Archiv für den Monat: Januar 2020

Wollen wir Ahrensburger wirklich ein Umkleidehaus haben für 1,2 Millionen Euro?

Insgeheim hatte ich gehofft, dass jemand im letzten Moment doch noch Besonnenheit zeigt und die Reißleine ziehen wird. Womit ich das Umkleidehaus für Sportler meine, das am Rand des Stormarnplatzes gebaut werden soll für 1,2 Millionen Euro Steuergeld. Aber wie ich gerade aktuell gehört habe, wird der Bau in ein paar Wochen tatsächlich beginnen. Und womöglich werden sich die Baukosten in der Zwischenzeit auch noch erhöht haben, zumal wenn das Bauamt keinen Generalunternehmer mit Festpreisgarantie beauftragt haben sollte, sondern genauso töricht agiert wie bei der Rathaussanierung.

Der Herrscher entscheidet, der Bürger bezahlt

Jeder Mensch in Ahrensburg, der klar bei Verstand ist, weiß, dass die Fußballfelder in ein paar Jahren aus der Innenstadt verschwinden und im Sportpark Beimoor neu entstehen werden – auch wenn Roter-Stern-Kickers & CDU es heute nicht wollen. Aber die wird morgen bestimmt niemand mehr fragen.

Man führe es sich mal vor Augen: Die Kinder-Armut in Ahrensburg steigt und die Schlange an der Tafel wird immer länger. Und die Stadt baut ein Umkleidehaus für 1,2 Millionen Euro. Und das neue Luxus-Klo für die Große Straße, das dort noch niemand vermisst hat, ist auch schon bestellt für 150.000 Euro plus laufende Kosten für den Unterhalt. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 28. Januar 2020

Fortgesetzter Beginn: Wie der Schnee von gestern heute im 3. Buch Abendblatt aufgewärmt wird

Beitrag von Janina Dietrich im 3. Buch Abendblatt. Überschrift: „Prozess gegen Ahrensburger Reisebüro beginnt“. Erster Satz im Kleingedruckten: „Der Prozess gegen die Inhaberin der inzwischen geschlossenen Reisebüros Langeloh in Ahrensburg und Schwarzenbek wird fortgesetzt“. Was bedeutet das? Es bedeutet, dass beide Aussagen nicht miteinander übereinstimmen.

Abb. frei nach HA – Symbolbild: Szene Ahrensburg

Wenn der Prozess „fortgesetzt“ wird, dann „beginnt“ er nicht erst jetzt. Und: In dem gesamten Beitrag auf Seite 1 der Stormarn-Beilage steht nichts Neues. Dass die Angeklagte zum Beginn des Prozesses nicht erschienen war, ist bekannt. Und neu ist lediglich, dass jetzt ein neuer Termin angesetzt wurde in der Hoffnung, dass die Angeklagte diesmal vor Gericht erscheint.

Ach ja, der Prozess richtet sich nicht „gegen Ahrensburger Reisebüro“, sondern gegen die Inhaberin von zwei Reisebüros in Ahrensburg und Schwarzenbek. Aber auch das dürfte den HA-Lesern hinreichend gekannt sein. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 28. Januar 2020

Mein Traum von Ahrensburg, der nicht wahr werden darf!

Meine lieben Mitbürger, es wird Sie vermutlich wenig interessieren, dass ich in der vergangenen Nacht einen schrecklichen Traum gehabt habe. Einen Albtraum. Aber: Wenn sich dieser Traum bewahrheiten würde – dann gute Nacht, liebes Ahrensburg! Und deshalb berichte ich an dieser Stelle darüber, damit Sie ein bisschen was zum Nachdenken haben für die Zukunft unserer Stadt Ahrensburg. 😉

Zeichnung: Hans Kossatz, Zitat frei nach Heinrich Heine

Vor dem Einschlafen ging mir gestern als letzter Gedanke der Zustand in meiner Heimatstadt Ahrensburg nicht aus dem Sinn. Sie wissen ja: Die Stadt wird regiert von Familie Levenhagen, den Küchenspezialisten aus Norderstedt. Vater Detlef ist Fraktionsvorsitzender der CDU. Und Tochter Nadine, die vormals auch der CDU-Fraktion angehört hat, ist hinübergewechselt zu den Grünen und hat dort erstaunlicherweise schon nach kurzer Zeit den Fraktionsvorsitz übernommen. Überdies sitzt sie auch noch im wichtigen Bau- und Planungsausschuss der Stadt, ohne dass sie dafür ein erkennbares Fachwissen mitbringt  – womit sie dort aber nicht die Einzige ist.

