Archiv für den Monat: September 2018

Ein Kraftfahrer, der vermutlich keinen Führerschein hat

Es gibt Autofahrer, bei denen man echt bezweifeln muss, dass sie einen gültigen Führerschein haben. Denn hätten sie den, so wüssten sie auch, was Verkehrszeichen bedeuten. Zum Beispiel das absolute Halteverbot, so wie es am Rathausplatz in Ahrensburg steht. Und warum steht es dort? Es steht dort, weil dieser Weg frei bleiben muss als Zufahrt für die Einsatzwagen der städtischen Feuerwehr und anderer Helferfahrzeuge in Notfällen.

Heute Nachmittag hat eine Dumpfbacke dort ein Fahrzeug geparkt. Im absoluten Halteverbot in der Feuerwehrzufahrt. Vermutlich ist der Fahrer aufs Oktoberfest gegangen und hat sich dort ’ne Maß Festbier zwischen die Backen gegossen. Und da das Fahrzeug – siehe die Abbildung! – nicht wie ein Privatwagen aussieht, hat hier möglicherweise jemand ein Firmenfahrzeug für seinen sonntäglichen Privatausflug auf die Ahrensburger Wiesn zweckentfremdet.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 30. September 2018

Das 3. Geschlecht auf der Homepage der Stadt Ahrensburg?

Es gibt nicht nur das weibliche Geschlecht, sondern auch das männliche. Und es gibt zudem auch das dritte Geschlecht, das sowohl weibliche als auch männliche Eigenschaften aufweist. Und dem trägt die Stadt Ahrensburg auf ihrer Homepage bereits Rechnung.

Wenn wir auf die Seite der Bürgermeister kommen, dann finden wir dort  nicht nur das männliche Geschlecht in Form des amtierenden Leiters unserer Verwaltung, nämlich Michael Sarach, sondern dort ist auch das weibliche Geschlecht vertreten durch die „1. Stellvertrende Bürgermeisterin: Carola Behr (CDU)“.

Und dann lesen wir dort auch noch unter „Stellvertreterinnen des Bürgermeisters“: „2. Stellvertretende Bürgermeister: Christian Schubbert-von Hobe (Grüne)“ – siehe die Abbildung! Und wir fragen uns: Gehört der/die wirklich dem 3. Geschlecht an…? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 30. September 2018

Mein Wort zum Wochenende: Blaue Fähnchen auf der Schlosswiese und ein Luxus-Klo in der Großen Straße – wie passt das zusammen…?

Dass ich der Aktion „Blaue Fähnchen auf der Schlosswiese in Ahrensburg“ skeptisch gegenüberstehe, habe ich schon mehrfach geschrieben und begründet. Es ist in meinen Augen nicht viel mehr als eine Alibi-Aktion. Das 3. Buch Abendblatt hat gerade gemeldet, dass die Fähnchen-Aktion in diesem Jahr auch „auf Tour“ gegangen ist, und zwar durch Reinfeld, Bad Oldesloe, Bargteheide, Trittau und Glinde. Wie die Erfolge dort sein werden, lässt sich heute natürlich nicht voraussagen, aber ich befürchte, dass sie nicht viel anders sind als in Ahrensburg, nämlich so gut wie gar nicht vorhanden.

aus: Hamburger Abendblatt

„Kinderarmut: was taugt die Fähnchenaktion?“ So fragt die Stormarn-Redaktion (siehe Abbildung links!) und berichtet dabei über Ahrensburg wie folgt: „’Und vorgestern habe ich eine Nachricht vom Lions Club bekommen, dass er ein Benefizkonzert zugunsten armer Kinder in Ahrensburg organisieren will’, sagt Loeding. Die Aktion bleibe in Erinnerung, soll Veränderungen anstoßen, gerade bei den Behörden.“

