Archiv für den Monat: Januar 2019

Ahrensburger Stadtmarketing: Der Weihnachtsbaum auf dem Rondeel ist schon da!

Es ist schon kurios in unserer Stadt: Während der gemeine Bürger seinen Weihnachtsbaum vom letzten Weihnachtsfest schon lange entsorgt hat, haben Ahrensburger Geschäftsleute in der Innenstadt bereits die Bäume für dieses Jahr aufgestellt – wenn Sie sich die Tannen auf den Fotos bitte mal anschauen wollen!

Das macht Sinn, wissen wir doch: Weihnachten kommt immer so plötzlich! Und weil es sich bei den Christbäumen noch um die Tannen aus dem letzten Jahr handelt, wurde hier die Forderung nach einer Nachhaltigkeit bei der Ressourcen-Nutzung erfüllt. Und den auswärtigen Besuchern präsentiert sich Ahrensburg als eine Stadt mit viel Grün, denn die Tannen ersetzen die abgeholzten Linden in der Innenstadt – siehe u. a. den Lindenhof und die Große Straße!

Was natürlich noch fehlt, das ist der Glühweinstand vom Bürgerverein auf dem Rondeel. Auch in den Supermärkten gibt es noch keine Lebkuchen und Christstollen. Aber es ist mit Sicherheit nur eine Frage der Zeit, bis diese weihnachtlichen Spezialitäten in den Regale zu finden sind. Und dann gibt es auch den Adventsmarkt auf dem Rondeel mit dem obligatorischen Schwenkgrill.
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Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 31. Januar 2019

Heuschrecken: Im Peter-Rantzau-Haus zirpen die Grillen

Das Zirpen der Grillen ist in Ahrensburg mehr und mehr verstummt, weil der Lebensraum der Insekten durch den Menschen zerstört wurde. Von den sogenannten Echten Grillen gibt es verschiedene Arten wie zum Beispiel das Heimchen, die Kurzflügelgrille, die Steppengrille, die Feldgrile, die Waldgrille, die Sumpfgrille, die Mormonengrille und die Blütengrille. Und Maulwurfsgrillen  bilden innerhalb derselben Ordnung eine eigene Familie.

Homepage Stadt Ahrensburg

Und dann gibt es noch eine ganz spezielle Grillenart, und zwar die Eisgrillen. Diese Insekten sind Kaltblütler und wurden bislang nur in Ahrensburg beobachtet. Darüber berichtet die Stadtverwaltung auf ihrer Homepage unter dem Hinweis: „Eisgrillen im Peter-Rantzau-Haus“ – wenn Sie bitte mal einen Blick auf die nebenstehende Abbildung werfen wollen!

Nein, es geht dort wirklich nicht um das Grillen von Eis, sondern tatsächlich um die Heuschrecken von der AWO, die überall ihre Fühler drin haben. Im Sommer genauso wie im Winter. Und der Hinweis auf der städtischen Homepage, der da lautet: „Mit Würstchen und Glühwein verkürzen wir die Wartezeit auf die sommerlichen Grillabende“. ist vergleichbar mit meinem Hinweis: Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 31. Januar 2019

15 Euro für das Spielen mit Lego-Bausteinen in der Kirche

Gestern habe ich darüber gebloggt, dass im 3. Buch Abendblatt eine redaktionell gestaltete Werbung der Firma Lego erschienen ist, die nicht als Anzeige kenntlich gemacht worden ist. Und heute kommt das Anzeigenblatt MARKT und bringt die gleiche Werbung auf der Titelseite, und zwar ebenfalls ohne den Hinweis, dass es sich hier um eine Werbepromotion der Firma Lego handelt.

Abb. frei nach Abendblatt + Markt

Nein, glauben Sie bitte nicht, dass es eine barmherzige Aktion der Freikirche ist – die Eltern der Kinder werden kräftig zur Kasse gebeten: 15 Euro kostet das Spielen mit den Lego-Bausteinen in der Kirche! Und nach der Aktion werden die Kids dann bei ihren Eltern quengeln, dass diese ihnen weitere Lego-Kästen kaufen mögen.

Ich halte diese Aktion der Firma Lego für ziemlich perfide. Und noch schlimmer ist es, wenn eine Kirche sich nicht entblödet, hier eine Verkaufsaktion zu unterstützen, bei der nicht erkennbar ist, wer das Eintrittsgeld letztendlich kassiert und warum und wofür es gezahlt werden muss. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 30. Januar 2019

Wer liest eigentlich das Anzeigenblatt MARKT…?

