Archiv für den Monat: Oktober 2018

Heute wieder großes Kino im 3. Buch Abendblatt! Regie: Der Ahrensburger Stadtschauspieler Ralph Klingel-Domdey!

Wenn es darum geht, dass Ahrensburg sich von einem Investor erpressen lassen und ein wertvolles städtisches Grundstück unter Wert verkaufen soll, weil der Käufer mit einem Kino am Bahnhof ködert, dann ist das immer wieder ein aktuelles Thema für das 3. Buch Abendblatt. So auch jetzt, wo der redaktionelle Aufhänger die Schließung des Kinos in Bargteheide ist.

aus: Hamburger Abendblatt

Und welcher Name taucht dann sofort wieder in der Berichterstattung auf? Richtig: Ralph Klingel-Domdey, ehemaliger Redaktionsleiter, der heute der Stormarn-Redaktion schon lange nicht mehr direkt angehört. Und dieser Mann ist seit Jahren ein erklärter Fan von einem Kino in Ahrensburg, koste es die Stadt, was es wolle.

Und dann wird’s putzig: Die vom Kino-Betreiber in Bargteheide mit wirtschaftlicher Misere begründete Schließung „bedeutet Auftrieb für die Besucherzahl-Prognose in Ahrensburg“, frohlockt Mathias Kemme, „designierter Kino-Betreiber in Ahrensburg“, heute im 3. Buch Abendblatt.

Ich zitiere: „Dort wird mit mindestens 150.000 Kinofans pro Jahr gerechnet. Das Einzugsgebiet umfasse Bargteheide, Delingsdorf, Großhansdorf, Ammersbek und zusätzlich die Hamburger Stadtteile Volksdorf, Sasel, Duvenstedt sowie Meiendorf und Rahlstedt.“

Was bedeutet diese Rechnung? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 18. Oktober 2018

Schiedsamt Ahrensburg: Diskriminierung älterer Menschen von Amts wegen

Im 3. Buch Abendblatt lesen wir heute eine Meldung, in der mal wieder das Wichtigste verschwiegen wird. Denn hinter dieser Meldung steht die Diskriminierung älterer Menschen in der Stadt Ahrensburg, ohne dass die Redaktion darauf hinweist.

Wir lesen, dass die Stadt Ahrensburg neue Schiedspersonen sucht. Als einzige Bedingung für dieses Amt nennt die Zeitung das Alter und den Wohnort der Schiedspersonen: Sie „müssen mindestens 30 Jahre alt sein und in Ahrensburg wohnen“. Und dabei unterschlägt Schreiberin Janina Dietrich etwas sehr Wesentliches.

So muss die Schiedsperson auch nach ihrer Persönlichkeit und ihren Fähigkeiten für das Amt geeignet sein. Es dürfen keine Umstände in der Person liegen, die sie zur Führung dieses Amtes ungeeignet machen – zum Beispiel Vorstrafen. Und das Wichtigste: Die Person darf das 71. Lebensjahr noch nicht erreicht haben. Und das ist ein klarer Fall von Altersdiskrimierung in Schleswig Holstein. (In Hessen z. B. gilt die Altersgrenze von 76 Jahren; und in manchen Bundesländern gibt es vernünftigerweise überhaupt keine Altersbegrenzung.) Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 18. Oktober 2018

Brötchen sollen in Ahrensburg bald ohne städtische Gebühr verkauft werden – hoffentlich!

Na siehste wohl: Plötzlich ist die „Brötchentaste“ im Gespräch in Ahrensburg, und zwar bei den Politikern in unserer Stadt! Dem 3. Buch Abendblatt entnehmen wir heute die erfreuliche Botschaft: „Die CDU hat das Thema Brötchentaste auf die Tagesordnung des Bauausschusses setzen lassen. Sie möchte, dass Bürger künftig 20 Minuten kostenfrei im Stadtgebiet parken können. Die Verwaltung der Schlossstadt solle Verschläge zur Umsetzung der Brötchentaste ausarbeiten, heißt es im Antrag der Christdemokraten.“

Brötchenkauf bald ohne Gebühr…?