Beide Fraktionen haben seit der letzten Kommunalwahl 22 Sitze von insgesamt 40 in der Stadtverordneten-Versammlung, sodass bei familiärer Einigkeit jede Entscheidung für oder gegen Ahrensburg gefällt werden kann, die möglich oder unmöglich ist. Und: Bei beiden Parteien besteht ein erkennbarer Fraktionszwang bei Abstimmungen. Das ist schon beängstigend. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 28. Januar 2020

Darf ein Fuhrunternehmer die Fahrbahn einer Wohnstraße dauerhaft als „Firmenparkplatz“ besetzen?

Die Stadt Ahrensburg teilt sich auf in Wohngebiete und Gewerbegebiete. Hierzu stellt sich mir schon seit Jahren die Frage: Darf in Gewerbebetrieb sich in einer Wohnstraße niederlassen und dort auch sein Lastfahrzeug mit oder ohne Anhänger bei Tag und Nacht abstellen? Wohl gemerkt: Abstellen auf der Fahrbahn, wodurch den Ein- und Ausfahrern der anliegenden Grundstücke die Sicht auf den Verkehr genommen wird?

Ein Parkplatz ist da, wo der Fahrer es will!

Die Stadt Ahrensburg gibt bekannt: „Der Beginn eines selbständigen Betriebes des stehenden Gewerbes oder der Betrieb einer Zweigniederlassung oder einer unselbständigen Zweigstelle muss bei der zuständigen Behörde angemeldet werden.“ Und daher gehe ich davon aus, dass der besagte Gewerbetreibende, der seine Firma in der Rantzaustraße hat, sein Gewerbe bei der Stadt Ahrensburg nicht nur angemeldet, sondern auch genehmigt bekommen hat. Und – natürlich – auch Gewerbesteuern zahlt in die Stadtkasse. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 27. Januar 2020

Warum Dr. Eckstein mich immer wieder an Dr. Mabuse erinnert

Wenn ich auf Szene Ahrensburg einen kritischen Eintrag bringe über Dr. Michael Eckstein, dann kann ich sicher sein: Kurz darauf erscheint ein positiver Beitrag über Dr. Michael Eckstein, und zwar auf dem „Ahrensburg-Portal“. Dieses Portal wird online betrieben von Dr. Michael Eckstein. Und der Herr Doktor erinnert mich dabei immer wieder an Dr. Mabuse, den Spieler.

Für die Jüngeren unter Ihnen: Dr. Mabuse ist der Name einer Romanfigur von Norbert Jacques. Die Story dreht sich um einen Psychoanalytiker, der hinter einer bürgerlichen Fassade lebt und ein verbrecherisches Doppelleben treibt, indem er Menschen durch Hypnose manipuliert, um sich an deren Geld und Gut zu bereichern. „Dr. Mabuse, der Spieler“ kam vor 100 Jahren als Stummfilm ins Kino, die Regie und das Drehbuch stammten vom legendären Fritz Lang. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 27. Januar 2020

Bürgermeister Sarach: Warum belügen Sie uns Bürger nach Strich und Faden?!

Wer das amtliche und politische Geschehen in Ahrensburg verfolgt, der wird heute mal wieder vom Hocker fallen, sollte er ein Hardcore-Leser sein vom 3. Buch Abendblatt, der Stormarn-Beilage. Selten zuvor habe ich erlebt, wie ein Bürgermeister die Einwohner einer Stadt so hinters Licht führt, wie es der zur Zeit noch amtierende Bürgermeister Michael Sarach tut. Dabei unterstützt ihn seine Komplizin Janina Dietrich, die im 3. Buch Abendblatt jeden Unfug schreibt, den man ihr erzählt, ohne dass die junge Dame die Aussagen der zitierten Personen auch nur ansatzweise hinterfragt, geschweige denn recherchiert.

