Fasanenhof Ahrensburg: Wohnungspreis 725.400 Euro

Immobilien-Werbung im 3. Buch Abendblatt ist zunehmend redaktionell gestaltet, also sogenannte Advertorials, wo man vergessen hat, das Wörtchen „Anzeige“ über den Beitrag zu stellen. So auch an diesem Wochenende, wo „Neuer Wohnraum hinter alter Fassade“ angeboten wird – siehe die Abbildung!

In dem Beitrag über den Neubau in der Manhagener Allee, wo früher die Ahrensburger Klinik gestanden hat, steht absolut nichts, was dem Leser nicht schon zuvor bekannt gewesen ist. Alles, was er noch wissen musste, kann er der Unterzeile entnehmen, wo ihm erklärt wird: „Nur noch vier von 29 Wohnungen frei“.

Ausführlicher erklärt Werbetexter Christian Thiesen am Ende des Advertorials:  „Von den 29 Eigentumswohnungen des Fasanenhofes mit Kaufpreisen zwischen 189.400 und 725.400 Euro stehen derzeit noch vier zum Verkauf. Bezogen auf alle Wohnungen beträgt der durchschnittliche Kaufpreis pro Quadratmeter rund 3800 Euro.“ Also das, was Architekt Griesenberg (SPD) unter sozialem Wohnungsbau versteht.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 27. Mai 2017

Wiedervorlage im 3. Buch Abendblatt: Sauer Bier

Am 23. Januar 2016 berichtete der bekannte Reporter Klingel-Domdey im 3. Buch Abendblatt großformatig über eine Bieridee, nämlich: „Grönwohlder plant Brauerei in Ahrensburg“. Der Witz an dem Bericht: Die Planung bestand allein aus dem Wunschdenken des Brauers. Doch damit das realistisch ausschauen sollte, wurde dazu ein Phantombild gezeigt und der Lageplan der Brauerei auf dem ehemaligen Rohrbogenwerk-Gelände, wo zuvor schon Felizitas T. einen Vergnügungsbetrieb errichten wollte und der Stadt nach meiner Erinnerung nach Geld schuldet wegen der Untersuchung des Bodens.

Grönwohlder Bier: Zuerst  aus dem Rohrbogenwerk und nun aus dem Alten Speicher

Der Bericht im 3. Buch Abendblatt entpuppte sich schnell als Nichts. Immerhin war es ein schöner Werbebeitrag für Grönwohlder Bier, und ich hoffe, dass davon ein, zwei Kästen in der Stormarn-Redaktion angekommen sind. 😉

Und heute geht es weiter: Dieselbe Brauerei hat nun eine neue Absichtserklärung bei der Stormarn-Redaktion abgeliefert. Die bringt die Redaktion heute eilfertig unter dem Label „Wiedervorlage“ und schreibt: „Grönwohlder wollen im Speicher in Ahrensburg Bier brauen“. Wozu ich ergänzend anmerke: Harald Dzubilla will schräg gegenüber, nämlich im Ahrensburger Schloss, ein Casino mit Erlebnisgastronomie betreiben und wartet nun darauf, dass über dieses Vorhaben im 3. Buch Abendblatt großformatig berichtet wird.

Was Isabella Sauer dort plappert, kann eigentlich nur der Beitrag für ein Witzblatt sein. Oder ein neuer Werbebeitrag für Grönwohlder Bier. Denn wir erinnern uns: Der Alte Speicher wurde vom Geld der Bürger für eine runde Million gekauft, um das historische Gebäude für die Allgemeinheit zu erhalten. Und das soll bedeuten, dass dort eine Brauerei mit Restaurant einziehen kann? Und die Gäste parken dann auf dem Kulturplatz? Ich denke, so besoffen können die Stadtverordneten von dieser Bieridee gar nicht sein, um dafür eine Zustimmung zu geben. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 27. Mai 2017

Gibt’s in unserer Verwaltung womöglich Korruption…?

Jeder Hauseigentümer in Ahrensburg weiß: Wenn man den Gehweg vor seiner Hütte nicht fegt – im Winter genauso wie im Sommer – dann kommt das Ordnungsamt und droht mit einer Geldstrafe. Und wer seine Hecke bis über den Gehweg wuchern lässt, der muss ebenfalls damit rechnen, Ärger mit der städtischen Verwaltung zu bekommen.

Aahrensburg: Grundstück in einer Wohnstraße

Das alles gilt freilich nicht für den Eigentümer eines Grundstücks in der Rantzaustraße, das im Laufe von zig Jahren zum Urwald gewachsen ist. Ich habe schon mehrfach darüber berichtet, dass dort der Gehweg verschmutzt ist und die Büsche bis auf den Bürgersteig wachsen. Das Grundstück ist unbebaut, hat nicht mal eine Gartenpforte, sofern man hier überhaupt von Garten reden kann.