Und wie kommt die liebe CDU plötzlich dazu, aus heiterem Himmel so mir nix, dir nix das Thema „Brötchentaste“ auf die Tagesordnung zu setzen? Wenn ich mal eine Mutmaßung anstellen darf: Vor vier Wochen habe ich einen Blog-Eintrag überschrieben mit der Frage: „Was kann Bargteheide, was Ahrensburg nicht kann?“ Und der letzte Absatz lautet hier:

„Und was kann Bargteheide noch besser als Ahrensburg? Bekannt ist, dass in Bargteheide kostenloses Parken mit Parkscheibe möglich ist, was Ahrensburger Stadtverordnete mit Mehrheit ablehnen. Nicht mal ’ne Brötchentaste gönnen sie uns, diese Geldgeier. Und eine Begründung dafür schulden Sie uns Autofahrern auch.

Geldgeier? Keine Begründung? Das wollten sich die Damen und Herren aus der CDU-Fraktion nicht an den Kopf werfen lassen. Und sie haben unverzüglich nach einer Begründung gesucht, warum Autofahrer in Ahrensburg nicht die Möglichkeit haben, fürs Brötchen holen oder Brief zur Post bringen eine Parkzeit von 20 Minuten gratis zu bekommen.  Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 18. Oktober 2018

MARKT: Lokales Anzeigenblatt mit Grenzüberschreitung

Immer wieder drollig ist die häufige Beobachtung: Der Verlag vom MARKT lässt uns das Anzeigenblatt in unsere Briefkästen stecken. So wie auch heute wieder, wo wir die „Ausgabe für: Ahrensburg und Umgebung“ finden. Und im Innenteil vom MARKT finden wir immer die Buttons verteilt, auf denen wir lesen: „Hier leb‘ ich, hier kauf‘ ich.“

Und was tut der MARKT dagegen? Der MARKT bietet seinen Inserenten in Ahrensburg und Umgebung keinen Konkurrenzausschluss. Was meint: Für den Verlag zählt auch Hamburg zur Umgebung von Ahrensburg, sodass auch Hamburger Geschäfte in Ahrensburg werben dürfen. Allerdings: Diese Ausgabe vom MARKT wird in Hamburg gar nicht verteilt!

Wenn also das Alstertal Einkaufszentrum die Ahrensburger zum Einkaufen nach Hamburg einlädt, nämlich zur „Alstertal Late Night“, dann bedeutet das: Die Leser vom MARKT sollen nicht dort kaufen, wo sie leben, also vor Ort in Ahrensburg, sondern sie sollen in eine naheliegende Großstadt reisen und dort ihre Einkaufstaschen füllen. Und das empfinde ich nicht als fair gegenüber den Ahrensburger Läden, die im MARKT ihre Werbung schalten und dem Verlag damit die kostenlose Verteilung des Blattes ermöglichen.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 17. Oktober 2018

Stadtverordnete: Entscheidung bereits vor Abstimmung…?

Es ist schon gerecht, wenn die Ausbaubeiträge für Straßen bei Grunderneuerung nicht mehr von der Stadt bei den Anliegern kassiert werden. Denn Straßen dienen dem Gemeinnutz. In diesem Sinne sollten Sie lesen, was der CDU-Stadtverordnete Eckehard Knoll dazu in der Politiker-Werbekolumne im MARKT berichtet.

aus: Anzeigenblatt MARKT

Und wenn Sie das lesen, dann erfahren Sie dort auch, wie Politik in Ahrensburg funktioniert. Eckehard Knoll: „Die Ahrensburger CDU hat entsprechend ihrem Wahlprogramm nunmehr einen Antrag zur umgehenden Abschaffung der Straßenausbaubeiträge in den Bau- und Planungsausschuss sowie anschließend in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht.“ Und der CDU-Stadtverordnete in Wunschdenken: „Es wäre wünschenswert, wenn diese pragmatische, bürgerfreundliche und zukunftsweisende Initiative im November eine breite politische Mehrheit finden könnte.“

Wie gesagt: Im November 2018 soll die Abstimmung mit der von Knoll erhofften Mehrheit stattfinden! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 17. Oktober 2018

