Archiv für den Monat: April 2019

Tanz in den Mai? Warum die Einwohner der Stadt Ahrensburg auf dem Vulkan tanzen, lesen Sie hier:

Heute wird Ahrensburg in den 1. Mai tanzen. Und wer in Ahrensburg tanzt, der tanzt auf dem Vulkan. Was meint: Die Bürger der Stadt frönen einer unbekümmerten Lebensweise und leben in gefährlichen Umständen. Womit ich zum Ausdruck bringe: Die Einwohner von Ahrensburg feiern trotz einer Bedrohung, die vor ihnen liegt, und denken nicht an die Zukunft, die großes Unheil über die Stadt bringen wird … wenn jetzt nicht ganz schnell etwas Grundlegendes geschieht.

Ich habe schon seit langer Zeit und mehrfach darauf hingewiesen, dass die Stadt Ahrensburg zerstört wird. Weniger durch großklotzige Bauvorhaben und ungebremstes Wachstum der Bevölkerung – was schon schlimm genug ist – sondern unser Lebensraum soll zerstört werden durch endlos lange, schwerbeladene Güterzüge, die im Transitverkehr bei Tag und Nacht durch die Schlossstadt donnern werden. Und hässliche Lärmschutzwände in der Innenstadt werden Ahrensburg zerteilen und das Stadtbild zu einem Bild des Jammers werden lassen.

Zur Fehmarnbeltquerung hat unser Mitbürger Jürgen Siemers, Vorsitzender des Bürger- und Grundeigentümervereins (BGV) Waldgut Hagen, dieses Thema gestern Abend in der Stadtverordneten-Versammlung anschaulich zur Sprache gebracht. In der Einwohnerfragestunde meldete sich Siemers zu Wort und erklärte: Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 30. April 2019

Stadtverordneten-Versammlung: Thema Stadtmarketing vertagt wegen Beratungsbedarf der CDU

Gestern Abend fand wieder einmal ein öffentliches Meeting unserer Stadtverordneten im Marstall statt. Hingegangen war ich speziell wegen zwei Themen, und zwar TOP 12: „Stadtmarketing Ahrensburg: Umsetzung der Ergebnisse der Steuerungsgruppe“. Und TOP 16: Anfrage der SPD-Fraktion zur rechtlichen Handhabe bei Nicht-Errichtung des Kinos bzw. bei Einstellen des Betriebes“.

Vom Bürgervorsteher nicht autorisiertes Foto von der gestrigen Stadtverordneten-Versammlung. Im Vordergrund: Zwei Pressevertreter, die sich für die  Veranstaltung warm angezogen hatten.

Zum einen: Gleich zu Beginn wurde auf Antrag der CDU das Thema Stadtmarketing von der Tagesordnung genommen. Fraktionsvorsitzender Detlef Levenhagen erklärte, es bestehe zu diesem Thema in seiner Fraktion noch Beratungsbedarf. Man wolle zwar Stadtmarketing für Ahrensburg (!), aber nicht zum angekündigten Preis. Und deshab werde man sich in der Partei noch Gedanken dazu machen. Die anderen Fraktionen stimmten für diesen Antrag mit Ausnahme der WAB, die sich komplett der Stimmen enthielt. Vermutlich, weil man in der Wählergemeinschaft noch nicht begriffen hat, was Stadtmarketing überhaupt ist.

Und was passierte dann? Dann standen Götz Westphal, Vorsitzender vom Stadtforum, und seine Begleiterin, die Immobilienmaklerin Dunja Paasch, die in der letzten Reihe gesessen hatten, demonstrativ auf und verließen die Veranstaltung. Eine wirklich hübsche Geste, um Verwaltung und Politik zu zeigen, welchen Anteil man persönlich an der Arbeit der Stadtverordneten nimmt. 😉 Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 30. April 2019

Verliererin am „Facebook-Pranger“: Das ist echt der Hammer, Mann!

Wie dämlich ist die das denn?! Da findet Jeannette Hammermann heute eine HVV-Card. Darauf steht der Name der Verliererin. Auch ein Foto von der Dame ist auf der Karte. Und was macht Jeannette Hammermann? Schaut sie ins Telefonbuch, um die Verliererin zu ermitteln? Gibt sie die Karte bei der Polizei ab? Bringt sie die Karte zum Fundbüro?