Wieso darf der Eigentümer das? Hat er womöglich gute Kontakte ins Rathaus? Oder ist er verstorben, hat keine Erben, sodass es gar keinen Eigentümer für dieses Grundstück gibt…? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 26. Mai 2017

Ahrensburg hat heute das Kleine Stadtfest gefeiert

Es gibt in Ahrensburg eine Reihe von Festen. Angeführt vom Stadtfest, das in 14 Tagen stattfindet, sind dann da noch das Weinfest, das Oktoberfest und das Erntedankfest. Und heute, wo Himmelfahrt und Vatertag auf einen Tag fallen, hat Ahrensburg das Kleine Stadtfest gefeiert, und zwar beim Gasthof Strehl.

Angekündigt war das Fest als „Musikalischer Vatertagsfrühschoppen“, und zur Live-Musik der Countryband „Mid West Company“ tanzten die „Country Dancers“ aus Hamburg, und auf dem Festplatz gab es Grillgerichte mit Bratkartoffeln, Würstchen und Getränke und freien Eintritt.

Das gefiel auch einem Herrn von ganz oben, und deshalb zeigte sich Petrus von seiner schönsten Seite und ließ die Sonne strahlen. Da strahlten auch die Gäste, die zuhauf in den Reeshooop gekommen waren, sodass ein Sitzplatz nur mit Geduld zu ergattern war. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 25. Mai 2017

Ahrensburg: Auswärtige Investoren sind zunehmend dabei, unsere schönen und ruhigen Wohnstraßen zu zerstören

In Ahrensburg gibt es das ständige Bestreben, den bestehenden Wohnraum zu verdichten. Was meint: Da es kaum noch freie, bebaubare Grundstücke gibt, werden „Hinterhöfe“ bebaut. Einerseits. Und andererseits werden Einfamilienhäuser abgerissen, um an diesem Platz größere Bauwerke zu errichten.

Bauvorhaben in der Friedrich-Hebbel-Straße

Als ich mein Haus gebaut habe, da gab es strenge Richtlinien aus dem Rathaus. Wie weit mein Gebäude von der Straße entfernt sein muss, wie hoch ich bauen darf und welche Form das Dach meines Hauses haben kann. Kurz gesagt: Die Bauweise richtet sich nach dem Gesamtbild der Straße, um die Harmonie nicht zu stören.

Heute ist das anders. Wie das Beispiel Lilienweg beweist, über das ich hier und hier und hier geschrieben habe, kann heute ein auswärtiger Investor nach Ahrensburg kommen, in einer ruhigen Wohnstraße einen größeren Gebäudekomplex errichten, abkassieren und dann wieder verschwinden. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 25. Mai 2017

Kreis Stormarn: Himmelfahrt feiert man in diesem Jahr nur in Lütjensee, Kuddewörde, Sülfeld, Westerau und Zarpen

aus: Hamburger Abendblatt

„So feiert Stormarn Himmelfahrt“, schreibt die Stormarn-Redaktion im 3. Buch Abendblatt. Und nach dieser Überschrift werden die Leser in allen 55 Städten und Gemeinden des Kreises gucken und wissen wollen: Was passiert bei mir im Ort in Sachen Himmelfahrt?

Der Witz: Die Redaktion berichtet aus Lütjensee, Kuddewörde, Sülfeld, Tremsbüttel, Westerau, Zarpen und Barnitz. Als aus 7 von 55 Orten. Auf Städten wie zum Beispiel Ahrensburg, Bad Oldesloe und Bargteheide liegt der Fokus der Redaktion nicht, vermutlich weiß man dort gar nicht, wo diese Orte liegen. 😉

Drolliger noch: Es geht eigentlich um Gottesdienste zur Himmelfahrt, also nicht um Feten am Vatertag. Doch Schreiber Marc R. Hofmann berichtet aus Tremsbüttel nicht von einem christlichen Gottesdienst, sondern von einem  „Literarischen Spaziergang“, der mit Christi Himmelfahrt genauso viel zu tun hat wie der Kunstmarkt in Barnitz, über den der Leser anlässlich Himmelfahrt informiert wird. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 24. Mai 2017

Realsatire von Lilliveeh: Mitarbeiter loben ihre Firma – vor laufender Werbekamera

Was ist der Unterschied zwischen einem Journalisten und einem Werbetexter? Um es kurz zu machen: Der Journalist schreibt unabhängig, der Werbetexter formuliert Auftragskommunikation. Und während der Journalist unter seinem Namen schreibt, taucht der Name des Werbetexters nirgendwo auf.