Sand in die Augen der Bürger: Nicht ein einziger neuer Parkplatz entsteht – im Gegenteil: weitere sollen wegfallen! (Abb. frei nach Abendblatt)

Klartext: Der Parkplatz Lindenhof wurde verkauft. Dafür hat sich die Stadt verpflichtet, einen Ersatzparkplatz zu schaffen, denn die Verwaltung hat vom Lindenhof-Investor dafür 500.000 Euro zusätzlich zum Verkaufspreis des Grundstücks kassiert.

Der Ersatzparkplatz soll auf der ungenutzten Rasenfläche hinter dem Rathaus entstehen, wird aber offiziell als „provisorisch“ deklariert. Denn später soll eine Tiefgarage an dieser Stelle entstehen, in der dann letztendlich die Autos vom Lindenhof parken können, die heute in den Wohnstraßen stehen und den Verkehrsfluss behindern und die Natur belasten.

Und dann sollte auch noch der Parkplatz Alte Reitbahn bebaut werden mit der Begründung, der Investor würde dort eine Tiefgarage bauen. Erst als der Blogger auf Szene Ahrensburg immer wieder darauf hingewiesen hatte, dass diese Tiefgarage allein für den geplanten Supermarkt und für die dortigen Mieter gebaut wird, sah sich der Bürgermeister endlich gezwungen, neue Verhandlungen mit dem Investor aufzunehmen. Und der hat sich nun angeblich bereiterklärt, eine weitere Tiefebene auf der Alten Reitbahn zu erstellen, wo dann die Autos parken könnten, die heute auf der Alten Reitbahn stehen, was rund 200 Fahrzeuge sind. (Über die zukünftigen Parkgebühren wurde noch nichts bekannt, ich vermute aber, dass sie nicht günstiger sein werden als heute.) Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 27. Januar 2020

Darf ein festangestellter Mitarbeiter beim NDR während seiner Arbeitszeit auch anderweitig Geld verdienen?

Auf XING wird aktuell informiert: Dr. Michael Eckstein, ständiger Promoter des Teufels, ist bis heute angestellt als IT-Abteilungsleiter beim Norddeutschen Rundfunk. Und das ist wundersam. Denn wie kann es sein, dass ein festangestellter Abteilungsleiter beim NDR nebenbei auch noch Geschäftsführer einer eigenen Firma sein kann und dort für ein Online-Werbeportal täglich Beiträge verfasst und Werbung veröffentlicht, und zwar in der Zeit, wo der Portal-Betreiber normalerweise seiner Arbeit beim NDR nachkommen müsste…?

Ich kann mir nicht vorstellen, dass so etwas von einer öffentlich-rechtlichen Anstalt für einen leitenden Mitarbeiter genehmigt wird, der damit sein spärliches Gehalt, das der Sender ihm womöglich zahlt, aufbessert.

Was sagt denn Joachim Knuth, der soeben seine Arbeit als neuer Intendant des NDR aufgenommen hat, als Dienstvorgesetzter des IT-Abteilungsleiters dazu…? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 26. Januar 2020

Großes Kino in Ahrensburg: Für Edeka-Woldmann ist bereits die letzte Klappe gefallen, und auf dem Gelände am Bahnhof soll offenbar ein Mausoleum entstehen – oder was…?

Vorweg gesagt: Ich habe nichts gegen ein neues Kino in Ahrensburg. Schließlich kann jeder private Investor mit seinem Geld machen, was er möchte, so lange er sich dabei an die gesetzlichen Spielregeln und den moralischen Anstand hält. Aber ich habe etwas dagegen, wenn die Stadt Ahrensburg ein Großstadt-Kino in einer Kleinstadt über den Verkauf eines Grundstücks „subventioniert“, wobei das städtische Areal im Rahmen eines Kopplungsgeschäftes veräußert werden soll.

Nachdem Händler Woldmann in der Manhagener Allee sein Ladenlokal geräumt hat, das nun von Woolworth besetzt ist, hat der ehemalige Edeka-Kaufmann auch seinen Markt in der Bahnhofsstraße aufgegeben. Der neue Betreiber heißt Höfling wie der Martin von AhrensburgTV – siehe Foto! Und das ist wundersam: Obwohl das Gebäude bald abgerissen werden soll, hat sich dort trotzdem noch ein neuer Mieter eingestellt. Aber, meine lieben Mitbürger, es kommt noch viel wundersamer! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 26. Januar 2020

Wussten Sie eigentlich, dass die Familie Levenhagen einen Familienbetrieb hat, und zwar „mit Herz“ für Kunden und Parkplätzen vor der Ladentür…?