Aus: Facebook Ahrensburg (Name und Gesicht von Szene Ahrensburg unkenntlich gemacht)

Nein, Jeannette Hammermann stellt die Karte auf das Facebook-Portal „Du kommst aus Ahrensburg, wenn…“ und erklärt dazu: „Falls sich niemand meldet gebe ich die Card am Freitag beim HVV Schalter am Bahnhof Ahrensburg ab“ – siehe die Abbildung!

Zum einen ist es nicht erlaubt, das Foto einer Person im Internet zu veröffentlichen, wenn diese Person nicht zugestimmt bzw. ihr Bild nicht selber ins Internet gestellt hat. Zum anderen: Warum will Jeannette Hammermann die Karte von Montag bis Freitag behalten, sodass die Verliererin sich möglicherweise Tagesfahrkarten kaufen muss? Vielleicht möchte Frau Hammermann damit ein paar Fahrten mit dem HVV erledigen…? Immerhin ist erkennbar, dass Jeannette Hammermann blond ist.

Und da der Administrator von „Du kommst aus Ahrensburg, wenn…“ nicht die hellste Leuchte in der Stadt ist, wird solcher Unfug auf Facebook nicht umgehend entfernt.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 29. April 2019

Jeder kann Korruptionsvorwürfe gegen jeden erheben

Im 3. Buch Abendblatt lesen wir heute einen Beitrag mit der Überschrift: „MVA-Neubau: Korruptionsvorwurf gegen Kreis“. Und die Unterzeile lautet: „Bürgerinitiative erstattet Anzeige wegen 400.000-Euro-Zahlung. Staatsanwaltschaft prüft Verfahren. Landrat weist Anschuldigungen zurück“ – siehe die Abbildung!

Ich weiß natürlich nicht, was wirklich passiert ist. Die eine Seite schuldigt an, die andere Seite streitet ab. Ich weiß aber: Ich kann morgen die Redaktion vom 3. Buch Abendblatt anzeigen wegen Rufmord und Volksverhetzung – rein theoretisch betrachtet, meine ich natürlich. Und dann ermittelt die Staatsanwaltschaft. Und ich berichte darüber auf Szene Ahrensburg: „Redaktion Hamburger Abendblatt: Vorwürfe wegen Volksverhetzung – Staatsanwaltschaft ermittelt.“

Und sollte der Vorwurf dann ins Nichts führen – wie übrigens die meisten Vorwürfe solcher Art – dann bleibt beim gemeinen Bürger immer etwas Negatives gegen den Angeschultigtenhaften. Und wenn die Korruptionsvorwürfe sich gänzlich als unwahr entpuppen, dann hat das für den, der sie öffentlich erhoben und bei der Staatsanwaltschaft angezeigt hat, keinerlei Konsequenzen.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 29. April 2019

Zwei Anschläge auf die Bürger von Ahrensburg, die beide danebengehen

Es gibt unterschiedliche Arten von Plakatwerbung. Da ist zum einen die klassische Litfaßsäule, die quasi eine Wandzeitung ist. Und es gibt Großflächenplakate mit 18/1 Bogen und es gibt Bandenwerbung, City-Light-Säulen, Blow-up-Poster und weitere Möglichkeiten, eine Botschaft zu plakatieren. Und dann ist dort auch noch die wilde Plakatierung, die an den Masten von Straßenlaternen angebracht ist oder an Bäumen und Bauzäunen.

Wenn Sie einen Blick nach links werfen, dann sehen Sie zwei Plakate aus wilder Plakatierung, die vor dem Regionalbahnhof von Ahrensburg angebracht sind. Das eine ist von DKP, das andere von der FDP. Beide Plakate sind schlimm. Der DKP-Anschlag auf Deutschland wegen des Inhalts, der FDP-Anschlag wegen der Platzierung.

Was hat die FDP gemacht? Sie hat ein Litfaßsäulen-Plakat in den Himmel gehängt. Will meinen: So hoch, dass es niemand mehr lesen kann, der nicht sein Fernglas dabei hat.

