Archiv für den Monat: August 2019

Hörspiele für Kinder: Trotz Internet immer noch Dauerbrenner

Ein Blog-Eintrag in eigener Sache: Anfang der 80er Jahre habe ich meine Hörspielserie „Detektiv Kolumbus & Sohn“ veröffentlicht. Und von Beginn an bis heute sind die acht Folgen erhältlich – zuerst auf LP, dann auf MC, hernach auf CD und heute nur noch als Downloads via Internet. Die CD als Tonträger für Kinder-Hörspiele verschwindet mehr und mehr aus den Regalen des Handels.

Im Internet bekommt man noch ein paar Exemplare dieser Serie, zumeist in gebrauchtem Zustand. Und als ich kürzlich selber danach gesucht habe, da war ich verwundert.  Denn während das Angebot vor ein paar Monaten noch reichlich war, sind die CDs inzwischen ziemlich rar geworden. Da will sich wohl niemand mehr von seiner Sammlung trennen. Und ich habe gestaunt: 24,99 € soll das Hörspiel heute kosten plus 3 € Versandkosten! Und bei einem anderen Anbieter sogar – man lese und staune: 39,99 €!

Trotz Computer- und Videospielen hat sich das Kinder-Hörspiel als Unterhaltung seinen Platz bewahrt. Bemerkenswert: Hörer, die „Detektiv Kolumbus & Sohn“ in ihrer Kindheit gehört haben, lauschen den Hörspielen heute zusammen mit ihren eigenen Kindern. Und die fragen dann den Papa, wieso in den Geschichten von D-Mark die Rede ist, es muss doch Euro heißen! Und wieso haben die Detektive kein Handy sondern ein Walkie-Talkie? Und gegoogelt haben sie damals auch nicht…. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 31. August 2019

Am Amazonas brennt der Wald. Und in Stormarn werden gesunde Bäume abgeholzt.

Mich erreichte soeben die Kunde in Wort und Bildern, dass heute am Beimoorweg auf der Strecke von Hammoor nach Ahrensburg auf ca. 1 km eine Reihe schöner Bäume der Kettensäge zum Opfer gefallen sind. Gesunde Buchen mit Stammdurchmesser bis zu 60 cm – siehe die Fotos als Corpora Delicti!

Beimoorweg zwischen Hammoor und Ahrensburg

Und da fragt sich der Bürger: Was geht dort vor sich? Hat hier vielleicht jemand in der Nacht sein Brennholz gehackt in der Befürchtung, der Winter könnte kalt werden? Oder ist es eine amtliche Fällaktion nach dem Motto: Es fällt zu viel Laub auf die Straße, weshalb wir das Übel an der Wurzel packen?

Ich weiß es nicht. Ich weiß aber, dass Menschen außer sich vor Wut sind, wenn gesunde Bäume gefällt werden. Zumal Naturschützer erkannt haben, dass wir zu viel Nadelgehölze im Wald haben und viel zu wenig Buchen, deren Pflanzung in den vergangenen Jahrzehnten arg vernachlässigt worden ist. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 30. August 2019

„Mit etwas Glück können Sie Preise im Gesamtwert von 1.000,- gewinnen!“

Das City Center Ahrensburg wurde am 25. Juni 2009 um 8 Uhr eröffnet, also im Sternzeichen Krebs. Und wann, glauben Sie wohl, feiert das CCA seinen 10. Geburtstag? Ich verrate es Ihnen: Am 1. September 2019, also am kommenden Sonntag. Und der steht im Zeichen der Jungfrau.

Aber  das CCA will am Sonntag auch gar nicht seinen 10. Geburtstag feiern, sondern man zeigt an: „Wir feiern 10 Jahre CCA“. Und das könnte man in diesem Jahr auch noch mehrfach feiern und bis einschließlich 31. Dezember dieses Jahres.

Und was ist das Besondere am 1. September? Sie lesen es in der Überschrift: „Mit etwas Glück können Sie Preise im Gesamtwert von 1.000,- gewinnen!“ Das meint: Wenn Sie ein richtiger Glückspilz sind und nur „etwas Glück“ haben, dann gewinnen Sie nicht nur einen Preis oder vielleicht zwei Preise, sondern alle Preise zusammen!

Was für Preise es sind und wie viele davon es zu gewinnen ist, wird nicht verraten auf der Homepage. Und so könnten es zum Beispiel 1000 Überraschungseier sein. Oder 1000 bunte Luftballons am Bindfaden. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 30. August 2019

München, die heimliche Partnerstadt von Ahrensburg!

Ahrensburg hat vier Partnerstädte, die auf der Homepage der Stadt genannt werden: Esplugues (Spanien), Viljandi (Estland), Ludwigslust (Mecklenburg) und Feldkirchen (Österreich). Und dann ist da noch München (Bayern). Das ist keine direkte Partnerstadt von Ahrensburg sondern eine indirekte. Und deshalb wird München auf der Homepage von Ahrensburg auch nur indirekt genannt.

