Archiv für den Monat: April 2024

Abendblatt Stormarn teilt aktuell mit: “Start der Fahrradsaison”

Als “Saison” wird in der Wirtschaft der Zeitabschnitt innerhalb eines Jahres verstanden, in welchem eine hauptsächliche Aktivität und Angebote stattfinden, die im restlichen Jahr nicht oder kaum in Erscheinung treten. Zur Zeit haben wir beisielsweise Spargelsaison. Und Saison hat momentan auch die Frühlingsmode. Und wenn der Sommer kommt, dann haben wir Ferien- und Badesaison. Und was haben wir jetzt auch noch? Sie lesen es in der Überschrift: “Start der Fahrradsaison”. Wozu ich mich frage: Was machen Radfahrer eigentlich außerhalb der Fahrradsaison? Vielleicht fahren sie mit dem Schlitten…?

Was wir dagegen ganzjährig haben, das ist die Autosaison. Und ohne Autos würde unsere Wirtschaft total zusammenbrechen. Mal abgesehen von der Autowirtschaft als solche, die in Deutschland an vorderster Front aller Industriezweige steht, so wäre die Ahrensburger Innenstadt ohne die Kunden, die mit dem Auto kommen, so leer wie die städtische Fahrradparkanlage hinter dem Regionalbahnhof. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 21. April 2024

Hat Rewe im CCA vielleicht aldi übernommen…?

Meine eingangs gestellte Frage kommt nicht von ungefähr. Denn als ich am vergangenen Freitag im CCA war, da sah ich Wundersames bei aldi: Hier standen die Einkaufswagen von Rewe. Und nicht nur ein paar, sondern mit Ausnahme von zwei aldi-Wagen waren es nur Rewe-Einkaufswagen – siehe Foto! Und es war nicht das erste Mal, dass ich das bemerkt habe. 

Vielleicht hat aldi auch Rewe übernommen? Natürlich nicht. Genauso wenig wie umgekehrt. Aber der Kunde wundert sich, wenn in einem Markt überwiegend die Einkaufswagen eines anderen Marktes stehen. Was möglich ist, weil beide Wagen kompatibel sind im Gegensatz zu den Wagen von Penny, die man nicht mal auf dem Förderband befördern kann, wenn sie dort keine Stoppfunktion haben. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 21. April 2024

Was der Blogger sich in einem Restaurant in Ahrensburg wünscht

Wenn ich zurückdenke an mein aktives Berufsleben und mich dabei an besonders schöne Momente erinnere, dann waren das die Büfetts bei Veranstaltungen. Ich liebe sie, diese kalt-warmen Büfetts, wo man mit dem Teller an der langen Tafel entlanggehen kann und sich dort nimmt, was man will. Und so oft und so viel man davon möchte!

Die geilsten Büfetts, die ich erlebt habe, gab es im Axel-Springer-Verlag im Journalisten-Club in der Kochstraße in Berlin! Und die teuersten, an denen ich teilgenommen habe, kamen vom Heinrich-Bauer-Verlag, und zwar im Hotel Atlantic, wo Austern und Hummer satt auf der Tafel gestanden haben.

Vor ein paar Tagen gab es auch ein Büfett im Hause des Bloggers, wo meine mir Angetraute ihre Freundinnen nachträglich zu ihrer Nachgeburtstagsfeier eingeladen hatte. Und vom Büfett, das sie selbst zubereitet hatte, bekam ich freundlicherweise einen Probierteller in mein Büro – siehe Foto! (Und ehrlich: Alle Speisen, die Sie dort sehen, hatten an diesem Tage ihre Premiere in unserer häuslichen Küche!)

Warum schreibe ich das? Ich schreibe es, weil ich in Ahrensburg gern ein Restaurant hätte, wo es ein tägliches Büfett gibt. So eines gibt es zwar, nämlich in der New Mongolei, aber das ist natürlich asiatisch ausgerichtet und bringt auch wenig Abwechslung. Und in der Mittagszeit ist das Angebot dort beschränkt und teilweise auch schon reichlich “abgelagert”. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 21. April 2024

Denkt Béla Randschau (SPD) daran, dass McDonald’s enteignet wird? Oder soll der Friedhof gegenüber zum Parkplatz werden?

Béla Randschau, Fraktionsvorsitzender der SPD in Ahrensburg, berichtet an diesem Wochenende im MARKT von seiner Radtour “unterwegs entlang der S4”. Dabei kommt er auf die “Knackpunkte in den Planungen der Bahn” mit den vielen Problemen zu sprechen, weshalb ich Ihnen die Kolumne des Kommunalpolitikers im Anzeigenblatt als Lektüre empfehle.

