Glosse zum Wochenende: CDU-Fraktionsvorsitzender Wolfgang Schäfer verkündet Aufbruchstimmung in Ahrensburg! 🤡

In der Rubrik „Notdienste / aus der Region“ finden wir im MARKT die Parteienwerbekolumne, die an diesem Wochenende gefüllt wurde von Wolfgang Schäfer, gestern noch FDP und heute schon neuer Fraktionsvorsitzender der CDU in der Ahrensburger Stadtverordnetenversammlung. Seine Überschrift lautet: „Der Haushalt 2026 steht fest, die Haushaltskonsolidierung wartet bereits“, und zwar mit einem „!“ dahinter. Und aus der Kolumne habe ich das Fazit von Wolfgang Schäfer herausgehoben und also lautend:

„Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, legen wir das häufig beschriebene ‚Untergangsszenario‘ ad acta und lassen uns von einer positiv nach vorne gerichteten ‚Aufbruchstimmung‘ leiten. Die CDU-Fraktion wird hierzu ihren Beitrag leisten. Bitte sprechen Sie uns an.“ – siehe die Abbildung links!

Das klingt, als wäre der neue Ahrensburger CDU-Fraktionsvorsitzende durch die aktuelle Rede von seinem Parteifreund Friedrich Merz auf dem Parteitag der CDU inspiriert worden. Und ich, der gemeine Bürger von Ahrensburg, ich ahne schon, wie der Beitrag der Schäferschen CDU zum Aufbruch in Ahrensburg ausschauen wird. Einmal abgesehen von den Sparmaßnahmen, die Millionen aus der Kasse der Stadt retten werden, so stehen weitere Millionen von Bund und Land für das Stadtsäckel von Ahrensburg in Aussicht. Das bedeutet: Ahrensburg ist ausreichend finanziert für das, was da kommen soll. Zum Beispiel das neue Schulzentrum Am Heimgarten, wo die CDU garantiert, dass die veranschlagten Kosten von 115 Millionen Euro nicht überschritten werden und die Finanzierung solide gesichert ist. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 21. Februar 2026

Wer ist für die Gehwegreinigung beim ehemaligen Edeka-Markt zuständig?

Gehen Sie doch spaßeshalber mal auf die Homepage unserer Stadt in Sachen „Kino in Ahrensburg“. Spaßeshalber. Allerdings wird Ihnen der Spaß vergehen, wenn Sie in die Bahnhofstraße gehen, und zwar dort hin, wo früher einmal Edeka gewesen ist. Dort ist zwar immer noch Edeka, aber nur an der Fassade. Genutzt wird das gesamte Areal inzwischen allein von der Post für den Paketdienst DHL, der dort eine Station installiert hat, die vor Attraktivität nur so strahlt 😉 – siehe Abbildung unten rechts! Und: Es fällt auf, dass während der Schnee- und Eiszeit niemand den Gehweg gereinigt, bzw. gestreut hat. Es ist dieses ein Bürgersteig, der zum Bahnhof führt und daher von vielen Menschen begangen wird. Wer haftet, wenn dort jemand zu Schaden kommt…?

Dass die Stadt Ahrensburg den Kinopalast immer noch aktuell auf ihrer Homepage präsentiert, beweist mir, dass der Bürgermeister offensichtlich auch glaubt, dass Jahrmarkt im Himmel über Ahrensburg ist und dass er sogar noch eine zweite Amtszeit in der Stadt bekommen wird. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 20. Februar 2026

Mogelpackung: Das Hamburger Abendblatt hält seine Leser in Stormarn für blöd

Wie ich bereits berichtet habe, ist der Stormarn-Teil im Hamburger Abendblatt eine Mogelpackung. Weil der Leser zum selben Preis weniger Inhalt bekommt. Der Trick des Verlages: Man füllt die zwei Seiten nicht komplett mit redaktionellen Beiträgen, sondern man platziert darauf eine Eigenanzeige, aus der wir Leser erfahren: „Hamburg ist zum Verlieben“. Und diese Botschaft wird dann täglich wiederholt, weil wir Leser ja begriffssstutzig sind und täglich auf den Gruß des Murmeltieres warten. Wenn Sie einen Blick auf die Abbildungen von Seiten werfen, die von Montag bis heute in der Zeitung erschienen sind, dann wissen Sie, wovon ich schreibe:

