Städtische Promotion für die privaten Parkhäuser Alte Meierei und Woldenhorn

Autofahrer mögen die privaten Parkhäuser Alte Meierei und Woldenhorn nicht sonderlich gern. Zum einen wegen der dortigen Enge, zum anderen wegen der hohen Kosten. Doch nun wollen Politiker und Stadtbedienstete der Betreiberfirma kräftig unter die Arme greifen mit einem für die Autofahrer ziemlich hinterlistigen Plan: Straßen in der City sollen so zu Einbahnstraßen umgewidmet werden, dass die Autofahrer direkten Weges zu den genannten Parkhäusern kommen.

Hierzu meldet das Abendblatt-Stormarn:Sowohl auf der Hagener als auch auf der Manhagener Allee könnten die Autos im Vergleich zur aktuellen Situation in die andere Richtung fahren. Einen entsprechenden Prüfauftrag hat der Bau- und Planungsausschuss einstimmig erteilt.”

Lesen Sie dazu bitte auch den Absatz aus der Zeitung (links), wo der Grüne “Schild-Bürger” Stefan Gertz sich offen äußert, dass die Stadt Ahrensburg einem privaten Investor die Kunden zuführen soll, koste es die Autofahrer was es wolle.

Der Beitrag im 3. Buch Abendblatt schließt mit den Worten: “Einen weiteren wichtigen Aspekt für die Einkaufsstraßen fügte Uwe Gaumann (CDU) an: ‘Man sollte nicht vergessen, die Gewerbetreibenden einzubinden.’“

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 2. Februar 2023

Alexander Sulanke kann’s nicht lassen: Spaß mit Drogen, Fahrerflucht und verbrannten Pferden

Nein, verehrte Abenblatt-Leser, der Redaktionsleiter vom Stormarnteil kann es nicht lassen, per Newsletter auf “das Wichtigste aus dem Kreis von der Abendblatt-Redaktion” hinzuweisen und mit schlechten Nachrichten “viel Spaß” zu wünschen. Und im Kreis des Fotos (siehe die Abbildung!) sehen wir ihn: Alexander Sulanke, den Spaßvogel des Tages.

Alexander Sulanke wünscht viel Spaß

Lesen Sie die Themen, zu denen der Mann seinen Lesern mit bunten Krokussen “Viel Spaß bei der Lektüre” wünscht – siehe die Abbildung!

Das allein ist schon schlimm genug, aber noch schlimmer ist, dass der Mann offenbar schwer von Begriff ist. Wie oft habe ich schon darauf hingewiesen, dass so etwas eine Verhohnepipelung für die Leser ist. Oder empfinden Sie vielleicht viel Spaß bei Drogenhandel mit Erpressung, Fahrerflucht, beschädigtem Rettungswagen und einem Pferd, das erschossen werden musste, weil es von einem Feuer im Stall in Rahlstedt schwer verbrannt worden ist? Können Sie wirklich darüber lachen…? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 2. Februar 2023

Einwohnerfragestunde: Wo der Bürger sich als Störenfried der Versammlung fühlt

Wenn die Politik in Ahrensburg tagt, dann steht auf der Tagesordnung auch die “Einwohnerfragestunde”. Schon das ist nicht korrekt, denn es ist gar keine Stunde, die den Einwohnern hier zur Verfügung steht, sondern es sind nur 30 Minuten. Und wenn der Einwohner im Marstall vor dem Mikrophon im Rücken der Stadtverordneten steht, dann überkommt ihn dabei das Gefühl, er wirke hier als Störenfried der Veranstaltung. Mir jedenfalls kommt es immer so vor.

Der Bürger im Rücken der Stadtverordneten

Der Grund für diesen Blogeintrag: Wenn ein Einwohner in der Einwohnerfragestunde bei einer Stadtverordneten-Versammlung beim Vortrag seines Themas ausführlicher informiert und der Bürgervorsteher keine Lust hat, länger zuzuhören, dann unterbricht er den Bürger mit der Aufforderung, dieser möge endlich seine Frage stellen. Und genau damit verstößt der Bürgervorsteher gegen die Geschäftsordnung der Stadtverordneten-Versammlung der Stadt Ahrensburg.

Ich zitiere: “In der Einwohnerfragestunde können Fragen zu Beratungsgegenständen oder zu anderen Selbstverwaltungsangelegenheiten gestellt und Vorschläge und Anregungen gegeben werden.” Will meinen: Es “können” Fragen gestellt werden, müssen aber nicht, denn es können genauso gut auch nur Vorschläge und Anregungen gegeben werden. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 2. Februar 2023

Warum ich dem Stadtverordneten Stephan Lamprecht (SPD) widerspreche: Meckern gehört zur Demokratie!

