Darf ein Fuhrunternehmer die Fahrbahn einer Wohnstraße dauerhaft als „Firmenparkplatz“ besetzen?

Die Stadt Ahrensburg teilt sich auf in Wohngebiete und Gewerbegebiete. Hierzu stellt sich mir schon seit Jahren die Frage: Darf in Gewerbebetrieb sich in einer Wohnstraße niederlassen und dort auch sein Lastfahrzeug mit oder ohne Anhänger bei Tag und Nacht abstellen? Wohl gemerkt: Abstellen auf der Fahrbahn, wodurch den Ein- und Ausfahrern der anliegenden Grundstücke die Sicht auf den Verkehr genommen wird?

Ein Parkplatz ist da, wo der Fahrer es will!

Die Stadt Ahrensburg gibt bekannt: „Der Beginn eines selbständigen Betriebes des stehenden Gewerbes oder der Betrieb einer Zweigniederlassung oder einer unselbständigen Zweigstelle muss bei der zuständigen Behörde angemeldet werden.“ Und daher gehe ich davon aus, dass der besagte Gewerbetreibende, der seine Firma in der Rantzaustraße hat, sein Gewerbe bei der Stadt Ahrensburg nicht nur angemeldet, sondern auch genehmigt bekommen hat. Und – natürlich – auch Gewerbesteuern zahlt in die Stadtkasse. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 27. Januar 2020

Warum Dr. Eckstein mich immer wieder an Dr. Mabuse erinnert

Wenn ich auf Szene Ahrensburg einen kritischen Eintrag bringe über Dr. Michael Eckstein, dann kann ich sicher sein: Kurz darauf erscheint ein positiver Beitrag über Dr. Michael Eckstein, und zwar auf dem „Ahrensburg-Portal“. Dieses Portal wird online betrieben von Dr. Michael Eckstein. Und der Herr Doktor erinnert mich dabei immer wieder an Dr. Mabuse, den Spieler.

Für die Jüngeren unter Ihnen: Dr. Mabuse ist der Name einer Romanfigur von Norbert Jacques. Die Story dreht sich um einen Psychoanalytiker, der hinter einer bürgerlichen Fassade lebt und ein verbrecherisches Doppelleben treibt, indem er Menschen durch Hypnose manipuliert, um sich an deren Geld und Gut zu bereichern. „Dr. Mabuse, der Spieler“ kam vor 100 Jahren als Stummfilm ins Kino, die Regie und das Drehbuch stammten vom legendären Fritz Lang. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 27. Januar 2020

Bürgermeister Sarach: Warum belügen Sie uns Bürger nach Strich und Faden?!

Wer das amtliche und politische Geschehen in Ahrensburg verfolgt, der wird heute mal wieder vom Hocker fallen, sollte er ein Hardcore-Leser sein vom 3. Buch Abendblatt, der Stormarn-Beilage. Selten zuvor habe ich erlebt, wie ein Bürgermeister die Einwohner einer Stadt so hinters Licht führt, wie es der zur Zeit noch amtierende Bürgermeister Michael Sarach tut. Dabei unterstützt ihn seine Komplizin Janina Dietrich, die im 3. Buch Abendblatt jeden Unfug schreibt, den man ihr erzählt, ohne dass die junge Dame die Aussagen der zitierten Personen auch nur ansatzweise hinterfragt, geschweige denn recherchiert.

Sand in die Augen der Bürger: Nicht ein einziger neuer Parkplatz entsteht – im Gegenteil: weitere sollen wegfallen! (Abb. frei nach Abendblatt)

Klartext: Der Parkplatz Lindenhof wurde verkauft. Dafür hat sich die Stadt verpflichtet, einen Ersatzparkplatz zu schaffen, denn die Verwaltung hat vom Lindenhof-Investor dafür 500.000 Euro zusätzlich zum Verkaufspreis des Grundstücks kassiert.

Der Ersatzparkplatz soll auf der ungenutzten Rasenfläche hinter dem Rathaus entstehen, wird aber offiziell als „provisorisch“ deklariert. Denn später soll eine Tiefgarage an dieser Stelle entstehen, in der dann letztendlich die Autos vom Lindenhof parken können, die heute in den Wohnstraßen stehen und den Verkehrsfluss behindern und die Natur belasten.

