Die Krone auf dem Rondeel: Schmerzliche Erinnerungen an den Adventsmarkt vom Ahrensburger Bürgerverein!

Über dem Rondeel hängt eine Krone, die dort ziemlich verloren ausschaut. Denn früher einmal mal, als Corona allein als Biermarke bekannt war, da wurde der Platz gekrönt vom Adventsmarkt des Bürgervereins. Und wir Menschenkinder standen dort Tag für Tag und dichtgedrängt, um den Punsch und die Geselligkeit zu genießen. Heute müssen wir den Glühwein zuhause trinken und dürfen dabei nicht mehr als zehn Personen vereinen.

Das Positive auf dem Rondeel in diesem Jahr: Der Blaumann ist weg! Dumm ist lediglich, dass unser träges Bauamt nicht in der Lage zu sein scheint, die Baustelle dort zu entfernen und das Pflaster wieder in den Urzustand zu versetzen. Oder glaubt jemand allen Ernstes, dass dieses Plastikmonster irgendwann noch mal vom Bauhof zurückkommt an die alte Stelle – es sei denn, der Plastiker Wolke bezahlt eine Reparatur samt Nebenkosten aus seiner eigenen Tasche. Oder er freundet sich an mit Dr. Katharina Schlüter von der Kulturstiftung der Sparkassen, denn die finanziert mit dem Geld der Sparkassenkunden bekanntlich jeden Unsinn in Ahrensburg.

Was uns Bürgern bleibt, das ist die Hoffnung fürs nächste Jahr mit einer erfolgreichen Impfung . . . Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 1. Dezember 2020

Weihnachtsbäume in der City: Die Stadt spart am Schmuck

Alle Jahre wieder wachsen Tannenbäume auf dem Rondeel und vor dem Eingang zum Rathaus. Bei diesen Tannenbäumen handelt es sich um Weihnachtsbäume. Und was unterscheidet einen Weihnachtsbaum in der Stadt von einem Tannenbaum im Wald? Richtig: der Weihnachtsschmuck!

Werfen wir einen Blick auf die Weihnachtsbäume der Stadt Ahrensburg, so erkennen wir: Der Schmuck sitzt ziemlich hoch. Und sehr üppig ist das Gehänge mit den Lichtern auf den Zweigen der Tannen auch nicht.

Als Kinder haben wir den Weihnachtsbaum mit Eifer geplündert. Was meint: Wir haben die Süßigkeiten mehr oder weniger heimlich entfernt. Und bei den Weihnachtsbäumen in der City hat der Bürger das Gefühl, dass hier jemand den Schmuck geplündert hat. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 1. Dezember 2020

Stadtverwaltung Ahrensburg vergibt Aufträge lieber an Hamburger Firmen als an Ahrensburger Unternehmen

Was ist schizophren? Schizophren ist, wenn die Stadt Ahrensburg eine Abteilung „Wirtschaftsförderung“ betreibt, die eigentlich die Ahrensburger Wirtschaft fördern soll. Eigentlich. In Wahrheit jedoch fördert man die Wirtschaft in Hamburg, denn schon seit Jahren fördert die Wirtschaftsförderung Ahrensburg die Firma Weiss-Marketing, die ihren Firmensitz in Hamburg hat und für die “Umsetzung” des Newsletters der Ahrensburger Wirtschaftsförderung beauftragt wird. Und warum? Klar, weil es in Ahrensburg keine Firma für Werbung und Marketing gibt, die den Erwartungen der Wirtschaftsförderung Ahrensburg entspricht. Und damit wirbt die Wirtschaftsförderung Ahrensburg  gleichzeitig bei den Empfängern des Newsletters für die Agentur Weiss-Marketing in Hamburg.