Heute füllt Stephan Lamprecht, SPD-Stadtverordneter und Mitglied im Finanzausschuss, die MARKT-Kolumne unter der Rubrik: “Notdienste / Aus der Redaktion”. Und ich erkläre, dass ich grundsätzlich alles, was der Politiker dort schreibt, unterstreiche mit Ausnahme der letzten drei Sätze, die Lamprecht äußert.

Diese drei Sätze lauten: “Noch besser wäre natürlich, Sie bringen sich selbst ein. Als Kandidat für die Kommunalwahl. Denn Demokratie lebt vom Mitmachen, nicht Meckern.”

Meine Begründung gegen die Meinung des Politikers: Wenn Sie, lieber Mitbürger, als Kandidat in Ahrensburg kandidieren wollen und einen Sitz in der Stadtverordneten-Versammlung erringen möchten, dann können Sie das als Neuling in einer der hier agierenden Parteien nur erreichen, wenn Sie bei der Wahl ein Direktmandat erzielen. Oder wenn Sie auf einer Parteiliste einen der vorderen Plätze einnehmen. Und beides ist nicht sonderlich aussichtsreich für ein Neumitglied. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 1. Februar 2023

Abendblatt-Stormarn: Wer nicht mit der ZEIT geht, wird mit der Zeit gehen müssen

Die Auflagenkurven der gedruckten Medien zeigen nach unten. Aber es gibt eine Wochenzeitung, die der Print-Krise trotzt, nämlich DIE ZEIT. Was ich vor Jahren noch für geradezu utopisch gehalten hätte, ist Tatsache geworden: DIE ZEIT hat die BILDamSONNTAG in der Auflage überholt – siehe Abbildung!

In der Abbildung sehen Sie auch eine Anzeige der Wochenzeitung DIE ZEIT. Und was Chefredakteur Giovanni die Lorenzo dort sagt, ist höchst beachtenswert und lautet: “Weil wir skeptisch werden, wenn alle einer Meinung sind.”

Und damit komme ich zum Hamburger Abendblatt, und zwar zur Regionalausgabe Stormarn. Der Redaktionsleiter dort heißt Alexander Sulanke. Und ich befürchte, dass der Mann seinen Schreibtisch garnicht in Stormarn geschweige denn in Ahrensburg stehen hat, sondern ich tippe auf Bergedorf. Denn der Mann ist parallel auch noch Redaktionsleiter der Bergedorfer Zeitung. Und die Stormarn-Redaktion vom Abendblatt, die in der Großen Straße in Ahrensburg residiert? Meiner Meinung nach ist man dort in aller Regel der gleichen Meinung wie die, welche aus dem  Rathaus unserer Stadt verbreitet wird. Oder wie sehen Sie das, falls Sie immer noch Abonnent sind? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 1. Februar 2023

Anzeigenblatt MARKT: Keine Kritik an der Ahrensburger Stadtverwaltung, sondern Käse von Famila

Der MARKT ist ein Anzeigenblatt. Das bedeutet: Der Verlag gibt es kostenlos an die Haushalte ab, weil die Inserenten dafür an den Verlag zahlen für die Schaltung ihrer Anzeigen. Der MARKT, der in Ahrensburg erscheint, sollte sich deshalb bemühen, dass es den Läden in der Ahrensburger Innenstadt gut geht, denn einige von diesen schalten ihre Werbung im Anzeigenblatt.

Heute ist Markttag. Nicht nur auf dem Rathausplatz, sondern auch in den Briefkästen der Bürger, wo der MARKT steckt. Ich habe heute früh in die Ausgabe geguckt, weil ich dort lesen wollte, was der MARKT zu den 40 Parkplätzen schreibt, die ab heute in der Klaus-Groth-Straße wegfallen, nachdem zuvor schon die Parkplätze in der Stormarnstraße beseitigt worden waren. Und was las ich darüber im MARKT?

Lesen Sie es selbst: Der MARKT verbreitet die offizielle Anzeige Mitteilung aus dem Rathaus von Ahrensburg. Kein Wort, dass die Kunden und Mitarbeiter in der City ihre Autos nicht mehr in der Klaus-Groth-Straße abstellen können, weil die Parkplätze dort für rund zwei Jahre ersatzlos (!) beseitigt worden sind, weil ein Bremer Investor den ehemaligen Parkplatz Alte Reitbahn bebaut. Weder Interviews dazu im MARKT mit den Autofahrern, noch mit den Geschäftsleuten in der City. Warum nicht? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 1. Februar 2023

Warum der Alte Lokschuppen laut offizieller Angaben aus dem Rathaus ein “Lockschuppen” ist

Es stellt sich dem Blogger die Frage, ob der neue Bürgermeister von Ahrensburg auch für Versprechen “haftet”, die sein Vorgänger abgegeben hat. Im Klartext: Im September 2020 hatte ich mich bei Michael Sarach (SPD) erkundigt: “Wann wird den Autofahrern der Ersatzparkplatz für den Lindenhof zur Verfügung gestellt?” (Wozu ich an dieser Stelle in Erinnerung bringe, dass der Parkplatz Lindenhof, wo heute das Kolosseum mit KiK & Tedi steht, im Jahre 2017 aufgelöst worden ist.)

