Hallo Herr Bürgermeister Boege – hier sehen Sie die Lärmschutzwände für die S-Bahn!

Nein, Herr Bürgermeister, das, was Sie hier auf den Fotos sehen, das sind noch nicht die geplanten Lärmschutzwände in Ahrensburg, für die Sie so kräftig Sales Promotions machen, dass man schon fast glauben könnte, Sie würden dafür von der Bahn honoriert. Die Wände, die Sie links im Bilde sehen, stehen an  Hamburger S-Bahnhöfen. Und nein, diese Wände sind auch nicht semitransparent wie die von Ihnen propagierten, Herr Boege, aber mit der Graffiti wird man hinterher auch in Ahrensburg keinen Unterschied mehr sehen zu den Wänden in Hamburg.

Und nein, liebe Bürger von Ahrensburg, der Herr Boege hat auf meinen Blog vom 4. Juli 2026 keinen Kommentar abgegeben, sondern er hat reagiert mit dem Schweigen, wie man dieses von den Lämmern kennt. Wenn schon Social-Media, dann präsentiert sich der Herr Diplom-Mathematiker lieber selber auf Facebook. Weil er den amerikanischen Milliardär Mark Zuckerberg offensichtlich lieber mag als den Ahrensburger Bürger Harald Dzubilla, über den er gern schlecht redet. 😎 Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 9. Juli 2026

Ein Tropfen Satire zum Ahrensburger Weinfest: Trink, trink, Bürgerlein trink! Lass doch die Sorgen zuhaus‘!

Heute Abend beginnt das sogenannte „Ahrensburger Weinfest“, das in Wahrheit eine viertägige Promotion für Winzer ist, die von der Hamburger Agentur Bergmannsgruppe durchgeführt wird. Und mein Blog vom 5. Mai 2026 habe ich diesbezüglich überschrieben: „Promotion deutscher Winzer in Ahrensburg: Die Stadt gibt bis zu 6.200 Euro als Trinkgeld!“

Warum trägt die Stadt Ahrensburg mit soviel Steuergeld dazu bei, dass dieses mehrtägige Trinkgelage in der Stadt stattfindet? Können die Veranstalter das nicht allein finanzieren mit Hilfe der Besucher?

Für meine eigene Begründung muss ich etwas zurückblenden, und zwar rund 200 Jahre. Und damit komme ich zu einem Zitat des österreichischen Dramatikers und Schauspielers Johann Nepomuk (1801–1862), der in einem satirischen Satz den Zynismus und die Arroganz der damaligen Oberschicht gegenüber der einfachen Bevölkerung kritisiert hat mit dem berühmten Wort: „Streut Kaviar unter das Volk – damit der Pöbel ausrutscht!“ Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 9. Juli 2026

A. Klaus Korte, Stellv. Bürgermeister der Stadt Ahrensburg: Die Geschäfte der Verwaltung von Ahrensburg haben den Bürger nicht zu interessieren! 🤢

Wie Sie als Leser von Szene Ahrensburg wissen, finden Sie auf meinem Blog auch viele satirische Beiträge. Und manchmal erkennen Sie beim Lesen und Nachdenken auch, dass es sich dabei um Realsatire handelt. Und heute bekam ich eine E-Mail aus dem Rathaus. Nicht von Bürgermeister Eckart Boege, sondern vom A. Klaus Korte, Stellv. Bürgermeister der Stadt Ahrensburg. Und der CDU-Stadtverordnete schreibt mir auf dem Briefbogen unserer Stadt mit freundlichen Grüßen die Antworten auf meine Fragen zur Einwohnerfragestunde vom 29. Juni 2026.

Als ich das Schreiben gelesen hatte, wusste ich nicht, ob ich Tränen vergießen soll vor Lachen oder beim Weinen. Besonders die Antworten auf meine Fragen Nr. 5 uns 6 haben mich echt vom Hocker gehauen und zeigen das Elend, das in unserem Denkmal am Rathausplatz herrscht und immer wieder denken lässt an das historische Schilda, wo man das Licht mit Eimern ins Rathaus tragen wollte, weil man dort vergessen hatte, die Fenster einzubauen.

