Archiv für den Monat: Januar 2020

Machen Medizinstudenten der Universität München demnächst Vorschläge, wie die Ahrensburger Stadtverwaltung in Zukunft effektiver arbeiten kann…?

Meine lieben Mitbürger, ich bin verwirrt. Und diese meine Verwirrung rührt von einer Veröffentlichung im 3. Buch Abendblatt von heute, die überschrieben ist: „Studenten präsentieren Ideen für Ahrensburgs Alten Speicher“. Wozu ich anmerken muss, dass ich den Bürgermeister im August 2019 gefragt hatte, was mit dem Alten Speicher passieren soll, und seine Antwort war: Die Stadtverwaltung wird den Politikern bis Ende 2019 Vorschläge unterbreiten – siehe die Abbildung unten rechts!

Abbildung frei nach Abendblatt – Symbolbild rechts: Blogger von Szene Ahrensburg

Nun erfahren wir, dass die Stadt sich „Entscheidungshilfe“ von außerhalb gesucht hat. Und zwar von Innenarchitektur-Studenten der Hochschule Hannover. Die haben sich vier Monate lang mit der Aufgabe beschäftigt, eine „publikumswirksame und ökonomisch tragfähige Nutzung“ für das marode Gebäude zu finden. Und – man lese und staune: Die Nutzung soll „die derzeit vorhandenen Defizite wie ein fehlendes gastronomisches Angebot und geringe Aufenthaltsqualität im direkten Umfeld des Speichers ausgleichen“, erklärt man dazu aus unserem denkmalgeschützten Rathaus. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 31. Januar 2020

Große Straße: Wo unser Geld in die Toilette gesteckt wird

Das ehemalige Ahrensburger Luxus-Klo vor dem Rathaus, wo nach Aufdeckung durch den Blogger von Szene Ahrensburg bekannt geworden war, dass dort jede Sitzung aus der Stadtkasse mit 56 Euro bezuschusst worden war, weil im Schnitt pro Tag nur zwei zahlende Notdürftige dort hineingegangen sind, dieses Ahrensburger Luxus-Klo fand danach landesweite Beachtung durch einen Eintrag ins Schwarzbuch der Steuerzahler. Und landesweit gab es auch das große Gelächter über Ahrensburg, als das ZDF über diesen „Hammer der Woche“ berichtet hat. Sozusagen Ahrensburger Stadtmarketing aus der Vergangenheit. 😉

Neues Ahrensburger Luxus-Klo: Abendblatt-Leser bringen ihr Papier selber mit (Text: 3. Buch Abendblatt – Symboldbild: A. Paul Weber)

Dann wurde dieses Luxus-Klo abgebaut. Und im Jahre 2018 haben Ahrensburger Politiker auf Antrag des Bürgermeisters beschlossen, eine neue Toilette in der Innenstadt zu bauen – die 20. öffentliche Bedürfnisanstalt in der Stadt – siehe die Aufstellung unten! Dafür hatte man bereits im selben Jahr 150.000 Euro an Baukosten im Haushaltsetat eingeplant.

Und was passierte dann? Dann passiert nix. Und ich war guter Hoffnung und habe gedacht: Im Rathaus scheint Vernunft eingekehrt zu sein! Will meinen: Die Beamten im Bauamt sitzen die Entscheidung der Stadtverordneten einfach aus und denken nicht daran, den Scheißhausbeschluss umzusetzen in der Hoffnung, dass dieser in Vergessenheit geraten wird, zumal jeder normal denkende Mensch insgeheim weiß, dass diese Toilette genauso albern ist wie das Umkleidehaus am Stormarnplatz oder städtische Sonnenschirme in der Rampengasse. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 31. Januar 2020

Manipulation im 3. Buch Abendblatt: Reporter Harald Klix suggeriert für Ahrensburg kanarisches Inselflair und droht andernfalls mit Verschandelung der Innenstadt

Der Aufmacher vom 3. Buch Abendblatt lautet heute: „Tiefgarage: So funktioniert ein Bürgerbegehren“. Und in dem groß aufgemachten Beitrag wird darüber berichtet, dass das Stadtforum ein Bürgerbegehren in Ahrensburg auf den Weg bringen will, um die Bürger entscheiden zu lassen, ob sie eine Tiefgarage wollen oder ein Parkhaus.

Manipulation in Bild &Wort – hinterfotziger gehts nicht!

