Archiv für den Monat: Februar 2019

Wo traute Vergangenheit sich in extreme Gegenwart verwandelt hat: Lindenhof

Ahrensburg war eine Stadt im Grünen und ist immer noch eine Stadt im Grünen. Früher jedoch war es in der Stadt sehr viel grüner als heute. Das war zur Zeit, als es noch keine Grünen in Ahrensburg gegeben hat. Damals standen auf dem Lindenhof die Namensgeber, nämlich die Linden. Heute haben die Grünen zusammen mit den Schwarzen dafür gesorgt, dass das Grün vom Lindenhof gänzlich verschwunden ist. Und dort, wo zuvor das Hotel und Familienrestaurant „Zum Lindenhof“ gestanden hat, dort steht heute ein brutales Kolosseum – wenn Sie bitte mal die Abbildungen vergleichen wollen!

Alter und neuer „Lindenhof“

Dass der alte Lindenhof verschwunden ist, dafür können die Grünen natürlich nichts. Aber dass der neue „Lindenhof“ dort so steht wie er steht, dafür müssen die Grünen eine Mitverantwortung übernehmen.

Und nun – Achtung: Ironie! – wollen wir hoffen, dass bald die Donnerzüge durch Ahrensburg rasen werden, die ja Tag und Nacht und direkt am neuen Kolosseum vorbeirattern sollen. Das klingt doch sehr viel beeindruckender als die gute alte Dampflokomotive zu Zeiten des Lindenhofes, als die Hotelgäste dort noch mit der Kutsche vorgefahren kamen.

„Einszweidrei, im Saueschritt läuft die Zeit; wir laufen mit“, schrieb dermaleinst der große Wilhelm Busch. Und bis heute hat der Mensch den kulturellen Raubbau besser überlebt als einige Tierarten in der freien Natur. Ganz schön zäh, dieser Homo sapiens, finden Sie nicht?!

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 28. Februar 2019

Szene Ahrensburg: Meist schreibe ich mit vielen Worten – heute mal mit vielen Torten!

Heute ist der 28. Februar. Und der 28. Februar, meine lieben Mitbürger, ist für Ahrensburg von besonderer Bedeutung. Zum einen erfolgte am 28. Februar 1938 die Genehmigung eines Gemeindewappens für unsere Stadt durch den Oberpräsidenten der Provinz Schleswig Holstein. Das war im Jahre 1938. Allerdings: Das erste Wappen von Ahrensburg kam über das Stadium einer Beschreibung nicht hinaus.

Quelle: Google Pictures

Und dann kam der 28. Februar 2009. An diesem Tag ist in unserer Stadt etwas bis heute Einmaliges erschienen: Ein kritisches Blog mit dem Namen „Szene Ahrensburg“. Und dieses Blog, ein publizistisches Gegengewicht zu allen anderen Medien in der Stadt Ahrensburg, erscheint heute noch und feiert damit seinen 10. Geburtstag in bestem Wohlbefinden.

Aus diesem Anlass dürfen Sie sich gern ein Stück Geburtstagstorte abschneiden, liebe Szene-Ahrensburg-Leser! 😉

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 28. Februar 2019

Geschäftliches aus Ahrensburg: Die Firmengruppe Habibi bleibt nicht nur auf dem Teppich, sondern schneidet jetzt auch die Haare

Kennt jemand von Ihnen die „Firmengruppe Habibi“, meine lieben Mitbürger? Die bekannteste Niederlassung dieser Unternehmensgesellschaft in Ahrensburg ist das Teppichatelier. Das ist der Laden in der Großen Straße, wo seit Jahren immer wieder Räumungsverkäufe zwecks Geschäftsauflösung stattgefunden haben. Doch das Warenlager scheint so gewaltig zu sein, dass nach wie vor immer noch alles reduziert im Angebot ist. Oder sind es vielleicht dieselben alten Teppiche von damals, die bis heute keine Käufer gefunden haben…?

