Gerade bin ich mit meiner Frau heimgekehrt aus Leipzig, wo wir zwei Tage lang verbracht haben. Leipzig ist die Geburtsstadt meines Mentors Hans Reimann, und der war auch der Grund für meinen Besuch in der berühmten Messestadt. Denn dort fand ein Vortragsabend statt, der mich interessiert hat – siehe die Abbildung links!
Wie ich bereits an derer Stelle auf Szene Ahrensburg berichtet habe, hat Hans Reimann seine letzten Lebensjahre in Schmalenbeck verbracht, wo er auch auf dem dortigen Friedhof seine letzte Ruhestätte gefunden hat. Reimann, den der Leipziger Verleger Dr. Mark Lehmstedt gestern in seinem Vortag als einen der bedeutendsten deutschen Schriftsteller bezeichnet hat, dieser Mann hat außer seinem Grab keine Spur in der Waldgemeinde Großhansdorf hinterlassen. Keine Straße wurde nach ihm benannt; nicht mal ein Weg wie in Ahrensburg der Weg im Gedenken an Waldemar Bonsels. Und bietet sich der nichtssagende Ihlendieksweg, wo Reimann gewohnt hat, nicht an, in Hans-Reimann-Weg umbenannt zu werden?!
Leider ist Reimann heute literarisch in Vergessenheit geraten. Der Grund dafür ist, dass seine Werke vorwiegend aktuelle Themen der damaligen Zeit behandelt haben, die heute vielen Menschen nichts mehr sagen. Zum Beispiel seine damals berühmten und vielgelesenen Parodien wie die auf Edgar Wallace mit dem Titel: „Männer, die im Keller husten“. Eine Neuauflage des Buches ist vor ein paar Jahren erschienen; aber da heute kaum noch jemand Edgar Wallace liest, können die Menschen auch mit der Parodie darauf wenig anfangen. Und so geht es leider vielen Werken von Hans Reimann – siehe auch „Evers“. eine Parodie, die damals hochgelobt worden war vom großen Kurt Tucholsky, der ein Fan seines Kollegen Hans Reimann gewesen ist. Weiterlesen