Diese Aussage von Ingo Loeding, Geschäftsführer Kinderschutzbund, ist schön und traurig zugleich. Schön, weil eine private Initiative wie der Lions Club zur Tat schreiten will. Traurig, weil diejenigen, die in der Verantwortung stehen und Zielgruppe der Fähnchen sind, nämlich gerade die Behörde in Ahrensburg, es in all den Jahren nicht fertiggebracht haben, wenigstens eine einzige Benefizveranstaltung zugunsten bedürftiger Kinder zu organisieren in der wohlhabenden Schlossstadt, wo der Bürgermeister stolz darauf ist, dass die Kids mittelloser Eltern kostenlos im Badlantic baden dürfen. Was die Stadt natürlich nicht einen Cent zusätzlich kostet. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 29. September 2018

Wundersame Reklamewelt: Kurioses aus dem MARKT

Zum Wochenende mal wieder ein Kapitel Werbung, bestehend aus drei Anzeigen, die ich im heutigen MARKT entdeckt habe, dem Anzeigenblatt für Ahrensburg und Umgebung. Und diese drei Anzeigen stammen aus der Umgebung von Ahrensburg, nämlich zweimal aus Bargteheide und einmal aus Hamburg.

aus: Anzeigenblatt MARKT

Da ist zuerst einmal das Inserat vom Restaurant Casa Grande in Bargteheide. Dieses große Haus, so erfahren wir vom Inhaber, „besticht vor allem durch gutes Essen“. Donni, donni aber auch, welcher Wirt kann das schon von seinem Restaurant behaupten?! 😉

Aber es kommt noch viel spektakulärer, denn der MARKT-Leser erfährt  bereits in der Überschrift: „Hermann Singh geht bei der Planung von Feierlichkeiten auf die Wünsche seiner Gäste ein“. Dieses Versprechen, meine lieben Mitbürger, ist geradezu sensationell, denn ich frage Sie: Welcher Gastwirt in Ahrensburg und Umgebung geht sonst auf die Wünsche seiner Gäste ein?! In anderen Restaurants ist es doch so, dass die Gäste essen und trinken müssen, was der Koch ihnen auf den Teller füllt. Dass ein Gast bei einer Feierlichkeit selber Wünsche äußern darf, auf die der Wirt sogar eingeht, ist deshalb bemerkenswert, weil ich mir dann wünschen würde: Berechnen Sie mir bitte alles zum halben Preis, Herr Singh! 😉 Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 29. September 2018

Taschen-Verkauf auf dem Rondeel, Abfuhr in der Hagener Allee

Wenn auf dem Rondeel in Ahrensburg ein fliegender Händler seinen Stand mit Taschen, Rucksäcken und Kleingepäckstücken aufbaut, was erkennen wir Bürger daran? Richtig, wir erkennen: In Ahrensburg ist wieder Oktoberfest! Und dafür werden schließlich Taschen in jeder Form und Größe benötigt, die man in Ahrensburger Läden in der Innenstadt scheinbar nicht kaufen kann, weil sie nicht innenstadtrelevant sind. 😉

Oktoberfest auf dem Rondeel in Ahrensburg

Aber ich war heute in der Innenstadt, weil ich ein Paket auf dem Postamt in der Hagener Allee aufgeben wollte. Das heißt: Es ist ja gar kein Postamt mehr, sondern ein „Postbank Finanzcenter mit Postdienstleistung“, wie ich dort am Schalter belehrt wurde. Doch es kam noch schlimmer:

Früher habe ich immer auf dem Lindenhof-Parkplatz geparkt, wenn ich ins Postamt Postbank-Finanzcenter in der Hagener Allee musste. Das hat den Politikern von CDU und Grünen gar nicht gefallen, weshalb sie den Parkplatz einfach haben verkaufen lassen. Und das vom Käufer zusätzlich kassierte Geld für Ersatzparkplätze – wie man hört eine halbe Million Euro – haben die Helfershelfer im Rathaus dreist „verschwinden“ lassen. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 28. September 2018