In Ahrensburg gibt es ein Restaurant, wo der Gast nicht nur für seinen Verzehr zahlt sondern auch noch Eintrittsgeld

Sie haben richtig gelesen: In Ahrensburg gibt es tatsächlich ein Restaurant, wo der Gast bei seiner Bestellung von Speisen und Getränken auch noch Eintrittsgeld für das Restaurant bezahlen muss. Genau: 10,90 Euro. Und dieses Geld wird nicht etwa auf den Verzehr angerechnet, oder es findet im Lokal etwas Besonderes statt wie zum Beispiel ein musikalisches Event, sondern es gibt dort nur etwas zu essen und zu trinken. Und das muss man sich auch noch selber von der Theke an den Tisch holen, denn es ist ein Selbstbedienungsrestaurant.

Gestern war das Lokal so gut wie leer, obwohl Mittagszeit gewesen ist, als ich mit zwei Kids dort gewesen sind. Der Ort des Geschehens: Indoo Park, Ewige Weide 1 in 22926 Ahrensburg – siehe die Abbildung links!

Für jedes Kind habe ich 10,90 Euro Eintritt bezahlt. Das war aber nicht für das Restaurant, sondern für den Spiel-Park. Und die 10,90 Euro, die ich für mich bezahlt habe, waren der Eintritt für das Restaurant – siehe auch die nachstehende Quittung! – denn ich war nur im Restaurant und weder auf der Rutsche, noch auf dem Klettergerüst oder auf der Seilbahn. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 17. Oktober 2018

Stadtmarketing Ahrensburg: Was lange währt, wird endlich Wut!

Am 18. November 2014 verkündete das 3. Buch Abendblatt: „Ex-Bauamtsleiterin übernimmt Stadtmarketing Ahrensburg“. Das war also ziemlich genau vor 4 (vier) Jahren. Und die Ahrensburger Bürger schauen sich heute um und fragen: „Na, wo isses denn, das Stadtmarketing von Ahrensburg?“ Und den Blogger packt die Wut, denn hier werden nicht nur Steuergelder veruntreut, sondern hier wird ein dringendes Bedürfnis der Stadt und ihrer Bürger vertrödelt.

Symbolbild zum Ahrensburger Stadtmarketing (Lithographie: A. Paul Weber)

Das letzte, was der gemeine Bürger über das Stadtmarketing von Ahrensburg gehört hat, das entstammte einer Sitzung vom Hauptausschuss. Dort wurde der zweiteilige Beschlussvorschlag des Bürgermeisters von den Teilnehmern in zwei Teilen angenommen. Ich zitiere:

1. Der Ergebnisbericht der Lenkungsgruppe zu den Handlungsfeldern für ein Stadtmarketing Ahrensburg wird zur Kenntnis genommen.

2. Für die weitere Prozessbegleitung durch die CIMA zur Bewertung möglicher Organisationsformen sowie zur Entwicklung einer Corporate Identiy (Korrektur: Identity) und eines Corporate Designs werden Mittel in Höhe von 35.000 € aus dem PSK 57105.5431010 eingesetzt.

Diese Sitzung hat am 11. Juni 2018 stattgefunden, also vor rund vier Monaten. Oder präzise festgehalten: Vor 130 (einhundertunddreißig) Tagen. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 16. Oktober 2018

Von Miriam an Miriam: Und Lidl lohnt sich doch!

Wenn ich auf Szene Ahrensburg etwas Kritisches äußere und der oder die Kritisierte reagiert darauf, dann hat meine Kritik eine positive Wirkung erzielt. Womit ich sagen will: Auch negative Kritik kann positiv sein. Denn wie sagte doch der Dichter Friedrich Rückert? Er sagte: „Das sind die Weisen, die durch Irrtum zur Wahrheit reisen. Die bei dem Irrtum verharren, das sind die Narren.“

Am 6. Oktober 2018 schrieb ich auf Szene Ahrensburg: „Ich bestätige die Meinung meiner Tochter (8), die heute festgestellt hat: ‚Lidl lohnt sich nicht!’“ Und heute bekam ich dazu eine E-Mail von Lidl.

