Ahrensburg: 1 Bürgermeister, 3 Rathäuser. Frage: In welchem der Rathäuser residiert Michael Sarach?

Wir haben in Ahrensburg drei Rathäuser. Falls Sie das nicht wissen, finden Sie hier die näheren Angaben: Rathaus Nr. 1 ist das große, denkmalgeschützte Gebäude in der Manfred-Samusch-Straße. Links daneben steht im Hintergrund das 2. Rathaus, das aus Containern zusammengesetzt ist. Und rechts vom Denkmal hinter dem Parkplatz befindet sich  vor dem Bruno-Bröker-Haus das 3. Rathaus – siehe die Abbildungen!

Und der gemeine Bürger fragt sich: In welchem der drei Rathäuser mag sich denn wohl der Arbeitsplatz des Bürgermeisters befinden? Ich könnte das hier auf Szene Ahrensburg als Preisfrage veröffentlichen und einen Preis für die richtige Antwort aussetzen; aber Sie wären vermutlich nicht auf die richtige Lösung gekommen.

Ehrlich gesagt: Ich habe die Lösung selber nicht für möglich gehalten, aber der Bürgermeister hat seinen Schreibtisch tatsächlich im 3. Rathaus, also in der Baracke, die Sie im unteren Bild erkennen. Und: Nein, das ist kein Gag, wenn man den Angaben der Verwaltung trauen kann! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 19. Februar 2018

Wohnungssuche per Anschlag auf unser Rathaus

Die Integrationskurse für Flüchtlinge scheinen in Ahrensburg etwas mangelhaft zu erfolgen. Das habe ich gedacht, als ich den Anschlag eines Syriers auf unser denkmalgeschütztes Rathaus gesehen habe – wenn Sie bitte mal das kleine weiße Viereck dort an der Säule  auf dem Foto links betrachten wollen!

Dieses ist der Plakatanschlag von Jalal Almoghrabi, der in Ahrensburg eine Wohnung für sich und seine Familie sucht. Und niemand hat dem Mann gesagt, dass die Säule am Rathaus keine Litfaßsäule ist, und dass es in Deutschland nicht üblich ist, Zettel ans Rathaus zu kleben. Oder hat der Mann das Gebäude gar nicht als Rathaus erkannt, weil die Fassade so verdreckt ist, wie man es sonst in Deutschland nur in den Slums der Ghettos kennt…? 🙂 Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 18. Februar 2018

Bad Oldesloe: Wo Frauen ihre Tage haben

In unserer Kreishauptstadt Bad Oldesloe gibt es „Frauenkulturtage“, erfahren wir heute im 3. Buch Abendblatt. Und als Bekenner der Gleichberechtigung von Frau und Mann frage ich mich: Wann gibt es Männerkulturtage in diesem unserem Kreise…?

aus: Hamburger Abendblatt

Gemeinsame Kulturtage für Männer und Frauen kann es natürlich nicht geben, da die Geschlechter – kulturell betrachtet – nicht auf einen Nenner zu bringen sind. Frauen zum Beispiel setzen sich beim Pipimachen auf die Klobrille und benutzen Slipeinlagen. Männer dagegen pinkeln zumeist im Stehen; und danach schütteln sie kräftig, statt dass sie zum Klopapier greifen. Kulturell betrachtet könnte man das Verhalten der Männer auch als Subkultur betrachten.

Apropos Klo: Ich denke hier an das kulturelle weibliche Verhalten, dass Evas Töchter bevorzugt zu zweit auf die Toilette gehen. Bei Männern sieht man diese Kultur eher selten.

Männerkulturtage würden aus den klassischen drei Themen bestehen: Frauen, Fußball und Autos. Wobei die Reihenfolge bei der Wichtigkeit dieser Themen von Mann zu Mann unterschiedlich ist. Und es soll sogar Männer geben, die mit ihrer Frau im Auto zum Fußball fahren, was man als interkulturell bezeichnen könnte. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 17. Februar 2018

Wollen Läden und Restaurants vielleicht Papier sparen…?

