Haben Sie bei Ihrem Testament „vielleicht auch eine gemeinnützige Organisation“ im Sinn?

Heute Abend können Sie zur Stormarnschule gehen. Dort gibt es die Veranstaltung „Erbrecht und Testament – Informationsabend“ von der BürgerStiftung Region Ahrensburg. Sie kommen dort aber nicht so ohne weiteres hinein, denn Sie müssen sich zuvor mit Namen und Adresse bei Dr. Michael Eckstein angemeldet haben. Der Doc will vermutlich wissen, wer möglicherweise etwas zu vererben hat wie zum Beispiel „an eine gemeinnützige Organisation“. Und Sie kommen in die Veranstaltung tatsächlich erst rein, wenn Sie dafür auch noch eine Bestätigung vom grinsenden Doorman bekommen haben. Und: „Spenden für die gemeinnützigen Aktivitäten der BürgerStiftung sind erbeten.“

Die Einladung – siehe Abbildung vom Werbeportal der Firma Stifter-Service Ahrensburg GmbH & Co. KG! – habe ich durch eine Sprechblase ergänzt mit Originaltext der BürgerStiftung, wo ich eine wichtige Stelle in rot hervorgehoben habe.

Es handelt sich dabei wie üblich nicht um eine offene Veranstaltung der BürgerStiftung, wo jeder Bürger ungehinderten Zutritt bekommt, sondern es ist eine geschlossene Veranstaltung. Ob diese gemeinnützig ist, weiß ich nicht, bezweifle es aber mit meinem Nichtwissen. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 17. September 2026

Ohne Moos nix los: Die Stadt Ahrensburg hat echt Moos auf der Kante!

Ehrlich gesagt: Ich weiß garnicht, wem die Rampen in der Rampengasse gehören. Sie befinden sich zwar auf einer öffentlichen Straße, führen jedoch in privates Eigentum. Als wir im Schilda des Nordens noch einen so genannten „Citymanager“ hatten, da wies dieser Mann zu Recht darauf hin, dass die Rampenwände in der Rampengasse hässlich ausschauen. Und der so genannte „Citymanager“ machte den Vorschlag, dass man die grauen und verdreckten Mauern doch mit einer „Aquariumsoptik“ versehen könnte analog zur damals erfolgten Gestaltung der Trafokästen, die auch heute noch mehr oder wenig peinlich vor sich hin stehen.

Voller Schreck habe ich damals sofort einen Gegenvorschlag gemacht: Ich würde die Außenwände mit bunten Mosaiksteinchen bekleben – wenn Sie Ihr Augenmerk bitte mal auf mein Layout werfen wollen! Aber im Denkmal am Rathausplatz war man offenbar der Meinung, dass der derzeitige Anblick passend ist zum optischen Bild der Rampengasse.

Doch nun habe ich etwas entdeckt, das ich Ihnen unbedingt berichten und zeigen muss! Es war vermutlich ein Vertreter der Grünen vom Bündnis90, der sich etwas hat einfallen lassen, wie man das Grau von Beton natürlich begrünen kann, und zwar mit einem Mosaik aus Moos! Und wenn Sie das nicht für möglich halten, dann klicken sie doch mal weiter! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 17. September 2026

Schilda des Nordens: 3,3 Millionen € Steuergeld für belegten Unfug

Jeder Ahrensburger, der seine Sinne auch nur halbwegs beieinander hat, der wird es wissen: Die Fußballfelder auf dem Stormarnplatz sind ein Relikt aus dem vorigen Jahrhundert und werden über kurz oder lang aufgelöst, weil Ahrensburg am Beimoor einen Sportpark für alle Sportarten bauen wird.

Aber die Stadt Ahrensburg wäre nicht das Schilda des Nordens, wenn Verwaltung und Politik nicht zuvor noch schnell entschieden hätten, dass auf dem Stormarnplatz ein unnötiges Dusch- und Umkleidehaus für 2,1 Millionen Euro (exklusive Grundstück!) gebaut wurde, und dass ein Fußballfeld gerade für rund 1,2 Millionen Euro mit „frischem Kunstrasen“ (Zitat: Homepage von Ahrensburg) belegt wird. Macht zusammen rund 3,3 Millionen Euro, die ich als eine Veruntreuung von Steuergeld durch die dafür Verantwortlichen betrachte.

