Mel Ramos, der weltberühmte Pop-Artist, hat sich von der Welt verabschiedet. Seine Werke werden ewig leben.

Mel Ramos (1935–2018) ist am vergangenen Sonntag überraschend an einem Herzinfarkt in Kalifornien gestorben. Noch im vergangenen Monat war der weltberühmte Künstler zu Besuch in Hamburg, wo er eine Ausstellung in der Galerie von Thomas Levy eröffnet hat.

Mel-Ramos-Galerie

Der US-Amerikaner Mel Ramos war einer der weltweit bedeutendsten Vertreter der Pop-Art. Berühmt wurde er in den 1960er Jahren mit seinen „Commercial Pin-ups“:  Persiflagen auf die amerikanische Werbung. Auf den Gemälden zeigt Ramos seine Pin-Up-Girls mit riesengroßen Produkten  – siehe Abbildungen links!

Zusammen mit Roy Liechtenstein, Andy Warhol, Keith Haring, Allen Jones und David Hockney gehörte Mel Ramos zu den größten Vertretern der internationalen Pop-Art. Von 1966 bis 1997 lehrte der Künstler als Professor für Malerei an der California State University in Hayward. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 20. Oktober 2018

Kino: Ein Interessenvertreter auf sozialem Netzwerk

Es ist schon recht putzig, was man in Diskussionen auf Facebook so alles erleben kann. In einem Forum über Ahrensburg wird zum Beispiel das geplante Kino am Regionalbahnhof diskutiert, nachdem das „Paradiso“ in Bargteheide zum Jahresende schließen will. Und in diese Diskussion auf Facebook hat sich auch Wolfgang Schug eingeschaltet.

Besagter Wolfgang Schug plädiert vehement für ein Kino in Ahrensburg, erzählt den Bürgern auf Facebook von der rasant gestiegenen Einwohnerzahl unserer Stadt, seitdem das Kino „Mini & Maxi“ geschlossen hat, und berichtet von der wirtschaftlichen Bedeutung des Standortes Ahrensburg bezogen auf potentielle Kino-Besucher. Ich zitiere aus der Diskussion einen Passus von Wolfgang Schug im Original-Wortlaut:

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Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 20. Oktober 2018

Donni, donni aber auch: Die Abendblatt-Redaktion will tatsächlich mit einer Marketing-Expertin gesprochen haben!

Thema: Kino gegen Alte Reitbahn oder gar nichts. Das 3. Buch Abendblatt bleibt dran. Nachdem ich gestern auf den Erpressungsversuch des Investors hingewiesen habe, schreibt die Stormarnteil-Redaktion heute: „Kino für Ahrensburg: Politiker rügen Drohung des Investors“. Trotz dieser Drohung will man aber fröhlich weiter verhandeln und hofft auch noch auf eine gütliche Einigung.

aus: Hamburger Abendblatt

Und damit komme ich zum Knallbonbon des Tages. Wir lesen in der Unterzeile des Beitrages: „Marketing-Expertin: Kino ist wichtig für die Stadt“. Daraufhin habe ich den Artikel noch einmal durchgelesen und danach gesucht, wer diese „Marketing-Expertin“ denn wohl ist. Aber: Fehlanzeige.

Stattdessen wird Angeika Andres zitiert. Das ist eine Architektin, die früher mal Leiterin des Bauamtes gewesen ist. Und diese Dame leidet leitet seit 4 (vier) Jahren gegen fürstliche Bezahlung die sogenannte „Stabsstelle für strategische Stadtentwicklung“, wurde in einen Container abgeschoben und ist für das Stadtmarketing von Ahrensburg zuständig. Seit 4 (vier) Jahren. Ein Stadtmarketing für Ahrensburg gibt es allerdings bis heute nicht, weil Angelika Andres noch nie im Leben etwas mit Stadtmarketing am Hut gehabt hat; und die Verwaltung hat ihre Aufgaben deshalb an freie Berater übertragen  – honorarpflichtig, versteht sich. Und ihr Nichtwissen beweist die Architektin auch mit ihren filmreifen Kino-Worten, die vom 3. Buch Abendblatt veröffentlicht werden und wie folgt lauten: Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 19. Oktober 2018

Homepage Ahrensburg: Erinnerungen & Symbolisches

Auf der Homepage der Stadt Ahrensburg gibt es auch viele Fotos. Symbolbilder aus unserer Stadt. Und ein besonders bemerkenswertes Foto finden Sie auf der Seite „Politik“, wo Sie sich über die Selbstverwaltung unserer Stadt informieren können.