Warum macht der Verlag das? Ganz einfach: Sparmaßnahmen. Man spart Reporter. Genauer: Für die Stormarn-Ausgabe hat man inzwischen die komplette Redaktionsmannschaft gespart, die früher einmal in der Großen Straße in Ahrensburg ansässig gewesen ist. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 20. Februar 2026

Mit KI bewiesen: Wie Bürgermeister Boege einen Erbschleicher unterstützt 🤮

Die BürgerStiftung Region Ahrensburg veranstaltet am 26. Februar 2026 schon wieder einen Informationsabend mit dem Thema: „Erbrecht und Testament“ – siehe die Abbildung unten links! Das Thema klingt neutral. Doch im Bilde sehen wir das Duo Dr. Michael Eckstein & Stefan Dehns: Der eine will ins Testament der Bürger mit seiner BürgerStiftung, der andere ist Rechtsanwalt, Notar und ständiger Helfershelfer des Bürgerstifters. Und damit die Veranstaltung auch einen seriös anmutenden Rahmen hat, findet sie statt in der altehrwürdigen Stormarnschule mit ausdrücklicher Billigung von Bürgermeister Eckart Boege.

Über die angeführte Vorführung habe ich in Vergangenheit schon wiederholt informiert und die Bürger gewarnt. Das geschah aufgrund des Textes, den die BürgerStiftung auf dem privaten Eckstein-Werbeportal veröffentlicht hat. Heute habe ich dazu einmal via Google die Künstliche Intelligenz bemüht, die auf dem Ahrensburg-Portal über „Erbrecht und Testament“ angezeigt wird, damit Sie eine neutrale Beurteilung zu der Erbschleicherveranstaltung im Gymnasium bekommen – wenn Sie Ihr Augenmerk bitte mal nach rechts unten richten und lesen wollen, was dort von Google über „Erbrecht und Testament BürgerStiftung“ veröffentlicht wird.

Wer also bis dato noch geglaubt hatte, die Veranstaltung wäre im Interesse der teilnehmenden Bürger, der wird hier eines Schlechteren belehrt: In Wahrheit betätigt sich der Pate von Ahrensburg dabei als Erbschleicher. Und damit Dr. Michael Eckstein die Namen und Adressen von potentiellen Erblassern rechtzeitig bekommt, müssen die sich bei der Stiftung zuvor mit Namen und Adresse anmelden, wenn sie teilnehmen wollen. Und das dürfen sie dann nur, wenn Dr. Eckstein es auch ausdrücklich bestätigt hat. Und für die Teilnahme an der Erbschleicherveranstaltung werden auch noch Spenden erbeten – wirklich!!! 😤 Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 19. Februar 2026

„Coming soon“: Neue Bilder in der alten Galerie Faerber. Und Eis ohne Kalorien im Eis-Café in der Großen Straße.

Dort, wo wir jahrzehntelang Bilder und Rahmen kaufen konnten, nämlich in der Galerie Faerber in der Hagener Allee, dort gibt es bald wieder Bilder. Aber nicht auf Leinwand und mit Rahmen, sondern es sind Bilder in die nackte Haut gestochen werden, denn es wird  dort ein Tattoo-Studio geben – siehe die Abbildung links! Also ein Dienstleistungsbetrieb, der nicht online ausgeübt werden kann.

Auf das ehemalige Eis-Café il Gelato in der Großen Straße wurden dagegen Anschläge verübt, und zwar per Plakat. Seit ewiger Zeit schon herrscht in dem Lokal ein Leerstand, und der Anblick ist trostlos und wahrlich kein schönes Bild in der City. Aber im Rathaus interessieren solch Potemkinsche Lokale niemanden; es gibt in der Ahrensburger Innenstadt noch weitere Ladenfassade, hinter denen tote Hose herrscht.

