Gemeinde Großhansdorf: Von der Nostalgie in der Grundschule bis zur Gegenwart in der Volkshochschule

Damit mir niemand nachsagen soll, dass ich keine gute Schulbildung genossen habe, zeige ich Ihnen heute mit dem nebenstehenden Foto die Grundschule Wöhrendamm in Großhansdorf, wo ich anno damals meine Bildung erlangt habe. Der Rektor zu jener Zeit war Herr Techen, dessen ältester Sohn Rolf als Fußballtorwart der 1. Herren vom SVG im Einsatz gewesen ist. Und meine Klassenlehrerin war Frau Kannabey, die ich geliebt habe, zumal ich ihr Lieblingsschüler gewesen bin. (Als der Unterricht einmal für eine Woche wegen Grippe ausgefallen war, da war ich sogar traurig, was mir später auf der Stormarnschule nicht passiert wäre!)

Die Grundschule am Wöhrendamm, die zu meiner Schulzeit noch mit dem „Aufbauzug“ bis zur Mittleren Reife geführt hat, die habe ich in liebevoller Erinnerung, zumal ich es dort einmal beim alljährlichen Vogelschießen zum Schützenkönig gebracht habe.

Eine andere Schule in Großhansdorf dagegen, die auf Szene Ahrensburg regelmäßig erwähnt wird mit ihren merkwürdigen Kursen, die hat sich jetzt schon wieder etwas Irrsinniges ausgedacht, über das der MARKT informiert: „Volkshochschule besucht die Bürger-Stiftung“. Gemeint ist damit aber nicht die Bürger-Stiftung Stormarn, sondern die BürgerStiftung Region Ahrensburg!

Zu diesem „Kursangebot“ (!) muss ich wohl keine Worte verlieren, weshalb ich die Meldung aus dem Anzeigeblatt einfach umrahmt habe mit symbolischer Illustration, wozu jeder Leser sich sein eigenes Bild ergänzend machen kann – wenn Sie Ihr Augenmerk bitte mal nach rechts richten wollen! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 5. April 2026

Der Osterspaziergang von Johann Wolfgang von Goethe

Vom Eise befreit sind Strom und Bäche
Durch des Frühlings holden, belebenden Blick;
Im Tale grünet Hoffnungsglück;
Der alte Winter, in seiner Schwäche,
Zog sich in rauhe Berge zurück.
Von dort her sendet er, fliehend, nur
Ohnmächtige Schauer körnigen Eises
In Streifen über die grünende Flur;

Aber die Sonne duldet kein Weißes,
Überall regt sich Bildung und Streben,
Alles will sie mit Farben beleben;
Doch an Blumen fehlt’s im Revier,
Sie nimmt geputzte Menschen dafür.
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Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 5. April 2026

Immobilien in „Hamburg, Ahrensburg“: Die Sparkasse Holstein arbeitet für ein dubioses Unternehmen! + UPDATE

Und heute noch ein kleines Ratespiel für Sie, meine lieben Mitbürger! Das Rätsel beginnt in der heutigen BILD-Zeitung, wo die Sparkasse Holstein eine ganzseitige Anzeige für den Verkauf von Immobilien geschaltet hat. Und das letzte Angebot auf der Seite findet man in „Hamburg, Ahrensburg“, und zwar: „Exklusive Neubauwohnungen im Quartier an der Reitbahn, 5 Stadthäuser, 2 bis 3 Zimmer, ca. 40 bis 117  m²  Wohnfl., Wohnungen bezugsfertig, hochwertige Ausstattung, Baujahr 2025 ab 299.000,– €“.

Für denjenigen Anzeigenleser, der fremd ist in der Stadt Ahrensburg, wirft das möglicherweise Fragen auf, die ich wie folgt zitiere: „Wenn die Wohnungen bereits seit Juni 2025 fertig und bezugsfähig sind – wieso um alles in der Stadt sind diese Wohnungen dann nicht schon längst verkauft bis zum letzten Quadratmeter? Gibt es in der Stadt Ahrensburg so viel freien Wohnungsraum auf dem Markt, dass die leeren Hütten und Stuben monatelang auf Käufer warten…?“

Und für die Eingeborenen von Ahrensburg stellt sich die Frage: Was ist denn mit dem Gebäude ganz rechts im Quartier, wo der sozial geförderte Wohnungsbau entstanden ist, bzw. entstanden sein sollte? Werden die dortigen 13 Wohnungen auch auf dem freien Markt angeboten und von der Sparkasse Holstein vermakelt? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 4. April 2026

Thema Flächennutzungsplan: Warum die Verwaltung der Stadt Ahrensburg die Unwahrheit gesagt hat

Warum muss der Blogger eigentlich alle Beiträge auf Szene Ahrensburg selber schreiben, zumal dann, wenn er sich in der Thematik nicht so gut auskennt wie ein Insider unserer Stadt! Zum Beispiel zum Thema „Flächennutzungsplan“. Und deshalb erscheint heute der Blog eines Bürgers, der aus persönlichen und verständlichen Gründen nicht genannt werden möchte, der aber dem Betreiber von Szene Ahrensburg persönlich bekannt ist. Alsdann, meine lieben Mitbürger, geben Sie acht!

