Archiv für den Monat: April 2018

Wie Ralph Klingel-Domdey mal wieder den Manipulator macht

Im Rahmen seines Berichtes über den Flächennutzungsplan kann Ralph Klingel-Domdey es erneut nicht unterlassen, im 3. Buch Abendblatt mal wieder ein wenig zu manipulieren. Wir sehen am Fuße des Beitrages ein Bild mit dem anonymen Protestplakat gegen die Bebauung des Lindenhofs. Dazu die Bildunterschrift: „Wo immer auch gebaut wird, gibt es Protest – wie hier am Lindenhof, wo neue Wohnungen und Läden entstehen“.

aus: Hamburger Abendblatt

Ich weiß nicht, aus welcher Stadt der Abendblatt-Reporter berichtet, ich weiß aber, dass in Ahrensburg sehr viel gebaut worden ist in den letzten Jahren. Und ich habe nicht erlebt, dass  „wo immer auch gebaut wird“  protestiert worden ist. Jürgen Wahl vom Verein Heimat, der in Ahrensburg viel gebaut hat, wird mir das genauso bestätigen wie andere Bauunternehmen auch.

Was also soll diese Manipulation mit der Lindenhof-Bebauung im Zusammenhang mit dem Flächennutzungsplan, Herr Klingel-Domdey? Wollen Sie damit den Bürgern ihr Recht auf freie Meinung untergraben, indem Sie mit Verallgemeinerungen aufwarten, um den aufkeimenden Protest von Ahrensburgern gegen das Vorhaben an der Alten Reitbahn zu stoppen…? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 30. April 2018

Ahrensburg: Grüße aus Kiel vom Heiligen Bürokratius

Nein, ich war nicht dabei im Rathaus, als Kieler Beamte den Ahrensburger Politikern in der vergangenen Woche erklärt haben, dass Ahrensburg dazu verpflichtet ist, potentielle Flächen für Wohnungsneubau und Gewerbeansiedlung zu benennen. Auch Ralph Klingel-Domdey vom 3. Buch Abendblatt war nicht in diesem Meeting, wurde jedoch von einem Whistleblower darüber informiert, der sich dafür vermutlich eine „gute Presse“ im 3. Buch Abendblatt erhofft hat. Und heute steht ein Bericht über die interne Veranstaltung im Blatt unter der Überschrift: „Kiel fordert Bauflächen: Ahrensburg muss liefern“.

Richtig ist: Ahrensburg muss keine Bauflächen „liefern“. Ahrensburg muss nur potentielle Bauflächen benennen. Aus dem langen Flatschen von Klingel-Domdey zitiere ich nur einen einzigen Passus, der entscheidend ist für das bürokratische Theater und und also lautet:

Symbolbild (Lithographie: A. Paul Weber)

„Zum Hintergrund: Bereits im Frühjahr 2017 hatte die Landesplanungsbehörde Nachbesserungen bei den Entwürfen zum F-Plan gefordert, verlangte mehr Neubaugebiete. Auch soll der Plan bis 2030 ausgelegt sein, statt – wie bis dato vorgesehen – nur bis 2025. Ein Flächennutzungsplan ist das strategisch wichtigste Planungsinstrument einer Kommune. Er gibt vor, welche Areale bebaut werden dürfen, welche für Gewerbe infrage kommen, wo Grünflächen erhalten bleiben sollen. Wie viele Häuser eines Tages tatsächlich an welcher Stelle entstehen, darüber entscheiden jedoch Verwaltung und Politik allein.“ Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 30. April 2018

Parteien: Wenn Ahrensburger Politiker „die Verwaltung“ kritisieren, dann meinen Sie nicht die Mitarbeiter der Verwaltung

Wenn man die Vertreter der Parteien im Wahlkampf so anhört, dann gibt es hier wie dort einen gemeinsamen Nenner, und das ist die Kritik an der Verwaltung in unserem denkmalgeschützten Rathaus. Dabei wird aber von Parteivertretern immer wieder ergänzend klargestellt wird, dass ihre Kritik sich nicht gegen die Mitarbeiter in der Verwaltung richtet, sondern allein gegen … 

… den Leiter der Verwaltung, also den Bürgermeister, der der SPD angehört, wobei letzteres jedoch nicht von politischer Bedeutung ist bzw. nicht sein sollte. Und selbst die SPD, die vor der letzten Bürgermeisterwahl noch großartig plakatiert hatte: „Gut gemacht, Michael Sarach“, die steht heute auch nicht mehr ganz so geschlossen hinter ihrem Genossen, ist aber immer noch etwas verhaltener mit öffentlichen Äußerungen. Und die Medien? Na ja.

