Immobilien-Maffia: Weitere Informationen zum Thema „Grundstücksverkäufe im Schilda des Nordens“

Mit diesem Blog lenke ich  Ihre Aufmerksamkeit noch einmal zurück auf das geheimnisvolle Verkaufsangebot eines Grundstücks in Ahrensburg, das, wie sich herausgestellt hat, nicht in der Bahnhofstraße liegt, sondern in der Hamburger Straße und dort zu einem Preis angeboten wird von lese und staune 1.826,09 €/m² – siehe die Abbildung links!

Die Stadt Ahrensburg verkauft ihre Grundstücke meines Wissens  zu einem Preis, der dem Bodenrichtwert für Mehrfamilienhäuser entspricht.  Das Merkwürdige an den Bodenrichtwerten für MFHer in Ahrensburg besteht darin, dass für das gesamte Stadtgebiet der gleiche Richtwert gilt. Wenn also ein MFH am Stadtrand gebaut wird, hat das den gleichen Bodenrichtwert wie im Zentrum.

Das ist insofern merkwürdig als die Bodenrichtwerte für EFHer und Zweifamilienhäuser in viele verschiedene Bodenrichtwertzonen mit unterschiedlich hohen Werten eingeteilt ist. Die Bodenrichtwerte in den Villenvierteln liegen deutlich höher als z.B. in der Siedlung Hagen. Wenn z.B für die Bahnhofstraße bei MFHer  der gleiche Bodenrichtwert erhoben wird wie für ein Grundstück am Beimoor, wird  das  innenstadtnahe Grundstück automatisch zum Schnäppchen für Investoren. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 5. September 2026

Alte Reitbahn: Eine ungenannte Kanzlei hat den Kaufvertrag nicht nur entworfen, sondern auch geprüft! 😱

Ich habe den Meister der Bürger gefragt: „Warum sind die Sozialwohnungen auf der Alten Reitbahn noch nicht bezogen? Und was hat die Stadt bis heute dagegen unternommen und mit welchem Erfolg?“ Die Antwort von Eckart Boege: Die Stadt stand und steht in regelmäßigem Kontakt mit dem Investor und verfolgt dabei durchgehend das Ziel, die vertraglich zugesicherten 13 Sozialwohnungen für die Stadt Ahrensburg nutzbar zu machen. Dieser Vorgang ist noch nicht abgeschlossen. Weitergehende Informationen berühren aktuell schutzwürdige Interessen Dritter und werden zum jetzigen Zeitpunkt daher nicht öffentlich kommuniziert.“

Nun frage ich mich als unbeteiligter Bürger: Mit welchem Investor steht die Stadt seit Monaten in regelmäßigem Kontakt? Und wer sind die nicht namentlich genannten Dritten mit schutzwürdigen Interessen? Und warum sind deren Interessen schutzwürdig, während die Interessen von uns Bürgern auf Information offensichtlich keine Rolle spielen…?

Ich habe mich beim Leiter der Verwaltung außerdem danach erkundigt: „Wer hat den Kaufvertrag für die Alte Reitbahn geprüft und wer hat ihn für die Stadt Ahrensburg unterzeichnet?“ Die Antwort vom Scheffe des Rathauses ist vielsagend und lautet: Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 4. September 2026

Kann es sein, dass es in unserer Verwaltung immer noch keinen Taschenrechner gibt…?

Zur Einwohnerfragestunde der Stadtverordnetenversammlung am 29. Juni 2026 hatte ich u. a. die Frage gestellt: „Die Stadt Ahrensburg hat ihre Parkplätze Lindenhof und Alte Reitbahn verkauft. Seit der Übernahme durch die Käufer fallen dadurch auch die Einnahmen durch Parkplatzgebühren für die Stadt weg. Wie hoch sind diese Verluste für beide Parkplätze hochgerechnet auf die Einnahmen des jeweils letzten Jahres, in dem die Stadt noch Einnahmen verbucht hat, bis zum heutigen Tag?“

Der Diplom-Mathematiker im Rathaus vom Schilda des Nordens

Die Antwort kam am 7. Juli 2026 auf dem Briefbogen von Eckart Boege und war unterzeichnet „Mit freundlichen Grüßen In Vertretung A. Klaus Korte Stellv. Bürgermeister“. Und der Stellvertreter im Denkmal am Rathausplatz hat mir geantwortet: „Leider ist eine Beantwortung der Frage derzeit nicht möglich.“

