Ahrensburg: Verwaltung möchte Pressefreiheit verlängern

Heute findet im Marstall eine Versammlung der Stadtverordneten statt. Hier soll u. a. über einen Beschlussvorschlag des Bürgermeisters abgestimmt werden, der wie folgt lautet: „Medienvertretern wird bis zum Ende der Wahlperiode der Stadtverordnetenversammlung, mithin 31.05.2023, weiterhin die Erlaubnis erteilt, nach Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung Aufnahmen zu tätigen und zu veröffentlichen.“

Hä…? Es ist mir neu, dass Medienvertreter nach Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung ohne einer mehrheitlichen Zustimmung der Stadtverordneten keine Aufnahmen tätigen und veröffentlichen dürfen. Aber man lernt ja bekanntlich in Ahrensburg nie aus, wo heute über die Pressefreiheit abgestimmt werden soll.

Mein diesbezüglicher Vorschlag für die heutige Abstimmung: Die Stadtverordneten mögen beschließen, dass Martin Hoefling von AhrensburgTV für jede Übertragung nach einer Stadtverordneten-Versammlung ein Pauschalhonorar von 500 Euro erhält. Begründung: Es handelt sich dabei um eine Aufwandsentschädigung für einen nichtkommerziellen Dienst an Bürgern, Verwaltung und Politik, der entsprechend honoriert werden muss. Auch die Stadtverordneten erhalten schließlich eine Aufwandsentschädigung.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 18. Juni 2018

Bei der Haspa bezahlt man Schulden mit Kreditkarte, oder…?

Ist es nicht schön, dass auch die Werbung dabei hilft, den Flüchtlingen aus fremden Ländern ein paar Tipps zwecks Integration in unsere Gesellschaft zu geben?! Da ist zum Beispiel die Haspa, die Hamburger Sparkasse, die einen Anschlag verübt hat per Plakat und den Asyl-Suchenden damit anzeigt, wie das tägliche Leben in diesem unserem Lande finanziert wird. 

Wenn die Migranten sprachlich schon auf dem Laufenden sind, dann lesen sie: „Girokonto holen. Kreditkarte bekommen. Im Urlaub easy bezahlen“ – siehe die Abbildung!

Ist das nicht toll?! Klar, es klingt wundersam, aber es läuft bei der Haspa wie folgt: Man eröffnet dort ein Konto, bekommt eine Kreditkarte und fährt danach sogleich für vier Wochen in den Urlaub und genießt das Leben. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 18. Juni 2018

„Rio Grande“: Currywurst & KöPi, aber wo ist die deutsche Flagge? ;–)

Da gibt sich das „Rio Grande“ in Ahrensburg sehr viel Mühe, um Gäste zur Fußball-WM ins Restaurant zu locken – siehe die Abbildung „WM-Fieber in Ahrensburg“! – und dann geht der Schuss nicht ins Tor, denn der Wirt rennt ins Abseits.

Schauen Sie sich die Anzeige einmal genau an! Wir sehen dort Gerichte aus aller Herrn Ländern. Und wir sehen die Flaggen der Länder Russland, Spanien, Argentinien, Portugal, Kroatien und Brasilien. Und die deutsche Flagge? Vergessen? Oder absichtlich weggelassen? Vielleicht wusste man auch nicht, welches die Farben dieser Flagge sind…? 😉

Immerhin steht als Vertreter für Deutschland die Currywurst auf der Speisekarte, und auch König Pilsener wird angeboten. Aber der einzige WM-Spieler, der dort namentlich auftaucht, ist weder ein deutscher noch ein kroatischer, sondern es ist Ronaldo. Und Werbung mit Ronaldo ist bestimmt nicht billig. 😉

Wollen die Kroaten, die gestern in der Gruppe D gespielt und gegen Nigeria mit 2 : 0 gewonnen haben, mit dieser Anzeige andeuten, dass sie die Nationalmannschaft von Deutschland bereits im Vorwege abgeschrieben haben? Oder möchte man im „Rio Grande“ nur die Fans von Russland, Spanien, Argentinien, Portugal, Kroatien und Brasilien willkommen heißen und bewirten…? 😉

Richtig ist natürlich: Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 17. Juni 2018

Alle reden vom Wetter. Ich nicht. Sondern vom Slogan für Ahrensburg.