Leider schießt Béla Randschau mit einem Absatz voll daneben, wo er mit der letzten Station seiner Radrundfahrt zu einer Tour de Trance kommt. Ich habe diesen Absatz neben den Tatort gestellt – siehe die Abbildung links! Und nun schauen Sie mal auf den P+R-Parkplatz neben McDonald’s! Wer sich hier auskennt, der weiß, dass dieser Parkplatz schon heute um 100 Prozent zu klein ist, sodass Bahnfahrer umweltschädigend in den umliegenden Wohnstraßen parken. Und nun soll hier nicht nur ein Westbahnhof für die S4 gebaut werden, sondern auch ein Busbahnhof, ein Park-and-Ride-Parkplatz für Autos und ein ebensolcher für Zweiräder, wo der heutige am U-Bahnhof bereits viel zu klein ist.

Und der Sozi versteigt sich zu der Behauptung: “Dies würde manches Verkehrsproblem lösen und wäre ein echter Gewinn für Ahrensburg!”

Was der Genosse Randschau vergessen hat, das ist die Frage zu beantworten, wo das, was “ein echter Gewinn für Ahrensburg” sein soll und “manches Verkehrsproblem lösen” würde, wo das denn alles auf dem kleinen P+R-Parkplatz passieren soll. Plant man, das Grundstück von McDonald’s daneben mit einzubeziehen, indem man das Fast-Food-Restaurant zur zukünftigen Bahnhofsgaststätte macht? Oder soll der Stadtfriedhof schräg gegenüber zur Parkanlage umgewidmet und betoniert werden? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 20. April 2024

“Depot” in der Rampengasse: Lassen Sie sich nicht aufs Glatteis führen!

Die Stormarn-Redaktion vom Abendblatt fragt heute online, ob die “Depot”-Filiale in der Rampengasse schließt, weil die mit Plakaten die Kunden “verwundert”. Wozu ich anmerke, dass ich zwar nicht Kunde von “Depot” bin, dass mich die Plakate aber keineswegs verwundern. Reporter Filip Schwen weist auch zu Recht darauf hin, dass es sich hier lediglich um eine Verkaufsförderungsaktion handeln könnte, weil so etwas bei dieser Ladenkette nicht zum ersten Mal passiert.

Ich informiere: Auf den Plakaten steht nicht “Totaler Räumungsverkauf wegen Geschäftsaufgabe”. Also ist es ein Räumungsverkauf wie er tagtäglich in allen Ahrensburger Geschäften stattfindet, denn welcher Inhaber möchte seinen Laden nicht gern durch Verkäufe räumen?! Aber nicht jeder zeigt das mit Plakaten an wie es zum Beispiel auch Timmermann gerade macht.

Auf den Casus Belli bei der Aktion geht der Reporter nicht ein. Und das ist das Plakat mit dem Aufdruck: “Alles reduziert” und “Jeden Tag neue Ware”! Denn wie kann der Laden total geräumt werden, wenn täglich neue Ware geliefert wird?! So etwas bezeichnet man als Fass ohne Boden. Oder als bodenlose Unverschämtheit. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 20. April 2024

Ein Ahrensburger Traditionsladen macht Total Räumungsverkauf

Die Schuhreparatur Timmermann in der Großen Straße 35 gehört zu den Traditionsläden in der City. Ich kenne den Laden schon seit meiner Jugend, als er noch in der Manhagener Allee gewesen ist. Die Familie Timmermann gibt es in diesem Laden schon lange nicht mehr. Und obwohl über dem Schaufenster der Hinweis “Schuhmacherei” steht, glaube ich nicht, dass dort auch Schuhe gemacht werden. Hier wird vielmehr repariert. Und es werden Schlüssel angefertigt.

Nun steht an den Schaufenstern: “Total Räumungsverkauf – Alles muss raus”. Was das bedeutet, weiß ich nicht. Gibt Inhaber Gerstenkorn auf? Oder zieht er mit seinem Geschäft vielleicht nur um? Der Laden nebenan, wo früher ein Second-Hand-Shop gewesen ist, steht auch schon seit Monaten leer, ohne dass das Ahrensburger Leerstandsmanagement unter Leitung von Diplom-Volkswirt Christian Behrendt hier etwas Erkennbares bewirkt hat.  Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 20. April 2024

Ist der Förderverein St. Johannes eigentlich noch zu retten?!

Der Förderverein St. Johannes lädt ein zu einem Konzert in der St. Johannes-Kirche. Dieses Konzert, so teilt der Verein mit, erfolgt “in Zusammenarbeit mit der BürgerStiftung Region Ahrensburg”. Und diese Stiftung wirbt damit, dass man die Künstler für das Konzert in der Kirche mit Spendengeldern bezahlt hat.

Klartext: Die BürgerStiftung Region Ahrensburg sammelt Geld bei Bürgern mit dem Hinweis: “Mit uns können Sie eine Vielfalt gemeinnütziger Zwecke in der Region fördern. Wir sind als gemeinnützig anerkannt”. Und dann fördert die Stiftung die Musikanten für ein Konzert in der St. Johannes-Kirche, wo jedermann freien Eintritt hat. Wie gesagt: Das passiert mit dem Geld von Menschen, die an die Stiftung gespendet haben im guten Glauben, dass mit ihrem Geld ein gemeinnütziger Zweck erfüllt wird. Kann man so etwas noch christlich nennen…? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 19. April 2024

Herr Bürgermeister: Nehmen Sie doch Platz auf Ihrer Kackbank am Rathausplatz!

