Informationspolitik ist für den Bürgerverein eine Bagatelle + Update

Der Ahrensburger Bürgerverein von 1874 ist offenbar so etwas wie ein Geheimbund. Denn heute beginnt dort um 17 Uhr eine Veranstaltung zur Kommunalwahl, wo Vertreter der einzelnen Parteien in Erscheinung treten und mit den Bürgern diskutieren wollen. Aber: Der Verein verschweigt diese Veranstaltung auf seiner Homepage – siehe Abbildung!

aus: Homepage Bürgerverein

Nun fragt sich der gemeine Bürger: Soll ich dort heute hingehen? Und falls ich das mache, wen kann ich auf dem Podium erwarten? Ist vielleicht der Kandidat aus meinem Wahlbezirk dabei? Und: Wird der Kandidat Dr. Bernd Buchholz möglicherweise für die FDP erscheinen und sprechen, denn Thomas Bellizzi kann ja nicht überall sein?

Meine Vermutung: Für die FDP wird Thomas Bellizzi kommen. Und für die CDU kommt Detlef Levenhagen, der Fraktionsvorsitzende. Und ich denke, dass auch die anderen Parteien diese Veranstaltung für so wichtig erachten, dass deren Spitzenkandidaten erscheinen werden. Wir dürfen also gespannt sein! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 24. April 2018

Hat sich die Igano in einer Sackgasse festgefahren?

Erinnern Sie sich noch an die Igano? Falls nicht, informiert Google: „Die Igano ist eine Interessengemeinschaft mit dem Ziel, die Anliegen der Bürger im Nord-Osten Ahrensburgs zu bündeln und gegenüber Politik und Verwaltung zu vertreten. Die Interessengemeinschaft entstand 2008 aus einem Zusammenschluss von Anliegern der Lübecker Straße…“

Und was macht besagte Interessengemeinschaft heute, also zehn Jahre nach ihrer Gründung? Wer auf die Igano-Homepage geht, findet dort unter „Aktuelles“ den letzten Beitrag vom 02.08.2016. Und dann fällt auf, dass diese private Initiative das Ahrensburger Stadtwappen auf ihrer Homepage verwendet. Das gibt der Seite quasi einen amtlichen Anstrich. Ob den Betreibern dafür eine Genehmigung der Stadt Ahrensburg vorliegt, weiß ich natürlich nicht, wage es aber zu bezweifeln. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 24. April 2018

Wie Oma und Opa ihre Enkelin zu einer Autorin machten

Es ist eine rührende Geschichte, die wir heute im 3. Buch Abendblatt finden über „Eine junge Autorin auf dem Weg zu sich selbst“. Geschrieben wurde der Beitrag von Joana Ekrutt. Und das Foto schoss der bekannte Ahrensburger Hobbylichtbildner Ralph Klingel-Domdey. Und der Leser fragt sich: Warum hat ausgerechnet Ralph Klingel-Domdey das Foto gemacht? Sparmaßnahmen beim Hamburger Abendblatt…?

Dieser Blog-Eintrag soll keine Kritik sein an der jungen Dame, die auf dem Weg zu sich selbst ist. Und es ist auch keine Kritik an ihrem Werk, das ich gar nicht gelesen habe. Dieses ist vielmehr eine Kritik an der Redaktion vom 3. Buch Abendblatt. Denn worum geht es in diesem Beitrag? Es geht um eine 19jährige Ahrensburgerin, die ihr Selbstgeschriebenes hat drucken lassen. Auf eigene Kosten. Oder genauer: Oma und Opa haben es von ihrer Rente bezahlt.

Und deshalb ist die Enkelin jetzt eine Autorin, und zwar „eine junge Autorin auf dem Weg zu sich selbst“, die ihr Sebstgedrucktes auch selber verkaufen möchte. Und das geht natürlich am besten durch einen großen redaktionellen Werbebeitrag in der örtlichen Tageszeitung mit attraktivem Werbefoto der Protagonistin vor dem Ahrensburger Schloss. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 24. April 2018

ahrensburg24: Früher „Advertorials“, heute „Gastbeiträge“

Das läuft ja wie geschmiert auf dem Werbeportal ahrensburg24, das von der Stadt Ahrensburg finanziell gefördert wird: 1 Anzeige geschaltet, 3 Gastbeträge bekommen. Und bei diesen sogenannten „Gastbeiträgen“ handelt es sich um knallharte Werbung, im vorliegenden Fall von der WAB.

