REWE-Geschäft mit dem Mitleid: Kunden sollen spenden, und zwar direkt in die Ladenkasse von REWE!

Vor dem Kassenband von REWE im CCA stehen gefüllte Einkaufstüten. Und hinter der Kasse stehen solche Tüten ebenfalls. Und der Kunde liest: „Spende jetzt an deine lokale Tafel“. Was meint: Der Kunde soll eine von REWE gefüllte Einkaufstüte aufs Kassenband stellen, mit 5 € bezahlen und hinter der Kasse wieder abstellen. Als Spende für die Ahrensburger Tafel. So weit, so gut.

Nun habe ich gedacht: In den REWE-Tüten sind bestimmt so viele Waren, dass sie den Einkaufswert von 5 € übersteigen. Was bedeuten würde: Der Kunde bezahlt seinen Fünfer für die Tüte und die Tafel bekommt damit Waren im Wert von vielleicht 8 €. Oder wenigsten 6 €, was bedeuten würde, dass REWE auch einen Anteil vom Inhalt für die Tafel spendet. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 24. Oktober 2020

Bürger im Buchenweg: Hilf Dir selbst, wenn die städtischen Beamten Dir nicht helfen!

Dass bei der Verkehrsaufsicht von Ahrensburg den Einwohnern gegenüber nicht nur eine Abwehrhaltung herrscht, sondern dass die Mitarbeiterinnen dort auch berauscht sind von ihrer eigenen Wichtigkeit und den Bürgern gegenüber dümmlich-belehrend auftreten, habe ich schon an anderer Stelle vermerkt. Und ich habe das Gefühl, die Damen und Herren, die dort warm im Trockenen sitzen, die sehen es als ihre vordringlichste Aufgabe, abgelaufene oder fehlende Tickets auf Parkplätzen in der Innenstadt durch Ordnungskräfte ahnden zu lassen.

Super Idee: Verkehrshinweise von Bürgern im Buchenweg!

Wenn Bürger, die in einer Wohnstraße leben, die eine Geschwindigkeitsgrenze von 30 km/h hat, dort tagtäglich erleben müssen, wie Autos mit überhöhter Geschwindigkeit achtlos an den 30er Schildern vorbei rasen, sich daraufhin an die Verkehrsaufsicht im Rathaus wenden, dann war es das. Mehr passiert nämlich nicht.

Hierzu schrieb mir ein Szene-Leser aus dem Buchenweg: Obwohl der Buchenweg eine klar ausgewiesene TEMPO 30 ZONE ist, halten sich nur sehr wenige Fahrzeugführer an diese Bestimmung. Besonders bedauerlich ist es, dass dies nicht allein die Lenker der Lieferfahrzeuge betrifft, sondern insbesondere die Anwohner im Neubaugebiet des Buchenweges und des Eschenweges. In ihrem eigenen Umfeld halten sich diese Kandidaten an das Tempo 30, jedoch kaum dass sie sich auf der ‚langen Geraden’ des Buchenweges befinden wird Gas gegeben. Dabei wird komplett außer acht gelassen, dass auch hier junge Familien mit kleinen Kindern wohnen und dass schon bei Tempo 50 das Unfallrisiko dramatisch ansteigt.“ Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 24. Oktober 2020

Wer stiftet der Redaktion vom 3. Buch Abendblatt endlich mal eine Karte von Stormarn?!

Auf der 1. Seite vom 3. Buch Abendblatt findet der Leser heute eine Anzeige. Die ist redaktionell gestaltet und informiert darüber: “Hotel Waldesruh am See in Aumühle ist in neuen Händen”. Und das geht gar nicht.

Stormarn mit Aumühle und Norderney

Diese redaktionell aufgemachte Werbung ist nämlich nicht mit dem Hinweis “Anzeige” gekennzeichnet. Was nicht nur presserechtlich unzulässig ist, sondern es verstößt auch gegen das Wettbewerbsgesetz (UWG).

An dieser Stelle könnte jetzt der Anzeigenleiter der Zeitung einwenden: “Das ist doch gar keine Anzeige – das ist ein redaktioneller Beitrag im Stormarnteil vom Hamburger Abendblatt!”

Das kann aber nicht sein. Zum einen liegt Aumühle nicht in Stormarn sondern im Kreis Herzogtum Lauenburg. Und des weiteren stammt auch die neue Pächterin des Hotels nicht aus Stormarn, sondern sie kommt aus Norderney, was bekanntlich auch keine Insel im Verbreitungsgebiet der Regionalausgabe vom Abendblatt ist. Und deshalb kann es sich hier auch nicht um einen Redaktionsbeitrag handeln, sondern es kann nur eine Anzeige sein, weil man im Sachsenwald auch Gäste aus den Kreis Stormarn begrüßen möchte. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 23. Oktober 2020

Ein neuer Fall für NDR-Satire “extra 3”: Warum Klopapier im Rathaus von Ahrensburg eine große Rolle spielt

Kein vernünftig denkender Mensch würde sein Haus auf Eis bauen. Aber Baumeister Peter Kania, der Baudirektor von Ahrensburg, würde es tun. Todsicher. Denn der Mann baut auch auf eine Umfrage bei Bürgern zum Thema Parken. Und nachdem ich bereits am 20. Oktober 2020 auf Szene Ahrensburg erklärt habe, dass eben diese Umfrage für die Katz’ ist, weil sie einerseits manipulierbar und andererseits nicht repräsentativ ist, da berichtet heute das 3. Buch Abendblatt: „Umfrage beim Parken: Ahrensburg bessert nach“.