Eckart von Münchhausen

„Meiner Meinung nach hat die Verwaltung der Stadt Ahrensburg bei der Vorlage 2026-007-2 die Unwahrheit gesagt, da dort behauptet wurde:

1. Wie im Sachverhalt dargestellt, ergeben sich durch neuerliche Anforderungen der Landesplanung erhebliche zeitliche, finanzielle und personelle Aufwände für eine weitere Bearbeitung des Flächennutzungsplans. Ein erfolgreicher Abschluss des Verfahrens ist selbst nach Umsetzung der geforderten Änderungen nicht sichergestellt und mit erheblichen Risiken verbunden. Daher wird das Verfahren zur Neuaufstellung des Flächennutzungsplans eingestellt.

2. Nach Einstellung des Verfahrens wird das Integrierte Städtebauliche Entwicklungskonzept (ISEK)  evaluiert und fortgeschrieben, um die zukünftigen Entwicklungsmöglichkeiten der Stadt Ahrensburg zu definieren. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 4. April 2026

Das geschlossene Café Gerads ist für unsere Familie kein Verlust mehr! 😀

Was für ein schönes Erlebnis! Das habe ich in dieser Woche gehabt, in der meine Frau ihren Geburtstag gefeiert hat. Und während wir seit Jahren zu jedem Familiengeburtstag die Geburtstagstorte aus dem Café Gerads geholt hatten, so ist das ja nun nicht mehr möglich, denn die Konditorei gibt es nur noch an der Fassade. (Und dazu das Schild einer Maklerin, dass das Haus zu verkaufen ist. Und die Erkenntnis: Dass die Kaufpreisforderung offensichtlich zu hoch ist.)

Aber zu meinem schönen Erlebnis: Unsere Tochter (16) hat für Mama nicht nur eine Schokoladen-Sahnequark-Mohn-Torte zum Geburtstag gebacken, sondern auch noch Zitronen- und Schokoladenkuchen! Und Ehrenwort. liebe Lesergemeinde: Besser hätte das Konditormeister Gerads auch nicht gemacht!

Das war für Mama natürlich die schönste Geburtstagsüberraschung gegen die mein Gold-Diamanten-Diadem voll abgefallen ist – bzw. wäre, wenn ich meine einem solchen Ding aus einem Laden angekommen wäre. 😉 Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 3. April 2026

Hamburger Abendblatt: 250 € Prämie für einen Waschbären…?

Waschbären sind in unserer Region zunehmend zu einem Problem geworden. Das Hamburger Abendblatt berichtet von „Plagegeistern“, die zwar süß aber nicht harmlos sind, weshalb Jäger immer mehr Waschbären erschießen. Und die Berichterstattung gipfelt in der dramatischen Fragestellung: „Bald Prämie für getötete Waschbären in Hamburg?“

Nun will das Hamburger Abendblatt seinen Lesern einen Bären aufbinden und setzt eine Prämie von 250 € aus für die Empfehlung, wo ein Waschbär zu töten wäre  – siehe die Abbildung!

Oder habe ich den Werbeflyer des Verlages in den falschen Hals bekommen, will meinen: Der lästige Waschbär ist in Wahrheit das neue Maskottchen vom Hamburger Abendblatt und steht für die Parole: „Immer wissen, was los ist“, womit der Waschbär gemeint ist, der  los ist? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 2. April 2026

Nachrichten & Notizen: * Hollywood im CCA * Neubau in der Manhagener Allee * Koffer am Rondeel * Panzer in der City * Einkaufswagen ohne Münze

Im City Center Ahrensburg (CCA) erinnert mich mehr und mehr an Hallywood, wo hinter Kulissen nix ist. Und hinter den Kulissenwänden im Parterre vom CCA ist auch ebenfalls tote Hose. Und was macht der Eigener dieser Geschäftsimmobilie wegen des Einnahmeverlustes? Er erhöht einfach die Mieten für die Läden, die noch geöffnet sind. Die Folge: Geschäftsinhaber stöhnen. Und noch mehr Leerstand folgt, denn nicht alle Mieter sind bereit, Mieten zu zahlen, die sich geschäftlich nicht mehr rechnen. Und so habe ich gehört, dass auch der Friseur CS Cut Style seinen Mietvertrag gekündigt haben soll. Gibts also bald eine neue Kulissenwand gegenüber vom Asia Grill?