Die oben gestellte Frage beantworte ich nach meiner Überzeugung: Niemand liest das Anzeigenblatt. Oder zumindest niemand, der mit offenen Augen durch unsere Stadt geht und das Geschehen in Ahrensburg verfolgt. Denn hätte ein intelligenter Mensch am vergangenen Wochenende den MARKT gelesen und dort die Falschmeldung, dass die Stadt Ahrensburg nicht nur Tiefgaragenplätze auf der Alten Reitbahn plant sondern auch ein Kino – dann hätte dieser Leser die Redaktion bestimmt informiert, dass die Aussage reiner Bullshit ist.

Aus: Anzeigenblatt MARKT

Und wäre die Redaktion über ihre falsche Tatsachenbehauptung informiert worden, dann hätte Redaktionsleiter Stephan Poost dafür gesorgt, dass heute in seinem Blatt eine Richtigstellung erfolgt. Diese jedoch habe ich vergeblich gesucht, woraus ich schließe – siehe oben!

Fazit: Man kann Berichte im MARKT nicht für bare Münze nehmen. Und was mich irritiert: Ein/e Vertreter/in des Anzeigenblatts sitzt mitunter auch bei den Versammlungen der Stadtverordneten am Pressetisch.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 30. Januar 2019

Kriminelle Glosse: Tatorte in Stormarn  

Am Ende des Tages noch ein kurzer Besuch auf Stormarn Online vom Hamburger Abendblatt. Dort sehen wir wieder mal drei wundervolle Symbolbilder von der Blaulicht-Szene und erfahren die grausamen Nachrichten des Tages – wenn Sie bitte mal einen Seitenblick auf die Abbildungen werfen wollen!

Bemerkenswert ist die Meldung aus Siek, wo vier Schattengestalten symbolisch auf einem Dach sitzen. Und in der Überschrift steht, dass sie übers Dach in den Supermarkt eindringen „wollen“. Was meint: Sie wollen das nach wie vor, obwohl sie „trotzt“ mehrerer Versuche gescheitert sind.

In der letzen Meldung, die aus Bargteheide stammt, steht in der Überschrift ein Plural. Darunter heißt es dann aber „der oder die Unbekannten“, wonach also auch ein einzelner Täter infrage kommt. Aaaber: Woher weiß die Redaktion, dass es keine Einbrecherin gewesen ist, die ins Gartenhaus eingebrochen ist? Vielleicht, weil man dort keine Spuren von Lippenstift entdeckt hat…? Als Mann fühle ich mich hier durch Vorurteil diskriminiert! 😉

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 29. Januar 2019

Promotion: „Ahrensburger Lego-Tage“ mit Gottesdienst und Segen der Kreuzkirche

Nachdem die Ahrensburger Stadtbücherei in Vergangenheit die Werbepromotions für das dänische Unternehmen Lego durchgeführt hatte, werden die Verkaufsbemühungen für den größten Spielzeughersteller der Welt in diesem Jahr von der „Ev.-Freik. Gemeinde Kreuzkirche“ (= Baptistengemeinde Kreuzkirche Ahrensburg) übernommen – siehe die Werbung aus dem heutigen 3. Buch Abendblatt, wo die Redaktion wieder einmal vergessen hat, das Wörtchen „Anzeige“ über diese Lego-Werbung zu setzen.

Aus: Hamburger Abendblatt; Symbolbild: Julius Schnorr von Carolsfeld (Holzschnitt Tempelreinigung von 1860)

Wir erfahren: Damit die „Lego-Tage“ bei der Kirchengemeinde auch Gottes Segen erfahren, bildet den Abschluss der Lego-Tage ein Famiiengottesdienst mit anschießender Besichtigung der neu entstandenen Stadt.

Ich erinnere mich: Als Jesus Christus noch auf Erden geweilt hat, da hat er eigenhändig die Händler aus dem Tempel von Jerusalem vertrieben und erklärt, dass der Tempel allein das „Haus des Gebetes“ und dem Gottesdienst vorbehalten bleiben soll. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 29. Januar 2019

Narben auf der Seele? Flora & Claudia sollen Angelika helfen!

Das Leben hinterlässt bei uns Menschen nicht selten Narben. Auf dem Körper genauso wie auf der Seele. Das weiß man auch im Rathaus von Ahrensburg, wo der Arbeitsalltag in Vergangenheit viele Wunden verursacht hat, deren Narben heute Geschichten erzählen könnten.