Und dann sollte auch noch der Parkplatz Alte Reitbahn bebaut werden mit der Begründung, der Investor würde dort eine Tiefgarage bauen. Erst als der Blogger auf Szene Ahrensburg immer wieder darauf hingewiesen hatte, dass diese Tiefgarage allein für den geplanten Supermarkt und für die dortigen Mieter gebaut wird, sah sich der Bürgermeister endlich gezwungen, neue Verhandlungen mit dem Investor aufzunehmen. Und der hat sich nun angeblich bereiterklärt, eine weitere Tiefebene auf der Alten Reitbahn zu erstellen, wo dann die Autos parken könnten, die heute auf der Alten Reitbahn stehen, was rund 200 Fahrzeuge sind. (Über die zukünftigen Parkgebühren wurde noch nichts bekannt, ich vermute aber, dass sie nicht günstiger sein werden als heute.) Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 27. Januar 2020

Darf ein festangestellter Mitarbeiter beim NDR während seiner Arbeitszeit auch anderweitig Geld verdienen?

Auf XING wird aktuell informiert: Dr. Michael Eckstein, ständiger Promoter des Teufels, ist bis heute angestellt als IT-Abteilungsleiter beim Norddeutschen Rundfunk. Und das ist wundersam. Denn wie kann es sein, dass ein festangestellter Abteilungsleiter beim NDR nebenbei auch noch Geschäftsführer einer eigenen Firma sein kann und dort für ein Online-Werbeportal täglich Beiträge verfasst und Werbung veröffentlicht, und zwar in der Zeit, wo der Portal-Betreiber normalerweise seiner Arbeit beim NDR nachkommen müsste…?

Ich kann mir nicht vorstellen, dass so etwas von einer öffentlich-rechtlichen Anstalt für einen leitenden Mitarbeiter genehmigt wird, der damit sein spärliches Gehalt, das der Sender ihm womöglich zahlt, aufbessert.

Was sagt denn Joachim Knuth, der soeben seine Arbeit als neuer Intendant des NDR aufgenommen hat, als Dienstvorgesetzter des IT-Abteilungsleiters dazu…? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 26. Januar 2020

Großes Kino in Ahrensburg: Für Edeka-Woldmann ist bereits die letzte Klappe gefallen, und auf dem Gelände am Bahnhof soll offenbar ein Mausoleum entstehen – oder was…?

Vorweg gesagt: Ich habe nichts gegen ein neues Kino in Ahrensburg. Schließlich kann jeder private Investor mit seinem Geld machen, was er möchte, so lange er sich dabei an die gesetzlichen Spielregeln und den moralischen Anstand hält. Aber ich habe etwas dagegen, wenn die Stadt Ahrensburg ein Großstadt-Kino in einer Kleinstadt über den Verkauf eines Grundstücks „subventioniert“, wobei das städtische Areal im Rahmen eines Kopplungsgeschäftes veräußert werden soll.

Nachdem Händler Woldmann in der Manhagener Allee sein Ladenlokal geräumt hat, das nun von Woolworth besetzt ist, hat der ehemalige Edeka-Kaufmann auch seinen Markt in der Bahnhofsstraße aufgegeben. Der neue Betreiber heißt Höfling wie der Martin von AhrensburgTV – siehe Foto! Und das ist wundersam: Obwohl das Gebäude bald abgerissen werden soll, hat sich dort trotzdem noch ein neuer Mieter eingestellt. Aber, meine lieben Mitbürger, es kommt noch viel wundersamer! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 26. Januar 2020

Wussten Sie eigentlich, dass die Familie Levenhagen einen Familienbetrieb hat, und zwar „mit Herz“ für Kunden und Parkplätzen vor der Ladentür…?