In Erwartung eines Stadtmarketings für Ahrensburg ist auch die Rede gewesen von einem Slogan für unsere Stadt. Und die Redaktion vom 3. Buch Abendblatt berichtet ihren Lesern, dass der neue Slogan für Ahrensburg wie folgt lautet: „Ahrensburg vereint das Beste aus zwei Welten, wo Kinder glücklich groß werden, wo starke Wirtschaft weiter wächst und wo man das Leben bewusst genießt.“

Das ist natürlich Quark mit Soße – als Slogan gesehen. Denn dieser Text ist eine Essenz von aneinandergereihten Fakten aus einer Teamarbeit, aber kein prägnantes Wort, das ins Ohr geht und im Hirn verankert bleibt. Folglich ist dieser Satz kein Slogan, wie das Hamburger Abendblatt fälschlicherweise verbreitet.

Die Werbung für Ahrensburg muss verschiedene Zielgruppen erreichen. Zum einen die Bürger selber, die ja Vertreter der Stadt sind und ihr Testimonial für Ahrensburg ständig nach außen tragen. Zum anderen sind es die Besucher der Stadt – sprich: Kunden, Touristen, Tagesgäste – die umworben werden müssen. Und last but not least sind Zielgruppe der Werbung auch die Inhaber von Unternehmen, für die Ahrensburg ein potentieller Standort sein könnte. Und deshalb muss ein einziger Slogan alle drei Zielgruppen unter einen Hut bringen, der Ahrensburg heißt und für alle passend ist. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 16. Juni 2018

Flüchtige Presseschau: Die Vier von der Müllabfuhr

Um es gleich vorweg zu sagen: Nein, ich habe den Beitrag „Stormarns Müllabfuhr holt Hilfe aus Hamburg“ im 3. Buch Abendblatt von heute nicht gelesen. Sondern nur die Überschrift. Und die Unterschrift zu dem Foto, welches ich natürlich auch gesehen habe. Und ohne mich in den Beitrag zu vertiefen, habe ich erkannt:

aus: Hamburger Abendblatt

Vier Herren im weißen Kragen helfen bei der Müllabfuhr, indem sie Hilfe aus Hamburg holen. Auch Stormarns Landrat Dr. Henning Görtz (2. von rechts) gehört zu den Hilfeholenden genauso wie Christoph Mager, der Landrat vom Herzogtum Lauenburg (2. von links) . Und darum wird es nun ja wohl klappen mit der Müllabfuhr in Stormarn und im benachbarten Herzogtum.

Was ich nicht verstehe: Warum haben sich die vier Herren während ihrer Arbeitszeit vor die Kamera von Janina Dietrich um eine Mülltonne gestellt, auf die nur einer im Quartett seine Hand legt? Wollen die anderen drei Männer vielleicht nicht selber mit anpacken, um die Tonne zu leeren? 😉 Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 16. Juni 2018

Auf dem Stormarnplatz könnte ein Flughafen entstehen

In dieser Woche hat Janina Dietrich im 3. Buch Stormarn zweimal behauptet, die Stadt Ahrensburg hätte einen neuen Slogan. Das ist genauso Utopie, wie wenn ich behaupten würde, Ahrensburg hätte einen neuen Parkplatz in der Innenstadt. Beides hat Ahrensburg nämlich nicht. Und der aufgeklärte Leser ist geneigt zu fragen: Warum will die Redaktion ihre unwissenden Leser ständig vergackeiern…?!

