Die Bemühungen einer Bürgerinitiative im Waldemar-Bonsels-Weg zur Rettung dieser Lindenalle sind weitergegangen. Nach einer Informationsveranstaltung mit der Stadt im Peter-Rantzau-Haus, bei der ein städtischer Beamter den Bürgern erklärt hat, dass es nur so funktioniert wie die Verwaltung es möchte und weshalb die Linden genauso alternativlos unter die Kettensäge kommen müssen wie dereinst in der Hamburger Straße, da haben die Bürger nicht aufgegeben und in dieser Woche eine neue Veranstaltung im Alfred-Rust-Saal gemacht. Der Witz: Das Abendblatt hat am Dienstag auf die Veranstaltung am Montag hingewiesen, die zudem in einem „Multifunktionsraum“ der Selma-Lagerlöf-Gemeinschaftsschule stattfinden sollte, den kein Bürger als solchen kennt.
Ich war in keiner der Veranstaltungen. Zum einen, weil ich bereits lange zuvor den Vorschlag gemacht hatte, dass die Anwohner der Straße einen kleinen Streifen ihres Grundstücks zwecks Gehwegverbreiterung an die Stadt verkaufen sollen zum „Linden-Retter-Preis“. Und zum anderen, weil mein Wunsch, dass die Anwohner im Waldemar-Bonsels-Weg ihre Autos freiwillig nicht mehr auf der Fahrbahn parken sollen, keinen Zuspruch bei der Initiative gefunden hat. (Alternative: Die Stadt verhängt in der engen und ständig zugeparkten Straße ein Parkverbot wie auch in der Fritz-Reuter-Straße.)
Warum ich diesen Blog schreibe? Weil ich mich gewundert habe, dass in der ganzen Diskussion um Straße und Linden in der Berichterstattung kein Wort des zur Zeit noch amtierenden Bürgermeisters zu hören oder zu lesen gewesen ist – jedenfalls habe ich davon nichts bemerkt. Ist der Leiter der Verwaltung in den beiden Veranstaltungen womöglich garnicht anwesend gewesen…? Weiterlesen