Wäre ich Bürgermeister, ich würde einen Antrag an die Stadtverordneten stellen, dass die Eigentümer von Häusern, wo Geschäftsinhaber ihre Läden aufgegeben haben, dafür sorgen müssen, dass die Fassaden kurzfristig bereinigt werden müssen, um Besucher, die in unsere Stadt kommen, nicht an der Nase herumzuführen mit Kulissen, die dort wie Grabsteine stehen. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 18. Februar 2026

Hamburger Abendblatt: Leser sollen aus dem Blechnapf fressen

Als ich den Blechnapf sah, den das Hamburger Abendblatt seinen Lesern anbietet, da dachte ich spontan an den berühmten Roman von Hans Fallada: „Wer einmal aus dem Blechnapf frisst“. In diesem Werk wird die Stigmatisierung und Ausgrenzung von Ex-Häftlingen thematisiert. „Hamburger Abendblatt Geschäftsstelle“ steht über dem Blechnapf, der mich zudem an das RTL-Dschungelcamp denken lässt, wo die Insassen auch aus einem Blechnapf fressen mussten, der nun den Abendblatt-Lesern zum Fraße angeboten wird für 21€/19€.

Mehr vom Hamburger Abendblatt: Im vergangenen Monat konnte man auf der Titelseite lesen: „Milka-Schokolade ist Mogelpackung des Jahres“. Dieses betraf das Jahr 2025. Und für das laufende Jahr habe ich für die Verbraucherzentrale Hamburg einen neuen Kandidaten für die „Mogelpackung des Jahres“. Es ist dieses das Hamburger Abendblatt, wo der Leser in Stormarn inhaltlich beschissen wird: Von den zwei Seiten, auf die der Stormarnteil bereits zusammengeschrumpft ist, da wird jetzt auch noch eine halbe Seite immer öfter belegt mit einer Anzeige.

Nein, es ist keine Anzeige von der Werbung treibenden Wirtschaft, sondern es ist eine Eigenanzeige vom Hamburger Abendblatt, mit der redaktioneller Raum gefüllt wird – siehe Abbildung rechts! Und der Leser bezahlt für weniger Redaktion den alten Preis. Das ist ein Beschiss von 25% weniger Inhalt. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 17. Februar 2026

Warum ich die KI korrigieren muss und Sie heute Abend nicht in die Stormarnschule gehen müssen

Ein Mitbürger hat mir eine E-Mail geschickt, der ein Resultat von Google angefügt ist, das mit KI entstanden ist. Die Frage, die der Mann an Google gestellt hatte, die lautet: „BürgerStiftung Ahrensburg vertrauenswürdig?“ Und der Fragesteller wollte von mir wissen: „Würden Sie das, was KI schreibt, auch so unterschreiben?“  siehe die Abbildung links!

Ich sah, las und stutzte. Und zwar über das, was dort mittels KI geantwortet wurde. Und ich muss die KI berichtigen mit meiner PI – also meiner persönlichen Intelligenz – und zwar wie folgt:

Die BürgerStiftung kann gar kein Gütesiegel von einem „Bürgerstiftungs-TÜV“ bekommen haben, weil es einen diesbezüglichen „TÜV“ garnicht gibt: Dieser „Bürgerstiftungs-TÜV“ ist eine Erfindung der BürgerSiftung Region Ahrensburg. Und zum „Engagement“ dieser Stiftung: Ich kann mich nicht mehr erinnern, wann die Bürger Stiftung Region Ahrensburg zuletzt einen „EhrenamtPreis“ verliehen hat, und wann es vergebene „Stipendien“ gewesen sind, was zudem auch noch eine Mehrzahl bedeuten würde. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 16. Februar 2026

Stört sich außer dem Blogger niemand an der dämlichen Verbindung U-Bahn Ahrensburg-West und Bus?

Was nützt dem Mensch ein Paar Schuhe, bei dem der eine der beiden Treter zwei Nummern zu klein ist? Diese Frage kam mir in den Sinn mit Blick auf den ÖPNV in Ahrensburg, und zwar auf den Busverkehr, der im Hamburger Verkehrsverbund (HVV) integriert ist, und wo Bürgermeister Eckart Boege stolz ist wie Bolle, dass die Busse in unserer Stadt alle mit E-Betrieb fahren.