Bemerkenswert ist das Foto, das aus einer Stadtverordneten-Versammlung im Marstall stammt, deshalb, weil dort so viele Bürger versammelt sind, wie es dieses nur alle Jubeljahre einmal passiert. (Normalerweise haben sich dort bei jeder Versammlung nur ein Dutzend gemeiner Bürger eingefunden.) Deshalb musste die Verwaltung auch weit zurückgreifen, um so ein Foto zu finden. Die Aufnahme stammt  aus der Zeit, als Tobias Koch (CDU) noch Fraktionschef seiner Partei in Ahrensburg gewesen ist. Seit Juni ist er bereits in Kiel, wo er heute als Fraktionsvorsitzender der CDU im Landtag tätig ist. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 19. Oktober 2018

Heute wieder großes Kino im 3. Buch Abendblatt! Regie: Der Ahrensburger Stadtschauspieler Ralph Klingel-Domdey!

Wenn es darum geht, dass Ahrensburg sich von einem Investor erpressen lassen und ein wertvolles städtisches Grundstück unter Wert verkaufen soll, weil der Käufer mit einem Kino am Bahnhof ködert, dann ist das immer wieder ein aktuelles Thema für das 3. Buch Abendblatt. So auch jetzt, wo der redaktionelle Aufhänger die Schließung des Kinos in Bargteheide ist.

aus: Hamburger Abendblatt

Und welcher Name taucht dann sofort wieder in der Berichterstattung auf? Richtig: Ralph Klingel-Domdey, ehemaliger Redaktionsleiter, der heute der Stormarn-Redaktion schon lange nicht mehr direkt angehört. Und dieser Mann ist seit Jahren ein erklärter Fan von einem Kino in Ahrensburg, koste es die Stadt, was es wolle.

Und dann wird’s putzig: Die vom Kino-Betreiber in Bargteheide mit wirtschaftlicher Misere begründete Schließung „bedeutet Auftrieb für die Besucherzahl-Prognose in Ahrensburg“, frohlockt Mathias Kemme, „designierter Kino-Betreiber in Ahrensburg“, heute im 3. Buch Abendblatt.

Ich zitiere: „Dort wird mit mindestens 150.000 Kinofans pro Jahr gerechnet. Das Einzugsgebiet umfasse Bargteheide, Delingsdorf, Großhansdorf, Ammersbek und zusätzlich die Hamburger Stadtteile Volksdorf, Sasel, Duvenstedt sowie Meiendorf und Rahlstedt.“

Was bedeutet diese Rechnung? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 18. Oktober 2018

Schiedsamt Ahrensburg: Diskriminierung älterer Menschen von Amts wegen

Im 3. Buch Abendblatt lesen wir heute eine Meldung, in der mal wieder das Wichtigste verschwiegen wird. Denn hinter dieser Meldung steht die Diskriminierung älterer Menschen in der Stadt Ahrensburg, ohne dass die Redaktion darauf hinweist.

Wir lesen, dass die Stadt Ahrensburg neue Schiedspersonen sucht. Als einzige Bedingung für dieses Amt nennt die Zeitung das Alter und den Wohnort der Schiedspersonen: Sie „müssen mindestens 30 Jahre alt sein und in Ahrensburg wohnen“. Und dabei unterschlägt Schreiberin Janina Dietrich etwas sehr Wesentliches.

So muss die Schiedsperson auch nach ihrer Persönlichkeit und ihren Fähigkeiten für das Amt geeignet sein. Es dürfen keine Umstände in der Person liegen, die sie zur Führung dieses Amtes ungeeignet machen – zum Beispiel Vorstrafen. Und das Wichtigste: Die Person darf das 71. Lebensjahr noch nicht erreicht haben. Und das ist ein klarer Fall von Altersdiskrimierung in Schleswig Holstein. (In Hessen z. B. gilt die Altersgrenze von 76 Jahren; und in manchen Bundesländern gibt es vernünftigerweise überhaupt keine Altersbegrenzung.) Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 18. Oktober 2018

Brötchen sollen in Ahrensburg bald ohne städtische Gebühr verkauft werden – hoffentlich!

Na siehste wohl: Plötzlich ist die „Brötchentaste“ im Gespräch in Ahrensburg, und zwar bei den Politikern in unserer Stadt! Dem 3. Buch Abendblatt entnehmen wir heute die erfreuliche Botschaft: „Die CDU hat das Thema Brötchentaste auf die Tagesordnung des Bauausschusses setzen lassen. Sie möchte, dass Bürger künftig 20 Minuten kostenfrei im Stadtgebiet parken können. Die Verwaltung der Schlossstadt solle Verschläge zur Umsetzung der Brötchentaste ausarbeiten, heißt es im Antrag der Christdemokraten.“

Brötchenkauf bald ohne Gebühr…?

Und wie kommt die liebe CDU plötzlich dazu, aus heiterem Himmel so mir nix, dir nix das Thema „Brötchentaste“ auf die Tagesordnung zu setzen? Wenn ich mal eine Mutmaßung anstellen darf: Vor vier Wochen habe ich einen Blog-Eintrag überschrieben mit der Frage: „Was kann Bargteheide, was Ahrensburg nicht kann?“ Und der letzte Absatz lautet hier:

„Und was kann Bargteheide noch besser als Ahrensburg? Bekannt ist, dass in Bargteheide kostenloses Parken mit Parkscheibe möglich ist, was Ahrensburger Stadtverordnete mit Mehrheit ablehnen. Nicht mal ’ne Brötchentaste gönnen sie uns, diese Geldgeier. Und eine Begründung dafür schulden Sie uns Autofahrern auch.