Da es in aller Regel so ist, dass Parteimitglieder solche Plakate ehrenamtlich anbringen, fragt man sich: Was hat sich der FDP-Helfer eigentlich dabei gedacht? Vielleicht, dass die Partei so hoch hinaus will, dass niemand mehr erkennen kann, was sie will…? Oder hat er womöglich gar nicht nachgedacht sondern wollte einfach nur über der KPD DKP stehen…?

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 28. April 2019

Städtisches Geld zur Selbstdarstellung von Mitarbeitern

Die Stadtwerke Ahrensburg GmbH ist eine 100-prozentige Tochter der Stadt Ahrensburg. Die Mandatsträger im Aufsichtsrat sind laut Angaben der Stadt: Der Stadtverordnete Detlef Levenhagen (CDU), das Bürgerliche Mitglied Brigitte Krogmann (WAB) und von der Verwaltung: Bürgermeister Michael Sarach, der Vorsitzender des Aufsichtsrates ist.

Aus: Anzeigenblatt MARKT

Die Gewinne der Stadtwerke Ahrensburg kommen der Stadt Ahrensburg zugute. Und dem Anzeigenblatt MARKT, wo die nebenstehende Anzeige der Stadtwerke geschaltet wurde.

Wer sich die Anzeige anschaut und durchliest, der wird sich fragen: Wieso geben die Stadtwerke städtisches Geld dafür aus, um den Bürgern mitzuteilen, dass der Geschäftsführer und städtische Pensionär Horst Kienel dort jetzt ausscheidet und damit einer Nachfolgerin Platz macht? Wollte Kienel sich damit sein letztes Denkmal in Ahrensburg setzen…?

Und immer wieder frage ich mich: Wieso, warum und weshalb residieren die Stadtwerke Ahrensburg eigentlich ausgerechnet im City-Center-Ahrensburg? Weil die Miete dort günstiger ist als im Gewerbegebiet? (Hinweis: Für den Publikumsverkehr betreiben die Stadtwerke einen Laden in der Lohe.) Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 28. April 2019

Ein Immobilienhai als Sozialarbeiter, ein Laden in der Hansestadt Bargteheide und die Suche nach einem Rasenmäher

Frank Karkow hat schon wieder eine Anzeige geschaltet, in der keine Adresse angegeben wird, sondern wo mit Ahrensburger Telefonnummer auf das Internet verwiesen wird. Und der Inserent behauptet: „Immobilienhaie gibt es an der Elbe schon genug“ und weshalb  einer von diesen Haien von der Elbe in die Schlossstadt Ahrensburg gekommen ist … oder habe ich hier eine Gräte in den falschen Hals gekriegt…?

Die Firma nennt sich: „FOR NEW LIVING BY FRANK KARKOW“. Wobei „BY“ dort vermutlich als Abkürzung für Bayern steht. Und im Englischen bedeutet BY = durch. Woraus sich dem Ein Anzeigenleser die Frage stellt: Ist Frank Karkow ein Bayer oder durch und durch Engländer?

„Wir verkaufen Ihr Grundstück ohne Provision“, zeigt Frank Karkow erneut an. Das bedeutet: Weder Verkäufer noch Käufer müssen eine solche Provision an die Firma bezahlen. Woraus wir ablesen können: „For New Living by Frank Karkow“ ist ein Sozialbetrieb, der gratis und selbstlos arbeitet. Und dessen Inhaber vermutlich Hartz IV bekommt und sich von der Ahrensburger Tafel beköstigen lässt.

Oder ist der Inhaber dieser Firma nur ein Aufschneider mit seiner Reklame, gegen die jeder Hai so platt ist wie ein Plattfisch? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 27. April 2019

Glosse: Janina Dietrich sucht Zeugen für Fesselung im Keller

Online berichtet die Stormarn-Redaktion vom Hamburger Abendblatt aktuell über einen „Überfall auf Spielhalle“ und merkt dazu an: „Maskierte fesseln Reinbekerin im Keller – Zeugen gesucht“ – siehe die Abbildung mit entsprechendem Symbolbild! Dafür bezahlt der Leser doch gern für ein zusätzliches Online-Abo.