Jetzt wird mir auch klar, warum der Boegemeister gleich zu Beginn der Schulferien in Urlaub verduftet ist: Sein Stellvertreter ist als Bürgermeister noch naiver als der Bürgermeister, den die Ahrensburger in dieses Amt gewählt haben, denn sonst hätte er so einen Schmarren nicht unterschrieben und sogar noch abschicken lassen. Oder hat Korte nicht geahnt, dass sein Schreiben an die Öffentlichkeit kommt?

Also, meine lieben Mitbürger, lesen Sie selbst, was A. Klaus Korte beantworten „möchte“ (= Wunschform): Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 8. Juli 2026

Ahrensburg sucht einen Leiter für den Bürgerservice – also zum Beispiel mich! 👍

Nachdem ich Ihnen gerade gestern erzählt habe, dass ich mich bei der Stadtbücherei Ahrensburg nicht als Leiter derselben bewerben werde, da bekam ich von XING auch schon das nächste Angebot von der Stadt Ahrensburg, wenn Sie bitte mal einen scheuen Seitenblick nach links unten werfen wollen, liebe Mitbürger!

Hier sucht die Stadt Ahrensburg die „Leitung des Fachbereiches Bürgerservice“ und bietet dafür in Vollzeit 72.000 € bis 110.000 € an. Und wie Sie ja wissen, betreibe ich in Ahrensburg meinen Bürgerservice für die Stadt Ahrensburg schon im 17. Jahrgang, indem ich „Szene Ahrensburg“ editiere, das Blog, das Sie gerade unentgeltlich als Service lesen. Frage: Kennen Sie einen anderen Bürgerservice der Stadt Ahrensburg, dem Sie mehr vertrauen und verdanken als „Szene Ahrensburg“? ✌️

Wenn ich mich mit Ihrer Referenz bei der Stadt Ahrensburg bewerben würde, dann habe ich bestimmt gute Chancen, den ausgeschriebenen Job zu bekommen, denn welcher andere Bewerber könnte mit so einer Vorleistung aufwarten wie ich, der Blogger aus dem Schilda des Nordens?! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 8. Juli 2026

City Center Ahrensburg: „Die große Familien-Rallye“ für Doofe wie den Blogger von der Szene Ahrensburg

Heute Mittag bin ich zum Frischemarkt von REWE ins CCA gefahren, um Sushi und allerlei Sonstiges für die heimische Küche einzukaufen. Und ich parke dort natürlich in der Tiefgarage, weil das bequem ist und meistens auch freie Plätze vorhanden sind. Heute hatte ich allerdings im hinteren Bereich geparkt. So weit, so gut. Oder schlecht, wie Sie gleich lesen werden.

Hinter der Eingangstür im Keller zum CCA trat ich auf eine Werbefolie, auf der von einer großen „Familien-Rallye“ die Rede ist. Und „Shopping-Gutscheine im Gesamtwert von 1.000 €“ soll es auch geben, obwohl ich sicher bin: Keine Familie wird Shopping-Gutscheine in diesem Gesamtwert bekommen; was also soll diese alberne Werbeparole?! Und ich habe heute sowieso ohne meine Familie eingekauft, sodass ich an der Familien-Rallye nicht teilnehmen konnte – dachte ich jedenfalls. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 7. Juli 2026

XING hat einen spannenden Job für mich gefunden: Leitung der Stadtbücherei für 82.000 € 🤗

Ich habe gerade ein Angebot bekommen für einen neuen Job. Genauer: XING hat mir aus heiterem Himmel eine E-Mail geschickt mit dem Hinweis: „Hallo Harald, wir haben noch andere spannende Jobs für Dich gefunden.“ Und damit bekam ich ein Angebot der Stadt Ahrensburg für die „Leitung der Stadtbücherei Ahrensburg (m/w/d)“. Genauer: Das Angebot kam zweimal zusammen mit dem Unterschied: Einmal werden 47.000 € – 57.000 € angeboten, und das zweite Mal sogar 58.000 € – 82.000 € – wenn Sie mal einen Blick auf die nachstehende Abbildung werfen wollen.

