Archiv für den Monat: November 2019

Weihnachtsmärkte in Bargteheide und Großhansdorf: „Viele, tolle Angebote z. B. Batterien nur 30 Cent/Stück“

Was Weihnachten ist, muss ich wohl niemandem erläutern, sogar unsere geflüchteten Neubürger, die einen anderen Glauben haben, wissen um die Bedeutung des christlichen Festes. Und was ein Weihnachtsmarkt ist, das dürfte auch weithin bekannt sein, sodass ich mir die Erklärung an dieser Stelle sparen kann. Allerdings: Der Herr Kersten hat Aufklärungsbedarf.

Herr Kesten nämlich betreibt die Läden HÖRGERÄTE KERSTEN in Bargteheide und Großhansdorf. Und die Läden machen Werbung im heutigen MARKT mit der Frohlockung, dass in der kommenden Woche der „KERSTEN WEIHNACHTSMARKT“ stattfindet – siehe die Abbildung!

Und was unterscheidet den „KERSTEN WEIHNACHTSMARKT“ von einem ganz gewöhnlichen, traditionellen Weihnachtsmarkt, wie wir diesen schon aus unserer Kindheit kennen? Die Antwort: Bei Kersten gibt es nicht nur Batterien für 30 Cent, sondern auch 20% Rabatt auf Zubehör und Sennheiser Kopfhörer.

Wird Ihnen bei diesem Gedanken nicht schon ganz weihnachtlich zumute und warm ums Herz, meine lieben Mitbürger? Schließlich werden doch an jedem Heiligabend viele Batterien benötigt, wie wir Eltern von kleinen Kindern wissen. 😉 Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 30. November 2019

Glosse zum Wochenende: Lieferando.de liefert Ahrensburgern direkt aus Augsburg!

Gerade war ich auf Stormarn Online vom Abendblatt. Und dort sah ich eine Werbung für McDonald’s, die von Lieferando.de stammt. Und mir wurde versprochen: „Online bestellt. Gratis geliefert. Jetzt bestellen“. Und da dachte der Blogger: Toll! Gestern war ich noch mit Frau und (bettelndem) Kind bei McDonald’s und habe dort am Automaten bestellt, aber das war nicht gratis!

Also habe ich auf die Anzeige von Lieferando.de geklickt. Dort wurde ich erst mal nach meiner Adresse gefragt und sollte hernach das McDelivery®Restaurant in meiner Nähe finden. Ich tat, wie befohlen und bekam den Hinweis: „Bestellen Sie bei McDonald’s in Augsburg.“ Dazu bekam ich drei der dortigen Restaurants angezeigt, die allerdings alle geschlossen waren zu einer Zeit, wo es bei McDonald’s eigentlich erst richtig losgeht.

Aber Lieferando.de hatte Alternativen parat und bot mir diese Restaurants in 22926 an. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 30. November 2019

Zum Weihnachtsmarkt an diesem Wochenende? Da habe ich einen Tipp in Ahrensburg für Sie!

Es gibt in Ahrensburg viele Weihnachtsmärkte, kleine und größere. Heute mache ich mal ein bisschen Werbung für einen Weihnachtsmarkt, den es schon seit vielen, vielen Jahren gibt, und zwar in der Straße, in der ich wohne. Und dieser Weihnachtsmarkt ist für uns alle Jahre wieder ein familiäres Muss, zumal der Weg nicht so weit ist, dass wir mit dem Auto dort hinfahren müssen. 😉

Veranstalter ist das Johannische Sozialwerk e.V. in der Schimmelmannstraße, Ecke Rantzaustraße. Hier werden nicht nur liebevoll hergestellte Sachen verkauft und Geschenke für Advent und Weihnachten, sondern die Besucher können sich auch an einem kleinen Grill bewirten lassen, Waffeln essen, Punsch trinken und mit netten Menschen plaudern. Und die Kinder dürfen im Hause unter freundlicher Anleitung wunderschöne Plätzchen backen und Weihnachtsschmuck basteln.

Und der Geheimtipp: Im Haus gibt es zum Nachmittagskaffee eine große Auswahl an Kuchen und Torten, die kein Bäcker besser machen kann! Und das auch noch zu freundlichen Preisen. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 29. November 2019

Neues Amazon-Bashing auf Szene Ahrensburg

Wenn ein Buchhändler ein Werk anbietet, bei dem es sich um einen Raubdruck handelt, dann haftet der Buchhändler unabhängig von einer etwaigen Kenntnis vom Inhalt als Täter. Das habe ich mir nicht ausgedacht, sondern das hat der Bundesgerichtshof am 5. November 2015 (Az.: I ZR 88/13) so entschieden.

