Gender-Glosse: Nur Männer brechen in Häuser ein? ;–)

Wie Leser von Szene Ahrensburg wissen, bin ich kein Anhänger vom grenzenlosen Gendern. Was meint, dass ich nicht gendergerecht schreibe und dabei mindestens acht Möglichkeiten im Sprachgebrauch ausübe. Weshalb Fanatiker des Genderns mir Sexismus vorwerfen können, weil ich eben nicht grundsätzlich geschlechtsneutral formuliere.

In diesem Zusammenhang verweise ich aktuell auf Janina Dietrich, emsige Reporterin beim 3. Buch Abendblatt. Sie liefert ihren Lesern heute einen Blaulichtbeitrag online mit der Überschrift: „Ahrensburg: Einbrecher gelangen durch Fenster in Wohnung“ – siehe die Abbildung links mit dem üblichen Symbolfoto, auf dem eine neutrale Person zu sehen ist!

Die Reporterin scheint mehr zu wissen als die Polizei erlaubt, denn schon in der Überschrift ist von Mehrzahl die Rede. Allerdings lässt die Schreiberin das im nachfolgenden Wortlaut  wieder offen und berichtet über „der oder die Täter“. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 20. Februar 2020

Die neue Immobilienspezialistin bei der Haspa heißt Scheherazade

Die Hamburger Sparkasse wirbt im 3. Buch Abendblatt mit dem „Haspa Heimvorteil“. Und diesen Heimvorteil kann jeder bekommen, der im Kreise Storman wohnt, denn es wird uns in der Anzeige versprochen: „Unsere Immobilienspezialisten aus Stormarn freuen sich auf Sie!“ Und die Haspa gibt damit auch allen Ahrensburgern ein Beispiel für den Heimvorteil, den sie in der Schlossstadt bietet, nämlich:

Es kommen 1000 Mitbewerber für eine Immobilie. Einer davon hat eine Finanzierungsbestätigung der Haspa. Und dieser eine ist dann 1. Wahl für den Makler. Denn: „Mit dem Haspa Heimvorteil ist Ihre Finanzierung schon vor der Immobilienbesichtigung geklärt.“

Was will uns der Werbedichter damit sagen? Er sagt: Wenn Sie eine Finanzierungsbestätigung der Haspa in Händen haben, dann sind sie der einzige Bewerber von 1001 für eine Immobilie, der Erfolg beim Erwerb haben wird. Warum? Weil eben 1000 Mitbewerber diese Bestätigung der Haspa garantiert nicht haben, sondern womöglich nur Bargeld im Koffer. Oder vielleicht eine Finanzierungsbestätigung der Sparkasse Holstein. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 20. Februar 2020

Stadt Ahrensburg als Apothekenhelfer: „Du bist, was du isst“

Wann ist ein Apotheker unglaubwürdig? Er ist es dann, wenn er seinen Kunden ein gesundes neues Jahr wünscht. Denn wären die Menschen das ganze Jahr lang gesund, dann bedarf es der Apotheke nicht, bzw. eine Apotheke wäre ein Drogerie- und Kosmetikmarkt, wie viele Apotheken es ja heute schon sind. Denn kommt der Kunde beispielsweise in die easy-Apotheke in der Rampengasse, dann muss er sich dort erst einmal durch ein Labyrinth von Supermarkt-Regalen bewegen, bevor er zum Tresen der eigentlichen Apotheke kommt.

Abbildung: Homepage Stadt Ahrensburg; Symbolbild  von A. Paul Weber: Szene Ahrensburg

Wie glaubhaft ist also eine Apotheke, die eine Kundenveranstaltung macht „für ein schmerzfreies und gesundes Leben ohne Medikamente“…?

Auf der Homepage der Stadt Ahrensburg wird tatsächlich für diese Veranstaltung geworben. Und dabei habe ich folgende Entdeckung gemacht:

Die Veranstaltung wurde noch vor ein paar Tagen mit dem Logo vom Flora-Forum auf der Homepage angekündigt. Aber plötzlich steht dort an Stelle von Flora-Forum ein Blümchen mit dem Hinweis auf die Stadtbücherei Ahrensburg. Jedoch: Die Veranstaltung ist gar nicht in der Stadtbücherei, sondern sie findet nach wie vor in der Flora-Apotheke statt, und zwar am selben Tage „im Rahmen der Gesundheitswochen 2020“, nur jetzt mit dem „Gütesiegel“ Stadtbücherei  – wenn Sie die nachstehenden Ankündigungen bitte mal vergleichen wollen. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 20. Februar 2020

Position & Gehalt eines City-Managers in der Stadt Ahrensburg

Wenn ich an Ahrensburg denke und an das Stadtmarketing, dann denke ich auch an zwei Frauen. Beide arbeiten in der Verwaltung von Ahrensburg. Und beide sind meiner Meinung nach tätig als City-Managerinnen für die Stadt. (Wobei ich in diesem Zusammenhang nicht unerwähnt lasse, dass oberster City-Manager eigentlich der Bürgermeister höchstpersönlich sein muss.)

Beschütztes Denkmal: Christo was here…!?