Ich suche allerdings keinen Job und habe deshalb auch die Anzeigen nicht geöffnet. Genauso wie auch nicht die nachfolgenden Angebote aus anderen Städten und deren Stadtbüchereien. Denn ich habe ja meine eigene Bibliothek im Hause. Allerdings: Für 82.000 € im Monat 😇 könnte ich womöglich schwach werden, zumal Tanja Eicher aus der Verwaltung dann nicht meine Vorgesetzte wäre, sodass ich in der Stadtbücherei auch ein Bild wieder aufhängen würde, das besagte Tanja Eicher nach Art einer Gutsherrin dort hat abhängen lassen, weil sie offenbar nicht begriffen hatte, was die Künstlerin mit ihrem Werk zum Ausdruck bringt.

In meinem Blog vom 23. Juni 2026 habe ich Thomas Patzner darauf hingewiesen, dass sein alter Job in Ahrensburg wieder vakant ist. Aber ich befürchte, dass der Ahrensburger lieber in Lüneburg bleiben möchte, weil er von seiner Heimatstadt immer noch bedient ist – oder? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 7. Juli 2026

Sechs Fragen eines Bürgers an den Leiter der Verwaltung, mit denen Eckart Boege offensichtlich überfragt ist 🤐

Es war die letzte Versammlung der Stadtverordneten vor der Sommerpause, nämlich am 29. Juni 2026 im Marstall. Für die Einwohnerfragestunde hatte ich sechs Fragen an die Verwaltung eingereicht, und zwar bereits am 22. Juni 2026, also nicht bloß fünf Tage vorher wie gewünscht, sondern meine Fragen habe ich bereits eine Woche vor dem Meeting im Marstall per E-Mail abgeschickt, weil ich die Antworten am 29. Juni 2026 haben wollte, um dann auch live im Rededuell mit dem Bürgermeister darauf antworten zu können. Diese meine Fragen lauten wir folgt:

1. Wie konnte es passieren, dass der Bau des Kinos in der Bahnhofstraße noch nicht passiert ist; und was hat die Verwaltung bis heute dagegen unternommen, dass der Investor die Bürger der Stadt Ahrensburg belogen und betrogen hat?

2. Warum sind die Sozialwohnungen auf der Alten Reitbahn noch nicht bezogen? Und was hat die Stadt bis heute dagegen unternommen und mit welchem Erfolg?

3. Können Sie ausschließen, dass beim Verkauf des Areals Alte Reitbahn möglicherweise Korruption im Spiel gewesen ist, da ja bekanntlich ein deutlich höheres Preisgebot für das Grundstück von einem Ahrensburger Investor vorgelegen hat? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 6. Juli 2026

Könnte es sein, dass es im Waldemar-Bonsels-Weg einen Bienenstich 🐝 gibt…?

Vorab: Der Waldemar-Bonsels-Weg ist eine wichtige Verkehrsstraße in unserer Stadt, auf der Autos, Fahrräder und nicht zuletzt Busse (!) nebeneinander verkehren. Und dieser Verkehr ist zu einer Katastrophe geworden, sodass die Stadt beschlossen hat, hier endlich  tätig zu werden. Und zum Plan aus dem Rathaus gehört das Fällen von vielen der dort stehenden alten Linden. Dass dieses unnötig wäre, habe ich mit einem alternativen Konzept auf Szene Ahrensburg beschrieben, zu dem es von Mitgliedern der „Initiative Zukunft WBW“ bislang keinen Kommentar gibt.

Symbolbild für Natur, Frieden und Freundschaft: Waldemar Bonsels und Biene Maja

Und jetzt sind die lokalen Redaktionen von Hamburger Abendblatt und Stormarner Tageblatt in das Thema eingestiegen. Die Schreiber berichten über ein Konzept, das der Stadt von der Initiative vorgeschlagen wird. Und wenn ich diesen Vorschlag lese, dann sehe ich, dass dort anscheinend Egomanen am Wege vom Dichter der Biene Maja wohnen.

Nein, die dortigen Anwohner wollen nichts von ihren Vorgärten abgeben, um die Linden in der Straße zu retten und anderen Menschen den Weg zu erleichtern, sondern sie haben einen Plan, bei dem ihre Autos auch weiterhin am Straßenrand parken sollen. Und noch schlimmer: Es sollen dort nicht nur weiterhin Autos über dem Wurzelwerk der Linden parken, sondern es soll auch Parkmöglichkeiten auf der Fahrbahn geben.