Bei Lilliveeh hingegen ist es anders: Die Betreiberin des Werbeportals ahrensburg24, die sich als Qualitätsjournalistin bezeichnet, schreibt nicht nur redaktionelle Texter unter ihrem Kürzel „ve“, sondern sie schreibt auch Werbetexte für ihre Kunden unter ihrem vollen Namen „Monika Veeh“. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 24. Mai 2017

Die Ahrensburger CDU glaubt mir (mal wieder) nicht

Die Leser von Szene Ahrensburg wissen, dass Harald Dzubilla der Wegbereiter gewesen ist für eine zukünftige Jamaika-Regierung in Schleswig-Holstein, wenn Sie bitte mal  hier und hier zurückblicken und sich überzeugen wollen!

Die örtliche CDU allerdings zweifelt an meiner politisch-futuristischen Gabe und setzt auf Neuwahlen. Woher ich das weiß? Das habe ich heute am U-Bahnhof Ahrensburg-West gesehen: Hier hängt bereits ein Plakat der CDU mit Daniel Günther und dem Hinweis: „Anpacken statt rumschnacken“, was wohl bedeuten soll: Kein Grün-Snack, sondern stattdessen die Wahl noch einmal anpacken. Und im freien Feld soll dann der neue Wahltermin nachgeklebt werden.

Ich persönlich glaube nicht daran. Die Grünen werden sich wohl kaum die Blöße geben, sich einer möglichen Regierungsverantwortung nicht zu stellen, zumal die Partei bei einer dann erforderlichen Neuwahl den Missmut ihrer Wähler spüren würde, sodass es dann zu einer schwarz-gelben Landesregierung in Kiel kommen würde.. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 23. Mai 2017

Ich erneuere mein Angebot an die Stadt Ahrensburg, das Rondeel zu kaufen, um es zu verschönern!

Zur Erinnerung: Vor zehn Jahren berichtete die damalige Ahrensburger Zeitung (was davon heute noch übrig geblieben ist, findet man im 3. Buch Abendblatt), dass ich der Stadt Ahrensburg offiziell das Angebot unterbreitet hatte, das Rondeel für 1 Euro zu kaufen, den Blaumann zu entfernen, und der Stadt den Platz dann für jährlich 50 Cent zu vermieten bis in alle Ewigkeit.

aus: MARKT aus 2007

Mit diesem Angebot wollte ich der damaligen Bürgermeisterin, die als Blaufrau in die Ahrensburger Chronik eingegangen ist, helfen, den Beschluss der Stadtverordneten umzusetzen, die mehrheitlich dafür abgestimmt hatten, dass die Figur vom Rondeel entfernt und in der Nähe des Bahnhofs aufgestellt wird.

Die Bürgermeisterin antwortete mir damals schriftlich, dass ein Verkauf nicht möglich wäre, weil für die Neugestaltung des Rondeels öffentliche Gelder in Anspruch genommen worden waren, die bei einem Verkauf zurückgezahlt werden müssten. Worauf Martina Tabel in der Ahrensburger Zeitung prognostiziert hat: „Und Harald Dzubilla gibt auf“.

Nö, meine lieben Mitbürger, das hat Harald Dzubilla in den vergangenen zehn Jahren nicht getan; und das wird er auch in Zukunft nicht tun. 😉 Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 23. Mai 2017

Was is’n das: Fotografieren wie im vorigen Jahrhundert?!

Wir erinnern uns an Polaroid. Der Name steht synonym für Sofortbild, was meint: Nach der Aufnahme kam das fertige Foto gleich aus der Kamera. Polaroids waren von schlechter Qualität und ziemlich teuer nach der bekannten Hersteller-Devise: Die Hardware machen wir billig, bei der Software langen wir zu. Also so, wie es heute die Druckerfabrikanten mit ihren Originalpatronen machen.

Das Polaroid-System starb mit der Digialfotografie, die auch das Einlegen von Filmen in die Fotokamera abgelöst hat. Außerdem erzielte man damals mit den Fotos nur eine ziemlich mittelprächtige Qualität. Und wenn ich heute auf alte Polaroids blicke, dann ist zu erkennen, dass die Schärfe der Fotos im Laufe der Jahre nachgelassen hat.

Warum ich diesen Blogeintrag mache? Weil ich verblüfft bin. Denn gerade sehe ich in einer Anzeige von aldi, dass es dort eine Sofortbildkamera gibt. Und ich frage mich: Wer kauft heute, wo jedes bessere Handy gestochen scharfe Bilder liefert, noch eine Instantbild-Kamera zu 69,99 Euro „inklusvie 10 Fotos“? Nostalgiker? Oder Hanyhasser vielleicht…?

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 22. Mai 2017