Archiv für den Monat: Februar 2020

Aschermittwoch in Ahrensburg: Träume von der Skyline in Ostende mit Dünenlandschaft

Vorgestern, also am Rosenmontag, hatte der norddeutsche Karneval auch das kleine Städtchen Ahrensburg im Kreise Stormarn erreicht, wo das närrische Treiben seinen Höhepunkt gefunden hatte in einem Stall, nämlich im Marstall. Hier, in der Reithalle, standen Bürgermeister Sarach,  Bauamtsleiter Kania und die Familie Levenhagen mit ihrem Onkel Peter in der Bütt und haben die Schlossstadt zu einem wahren Narrhalla des Nordens gemacht, wie wir es heute auch in den Medien nachlesen können.

Kaniaval im Stall: Prinz Peter I. bei seinem großen Auftritt in der Ahrensburger Bütt

Heute ist nun Aschermittwoch. Und ich gebe noch einmal einen kleinen Rückblick auf das, was am Rosenmontag im Rahmen der Großen Stunksitzung über die Bühne vom Marstall gegangen ist. Dort wurde der närrische Bauamtsleiter, der neben seinem Chef, dem Bürgermeister, auf der Bühne saß, von einem Ahrensburger Jecken gefragt, ob er jemals irgendwo eine Tiefgarage gesehen habe, auf deren Dach sich ein urbaner Stadtpark befindet. Und Kania, der Narr aus dem Rathaus, hatte sofort eine Antwort parat, die wir heute nachlesen können in der närrischen Ausgabe vom Hamburger Abendblatt, nämlich der Stormarn-Beilage, wo die Ahrensburger Karnevalsprinzessin Janina D. nicht nur ihre persönliche Meinung zum Ahrensburger Fasching schreibt, sondern auch berichtet:

„Bauamtsleiter Peter Kania verwies auf die belgische Küstenstadt Ostende, in der eine Tiefgarage mit mehreren Tausend Stellplätzen in eine Dünenlandschaft eingebaut sei.“ Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 26. Februar 2020

Busfahrerstreik: Nun sind Ahrensburger Stadtverordnete gefragt, um Kinder zur Schule zu bringen!

Es gibt Leute, die ihre Mitmenschen vom Fleischverzehr abbringen und zu veganer Lebensweise überreden möchten. Und es gibt Ahrensburger Politiker, die wollen die Menschen wegschaffen vom eigenen PKW und hin zum Öffentlichen Personennahverkehr bringen. In beiden Fällen bedeutet das eine versuchte Umerziehung von Menschen.

Kein Spiel: Der Schulbus fährt heute in Ahrensburg nicht!

Apropos ÖPNV: Von heute bis Freitag streiken die Busfahrer in Ahrensburg. Wer mit dem eigenen Auto fährt, nimmt den Streik zur Kenntnis. Doch was ist mit den Kindern, wenn deren Schulbus nicht fährt? Glück haben diejenigen von ihnen, deren Eltern sie mit dem Auto zur Schule fahren können. Und dass Eltern streiken, wenn der starke Arm des DGB es will, habe ich noch nie gehört. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 25. Februar 2020

Lidl lohnt sich nicht immer: Apfelsaft in kleinen Dosen

Bei Lidl gibt es einen „Bio Ingwer Shot“  der Marke Solevita, der in einer 150ml-Dose aus Österreich nach Ahrensburg gebracht wurde. Und der Konsument liest auf der Dose: „100% Direktsaft“. Und darunter sind Ingwer-Knollen abgebildet – siehe Foto! Frage: Was denkt der Verbraucher, wenn er das liest und die Abbildung sieht…?

Wie kommt der ganze Apfel in die Dose?

Ich mag Ingwer. Und ich habe gedacht: In diesem Döschen steckt 100% Direktsaft aus der Ingwerknolle. Aber schon der obere Dosenrand hätte mich misstrauisch werden lassen, denn dort ist auch noch die Rede von „Zitrone + Apfel + Ingwer“. Aber wer guckt bei einem Preis von 99 Cent für einen Bio Ingwer Shot schon auf die Randbeschriftung der Dose?!

