Archiv für den Monat: Juli 2019

Schier unglaublich: Trickbetrug mit Hilfe einer Bank

Das 3. Buch Abendblatt macht heute auf mit einem Trickbetrug und der Überschrift: „Verbrecher prellen Ahrensburger Senior um Zehntausende Euro“. Und der Leser erfährt: „Das schier Unglaubliche: Der Senior sollte den fünfstelligen Betrag am Gartenzaun deponieren, kam dieser Aufforderung tatsächlich nach.“ 

Abbildung frei nach Abendblatt

Das „schier Unglaubliche“ ist für mich keineswegs, dass ein Mann mit 91 Jahren nicht mehr klar denken kann. Das fängt bei manchen Menschen schon in sehr viel früherem Alter an. Das schier Unglaubliche ist in meinen Augen, dass der Mann zu seiner Bank geht und dort alles Geld von seinem Konto abhebt…

…und kein Mitarbeiter der Bank stutzig wird!

Die Zeitung berichtet, dass der Greis einen „fünfstelligen Betrag“ abgehoben hat. In anderen Betrugsfällen las man von zigtausend Euro. So viel Geld bekommt man nicht aus einem Automaten. Wie dumm unerfahren muss also ein/e Bankangestellte/r sein, dass in ihrem/seinem Kopf nicht alle Alarmglocken klingeln, wenn ein 91jähriger Kunde kommt und plötzlich sein Konto fünfstellig in bar abräumt! Gibt es bei einer Bank keine Sorgfaltspflicht den Kunden gegenüber? Es gäbe meiner Meinung nach durchaus die Möglichkeit, dem Kunden zu sagen, man habe im Moment nicht soviel Geld im Tresor und er möge doch bitte in einer Stunde noch einmal kommen. Und in dieser Stunde kann die Polizei zur Überwachung eingeschaltet werden. Denn: Es geht in solchem Fall nicht um Peanuts. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 31. Juli 2019

Spökenkiekerei: Online-Wetterdienste

Am vergangenen Sonntag wollten wir einen Ausflug machen. Aber auf dem Ahrensburg-Portal war zu lesen: „Nachmittags steigt die Wahrscheinlichkeit von Sommergewittern. Die Regenwahrscheinlichkeit liegt bei 80%.“ Das klang gar nicht gut, und weshalb wir sind lieber daheim geblieben sind. Und hier konnten wir erleben: Kein Sommergewitter, kein Regen, sondern Sonne bis zum Untergang.

Zeichnung: Peter Butschkow

Und damit bin ich beim Thema „Wettervorhersage im Internet“. In meinen Augen und nach meinen Erfahrungen ist das der größte Quatsch, was Wetter.de oder Wetter.com dort praktizieren! Wer sich auf die Meldungen dieser Portale verlässt, ist verlassen und kann nach Sonnenansage alsbald im Regen stehen.

Noch vor zwei Tagen gaben die Wetterdienste bekannt, dass heute, also am Dienstag, mit Sonne zu rechnen ist, und zwar am Timmendorfer Strand. Deshalb wollten wir heute eigentlich dort hinfahren. Aber der erneute Blick auf die Vorhersage: bedeckter Himmel und leichte Regenschauer – siehe die Abbildung unten! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 30. Juli 2019

Von der „Gegnerlist“ eines Anwalts aus Rahlstedt

Ein Rechtsanwalt kann nicht in allen Rechtsfragen helfen, dazu ist die Rechtslage zu vielseitig. Und deshalb haben sich Rechtsanwälte in aller Regel spezialisiert auf eine Auswahl von Rechten. Und weil ich kürzlich in einem Blogeintrag gefragt hatte, ob es in Ahrensburg vielleicht einen Anwalt für Urheberrecht gibt, bekam ich von einem Leser die Antwort: „In Ahrensburg kenne ich keinen, aber im nicht weit entfernten Rahlstedt gibt es einen solchen.“

Ich habe mir die Homepage dieses Anwalts angeschaut und las dort: * allgemeines Zivilrecht * Internetrecht * Urheberrecht * Verwaltungsrecht * Strafrecht. Außerdem: Forderungseinzug, also die Durchführung des Mahnverfahrens und der Zwangsvollstreckung.