Wer durch die Manhagener Allee geht, der sieht, dass das Baugerüst um den Neubau gegenüber von Fisch-Schloh inzwischen weg ist. Nun erkennt man das Gebäude, wo oben Wohnraum und unten Verkaufsraum erstellt wird. Und auf einer Tafel der Hinweis: „Neubau einer Wohneinrichtung für Menschen mit besonderen Bedürfnissen“. Ich bin neugierig, was und wer in die Ladenräume der Einkaufsstraße einziehen wird. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 2. April 2026

April! April! Elvira Maria Nickmann schickt Abendblatt-Leser in denselben!

Ich liebe Aprilscherze! Aber sie müssen schon gut gemacht sein, damit das Gegenüber auch darauf hereinfällt. Und so ein gelungener Jokus ist heute Elvira Maria Nickmann gelungen, der Stormarn-Redakteurin vom Hamburger Abendblatt: Sie hat den Rathaus-Pavillon abgebildet und darunter die Schlagzeile gesetzt: „Erfahrener Gastronom soll in Pavillon auf dem Ahrensburger Rathausplatz einziehen!“

Das muss der Leser sich wirklich mal auf der Zunge zergehen lassen: Erfahrener Gastronom für den Imbisstand auf einem Parkplatz, wo es bereits an Wochenmarkttagen zwei Imbissstände gibt und einen festen am Rande! Ein Gastronom, der sich in den Pavillon verirrt, der muss wirklich ein Loch in der Pfanne haben!

Ich halte mal fest, was man unter einem Gastronom versteht: „Gastwirt mit besonderen Kenntnissen auf dem Gebiet der Kochkunst und des Gaststättenwesens“. Wohlgemerkt: Kochkunst! Was bedeutet: Wenn der Gastwirt nicht selbst ein Kochkünstler ist, dann müsste er schon einen guten Küchenmeister engagieren. Und gute Köche sind heutzutage in der Gastronomie schwerlich zu bekommen und haben darum auch entsprechende Lohnforderungen. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 1. April 2026

Das Aufbrausen des Bürgers: Wohnmobile heute früh abgeschleppt zum Rathaus!

Seit einer Ewigkeit habe ich den Bürgermeister wieder und immer wieder darauf hingewiesen, dass Camper ihre Mobile auf dem Parkplatz in der Friedrich-Hebbel-Straße dauerhaft abstellen und damit den Autofahrern die wenigen dort vorhandenen Abstellplätze blockieren. Meine Bitten, Beschimpfungen und Vorschläge blieben im Rathaus unerhört, also genauso wie der Bürgermeister reagiert hat in seiner Sturheit und Unbelehrbarkeit.

Es gibt kein Schild auf dem Parkplatz in der Friedrich-Hebbel-Straße, dass dort keine Campingfahrzeuge dauerhaft abgestellt werden dürfen. Es gibt aber genauso wenig ein Schild vor dem Rathaus, dass dort keine Campingmobile dauerhaft abgestellt werden dürfen. Also habe ich mit Hilfe einer Abschleppfirma dafür gesorgt, dass Campingfahrzeuge von der Friedrich-Hebbel-Straße in die Manfred-Samusch-Straße abgeschleppt wurden – siehe Beweisfoto links von heute früh! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 1. April 2026

Die endlose Geschichte über Ahrensburger Straßen: Wilder als in Kurdistan!

Ich kenne Ahrensburg seit meiner Kindheit. Aber nie zuvor habe ich erkennen müssen, dass die Straßen unserer Stadt in so einem scheißlichen Zustand sind wie zur Zeit. Und das Schlimme ist: Da wurden z. B. vor wenigen Tagen in der Rantzaustraße die gröbsten Krater geflickt, was aber zur Folge hat: Auf der Straße hat man als Autofahrer nun das Gefühl, über ein Kopfsteinpflaster zu fahren, so hubbelig ist die Fahrbahn wegen der Flicken. Und optisch ergibt sich ein grausames Bild. Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Leiter vom Tiefbauamt sich auf den Weg gemacht und die Arbeiten der Straßenbauer vor Ort kontrolliert hat.

Und vor unserer Haustür gibt es Krater neben Krater, in denen sich das Regenwasser sammelt. Zum Glück ist ja wohl kein starker Frost mehr zu erwarten, aber viel Frust bei den Verkehrsteilnehmern.

Ja, ja, die Stadt hat Millionen Gelder ausgegeben für Ioki-hvv-hop und für einen Deppenkreisel, und für Parklets, und für so genannte „Imagefilme“ und für einen versenk- und beheizbaren Poller, für Fahrradbügel vor Abfallcontainern und nicht zuletzt für eine Großraumparkanlage für Fahrräder, die seit Bestehen leer vor sich hin steht – aber für Straßenpflege war offensichtlich kein Euro übrig und auch kein Mitarbeiter im Bauamt. Dadurch hat sich ein Schaden auf den Fahrbahnen ergeben, der viele Millionen Euro beträgt. Denn Flicken hilft wenig, eine Totalerneuerung ist nötig. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 31. März 2026