Erst zuhause habe ich den Aufdruck auf der Rückseite angeschaut und das Kleingedruckte gelesen. Und gestaunt! In der kleinen Dose findet man: „* einen saftigen Apfel, * eine wertvolle ganze Knolle Ingwer, * ein Viertel einer spritzigen Zitrone“.

Was das bedeutet? Es bedeutet, was dort steht: „65% Apfelsaft, 25% Ingwersaft, 10% Zitronensaft, Antioxidationsmittel Ascorbinsäure“. Und jede einzelne Zutat – bis auf die Ascorbinsäure – stammt nach Angaben des Herstellers „aus kontrolliert biologischer Landwirtschaft“. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 25. Februar 2020

Rosenmontag im Marstall: Stunksitzung der Stadtverordneten

In meinem gestrigen Blog-Eintrag habe ich es vorausgesagt: Es wird ein langer Abend werden bei der Stadtverordneten-Versammlung in der Reithalle vom Marstall. Und so war es denn auch: Das Meeting gestern dauerte bis Mitternacht. Das lag zum einen an den vielen Themen auf der Tagesordnung, zum anderen aber auch daran, dass der Tagesordnungspunkt „Stormarnplatz – Errichtung einer Tiefgarage und eines urbanen Stadtparks“ breiten Diskussionsraum eingenommen hat, wobei die anwesenden Bürger – mehr als sonst üblich – nicht wussten, ob sie lachen oder weinen sollten oder einfach gehen.

Es ging also vornehmlich um Parkplätze in der Innenstadt. Schon in der Einwohnerfragestunde bestätigte mir der Bürgermeister, dass die Stadt beim Verkauf des Parkplatzes Lindenhof vom Investor 500.000 Euro kassiert hat, um einen Parkplatz an anderer Stelle zu errichten. (Zur Erinnerung: Der Parkplatz Lindenhof wurde vor rund 3 (drei) Jahren geschlossen.) Und bis heute sucht die städtische Verwaltung mit dem unermüdlichen Eifer einer Weinbergschnecke nach einem Ersatz. Das nur mal so vorab.

Und damit zur Tiefgarage mit urbanem Stadtpark. Es stellte sich schon ziemlich schnell heraus, dass weder Stadt noch Verordnete überhaupt wissen, wie so ein Bauwerk aussehen wird, wie groß es sein soll und vor allen Dingen nicht, was es kosten wird. Da spielen offenbar ein paar Millionen Euro mehr oder weniger keine Rolle für die Befürworter des unterirdischen Bauwerks mit überirdischem Sonneneinfall. Und ein „urbaner Stadtpark“ auf dem Betondeckel einer Tiefgarage wäre reif für das „Guinness-Buch der Rekorde“, denn etwas Vergleichbares gibt es offenbar im gesamten Lande nicht.  Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 25. Februar 2020

BILD-Zeitung Online: Wie eine Polonaise auf dem Friedhof von Blankenese

Es gibt Nachrichten, die uns zornig machen. Und Bilder, die uns emotional berühren. Zumal dann, wenn es sich dabei um Morde an Menschen handelt. Wie gerade in Hanau geschehen. Und mich macht es wütend, wenn ich sehe, wie die Redaktion der BILD-Zeitung damit umgeht und ihre Nachrichten online platziert.

Werfen Sie bitte einen Blick auf die nebenstehenden Abbildungen! Ich denke, hierzu erübrigt sich eine weitere Beschreibung. Da fragt man sich, ob in der Redaktion keine Menschen mehr sitzen, sondern ob die Fotos und Nachrichten vielleicht von einem unmenschlichen Roboter ausgewählt und willkürlich nebeneinandergereiht werden.