HA-Meldung mit Sybolbild

Wenn Sie also zufällig gestern Abend im Keller der Spielhalle im Reinbeker Grenzweg gewesen sind und dort gesehen haben, wie Maskierte eine Reinbekerin im Keller gefesselt haben, dann rufen Sie bitte schnell  Janina Dietrich 04102/8865-21 an! (Hinweis: Als die Reporterin am Ort des Geschehens in Reinbek eingetroffen war und dort knallhart recherchiert hat, konnte sie mit ihrem Handy nur noch ein Foto eines Fahrzeugs der Polizei als Symbolbild machen.)

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Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 26. April 2019

Wenn die Donnerzüge durch Ahrensburg rasen werden, dann dürfte das den heutigen Bürgermeister nicht tangieren

Seit ewiger Zeit predige ich, dass Stadt und Politik dringend etwas dagegen unternehmen sollen, dass Ahrensburg nicht zur Transitstadt für kilometerlange Donnerzüge werden wird, die Tag und Nacht durch unser Wohngebiet krachen werden. Wozu hässliche Wände in der Innenstadt aufgestellt werden sollen, die Ahrensburg zerteilen wie einst die Mauer in Berlin eine Stadt geteilt hat – um es mal satirisch auszudrücken. Und was haben sie bis heute dagegen getan, unsere tüchtigen Beamten und fähigen Politiker…?

Sie haben sich mit Mehrheit dafür entschieden, dass ein Kino am Bahnhof gebaut werden soll. Damit die Bürger dadurch abgelenkt werden von Donnergeräuschen und schrecklichen Wänden. Denn wer ins Kino geht, der wird abschirmt vom Lärm der Schiene. Und die optische Wahrnehmung der Kinobesucher ist das Geschehen in Hollywood und anderen Filmstädten dieser Welt.

Ich habe von Beginn an vor dem unnötigen Bau der S-Bahn-Linie gewarnt, weil nur die es möglich macht, dass der Güterfernverkehr zwischen Italien und Skandinavien durch unsere Stadt rasen kann. Aber es gab und gibt immer wieder Klugscheißer Besserwisser, die sich vehement für die S-Bahn eingesetzt haben. Nun werden sie ihre Belohnung bekommen: Rasende Donnerzüge durch die Transitstadt Ahrensburg bei Tag und auch bei Nacht. Und dazu gruselige Lärmschutzwände, die vor dem Lärm nicht einmal schützen werden. Dagegen ist der heutige Fluglärm nur Pipifax. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 26. April 2019

Hehlerei: Wie Amazon schon seit Jahren das Urheberrecht verletzt und sich als Straftäter entpuppt

Jeff Bezos ist der Gründer von Amazon. Und Amazon betreibt betrügerische Geschäfte. Genauer: Ich bezichtige das Unternehmen der Hehlerei, und zwar schon über viele Jahre. Denn Amazon bietet Bücher an und verkauft sie auch, bei denen es sich um Raubdrucke handelt. Was meint: Nachdrucke von Werken ohne Genehmigung des Autors bzw. einer Nachlassverwaltung.

Raubdrucke bei Amazon

Ich könnte das nicht behaupten, wenn ich keine Beweise dafür hätte. Die aber habe ich: Schauen Sie sich bitte die nebenstehende Aufstellung aus dem aktuellen Angebot von Amazon an! Es sind Werke des Schriftstellers Hans Reimann (1889–1969), dessen Erbe und Nachassverwalter ich bin. Und die Ausgaben der angezeigten Bücher sind nicht von mir genehmigt worden. Es handelt sich um Raubdrucke, die im Ausland produziert wurden und weltweit von Amazon angeboten und auch verkauft werden. Sowohl als gebundene Bücher als auch als Taschenbücher.

Ich habe Amazon schon vor Jahren diesbezüglich verklagt und den Prozess vor dem LG Hamburg gewonnen. Trotzdem macht das Unternehmen fröhlich weiter. Das ist Hehlerei. Und Hehlerei ist eine Straftat, wenn Sie sich bitte den Passus aus dem Strafgesetzbuch anschauen wollen – siehe die Abbildung rechts unten! Selbst wenn der Hehler nicht weiß, dass die Ware gestohlen ist, bleibt seine Tat eine strafbare Handlung. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 25. April 2019