker. Diese wurde mit einem Text gefüllt von Burkhart Bertram, Stadtverordneter der CDU, der seine Zeilen überschrieben hat mit der Erkenntnis: „Ahrensburg muss jetzt bei seinen Straßen konsequent handeln!“, also einer ziemlich späten Erkenntnis, weil wir Bürger dieses Wissen bereits haben seit dem Schnee vom vorletzten Winter.

Richtig ist: Ahrensburg muss nicht erst jetzt handeln, sondern Ahrensburg hätte schon längst gehandelt haben müssen. Aber, meine liebe Mitbürger, da Sie den MARKT vermutlich in Ihrem Briefkasten gefunden habe, wende ich mich an Sie mit einer Bitte und also lautend:

 Lesen Sie mal die Kolumne des Stadtverordneten Burkhard Bertram und verraten Sie mir anschließend: Was will uns der CDU-Mann mit diesen seinen Worten sagen? Vielleicht, dass seine Fraktion zu unfähig gewesen ist, um dafür gesorgt zu haben, dass die Straßen in Ahrensburg schon längst okay sind…? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 6. Juni 2026