Im denkmalgeschützten Ahrensburger Rathaus, das zur Zeit verpackt ist, gibt es die Stabsstelle „Strategische Stadtentwicklung“, die für das Stadtmarketing installiert worden war. Diese Stabsstelle wird besetzt von Angelika Andres, die zuvor als Bauamtsleiterin tätig gewesen ist und ziemlich hoch besoldet sein dürfte. Ich habe Bürgermeister Michael Sarach im vergangenen Jahr gefragt, mit welchen Aufgaben die Beamtin befasst ist, und ich habe vom Chef der städtischen Verwaltung am 11. September 2019 schriftlich die folgende Antwort bekommen: Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 19. Februar 2020

Stadtmarketing: Leute, die Posse der Politiker geht weiter, und zwar mit „Wow-Charakter“!

Im 3. Buch Abendblatt wird heute darüber berichtet, dass die Position eines „Citymanagers“ für Ahrensburg nun offiziell ausgeschrieben werden soll. Das haben die Mitglieder vom Hauptausschuss einstimmig verabschiedet. Und: Der oder die Citymanager/in muss sich nicht mehr viel eigene Gedanken bei seinem/ihrem Job machen, denn man lese und staune: „Initiatoren des neuen Jobs im Rathaus sind CDU, Grüne und Wählergemeinschaft WAB. Das von den drei Fraktionen entwickelte Stadtmarketingkonzept erörterte Christian Schubbert (Grüne) in einer kurzen Präsentation“.

Ahrensburger Koryphäen für Stadtmarketing auf dem Donnerbalken am Rondeel vermissen ihren Kollegen Blaumann (Symbolbild frei nach Abendblatt)

Ja, Sie haben richtig gelesen, meine lieben Mitbürger: Es soll bereits ein Stadtmarketingkonzept vorliegen, das von drei politischen (!!!) Parteien entwickelt wurde!

Wir erinnern uns, dass das Trio von CDU, Grünen und WAB sein Konzept schon im vergangenen Oktober im 3. Buch Abendblatt präsentiert hat, das ich als „heiße Luft in Dosen“ beschrieben habe. Damals war u. a. von thematisch bepflanzten Blumenkübeln die Rede und von Personen, die in Rokoko-Kostümen durch die Stadt spazieren sollen.

Dieses „Marketingkonzept“ wurde jetzt noch ergänzt. Wobei Christian Schubbert, Grüner Stadtverordneter und  Zweiter Stellvertreter des Bürgermeisters,  von einem „Wow-Charakter“ gesprochen hat.

Was versteht der Grüne unter einem „Wow-Charakter“? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 19. Februar 2020

Was haben Christiane F. vom Bahnhof Zoo und Harald D. aus Ahrensburg gemeinsam? Antwort: Eine Bestsellerautorin hat über sie geschrieben!

Heute nenne ich Ihnen zwei Namen von zwei Personen, die eigentlich nichts miteinander zu tun haben, die aber trotzdem einen gemeinsamen Ausgangspunkt haben: Sonja Vukovic und Hinnerk Blombach. Zu beiden Personen ein paar Anmerkungen und eine Geschichte, die mich persönlich betrifft.

Hinnerk Blombach hat nach eigener Angabe auf der Axel Springer Akademie ein Volontariat gemacht und arbeitet seither als Journalist.

Sonja Vukovic hat auf der Axel Springer Akademie ein Studium abgeschlossen und wurde danach Journalistin.

Hinnerk Blombach ist als Redaktionsleiter zur Regionalbeilage Stormarn vom Hamburger Abendblatt gekommen, ist dort bis heute geblieben und verliert seitdem laufend seine Leser.

Sonja Vukovic erhielt als Journalistin den „Grimme Online Award“ und wurde mit dem „Axel-Springer–Preis“ ausgezeichnet. Und sie hat internationalen Bestsellerruhm erworben – siehe die Abbildung oben! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 19. Februar 2020

Die Gelbe Tonne kommt, der blaue Mann geht – hoffentlich für immer und für alle Zeit und in Ewigkeit! + Update

Am Montag, dem 28. November 2005, fand in Ahrensburg eine Einwohnerversammlung im Rettungszentrum am Weinberg statt. Gerettet werden sollten die Menschen von Plastikrückständen auf dem Rondeel, die dort von den Rotariern nach deren Geburtstagsparty hinterlassen worden waren, weil die damalige Bürgermeisterin Ursula Pepper (SPD) nicht nur im Rathaus gesessen hat, sondern auch im Vorstand des Rotarier-Clubs. So hat sie das als „Muschelläufer“ bezeichnete Kunststoffgebilde sowohl gestiftet als auch in Empfang genommen. Und sie hatte den Vertrag mit dem Plastiker bereits unterschrieben, bevor sie ihn dem damaligen Stadtjuristen Thomas Reich zur Kenntnis gegeben hatte.