Auf der Fahrbahn, liebe Mitbürger, also dort, wo Autos, Fahrräder und Busse fahren müssen, dort sollen allen Verkehrsteilnehmern auch noch Parkplätze in den Fahrweg gebaut werden, weil Anwohner es so möchten. Oder habe ich das aus den Zeitungsberichten falsch abgelesen…? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 5. Juli 2026

Bilder aus der City: Schnee von gestern, Parklet vorm toten Café und überlappende, abzudichtende Flächen

Gestern sah ich auf einem Plakat in der Hamburger Straße, dass dort schon wieder eine Einladung erfolgt zur „Informations- und Diskussionsveranstaltung“ in Sachen „Neugestaltung der Hamburger Straße“. Doch beim näheren Herantreten las ich, dass der Termin bereits am Donnerstag, dem 2. Juni 2026, gewesen ist. Was bedeutet: Nach einem Monat ist man im Rathaus noch immer nicht in der Lage, dieses Doppelplakat abzuräumen, über das Besucher der Hamburger Straße nur ihre Köpfe schütteln werden. Verwaltung als schlechtes Vorbild, denke ich.

Und in der Hamburger Straße das alte träurige Bild: Vor dem ehemaligen Ahrensburger Café Gerads, einer Ahrensburgensie, dort sieht es nach Monaten der Schließung immer noch traurig-gruselig aus. Das 15.000-Euro-Parklet vor dem Gebäude ist das Symbol für die Unfähigkeit zur Stadtgestaltung durch die Verwaltung. Und die Maklerin bietet das Geschäftshaus an wie sauer Bier. Da gibt’s zum einen die Probleme mit dem Verkauf wegen „Sanierungsgebiet“, zum anderen den Anblick für potentielle Käufer, der wahrlich nicht einladend ist.

Wer soll in diesem Haus wieder ein Café oder Restaurant eröffnen, wenn die Gäste dort nicht mehr parken oder wenigstens kurzfristig halten können?! Und eine Außengastronomie soll auch nur im Hinterhof passieren. So können die Bürger sich also mit ihrem mitgebrachtem Kaffee & Kuchen aufs Parklett schwingen und sich die dortigen Müllcontainer betrachten. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 4. Juli 2026

Warum Eckart Boege mich an Julian Nagelsmann denken lässt und an den Dichter Friedrich Rückert

Bürgermeister Eckart Boege ist so wahnsinnig stolz auf seine gewünschten semitransparenten Lärmschutzwände wie Julian Nagelsmann stolz gewesen ist nach seinem grandiosen Sieg über Curaçao. Ich hingegen warne vor den angekündigten Wänden genauso, wie ich vor dem Bau der S4 nach Ahrensburg warne. Schon als anfangs die sechs Meter hohen grünen Lärmschutzwände angekündigt worden waren, da habe ich dagegen protestiert. Und weil alles, was ich auf Szene Ahrensburg schreibe, unvergänglich ist, gebe ich an dieser Stelle einen Link auf meinen Blog vom 14. Juli 2017.

Wie Sie dort lesen und sehen können, habe ich bereits vor einem Jahrzehnt darauf hingewiesen, dass naturbegrünte Wände ökologisch besser sind für Mensch, Tier und Umwelt als Plastikwände. Und zehn Jahre später müsste auch der letzte Depp in der Stadt erkennen, dass große Hitze, wie wir diese gerade in Deutschland probeweise kennengelernt haben, für Kunststoffwände ein Non-Go ist und die Innenstadt womöglich zu einem Brutofen machen werden. (Und nicht zu vergessen: Graffiti!)

Aber wenn etwas den Bürgermeister vom Schilda des Nordens auszeichnet, dann ist es seine Sturheit. Dagegen kann ich als Bürger der Stadt immer wieder nur mein Lieblingszitat von Friedrich Rückert (1788–1866) bringen und also lautend: „Es sind die Weisen, die auf Irrtum zur Wahrheit reisen. Die bei dem Irrtum verharren, das sind die Narren.“ Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 4. Juli 2026