Aus dem Winterschlaf in den Stadtwerken Ahrensburg: „Der Bringer“

Wenn es um den Einkauf von Weihnachtsgeschenken geht, dann denkt Julia Fest ausschließlich an Online-Bestellungen und erklärt den Konsumenten: „ohne Internet läuft heute nichts“. Das freilich werden die Ahrensburger Geschäftsleute sehr viel anders sehen als die Geschäftsführerin der Stadtwerke Ahrensburg GmbH, die Ahrensburger Bürgerinnen und Bürger salopp mit „MOIN“ anspricht – siehe die Abbildung!

Gefunden habe ich den Text als Vorwort von Julia Fest in „Der Bringer“. Das ist das Magazin der Stadtwerke Ahrensburg, das heute unbestellt in meinem Briefkasten lag. Dazu ein Hinweis für die jüngere Generation:

So eine Kundenzeitschrift ist ein Relikt aus jener Zeit, als man von Umweltschutz nur in Kreisen von Öko-Freaks gesprochen hat. Heute weiß bereits jeder Grundschüler, dass die Herstellung von Zeitschriften unsere Umwelt belastet. Da wird viel Holz benötigt, Energie und Wasser. Und die Produktion kann auch zur Einleitung gefährlicher Chemikalien in Gewässer führen. Nur durch den Einsatz von Altpapier und einer bestmöglichen Technik bei der Herstellung von neuem Papier lässt sich die Umweltbelastung erheblich reduzieren. „Der Bringer“, macht auf mich aber nicht den Eindruck, dass diese Zeitschrift umweltfreundlich auf Recyclingpapier produziert worden ist. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 11. Dezember 2019

Nach Tick, Trick und Track kommt nun auch noch Goofy mit seinem Lieferservice für Ahrensburg

Ein Mann mit Namen Eckart Boege ist nicht nur Mitglied der SPD in Ahrensburg, sondern der Genosse ist auch Bürgerliches Mitglied im Finanzausschuss. Darum darf er heute die Werbekolumne im MARKT füllen, wo Parteien ihre Eigenwerbung gratis schalten können. Und der Herr Boege äußert sich heute über „Klimaschutz konkret in Ahrensburg“.

Text: MARKT, Symbolbild frei nach Disney

Bemerkenswert: Eckart Boege ist der Meinung, dass Klimaschutz nur ein Thema für Ahrensburger Neubürger ist. Denn Neubürgern sollte seiner Meinung nach ein „Ahrensburger Klimaschutzpaket“ übrreicht werden, „das praktische Hinweise und Tipps zum Klimaschutz im Alltag enthält“. Und weil Ahrensburger Altbürger intelligenter sind, will die SPD eben nur die dummen Neubürger belehren, meint jedenfalls das Bürgerliche Mitglied Eckart Boege von der SPD.

Und Herr Boege meint auch, dass es einen „Lieferservice für Einkäufe in der Ahrensburger Innenstadt“ geben muss, „damit es auch ohne Auto einfach und bequem ist, größere Besorgungen zu erledigen“. Eine Idee, mit der schon Tick, Trick und Track, die Vertreter aus drei anderen Parteien, an die Öffentlichkeit gegangen sind. Die nannten das allerdings nicht „Klimaschutz“ sondern „Stadtmarketing“. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 11. Dezember 2019

Ach, wie gut, wenn jeder weiß: Rumpelstilzchen kommt noch einmal nach Ahrensburg!

Wenn jemand den Brüdern Grimm zu deren Lebzeiten erzählt hätte, dass ihr „Rumpelstilzchen“ im Jahre 2019 als Musical nach Ahrensburg kommt, dann hätten die Märchenonkels vermutlich große Augen gemacht. Aber weder hätten sie geahnt, was ein Musical ist, noch hätten sie wahrscheinlich gewusst, wo denn die Stadt Ahrensburg überhaupt liegt.