Also habe ich zwei Monate lang geduldig gewartet und meine Frage dann zur Einwohnerfragestunde vom 31. August 2026 noch einmal wiederholt. Und diesmal kam die Antwort von Bürgermeister Eckart Boege persönlich und also lautend: „Eine Prüfung, für eine derart umfangreiche Auswertung, kann derzeit aufgrund der aktuell nicht vorhandenen, personellen Kapazitäten in der Bauverwaltung nicht erfolgen.“ Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 3. September 2026

Stormarner Tageblatt: Knall ohne Echo * Doc Eckstein: In der Tanzschule einen Korb bekommen? * Reinbek & Ahrensburg: Einmal mit Rahmen, einmal ohne Herz

Am 20. August 2026 schrieb Finn Fischer im Stormarner Tageblatt: „Konflikt um Allee-Bäume in Ahrensburg: Hier will die Stadt mit Anwohnern ins Gespräch kommen“. Es ging dabei um die Neuplanung vom Waldemar-Bonsels-Weg. Hier hatte die Stadt sogar per Plakat zu einer Alibiveranstaltung„Informationsveranstaltung“ eingeladen, die am 26. August 2026 mit großer Bürgerbeteiligung stattgefunden  hat und mit demselben Ausgang bei beim Hornberger Schießen. Will meinen: Die Vertreter der Stadt präsentierten unbeirrt ihre Absichten und nahmen einen Gegenvorschlag der Bürger quasi nur zur Kenntnis. Was mich erinnert an die Informationsveranstaltung zum Bau der S4.

Und das Stormarner Tageblatt? Die Zeitung hat bis heute keine Silbe über die Informationsveranstaltung gebracht. Oder habe ich da etwas übersehen…?

Ach ja, und das Plakat der Stadt sah ich gestern noch immer vor dem U-Bahnhof Ahrensburg-West stehen.

In Bargteheide findet am 5. September 2026 eine Messe für Senioren statt. Und die BürgerStiftung Region Ahrensburg hat ihre Messe „Aktiv Leben!“, die am 27. September 2026 in der Tanzschule Edvardsson übers Parkett gehen sollte, kurzerhand abgesagt. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 2. September 2026

Guck mal, Herr Bürgermeister: Hier gibt’s ein Grundstück im Schilda des Nordens für schlappe 1.826,09 €/m²! + Update

Angeboten wird ein „genehmigtes Wohnbauprojekt im Hamburger Umland“. Und im Kleingedruckten erfährt der Interessent den Ort seiner möglichen Kapitalanlage: „22926 Ahrensburg, Stormarn (Kreis)“. Kosten des Wohnbauprojektes: 2.100.000 € für 1.150 m² – also Peanuts, wenn man wie Dagobert Duck auf seinen Geldsäcken sitzt. Und in der Abbildung sehen wir ein Stück Land, das nach meiner Vermutung nur ein Phantombild ist, da ich diesen Platz in 22926 Ahrensburg nicht kenne.

Warum aber Phantombild? Nun, wenn ich mir die Beschreibung der Offerte des Maklers durchlese – siehe Abbildung rechts! – dann denke ich unwillkürlich an Bahnhof, und zwar an den Platz in der Bahnhofstraße, wo der Utopia-Kinopalast hätte gebaut werden sollen. Und die gute Frau Nachtigall, die ich hier mal wieder trapsen höre, die erinnert mich daran, dass dieses Grundstück eigentlich ins Eigentum der Stadt Ahrensburg gehen sollte, wenn der Eigentümer ein unsauberes Geschäft mit der Alten Reitbahn machen würde, wenn Sie wissen, was ich meine, liebe Mitbürger.

Natürlich kann ich mich auch irren und alles ist nur wieder einmal einer dieser zufälligen Zufälle. 😇

In diesem Zusammenhang: Ich habe Bürgermeister Eckart Boege gerade gefragt, was denn mit den Sozialwohnungen auf der Alten Reitbahn ist. Der Rathaus-Scheffe hat mir dazu folgende Antwort gegeben, und zwar schriftlich:

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Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 1. September 2026

Schilda des Nordens: Ahrensburg hat vor Jahrzehnten rund 100 Kunstwerke gekauft und der amtierende Bürgermeister kann nicht sagen, warum und wofür!