Wenn man an einer Ladenkasse bezahlt, bekommt man in aller Regel einen Bon als Quittung. Genauso vom Kellner, wenn man seine Zeche bezahlt hat. Und hier wie dort ist mir aufgefallen, dass ich häufig gefragt werde: „Benötigen Sie den Kassenbon?“

Nur Scheingeschäfte und Münzen

Das empfinde ich als seltsam, denn früher gab es so einen Beleg überall automatisch und ohne Rückfrage. Und gestern war ich in einem Supermarkt, in den ich mit einem Einkaufswagen gegangen bin. Und in diesem Wagen lag noch der Kassenzettel meines Voreinkäufers. Als ich meine Wagen am Fließband geleert und durch die Kassenzone geschoben hatte, sah die Kassiererin den Beleg im leeren Wagen und bat mich, dass ich ihn ihr gegen solle. Das verstand ich erst nach einer Nachfrage; und als ich ihr das Papierchen gereicht hatte, zerknüllte sie es und legte es irgendwo hin. Warum…? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 16. Februar 2018

Stadt Ahrensburg, wo ein nachweisbar nicht benötigtes Klosett vordringlicher ist als beheizte Klassenräume für Schulkinder

Wer schulpflichtige Kinder in Ahrensburg hat, der kennt auch die Probleme an Ahrensburger Schulen, speziell im Schulzentrum Am Heimgarten: Zu wenig Klassenräume, und die können teilweise nicht ausreichend beheizt werden. Heute berichtet das 3. Buch Abendblatt darüber in seinem Aufmacher „Die Mängelliste der Ahrensburger Schulen“ – siehe die Abbildung! – wo über das Meeting vom Bildungs-, Kultur- und Sportausschuss informiert wird.

aus: Hamburger Abendblatt

Schulleiter, Eltern und Lehrer haben ihrem Ärger Luft gemacht. Obwohl es doch ausreichend Räume in Ahrensburg gibt, die leerstehen. Zum Beispiel den Alten Speicher am Marstall, der mit viel Geld angekauft wurde und weiterhin vor sich hin rottet. Oder die Marstall-Galerie auf demselben Gelände, die unsinnig beheizt wird, obwohl dort kaum ein Mensch hineingeht. Auch hier fließt letztendlich städtisches Geld hinein.

Natürlich können diese beiden Gebäude nichts an der Schulmisere der Klassenräume ändern; ich will damit nur sagen, worauf die Stadtverordneten ihr Augenmerk in Vergangenheit gerichtet haben. Und nun ist es in die Zukunft gerichtet. Aber nicht das Schulzentrum Am Heimgarten soll vorrangig Nutznießer sein, sondern die Innenstadt soll „verschönert“ werden. Zum Beispiel die Große Straße, die vor Jahren schon einmal „verschönert“ wurde. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 15. Februar 2018

Herzallerliebst: Ein Symbol der Liebe für Ahrensburger

Wer in der Stadt Ahrensburg seine Werbung platzieren will – Plakate, Aufsteller et cetera – der benötigt dazu die Genehmigung von der städtischen Verwaltung. Und die stellt dafür eine Rechnung aus. Das zum einen.

Foto: Bubu Mallzahn

Zum anderen ist heute Valentinstag, der Tag für Verliebte. Und das Symbol der Liebe ist bekanntlich das rote Herz, von dem die Innenstadt heute übersät war – wenn Sie mal einen Blick auf das Foto werfen wollen, das aus  der Großen Straße stammt!

Wer wissen wollte, wer diese vielen roten Herzen über Nacht in unsere Stadt gebracht hat, der musste sich so einen Luftballon mal genauer anschauen. Darauf standen drei Buchstaben gedruckt – nein, nicht CCA, sondern: AEZ.

So etwas nennt man Guerilla-Werbung. Und weil heute Valentinstag ist und die vielen roten Herzen die Innenstadt verschönt haben, wird unsere Verwaltung vermutlich ebenfalls Herz zeigen und keine Rechnung nach Poppenbüttel schicken – vermute ich jedenfalls. 😉

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 14. Februar 2018

Warum alle Wohnungseigentümer die WAB wählen werden

Heute schreibt Peter Egan (WAB) die Kolumne „Politiker und Parteien haben das Wort“ im MARKT. Überschrift: „Straßenausbaubeiträge jetzt abschaffen“. Der Stadtverordnete weist darauf hin, dass immer mehr Gemeinden dieses ungerechte System abschaffen wollen und informiert: „Nicht so in Ahrensburg! Am 26. Februar wollen vier der fünf Fraktionen eine neue Satzung verabschieden, in der genau diese ungerechten Ausbaubeiträge für zwei weitere Jahre festgeschrieben werden“. Und deshalb, so der Stadtverordnete, „sollten Sie am 6. Mai die WAB wählen, die einzige Fraktion, die diese Beiträge sofort abschaffen will“.

etwa  aus: MARKT

Dass Besitzer von Wohneigentum bei einer Sanierung ihrer Straße zahlen müssen, habe ich schon immer für absoluten Unfug gehalten. Gehört die Straße vor der Haustür denn diesen Einwohnern? Dann könnten sie dort auch eine Schranke errichten und eine Durchfahrtsgebühr von Autofahrern erheben. Oder nehmen Grundstücksbesitzer ihre Straße mehr in Anspruch als andere Menschen, die dort kein Wohnungseigentum haben sondern nur durchfahren?