Zur allgemeinen Information der Unterschied: Die von Stadt und der Mehrheit ihrer Verordneten geplante Tiefgarage mit 240 Stellplätzen soll nicht nur um 20% kleiner sein als das Parkhaus mit 300 Plätzen, sondern die Millionen, die eine Tiefgarage kosten wird, sollen wir Bürger zahlen. Mehr noch: Es ist sogar daran gedacht, dass wir Ahrensburger auch noch eine Gebühr bezahlen sollen, wenn wir in unserer eigenen Tiefgarage parken wollen!

Bei dem Parkhaus ist es anders: Hier will der Ahrensburger Kaufmann Matthias Timm (Nessler) als privater Investor einspringen. Was bedeutet: Die Kosten für den Bau trägt nicht der Steuerzahler. Die Autofahrer müssen zwar auch hier Parkgebühren zahlen, dieses Geld aber bekommen sie wahrscheinlich bei Einkäufen in der Innenstadt rückerstattet, also so, wir wir es bei der Tiefgarage vom CCA kennen, wo das Parken für Kunden kostenlos ist. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 30. Januar 2020

Stellen Familie Levenhagen und Onkel Peter demnächst auch ihr neues Schulkonzept für Ahrensburger Lehrer vor…?

Christen in Ahrensburg gehen am Sonntag um 11 Uhr in die Schlosskirche zum Gottesdienst. Christliche Demokraten dagegen wollten die Bürger davon abhalten und luden sie deshalb zu eben dieser Zeit ein zu einer Veranstaltung in die Stadtbücherei Ahrensburg. Und das wirft eine Reihe von von schwerwiegenden Fragen auf.

Die Zukunft im Lokus: Ahrensburg und seine Marketing-Experten auf dem Donnerbalken am Rondeel mit Blick  auf  ihren Kollegen Blaumann 

Die Veranstaltung der Ahrensburger CDU hat am vergangenen Sonntag stattgefunden. Nicht wie angekündigt im Rathaus, sondern es passierte in der Stadtbücherei. Und wenn der Bürger sagt: „Das kann doch gar nicht sein, am Sonntag ist unsere öffentliche Bücherei doch geschlossen!“ – dann verweise ich auf das Anzeigenblatt MARKT, wo über die Sonntagsarbeit städtischer Mitarbeiter berichtet wird. Der Aufmacher lautet: „Die Zukunft in den Fokus genommen“, was man im Hinblick auf die Stadt Ahrensburg auch als parteipolitische Utopie bezeichnen kann; ein Thema, auf das ich gleich zurückkomme.

Zuerst einmal die Frage: Dürfen städtisch bedienstete Mitarbeiter der Stadtbücherei am Sonntag arbeiten, und zwar für eine private Feier in einer öffentlichen Einrichtung? (Dass die CDU ihre Veranstaltung natürlich nicht zu normaler Arbeitszeit in der Innenstadt machen kann, ist völlig klar, weil das durch den Mangel Parkplätzen eine ziemlich leere Party geworden wäre.) Frage Nummer zwei: Wer hat die Überstunden für die Sonntagsarbeit des Personals bezahlt? Die CDU? Oder wir Bürger? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 30. Januar 2020

Detlef Levenhagen will Sitzungsgelder mit seinen Ämtern verdienen, alles andere ist Quatsch!

Das Jahr 2020 befindet sich zwar erst am Ende des ersten Monats, aber schon heute lässt sich vorhersagen: Die Stadtverordneten Detlef Levenhagen (CDU) und Peter Egan (WAB) haben schon im Januar die dümmsten Sprüche des ganzen Jahres abgesondert, weil: Dümmer gehts nimmer. Ich zitiere aus dem 3. Buch Abendblatt vom vergangenen Montag und also lautend: „’Die FDP und die SPD sehen Kaufhaus-Chef Timm als Heilsbringer, aber er will seine eigenen Interessen vertreten’, sagt Egan. Ähnlich sieht das auch die CDU. ‚Herr Timm will Geld mit dem Parkhaus verdienen, alles andere ist Quatsch’, sagt Detlef Levenhagen.“

Küchenchef Detlef Levenhagen (CDU): Deutliche Körpersprache beim Gespräch mit Kaufleuten in Ahrensburg (Foto: AhrensburgTV)