Doch nicht genug damit, man erfährt: „Sie können sich aber natürlich auch an mich wenden, wenn Ihr Problem nicht zu den zuvor genannten Rechtsbereichen gehört.“ Also ein Universalrechtsgelehrter. (In der Medizin würde man von einem Doktor Allwissend reden.) Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 29. Juli 2019

Mit einer Verpackung wird nicht nur die Ware eingewickelt, sondern auch der Kunde

Ja, liebe Mitbürger, ich weiß natürlich, dass Kartoffelchips nicht gesund sind. Aber sie schmecken uns wie vieles, was ungesund ist. Und als ich eine Tüte Chips gesehen habe mit so schönen Worten wie „Eldorada“ und „Amica“ und dem Hinweis: „con Olio di Olivia“ mit der Ergänzung, dass die Dinger um 30% fettreduziert sind, da hat mich die Packung auch schon überlistet. „Man gönnt sich ja sonst nichts“, flüsterte der geheime Verführer in mein Ohr. Und so legte ich gehorsam die Chips in meinen Einkaufswagen.

Aber wie es so häufig auf den Verpackungen ist: Der Konsument sollte auch das Kleingedruckte lesen, wenn er ein neues Produkt entdeckt hat! Ich habe das dummerweise erst zuhause getan. Und im Kleingedruckten steht u. a. auch in deutscher Sprache: „Zutaten: Kartoffeln, Pflanzenöle (90% Sonnenblumenöl, 10% Olivenöl), Salz. Ohne Gluten.“ Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 28. Juli 2019

Warum ist das CCA auch nach 10 Jahren immer noch provinziell?

Was versteht man unter einem Einkaufszentrum bzw. Shopping-Center? Das Gabler Wirtschaftslexikon definiert ein Shopping-Center wie folgt: „Räumliche Konzentration von Einzelhandels- und Dienstleistungsbetrieben (z.B. Warenhaus, Supermarkt, Textilgeschäft, Bankfiliale, Reiseveranstalter, Gaststätte, Reinigung, Kino, Arztpraxis u.a.“ Betrachten wir unter diesem Gesichtspunkt das City Center Ahrensburg, kurz CCA genannt, dann fehlt dort noch so einiges, um sich als Einkaufszentrum darzustellen. Aber was noch nicht ist, kann ja noch kommen.

Deutlich erkennbar: sky, Bonita und kein Friseur

Was im CCA aber vorrangig fehlt, das ist ein/e Center-Manager/in. Also jemand, der ein Auge aufs Ganze hat. Und das ist beim CCA nicht erkennbar. Hierzu ein paar Corpora Delicti:

Schon seit längerer Zeit gibt es dort keinen sky-Supermarkt mehr, aber im Begrüßungsbild auf der Homepage wird er gezeigt – siehe Abbildung links! (Ob Rewe das wohl lustig findet?) Und an anderer Stelle lesen wir: Wenn Sie Kunde von Sky-Lebensmittel sind, erhalten Sie bei Vorgabe des Kassenbeleges eine Stunde Parken gratis. Ja, wenn… 😉 Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 27. Juli 2019

Wenn Sie mal wieder zu sich selbst finden wollen und richtig durchatmen möchten: Gehen Sie ins Kloster!

Der Arbeitsalltag ist häufig sehr stressig. Das gilt nicht zuletzt auch für die Mitarbeiter vom 3. Buch Abendblatt. Und wo finden die Reporter dann wieder zu sich selbst? Sie finden sich, wo sie hingehen, nämlich dort, wo Tausende ihre Ruhe finden und mal so richtig durchatmen können, und zwar im Kloster Nütschau.

Zitate aus Hamburger Abendblatt 

Gestern lasen wir den großen Bericht im Blatt, der überschrieben war: „Wie Sie im Kloster mal so richtig durchatmen können“. Und schon im August 2016 las man den Beitrag: „Ein Tag im Kloster: Wo Menschen zu sich selbst finden“. Im April 2018 erfuhr der Leser dann die frohe Botschaft: „Kloster Nütschau öffnet zum Tag des offenen Klosters“, und im November desselben Jahres schrieb die Redaktion: „Kloster Nütschau – wo Tausende Ruhe finden“. Und zwischen all diesen Berichten gab es immer wieder Beiträge aus dem Kloster Nütschau. Und das ist ja auch gut so, zumal das Kloster eine erwähnenswerte Stätte ist, die im Kreise Stormarn liegt. Und sollte mein Stress beim Lesen vom 3. Buch Abendblatt weiter zunehmen, dann werde auch ich Entspannung im Kloster Nütschau suchen und dort auf das Wohl der Redaktion ein Gläschen Melissengeist der Klosterfrau trinken. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 26. Juli 2019

Tierisches aus unserer Partnerschaft Feldkirchen

Die Stadt Ahrensburg berichtet in Wort und mit Bild, dass eine Delegation aus der Schlossstadt nach Feldkirchen gereist ist zum Freundschaftsbesuch unserer Partnerstadt. Und dabei soll auch eine Gegeneinladung nach Ahrensburg erfolgt sein, und zwar zum Oktoberfest. Damit unsere Freunde aus Österreich auch mal ein typisches Fest des deutschen Nordens erleben dürfen. 😉