Foto: Patrick Niemeier

„Rumpelstilzchen“ kommt als Musical nach Ahrensburg, und zwar in den Alfred-Rust-Saal, Wulfsdorfer Weg 71. Nachdem die erste Vorstellung dieses Familienmusicals schnell ausverkauft war, gibt es nun eine Wiederholung am Sonntag, 15. Dezember 2019 um 17 Uhr. Karten kann man bei der Buchhandlung Stojan in der Hagener Allee kaufen, per Telefon bestellen direkt beim Veranstalter: 04102 / 20 96 440 (AB) oder im Internet bekommen unter mce.reservix.de und an der Abendkasse.

So, und nun folgt der Text zum Musical, den „Rumpelstilzchen“ höchstpersönlich verfasst hat, um allen Kindern und ihren Eltern und Großeltern schon mal vorab zu verraten, worauf sie sich am kommenden Sonntag so richtig freuen können: Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 10. Dezember 2019

Wentorf liegt schon wieder mal im Kreis Stormarn, und am Hamburger Jazzhimmel geht ein neuer Star auf!

Wentorf liegt nicht im Kreis Stormarn sondern im Kreis Herzogtum Lauenburg. Deshalb gehören Berichte aus diesem Ort nicht ins 3. Buch Abendblatt. Doch weil die Redaktion das nicht wahrhaben will, gehört Wentorf eben zum Kreis Stormarn – basta! Und natürlich können Firmen aus Wentorf auch Werbung machen in der Stormarn-Beilage vom Hamburger Abendblatt. Wie zum Beispiel  Möbel Schulenberg in Wentorf.

aus: Abendblatt Stormarn

Das Möbelhaus zeigt mit Hilfe der Redaktion an, dass dort eine Veranstaltung stattfindet, die offenbar den Verkauf von Sofas unterstützen soll. Deshalb tritt dort eine Sängerin auf zu einem „Sofa-Konzert“, und die Stormarn-Redaktion empfiehlt heute ihren Lesern im Kreis Stormarn, zu Möbel Schulenberg nach Wentorf zu fahren – siehe die nebenstehende Abbildung! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 10. Dezember 2019

Stimmen unsere Stadtverordneten namentlich in ihrem eigenen Namen ab und nach bestem Wissen und Gewissen…?

Politische Themen sind zumeist unangenehme Themen. Oder wie schon der Dichter August Heinrich Hoffmann von Fallersleben, der Textdichter unserer Nationalhymne,  geschrieben hat: „Ein politisch Lied, ein garstig Lied!“ Und für mich ergeben sich in der Politik sehr häufig Fragen in Sachen Logik, die mir bisher kein Politiker beantworten konnte.

Frei nach Abendblatt; Symbolbild: Szene Ahrensburg

Heute zum Beispiel finde ich im 3. Buch Abendblatt einen Beitrag, der überschrieben ist: „Krach in der CDU: Verkehrsexperte wirft hin“. Und der Verkehrsexperte ist Eckehard Knoll, Ex-Baudirektor der Hamburger Stadtentwicklungsbehörde, der den Spitznamen „Kreisel-Papst“ trägt, weil er häufig dafür plädiert hat, statt Ampeln an Kreuzungen lieber einen Kreisel zu bauen, der nicht selten mehr Sinn macht.

Ich komme auf den heutigen Beitrag im Abendblatt deshalb zu sprechen, weil es dort einen Absatz gibt, der meine Meinung bestätigt: Die Stadtverordneten stimmen in den Versammlungen nicht immer nach ihrer eigenen Überzeugung ab, sondern sie unterliegen einem Fraktionszwang. Corpus Delicti aus dem heutigen Beitrag von Janina Dietrich:

„Dass es innerhalb der CDU unterschiedliche Meinungen gebe und diese bei internen Fraktionssitzungen auch geäußert und diskutiert würden, sei völlig normal. Entscheidend sei, dass die Fraktion in der Öffentlichkeit geschlossen auftrete. Das habe Eckehard Knoll nicht immer getan, sagt Levenhagen. ‚Das war für uns aber kein Problem, weil er in der Stadtverordnetenversammlung immer fraktionsgemäß abgestimmt hat.’“ Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 9. Dezember 2019

Lidl (fragen) lohnt sich = 20 Euro beim Einkauf gespart!