Provozierende Frage zu Beginn: Wer profitiert eigentlich davon, wenn der Autoverkehr aus der Ahrensburger Innenstadt weitgehend beseitigt wird, sprich: Parkplätze abgebaut werden? Meine Antwort: Nicht nur Amazon & Co. sondern auch Familie Levenhagen (Grüne CDU). Denn während die Ahrensburger Geschäfte darunter leiden würden, könnte das für Familie Levenhagen zu einem Kundenansturm in Norderstedt führen. Denn dort betreibt Familie Levenhagen ihren Laden in der Innenstadt. Und auf der Homepage des Familienunternehmens ist zu erkennen: Parkplätze direkt vor der Ladeneingangstür – siehe die Abbildungen!

In Norderstedt führen die Levenhagens ihren „Familienbetrieb mit Herz“ für ihre Kunden. Werbehinweis auf der Homepage: „Seit über 20 Jahren sorgen wir vom Küchenspezialist Norderstedt für die perfekte Küchenausstattung unserer Kunden und werden deshalb auch regelmäßig weiterempfohlen. Im Jahr 2012 wurde die Geschäftsführung an die zweite Generation weitergegeben.“

In Ahrensburg dagegen, wo die Familie Levenhagen regiert aber keinen Laden hat und auch kein Herz für die Kunden der dortigen Läden, da möchte man die Parkplätze in der Hamburger Straße genauso abbauen wie in der Großen Straße und auch noch anderswo. Und Autofahrten von Ahrensburg nach Norderstedt sind ja klimaneutral, oder sehe ich das falsch? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 25. Januar 2020

Kaufvertrag für Alte Reitbahn wurde erstellt – zu Lasten der Bürger?

Autofahrer in und um Ahrensburg können dem Blogger von Szene Ahrensburg ein bisschen dankbar sein. Denn durch meine unermüdlichen Hinweise darauf, dass alle öffentlichen Parkplätze auf der Alten Reitbahn nach deren Bebauung ersatzlos verschwinden, hat sich die städtische Verwaltung immerhin genötigt gefühlt, mit dem Investor neu zu verhandeln. Und diese Verhandlungen haben ergeben: Das Bauunternehmen will nun eine zweite Ebene für Parkplätze bauen, die öffentlich sein werden und damit den Parkplatz Alte Reitbahn ersetzen könnten. Ob die Parkplatzgebühren dann auch in der bisherigen Höhe sein werden, wage ich allerdings zu bezweifeln, weshalb man dann auch nicht von einem echten Ersatz für Bahnpendler sprechen kann.

Abbildung frei nach Abendblatt

Mein „Antrag“, dass die Stadt mit dem Investor für die Alte Reitbahn erst dann einen Vertrag abschließt, wenn der sich in diesem Vertrag auch verpflichtet, ein Kino am Bahnhof zu bauen, wurde ebenfalls umgesetzt, wenn man der Zeitung glauben kann. Und nun steht nur noch im Wege: Ist dieses städtische Kopplungsgeschäft gemäß den Paragraphen des Gesetzes überhaupt erlaubt? Oder muss das Projekt europaweit ausgeschrieben werden, um somit die besten Bedingungen für die Stadt zu schaffen?

Wenn ich Geld übrig hätte, würde ich es einem Juristen übergeben zwecks Überprüfung dieser Angelegenheit. Ich kenne zwar nicht den Vertrag zwischen Stadt und Investor und darum auch nicht die Höhe des Kaufpreises, aber ich bin smir absolut sicher: Das Grundstück Alte Reitbahn würde auf dem freien Markt sehr viel mehr Geld einbringen als der jetzt vereinbarte Kaufpreis. Und somit könnte der Verkauf des Grundstücks zu Lasten der Bürger gehen – wenn die Stadtverordneten dem zustimmen. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 25. Januar 2020