Und heute behauptet Janina Dietrich schon zum zweiten Mal, dass auf dem Stormarnplatz ein „Rathaus-Anbau“ entstehen könnte. Klar, in der Möglichkeitsform ist das richtig. Und so könnte auf dem Stormarnplatz möglicherweise auch ein Flughafen entstehen. Oder ein Landeplatz für Ufos. Tatsache jedoch ist: Das Rathaus steht unter Denkmalschutz, sodass ein Anbau gar nicht möglich ist. Und deshalb steht lediglich ein Neubau auf dem Gelände in der Diskussion.

Warum werden Abendblatt-Leser von einer Praktikantin  Redakteurin ständig hinters Licht geführt? Ist der Redaktionsleiter womöglich im längerfristigen Urlaub? Oder liest der gar nicht, bevor die Meldungen in Druck gehen? Möglicherweise ist auch das Impressum nicht auf dem aktuellsten Stand, will meinen: Der angeführte Redaktionsleiter in der Großen Straße in Ahrensburg ist gar nicht mehr vorhanden genauso wie seine Beiträge in der Beilage schon seit Tagen nicht zu finden sind. Oder habe ich die vielleicht überlesen?

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 15. Juni 2018

Warum wir Ahrensburger Bürger der Stormarn-Beilage im Hamburger Abendblatt nicht trauen können

Heute berichtet das 3. Buch Stormarn über die „Marke Ahrensburg“ und zwar: „So denken die Bürger“. Toll, sagt sich der naive Leser, da hat die Zeitung also eine repräsentative Umfrage unter den Einwohnern von Ahrensburg gemacht, um zu erfahren, was diese mehrheitlich über ihre Stadt denken! Wozu ich in Erinnerung rufe, dass unsere Stadt rund 34.000 Einwohner hat.

aus: Hamburger Abendblatt

Und was glauben Sie, wieviele von diesen 34.000 Einwohnern die Redaktion der Stormarn-Beilage vom Hamburger Abendblatt befragt hat, um darüber zu informieren, was „die“ Bürger denken…?

Sie müssen nicht nachschauen und zählen: 10 (zehn) Menschen wurden befragt, die noch nicht mal alle aus Ahrensburg stammen, um zu verbreiten, wie und was „die Bürger“ denken!

Das kann man gut und gern als Manipulation bezeichnen. Wobei auch erklärt wird: „Viele Bürger wünschen sich zudem ein Kino“. Eine Behauptung, die in Vergangenheit regelmäßig von der Redaktion verbreitet wird, ohne dass es dafür eine repräsentative Umfrage gibt. Klar, ein Kino könnte möglicherweise seine Programm-Anzeigen im 3. Buch Stormarn schalten. Dass aber ein Kino in Ahrensburg sich nicht rechnet, hat der potentielle Betreiber schon im Vorwege erklärt. Und der vorherige Kino-Betreiber hat das „Mini-&-Maxi“, das mal dort war, wo heute das CCA ist, schon früher aufgegeben als er das hätte tun müssen, weil sich der Kino-Betrieb in Ahrensburg nicht gelohnt hat. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 14. Juni 2018

Heute im 3. Buch Abendblatt: Mumpitz von Janina Dietrich

Heute, also am Mittwoch, berichtet das 3. Buch Abendblatt über die Tagung vom Hauptausschuss am vergangenen Montag mit der Überschrift: „Wie soll Ahrensburg für sich werben?“ Ich habe von dieser Sitzung bereits gestern erzählt. Und als ich heute den ersten Absatz des Berichtes von Janina Dietrich gelesen hatte, da musste ich nicht mehr weiterlesen um zu wissen, dass die junge Dame nicht richtig verstanden hat, was dort am Montag präsentiert worden ist.

aus: Hamburger Abendblatt

Zunächst einmal: Was ist ein Slogan? Ein Slogan ist die Essenz der Markenstrategie. Er ist kurz, prägnant und möglichst originell, damit er beim Volke im Gedächtnis bleibt. Zum Beispiel die Klassiker wie Persil: „Da weiß man, was man hat.“ Oder McDonald’s: „Ich liebe es.“ Oder Aral: „Alles super“. Oder AOK: „Die Gesundheitskasse“. Oder Ahrensburg:„Hamburgs schöne Nachbarin“.