Heute mal wieder eines meiner Lieblingsthemen und also lautend: Lidl & Barilla. Dabei geht es um das Barilla „Pesto alla Genovese“, das grün ist und darum leicht zu verwechseln ist mit „i Pesti con Basilico e Ruccola“. Letzteres schmeckt uns aber nicht so gut , weshalb wir schon seit vielen Jahren ausschließlich „Pesto alle Genovese“ von Barilla kaufen.

Dieses Pesto kostet im allgemeinen 2,99 Euro. Und wenn ich es im Angebot sehe für 1,99 Euro, dann kaufe ich gleich einen ganzen Karton davon und spare damit bare 20 Euro. Und die 20 Gläser reichen dann zwei  Monate bis zum nächsten Angebot.

Nun war unser Pesto aufgebraucht und Tochter Miriam (9), die das Pesto auch gern auf Brot isst, quengelt schon seit Tagen, dass sie Nudeln mit Pesto haben möchte. Natürlich alla Genovese und nicht con Ruccola. Und ich habe sie vertröstet und erklärt, dass Lidl das bestimmt bald wieder im Angebot hat für 1,99 Euro statt 2,99 Euro. Und genau das war heute der Fall – siehe die Abbildung links!

Dann jedoch passierte es mir, wie es schon mal bei Lidl passiert ist: Das besagte Pesto kostete nicht wie beworben 1,99 Euro sondern 2,99 Euro. Die Sorten, die es für 1,99 Euro gab, waren andere Pesti der Marke Barilla. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 9. Dezember 2019

BürgerStiftung Region Ahrensburg: Wozu soll die letztlich gut sein?

Meine Blog-Einträge über das Tun und Werbungtreiben des Dr. Michael Eckstein zeigen mir durch hohe Einschaltquoten, dass ein außerordentliches Interesse der Bürger besteht an dem, was dieser Ahrensburger mit seinen drei Stiftungen und einer Stifter-Beratungsfirma tut oder besser gesagt: nicht tut. Bürgerstifter Dr. Eckstein ist in Ahrensburg eine Person der Öffentlichkeit, und seine BürgerStiftung wird von vielen Spendern und Paten unterstützt und nicht zuletzt auch durch den Staat via das Finanzamt. Deshalb wollen vermutlich viele Menschen wissen, was denn in den vergangenen Jahren mit ihrem Geld passiert ist, und zwar an Gutem in der Region Ahrensburg.

Gestern lasen Sie in einem Kommentar auf Szene Ahrensburg von einem Stipendium, das Stifter Eckstein im Rahmen seiner BürgerStiftung Region Ahrensburg vergeben hat und wofür er sich auf seinem Online-Portal selber ständig feiert. Und dabei tauchte die Frage auf: Wieviel Geld bekommt ein Preisträger der BürgerStiftung, der ein Jahr nach Bolivien gegangen ist, um dort Sozialarbeit zu leisten?

Zunächst einmal zitiere ich die Voraussetzungen, die der Stipendiat gemäß Aussage der BürgerStiftung erbringen muss, um den Preis des Stifters zu bekommen:

Erfolgreicher Schulabschluss + Wohnort in der Region Ahrensburg + Nachgewiesenes soziales Engagement + Bestätigung einer deutschen Entsendeorganisation über die Annahme für einen Freiwilligendienst von mindestens 6 Monaten Dauer + Regelmäßige Berichte der Stipendiaten während ihrer Zeit im Ausland, auch zur Veröffentlichung.“ Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 9. Dezember 2019

Batteriebetriebene Weihnachten für alle, die nicht hören können!

Weihnachten ist nicht nur das Fest, das wir feiern im Gedenken an die Geburt Christi, sondern Weihnachten ist auch das Fest der Geschenke, kommerziell bezeichnet als das „Hosianna der Ladenkassen“ (hebr.: הוֹשִׁיעָה נָּא: Hoschana, „Hilf doch!“). Was auch der Grund dafür ist, dass sich die Geschäfte weihnachtlich dekorieren und Werbung machen mit den Symbolen der Heiligen Nacht. Wie zum Beispiel ein Herz aus Holz mit Hirschgeweih. Oder eine Mütze mit Trottel.