Noch schlimmer: Die Stadt Ahrensburg präsentiert auf ihrer Homepage ein neues Logo und Design für den „Klimaschutz Ahrensburg“. Und die städtische Verwaltung erklärt dazu, dass dieses Logo und „ein dazugehöriges Design für Präsentationen, Plakate und Flyer“ nicht etwa aus einer der zahlreichen Ahrensburger Werbeagenturen stammen – oh nein! Alles entstand „in Zusammenarbeit mit der nachhaltigen Werbe- und Kommunikationssagentur Schierrieger“. Und die residiert – natürlich nachhaltig – am Steindamm in Hamburg. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 1. Dezember 2020

Kulturzentrum Marstall: “Wir machen” nichts und “ich mach mit”!

Wer Werbung macht, will damit nicht nur Aufmerksamkeit wecken, sondern er will damit auch eine Botschaft kommunizieren, die das Geld für die Werbung wert ist. Das “kulturzentrum marstall ahrensburg”, wo man alles klein schreibt, wirbt mit einem Plakat am Rondeel und zeigt an: “Wir machen … ich mach mit” – siehe die Abbildung!

Klar, wir haben Corona-Time und damit tote Hose im Kulturleben. Aber warum erscheint dann ausgerechnet jetzt die Werbung für den Marstall, der geschlossen ist?! Warum nutzt die Stadt die City-Light-Werbung nicht, um den Bürgern und Gästen der Stadt schöne Festtage zu wünschen und viel Vergnügen bei den Weihnachtseinkäufen in der City von Ahrensburg?! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 1. Dezember 2020

Stormarn-Redaktion vom Hamburger Abendblatt hilft bei der Verbreitung einer schrägen Parole

Wenn Corona-Leugner mir einen dummen Kommentar schicken, veröffentliche ich das dann, damit viele Bürger das lesen? Nein, das tue ich nicht. Sondern ich lösche den Kommentar, fertig. Die Folge: Dem Absender vergeht die Lust, weitere Kommentare solcher Unart zu schicken, um damit meinen Spam-Ordner zu füllen.

Abb. frei nach Abendblatt; Retusche: Szene Ahrensburg

Nun hat einer dieser Chaoten eine dämliche Parole an die Wand vom Impfzentrum in Bad Oldesloe geschmiert. Was will der Schmierfink damit erreichen? Klar, er möchte, dass möglichst viele Menschen sein Geschreibsel lesen und sich Gedanken darüber machen. Und wer unterstützt den Täter in dieser seiner Absicht? Genau: Die Redaktion vom 3. Buch Abendblatt, die daraus den Aufmacher des Tages macht mit großem Foto – siehe die Abbildung, wo ich die Parole retuschiert habe!

Statt den Spruch sofort zu entfernen und kein Wort darüber zu verbreiten, wird von Journalisten genau das gemacht, was die Straftäter möchten, nämlich die Verbreitung ihres schrägen Gedankenguts. Man könnte glauben, dass der Schreiber und Fotograf vom Abendblatt ein Interesse daran hat, dass möglichst viele Bürger die Parole lesen sollen. Oder was gäbe es sonst für einen Grund, den Quatsch zu veröffentlichen?! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 30. November 2020

Ahrensfelde: Der Bürger stellt Fragen, macht Vorschläge und – was wird daraufhin wohl passieren…?

Dass die Bürger von Ahrensfelde unter dem rasenden Durchgangsverkehr in ihrem früher mal friedlichen Dorf leiden, das ist bekannt. Genauso bekannt ist auch, dass die Ahrensfelder schon seit Eingemeindung in die Stadt Ahrensburg  vor rund 50 Jahren eine Südtangente fordern, wofür es in Ahrensburg aber keine politische Mehrheit in der Stadtverordneten-Versammlung gegeben hat, sondern man hat die Tangente im vergangenen Jahr auf Antrag der Grünen-Fraktion endgültig beerdigt.