Dass sowohl Detlef Levenhagen als auch Peter Egan nicht gerade zu den hellsten Leuchten in der Ahrensburger Stadtpolitik gehören, weiß jeder, der die Auftritte der beiden Herren bei vergangenen Versammlungen der Stadtverordneten verfolgt hat und die Äußerungen liest, mit denen beide Herren an die Öffentlichkeit getreten sind, wie beispielsweise zum Thema: Stadtmarketing (*grusel*)! Und dass Levenhagen & Egan zur freien und sozialen Marktwirtschaft ein ähnlich gestörtes Verhältnis haben wie ihre Kollegen von der Partei Die Linke, das haben sie mit ihren eingangs zitierten Sprüchen mehr als deutlich bewiesen.

Wenn ich das als neutraler Bürger betrachte, dann erkenne ich: Beide Politiker missbilligen es öffentlich, wenn ein honoriger Ahrensburger Kaufmann gewinnbringend arbeiten will (und sogar muss), um für sein Unternehmen eine wirtschaftlich gesunde Zukunft zu sichern, genauso wie auch für seine Mitarbeiter/innen und deren Familien, für die Matthias Timm, Inhaber des Kaufhauses Nessler, sich sozial verantwortlich fühlt. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 29. Januar 2020

Wollen wir Ahrensburger wirklich ein Umkleidehaus haben für 1,2 Millionen Euro?

Insgeheim hatte ich gehofft, dass jemand im letzten Moment doch noch Besonnenheit zeigt und die Reißleine ziehen wird. Womit ich das Umkleidehaus für Sportler meine, das am Rand des Stormarnplatzes gebaut werden soll für 1,2 Millionen Euro Steuergeld. Aber wie ich gerade aktuell gehört habe, wird der Bau in ein paar Wochen tatsächlich beginnen. Und womöglich werden sich die Baukosten in der Zwischenzeit auch noch erhöht haben, zumal wenn das Bauamt keinen Generalunternehmer mit Festpreisgarantie beauftragt haben sollte, sondern genauso töricht agiert wie bei der Rathaussanierung.

Der Herrscher entscheidet, der Bürger bezahlt

Jeder Mensch in Ahrensburg, der klar bei Verstand ist, weiß, dass die Fußballfelder in ein paar Jahren aus der Innenstadt verschwinden und im Sportpark Beimoor neu entstehen werden – auch wenn Roter-Stern-Kickers & CDU es heute nicht wollen. Aber die wird morgen bestimmt niemand mehr fragen.

Man führe es sich mal vor Augen: Die Kinder-Armut in Ahrensburg steigt und die Schlange an der Tafel wird immer länger. Und die Stadt baut ein Umkleidehaus für 1,2 Millionen Euro. Und das neue Luxus-Klo für die Große Straße, das dort noch niemand vermisst hat, ist auch schon bestellt für 150.000 Euro plus laufende Kosten für den Unterhalt. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 28. Januar 2020

Fortgesetzter Beginn: Wie der Schnee von gestern heute im 3. Buch Abendblatt aufgewärmt wird

Beitrag von Janina Dietrich im 3. Buch Abendblatt. Überschrift: „Prozess gegen Ahrensburger Reisebüro beginnt“. Erster Satz im Kleingedruckten: „Der Prozess gegen die Inhaberin der inzwischen geschlossenen Reisebüros Langeloh in Ahrensburg und Schwarzenbek wird fortgesetzt“. Was bedeutet das? Es bedeutet, dass beide Aussagen nicht miteinander übereinstimmen.

Abb. frei nach HA – Symbolbild: Szene Ahrensburg

Wenn der Prozess „fortgesetzt“ wird, dann „beginnt“ er nicht erst jetzt. Und: In dem gesamten Beitrag auf Seite 1 der Stormarn-Beilage steht nichts Neues. Dass die Angeklagte zum Beginn des Prozesses nicht erschienen war, ist bekannt. Und neu ist lediglich, dass jetzt ein neuer Termin angesetzt wurde in der Hoffnung, dass die Angeklagte diesmal vor Gericht erscheint.

Ach ja, der Prozess richtet sich nicht „gegen Ahrensburger Reisebüro“, sondern gegen die Inhaberin von zwei Reisebüros in Ahrensburg und Schwarzenbek. Aber auch das dürfte den HA-Lesern hinreichend gekannt sein. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 28. Januar 2020

Mein Traum von Ahrensburg, der nicht wahr werden darf!