Provozierende Frage zu Beginn: Wer profitiert eigentlich davon, wenn der Autoverkehr aus der Ahrensburger Innenstadt weitgehend beseitigt wird, sprich: Parkplätze abgebaut werden? Meine Antwort: Nicht nur Amazon & Co. sondern auch Familie Levenhagen (Grüne CDU). Denn während die Ahrensburger Geschäfte darunter leiden würden, könnte das für Familie Levenhagen zu einem Kundenansturm in Norderstedt führen. Denn dort betreibt Familie Levenhagen ihren Laden in der Innenstadt. Und auf der Homepage des Familienunternehmens ist zu erkennen: Parkplätze direkt vor der Ladeneingangstür – siehe die Abbildungen!

In Norderstedt führen die Levenhagens ihren „Familienbetrieb mit Herz“ für ihre Kunden. Werbehinweis auf der Homepage: „Seit über 20 Jahren sorgen wir vom Küchenspezialist Norderstedt für die perfekte Küchenausstattung unserer Kunden und werden deshalb auch regelmäßig weiterempfohlen. Im Jahr 2012 wurde die Geschäftsführung an die zweite Generation weitergegeben.“

In Ahrensburg dagegen, wo die Familie Levenhagen regiert aber keinen Laden hat und auch kein Herz für die Kunden der dortigen Läden, da möchte man die Parkplätze in der Hamburger Straße genauso abbauen wie in der Großen Straße und auch noch anderswo. Und Autofahrten von Ahrensburg nach Norderstedt sind ja klimaneutral, oder sehe ich das falsch? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 25. Januar 2020

Kaufvertrag für Alte Reitbahn wurde erstellt – zu Lasten der Bürger?

Autofahrer in und um Ahrensburg können dem Blogger von Szene Ahrensburg ein bisschen dankbar sein. Denn durch meine unermüdlichen Hinweise darauf, dass alle öffentlichen Parkplätze auf der Alten Reitbahn nach deren Bebauung ersatzlos verschwinden, hat sich die städtische Verwaltung immerhin genötigt gefühlt, mit dem Investor neu zu verhandeln. Und diese Verhandlungen haben ergeben: Das Bauunternehmen will nun eine zweite Ebene für Parkplätze bauen, die öffentlich sein werden und damit den Parkplatz Alte Reitbahn ersetzen könnten. Ob die Parkplatzgebühren dann auch in der bisherigen Höhe sein werden, wage ich allerdings zu bezweifeln, weshalb man dann auch nicht von einem echten Ersatz für Bahnpendler sprechen kann.

Abbildung frei nach Abendblatt

Mein „Antrag“, dass die Stadt mit dem Investor für die Alte Reitbahn erst dann einen Vertrag abschließt, wenn der sich in diesem Vertrag auch verpflichtet, ein Kino am Bahnhof zu bauen, wurde ebenfalls umgesetzt, wenn man der Zeitung glauben kann. Und nun steht nur noch im Wege: Ist dieses städtische Kopplungsgeschäft gemäß den Paragraphen des Gesetzes überhaupt erlaubt? Oder muss das Projekt europaweit ausgeschrieben werden, um somit die besten Bedingungen für die Stadt zu schaffen?

Wenn ich Geld übrig hätte, würde ich es einem Juristen übergeben zwecks Überprüfung dieser Angelegenheit. Ich kenne zwar nicht den Vertrag zwischen Stadt und Investor und darum auch nicht die Höhe des Kaufpreises, aber ich bin smir absolut sicher: Das Grundstück Alte Reitbahn würde auf dem freien Markt sehr viel mehr Geld einbringen als der jetzt vereinbarte Kaufpreis. Und somit könnte der Verkauf des Grundstücks zu Lasten der Bürger gehen – wenn die Stadtverordneten dem zustimmen. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 25. Januar 2020

Der Stadtverordnete Peter Egan (WAB) möchte beim Verkehr endlich runterkommen

Immer wieder gern gucken unsere städtischen Politiker nach Hamburg und erklären dann: „Das, was es in der Hansestadt gibt, wollen wir auch in Ahrensburg haben!“ So zum Beispiel eine Elbphilharmonie ein Großstadtkino. Aktuell aber will man erst mal Shuttle-Fahrzeuge in Ahrensburg haben, die von der Bahn-Tochter Ioki kommen. Das ist On-Demand-Verkehr wie das Taxi, nur billiger für den Fahrgast. Billiger deshalb, weil Stadt und Land kräftig zuzahlen im Gegensatz zum Taxi, dessen Kosten der Fahrgast alleine tragen muss. Oder die er sich teilen kann, wenn mehrere Menschen ein Großraumtaxi bestellen. Und wenn die Stadt das bezuschussen würde, bräuchten wir auch kein Ioki.