Keine seriöse Abonnementszeitung würde auf ihren Seiten fröhliche Fotos vom Karneval neben ein Bild stellen,  auf dem ein Opfer im Sarg aufgebahrt liegt. Klar, eine Boulevardzeitung ist kein Kirchenblatt. Aber wenn Leid und Lust derart brutal nebeneinander platziert werden, dann bekommt der Leser schlechte Laune. Und Wut. Und weil so etwas bei BILD online öfter zu beobachten ist, frage ich mich, ob das möglicherweise sogar Absicht ist. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 24. Februar 2020

Purzelbäume auf dem Garagendach: Heute Abend sollen unsere Stadtverordneten darüber abstimmen, ob Steuergelder veruntreut werden oder nicht

Bürgermeister Michael Sarach zeichnet sich dadurch aus, dass er die Probleme unserer Stadt gern tiefer legen möchte. Der Verwaltungsleiter von Ahrensburg macht  immer wieder Vorschläge, alles Störende einfach unter die Erde zu bringen. So zum Beispiel die Gleise für die XXXL-Güterzüge, die im Transitverkehr bei Tag und Nacht in kurzen Abständen durch unser heute noch friedliches Ahrensburg donnern sollen. Und eine Tieferlegung soll nun auch beim Autoverkehr in der Innenstadt erfolgen, wo der Herr Bürgermeister sich dafür ausgesprochen hat, die Autos tiefer zu legen, indem sie in einer Garage unter der Rasenfläche hinter dem Rathaus abgestellt werden sollen.

Es grünt so grün: Parkhaus nach Vorstellung von Nessler

Diese Tiefgaragen-Lösung wurde ursprünglich auch von mir favorisiert. Mehr noch: Ich habe sie überhaupt erst in die Diskussion gebracht. Als ich dann aber Jahre später gehört hatte, was das Projekt kosten soll und wie lange der Bau dauern würde im Vergleich zu einem Parkhaus als mögliche Alternative, und dass auch noch geplant ist, auf dem Dach der Tiefgarage für weiteres Geld einen sogenannten „urbanen Stadtpark“ zu bauen, da war ich doch reichlich irritiert über solchen Schwachsinn Unfug, um es mal ganz vorsichtig auszudrücken! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 24. Februar 2020

Moooment mal! Wer behauptet denn, dass Jonathan Meese die Ahrensburger Kunst besser vertritt als Ron Simon das genauso gut könnte?!

Auf meiner Recherche im Kreisarchiv Stormarn zum Thema „Muschelläufer“ bin ich gerade auf den „Blaumann im Rathaus Ahrensburg“ gestoßen, mit dem auf einem Plakat auf die damalige Ausstellung von Ron Simon alias Harald Dzubilla im Ahrensburger Rathaus hingewiesen wurde, die den Titel trug: „Bilder, die aus dem Rahmen fallen“ – siehe die Abbildung!

Nach dieser Ausstellung habe ich meine Bilder noch einmal in Groß-Gerau gezeigt im Rahmen der dortigen „Nacht der Sinne“ – siehe die Abbildung unten! Und anschließend habe ich die über 100 Werke verpackt und in meinem Büro eingelagert, um sie komplett der Nachwelt zu erhalten, so wie viele große Künstler es in der Vergangenheit mit ihren Bildern getan haben. 😉

Hin und wieder werde ich auf meine Ausstellung im Rathaus-Foyer angesprochen und gefragt, warum ich mein Wirken als Pop-Artist nicht weiterhin  in der Öffentlichkeit gezeigt habe. Der Grund ist einfach zu erklären: Die Zeit, in der ich mich hier auf Szene Ahrensburg für die sozialen, politischen und kulturellen Belange unserer Stadt einsetze, nimmt mich voll in Anspruch. Und meine Familie nicht weniger. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 23. Februar 2020

Wo ich früher den Aufschwung versucht habe, tagen am Donnerstag die Grünen

Am 27. Februar 2020, also am kommenden Donnerstag, findet die Jahreshauptversammlung der Grünen statt. Das allein wäre kein Thema für Szene Ahrensburg, denn es betrifft allein die Mitglieder vom Bündnis90/Die Grünen Ahrensburg, die eingeladen sind, an der Jahreshauptversammlung teilzunehmen. Doch ich berichte darüber, weil mir etwas aufgefallen ist, nämlich der Ort des Geschehens.

