Archiv für den Monat: Mai 2024

Umweltverschmutzung: Narrenhände bekleben Bahnhofswände

Mag man auch noch soviel Sympathie hegen für “Fridays for Future” – was dort am U-Bahnhof Ahrensburg-West passiert ist, das kann der Bürger nicht mehr akzeptieren. Denn dort wurden Plakate an die Wände des Gebäudes geklebt – siehe die Abbildungen! Ich denke, nit solch wilden Kleberei erzielen die Initiatoren zwar Aufmerksamkeit aber weniger Sympathie als sie möchten.

“Fridays for Future Ahrensburg” zeichnet verantwortlich für diese Ordnungswidrigkeit, die Sie mit dem HinweisAhrensburg für Demokratie” plakatiert haben.

Was bedeutet Demokratie? Es bedeutet, dass die Menschen in unserem Staat in Freiheit leben. Alle dürfen ihre Meinung frei sagen. Aber: Die Gesetze in einer Demokratie gelten für alle Menschen. Und wenn sich einige von ihnen herausnehmen, ihre eigenen Gesetze zu schaffen, dann ist das nicht gerade demokratisch.

Ich meine: Wer die Mittel und Möglichkeiten hat, solche Plakate drucken zu lassen, der sollte auch die Möglichkeit finden, diese Plakate ordnungsgemäß auszuhängen oder aufzustellen.  Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 22. Mai 2024

Ist die City von Ahrensburg für Touristen von Interesse?

“Touristen sind Personen, die zu Orten außerhalb ihres gewöhnlichen Umfeldes reisen und sich dort für nicht mehr als ein Jahr aufhalten aus Freizeit- oder geschäftlichen Motiven, die nicht mit der Ausübung einer bezahlten Aktivität am besuchten Ort verbunden sind.” Und wenn Touristen nach Ahrensburg kommen, dann können sie hier das Schlossmuseum besuchen. Ein Alfred-Rust-Museum dagegen nicht, genauso wenig wie das Geburtshaus von Waldemar Bonsels bzw. eine Dauerausstellung über den Dichter der „Biene Maja“, der in Ahrensburg geboren wurde. Und dann gibt es natürlich noch das Tunneltal – abseits der Ahrensburger Innenstadt.

Was wir dagegen in Ahrensburg seit dem 1. November 2020 haben, das ist ein Citymanager. Und der soll, wie die Bezeichnung schon sagt, die City managen. Die einzige Leistung des Citymanagers, an die ich mich noch erinnere, waren Saufnäpfe für Hunde vor den Läden in der City. Und diese Dinger haben alsbald Rost angesetzt. Aber immerhinque: In die Näpfe war das Ahrensburger Stadtwappen eingraviert. Corporate Identity, nennt es der Fachmann. 😉

Für heute Abend hat der Citymanager einen „Touristik-Experten“ nach Ahrensburg geholt, der laut Meldung vom Stormarner Tageblatt über Fußgängerzonen palavern wird. Und wenn Sie dazu in der Zeitung lesen, was Citymanager Christian Behrendt für Phrasen von sich gibt und Ziele, die dieser Klugschnacker in den rund 3½ Jahren seines mit Steuergeldern finanzierten Aufenthalts in der städtischen Verwaltung nicht umgesetzt hat, dann können Sie sich Ihr Teil dazu denken. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 22. Mai 2024

Ahrensburg hat jetzt auch eine Königin!

Die Königin von Ahrensburg nennt sich “Wurstkönigin”, was mich ein wenig an Conchita Wurst denken lässt. Die Ahrensburger Wurstkönigin aber residiert auf dem Ahrensburger Wochenmarkt, und zwar dort, wo früher eimal Fümels Imbiss gestanden hat. Und die Wustkönigin hat ein großes Reich, denn um ihren Wurstpalast herum hat sie Tische und Stühle stehen. Und sogar ein Transporter, der aber kein Verkaufswagen ist, steht dort hinter dem Palast der Wurstkönigin.

Weil ich ein neugieriger Mensch bin, wollte ich wissen, wie die Wurstkönigin mit bürgerlichem Namen heißt. Deshalb bin ich zur Informationstafel am Pavillon gegangen und habe nachgeschaut.

Und siehe hier: An der Stelle, wo der Wurstpalast steht, dort findet der Marktbesucher den Hinweis: “Kerstin Hobe, Imbiss”. Aber dort ist nicht erkennbar, dass die Wurstkönigin Kersin Hobe einen weitaus größeren Platz gemietet hat als auf dem Plan angegeben  ist. Im Gegenteil: Dort, wo Tische und Stühle stehen, ist auf dem Lageplan ein Leerstand angezeigt – siehe die Abbildung unten rechts! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 21. Mai 2024

Scheingefecht um die S4: Wasch’ mich, aber mach’ mich nicht nass!