Eine Straße wird bekanntlich von Autos benutzt. Diese Autos sind es auch, die hauptsächlich für Schäden verantwortlich sind. Und mal deutlich vor Augen geführt: Auch ein Wohnungseigentümer, der gar kein Auto besitzt, soll für die Beseitigung von Straßenschäden zahlen, die andere Menschen mit ihren Kraftfahrzeugen vor seiner Haustür verursacht haben – wie soll dieser Bürger das begreifen…? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 14. Februar 2018

Wenn Sie ein Fan von Helene Fischer sind, dann werden Sie gestern womöglich einen Schreck bekommen haben

Dass eine Boulevardzeitung im Gegensatz zu einer abonnierten Tageszeitung mit anderen Schlagzeilen aufwarten muss, um ihre Leser anzulocken, ist kein Geheimnis. Und dass die Schlagzeilen der BILD-Zeitung mitunter mehr versprechen als das Kleingedruckte hält, wissen wir zur Genüge. Das vorab.

Mein heutiger Blog-Eintrag bezieht sich auf den Aufmacher der BILD-Zeitung von gestern, wo die Frage auf den Boulevard geworfen wird: „Helene Fischer – Kann sie nie wieder singen?“ – siehe die Abbildung! Und wenn Sie ein Fan der Sängerin sind, dann dürfte dieser Gedanke Sie nicht unberührt gelassen haben.

Ursache der Frage ist die Tatsache, dass Helene Fischer unter einem Infekt der oberen Atemwege leidet und deshalb ihre Tournee nicht durchsingen kann wie geplant sondern einige Konzerte abgesagt hat. Die Frage der Redaktion, ob sie nun „nie wieder singen“ wird, ist für die Fans der Sängerin eine versuchte Panikmache, damit sie die BILD-Zeitung kaufen sollen. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 14. Februar 2018

Wie ich bei den „Hausaufgaben“ heute (fast) gescheitert bin

Unsere Tochter besucht die Grundschule Am Reesenbüttel im 2. Schuljahr. Und damit sind auch wir Eltern quasi Mit-Schüler, denn unsere Aufgabe ist es, die Hausaufgaben unseres Kindes zu kontrollieren – meinen jedenfalls die Lehrer. 😉 Auf jeden Fall aber müssen wir Eltern unseren Kindern helfen, wenn sie am Ende ihrer Weisheit angelangt sind, bzw. dieselbe noch gar nicht erreicht haben.

Manchmal kommt unsere Tochter mit ihrem Aufgabenheft zu uns und weiß nicht weiter. So auch heute. Unter der Überschrift: „Welcher Monat ist es?“ wird ein Schneemann gezeigt. Der Text dazu lautet: „Der Monat nach mir hat genauso viele Tage wie ich!“ Ein Blick von mir und schon wusste ich die Antwort: Der August ist es, der mit 31 Tagen genauso viele Tage hat wie der Monat Juli!  Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 13. Februar 2018

Alle lachen über unser Stadtmarketing. Aber es ist nicht witzig.

Heute Abend tagt der Bildungs-, Kultur- und Sportausschuss. Ich bin gerade auf die Homepage der Stadt gegangen, um nach der Tagesordnung zu schauen. Aber siehe hier: „Keine Daten gefunden“. Ne, wozu auch. Schließlich haben wir Winter, da ist das Rathaus eingeschneit und die Insassen ruhen im Winterschlaf.

Und am 26. März 2018 ist die nächste Stadtverordneten-Versammlung. Die Tagesordnung steht noch nicht fest, aber wenn dort nicht der TOP „Konzept Stadtmarketing Ahrensburg“ behandelt wird, dann wäre es zweckmäßig, den Bürgermeister vor das Verwaltungsgericht zu bringen. Jeder Stadtverordnete weiß, warum. Aber keiner spricht das Thema öffentlich und deutlich an. Warum nicht…? Und die Presse schweigt ebenfalls. Warum…? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 13. Februar 2018