Die Versammlung findet nämlich nicht in einem der bekannten örtlichen Versammlungslokale in Hotels oder Restaurants statt oder – falls es nicht regnet – auf dem Grün des Rasens hinter dem Rathaus, sondern man tagt in der Museumsturnhalle der Stormarnschule in der Waldstraße. Dort, wo ich als Kind bei meinen Klimmzügen an der Reckstange kein gutes Bild abgegeben habe, aber immer gern Völkerball gespielt habe.

Um es gleich festzustellen: Politische Veranstaltungen in schulischen Räumen außerhalb des Schulbetriebes sind im Lande Schleswig-Holstein erlaubt. In Bayern dagegen, so hat die tz berichtet, gibt es ein Verbot für politische Veranstaltungen in Schulen, die bis zum Jahre 2017 noch erlaubt gewesen sind. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 23. Februar 2020

Blindenhof-Kolosseum: Ein wirklich geschickter Schachzug der städtischen Verwaltung von Ahrensburg! ;–)

Nachdem ich am 7. Februar 2020 auf den Ladenleerstand im CCA  habe, ist Janina Dietrich dieser Information sogleich nachgegangen und hat schon fünf Tage später im 3. Buch Abendblatt darüber berichtet. Auch auf den Ladenleerstand im Blindenhof-Kolosseum, wo bis Ende September 2019 die Billigmärkte KiK und Tedi einziehen wollten, hatte ich im selben Beitrag aufmerksam gemacht. Hier hat Janina Dietrich für ihre Recherche ein paar Tage länger benötigt und berichtet ihren Lesern heute: „Ahrensburg: Tedi und Kik eröffnen verspätet“. (Donni, donni aber auch – das hätte wohl kein Bürger der Stadt auch nur ahnen können! 🙂 )

Grund für Verspätungen ist laut Janina Dietrich die nicht vorliegende „Nutzungsgenehmigung“ durch die Stadt, wobei u. a. der Brandschutz geprüft werden muss. Und so etwas kann man natürlich nicht so kurzfristig überprüfen, dafür benötigt selbst die Freiwillige Feuerwehr mindestens ein Jahr lang mit intensiver Prüfung. 😉

Der Grund dieses Blog-Eintrages ist folgender Absatz im Bericht von Janina Dietrich und also lautend: Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 22. Februar 2020

Weiterleitung: Was alle Bürger über den zukünftigen Transitgüterverkehr durch Ahrensburg wissen müssen, um hinterher nicht zu sagen, sie hätten es nicht gewusst!

Ich bekam gerade eine E-Mail von der BGV Waldgut Hagen. Und die wiederum leitet eine E-Mail an mich weiter von der Bürgerinitiative Bahnstrecke Hamburg-Lübeck. Das Thema ist das wichtigste Ereignis, was in den nächsten Jahren auf Ahrensburg zukommen kann, und das es zu verhindert gilt. Und zwar mit aller Macht.

An alle Mitglieder!

Mit diesem Flyer wollen wir vor der Bürgerschaftswahl die Bürger noch einmal sensibilisieren, mit dem Kreuzchen auf dem Wahlzettel für die Politiker sehr behutsam umzugehen. Die etablierten Parteien und Politiker machen, was sie wollen und die Bürger lassen es auch noch zu, indem sie die  Politiker wählen!!?

Wir hieven die Politiker in ihre Ämter und werden hinterher fürchterlich dafür bestraft, indem die dann machen, was sie wollen. Die Politiker sagen, wir haben doch die Stimmen der Bevölkerung bekommen, die haben uns doch gewählt.

Sie verschaffen sich Mehrheiten und hinterher heißt es: politisch gewollt – koste es was es wolle. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 21. Februar 2020