Homepage Stadt Ahrensburg

Das beginnt am 21. September 2019. Dort findet ein München-Tag statt im Warenhaus famila, nämlich das „famila Oktoberfest“. Eintritt: 25 Euro. Und dafür wirbt die Stadt auf ihrer Homepage – siehe die Abbildung! Das bedeutet: Städtische Werbung für eine kostenpflichtige Verkaufsveranstaltung einer Firma im Gewerbegebiet. Wenn famila das im MARKT anzeigt, ist es kostenpflichtig und wird als „Anzeige“ gekennzeichnet.

Das nächste Oktoberfest findet dann schon vier Tage später statt und ist die „Wiesn Gaudi“ im Rosenhof, die dort wohl kaum auf einer Wiese stattfinden wird. Wir erfahren auf unserer Homepage: „Es wird wieder zünftig! Bei uriger Schunkelmusik mit dem Störtaler Trio können Sie bayerische Spezialitäten und frisch gezapftes Bier genießen.“ Und: „Eintritt 13,50 pro Person inklusive Brotzeitteller“. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 29. August 2019

Es weihnachtet schon in Ahrensburg!

Christstollen, Lebbkuchen, Dominosteine und Pfefferkuchen – heute schon im Handel! Jedenfalls bei Netto in Ahrensburg! Und wenn Sie dazu einen Adventskranz binden und das 1. Lichtlein anstecken, dann wird Ihnen garantiert weihnachtlich warm ums Herz werden. Wobei die Wärme natürlich auch von der Sonne kommen könnte.

Ich frage mich: Wer geht im August in einen Supermarkt, um dort weihnachtliches Gebäck zu kaufen? Der Nikolaus? Oder vielleicht unsere neuen islamistischen Mitbürger, da die ja vielleicht nicht wissen, dass es sich dabei um traditionelles deutsches Weihnachtsgebäck handelt? (Gestern sah ich zwei Männer mit nacktem Oberkörper und laut palavernd durch den Netto-Markt spazieren – allerdings ohne Lebkuchen im Einkaufswagen.)

Und das weihnachtliche Angebot ist nicht nur eine kleine Ecke im Regal, sondern es sind Sonderstände mit reichlich Auswahl. Fehlt bloß noch ein wenig weihnachtliche Dekoration und entsprechende Musik über den Lautsprecher im SB-Markt. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 28. August 2019

CCA: Chi ha fame non ha bisogno di condimenti

Am 6. Januar 2014 schrieb das 3. Buch Abendblatt: „Ahrensburger Einkaufs-Center will leer stehenden Laden teilen“ und erklärte dazu: „Geschäftsführung des CCA spricht von zwei Interessenten für das erneut geschlossene Fischgeschäft. Zum fünfjährigen Bestehen im Mai sollen alles vermietet sein“.

CCA: Ladenfläche zu vermieten!

Und schon am 22. März  – allerdings 2019 – lasen wir dann die nächste frohe Botschaft im 3. Buch Abendblatt: „Italienisches Restaurant eröffnet im CCA“. Und dazu der vielversprechende Hinweis: „Mit der Restaurant-Eröffnung würde das größte ‚Sorgenkind’ des Ahrensburger Einkaufscenters verschwinden“. 

 Am 22. Juli 2019 die nächste Mitteilung: „CCA: Umbau für Restaurant in Ahrensburg beginnt“. Dazu die Information:„Nach sechs Jahren Leerstand ist eine zentrale Ladenfläche des Einkaufscenters endlich wieder vermietet“ – siehe auch Bericht auf Szene Ahrensburg! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 28. August 2019

Betrifft Naturschutz: Der Unterschied zwischen einer Wiese und einem Rasen ist ein erheblicher

Auf der letzten Stadtverordneten-Versammlung sprach mich ein freundlicher Leser von Szene Ahrensburg an und wollte von mir wissen, warum ich bei meinen kritischen Beiträgen bezüglich der Berichterstattung im Hamburger Abendblatt häufig auch den Namen des Praktikanten Schreibers mehr oder weniger deutlich in meine Kritik mit einbeziehe. Meine Antwort: Ich kritisiere nicht nur, was die Zeitung veröffentlicht, sondern auch, was der Verfasser schreibt – im Guten wie im Schlechten. Und Fehler begeht der Autor, nicht der Drucker.

Quelle: Wikipedia

Heute schreibt Harald Klix im 3. Buch Abendblatt über die Stadtverordneten-Versammlung vom vergangenen Montag, wo die Entscheidung gefallen ist, dass Ahrensburg einen Beirat für Klimaschutz schaffen wird. Was Sie gestern bereits auf Szene Ahrensburg lesen konnten. Und Harald Klix berichtet auch über die ausgesprochene Kritik am Kinder- und Jugendbeirat, der öffentlich (und ganz bewusst) falsche Tatsachen über den geplanten Stormarnparkplatz verbreitet hat. Der Reporter erwähnt in diesem Zusammenhang aber nicht, dass es auch Stadtverordnete gibt, die das ebenfalls getan haben. Was in meinen Augen eine sehr wichtige Information für den Abendblatt-Leser gewesen wäre. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 28. August 2019

Stadtverordneten-Versammlung (2): Meine 7 Fragen und eine bürgerliche Anregung

Ich habe mit unserem Bürgermeister ein Abkommen, das wie folgt umgesetzt wird: Michael Sarach beantwortet meine Fragen nicht, wenn ich ihm diese auf Szene Ahrensburg stelle. Aber wenn ich dieselben Fragen live in der Stadtverordneten-Versammlung vortrage, dann bekomme ich auch Antworten von ihm. Dieses Abkommen ist zwischen mir und dem Bürgermeister stillschweigend geschlossen worden, hat in Vergangenheit aber immer gut funktioniert.