1 Anzeige, 3 Gastbeiträge = Werbung auf ahrensburg24

Auf Szene Ahrensburg wirbt die WAB nicht. Zum einen möglicherweise nicht, weil sie dafür keine Gastbeiträge auf Szene Ahrensburg bekommt. Und zum anderen nicht, weil Szene Ahrensburg von kritischen Bürgern gelesen wird, die das, was die WAB von sich gibt, nicht unkommentiert lassen. Da zieht Peter Egan seinen Schwanz lieber ein.

Meine Kritik richtet sich auch gegen Monika Veeh, die Betreiberin des Werbeportals ahrensburg24. Denn sie ist verpflichtet, jedwede Werbung, die auf ihrem Portal erscheint, auch im Kopf deutlich als Werbung zu kennzeichnen. Das tut sie aber nicht. Im Gegenteil: Sie verfasst die Werbetexte nach Pressemitteilungen mit eigener Abbreviatur „(ve/pm)“ und schreibt nicht „Anzeige“ darüber. Nur am Fuße ihrer Werbetexte weist sie darauf hin, dass die Parteien für die Beiträge von Monika Veeh verantwortlich sind. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 23. April 2018

Kleine Kinder und Herr Abel: Unterwegs in Sachen Holstein

Ich fand eine Anzeige der Sparkasse Holstein, in der die Made ist. In diesem Inserat ist ein kleines Mädchen zu sehen, das einen kleinen Jungen umarmt und küsst. Warum? Wir lesen: „Holstein mein Zuhause. Holstein meine Bank“ und denken: ach ja? Daneben steht: „Ein starker Partner an Ihrer Seite“ – siehe die Abbildung! Und das wirft Fragen auf.

Holstein ist der südliche Landesteil von Schleswig-Holstein, benannt nach dem Sachsenstamm der Holsten, der hier einst gehaust hat. Und diese Holsten waren Waldbewohner. Wieso Holstein „meine Bank“ sein soll, erklärt sich dem gemeinen Leser nicht, zumal es in Holstein viele Banken gibt und auch Sparkassen. Und wenn die Anzeige sich schon an Kinder richtet: Wieso, warum und weshalb werden die Lütten dann im Text gesiezt…?

Und am Rondeel steht weiterhin Jens Abel von der SIG Holstein, der Maklerfirma der Sparkasse Holstein. Ich habe schon einmal darauf hingewiesen, dass der Herr Abel am Rondeel nichts verloren hat, denn es ist in meinen Augen ein von der Stadt nicht genehmigter Anschlag auf die Bürger.  Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 23. April 2018

Die Linke will Mieten auch für Reiche günstiger machen

Die SPD will bekanntlich „Ahrensburg für alle“, was Ahrensburger natürlich nicht alle wollen. Und wenn wir noch weiter nach links gucken, nämlich auf ein Wahlplakat von Die Linke, dann lesen wir dort die Forderung: „Wohnen: günstig, vor Ort, für alle!“ Und hier muss ich widersprechen, denn diese allgemeine Forderung ist unsozial.

Es gibt in Ahrensbug viele Häuser und Wohnungen, in denen wohlhabende Bürger wohnen. Also diejenigen Ahrensburger, die von den Linken vertreten werden, die fordern, dass auch reiche Menschen günstig in Ahrensburg wohnen sollen. Zum Beispiel unsere Mitbürger, die in der Manhagener Allee auf hohen Mieten sitzen oder auf dem Erlenhof. Oder die in den Lindenhof einziehen wollen: Runter mit dem Mietzins, denn günstiges Wochen vor Ort soll für alle gelten, so Die Linke.

Ich persönlich finde, dass in Ahrensburg nicht vorrangig Wohnraum für Reiche entstehen soll, sondern es sollten auch preisgünstige Wohnungen gebaut werden für junge Familien, die sich nicht den Sommerpark oder die Parkallee leisten können, aber die nicht unbedingt sozialbedürftig sind. Und diese Aufgabe könnte sehr wohl die Stadt übernehmen, sodass keine auswärtigen Investoren kommen und abkassieren müssen. Früher ging das doch auch, warum heute nicht mehr…?

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 23. April 2018

Ein Weltstar in Ahrensburg: Chris Barber (88) live on Stage!

Chris Barber in Ahrensburg

Die Legende lebt – und wie! Gestern Abend im Eduard-Söring-Saal der Stormarnschule: Big Chris Barber Band live on Stage! Da wurde ein Stück meiner Jugend wieder lebendig; und genauso ging es vermutlich auch den vielen anderen Besuchern, denn der Saal war so gut wie voll.