Im Bilde sehen Sie eine bekackte Bank auf dem Foto vom gestrigen Tag. Die Kacke kam von oben, nämlich von den Krähen, die dort in den Bäumen nisten. Man kann unseren gefiederten Mitbürgern keinen Vorworf machen, da sie ja nur ihrer natürlichen Notdurft nachkommen; aber man kann dem Leiter der Ahrensburger Stadtverwaltung vorwerfen, dass der von oben zuschaut, wie die Sitzbänke der Bürger zu öffentlichen Toiletten geworden sind und wie alle Jahre wieder in einem beschissenen Zustand sind.

Ich habe auf diesen Zustand schon mehrfach hingewiesen. Aber es ist ja bekannt, dass es Insassen im Rathaus gibt, die schwer von Begriff sind und deshalb die Bäume nicht beschneiden lassen. Und das sind vermutlich die gleichen Leute, denen wir auch die Parklets verdanken, die wertvollen Parkraum in der City blockieren und so nötig sind wie die Kacke der Krähen auf den Bänken. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 19. April 2024

Bloggers Business Lunch in der “Cantina” von Nessler (Bitte nicht lesen, wenn Sie zu Neid neigen! ;–) )

Wer das Geschäftsleben kennt, der weiß, dass dort auch Geschäftsessen angesagt sind. Und im Business nennt man das Business-Lunch. Was bedeutet: Geschäftliche Besprechung beim Mittagessen. Und weil ich auf Szene Ahrensburg einen Geschäftspartner als Werbekunden habe, nämlich das Kaufhaus Nessler, habe ich Matthias Timm zum Essen eingeladen,, und zwar in ein Ahrensburger Restaurant seiner Wahl. Und was wählte der Nessler-Chef? Er drehte den Grillspieß herum und lud mich zum Mittagessen ein, und zwar in die “Cantina”, dem Mitarbeiter-Restaurant des Kaufhauses. Also eine “Gegeneinladung”, die ich gern angenommen habe, denn ich hatte schon viel Gutes gehört über diese “Cantina” im 3. Stock in der Hamburger Straße.

Und ich wurde nicht enttäuscht. Im Gegenteil: Ich habe gestaunt, was auf der wöchentlich wechselnden Speisekarte dieses Personalrestaurants, wo drei Köche in der Küche arbeiten, zu finden ist – wenn Sie auf der Abbildung mal den Plan (rechts) für die laufende Woche wahrnehmen wollen! Und all das bekommen Nessler-Mitarbeiter genauso wie auch Mitarbeiter der Shops bei Nessler zu Preisen, die von Freundschaft künden zwischen Unternehmer und Mitarbeitern. 🙂 Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 18. April 2024

Stadtvertretung Bargteheide: Politische Sitzungen mit Filter…?

Ich fordere schon seit langer Zeit, dass die Versammlungen der Ahrensburger Stadtverordneten aus dem Marstall per Livestream übertragen werden, damit mehr Bürger daran teilhaben können. Heute müssen die Ahrensburger in den Marstall kommen, was kaum jemand tut, wenn er nicht in die Tagesordnung persönlich involviert ist. Und ich kenne das: Um in den Marstall zu kommen, muss man vorher ständig auf die Uhr schauen, sich vorbereiten, dort hin- und danach wieder zurückfahren. Und man muss die gesamte Sitzung durchsitzen, will man nicht unhöflich sein und vorher gehen oder zwischendurch mal den Stall verlassen.

Quelle: Stormarner Tageblatt

Die Stadtverordneten von Ahrensburg haben einen Livestream ihrer Sitzungen mehrheitlich abgelehnt. Es werden den Besuchern auch vor Ort weder Ton- noch Bildaufnahmen vom Bürgervorsteher erlaubt – nicht einmal für Journalisten, wenn der Bürgervorsteher das Fotografieren nicht ausdrücklich gestattet hat. Pressefreiheit im 21. Jahrhundert.

Heute berichtet das Stormarner Tageblatt, dass die SPD-Fraktion in der Stadtvertretung von Bargteheide den Antrag stellen will, dass dort politische Sitzungen im Livestream übertragen werden und auch aus einer Mediathek abrufbar sind. Dagegen opponieren die Stadtvertreter einer anderen Fraktion mit dem Hinweis, dass dann “alle Wortbeiträge ungefiltert öffentlich zugänglich” sind und “dementsprechend auch aus dem Kontext gerissen und in sozialen Meiden verbreitet werden könnten”. (Zitate: Stormarner Tageblatt)

Hä…? Die Bürger sollen Wortbeiträge nicht “ungefiltert” verfolgen können, sondern nur gefiltert?! Und wenn sie in die Versammlungen gehen, dann können sie hernach die Wortbeiträge nicht aus dem Zusammenhang reißen und in sozialen Medien verbreiten, wenn sie das unbedingt machen wollen…? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 18. April 2024