Miriam Skowronnek vom Lidl-Kundenservice schreibt: „Ich habe gerade Ihre Nachricht zum Besuch in unserer Filiale in Ahrensburg gelesen. Gerne möchten wir Ihnen Ihre Stikeez zukommen lassen. Bitte teilen Sie uns hierfür Ihre Postadresse mit.“

Gern bringe ich die Reaktion von Lidl auf meinem Blog, auch wenn ich darinnen etwas vermisse. Denn so, wie unser Kind sich auf die Stikeez freut, genauso hätte ich mich darüber gefreut, eine Erklärung und Entschuldigung von Lidl zu erhalten. Dann wäre die Resonanz auf meinen Blog-Eintrag ein echter Kundenservice gewesen. 😉

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 15. Oktober 2018

Underground-Art: Wie die Stadt Ahrensburg mit einem Schlag deutschlandweit bekannt werden könnte – positiv!

Vorab bemerkt: Ich hätte nicht gedacht, dass die Ablehnung des „Muschelläufers“ bei den Ahrensburger Bürgern immer noch so heftig ist, wie es sich aktuell bei Facebook zeigt! Da brodelt die Wut der Menschen über den Blaumann, der auch nach über einem Jahrzehnt immer noch auf Unverständnis stößt. Viele der Kommentatoren machen sogar ziemlich aggressive Vorschläge, um die Schießbudenfigur ein für allemal zur Hölle zu schicken.

Prothesen-Verband: Sanitäter vom Bauhof im Einsatz auf dem Ahrensburger Rondeel

Der blaue Mann auf der Schnecke, der als „Muschelläufer“ bezeichnet wird, steht also auf dem Rondeel in Ahrensburg und wird dort noch rund 120 Jahre stehen bleiben. Und wenn das Monstrum in dieser Zeit beschädigt wird, dann muss die Stadt dafür sorgen, dass es wieder repariert wird. Denn: Der „Muschelläufer“ gilt laut Gesetz als „Kunstwerk im öffentlichen Raum“ und genießt einen entsprechenden Schutzstatus. Und hierüber gibt es einen rechtlich bindenden Vertrag der Stadt mit dem Hersteller.

Inzwischen wurde Frankensteins Wolkes Monster bereits mehrfach beschädigt und einmal auch vom Künstler für viel Geld repariert. Und ich vermute, dass von Seiten der Stadt gegen den Vertrag verstoßen wird, weil das „Meeresrauschen“ aus der Schnecke, was doch Teil des Kunstwerkes ist, schon vor Jahren abgeschaltet wurde, weil Menschen sich dadurch belästigt gefühlt haben. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 15. Oktober 2018

Bei der Zeitung geht’s auch online nicht so schnell wie bei der Feuerwehr auf Szene Ahrensburg!

Am 1. Oktober 2018 brachte ich einen Blog-Eintrag unter der Überschrift: „Cooler Einsatz: Feuerwehr im CCA in der Rampengasse!“, wo ich gezeigt habe, wie die Feuerwehr für sich Werbung macht im Schaufenster von C&A im City Center Ahrensburg (CCA). Eine vorbildliche Aktion, mit der die Freiwillige Feuerwehr neue Kameraden sucht.

Szene Ahrensburg versus Stormarner Tageblatt und Hamburger Abendblatt

Und ob Sie’s glauben oder nicht: Schon 11 (elf) Tage später, also am 12. Oktober 2018, kam das Stormarner Tageblatt und berichtete online über „Die Wehr im Schaufenster“. Allerdings: Im Bilde wurde die Wehr im Schaufenster gar nicht gezeigt, wie Sie das auf Szene Ahrensburg sehen konnten. Denn genau das ist ja der Hingucker dieser Aktion.

Aber nicht genug! Noch einmal zwei Tage später, also heute am 14. Oktober 2018, kam auch die Redaktion vom 3. Buch Abendblatt und informiert online brandaktuell: „Feuerwehr im Dauereinsatz in Ahrensburger Schaufenstern“. Und auch hier wurde im Bilde die Feuerwehr im Schaufenster nicht gezeigt, sondern es ist die gleiche Aufnahme wie sie beim Stormarner Tageblatt zu sehen ist.  Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 14. Oktober 2018