Vom Auftakt mit der „Bourbon Street Parade“ bis hin zur Zugabe von „Ice Cream“ spendete das Publikum ununterbrochen Applaus. Dixieland, Swing, Blues, Modern – das war nahezu Jazz komplett! Also ein wunderschöner Abend, den wir anschließend im Ramrob begossen haben. 😉

Big Chris Barber Band mit „Bourbon Street Parade“ in Ahrensburg

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Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 22. April 2018

Offene Anfrage an den Bürgerverein Ahrensburg

Lieber Peter Wendt – am kommenden Dienstag, also übermorgen, wollen Sie eine Podiumsveranstaltung im Bürgerverein machen, wo Vertreter der örtlichen Parteien den Bürgern nicht nur Rede, sondern auch Antwort vor der Kommunalwahl stehen sollen. Das ist zu begrüßen. Trotzdem melde ich einen Einspruch an.

Die Veranstaltung im Bürgerhaus an der Bagatelle soll um 17 Uhr beginnen. Um 17 Uhr! Womit Sie die berufstätige Bevölkerung zum Großteil ausschließen, denn wer arbeitet, kann in aller Regel nicht schon  um 17 Uhr am Veranstaltungsort sein. Also werden Rentner, Hausfrauen und Arbeitslose zu der Veranstaltung kommen,  und große Teile der Ahrensburger werden von der Teilnahme ausgeschlossen.

Was gibt es für einen Grund, den Termin schon auf 17 Uhr zu legen? Die Veranstaltung im Hagen hat um 19 Uhr begonnen, und auch das war für viele Berufstätige noch zu früh, sodass primär ältere Bürger  im Kirchsaal Hagen zugegen waren.  Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 22. April 2018

Neuer Beweis für Manipulation im 3. Buch Abendblatt

Am 15. April 2018, wo ich über den Unfug einer WAB-Anzeige im 3. Buch Abendblatt berichtet habe, da habe ich mich lustig gemacht über Peter Egan, den designierten Fraktionsführer der WAB. Denn die Werbung dieses Ahrensburger Polit-Vereins ist im gesamten Kreis Stormarn veröffentlicht worden, also auch dort, wo man die WAB gar nicht wählen kann oder sie überhaupt kennt.

Goody für Inserent Peter E. (aus: Hamburger Abendblatt)

So, und nun schauen Sie sich mal die heutige Berichterstattung über die Veranstaltung am Hagen an – welchen der fünf Politiker, die teilgenommen haben, sehen Sie hier mit Zitat im Bilde? Aber genau: Peter Egan, den Inserenten!

Anne Frey hat gerade einen Leserkommentar zu dieser Veranstaltung geschrieben, der sich mit der heutigen Veröffentlichung im 3. Buch Abendblatt befasst,  Ich stelle diesen Kommentar deshalb auch in diesen Bog-Eintrag, denn die Ausführungen von Anne Frey zeigen wieder einmal ganz deutlich, wie die Redaktion vom 3. Buch Abendblatt den Leser manipulieren will. Lesen Sie bitte selbst: Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 21. April 2018

Haspa: 2 x Werbung = 1 x gratis, 1 x bezahlt

Mal etwas zum Nachdenken: Im 3. Buch Abendblatt stand gestern ein Werbeartikel für die Haspa, mit der Überschrift: „Ahrensburgs Haspa wird zum Nachbarschaftstreff“. Und auf ahrensburg24 steht ein Anzeige mit der Überschrift: „’Filiale der Zukunft’: Die Haspa wird zum Nachbarschafts-Treff“.

Haspa im Abendblatt und auf ahrensburg24

Was die Werbung unterscheidet: Die Haspa-Werbung im 3. Buch Abendblatt bezahlt der Leser, indem er das Hamburger Abendblatt kauft. Und die Werbung auf ahrensburg24 bezahlt die Haspa an Monika Veeh.

Könnte es sein, dass Sie als Abendblatt-Leser sich dabei komisch vorkommen, wenn Sie die Werbung der Haspa bezahlen bezahlen müssen…?

Vielleicht hat ahrensburg24 ja ein Konto bei der Haspa, sodass hier quasi ein Bonbon auf freundschaftlicher Basis übergeben wird. Aber warum druckt das Hamburger Abendblatt die Werbung gratis, die anderswo bezahlt wurde…? Im Zeitalter der schrumpfenden Anzeigenerlöse sollte eine Redaktion doch so klug sein, und die Firmen, die Werbung machen wollen, an die Anzeigenabteilung zu verweisen. Bei der Haspa bekommt man beim Nachbarschaftstreff schließlich auch keinen Kredit gratis.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 21. April 2018