Eine undurchsichtige Spendenaktion der BürgerStiftung Region Ahrensburg: Wo bleiben die Spendengelder der Bürger?

Bin ich eigentlich der einzige Mensch in der Stadt Ahrensburg, dem es auffällt, dass die BürgerStiftung Region Ahrensburg undurchsichtig agiert? Da ist zum Beispiel das Thema: „Schulausstattung für Kinder und Jugendliche Ihre Geldspende hilft!“ Hierzu sehen wir die Geschäftsführerin der Stiftung abgebildet mit einem Schulranzen vor ihrem Ranzen; und das passiert bereits seit Dezember 2025 – siehe die Abbildung vom Werbeportal der Firma Stifter-Service Ahrensburg GmbH & Co. KG!

Das neue Schuljahr hat schon längst begonnen und auch die ABC-Schützen sitzen bereits seit Tagen auf der Schulbank bzw. auf den Stühlen im Klassenzimmer. Aber nirgendwo habe ich eine Meldung gelesen, wieviel gesammeltes Spendengeld die BürgerStiftung an wen weitergegeben hat. Denn ich denke, wer öffentlich Spendengelder sammelt, der ist auch dazu verpflichtet, öffentlich darüber Auskunft zu erteilen, was mit dem gesammelten Geld passiert ist.

Die fehlende Information könnte natürlich daran liegen, dass auf dem Spendenkonto bei der Haspa null Euro eingegangen sind, weil die Menschen lieber direkt an den Kinderschutzbund und/oder die Schulvereine spenden. Aber es könnte auch sein, dass Spendengelder von der BürgerStiftung garnicht weitergegeben werden, sondern dass sie seit Wochen und Monaten nutzlos auf dem Haspa-Konto lagern wie die Kunstwerke der Stadt im Keller des Rathauses.

Nota bene: Ceterum censeo Carthaginem esse delendam!

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 27. August 2026

Ein Kommentar zu „Eine undurchsichtige Spendenaktion der BürgerStiftung Region Ahrensburg: Wo bleiben die Spendengelder der Bürger?

  1. Sabine Heinrich

    Zu den Kunstwerken:
    Sind Sie sicher, dass diese Kunstwerke dort wirklich lagern?
    Hat sie jemals jemand dort gesehen – oder wird nur behauptet, dass sie dort liegen?
    Seit Jahren wird so ein großes Geheimnis darum gemacht – das finde ich schon sehr seltsam.
    Ich habe da einen ganz hässlichen Verdacht, wo sich die Kunstwerke – oder zumindest viele – wirklich befinden…
    Als Zuständige für Kunst und Kultur im Rathaus hätte ich sofort – nach Rückkehr der Bilder aus Containern in Niedersachsen zwischengelagerten Bildern eine große Ausstellung der heimgekehrten Bilder gemacht – am besten wegen des großen Flächenbedarfs im Marstall – und diese Rückkehr groß in der örtlichen Presse gefeiert!
    Gibt es vertrauenswürdige Menschen, die bestätigen können, dass es diese Zwischenlagerung wirklich gegeben hat?
    Welches Transportunternehmen hat die Bilder von Niedersachsen zum/ins Ahrensburger Rathaus befördert?
    Man wird ja wohl noch fragen dürfen!
    Leider gibt es kaum noch mutige Reporter, die so einer seltsamen Angelegenheit auf den Grund gehen, und kritische Nachfragen sind eh unerwünscht.

    Genauso ist es mit dem Dr.E., der eine Art „Welpenschutz“ zu genießen scheint.
    Ich gehe auch davon aus, dass auf dem Spendenkonto der Sparkasse haargenau 0 € eingegangen sind.
    Lägen Sie oder ich falsch, wäre es doch DIE Gelegenheit für den wohltätigen Dr. E.., schnellstmöglich offenzulegen, wieviel Geld an wieviele Eltern bedürftiger Kinder zur Beschaffung von Schulmaterial weitergegeben wurde.
    Das schlagkräftigste – und dümmste – Argument, wenn man solche einfachen Antworten nicht geben möchte, lautet stets „Datenschutz“.
    Meine Erfahrungen damit – die passen nicht auf 2 DinA4 Seiten.
    Ich habe Datenschutz bislang nur als Täterschutz – in welchen Bereichen auch immer – erlebt.

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