Janina Dietrich behauptet heute allen Ernstes, dass „eine Lenkungsgruppe zum Stadtmarketing, bestehend aus Vertretern der Verwaltung, der Politik, der Kaufleutevereinigung Stadtforum, der Interessengemeinschaft Hagener Allee, der Industrie- und Handelskammer sowie des Hotel- und Gaststättenverbandes“ einen Slogan für Ahrensburg entwickelt hat – donni, donni aber auch! Und dieser Werbespruch lautet kurz, prägnant und originell: Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 13. Juni 2018

Warum Ahrensburg schlechter dasteht als Glinde

Das 3. Buch Abendblatt berichtet: „Toll, wie schnell Flüchtlinge lernen“. Gemeint ist das Lernen der deutschen Sprache. Und gemeint ist nicht Ahrensburg sondern Glinde. Und warum es in Ahrensburg nicht so toll läuft wie in Glinde, verdeutliche ich an einem Beispiel, das ich selber in unserer Schlossstadt erlebt habe.

aus: Hamburger Abendblatt

Vor einigen Tagen ging ich mit Frau und Kind durch die Rampengasse. Dort hielten sich vier junge Männer auf die sich in ihrer Landesprache unterhielten und offensichtlich Flüchtlinge waren. Dann kamen zwei junge deutsche Mädchen – geschätztes Alter 16– 8 Jahre – daher und gingen an den Männern vorüber. Und was taten die Herren? Sie riefen den jungen Damen „Bitches!“ hinterher.

Ich glaubte, meinen Ohren nicht trauen zu können, aber meine Frau bestätigte mir, dass ich richtig gehört hatte.

Dieses Erlebnis beweist mir, dass Flüchtlinge in Ahrensburg nicht so toll lernen wie in Glinde. Denn selbstverständlich sagt man bei uns nicht „Bitches!“ sondern auf gut Deutsch: Huren! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 12. Juni 2018

Themen im Hauptausschuss: Stadtmarketing & Blue Night

Prolog: In meinem Büro hängt ein Bild, auf dem „Goethe in der Campagna“ zu sehen ist. Dieses Bild stammt nicht von Johann Heinrich Wilhelm Tischbein (1781–1829) sondern von Paul Wunderlich (1927–2010). Und es ist ein Unikat, denn der Künstler hat sein Werk auf meinen Wunsch hin eigenhändig ergänzt, und zwar mit einem Goethe-Wort aus „Faust I“ und also lautend: „Grau, teurer Freund, ist alle Theorie. Und grün des Lebens goldner Baum.“ Und dieses Wort, meine lieben Mitbürger, war für mich ein häufiges Zitat während meiner beruflichen Karriere in der Welt der Kommunikation. Das vorab.

Gestern musste ich mal wieder an das Goethe-Wort denken. Denn gestern war ich im Peter-Rantzau-Haus, wo der Hauptausschuss getagt hat. Regina Schröder von der CIMA Beratung + Management GmbH hat hier zum Thema Stadtmarketing den „Ergebnisbericht der Lenkungsgruppe zu den Handlungsfeldern für ein Ahrensburger Stadtmarketing“ vorgetragen. Dazu lautete der Beschlussvorschlag des Bürgermeisters an die Politiker: „1. Der Ergebnisbericht der Lenkungsgruppe zu den Handlungsfeldern für ein Stadtmarketing Ahrensburg wird zur Kenntnis genommen.“ Und „2. Für die weitere Prozessbegleitung durch die CIMA zur Bewertung möglicher Organisationsformen sowie zur Entwicklung einer Corporate Identiy (richtig: Identity) und eines Corporate Designs werden Mittel in Höhe von 35.600 € aus dem PSK 57105.5431010 eingesetzt.“

Um es vorwegzunehmen: Der Hauptausschuss hat dem mehrheitlich zugestimmt. Und falls Sie dazu meine persönliche Meinung hören wollen, meine lieben Mitbürgern, dann verweise ich auf das eingangs genannte Goethe-Wort. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 12. Juni 2018