Was ich Ihnen heute berichte, meine lieben Mitbürger, das werden Sie mir vermutlich nicht glauben. Aber ich habe Zeugen, und zwar alle Menschen, die gestern Abend im Marstall gewesen sind, wo die Stadtverordneten getagt haben. Dort war auch ich zugegen, denn ich wollte dem Bürgermeister in der Einwohnerfragestunde eine Frage stellen. Diese  meine Frage hatte ich zuvor bereits schriftlich eingereicht mit folgendem Wortlaut:

HDZ gezeichnet von Bulo

Ich hatte bereits in Vergangenheit gefragt, warum die Stadt Ahrensburg vor Jahrzehnten rund 100 Kunstwerke mit Steuergeld angekauft hat und die mögliche Antwort als Frage gegeben: „Um diese Kunstwerke im Keller des Rathauses zu verstecken?“ Können Sie das inzwischen bestätigen oder mir endlich eine andere Antwort geben?

Die Antwort auf meine Fragestellung hatte mir der Bürgermeister schon vor der Einwohnerfragestunde schriftlich auf dem Bürgerportal der Stadt gegeben. Sie lautete:

„Wie Sie selbst erwähnen, haben Sie die Frage nach den Kunstwerken wiederholt gestellt. Es gibt hierzu keinen neuen Stand.“

Daraufhin habe ich den Bürgermeister gefragt, ob er mich auf den Arm nehmen will. Und ich habe ihn aufgefordert, mir live die Antwort auf meine Frage zu geben. Eckart Boege erklärte mir, dass die Kunstwerke vor seiner Amtszeit angekauft worden waren, weshalb er mir nicht erklären könne, warum und wofür. Und er hat mir gestanden, dass die rund 100 Kunstwerke weiterhin in Containern in Niedersachsen eingelagert sind, weil man im Rathaus dafür noch keinen geeigneten Platz gefunden habe. 🤥 Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 1. September 2026

Es weihnachtet schon in Ahrensburg * Fitness in der City * BreakPoint geräumt * BGH bei Eckstein * Abendblatt im Waldemar-Bonsels-Stieg

In der vergangenen Woche sah ich Christstollen und anderes Weihnachtsgebäck bei aldi in der Rampengasse. Da kommt doch beim Konsumenten schon im August ein weihnachtlicher Geschmack auf die Zunge. Und passend dazu: In den Läden in Ahrensburg können Sie jetzt schon alle Weihnachtsgeschenke einkaufen, die Sie für die Bescherung am Heiligen Abend im Sinn haben! 🎅🏼

Und in der Hagener Allee können Sie sich nach dem dortigen „Weißen Dinner“ am Samstag wieder fitmachen: „Easy Fitness“ ist dort neben RamRob eingezogen. Nach der easy-Apotheke in der Rampengasse geht’s nun auch in der Hagener Allee ganz easy zu. Und vor dem Gym standen am Wochenende zwei junge Männer und warben um Kunden. Ich musste ihnen leider erklären, dass ich zu fit bin, um mich im Fitness-Center easy zu quälen.

Der Pavillon auf dem Rathausplatz ist inzwischen geräumt. Und vorbildlich: Der Eigentümer – nämlich die Stadt Ahrensburg – hat an der Außenfassade die Beschriftung entfernt. Das ist zu loben, denn es stehen in Ahrensburg schon seit langer Zeit viele Geschäftslokale leer, bei denen die Fassaden noch nicht frei sind. Allerdings: Die BreakPoint-Werbung ist immer noch am Schaufenster vom Pavillon zu sehen. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 31. August 2026

Im Falle eines Phallus: Hörmann der Poller macht weiterhin schlapp

Wer immer noch glaubt, ich mache bloß ein Späßchen, wenn ich die Stadt Ahrensburg als das Schilda des Nordens bezeichne, der kennt Ahrensburg nicht. Womit ich wieder einmal zu einem inzwischen schon klassisches Kapitel aus dem Buch der der Ahrensburger Schildbürger komme, nämlich zum Poller in der Manhagener Allee, der Hörmann heißt und nicht nur beheizbar ist, sondern Hörmann der Poller ist auch versenkbar. Und genau das bleibt er sogar in der Zeit, wo er eigentlich ans Tageslicht kommen sollte – siehe das nebenstehende Beweisfoto von gestern gegen 16:00 Uhr, also zu einer Zeit, da der Poller die Straße hätte versperren sollen.