Mal zum Nachdenken: Das Dusch- und Umkleidehaus am Stormarnplatz dient nur den Kickern der Heim- und Gastmannschaften und nicht für andere Sportler der Stadt. Und wie viele Tage in der Woche wird dort wie viele Stunden lang geduscht und umgezogen…? Und der Kunstrasen? Der steht die meiste Zeit so leer vor sich hin wie der Stadtfriedhof in der Hamburger Straße um Mitternacht. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 16. September 2026

Wiedervorlage: Freies Camping auf einem städtischen Parkplatz

Ich habe nicht nachgezählt, wie oft ich mich beim zur Zeit noch amtierenden Bürgermeister darüber beschwert habe, dass der Parkplatz in der Friedrich-Hebbel-Straße als kostenloser Campingplatz für Dauerparker vom Leiter der Verwaltung ausdrücklich genehmigt wird. Was aber gibt es für einen Grund für eine solche Genehmigung zu Lasten anderer Autofahrer wie zum Beispiel mich, der ich dort gestern Abend wieder mal nicht parken konnte?

Es wäre die einfachste Sache der Welt, dort unter dem blauen P ein Schild anzubringen, dass dieser Parkplatz nur für Pkw erlaubt ist. Oder ein Schild, dass hier Fahrzeuge nur mit Parkscheibe und nicht länger als drei Stunden parken dürfen.

Aber nein, das möchte Eckart Boege ums Verrecken nicht. Weil er stur ist wie ein Widder, seinem Tierkreiszeichen. Der Leiter der Verwaltung fühlt sich eben nicht für alle Bürger der Stadt zuständig, sondern er vertritt vorrangig ein paar Camper auf dem städtischen Parkplatz, die ihre rollenden Wohnstuben kosten- und rücksichtslos quasi vor ihrer Haustür abstellen. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 15. September 2026

„Free S“: Freie Stellen im City Center Ahrensburg (CCA)

Schon seit Tagen gibt es am City Center Ahrensburg in der Rampengasse eine Beschriftung am Eingang: „Free S“ wird dort angezeigt. Ich vermute, dass die Center-Verwaltung (Retail Match GmbH) damit bekanntmachen will, dass es im CCA freie Stellen für Läden im CCA gibt. 🤡 Im Ernst jedoch fragt sich der Blogger: Wieso lässt die Verwaltung es zu, dass eine solche Beschriftung länger als 24 Stunden dort zu sehen ist? Früher, als Erich Lawrenz, der „Baumeister“ des CCA, noch Manager des Centers gewesen ist, da wäre eine solche Schmiererei schon am nächsten Tag beseitigt worden.

Ich habe „CCA Ahrensburg“ gegoogelt. Als ich ich auf das Resultat gedrückt habe, kam ich auf eine Seite, wo es mir die Schuhe ausgezogen hat, als ich die „Gute Idee falscher Platz“ gesehen habe – siehe Abbildung rechts! Und dann findet man auf der Website immer noch eine Abbildung, wo der Supermarkt sky gezeigt wird an der Stelle wo schon jahrelang REWE ansässig ist. Woraus ich schließe, dass Sergei Akopian ein sehr geduldiger Mensch und Mieter sein muss. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 14. September 2026

Wie eine Volkshochschule (vhs) dem örtlichen Einzelhandel in den Rücken fällt

Stellen Sie sich einmal vor, meine lieben Mitbürger, die Volkshochschule Ahrensburg würde einen Kurs machen mit dem Thema: „Online einkaufen bequem von Zuhause aus“. Ich kann mir vorstellen, dass die Geschäftsinhaber der örtlichen Läden darüber nicht sonderlich erfreut wären. Und vielleicht würde sogar das träge Ahrensburger Stadtforum tätig werden und Beschwerde einlegen bei der Stadtverwaltung von Ahrensburg. Aber: So einen Unfug würde die vhs unserer Stadt wohl nicht machen.