Und dann folgt im Kleingedruckten das Unglaubliche, das ich dreimal lesen musste, um es immer noch nicht glauben zu können: Sturkopf Kania erklärt, dass man die Manipulation nicht unterbinden kann, aber – halten Sie sich fest! – der Ahrensburger Bauamtsleiter erklärt allen Ernstes: „Deshalb handelt es sich auch nicht um eine repräsentative Umfrage.“

Hierzu eine Parabel: Herr Kania sagt: “Ich weiß, dass ich mal wieder Scheiß gemacht habe. Deshalb wird das Ergebnis meiner Untersuchung ja auch auf Klopapier gedruckt!”

Der letzte Satz in meinen Beitrag vom Dienstag war mein Hinweis: „Ich habe diesen Blog-Beitrag geschrieben in der – zugegeben: naiven –  Hoffnung, dass man diese Worte im Rathaus nicht nur liest, sondern dass man das, was ich hier geschrieben habe, bedenkt und berücksichtigen wird.“ Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 23. Oktober 2020

Thema von der Galerie: Warum soll Ahrensburg der Sparkassen-Kulturstiftung gegenüber verpflichtet sein?

Ich kann mich selber schwer beurteilen, was meinen eigenen Verstand betrifft. Aber ich gehe mal davon aus, dass ich einen durchschnittlichen Menschenverstand habe. Und dass dieser Menschenverstand auch ein gesunder ist. Und trotzdem zweifle ich immer wieder an meinem eigenen Verstand, wenn ich Vorgänge in Ahrensburg sehe, von denen ich annehmen muss, dass ich der einzige Bürger in der Stadt bin, der die Dinge so sieht wie ich.

Ein Beispiel für das eingangs Gesagte ist meine Meinung zum Marstall. Genauer: Die Galerie im Marstall, die dort in der ehemaligen Stallhalle untergebracht ist. Diese historische Halle ist Eigentum der Stadt Ahrensburg und vermietet an die Sparkassen-Kulturstiftung, die dort Ausstellungen macht. Die Galerie im Marstall ist geöffnet am Mittwoch, Samstag und Sonntag von 11.00 bis 17.00 Uhr. Und die Regie darüber führt Dr. Katharina Schlüter, die dort genauso eigenmächtig wie -sinnig ihre Ausstellungen veranstaltet, die vom gemeinen Bürger so zahlreich besucht werden wie das ehemalige Luxus-Klo vor dem Rathaus. Allerdings nicht ganz so häufig. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 22. Oktober 2020

Der Abendblatt-Leser staunt heute mal wieder Bauklötze – wenn er im Kreis Stormarn wohnt

Das 3. Buch Abendblatt erscheint als Regionalbeilage Stormarn nur in Stormarn, wie der Name schon vermuten lässt. Das Dumme ist nur: In der Redaktion, die in der Großen Straße in Ahrensburg residiert, kennt man sich im Kreise Stormarn nicht so richtig aus. Hierzu vier auffällige Corpora Delicti aus der heutigen Ausgabe.

Auf der Aufmacherseite erfährt der Leser; “Dank der Zeitung hat Maike Haack ihren Ring wieder”. Und diese Dank-Zeitung ist vermutlich die “Bergedorfer Zeitung”, deren Name aber verschwiegen wird. Und der Bericht über die Bergedorferin stammt aus Wentorf. Jawohl: Wentorf im Kreis Herzogtum Lauenburg!

Aus Wentorf kommt ebenfalls die Meldung: “Entscheidungen zu Moia und Müll vertagt”. Das wird niemanden im Kreis Stormarn auch nur die Bohne interessieren. Und die Einwohner von Wentorf können es leider nicht lesen, weil das 3. Buch Abendblatt in Wentorf gar nicht erscheint.

Aus Aumühle (Kreis Herzogtum Lauenburg) stammt der Bericht: “Aktionstag im Lokschuppen Aumühle”. Und unter der Überschrift: “Stormarn Sport” erfährt der Stormarn-Leser aus Aumühle: “Gedenkstein für Kriegsgefangene umgesetzt”. Wohlgemerkt: Das ist angeblich Sport in Stormarn! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 22. Oktober 2020

Maskenpflicht in der City: Stopp für die Food-Trucks am kommenden Sonntag?

Die Stormarn-Redaktion vom 3. Buch Abendblatt berichtet online: „Stormarn reißt erste kritische Corona-Grenze“. Die Folge für Ahrensburg: Erweiterte Maskenpflicht in der Innenstadt. Auf dem Rondeel und in den zuführenden Straßen müssen Masken getragen werden, genauso auf und um den Rathausplatz herum wie in der Rampengasse vor dem CCA.