Da half auch das vehemente Eintreten des CDU-Stadtverordneten Ekkehard Knoll  nichts, der dann irgendwann entnervt aufgegeben und den Bettel in der Fraktion hingeworfen hat, weil er sich seinen Wählern verpflichtet gefühlt hat und einen Fraktionszwang nicht mit seinem Gewissen vereinbaren konnte.

In der vergangenen Woche schrieb Harald Klix im 3. Buch Stormarn: „Ahrensfelder wollen Lastwagenverbot fürs Dorf“ – siehe Abbildung oben! Der Grund für diesen Bericht war ein offener Brief von Peter Körner, dem Vorsitzenden der Dorfgemeinschaft Ahrensfelde, an Bürgermeister Michael Sarach. Ein sehr umfangreiches Schreiben, in dem der Bürger nicht nur den Zustand im dortigen Wohngebiet beschreibt, sondern dem Verwaltungsleiter auch praktikable Vorschläge macht, wie das Verkehrsproblem zu lösen wäre. So weit, so gut. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 29. November 2020

Schau mir auf die Leinwand, Kleines: Ein Pümpel zeigt den Weg nach Casablanca im Gotteshaus

Werfen Sie bitte mal einen Blick auf die nachstehende Abbildung! Und raten Sie mal, was das sein soll! Mein erster Gedanke: Ein Pümpel, also so ein Ding, mit dem wir die Ausflüsse im Waschbecken reinigen. Aber warum ist der Stiel so spitz? Vielleicht ist es eine neue Erfindung aus der „Höhle der Löwen“, mit deren Spitze man auch hartnäckigen Schmutz im Rohr beseitigen kann?

Die Zeichnung trägt den Hinweis „© Fabian Garthe“. Und das ist kein Grafiker, sondern der Mann ist ein Musiklehrer, wie ich gegoogelt habe. Und der Pümpel steht auf der Homepage der Stadt Ahrensburg, wo unter „Veranstaltungen“ angezeigt wird, dass „Casablanca“ in Ahrensburg gezeigt wird, und zwar der legendäre Liebesfilm mit Humphrey Bogart und Ingrid Bergman. Den kann man am 18. Januar 2021 auf der Leinwand sehen. Nein, nicht im Kinopalast am Bahnhof, sondern in der St. Johanneskirche wird der Film gezeigt – jedenfalls dann, wenn Luzifer Corona es erlaubt. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 29. November 2020

Nachrichten & Notizen: *kulinarischer Weihnachtsbaum *Ihre Asiatische Küche *Cannabis im Riechfläschchen *Ratte beim Spaziergang *schlagendes Herz *Testament unterm Hammer

Sollten Sie noch keinen Weihnachtsbaum gekauft haben, meine lieben Mitbürger, dann bietet sich in diesem Jahr ein Händler in Bad Oldesloe an. Denn gerade jetzt, wo die Restaurants coronabedingt geschlossen haben, können Sie in der Kreishauptstadt einen „kulinarischen Weihnachtsbaumverkauf“ erleben – siehe die Abbildung der Anzeige auf dem MARKT!

Was “kulinarischer Weihnachtsbaumverkauf” bedeutet, weiß ich natürlich nicht, vermute aber: Die Weihnachtsbäume sind dort geschmückt mit Essbarem zum Genießen. Was meint: Nicht nur die üblichen Kugeln, Kerzen und Engel hängen an den Tannen, sondern vermutlich auch Kringel, Lebkuchen, Würste, Schinken und alles, was man sonst noch so aus dem Schlaraffenland kennt. Also richtig kulinärrisch.

Und wenn Sie die Asiatische Küche bevorzugen, dann gibt es bald ein neues Angebot an altem Platze. Denn im CCA, wo früher der Asia-Imbiss gewesen ist, zeigt jetzt ein Transparent an, dass dort demnächst „Ihre Asiatische Küche“ öffnet. Was „Ihre“ bedeuten soll, weiß ich allerdings nicht, zumal ich keine Asiatische Küche habe, sondern wir gehen in Ahrensburg zum Essen gern in die “New Mongolei”, auch wenn dort nicht nicht jeder Mitarbeiter immer die berühmte asiatische Freundlichkeit ausstrahlt.  Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 28. November 2020

Ahrensburg: Kontrollieren Ordnungskräfte bald den Heckenschnitt in Ahrensburg?