Der ehemalige Verwaltungsleiter hat mir damals schriftlich mitgeteilt: “Im Zuge der Planungen zur Bebauung des Lindenhofgeländes wurde bezüglich der fortfallenden provisorischen Parkplatzfläche vereinbart, dass vom Investor 500.000 € zu zahlen sind. Die Zahlung ist erfolgt und das Geld soll zur Bereitstellung neuen Parkraumes genutzt werden Derzeit wird im Rahmen des Bebauungsplanverfahrens Nr. 100 geplant, die baurechtlichen Vorraussetzungen zur Aufstockung des P&R-Parkhauses ‘Alter Lockschuppen”  zu schaffen.”

Michael Sarach hat tatsächlich “Lockschuppen” geschrieben, was bedeuten könnte, dass er bloß gelockt hat, und zwar mit den alten Schuppen, die ihm aus den Locken seiner Haare gefallen sind. *Ironie aus* Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 31. Januar 2023

Was versteht man unter “Gefälligkeitsjournalismus”?

Im 3. Buch Abendblatt, der Stormarn-Beilage, findet der Leser heute einen Beitrag, der überschrieben ist: “An der Alten Reitbahn ist jetzt Ahrensburgs größte Baugrube”. Wen interessiert das? Es interessiert möglicherweise einige Bürger, die früher ihr Auto auf der Alten Reitbahn geparkt haben. Denn ein paar davon bekommen nun den nächsten Schock, weil die Stadt Ahrensburg angekündigt hat, 40 weitere Stellplätze in der Innenstadt für rund zwei Jahre aufzulösen ohne den Bürgern dafür rechtzeitig Ersatzplätze anzubieten.

So eine Meldung würde man im Rathaus aber nicht gern lesen. Und deshalb umschreibt der Reporter die 40 wegfallenden Stellplätze mit den gefälligen Worten, dass in der Klaus-Groth-Straße ab Stormarnstraße bis Manfred-Samusch-Straße montags bis freitags von 7 bis 18 Uhr ein beidseitiges Halteverbot gilt – siehe Abbildung! Das klingt doch nicht so böse wie die Tatsache, dass dort 40 kostenlose Parkplätze wegfallen. Und das ist Gefälligkeitsjournalismus wie er im Buche steht, nämlich im 3. Buch Abendblatt. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 31. Januar 2023

Bocksprünge in Ahrensburg: Warum der Bürgermeister es so schwer hat, neue Mitarbeiter fürs Rathaus zu finden

Im  ZDF ist ein kleiner Film ohne Worte gelaufen, wo als Metapher deutlich erkennbar ist, wie im Rathaus von Ahrensburg gearbeitet wird. In diesem Symbolfilm erkennt man zwei Personen aus dem Fachdienst Stadtplanung bei ihrer täglichen Arbeit.

Ich zitiere aus dem imaginären Drehbuch: Nachdem das Duo in Sachen Verkehrsplanung in der Ahrensburger Innenstadt schon zahlreiche Böcke geschossen hat, versucht das Pärchen nun, beim Bockspringen lachend über die eigenen Böcke hinweg zu springen, um die Bürger von den Tatsachen abzulenken – siehe den obigen Filmausschnitt! Luschtisch, oder?

Negative Berichte in den Medien über die Pannen der Stadtverwaltung von Ahrensburg schaden natürlich dem Ruf der Stadt. Was laut Bürgermeister Eckart Boege zur Folge hat, dass es für ihn schwieriger geworden ist, neue Mitarbeiter für die Verwaltung zu finden.

Negative Berichte über die Verwaltung der Stadt Ahrensburg . . . ? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 30. Januar 2023

Chantal B.: “Sticheleien” als Reime zum Sonntag

Wenn von Sticheleien die Rede ist, dann denkt der Bürger natürlich nicht zuletzt an den Blogger von der Szene Ahrensburg. Der allerdings ruht heute mit dem Hinweis, dass Sonntag ist, also der Tag, an dem die Arbeit ruht. Und auch ich will heute ruhen, habe zuvor aber noch in die Schublade von Peter Riesenburg gegriffen, der sich zu Thema “Sticheleien” seinen ganz eigenen Reim gemacht hat. Eine Sternstunde der Poesie, die in der letzten Strophe zur Pointe führt. Bitteschön:

Einen schönen Sontag wünscht euch Chantal B.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 29. Januar 2023