Totes Holz stapelt sich in einer Ecke bei famila

Benötigen Sie eigentlich noch ein gedrucktes Telefonbuch und/oder Gelbe Seiten in Buchform? Ich selber brauche beides schon seit Jahren nicht mehr, denn wenn ich eine Telefonnummer suche oder eine Firma, dann google ich das. Umso mehr fiel mir der riesengroße Stapel von Telefonbüchern ins Auge, den ich bei famila in Ahrensburg sah. Die Kunden sollen diese Bücher mitnehmen? Es sieht nicht danach aus, dass hier ein reichlicher Zugriff stattgefunden hat.

Einer braucht die Bücher auf jeden Fall, nämlich der Verlag, der an den Anzeigen verdient, die in diesen Büchern veröffentlicht werden. Wenn ich eine Anzeige dort geschaltet und bezahlt hätte und dann vor diesem Stapel Bücher stehe, dann würde ich sehr, sehr nachdenklich werden und meinem Geld nachweinen. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 22. Juli 2017

Warum ich gestern für 20 Minuten Parken auf dem Rathausplatz gern 1 Euro gezahlt habe

Ist Ihnen eigentlich klar, dass die Stadt Ahrensburg von Autofahrern auch Parkgebühren abzockt für die Zeit, in der sie gar nicht parken…? Es ist nämlich so: Wenn Sie ein Parkticket gezogen haben, einen Euro bezahlt und nur 20 Minuten geparkt haben, dann haben Sie zuviel bezahlt. Weil der Parkautomat Ihnen das Geld nicht zurückgibt.

Stellen Sie sich vor, Sie kaufen in einem Laden ein für 8,90 Euro. Sie bezahlen mit einem 10-Euro-Schein, die Kassiererin sagt danke und gibt Ihnen Ihr Restgeld nicht retour!

Genauso ist es mit den Parkautomaten in der Stadt: Die Autofahrer müssen im Vorwege bezahlen und bekommen hernach nicht zurück, was sie zuviel in den Automaten gesteckt haben, weil sie weniger Parkzeit benötigt hatten. Das ist eigentlich eine Zumutung, denn es gibt auch Automaten auf dem Markt, wo man sinnvollerweise erst am Ende der Parkzeit zahlen muss und dadurch auch beim Einkaufen nicht unter Druck steht, dass die Parkzeit gleich abgelaufen ist.

Gestern habe ich mal wieder folgende schöne Geschichte erlebt: Ich kurvte auf dem Rathausplatz herum, der voll belegt war. Und während ich dort kurvte, hatte ich das bestimmte Gefühl, dass der Bürgermeister aus seinem Bürofenster blickt und sich über Parkplatz suchende Autofahrer auf dem Rathausplatz köstlich amüsiert.

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Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 21. Juli 2017

Immer wieder schleicht Werbung auf unsere Homepage

Der Rosenhof ist eine private Seniorenwohnanlage in Ahrensburg genauso wie in anderen Ortschaften. Und der Rosenhof in Ahrensburg macht häufiger mal Veranstaltungen, die dazu dienen, für die Wohnanlage zu werben. Wie zum Beispiel ein Minigolfturnier, das im kommenden Monat ebendort stattfindet.

Ich bezweifle, dass es in der Seniorenwohnanlage Rosenhof eine Minigolfanlage gibt. Kann mir jemand erklären, warum die Stadtverwaltung von Ahrensburg für diese Veranstaltung „im Atrium“ auf unserer Homepage wirbt? Hinzu kommt, dass die Teilnahme dort nicht etwa kostenlos ist, sondern dass dafür 4,00 Euro gelöhnt werden müssen.

Damit Sie erkennen sollen, was ich meine, hier ein Gleichnis: Angenommen, im CCA-Foyer findet eine Verköstigung mit Würstchen und Kartoffelsalat statt, wo die Kunden mit 4 Euro dabei sind – würde die Stadt Ahrensburg dafür auch auf ihrer Homepage werben? Oder nur, wenn dort auch noch ein Glücksrad aufgebaut ist, wo die Kunden „Geschicklichkeit und Präzision, aber vor allem Spaß“ beim Drehen haben…?

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 20. Juli 2017

Schloss Ahrensburg im Angebot einer Immobilien-Firma

„Sommerzeit ist Immobilienzeit“, lese ich auf einer Karte, die ich gerade aus dem Briefkasten gefischt habe. Der Absender: Harring Immoblien GmbH, Ahrensburg. Und die Immobilie, um die es geht, zeigt die Firma auf ihrer Karte, nämlich das große weiße Herrenhaus am Rande der Stadt, das früher mal einem Sklavenhändler gehört hat und heute als Ahrensburger Schloss das Wahrzeichen unserer Stadt bildet – siehe das Foto!