Ganz anders die vhs in Großhansdorf! Hier gab es nicht nur Whisky-Säufer-Kurse, sondern hier beginnt heute auch ein Kurs mit dem Thema: „Reisen selber buchen – individuell und sicher“ – siehe die Abbildung links! Das bedeutet: Die Bürger sollen nicht mehr in ein Reisebüro vor Ort gehen und ihre Reise dort buchen, sondern sie sollen ihre Reise online und damit direkt beim Reiseveranstalter buchen. Was vergleichbar wäre mit einem Kursus: „Schuhe selber online beim Hersteller einkaufen – individuell und sicher“. Und was macht der örtliche Einzelhandel? Der finanziert mit seinem Steuergeld u. a. auch die Volkshochschule. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 14. September 2026

Dieses ist die Entschuldigung eines Ahrensburgers bei den Partnerstädten unserer Stadt

Wie Ihnen bekannt sein dürfte, meine lieben Mitbürger, hat die Stadt Ahrensburg vier Partnerstädte, als dieses sind: Esplugues in Spanien, Viljandi in Estland, Ludwigslust in Deutschland und Feldkirchen in Österreich. Und wer in die Rampengasse geht, der findet dort im Boden eingelassen die Wappen dieser unserer Partnerstädte, die von den Passanten mit Füßen getreten werden. Und wer auf Szene Ahrensburg zurückgeht auf den 12. Mai 2012, der erlebt dort noch einmal die Einweihung dieser Stadtwappen im Rahmen einer Veranstaltung, die an Dürftig- und Peinlichkeit kaum noch zu überbieten war.

Kommen wir heute in die Rampengasse, dann bieten sich uns Trauerbilder, und zwar im Blick auf die besagten Stadtwappen unserer Partnerstädte. Hier bröckelt es schon seit ewiger Zeit an allen Ecken und Enden; und unter Pflege und Sauberkeit stelle ich mir etwas anderes vor. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 13. September 2026

Zum 22.9.26: Wenn das Datum mit der Postleitzahl übereinstimmt

Die Idee ist gut: Das Datum vom  22.9.26 entspricht der Postleitzahl von Ahrensburg, es ist folglich ein historisches Datum, das niemals wiederkehren wird. Und deshalb will die Stadt es festhalten. Oder genauer gesagt: Wie Bürger sollen es festhalten auf einem Foto, wo die Zahl als Datum oder Postleitzahl festgehalten werden soll. Und die Fotografen sollen ihre Lichtbilder an die Verwaltung schicken. Und was will die Verwaltung mit den Fotos machen? Wir erfahren auf der städtischen Homepage:

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Das ist der Plan Die Fotos können vom 22. bis zum 27.09.2026 per E-Mail an 22926@ahrensburg.de an die Stadtverwaltung geschickt werden. Aus den Einsendungen beziehungsweise einer Auswahl daraus, wird ein Kalender mit Ahrensburg-Momenten für das Jahr 2027 entstehen. Darüber hinaus können ausgewählte Fotos auch im Rahmen der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Ahrensburg verwendet werden, beispielsweise auf der städtischen Homepage, in Presseinformationen sowie für Postkarten, Poster oder weitere Veröffentlichungen rund um die Aktion „Unser Tag – unser Ahrensburg“. Je nach Anzahl und Eignung der eingesendeten Fotos können nicht alle Bilder berücksichtigt werden; ein Anspruch auf Veröffentlichung besteht daher nicht.

Und weiter heißt es in der Ankündigung: Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 12. September 2026

Verkehr(t) am Kattensteert: Wege aus Rasengittersteinen, die ins Nichts führen!

Wir kennen die Rampengasse vor dem CCA und die Regenwasserstreifen* in der Rathausstraße. Wir kennen den Deppenkreisel im Wulfsdorfer Weg genauso wie den Poller in der Manhagener Allee und die Haltebügel für Lastenfahrräder in der Stormarnstraße vor den dortigen Abfallcontainern. Und nun gibt es schon wieder etwas absonderlich Gebautes im Schilda des Nordens, und zwar an der Kreuzung Kattensteert/Am Neuen Teich!

Meine Vermutung: Es ging hier darum, den Übergang vom Kattensteert über Am Neuen Teich übersichtlich und damit sicherer zu machen für Kinder, die auf dem Wanderweg zum Blockhaus und dem dortigen Spielplatz gehen. Hier hätte man zwar auch einen Zebrastreifen über die Straße legen können, aber das wäre für unser Bauamt viel zu billig, weshalb man sich für die Konstruktion mit der Halbinsel und den geliebten rot-weiß-gestreiften Warnbarken entschieden hat, die Sie nebenstehend sehen. Aber so weit so gut.

Der Stein meines Anstoßes liegt genau auf der gegenüberliegenden Seite der Straße. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 11. September 2026