Wie naiv können Ahrensburger Stadtverordnete eigentlich noch sein?! Sie wollen eine S-Bahn für Ahrensburg mit zusätzlichem Bahnhof, wohl wissend, dass damit schwerwiegende Eingriffe in die Natur und ins Stadtgebiet erfolgen werden. Und die Politiker wissen auch, dass die S4 nur deshalb gebaut wird, damit die Bahn die derzeitigen Gleise benutzen kann für die kommenden XXXL-Transitgüterzüge, die dann bei Tag und Nacht in kurzen Abständen durch unser Ahrensburg donnern werden. Und dafür gibt es keine Lärmschutzwände, sondern die gibt es nur für die S4, die keine benötigt.

Was die Stadtverordneten Béla Randschau (SPD) und Wulf Köpke (WAB) zu Pfingsten im MARKT äußern, ist ein Witz, über den ich aber nicht lachen kann. Randschau und Köpke wollen sich waschen lassen, aber dabei auf keinen Fall nass werden. Sprich: S4 ja, aber bitte ohne Unannehmlichkeiten für Mensch und Natur!  Wer nur ein bisschen denken kann, der hat spätestens am 7. September 2023 bei der Präsentation der Bahn im Peter-Rantzau-Haus begriffen: Die Bürger können auf die Barriakden gehen so viel und so lange sie möchten –  die Bahn wird machen, was sie machen will. Denn dafür hat sie ein Placet von höchster Stelle. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 21. Mai 2024

Deutschlands frechster, liebenswürdigster und bester Zeichner: Erich Rauschenbach wird heute 80 Jahre jung!

Wer heute vor 80 Jahren das Licht der Welt erblickt hat, der ist nicht nur im Tierkreiszeichen der Zwillinge geboren, sondern auch im Jahr des Affen. Und das sind ganz besondere Menschen wie zum Beispiel der Zeichner Erich Rauschenbach, der heute seinen 80. Geburtstag feiert.

Ich bin ein Fan von Erich Rauschenbach. Dieser geniale Cartoonist ist in Deutschland unübertroffen; ich halte ihn für den besten Zeichner im Lande, den frechsten und zugleich liebenswürdigsten. Nicht nur in seinem Strich, sondern auch bei seinen unübertroffenen Einfällen – da kann ihm keiner seiner Kollegen das Wasser reichen, nicht einmal der große Loriot, aber der war ja nicht nur Zeichner, sondern er war auch noch als Autor und Schauspieler populär und in diesen seinen Rollen bis heute unübertroffen.

Ich bin heute noch stolz darauf, dass ich es vor 14 Jahren geschafft hatte, den Künstler Erich Rauschenbach ins Ahrensburger Rathaus zu holen, wo er seine Werke ausgestellt hat – siehe ach die Abbildungen oben links! Und ich bin nicht weniger stolz, dass er vor vielen Jahren mal das Cover zu einer meiner Magazin-Ausgaben illustriert hat – siehe die nachstehende Abbildung rechts! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 21. Mai 2024

Pfingstgrüße vom Rondeel!

  1. Hier auf dem Rondeel könnte ich bloggen. Allerdings ist das sehr mühsam. Aber morgen kann ich O2  erreichen und Hilfe holen!
Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 20. Mai 2024

Wer hat Szene Ahrensburg den Saft abgedreht…?

Nun habe ich eine neue Fritz-Box an meinem Rechner installiert, aber das Dumme ist: Ich komme immer noch nicht ins Internet. Die Störung hatte bereits am Donnerstag vergangener Woche bekommen, aber seit gestern geht garnichts mehr. Und weil an an meiner technischen Einrichtung nicht liegt, liegt es offenbar am Netzbetreiber.

Wundersam: Am Donnerstag stand kurz vor meinem Grundstück ein Fahrzeug der Ahrensburger Stadtwerke. Der Bürgersteig war abgesperrt, und zwei Männer hatten dort die Betondeckel am Boden geöffnet, wobei sie bestimmt nicht an der Wasser- oder E-Leitung gearbeitet haben. Was könnten die Herren dort wohl gemacht haben…?

Mein Nachbar hat keine Probleme, ins Internet zu gelangen. Warum ich?

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 19. Mai 2024

Fritz boxte mich aus dem Internet

Wenn der Blogger vor seinem iMac sitzt und auf dem Bildschirm die Nachricht erhält: „Kein Internet“, dann ist seine Freude immer riesengroß. Und er versucht, Netzwerkkabel, Modem und Router zu prüfen, wobei nach sorgfältiger Prüfung feststeht: Kein Internet. Und das Telefon geht auch nicht genauso wie das TV, das via Internet

Dann gibt es die Möglichkeit, via das Smartphone ins Internet und damit zu Szene Ahrensburg zu kommen. Und dabei habe ich erkannt: Der Zugang vom Internet wird mir verwehrt von meiner eigenen Fritz-Box, die mir ein rotes Info-Signal sendet. Und weil dieses Gerät schon lange nicht mehr das neuste ist, fuhr ich gestern noch schnell in die City von Ahrensburg und holte mir bei Nessler eine neue Fritz-Box.