Nachdem die Stadt Ahrensburg sich gerade aus Kostengründen von ihrem Schwimmbad, dem Badantic, politisch verabschiedet hat, um es neu und preiswerter zu errichten, so scheint man parallel dazu überlegt zu haben, wie man ebenfalls den jährlichen Zuschuss für die Immobilie am Eingang zur Stadt einsparen kann.

Das Gebäude zu verkaufen, scheint sinnvoll. Da es unter Denkmalschutz steht, kann der Käufer es nicht einfach so mir nix, dir nix abreißen. Was bedeutet: Das Wahrzeichen von Ahrensburg bleibt erhalten, die Kosten für die Stadt gehen zurück. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 19. Juli 2017

Wie der MARKT orientalische Geschäfte unterstützt

Wenn Sie mal einen Seitenblick auf das nebenstehende Foto werfen wollen, iebe Szene-Leser, dann lesen Sie dort etwas über den Räumungsverkauf vom Teppich-Atelier in der Großen Straße. Und wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, dann klicken Sie doch bitte mal auf meinen Blog-Eintrag: „Orient in Ahrensburg: ‚Alles muss raus!’

Sie werden erkennen: Der Hinweis auf den „Räumungsverkauf“ vom Teppich-Atelier Ahrensburg stammt vom 7. Februar 2014.

Heute, am 19. Juli 2017 schreibt der MARKT: „Schließung des ältesten Teppichhauses“ und weist seine Leser darauf hin: „Letzte Gelegenheit für Schnäppchen nur noch bis Montag, 24 Juli“ – siehe die Abbildung unten! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 19. Juli 2017

Reinbek: Feuerwehrhauptmann gesucht. Ahrensburg: Stadtmarketing vermisst

Was ist das beherrschende Thema in der Stadt Reinbek im Kreise Stormarn? Es ist dieses der bevorstehende Wegzug des Rowohlt-Verlages, der seit 1960 in Reinbek ansässig ist. Darüber konnten wir vor ein paar Tagen einen Beitrag im 3. Buch Abendblatt lesen. Ein Thema, das über die Grenzen von Reinbek von Interesse ist. Und nun kommt schon wieder ein Thema aus Reinbek.

aus: Hamburger Abendblatt

Das 3. Buch Stormarn bringt heute einen Bericht aus Reinbek. Großformatig und als Aufmacher des Stormarn-Teils. Der Inhalt: Reinbek sucht einen neuen Chef für seine Feuerwehr. Ein Thema, das natürlich in ganz Stormarn brennendes Interesse verdient, denn schließlich will man von Ahrensburg bis Bad Oldesloe wissen: „Wer wird neuer Chef der Feuerwehr in Reinbek“ – siehe die Abbildung!

Für Ahrensburg sehr viel interessanter dagegen ist ein kleinerer Beitrag, der unter dem großen Aufmacher steht. Dort geht es um das gespaltene Verhältnis zwischen Bürgermeister Michael Sarach und der Leiterin vom Stadtmarketing, nämlich Angelika Andres – wenn Sie das bitte mal nachlesen wollen! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 18. Juli 2017

Haben wir eigentlich eine/n Gleichstellungsbeauftragte/n?

Wenn ich das richtig mitbekommen habe, dann ist die Ahrensburger Gleichstellungsbeauftragte Gabriele Fricke am 1. April 2017 in den Ruhestand gegangen. Und daraufhin wurde beschlossen, diese Stelle in Zukunft mit einer Halbtagskraft zu besetzen. Und? Wo ist diese Halbtagskraft…?

„Narr zwischen den Stühlen“ (Litho: A. Paul Weber)

Sollte es so sein, dass die Halbtagsstelle der Gleichstellungsbeauftragten noch nicht besetzt ist, dann haben wir über ein Vierteljahr lang keine Gleichstellungsbeauftragte, geschweige denn einen Gleichstellungsbeauftragten gehabt. Frage: Hat das schon jemand bemerkt? Oder hat schon jemand eine Gleichstellungsbeauftragte vermisst…? Ich persönlich nicht, aber das liegt daran, dass ich mich schon immer mit dem weiblichen Geschlecht gleichgestellt gefühlt habe. 😉

Die Lücke, die Frau Fricke gerissen hat, ersetzt sie möglicherweise voll. Was meint: Die Stadt Ahrensburg könnte das Geld für diese Position einsparen und es vielleicht den Kindern in unserer Stadt zukommen lassen, die wirtschaftlich nicht gleichgestellt sind sondern schlechter dastehen als andere Kinder.

Wer dafür ist, der nicke an dieser Stelle schweigend!

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 17. Juli 2017

Ein langer Prozess auf Kosten der Steuerzahler

aus: Hamburger Abendblatt online

Vor dem Amtsgericht Ahrensburg läuft seit Monaten ein Strafprozess, wo dem Angeklagten, einem ehemaligen Bürgermeisterkandidaten für Ahrensburg, Rendsburg und Bad Oldesloe, von mehrfacher Seite Beleidigung, Hetze und Pöbeleien vorgeworfen werden – siehe auch den Abendblatt-Bericht vom vergangenen Freitag!