Abbildung frei nach Abendblatt

Im 3. Buch Abendblatt steht heute: „Als ein Test-Standort wurde Ahrensburg ausgewählt. Ursprünglich sollte in der Schlossstadt ein On-Demand-Angebot mit Moia außerhalb der Metropole erprobt werden. Angedacht waren zum Beispiel ein Zubringer-Service zum Hamburger Flughafen oder ein Shuttle-Dienst für Pendler vom Ahrensburger Bahnhof ins Gewerbegebiet. Die Ergebnisse sollten wissenschaftlich ausgewertet werden.“

Und die Zeitung bringt dazu ein Statement des Ahrensburger Verkehrsexperten Stadtverordneten Peter Egan (WAB), welcher erklärt: „In kaum einer anderen Stadt in Schleswig-Holstein ist die Auto-Dichte so hoch wie in Ahrensburg. Davon müssen wir endlich runterkommen.“ Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 24. Januar 2020

Was tut die Stadt Ahrensburg erkennbar gegen Kinderarmut – ich meine über die Pflichtmaßnahmen hinaus?

Den Leuten vom „kulturzentrum marstall ahrensburg“ fehlt es sichtlich an Kultur. Sonst würden sie weder Kulturzentrum klein schreiben noch Marstall oder Ahrensburg. Oder „kunst musik theater literatur meinungen feste“ auf ein Plakat drucken. Wenn unsere Kinder solche dummen Rechtschreibfehler in der Grundschule machen, dann bekommen sie in Deutsch eine schlechte Note und hätten damit Probleme, auf eine höhere Schule zu kommen. Aber vermutlich hat der Vorstand des Vereins trotzdem den Hauptschulabschluss erfolgreich abgelegt. 😉

Das besagte Kulturzentrum wirbt in der Innenstadt auf den City-Light-Säulen der Firma JCDecaux für sein Programm – siehe die Abbildung links! Und da ich weiß, dass diese Werbemaßnahme nicht billig ist, frage ich: Verdient man im Kulturzentrum soviel Geld, dass man sich solche Poster in diesen Leuchtsäulen leisten kann? (Ergänzend sei dazu angeraten, dass der Gestalter des  unplakativen Plakates auf der Kunstschule nachsitzen sollte!) Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 24. Januar 2020

Sensationelle Eil-Meldung vom 3. Buch Abendblatt: „Ein dreister Pizza-Raub beschäftigt die Polizei in Großhansdorf“

Abb. frei nach HA online

Wer sich fragt, warum er das Abendblatt online abonniert hat, der bekommt heute die Antwort von Lukas Kastendieck. Der Reporter berichtet online aus Großhansdorf und dort vom 7. Januar 2020, also von vor 16 (sechzehn) Tagen. Da wurde einem Pizza-Boten eine Pizzatasche aus dem Pizzaauto entwendet, weil der Dummi den Wagen hat offen stehen lassen. Und an Stelle der Pizzatasche fand der Pizzabote zwei Schminktaschen neben seinem Fahrzeug. Also kein schlechter Tausch für den Pizzaboten, der sich damit seine Pizzatasche abschminken kann.

Die Stormarn-Redaktion berichtet von dem „Raub“ und darüber, dass die Polizei „jetzt nach Zeugen der Tat“ sucht. Also 16 Tage nach dem Mundraub. Und diese Zeugen sollen sich nun bei der Bullerei in Großhansdorf melden, und zwar „umgehend“, wie Reporter Kastendieck ausdrücklich vermerkt.

Und unter dem Foto, bei dem es sich dieses Mal nicht um das berühmte „Symbolfoto“ der Redaktion handelt, steht geschrieben: „Ein dreister Pizza-Raub beschäftigt die Polizei in Großhansdorf“. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 23. Januar 2020