Meine lieben Mitbürger, es wird Sie vermutlich wenig interessieren, dass ich in der vergangenen Nacht einen schrecklichen Traum gehabt habe. Einen Albtraum. Aber: Wenn sich dieser Traum bewahrheiten würde – dann gute Nacht, liebes Ahrensburg! Und deshalb berichte ich an dieser Stelle darüber, damit Sie ein bisschen was zum Nachdenken haben für die Zukunft unserer Stadt Ahrensburg. 😉

Zeichnung: Hans Kossatz, Zitat frei nach Heinrich Heine

Vor dem Einschlafen ging mir gestern als letzter Gedanke der Zustand in meiner Heimatstadt Ahrensburg nicht aus dem Sinn. Sie wissen ja: Die Stadt wird regiert von Familie Levenhagen, den Küchenspezialisten aus Norderstedt. Vater Detlef ist Fraktionsvorsitzender der CDU. Und Tochter Nadine, die vormals auch der CDU-Fraktion angehört hat, ist hinübergewechselt zu den Grünen und hat dort erstaunlicherweise schon nach kurzer Zeit den Fraktionsvorsitz übernommen. Überdies sitzt sie auch noch im wichtigen Bau- und Planungsausschuss der Stadt, ohne dass sie dafür ein erkennbares Fachwissen mitbringt  – womit sie dort aber nicht die Einzige ist.

Beide Fraktionen haben seit der letzten Kommunalwahl 22 Sitze von insgesamt 40 in der Stadtverordneten-Versammlung, sodass bei familiärer Einigkeit jede Entscheidung für oder gegen Ahrensburg gefällt werden kann, die möglich oder unmöglich ist. Und: Bei beiden Parteien besteht ein erkennbarer Fraktionszwang bei Abstimmungen. Das ist schon beängstigend. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 28. Januar 2020

Darf ein Fuhrunternehmer die Fahrbahn einer Wohnstraße dauerhaft als „Firmenparkplatz“ besetzen?

Die Stadt Ahrensburg teilt sich auf in Wohngebiete und Gewerbegebiete. Hierzu stellt sich mir schon seit Jahren die Frage: Darf in Gewerbebetrieb sich in einer Wohnstraße niederlassen und dort auch sein Lastfahrzeug mit oder ohne Anhänger bei Tag und Nacht abstellen? Wohl gemerkt: Abstellen auf der Fahrbahn, wodurch den Ein- und Ausfahrern der anliegenden Grundstücke die Sicht auf den Verkehr genommen wird?

Ein Parkplatz ist da, wo der Fahrer es will!

Die Stadt Ahrensburg gibt bekannt: „Der Beginn eines selbständigen Betriebes des stehenden Gewerbes oder der Betrieb einer Zweigniederlassung oder einer unselbständigen Zweigstelle muss bei der zuständigen Behörde angemeldet werden.“ Und daher gehe ich davon aus, dass der besagte Gewerbetreibende, der seine Firma in der Rantzaustraße hat, sein Gewerbe bei der Stadt Ahrensburg nicht nur angemeldet, sondern auch genehmigt bekommen hat. Und – natürlich – auch Gewerbesteuern zahlt in die Stadtkasse. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 27. Januar 2020

Warum Dr. Eckstein mich immer wieder an Dr. Mabuse erinnert

Wenn ich auf Szene Ahrensburg einen kritischen Eintrag bringe über Dr. Michael Eckstein, dann kann ich sicher sein: Kurz darauf erscheint ein positiver Beitrag über Dr. Michael Eckstein, und zwar auf dem „Ahrensburg-Portal“. Dieses Portal wird online betrieben von Dr. Michael Eckstein. Und der Herr Doktor erinnert mich dabei immer wieder an Dr. Mabuse, den Spieler.

Für die Jüngeren unter Ihnen: Dr. Mabuse ist der Name einer Romanfigur von Norbert Jacques. Die Story dreht sich um einen Psychoanalytiker, der hinter einer bürgerlichen Fassade lebt und ein verbrecherisches Doppelleben treibt, indem er Menschen durch Hypnose manipuliert, um sich an deren Geld und Gut zu bereichern. „Dr. Mabuse, der Spieler“ kam vor 100 Jahren als Stummfilm ins Kino, die Regie und das Drehbuch stammten vom legendären Fritz Lang. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 27. Januar 2020