Und Weihnachten ist auch das Fest der Batterien! Wie ich gerade mit einer Anzeige von Hörgeräte Kersten gezeigt habe, besteht der „Weihnachtsmarkt“ in den Läden des Akustikers im Angebot von Batterien, die nur 30 Cent pro Stück kosten. Da kann man allen schwerhörigen Menschen doch eine große Weihnachtsfreude machen, wenn man ihnen eine Batterie für ihr Hörgerät unter den Christbaum legt, natürlich verpackt in weihnachtliches Geschenkpapier und einem Bändchen, das an den Enden dekorativ gekräuselt wird.

Was dem Kersten der batteriebetriebene „Weihnachtsmarkt“ in Bargteheide und Großhansdorf, das ist dem Wettbewerber Schmelzer die „Adventsaktion“ in Ahrensburg, Bargteheide und Trittau. Und siehe hier: Bei Schmelzer gibt es „25 % Rabatt auf alle Batterien“! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 8. Dezember 2019

Ceterum censeo Carthaginem esse delendam

Auch heute kann ich nicht umhin, Ihnen mitzuteilen, dass der Ahrensburger NDR-Mitarbeiter Dr. Michael Eckstein aus Ahrensburg, Betreiber der „BürgerStiftung für die Region Ahrensburg“ und der „Stiftung Mensch und Zukunft“ und der „Deutsche Stiftung Völkerverständigung“ und Inhaber der Firma „Stifter-Service GmbH & Co KG“ auf seinem sogenannten „Ahrensburg-Portal“ auch in dieser Woche wieder darauf hinweist, welche Gruppe im Teufels-Club in Bargteheide auftritt, und dass es „fünf engagierte Musiker aus Hamburg und Winsen“ sind, „die mit viel Leidenschaft handgemachten Coverrock spielen“.

Reklame-Stiftung für Werbung und Promotions

So, nun wissen es auch die Leser von Szene Ahrensburg. Aber nicht genug damit. Derselbe Dr. Eckstein veröffentlicht schon seit Monaten auf seinem Stiftungs-Portal diverse Werbung für Kosmetik, Immobilien, Busreisen, Hörgeräte u. a., die nicht vorschriftsmäßig als Anzeigen gekennzeichnet und damit ein Verstoß gegen das Wettbewerbsgesetz ist. Nur die Werbung der Haspa wird dort erkennbar als „Anzeige“ gekennzeichnet. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 7. Dezember 2019

Unglaublich: Kein einziger Christbaum in Bad Oldesloe!

Heute mal wieder ein Blog-Eintrag darüber, wie Praktikanten in der Redaktion vom 3. Buch Abendblatt arbeiten. Wir finden dort heute einen groß aufgemachten Beitrag, der überschrieben ist: „Hier können Sie Christbäume kaufen“. Und Reporterin Sabrina Michael beginnt ihren Bericht mit dem Hinweis: „Die Abendblatt-Regionalausgabe Stormarn hat für Sie ohne Anspruch auf Vollständigkeit Informationen gesammelt, wo Sie Bäume kaufen und wahlweise selbst schlagen können.“

Frei nach Abendblatt, Karte: Kreis Stormarn

Was die Anspruchslosigkeit der Reporterin in Sachen Vollständigkeit betrifft: Stormarn beginnt mit A wie Ahrensburg und endet mit W wie Witzhave. Und dazwischen liegen Barsbüttel, Bliestorf, Delingsdorf, Grande, Reinbek und Siek.  Und was Ahrensburg betrifft: Hier gibt es Weihnachtsbäume nur in den Stormarner Werkstätten. Und weil das eine sehr lobenswerte Einrichtung ist, spricht nichts dagegen, dass wir uns dort einen Weihnachtsbaum kaufen. Zumal für Ahrensburg, wie gesagt, von der Redaktion, die in der Großen Straße in Ahrensburg residiert, keine andere Verkaufsstelle in unserer Stadt genannt wird, weil der Bericht nun mal keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit erhebt.

An dieser Stelle könnte der Nicht-Abendblatt-Leser denken: „Aha, die Reporterin hat sich für ihren Beitrag nur Verkäufer von Christbäumen herausgesucht, die eine soziale Komponente haben!“ Und wenn man den Bericht weiter liest, dann kommt man ins Grübeln: Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 7. Dezember 2019