Dieser Weg half mir aber noch immer nicht ins Internet, denn ich bin computertechnisch nicht der Begabteste im Word-Wide-Web, um die Fritz-Box auszutauschen. Und der Kundendienst von OhTu ist am Wochenende auch nicht zu erreichen. Außerdem haben wir Pfingsten. Und deshalb: Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 19. Mai 2024

Kaum zu glauben: In Reinbek soll es ein italienisches Restaurant geben, wo der Gast nicht nur Pasta essen kann, sondern es gibt dort auch Pizza, Fisch- und Fleischgerichte!

Was ist der Unterschied zwischen dem Anzeigenblatt MARKT und dem Abendblatt-Stormarn…? Diese Frage lässt sich in zwei Sätzen beantworten: Im MARKT wird die redaktionell gestaltete Werbung mit dem Wort “Anzeige” gekennzeichnet. Und während der MARKT für seine Leser kostenlos ist, müssen Abendblatt-Leser für ihre Zeitung löhnen, und zwar nicht wenig, wie ich an meiner eigenen Rechnung immer wieder feststelle.

Voranstehender Prolog bezieht sich auf einen aktuellen Vorfall: Stormarn-Reporterin Susanne Tamm berichtet online über ein italienisches Restaurant in Reinbek. Der Grund für den Bericht? Er steht bereits in der Überschrift des Artikels: “Mehr Platz und eine traumhafte Terrasse”. Und darunter folgt ein lupenreiner Werbetext mit allen Angaben, die das Restaurant auch in einer offiziellen Anzeige hätte machen können. Dazu drei Werbefotos, die gekennzeichnet sind mit: ” © Susanne Tamm / Susanne Tamm”.

Und weil im Bericht auch das daneben liegende Fotostudio einbezogen ist, wird auch dafür Werbung im Beitrag über den Italiener gemacht. “Quindi, una mano lava l’altra, fratellino”, wie man in Reinbek sagt, wenn man Italienisch spricht.

Und damit komme ich zum “journalistischen” Anteil im Werbetext, wo Reporterin Susanne Tamm über etwas äußerst Ungewöhnliches berichtet, nämlich: Die Pasta ist “hausgemacht”. Und so unglaublich es klingt, aber es soll in diesem italienischen Restaurant tatsächlich “außer Pasta auch Pizza, Fisch- oder Fleischgerichte” geben! Und:  “Auch die Desserts wie Tiramisu oder Panna cotta sind selbst gemacht.” Mehr noch: “‘Wir haben eine große Auswahl an Weinen, die wir auch außer Haus verkaufen’, sagt Olivio Petrosan.”  Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 17. Mai 2024

Interessiert es Sie, liebe Leser, dass Nicole Arnold aus Rickling im Kreis Segeberg einen Jagdschein hat?

Kennen Sie Rickling? Ich kannte den Ort nicht, habe gegooglt und erfahren: Rickling liegt im Kreis Segeberg. Und in Rickling gibt es nicht nur ein psychiatrisches Krankenhaus, sondern es gibt dort auch Nicole Arnold. Wenn Sie diese Frau nicht kennen, dann werden Sie beim Googeln auf einen redaktionellen Beitrag treffen, der heute im Abendblatt-Stormarn steht und überschrieben ist: “Faszination Jagd: Auf der Pirsch mit Nicole Arnold”.

Nicole Arnold ist eine Frau mit Jagdschein. Über eine Frau mit Jagdschein hat das Abendblatt schon einmal berichtet, wozu ich damals einen Blog geschrieben habe. Und an meiner Meinung von damals hat sich bis heute nichts geändert.

Und wenn ich auf das Foto blicke, wo Jägerin Nicole Arnold vor ausgestopften Tierleichen steht – siehe die Abbildung links! – dann frage ich mich: Ist so etwas heute im digitalen Zeitalter immer noch nötig? Und wenn Gastwirte – meistens von Landgasthöfen – in ihr Lokal ein Hirsch- oder Rehgeweih an die Wand gehängt haben oder gar den ausgestopften Kopf eines Tieres, dann vergeht mir dort der Appetit. Was soll dieser Unfug? Wenn ein Chirurg ein menschliches Bein amputieren muss, dann hängt er die Knochen doch anschließend auch nicht ins Wartezimmer. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 17. Mai 2024