Der erste Protestant in der Stadt Ahrensburg war „Der Anti-‚Muschelläufer’“, wie die „Ahrensburger Zeitung“ mich damals tituliert hat. Und in der Einwohnerversammlung 2005 habe ich einen Aktenordner mit 1.500 Unterschriften von Bürgern gegen den blauen Mann auf der Schnecke an den damaligen Bürgervorsteher übergeben – siehe Abbildung! Doch der Bürgervorsteher segnete bald darauf das Zeitliche, wohingegen der Blaumann keine Grabstelle gefunden hatte und den Bürgern auch weiterhin im Wege stand. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 18. Februar 2020

Privatanbieter machen ihre Geschäfte unter dem Deckmäntelchen „Volkshochschule“

Wenn Sie etwas für Ihre Gesundheit tun wollen, dann können Sie das auch mit Hilfe der Volkshochschule Ahrensburg machen. Dort werden zum Thema „Gesundheit“ zahlreiche Kurse angeboten, die in den Räumen der VHS in der Bahnhofstraße veranstaltet werden. So weit, so gut.

Auch Großhansdorf hat eine Volkshochschule. Und auch hier können Sie etwas für Ihre Gesundheit tun – allerdings nicht in der Volkshochschule. In unserer Nachbargemeinde nimmt die VHS stattdessen lediglich Anmeldungen für Firmen in Großhansdorf entgegen, wo die Bürger hingegen und sich körperlich und geistig behandeln lassen können.

Corpora Delicti: Die VHS Großhansdorf wirbt für die Naturheilpraxis M. Möller in Großhansdorf und für die Kurse von Frau Möller. In deren Praxis kann man Fußreflexzonenmassage lernen für 40,20 Euro und Selbstheilungskräfte ausprobieren für 57,80 Euro – siehe die Abbildungen! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 18. Februar 2020

Ist das Ahrensburger Rathaus eine Schlafstätte für Fabian Dorow?

Am 6. April 2017 konnten Sie auf Szene Ahrensburg lesen: „Barrierefreie Innenstadt? Stolperfalle am Rathausplatz“. Und zu dieser Stolperfalle an der easy-Apotheke habe ich vermerkt, dass es dort für Bürger sehr gefährlich werden kann, wenn Sie das HIER bitte nachlesen wollen! Das war wie gesagt am 6. April 2017. Alles, was daraufhin passiert ist, lässt sich in drei Buchstaben zusammenfassen: nix!

Fabian Dorow beim Ablassen lauwarmer Winde im 3. Buch Abendblatt

Am 3. Februar 2020, also vor 14 Tagen, konnte man im 3. Buch Abendblatt lesen: „Auch der Zugang zur Apotheke an der Klaus-Groth-Straße/Ecke Rathausplatz sei ‚eine Katastrophe’, sagte Bartel. ‚Über die Treppe sind auch schon junge Menschen gestolpert, weil ein Kontrast zum Gehweg fehlt’.“ Womit der Vorsitzende des Behindertenbeirats meine drei Jahre alten Worte noch einmal eindringlich unterstrichen hat.

Das war am 3. Februar 2020. Alles, was daraufhin passiert ist, lässt sich erneut in drei Buchstaben zusammenfassen, nämlich: nix!

Der Witz, über den aber vermutlich niemand lachen kann: Fabian Dorow aus dem denkmalgeschützten Rathaus setzte sich in dem Zeitungsartikel mit persönlichem Brustbild groß in Szene. Überschrift: „Ahrensburg barrierefrei: Bürger sollen mitreden“. Und wenn sie das dann tun, die Bürger, dann hat sich die Sache für Fabian Dorow, städtischer Kostenträger der „Stabsstelle Demografie und Presse, Inklusion, Teilhabe, Europa“, offenbar erledigt, sodass er sich wieder hinlegen kann. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 17. Februar 2020

Nachträgliches: Hamburger Abendblatt bestätigt Bericht von Szene Ahrensburg. Und Kunden der Ahrensburger Stadtwerke teilen meine Meinung über diese städtische Firma.

Bereits am 22. November 2019 konnten Sie auf Szene Ahrensburg einen Eintrag lesen über den Parkplatz von Lidl, der von Sensoren überwacht wird, um Parkplatz-Schnorrern zu begegnen. Das war für Ahrensburg schon ein genauso spannendes wie aktuelles Thema, denn wir haben die Parkplatzmisere in unserer Stadt ja schon alle mehr oder weniger am eigenen Auto verspürt.

3. Buch Abendblatt: Nach 83 Tagen wurde Bericht von Szene Ahrensburg bestätigt!

Harald Klix, Reporter beim 3. Buch Abendblatt, hat meinen Bericht im November vermutlich gelesen und dazu ungläubig den Kopf geschüttelt. Dann aber ist er mit seiner Kollegin Susanne Tamm voll an die Recherche gegangen.

Heute erscheint der Bericht der beiden Investigations-Reporter in der Stormarn-Beilage vom Hamburger Abendblatt. Überschrift: „Sensoren überwachen Supermarkt-Parkplätze“ – siehe die Abbildung!

Was bedeutet das? Es bedeutet: Harald Klix und Susanne Tamm haben 86 (sechsundachtzig) harte Arbeitstage lang recherchiert, um zu bestätigen, was auf Szene Ahrensburg gestanden hat! Donni, donni aber auch! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 17. Februar 2020