Inhaber des Teppichateliers in Ahrensburg ist der Herr Abar Habibi. Und das Oberhaupt der Familie Habibi ist Großfürst Kamran Habibi – wenn Sie bitte mal einen Seitenblick auf die nebenstehende Veröffentlichung der Firmengruppe Habibi werfen wollen!

Und nun gibt es etwas völlig Neues aus der Ahrensburger Geschäftswelt zu berichten, und zwar über nämliche Firmengruppe Habibi. Denn die expandiert weiter in der Schlossstadt, und zwar in lateraler Diversifikation. Was meint: Habibi erweitert seine Geschäfte um ein neues Angebot. Und das heißt in diesem Fall: Der Teppichhändler hat neben dem Teppichatelier einen Friseursalon eröffnet, und zwar: „New Look by Habibi“. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 27. Februar 2019

Ein Scheißhaufen gewinnt erst richtig an Bedeutung, wenn möglichst viele Menschen reintreten

Was wollen die Idioten, die radikale Parolen an die Wände schmieren, damit erreichen? Klar: Aufmerksamkeit. Wenn jetzt also rassistische Schmierereien an Ahrensburger Gebäuden aufgetaucht sind: Wie kann man das böse Werk der Dumpfbacken noch verschlimmern? Ganz einfach: Indem man die Parolen auch noch an die breite Öffentlichkeit bringt, in die Medien und ins Tagesgespräch. Also genau das, was die Schmierfinken sich sehnlichst gewünscht haben. Das lockt sogar Nachahmungstäter.

Abb. frei nach Abendblatt

Hätte man die Parolen sofort nach dem Bemerken entfernt, die Sache unmittelbar bei der Polizei zur Anzeige gebracht und öffentlich darüber geschwiegen…

…die Radikalen hätten sich vor Wut in den eigenen Arsch gebissen. Und für den Fall, dass sie es noch einmal versuchen sollten, könnte man dort versteckte Kameras anbringen, die helfen, die Täter zu ermitteln.

Im übrigen: Radikale Parolen findet man heute an jedem Briefkasten der Post. Und ich frage mich: Warum gibt kein Verantwortlicher den Auftrag, die Kästen regelmäßig zu säubern? Autos werden doch auch alle naslang gereinigt, warum nicht auch Brief- und Versorgungskästen in der Stadt…?!

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 27. Februar 2019

Stadtmarketing aktuell: AhrensburgTV bringt die Statements der Politiker von der Stadtverordneten-Versammlung

Gestern waren unsere Stadtverordneten mal wieder im Stall zusammengekommen, um sich über das zukünftige Geschehen in Ahrensburg abzustimmen. Ich bin nicht hingegangen, weil Bürgervorsteher Roland Wilde sofort aufschreit, wenn ich dort mein iPhone auch nur in Augenhöhe halte. Das zu meiner Entschuldigung. Und mit mir gemeinsam waren auch 34.501 weitere Einwohner nicht im Marstall erschienen. Ferngeblieben ohne Entschuldigung, oder…?

Aus: AhrensburgTV

Aber wozu gibt es schließlich AhrensburgTV?! Und wenn Sie sich dort einschalten, dann erfahren Sie: Die Stadtverordneten Christian Schubbert (Grüne), Peter Egan (WAB), Michael Stukenberg (FDP) und Mathias Stern (CDU) sind froh und glücklich darüber, dass Eltern, die ihre kleinen Kinder nach der Schule nicht betreuen bzw. erziehen möchten oder können, dafür eine staatlichen Garantieplatz an einer Offenen Ganztagsschule am Nachmittag bekommen. Also vergleichbar mit der Kinderbetreuung in der ehemaligen DDR.