Wo Ahrensburger heute ins Kino gehen können, erklärt uns die Ahrensburg-App „Ahrensburg2go“

Falls Sie die App „Ahrensburg2go“ noch nicht gedownloadet haben, meine lieben Mitbürger, dann können Sie sich in Ahrensburg gar nicht auskennen! Zum Beispiel, wenn Sie ins Kino wollen. Ich habe schon immer gesagt, dass Ahrensburg kein Kino braucht, weil sich dieses für den Betreiber nicht rechnen wird. Und Kino finden Sie in Ahrensburg exklusiv auf „Ahrensburg2go“. Sie glauben das nicht? Dann gehen Sie doch mal auf die Homepage der Stadt Ahrensburg und geben dort den Begriff „Stadtmarketing“ ein. Und schon kommen Sie zur Ahrensburg-App und erfahren:

„Kino war noch nie so einfach! Sie wollen spontan ins Kino oder doch lieber in Ruhe Ihren nächsten Kinobesuch planen? Wissen aber nicht was derzeit läuft und vor allem wann und in welchem Kino? Im Herbst 2017 wurde die „Mein Kino-Funktion“ in die App integriert:

  • Filtern nach Genres
  • Filtern nach Altersfreigabe
  • Filtern nach Vorstellungszeiten
  • Filtern nach Kinos in Ihrer Nähe
  • Favoriten setzen

Gleichzeitig erschien eine eigene Funktion für Spielplätze, mit der sich Familien jederzeit Spielplätze in ihrer unmittelbaren Umgebung anzeigen lassen können. So ist Spielspaß garantiert.“ Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 28. September 2018

Die Grünen wollten den Lindenhof. Die Grünen wollen auch das neue Luxus-Klo. Und die Grünen wollen keine Parkplätze.

Dass Ahrensburger Politiker nicht nur in den Stadtverordneten-Versammlungen viel Unfug verbreiten, beweist der Grüne Jörg Hansen auf Facebook. Dort gibt es ein Ahrensburg-Portal, wo die Bürger der Stadt u. a. auch über das geplante neue Luxus-Klo diskutieren. Social Community. Und da mischen Politiker gerne mit, manchmal auch, ohne sich als Abgeordnete einer Partei zu outen.

aus: Facebook

Auf Facebook hat Jörg Hansen mich gerade aktuell kritisiert. Das darf er gern machen, der Grüne, der mal Bürgermeister von Ahrensburg werden wollte. Und noch gerner darf er auch auf Szene-Ahrensburg kommentieren. Aber dort war es in Vergangenheit mit den Grünen häufig so: Sie kommentierten mit vollen Backen und hielten sich für die Guten in der Stadt. Wenn ich oder andere Bürger dann aber mit Argumenten gekontert und Fragen an die Politiker gestellt haben, dann waren sie plötzlich untergetaucht wie ein Schatten in der Nacht. 😉

Fazit: Politiker, die etwas zu verbergen haben, scheuen die Diskussion mit dem Bürger auf sozialen Medien genauso wie der Vampir den Knoblauch scheut.

Voranstehend der Wortwechsel zwischen Jörg Hansen (Die Grünen) und Harald Dzubilla (parteilos) auf Facebook. Wozu ich in Erinnerung rufe, dass der Lindenhof nur mit den Stimmen der Grünen so bebaut werden konnte, wie er zur Zeit bebaut wird. Und Jörg Hansen wird uns nun per Kommentar antworten, wo die 500.000 Euro geblieben sind, die der dortige Investor für Ersatzparkplätze gezahlt hat.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 27. September 2018

Gerhard Bartel (Behindertenbeirat): Warum sagen Sie uns Bürgern wissentlich die Unwahrheit?