Seit dem Jahr 2012 verkauft Amazon diverse Raubdrucke von Werken des Schriftstellers Hans Reimann (1889-1969), der bis zu seinem Tod in Schmalenbeck gelebt hat und sehr häufig auch in Ahrensburg gewesen ist. Und Reimanns Bücher und Schallplatten sind urheberrechtlich geschützt, und zwar bis zu 70 Jahre nach seiner Beisetzung auf dem Friedhof in Schmalenbeck im Jahre 1969. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 29. November 2019

Wie Grüne & Linke uns Bürger zum Narren halten wollen

Jeder Mensch, der Ahrensburg kennt und mit offenen Augen und Ohren durch unsere Stadt geht, der weiß: Ahrensburg hat damals mit Hilfe der Partei Die Grünen das stadteigene Grundstück Lindenhof verkauft, und zwar an einen Investor, der es dann (vermutlich gewinnbringend) weiterverscherbelt hat. Und heute steht dort ein Gebäude, in das die Billigmärkte kik und Tedi einziehen wollen, was also quasi das Resultat grüner Politik geworden ist. (Wenn ich was Falsches berichte, meine lieben Mitbürger, dann bitte ich um einen sachdienlichen Hinweis, damit ich es berichtigen kann!)

Foto: Szene Ahrensburg

Die Stadt hat damals vom Käufer des Areals eine zusätzliche Summe von 500.000 Euro kassiert, weil für den Parkplatz Lindenhof ein Ersatzparkplatz an anderer Stelle in der Stadt geschaffen werden sollte.

Sehr viel später haben die Stadtverordneten dann mehrheitlich beschlossen, dass der Rasen hinter dem Rathaus – siehe Abbildung! – ein Ersatzparkplatz werden soll. Aber irgendwie haben die Damen und Herren das in den falschen Hals bekommen, denn sie behaupten heute steif und fest, dass der Stormarnplatz gar nicht der Ersatz für den Lindenhof-Parkplatz ist, sondern – man lese und staune: Der Stormarnplatz soll der Ersatzparkplatz für die Alte Reitbahn werden. Was natürlich Nonsens ist, denn für den bevorstehenden Wegfall des Parkplatzes Alte Reitbahn ist bis heute noch gar kein Ersatz geplant… Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 28. November 2019

In eigener Angelegenheit: Der Blogger, die Kommentatoren, die Politiker, die Anonymität und der Alfred-Rust-Saal

Vor ein paar Tagen bekam ich auf einen Blog-Eintrag eine E-Mail von einem bekannten Politiker aus dem Kreise Stormarn. Der Beitrag auf Szene Ahrensburg befasste sich mit dem Ahrensburger Ehrenbürger Alfred Rust, und der Leser hatte seine Meinung dazu nicht als Kommentar geschickt, sondern eben persönlich an mich per E-Mail.

Symbolbild (Lithographie: A. Paul Weber)

Indem ich den Namen des Absenders verschweige, nehme ich mir ungefragt das Recht, seine Mail an dieser Stelle zu zitieren. Der Mann schrieb:

„Einfach nur kurz vielen Dank für die Publikation des Textes von Herrn König über Alfred Rust. Unter uns: Es ist in der Tat schäbig, wie mit seinem Andenken umgegangen wird. Mit dem weit verbreiteten Gratismut von heute lässt sich leider viel zu leicht der Stab über Menschen brechen, die unter widrigen Bedingungen versuchen mussten, ihr Leben zu leben (und heute lässt sich ja auch gut beobachten, wie diese sich für besonders klug und kritisch haltenden Geister den Rattenfängern von links- und rechtsaußen hinterherlaufen und jeden Blödsinn nachplappern; da kann man sich gut vorstellen, wie die sich in der Nazi-Zeit verhalten hätten). Man kann nur hoffen, dass irgendwann Lebensleistung und mögliche dunkle Flecken in der Geschichte von Personen wie Alfred Rust in ein faires, nüchtern abgewogenes Verhältnis gesetzt werden.“

Ich habe dem Mann für seine E-Mail gedankt und ihn gefragt, ob er seinen Text nicht online als Kommentar auf Szene Ahrensburg posten wolle. Seine Antwort: Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 28. November 2019

Glosse: Warum die Regensteuer flüssiger als Wasser ist, nämlich überflüssig

In Ahrensburg gibt es eine Regensteuer. Die muss sogar bezahlt werden, wenn es gar nicht regnet, sondern auch bei Sonnenschein. Eine Sonnensteuer hingegen gibt es bei uns nicht. Auch keine Luftsteuer. Oder eine Fahrradsteuer für die Benutzung der Radwege; hier muss selbst der E-Bike-Fahrer nicht mal eine Vergnügungssteuer bezahlen. 😉

Zitat: Abendblatt, Symbolbild: Szene Ahrensburg

Ich schreibe diesen Blog-Eintrag, weil ich am vergangenen Montag in der Stadtverordneten-Versammlung vernommen habe, dass die Regensteuer in Ahrensburg erhöht wird. Und ich habe schon in Vergangenheit gefragt, was der Unsinn mit der Regensteuer soll, die – wohlgemerkt – nicht nur in Ahrensburg gezahlt werden muss.