Eines sollten die Politiker inzwischen gelernt haben und sich die Frage stellen: Ist es wirklich sinnvoll, bei einer Bürgermeisterwahl immer wieder Parteimitglieder für das Amt zu nominieren und sie dem Bürger zu empfehlen? Wäre es nicht sehr viel besser, einen Bürgermeister ohne Parteibuch zu haben, auf den sich zuvor alle Parteien der Stadt unisono geeinigt haben? Das würde gleichzeitig bedeuten: Politiker & Bürger wählen den Bürgermeister gemeinsam. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 28. April 2018

Die WAB und der Lärmschutz: Ein Wahlprogramm mit Fragezeichen

Ich gebe zu, dass ich mitunter etwas schwer von Begriff bin. So fand ich im Wahlprogramm der WAB drei Aussagen zum Thema Lärmschutz in Ahrensburg, über die ich lange nachgedacht habe. Diese drei Aussagen gebe ich nachfolgend zu Kenntnis und versehe sie mit meinen persönlichen Kommentaren. Alsdann:

Die WAB: „Wir wollen keine 6 m hohen Lärmschutzwände an den Sichtachsen der Innenstadt und fordern die Verlegung des Ausweichgleises für den Güterverkehr aus dem Stadtgebiet.“

Mein Verständnis: Wenn kein Ausweichgleis für den Güterverkehr ins Stadtgebiet verlegt wird, brauchen wir auch keine neuen Lärmschutzwände. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 27. April 2018

Stadtmarketing: Ahrensburg – eine Stadt aus Kraut, Rüben & Rolfing

Zum zweiten Mal komme ich heute auf das Thema Homepage Ahrensburg zu sprechen. Dieses ist ein leidiges Dauerthema, zu dem ich schon seit Jahren geschrieben habe und dabei nicht nur Inhalte bemängelt habe, sondern auch auch die Gestaltung. Irgendwann war dann mal Besserung eingetreten in der Gestaltung, aber wenn ich heute die Homepage von Ahrensburg aufrufe, dann lande ich beim Start auf einer Seite, die aussieht wie bei Sarachs Hempels unterm Sofa – siehe die Abbildung!

Kraut, Rüben & Rolfing: Homepage der Stadt Ahrensburg

Mal ganz ehrlich, meine lieben Mitbürger, sieht der Auftakt zu Ahrensburg nicht echt Kacke aus? Überladen, wirr und wenig attraktiv. Da findet man keine freundliche Begrüßung durch den Bürgermeister, den Bürgervorsteher oder sonst wem, sondern da steht an erster Stelle der Hinweis, dass Kommunalwahl ist und man sich die Briefwahlunterlagen besorgen kann.

Die Homepage einer Stadt ist deren Visitenkarte und sollte nicht nur Informationen für uns Bürger beinhalten, sondern auch für Gäste. Wenn zum Beispiel ein Unternehmen ein Interesse an der Stadt Ahrensburg hat und geht auf die Homepage, um sich über die Stadt zu informieren, dann landet der Unternehmer auf der abgebildeten Startseite und denkt: „Muss ein ziemlich kleinkariertes Provinznest sein, dieses Ahrensburg!“ Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 26. April 2018

Die Stadtverwaltung von Ahrensburg hat die CDU abgeschnitten

Die Stadt Ahrensburg hat auch eine Homepage. Und auf dieser Homepage sind Fotos der Stadt Ahrensburg. Diese Fotos werden hin und wieder ausgetauscht. Das ist auch gut so. Schlecht aber ist eine Manipulation mit Fotos auf der Homepage der Stadt Ahrensburg.

Während andere Fotos ausgetauscht wurden, bleibt  ein Foto nach wie vor stehen, und zwar das Bild aus der Stadtverordneten-Versammlung. Und das ist auffällig, denn wer genau hinschaut, der erkennt – von links nach rechts – die Mitglieder der SPD, der Grünen, der FDP und der WAB. Die CDU, die die größte Fraktion stellt, ist nicht erkennbar, denn dort ist nur die Nasenspitze eines Mannes zu sehen, der gar nicht mehr Stadtverordneter ist sondern CDU-Fraktionsvorsitzender im Schleswig-Holsteinischen-Landtag, nämlich Tobias Koch. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 26. April 2018

Der Stadtverordnete Christian Schubbert (Grüne) ist im Zwiespalt über den Welterfolg des Romans „Biene Maja“

Heute richte ich mein Wort mal direkt an Christian Schubbert, den Stadtverordneten aus der Fraktion der Grünen. Der nämlich sagte gestern im Rahmen einer Veranstaltung vom Bürgerverein sinngemäß, dass er sich im Zwiespalt befände bei der Betrachtung des größten Sohnes der Stadt Ahrensburg, nämlich Waldemar Bonsels (1880-1952). Denn der habe in seinem Roman „Die Biene Maja“ eine Sprache geschrieben, die uns angesichts der deutschen Geschichte nachdenklich machen sollte.