Das Hamburger Abendblatt berichtet heute unter Stormarn Online: „Der Ahrensburger Behindertenbeirat zeigt sich empört über die Kritik des BdSt am 150.000 Euro teuren barrierefreien WC“. Und dazu wird Gerhard Bartel zitiert, der sagt: „Im näheren Umkreis gibt es kein barrierefreies WC.“

aus: Hamburger Abendblatt, Stormarn online

Auf der Homepage der Stadt Ahrensburg, Herr Bartel, finden Sie 20 „öffentlich nutzbare behindertengerechte Toiletten in Ahrensburg“, allein fünf davon rund um den Rathausplatz siehe die Abbildung am Fuße dieses Blog-Eintrages! Eine davon, die von der Verwaltung immer noch aufgeführt wird, ist das ehemalige „Toilettenhäuschen vor dem Rathaus“, wo eine Benutzung von der Stadt mit 60 Euro bezuschusst worden war. Das war die größte Steuergeldverschwendung in Ahrensburg, seit ich Bürger dieser Stadt bin. Ahrensburg hat sich damit landesweit blamiert. Und Menschen, die für ihren Lebensunterhalt hart arbeiten und mit jedem Euro rechnen müssen, werden sich über diese Steuergeldverschwendung nicht amüsiert haben. Sie vielleicht…?

Es gibt am Ahrensburger Regionalbahnhof auch eine behindertengerechte Toilette, die rund um die Uhr geöffnet ist. Dass diese Toilette saniert werden müsste, bestreite ich nicht. Ob sie überhaupt viel frequentiert wird, ist mir ebenfalls nicht bekannt. Ich weiß aber: Wenn ich mal ganz dringend muss, dann ist es mir auf deutsch gesagt scheißegal, wenn ich dafür ein oder zweimal im Jahr in eine Stinktoilette gehen muss. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 27. September 2018

Ahrensburg: Schloss-Weihnachtsmarkt wieder da

Es weihnachtet in Ahrensburg, meine lieben Mitbürger! Denn der Schloss-Weihnachtsmarkt ist wieder da. Veranstalter Wolfgang Sabrowsky, Geschäftsführer der Firma event promotion, hat mit Ahrensburg einen Vertrag für fünf Jahre geschlossen. Und regionale Künstler können dort auftreten genauso wie lokale Händler und örtliche Gastronomen.

Foto: Peter Riesenburg

Zu den regionalen Künstlern gehört auch der Meister der Bürger aka Michael Sarach. Denn der hat den Vertrag über den Weihnachtsmarkt mit dem Veranstalter geschlossen. Hierzu das Hamburger Abendblatt mit süßlichem Frohlocken: „Stellen Sie sich doch einfach mal einen Weihnachtsmarkt am Ahrensburger Schloss vor, mit Ständen für Glühwein, Bratwurst und Tannenbaumschmuck und dazu Musik. Nach fünf Jahren Pause kehrt die Veranstaltung im Dezember zurück.“ Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 27. September 2018

Mein Lösungsvorschlag für zwei Probleme mit einem Schlag

Aus der heutigen Einschaltquote von Szene Ahrensburg lässt sich ablesen, dass das anrüchige Thema – nämlich das geplante neue Luxus-Klo in der Großen Straße – die Leser des Blogs sehr zu berühren scheint. Und weil diesbezüglich zwischen Politik und Bürgern eine ziemliche Kluft besteht, möchte ich versuchen, hier eine Brücke zu bauen.

Wir alle wissen, dass wir auf dem Rondeel seit über zehn Jahren ein Pissoir haben – siehe die Abbildung links! Dieses Monstrum sollte eigentlich nach Beschluss der Stadtverordneten-Versammlung an die Bahnstrecke versetzt werden, aber der Bürgermeister hat noch keine Zeit gefunden, um diesen Beschluss umzusetzen.

Auf dem Rondeel trauen sich viele Menschen nicht, in die Muschel zu pinkeln, weil sie dabei nicht gerne Zuschauer haben möchten. Außerdem ist es unschön, ein menschliches Geschäft zu erledigen, wenn kleine Kinder dort auf dem Wolke Blaumann herumturnen. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 26. September 2018