Die Regensteuer, amtlich als Niederschlagswassergebühr bezeichnet, ist eine Gebühr für die Entsorgung von Regenwasser von bebauten und versiegelten Flächen, das von dort in die Kanalisation gelangt. Genauso wie das Abwasser aus den Häusern. Aber im Unterschied zum schmutzigen Abwasser ist das Regenwasser ziemlich frisch und sauber. Und die Stadt muss froh und glücklich sein, dass Grundstücksbesitzer ihr eigenes Regenwasser der Stadt zuführen, damit dieses wertvolle Wasser dazu beiträgt, dass die Wasserqualität in der Stadt verbessert wird. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 28. November 2019

Reporter Thiesen berichtet aus dem City Center Ahrensburg über eine indirekte Absichtserklärung aus München

Am 22. März 2019 versprach uns Janina Dietrich im 3. Buch Abendblatt: „Italienisches Restaurant eröffnet im CCA“. Und schon vier Monate danach kommt die nächste frohe Botschaft: „CCA: Umbau für Restaurant in Ahrensburg beginnt“. Aber heute, also wiederum vier Monate später, hat es Janina Dietrich vermutlich satt mit der italienischen Küche. Und deshalb meldet sich nun ihr hungriger Kollege Christian Thiesen zu Wort und schreibt: „Neues Restaurant in Ahrensburger CCA soll dieses Jahr eröffnen“.

Ich war heute im CCA, um zu gucken, wie es dort wohl ausschaut im neuen Restaurant. Was ich in der Großen Straße gesehen habe, konnte man schon seit Monaten sehen: Baustelle. Und das Wundersame: Handwerker waren dort heute nicht zu beobachten. Und: An der Schaufensterscheibe wird dieser Laden weiterhin zur Miete angeboten wie sauer Bier – siehe die Abbildungen! Und der Blogger fragt sich: Wie kann man ein Ladenlokal, das im kommenden Monat eröffnet wird, immer noch als Freifläche anbieten?! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 27. November 2019

Da wird man beim Stadtforum aber „jubeln“: CCA forciert Bestellungen bei Amazon

Der größte Feind Konkurrent des Ahrensburger Einzelhandels ist Amazon. Denn Kunden, die zuhause am Computer bestellen, weil sie dafür keinen Parkplatz benötigen, die gehen den Läden in unserer Stadt verloren. Und je mehr Kunden den Geschäften in der Innenstadt verlorengehen, desto mehr Leerstände wird es in Ahrensburg geben. Und dann wird den verbliebenen Kunden das Shopping in der City auch nicht mehr soviel Spaß machen wie heute noch.

Und das Stadtforum kämpft mit voller Leidenschaft dagegen an und verkündet in einer Wahnsinns-Kampagne: „My home is my castle“, was meint: Die Kunden sollen zuhause bleiben. Oder das Schloss besuchen.

Das City-Center Ahrensburg (CCA) hat sich nun mit Amazon verbündet und dem Handelsgiganten Tor und Türen geöffnet. Die Kunden erfahren im CCA, wie sie „locker bei Amazon bestellen“ und im CCA ihre Einkäufe abholen können. Und dort, wo zuvor ein Automat für Popcorn gestanden hat, dort steht heute eine Amazon-Station – siehe die Abbildung! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 27. November 2019

Ausgerechnet für alte Menschen und Kinder: Mitfahrbänke

Was haben unsere Eltern uns doch früher gepredigt, dass wir niemals per Anhalter fahren sollen, weil das gefährlich ist! Und was haben wir unseren eigenen Kindern dann später erklärt? Richtig: Niemals per Anhalter reisen, weil das gefährlich ist! Und heute? Heute wird das Fahren per Anhalter offiziell empfohlen. Und sogar noch mit öffentlichen Geldern gefördert.

Bericht: Abendblatt – Symbolbild: Szene Ahrensburg

Das 3. Buch Abendblatt hat gestern über fünf Mitfahrbänke für Bargteheide berichtet, ein Projekt, das mit 16.000 Euro gefördert wird. Und nun sollen auf den Bänken in unserer Nachbarstadt besonders ältere Menschen und Kinder sitzen, um per Anhalter zu fahren. Was meint: Sie steigen ein in Autos, deren Fahrer sie vermutlich gar nicht kennen. Und sie wissen auch nicht, ob sie wirklich dort hingefahren werden, wo sie hin wollen. Und ob sie unbeschadet bleiben. Und es können auch Leute von der Bank in ein Auto steigen, und bald darauf steht der Fahrer irgendwo allein am Straßenrand und guckt seinem Auto hinterher. Denn die Zeiten sind heute nicht besser geworden als früher, wo unsere Eltern uns vor dem Trip per Daumen gewarnt haben, sondern eher gefährlicher. Und es könnte auch 1000 x gut gehen, aber beim 1001. Mal passiert dann was. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 27. November 2019