Abbildung frei nach Abendblatt Online

Auch die Redaktion vom 3. Buch Abendblatt hat Abwehrmaßnahmen getroffen: Das Online-Foto auf dem Rondeel, wo nur ein einziger Maskenträger erkennbar ist, stammt nicht von Reporter  Lutz Kastendieck, der somit nicht auf die Straße gehen musste, sondern die Aufnahme ist von Ralph Klingel-Domdey. Dieser ehemals leitende Redakteur hat die Abendblatt-Redaktion schon vor Monaten verlassen, um in den Ruhestand zu gehen, und wurde offenbar für dieses Foto reanimiert. Oder ist es nur ein Archivfoto, quasi ein Symbolbild aus dem fotografischen Nachlass des Redakteurs?

Diese Frage ist aber nicht so wichtig, denn die Frage, die uns Bürger wirklich interessiert, wird in dem Bericht weder angesprochen noch beantwortet, und zwar: Fällt damit der verkaufsoffene Sonntag in Ahrensburg an diesem Wochenende weg? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 21. Oktober 2020

Wer die AHA-Regeln der Regierung befolgt, schützt sich und andere vor Corona, oder?

Das verstehe ich nun wieder überhaupt nicht: Jens Spahn, der deutsche Conona-Minister, gibt die Regeln gegen das Virus vor. Und er befolgt sie dann doch vermutlich auch selber, oder? Falls dem so ist, dann stellt sich die Frage: Wieso hat er jetzt Corona bekommen, wenn er doch alles getan hat, was der gemeine Bürger auch gegen die Pandemie tun soll…?

Aus: BILD ONLINE

Offenbar war es jemand aus seinem Dunstkreis, bei dem er sich angesteckt hat. Dann aber hat er offensichtlich nicht aufgepasst, also seine Regeln nicht befolgt. Denn es muss jemand neben ihm gewesen sein, der ebenfalls die Regeln der Regierung nicht befolgt und den Minister infiziert hat.

Das Dumme ist: Der gemeine Bürger wird sich jetzt vermehrt fragen, was die Regeln der Regierung eigentlich bezwecken. Und wenn er nach China guckt, dem Geburtsland von Covid-19, dann hört und sieht er von dort: Alles wieder paletti – siehe die Abbildung aus BILD-ONLINE! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 21. Oktober 2020

Nüchtern gefragt: Warum können die Großhansdorfer so viel fröhlicher sein als wir Ahrensburger…?

Haben Sie sich schon einmal Gedanken darüber gemacht, meine lieben Mitbürger, warum die Einwohner unserer Nachbargemeinde Großhansdorf so viel lockerer drauf sind als wir nüchternen Bürger von Ahrensburg? Ich selber habe nicht nur darüber nachgedacht, sondern ich habe auch recherchiert, und zwar den Unterschied, der aus den beiden Rathäusern kommt, also aus Ahrensburg, wo ich lebe, und aus Großhansdorf, wo ich meine Kindheit verbracht habe.

Der große Unterschied zwischen Ahrensburg und Großhansdorf steckt in den Rathäusern von Stadt und Gemeinde. Was meint: Im Denkmal am Ahrensburger Rathausplatz hat Bürgermeister Michael Sarach die Fäden in der Hand … jedenfalls versucht er das zu haben. Tatsache ist, dass der Verwaltungschef dafür sorgt, dass die Einwohner seiner Stadt in die Stadtbücherei kommen sollen, wo sie Vorträge hören über Schüßler-Salze, Bachblüten und dazu den Inhalt einer Notfall-Apotheke mit homöopathischem Inhalt als Kaufanregung mit nach Hause nehmen können.

In Großhansdorf dagegen regiert Bürgermeister Janhinnerk Voß über die dortige Verwaltung. Und damit auch über die örtliche Volkshochschule (VHS). Und genau dort finden wir die Ursache, warum die Bewohner der Waldgemeinde so glasig-glücklich ausschauen – jedenfalls in den Abendstunden, wenn sie aus einem Seminar kommen.  Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 21. Oktober 2020

Die böseste Namenskreuzung in der Stadt: Wo sich Rantzau und Schimmelmann kreuzen

Ich komme mal wieder auf eines meiner Standardthemen zurück, nämlich den Sklavenhändler Heinrich Carl Schimmelmann. Und bis gestern war ich noch der Meinung, dass die Schimmelmannstraße in Ahrensburg nach diesem Menschenschänder benannt worden ist. Heute jedoch belehrt mich Christian Schubbert (Grüne) eines Besseren: „Die Schimmelmannstraße ist nach der ganzen Familie benannt.“

So schreibt es der Politiker heute in der Parteien-Werbekolumne im MARKT. Und diese seine Kenntnis hat mich völlig überrascht. Denn in der Familie Schimmelmann hat es nicht nur den grausamen Patron Heinrich Carl gegeben, sondern auch gute Menschen, die sogar gemeinnützig waren. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 21. Oktober 2020