Geldgeier? Keine Begründung? Das wollten sich die Damen und Herren aus der CDU-Fraktion nicht an den Kopf werfen lassen. Und sie haben unverzüglich nach einer Begründung gesucht, warum Autofahrer in Ahrensburg nicht die Möglichkeit haben, fürs Brötchen holen oder Brief zur Post bringen eine Parkzeit von 20 Minuten gratis zu bekommen.  Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 18. Oktober 2018

MARKT: Lokales Anzeigenblatt mit Grenzüberschreitung

Immer wieder drollig ist die häufige Beobachtung: Der Verlag vom MARKT lässt uns das Anzeigenblatt in unsere Briefkästen stecken. So wie auch heute wieder, wo wir die „Ausgabe für: Ahrensburg und Umgebung“ finden. Und im Innenteil vom MARKT finden wir immer die Buttons verteilt, auf denen wir lesen: „Hier leb‘ ich, hier kauf‘ ich.“

Und was tut der MARKT dagegen? Der MARKT bietet seinen Inserenten in Ahrensburg und Umgebung keinen Konkurrenzausschluss. Was meint: Für den Verlag zählt auch Hamburg zur Umgebung von Ahrensburg, sodass auch Hamburger Geschäfte in Ahrensburg werben dürfen. Allerdings: Diese Ausgabe vom MARKT wird in Hamburg gar nicht verteilt!

Wenn also das Alstertal Einkaufszentrum die Ahrensburger zum Einkaufen nach Hamburg einlädt, nämlich zur „Alstertal Late Night“, dann bedeutet das: Die Leser vom MARKT sollen nicht dort kaufen, wo sie leben, also vor Ort in Ahrensburg, sondern sie sollen in eine naheliegende Großstadt reisen und dort ihre Einkaufstaschen füllen. Und das empfinde ich nicht als fair gegenüber den Ahrensburger Läden, die im MARKT ihre Werbung schalten und dem Verlag damit die kostenlose Verteilung des Blattes ermöglichen.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 17. Oktober 2018

Stadtverordnete: Entscheidung bereits vor Abstimmung…?

Es ist schon gerecht, wenn die Ausbaubeiträge für Straßen bei Grunderneuerung nicht mehr von der Stadt bei den Anliegern kassiert werden. Denn Straßen dienen dem Gemeinnutz. In diesem Sinne sollten Sie lesen, was der CDU-Stadtverordnete Eckehard Knoll dazu in der Politiker-Werbekolumne im MARKT berichtet.

aus: Anzeigenblatt MARKT

Und wenn Sie das lesen, dann erfahren Sie dort auch, wie Politik in Ahrensburg funktioniert. Eckehard Knoll: „Die Ahrensburger CDU hat entsprechend ihrem Wahlprogramm nunmehr einen Antrag zur umgehenden Abschaffung der Straßenausbaubeiträge in den Bau- und Planungsausschuss sowie anschließend in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht.“ Und der CDU-Stadtverordnete in Wunschdenken: „Es wäre wünschenswert, wenn diese pragmatische, bürgerfreundliche und zukunftsweisende Initiative im November eine breite politische Mehrheit finden könnte.“

Wie gesagt: Im November 2018 soll die Abstimmung mit der von Knoll erhofften Mehrheit stattfinden! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 17. Oktober 2018

In Ahrensburg gibt es ein Restaurant, wo der Gast nicht nur für seinen Verzehr zahlt sondern auch noch Eintrittsgeld

Sie haben richtig gelesen: In Ahrensburg gibt es tatsächlich ein Restaurant, wo der Gast bei seiner Bestellung von Speisen und Getränken auch noch Eintrittsgeld für das Restaurant bezahlen muss. Genau: 10,90 Euro. Und dieses Geld wird nicht etwa auf den Verzehr angerechnet, oder es findet im Lokal etwas Besonderes statt wie zum Beispiel ein musikalisches Event, sondern es gibt dort nur etwas zu essen und zu trinken. Und das muss man sich auch noch selber von der Theke an den Tisch holen, denn es ist ein Selbstbedienungsrestaurant.

Gestern war das Lokal so gut wie leer, obwohl Mittagszeit gewesen ist, als ich mit zwei Kids dort gewesen sind. Der Ort des Geschehens: Indoo Park, Ewige Weide 1 in 22926 Ahrensburg – siehe die Abbildung links!

Für jedes Kind habe ich 10,90 Euro Eintritt bezahlt. Das war aber nicht für das Restaurant, sondern für den Spiel-Park. Und die 10,90 Euro, die ich für mich bezahlt habe, waren der Eintritt für das Restaurant – siehe auch die nachstehende Quittung! – denn ich war nur im Restaurant und weder auf der Rutsche, noch auf dem Klettergerüst oder auf der Seilbahn. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 17. Oktober 2018