Ich blicke zurück: Was hat man in der städtischen Verwaltung gejammert über das Parken von Autos an dortiger Stelle, wo es verboten ist und wo die Stadt  gutes Bußgeld abkassieren konnte von Autofahrern, die das Verbot missachtet hatten. Und deshalb wurde Hörmann installiert, der beheiz- und versenkbare Poller. Doch seit Hörmann dort aufgestellt wurde, macht er immer wieder schlapp; und keine Sau  im Rathaus scheint das ernsthaft zu interessieren. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 30. August 2026

„Wein Ahrens“ jetzt nur noch mit Wein und ohne Ahrens. Und „Weißes Dinner“ sehr übersichtlich.

Wenn Ihnen mal zum Weinen zumute ist, dann warten Sie bitte noch ein wenig! Denn bald ist sie da, die neue „Wein Lounge Ahrensburg“ in der Manhagener Allee, wo ganz früher mal „Delikatessen Boy“ gewesen ist und zuletzt „Wein Ahrens“ residiert und resigniert hat. Das Ladenlokal wird zur Zeit noch renoviert; und dann eröffnet hier das neue Restaurant mit einer „sorgsam ausgewählten Auswahl“ an Speisen, Getränken und edlen Weinen. Und darauf sollten wir uns freuen, denn es wäre schade gewesen, wenn dort ein längerer Leerstand passiert wäre! Und ich persönlich bin neugierig auf die Speisekarte mit der ausgewählten Auswahl.

Und dann war heute in der Hagener Allee das „Weiße Dinner“. Als ich dort um 16 Uhr mit meiner mir Anvertrauten eingetroffen war, da war die Besetzung der Bänke schon recht übersichtlich – siehe die Abbildung rechts!

Da meine Frau und ich aber sowieso nicht outfitmäßig in memoriam  Roy Black gewandet waren, deshalb sind wir schon zuvor zum Mittagessen im „Myu Myu“ gewesen, dem einzigen mir bekannten Restaurant in Ahrensburg, das sein Mittagsangebot auch am Samstag auf der Speisekarte hat. Und noch ein Vorteil:  Im Gegensatz zum „Weißen Dinner“ in der Hagener Allee müssen Gäste im „Myu Myu“ ihre Speisen und Getränke nicht selber mitbringen. 😇 🥢 😍 Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 29. August 2026

Wie kommen Ahrensburger Konsumenten zu Kaufland und warum sollten sie das wollen?

In meinem Briefkasten fand ich einen Prospekt von Kaufland. Dieser Prospekt ist schreibe und lese 40 (vierzig!) Seiten stark, vollgefüllt mit Angeboten von der grünen Gurke bis zur Lederjacke, vom Dry Gin bis zum Bohrschrauber. Und alle Produkte sind im Preis gesenkt oder haben „Knüllerpreise“ noch und nöcher. 

Das Dumme ist nur: In Ahrensburg gibt es gar kein Kaufland. Also habe ich gegoogelt und erfahren: Die nächstgelegenen Filialen der Kette gibts in Oststeinbek, in Hamburg-Farmsen und in Bad Oldesloe. Was bedeutet: Auf die gesenkten Knüllerpeise von Kaufland kommt noch ein Aufschlag für die Spritkosten, die wegen der zu fahrenden Kilometer nicht unerheblich sind – siehe die Abbildung unten rechts!

Aber weil es in Ahrensburg keine Super- oder Discountermärkte gibt, werden Ahrensburger Verbraucher nach Oststeinbek, Hamburg-Farmsen oder Bad Oldesloe fahren. Nein, natürlich nicht mit dem Auto, sondern sie werden ihre grüne Gurke umweltfreundlich mit dem Lastenfahrrad einkaufen wie alle grünen Gurken das tun. 😇 Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 29. August 2026