Über eine besonders deutliche Narbe hat das 3. Buch Stormarn zum Beispiel am 17. November 2018 berichtet – wenn Sie sich bitte den nebenstehenden Wortlaut weiß auf grün noch einmal in Erinnerung rufen wollen. Und der Leser wartet seither auf eine Wiedervorlage der angekündigten „heiklen Personalie“, mit der die Redaktion eine Mitarbeiterin im Rathaus öffentlich diskreditiert hat, indem man quasi in der Gerüchteküche gezündelt und den Namen der betreffenden Person genannt hat. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 29. Januar 2019

Bildungshaus wird bis zu sieben Millionen Euro teurer!

Wer als Ahrensburger das Hamburger Abendblatt in der Online-Form abonniert hat, der hat heute etwas Sonderbares im Stormarn-Teil erfahren, und zwar: „Bildungshaus wird bis zu sieben Millionen Euro teurer“. Und wenn der Leser sich die Äuglein reibt und genauer hinschaut, dann erkennt er: Die Meldung stammt aus Norderstedt.

Die Stadt Norderstedt, die gestern noch dem Kreis Segeberg angehört hat, ist jetzt also vom Hamburger Abendblatt in den Kreis Stormarn verlegt worden. Das ist für die Stormarn-Redaktion in der Großen Straße in Ahrensburg natürlich unerhört praktisch, brauchen die Damen und Herren doch jetzt nur noch halbtags zu arbeiten, weil die Nachrichten aus Norderstedt von der Redaktion in Norderstedt frei Haus nach Stormarn geliefert werden

Ja, und uns Ahrensburger interessiert die brandaktuelle Meldung, dass das Bildungshaus in Norderstedt bis zu sieben Millionen Euro teurer wird, natürlich sehr viel mehr als die Frage, wo die Ersatzparkplätze für den Lindenhof bleiben. Hat sich der Herr Blombach darüber schon mal beim Herrn Sarach erkundigt? Und falls nein: Warum nicht…?

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 28. Januar 2019

Einkaufs-Ratgeber: Kundenbeschiss bei Lidl in Ahrensburg

Wie ich schon an anderer Stelle auf Szene Ahrensburg vermerkt habe, wird in meiner Familie zu Nudelgerichten das Barilla Pesto Genovese bevorzugt. Und deshalb achte ich beim Einkauf auf den Preis, sprich: auf Sonderangebote. Und wenn ich Barilla Pesto Genovese im Angebot sehe für 1.99 Euro statt wie üblich für 2.99 Euro, dann räume ich meinen Kofferraum leer, um dort den Jahresvorrat von 100 Gläsern einzuräumen. Macht schließlich eine Ersparnis von 100 Euro!

Gestern habe ich per E-Mail ein Angebot von Lidl bekommen mit der Aufforderung: „Zieh’s-durch-Wochen! Spar dich durchs Jahr mit Lidl“ – siehe die Abbildung links! Und der Kunde sieht und liest: Barilla Pesto Genovese für 1.99 Euro. Also war ich heute früh schon bei Lidl, um den Einkaufswagen zu füllen und hernach den Kofferraum, um mich mit Lidl durchs Jahr zu sparen. (Natürlich nicht nur mit Pesto, denn wenn ich schon einkaufen gehe, dann kaufe ich sehr viel mehr.) Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 28. Januar 2019

Über die Besetzungsmacht der Deutschen

Bei uns Deutschen herrscht bekanntlich eine Besetzermentalität. Wir kennen alle die berühmten Handtücher auf den Liegen der Hotels in Spanien und anderen Urlaubsländern. Oder in den Speisewagen der Deutschen Bahn: Da sitzt jemand am Esstisch mit seinem Laptop oder einem Buch, hat ein halbleeres Glas vor sich stehen und blockiert damit zur Mittagszeit zwei, drei Stunden lang einen Essplatz. Und das Getränk bezahlt er dann von dem Geld, dass er für eine Platzreservierung gespart hat. 🙁

Besetzer im Indoo-Park in Ahrensburg

Auch in Ahrensburg gibt es sie, die Besetzer. Zum Bespiel in der Schlosskirche, wenn dort das Krippenspiel oder eine andere Aufführung stattfindet: Dann wird die Oma der Familie eine gute Stunde vor Beginn dort hingeschickt, setzt sich mitten in eine der vorderen Reihen, breitet hier diverse Garderobenteile und Taschen aus und erklärt dann anderen Besuchern einhundertmal, dass alle Plätze in dieser Reihe leider besetzt sind. Und die Angehörigen der Oma kommen dann fünf Minuten vor Beginn der Veranstaltung und nehmen Platz wie die Fürsten im Mittelalter. In meinen Augen ist das unchristlich. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 28. Januar 2019