Bürgermeister Michael Sarach mit einem Werk von Ron Simon, dessen Verkaufserlös der Ahrensburger Tafel gespendet wurde

Obwohl ich gestern etwas heiser gewesen bin und meine Stimmbänder belegt waren, habe ich in der Einwohner-Fragestunde im Marstall meine Fragen gestellt. Sieben Stück an der Zahl. Und ich habe dabei nicht auf spontane Antworten des Bürgermeisters bestanden, sondern ich habe ihm die Möglichkeit gegeben, über die Fragen nachzudenken und mir die Antworten schriftlich zukommen zu lassen, damit ich sie im Originalwortlaut auf Szene Ahrensburg veröffentlichen kann.

In diesem Sinne: Sobald ich die Antworten erhalten habe, werde ich sie zusammen mit meinen Fragen auf meinem Blog veröffentlichen. Und ich hoffe, Sie sind darauf genauso gespannt ich ich! 😉

By the way: Immer, wenn ich zu Stadtverordneten-Versammlungen in den Marstall komme, stört mich etwas sehr: Zwar sehe ich den Bürgermeister, den Stadtjustiziar und den Bürgervorsteher und seine beiden Stellvertreter von vorn – die versammelten Stadtverordneten dagegen drehen den Bürgern ihren Rücken zu. Das empfinde ich als unfrein. Und ich meine, dass sich dieses leicht ändern ließe. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 27. August 2019

Stadtverordneten-Versammlung (1): Warum hat der Bürgervorsteher den Vertretern von SPD, FDP und Linken keine offizielle Rüge erteilt?

Gestern Abend war Stadtverordneten-Versammlung in der Reithalle vom Marstall. Herumgeritten wurde dort auf einigen Themen, wobei der Antrag der Verwaltung, einen Klima-Beirat zu schaffen, angenommen wurde – was nur der FDP-Fraktion missfallen hat und weshalb sie dagegen gestimmt hat. Ansonsten gab’s eine Ehrung und etwas Personalwechsel. Und AhrensburgTV war nicht vor Ort, um die Selbstbelobigungen der Politiker am Ende der Veranstaltung aufzuzeichnen, weil Martin Hoefling nebenbei auch Geld verdienen muss, sprich: Er war berufsbedingt verhindert.

Foto: Alois Paparazzo

Breiten Raum in der Diskussion und zum Schluss mit namentlicher (!!!) Abstimmung hat TOP 17 eingenommen: „Aufhebung des Beschlusses der Vorlage 2018/115/1“. Dahinter verbirgt sich der Antrag vom Kinder- und Jugendbeirat, dass der Stormarnplatz nicht vorübergehend als Parkplatz und Ablagemöglichkeit für Baustoffe im Rahmen der Rathaussanierung herhalten soll. Ein Antrag, der geradezu lächerlich ist. Aber irgendwas muss der Kinder- und Jugendbeirat ja auch als Tätigkeit nachweisen. 😉 Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 27. August 2019

Satire: Wie Rechte in Ahrensburg gegen Linke agieren

Die „junge Welt“ ist eine linke Tageszeitung. Darum ist sie natürlich ein Dorn im Auge der Rechten, die eher auf die „Junge Freiheit“ abonniert sind. Und was unternehmen die Rechten gegen die Linken? Sehen Sie, was ich in der Ahrensburger Innenstadt gesehen habe:

Auf einem städtischen Abfallbehälter in der in der Rampengasse sah ich einen Aufkleber mit der Parole: „Eine Million Tore für die Revolution!“ – siehe die Abbildung links!

Was bedeutet diese Aufforderung? Ein Tor, das ist bekanntlich jemand, der töricht, sprich unklug handelt, weil er Menschen, Umstände nicht richtig einzuschätzen vermag. Kurzum: Ein Tor ist ein weltfremder Mensch. Und nur solche törichten Menschen können in Deutschland zu einer Revolution aufrufen wie es hier geschehen ist.

Und wenn ich das richtig verstanden habe, dann sollen Millionen Tore die Revolution damit beginnen, dass sie dazu auffordern, die „junge Welt“ nicht in den Briefkasten, sondern in den Abfallcontainer zu stecken. Woraus ich wiederum schließe, dass diese Aufkleber aus der rechtsradikalen Szene stammen müssen, um den Linken eins auszuwischen. Und deshalb erwarte ich einen erneuten Protestmarsch unter der Führung des Linken Polit-Clowns und Ahrensburger Stadtverordneten Ali Haydar Mercan! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 26. August 2019