Ich kann mir denken, was Sie meinen, Herr Schubbert, nämlich eine Passage wie diese hier: „Und nun, da die kleine Biene an die Kraft und die Stärke der Ihren dachte, an ihre Todesbereitschaft und ihre Treue gegen die Königin, überkam sie ein hoher Zorn gegen die Feinde und zugleich ein beseligter Opferwille und ein beglückender Mut ihrer begeisterten Liebe.“

Und das verknüpfen Sie, wenn ich Sie richtig verstanden habe, mit dem völkischen Gedankengut im Dritten Reich? Sie vergessen dabei aber eines, Herr Schubbert: Waldemar Bonsels veröffentlichte seine „Biene Maja“ im Jahre 1912. In diesem Jahr bezog das Monster Hitler noch Waisenrente und gab sich als Kunstmaler aus. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 25. April 2018

Informationspolitik ist für den Bürgerverein eine Bagatelle + Update

Der Ahrensburger Bürgerverein von 1874 ist offenbar so etwas wie ein Geheimbund. Denn heute beginnt dort um 17 Uhr eine Veranstaltung zur Kommunalwahl, wo Vertreter der einzelnen Parteien in Erscheinung treten und mit den Bürgern diskutieren wollen. Aber: Der Verein verschweigt diese Veranstaltung auf seiner Homepage – siehe Abbildung!

aus: Homepage Bürgerverein

Nun fragt sich der gemeine Bürger: Soll ich dort heute hingehen? Und falls ich das mache, wen kann ich auf dem Podium erwarten? Ist vielleicht der Kandidat aus meinem Wahlbezirk dabei? Und: Wird der Kandidat Dr. Bernd Buchholz möglicherweise für die FDP erscheinen und sprechen, denn Thomas Bellizzi kann ja nicht überall sein?

Meine Vermutung: Für die FDP wird Thomas Bellizzi kommen. Und für die CDU kommt Detlef Levenhagen, der Fraktionsvorsitzende. Und ich denke, dass auch die anderen Parteien diese Veranstaltung für so wichtig erachten, dass deren Spitzenkandidaten erscheinen werden. Wir dürfen also gespannt sein! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 24. April 2018

Hat sich die Igano in einer Sackgasse festgefahren?

Erinnern Sie sich noch an die Igano? Falls nicht, informiert Google: „Die Igano ist eine Interessengemeinschaft mit dem Ziel, die Anliegen der Bürger im Nord-Osten Ahrensburgs zu bündeln und gegenüber Politik und Verwaltung zu vertreten. Die Interessengemeinschaft entstand 2008 aus einem Zusammenschluss von Anliegern der Lübecker Straße…“

Und was macht besagte Interessengemeinschaft heute, also zehn Jahre nach ihrer Gründung? Wer auf die Igano-Homepage geht, findet dort unter „Aktuelles“ den letzten Beitrag vom 02.08.2016. Und dann fällt auf, dass diese private Initiative das Ahrensburger Stadtwappen auf ihrer Homepage verwendet. Das gibt der Seite quasi einen amtlichen Anstrich. Ob den Betreibern dafür eine Genehmigung der Stadt Ahrensburg vorliegt, weiß ich natürlich nicht, wage es aber zu bezweifeln. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 24. April 2018

Wie Oma und Opa ihre Enkelin zu einer Autorin machten

Es ist eine rührende Geschichte, die wir heute im 3. Buch Abendblatt finden über „Eine junge Autorin auf dem Weg zu sich selbst“. Geschrieben wurde der Beitrag von Joana Ekrutt. Und das Foto schoss der bekannte Ahrensburger Hobbylichtbildner Ralph Klingel-Domdey. Und der Leser fragt sich: Warum hat ausgerechnet Ralph Klingel-Domdey das Foto gemacht? Sparmaßnahmen beim Hamburger Abendblatt…?

Dieser Blog-Eintrag soll keine Kritik sein an der jungen Dame, die auf dem Weg zu sich selbst ist. Und es ist auch keine Kritik an ihrem Werk, das ich gar nicht gelesen habe. Dieses ist vielmehr eine Kritik an der Redaktion vom 3. Buch Abendblatt. Denn worum geht es in diesem Beitrag? Es geht um eine 19jährige Ahrensburgerin, die ihr Selbstgeschriebenes hat drucken lassen. Auf eigene Kosten. Oder genauer: Oma und Opa haben es von ihrer Rente bezahlt.

Und deshalb ist die Enkelin jetzt eine Autorin, und zwar „eine junge Autorin auf dem Weg zu sich selbst“, die ihr Sebstgedrucktes auch selber verkaufen möchte. Und das geht natürlich am besten durch einen großen redaktionellen Werbebeitrag in der örtlichen Tageszeitung mit attraktivem Werbefoto der Protagonistin vor dem Ahrensburger Schloss. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 24. April 2018