Foto: Stadt Ahrensburg

Auf dem Foto aus Feldenkirchen stehen die Gäste aus Deutschland neben ihren Gastgebern aus Österreich. Und was dabei zuerst ins Auge fällt, dass sind die drei Tiere, die man dort hingestellt hat. Da fragt sich der Blogger natürlich sofort: Warum hat man für die Gäste ausgerechnet eine Tierart gewählt, die nicht gerade für Intelligenz bekannt ist? Man hätte ja auch Ponys nehmen können. Oder wenigstens Kühe.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 25. Juli 2019

Kann man von Beruf „Rentner“ sein…?

Um einen Menschen besser beurteilen und einschätzen zu können, ist es von Bedeutung zu wissen, welchen Beruf dieser Mensch gelernt hat bzw. ausübt. Dieses gilt nicht zuletzt für Personen, die sich in der Politik betätigen, wobei ich die Kommunalpolitik in Ahrensburg im Auge habe und hier die Stadtverordneten.

Aus: Wikipedia

Bei einer Befragung auf einem Online-Portal gibt ein Stadtverordneter bei der Frage nach seinem Beruf an: „Rentner“. Das klingt für mich merkwürdig, denn von diesem Beruf habe ich noch nie etwas gehört.

Was benötigt man für eine Ausbildung, um den Beruf eines Rentners auszuüben? Oder ist es tatsächlich so, dass jedem, der ins Rentenalter gekommen ist, der gelernte Beruf aberkannt wird? Ist ein Arzt nicht mehr Arzt von Beruf, wenn er Rentner ist? Und ein Malermeister nicht mehr Malermeister, wenn er im Ruhestand ist? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 24. Juli 2019

Kennen Sie das Restaurant Il Castello in der Klaus-Groth-Straße 2?

Wenn ich richtig gezählt habe, dann gibt es in Ahrensburg zur Zeit sieben italienische Restaurants – die zahlreichen Pizzabäckereien nicht mitgezählt. Und wer im Internet danach googelt, der entdeckt dort auch noch das Restaurant Il Castello, und zwar in der Klaus-Groth-Straße 2, wo das CCA zu finden ist. Doch wer dort speisen will, der findet an dieser Adresse nur einen Asia- und einen Döner-Imbiss.

Das Il Castello wird von „deutschland gourmet“ im Internet angepriesen mit dem Hinweis: „Das idyllisch gelegene Restaurant Il Castello in Ahrensburg befindet sich im Kreis Stormarn in Schleswig-Holstein“. Und das war zu der Zeit, als Ahrensburg auch noch zwei Kinosäle an derselben Stelle gehabt hat, nämlich Mini & Maxi. Und so frage ich mich: Was sind das eigentlich für Schlafmützen, die im Internet „aktuell“ ein Restaurant anpreisen, das es seit über einem Jahrzehnt gar nicht mehr gibt?! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 23. Juli 2019

Träumen Sie von vier eigenen Wänden im Ahrensburger Schloss…?

Die Haspa fragt: „Sie träumen von den eigenen 4 Wänden?“ Und es soll ja tatsächlich Menschen geben, die von den eigenen 4 Wänden träumen. Was 4 Wände bedeuten, kann jeder ahnen, der darüber nachdenkt. Denn wer in 4 Wänden wohnt, der hat ein einziges Zimmer ohne Küche, Bad und WC. Aber Scherz beiseite, denn in der Anzeige der Haspa geht es gar nicht um 4 Wände sondern um ein ganzes Schloss. Genauer: um das Ahrensburger Schloss – siehe die Abbildung in der Anzeige!

Wenn Sie davon träumen, nämlich von den eigenen 4 Wänden im Ahrensburger Schloss, dann gibt es drei Menschen, die von sich behaupten: „Wir begleiten Sie bei der Realisierung.“ Und diese drei Personen sind in der Anzeige abgelichtet.

Nun wird jeder durchschnittlich gebildete Anzeigenleser erkennen, dass Bild und Wort in dieser Anzeige dem Versprechen gleichkommen, dass Jahrmarkt im Himmel ist. Aaaber halt, meine lieben Mitbürger! Die Wahrheit der Haspa-Botschaft steckt im Kleingedruckten! Dort steht zum einen die Frage: „Sie planen den Kauf, den Bau oder die Renovierung eines Eigenheimes?“ Und dann kommt die Alternative, nämlich die Oder-Frage: „Oder Sie möchten in Immobilien investieren?“ Und genau um Letzteres geht es in dieser Anzeige: Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 22. Juli 2019