Bela Randschau (SPD) hingegen zeigt sich in seinem Politikerstatement gar nicht so glücklich. Er berichtet aus dem Ahrensburger Tunneltal, wo das Internetzeitalter noch auf sich warten lässt. Was meint: Steinzeit in der Ahrensburger Verwaltung. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 26. Februar 2019

Die Apotheke scheint im Fachmarktzentrum genehmigt zu sein

Ich stelle immer wieder fest, wie naiv ich bin gegenüber der Ahrensburger Politik. Beispiel: Am 12. Januar 2019 habe ich darüber geschrieben, dass im Fachmarktzentrum Beimoor-Süd neben einem Bäcker und Friseur  auch eine Apotheke angesiedelt werden soll. Eine Apotheke. Im Fachmarktzentrum. Da müssten bei den Stadtverordneten, die für dieses Fachmarktzentrum gestimmt haben, doch eigentlich alle Alarmglocken läuten, denn genau das hat man bei der Abstimmung für das Fachmarktzentrum ja nicht gewollt, oder…?

Nun hatte ich in meiner grenzenlosen Naivität gegenüber Rathaus und Politik gedacht, dass sofort nach der famila-Anzeige ein Einspruch aus der Verwaltung erfolgt. Dem scheint aber nicht so zu sein, denn heute erscheint die famila-Anzeige erneut und bietet Büros und Praxen noch immer an mit den Ködern: Warenhaus mit Bäcker, Friseur und eben Apotheke – siehe die Abbildung! Miriam und

Frage: Gibt es nicht einen einzigen Stadtverordneten, dem das aufstößt…? Oder handeln die alle nach dem Motto: Was kümmert mich meine Entscheidung von gestern!…?

Ich vermute, hier wird vor famila gekuscht. Einem Filialisten, der nach dem Umzug erst mal seine Kosten vom Gewinn absetzen wird, sodass es wohl eine Weile dauern wird, bis die Stadt Ahrensburg einen Euro davon verbuchen kann. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 26. Februar 2019

Neues aus dem Tal der Deppen: Hat der Deichmann im CCA wieder geöffnet?

Immer, wenn ich mich zwischendurch ein wenig beölen will vor Lachen, dann gehe ich auf ein Ahrensburger Facebook-Portal. Heute gab es dort überaus drollige Dialoge zu verfolgen zwischen dem Stadtverordneten Ali Haydar Mercan und bürgerlichen Teilnehmern, wobei es um die Fahrkarten-Schnorrer am Bahnhof ging. Und als der Höhepunkt der heiteren Peinlichkeiten schon fast überschritten war, da löschte der Fraktionsvorsitzende der Linken seinen Plumpaquatsch, weil er offenbar selber gemerkt hatte, dass er sich dort ein wenig zum Deppen gemacht hat.

Facebook: „Du kommst aus Ahrensburg, wenn…“ Du mir sagen kannst, ob der Deichmann im CCA wieder auf hat!!!

Hinzu kommt, dass der Ahrensburger Politiker dabei auch mit dem Administrator Pascal Calavera aus Rubalcaba, Cantabria, Spain, kommuniziert hat, welcher in Wahrheit weder Pascal Calavera heißt, noch in Rubalcaba, Cantabria, Spain, wohnhaft ist. Und der alle Facebook-Teilnehmer, deren Meinungen ihm nicht passen, aus dem Forum wirft.

Ein Beispiel für meine Heiterkeit war heute auch die Frage von Britta Boom. Diese Dame hat zwar Internet, dort aber leider keine Suchmaschine installiert. Deshalb suchte sie via Facebook zu erfahren: „Kann mir jemand sagen ob der Deichmann im CCA wieder auf hat???“ Und als wenn das nicht schon lustig genug gewesen wäre, so lesen Sie bitte dazu auch noch die nebenstehenden Kommentare, die nach der ersten Antwort unaufhörlich eingegangen sind und vermutlich immer noch eingehen werden! 😉

Wozu ich wieder einmal einen meiner Lieblingsdichter, nämlich Wilhem Busch zitiere und also lautend: „Oft ist das Denken schwer, indes, das Schreiben geht auch ohne es.“ Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 25. Februar 2019

Die Wirtschaftsförderung der Stadt Ahrensburg und ihr definitiver Brexit: „Sag niemals nie!“

Am 22. Februar 2019 veröffentlichte die Wirtschaftsförderung der Stadt Ahrensburg auf ihrer Online-Page den Hinweis: „Am 30. März 2019 verlassen die Briten die Europäische Union. Das ist definitiv.“ Und „definitiv“ bedeutet: endgültig, abschließend, ein für alle Mal.