Die Stormarn-Redaktion vom Hamburger Abendblatt fragt heute: „Stellt Ahrensburg mehr Personal für Corona-Kontrolle ein?“ Diese Frage mag verwirren, denn wieso wird Corona von der Stadt kontrolliert? Die Wahrheit lautet hingegen: Die Stadt will die Maskenpflicht überwachen. Und weil die städtischen Überwachungskräfte ja mit der Kontrolle von Parksündern ausgelastet sind, plant der Verwaltungschef die Einstellung von zwei weiteren Kontrolleuren.

Ordnungskräfte sollen Heckenschnitt in ganz Ahrensburg kontrollieren

In der Abbildung erkennen wir auch, wie diese Ordnungskräfte aussehen: Auf dem Rücken tragen sie die Aufschrift „Ordnungsamt“. Und am Gürtel der Security-Männer hängen u. a. auch Handschellen, was nur bedeuten kann: Wer seine Maske nicht oder nicht ordnungsgemäß trägt, wird stehenden Fußes abgeführt.

Und nun ein Absatz aus dem Beitrag der Stormarn-Redaktion und also lautend:

„Laut Stadtsprecher Fabian Dorow geht es voraussichtlich um zwei zusätzliche Stellen. Die Mitarbeiter sollen demnach nicht nur für die Überwachung der Corona-Regeln zuständig sein, sondern generell ‚ein Auge auf die Stadt haben’, sagt er. Sie sollten zum Beispiel die Einhaltung der Verkehrssicherungspflicht überprüfen, Wege und Heckenschnitte kontrollieren und auf Graffiti achten. ‚Das sind Aufgaben, um die wir uns in der Vergangenheit leider nicht so intensiv kümmern konnten’, sagt Dorow.“ Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 27. November 2020

Über Kinderarmut und 13,5 Millionen Euro vom Staat für die Otto-von-Bismarck-Stiftung

Heute gibt es im 3. Buch Abendblatt, also der Stormarn-Beilage, einen Bericht aus Aumühle, also Kreis Herzogtum Lauenburg. Der Beitrag ist überschrieben: „Otto-von-Bismarck-Stiftung erhält 10,5 Millionen Euro“. Und die hat der scheidende Bundestagsabgeordnete Norbert Brackmann (CDU) der Stiftung beschert. Und das wirft Fragen auf.

Norbert Brackmann auf  einem Kinderfest der CDU (Foto: HDZ)

Zum einen hat sich der Staat zur Zeit coronabedingt bis über die Halskrause verschuldet. Zum anderen erfährt der Leser, dass der Bundestagsabgeordnete Norbert Brackmann „sich seit Jahren als Vorsitzender des Fördervereins der Stiftung für deren Belange einsetzt“.

Und die Zeitung schreibt: „Es kommt jedoch noch besser“, und zwar hatte Brackmann bereits im Jahre 2015 drei Millionen Euro vom Haushaltsausschuss des Bundestages für das Museum besorgt. Und was geschah mit diesen drei Millionen Euro, also fünf Jahre lang? Antwort: nix, das Geld wurde bis heute nicht abgefordert. Und damit beträgt die Gesamtsumme nun insgesamt 13,6 Millionen, die der Bismarck-Stiftung zur Verfügung stehen. Und im Kreis Stormarn bewegt sich die Kinderarmut auf Höchststand: 9.085 Kinder sind im Jahre 2020 nicht ausreichend versorgt, allein in Ahrensburg betrifft das fast jedes 4. Kind. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 27. November 2020