Eigentlich hätte dieser Prozess nach spätestens drei Verhandlungstagen beendet sein müssen – aber der Angeklagte verzögert den Fortgang mit allen Mitteln, die ihm sein Pressesprecher Rolf Schälike zur Hand gibt. Und der Pflichtverteidiger sitzt sprachlos daneben und muss mit anhören, wie sein Mandant „Sozis“ auf dieselbe Stufe stellt mit „Nazis“ und auch noch im Gerichtssaal die Menschen bepöbelt.

Zur Hand bekam der Angeklagte dicke Manuskript-Bände, die er stundenlang (!!!) vor Gericht vorgetragen hat. Am letzten Freitag zum Beispiel hat der Mann dabei das Amtsgericht Ahrensburg und seine Richter verglichen mit den Nazi-Gerichtsverhandlungen eines Roland Freisler im 3. Reich und dazu folgenden Text vorgelesen:

„Der Unterschied zwischen Ihnen und Roland Freisler liegt in Folgendem: Während Roland Freisler im Gerichtssaal schrie und tobte und überhaupt keinen Wert darauf legte, das von ihm begangene Unrecht in irgendeiner Weise zu verschleiern, gehen Sie den umgekehrten Weg: Sie haben sich ein Mäntelchen umgehängt, auf dem die Worte „Rechtsstaat“ und „Legitimität“ aufgenäht sind. Sie hüllen sich in einen Anschein von Pseudolegitimität, die Sie aber in Wahrheit in keiner Weise für sich beanspruchen können. Denn in Wahrheit begehen Sie – zumindest in diesem vorliegenden Justizskandal – genauso schlicht Unrecht, wie es auch Roland Freisler getan hat. So betrachtet ist das Unrecht, das Sie begehen noch viel perfider, noch viel abgründiger, noch viel hinterhältiger als das Unrecht, das ein Roland Freisler begangen hat: Bei Roland Freisler kommt das Unrecht sehr offen, sehr direkt, sehr unverblümt daher. Bei Ihnen hingegen kommt das Unrecht als unrechtmäßige Beanspruchung der Begriffe Rechtsstaatlichkeit und Demokratie daher: Sie berufen sich auf die Begriffe Rechtsstaatlichkeit und Demokratie, handeln dem aber – zumindest in dem vorliegenden Justizskandal – zuwider.“ Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 17. Juli 2017

Nur Geld, das man nicht ausgibt, kann man sparen

Geld kann man ausgeben. Und Geld kann man stattdessen auch auf die hohe Kante legen, sprich: sparen. Das vorab. Und gerade habe ich bis zu 111€ gespart, indem ich kein Geld ausgegeben habe. Und der Anlass dazu war ein Schreiben der Firma Buddenhagen.

Der Brief – siehe die Abbildung! – lag in meinem Briefkasten. Durch das Adressfenster las ich: „Einmalige Gelegenheit bis zu 111 € sparen!“ Also habe ich den Umschlag gar nicht geöffnet, sondern bloß eingescannt und hernach in die Rundablage geworfen.

So einfach ist es, Geld zu sparen. Nicht, dass es mir keine Freude macht, Geld auszugeben – im Gegenteil: Das tue ich immer wieder gern! Aber wenn ich so einen albernen Brief bekomme wie von dem „Fachmarkt für Elektrogeräte“, dann nehme ich den als „einmalige Gelegenheit“, um mein Geld zu sparen, indem ich es nicht der Firma Buddenhagen gebe sondern spare.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 17. Juli 2017

Das Märchen zum Sonntag: Der Frosch am AOK-Kreisel

Vorab: Was bedeutet eine Berufsausbildung? Eine Berufsausbildung ist der erste Schritt junger Menschen in die Arbeitswelt. Also eine ernstzunehmende Angelegenheit. Die AOK hingegen sieht es nicht so ernst. Dort betrachtet man die Berufswahl aus der Froschperspektive – siehe die Abbildung!

Wir sehen einen Froschkönig samt Gemahlin und Kind. Und wir lesen: „Sei kein Frosch … und werde Azubi bei der AOK!“ Dazu fragen wir uns: Was will der Textdichter uns damit sagen…?

„Sei kein Frosch!“ bedeutet: Sei kein Spielverderber! Oder: Sei kein Angsthase! Was bedeutet: Wer nicht Azubi bei der AOK werden will, ist ein Frosch, sprich: Spielverderber oder Angsthase.

Warum aber sollte man Angst vor einer Ausbildung bei der AOK haben und ein Spielverderber sein, indem man dort nicht Azubi wird? Bevor Sie jetzt darüber lange nachdenken, verrate ich es Ihnen: Es ist ein Märchen. Und dieses Märchen ist schnell erzählt: Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 16. Juli 2017