Aber was nützt dem HVV-Kunden auch ein elektrisch betriebener Bus, wenn dieser vom U-Bahnhof Ahrensburg-West abfährt immer genau zwei Minuten, bevor der Mensch mit der U-Bahn aus Hamburg am U-Bahnhof eintrifft?! Und das ist nicht nur zu einer Zeit der Fall, sondern zu vielen Zeiten und regelmäßig. Und es ist nicht nur ein Bus, sondern es sind deren zwei, die am U-Bahnhof halten und immer genau dann abfahren, wenn sich die U-Bahn nähert – siehe Foto! Man könnte fast denken, dass die Busfahrer sich einen Spaß daraus machen, die Kunden an der Straße warten zu lassen. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 15. Februar 2026

Falschmeldung im MARKT: Die BürgerStiftung hat garnicht gespendet

Das Anzeigenblatt MARKT ist das Sprachrohr der BürgerStiftung Region Ahrensburg. Über jeden Pups, der von der Stiftung abgelassen wird, berichtet der MARKT in Wort und Bild, wie toll es gestunken hat. So auch an diesem Wochenende wieder mit der Überschrift: „Bürger-Stiftung spendet 3.00 Euro für Wohnbedarf“. Eine Meldung, die eine Ente ist, nämlich eine Falschmeldung.

Richtig ist: Nicht die BürgerStiftung hat gespendet, sondern die BürgerStiftung hat lediglich das Geld von Bürgern, die es in Wahrheit gespendet haben, nach wochenlanger Zwischenlagerung auf einem Haspa-Konto weitergeleitet. Aber nicht an eine gemeinnützige Hilfsorganisation, sondern an das Ahrensburger Sozialkaufhaus, also eine kommerzielle Einrichtung in unserer Stadt. 

Allein die Behauptung der BürgerStiftung, dass Ältere, Familien und Alleinerziehende in Ahrensburg kein eigenes Bett haben, erscheint mir höchst unglaubwürdig. Es würde bedeuten, dass z. B. der Fachdienst Soziale Hilfen und Wohnungsangelegenheiten in der Ahrensburger Verwaltung seinen Aufgaben nicht nachkommt. Was sagt also der Bürgermeister zu dieser Behauptung der BürgerSiftung im Anzeigenblatt MARKT?

Die BürgerStiftung Region Ahrensburg schmückt sich meiner Meinung nach mit fremden Federn. Und die Geschäftsführerin der Stiftung grinst über alle Backen. Und ich frage mich: Wird Carmen Lau für ihren eigenen Lebensunterhalt von Geldern der Stiftung bezahlt oder arbeitet sie dort ehrenamtlich…? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 14. Februar 2026

Ein Gütesiegel ist nur soviel wert, wie die Güte der Jury, die es vergibt

Die Deutsche Stiftung Völkerverständigung in Ahrensburg (Kreis Stormarn) hat ein Gütesiegel vergeben. Sogar mehnrfach. Die Stiftung erklärt dazu: „Das Gütesiegel vergeben wir an qualifizierte Austauschorganisationen für Auslandsaufenthalte junger Menschen. Das Gütesiegel wird jährlich vergeben, unter Berücksichtigung der Erfahrungen des letzten Jahres. Es gibt damit den aktuellen Stand wieder.“

Dazu muss man wissen: In Deutschland darf grundsätzlich jeder ein Gütesiegel vergeben. Darum sind die meisten Gütesiegel auch pures Lametta. Immerhin gibt es rechtliche Grenzen: Laut BGH-Rechtsprechung müssen Gütesiegel, auch wenn sie von nicht-unabhängigen Stellen (z. B. Verbänden) vergeben werden, auf objektiven Kriterien beruhen und dürfen nicht zur Irreführung von Verbrauchern führen.

Wie verhält es sich dabei mit dem Gütesiegel der Deutschen Stiftung Völkerverständigung? Wer entscheidet dort über die Vergabe eines Gütesiegels? Welche Fachleute sitzen in der Jury, die Entscheidungen trifft, welche Institutionen und Personen das Siegel erhalten sollen und mit welchen nachvollziehbaren Begründungen? Die Stiftung teilt mit: „Die ausgezeichneten Austauschorganisationen und die Einzelheiten und Kriterien zur Vergabe des Gütesiegels sind hier zu finden.“ Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 14. Februar 2026