Schon drei Tage später muss die Wirtschaftsförderung der Stadt Ahrensburg ihre Aussage definitiv überdenken. Denn die englische Labour Party sieht die Sache noch nicht so definitiv wie die Wirtschaftsförderung von Ahrensburg, sondern sie will ein zweites Brexit-Referendum.

Und wer den englischen Geheimagenten James Bond 007 kennt, der weiß auch: „Sag niemals nie!“

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 25. Februar 2019

Hinweis an den Bund der Steuerzahler: 600.000 Euro Steuergeld, damit alte Autoreifen gelagert werden können

Zugegeben: Die Überschrift ist provokatorisch formuliert, trifft aber dennoch den Kern der Sache. Das Thema ist der Alte Speicher am Marstall, den ich bereits gestern erwähnt habe. Und heute berichtet das 3. Buch Stormarn zufällig auch über eben diesen Speicher mit der Überschrift: „Ahrensburgs Theater-Pläne vor dem Aus“ – siehe die Abbildung! Doch wer das Kleingedruckt liest, erfährt: Ahrensburg (also Stadt und Politik) hat nie „Theater-Pläne“ im Speicher gehabt, es war dieses lediglich ein Wunschdenken von „Kulturschaffenden“.

„Im Erdgeschoss dient derzeit als Lager.“ (aus: Hamburger Abendblatt)

Wir erfahren aus der Zeitung, dass die Kosten „nur“ 600.000 Euro betragen haben, die vor drei Jahren für den Kauf  an das Parkhotel bezahlt worden sind. Und seitdem rottet die Ruine weiter vor sich hin. Doch Janina Dietrich berichtet in Wort und Bild, dass ein Antiquitätenhändler die Räume gemietet hat und dort Ware lagert – siehe die vergrößere Abbildung! Beim genaueren Hinsehen erkennt man allerdings, dass es sich hier mehr oder weniger um Sperrmüll handelt. Was natürlich Fragen aufwirft wie zum Beispiel: Kann jeder Bürger die Räume in diesem städtischen Gebäude mieten, um dort irgendwelche Sachen zu lagern oder Party zu veranstalten, oder muss man dafür eine Bevorzugungsgsberechtigung des Bürgermeisters haben…? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 25. Februar 2019

Facebook: Du kommst aus Ahrensburg, wenn Du Rufmord magst

Ich habe vor vielen Jahren eine Krimi-Hörspiel-Reihe für Kinder geschrieben, betitelt: „Detektiv Kolumbus & Sohn“. Die Geschichten spielen in einer Zeit, als es weder Internet gab noch Handy. Eines dieser Hörspiele trägt den Titel: „Bei Rufmord gibt es viele Zeugen“– siehe die Abbildung links! Hier wird die Geschichte erzählt von einem China-Restaurant, über das in der Stadt von Unbekannten ein Gerücht in die Welt gesetzt wurde, um dem chinesischen Inhaber die Gäste zu vergraulen. Und eine vergleichbare Geschichte passiert gerade in Ahrensburg live, meine lieben Mitbürger, und zwar im Internet auf Facebook und Ahrensburg betreffend.

Weil es heute das Internet gibt, sind Gerüchte dort schneller zu zu verbreiten, als wenn man sie von Mund zu Ohr in die Welt setzt. Und das von unbekannter Hand manipulierte Facebook-Portal „Du kommst aus Ahrensburg, wenn…“, das in meinen Augen äußerst dubios ist, und worüber ich schon mehrfach auf Szene Ahrensburg informiert und gewarnt habe, ist eine Plattform, auf der sich ungehindert Gerüchte verbreiten lassen, die zum Rufmord führen können. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 25. Februar 2019