Archiv für den Autor: Harald Dzubilla

Was hätte wohl Johann Wolfgang von Goethe gesagt zur „rechtlichen Prüfung zur Fertigung von Lichtaufnahmen während der Sitzung der Stadtverordnetenversammlung“ ?

In meinem Blog-Eintrag vom 15. November 2023 habe ich mich ausführlich geäußert über die „Rechtliche Prüfung zur Fertigung von Lichtaufnahmen während der Sitzung der Stadtverordnetenversammlung“ durch die Stadt Ahrensburg „gez. Reuter“. Und gestern Abend hat Bürgervorsteher Benjamin Stukenberg (Grüne) in der Stadtverordnetenversammlung das zweiseitige Schriftstück allen Anwesenden vorgelesen, allerdings ohne zu verraten, welcher Jurist Winkeladvokat für diese „rechtliche Prüfung“ verantwortlich zeichnet.

Goethe-Symbolbild von Paul Wunderlich: „In der Campagna“

Ich bleibe bei meiner Meinung über das Schriftstück aus dem Rathaus. Und ich schließe mich dabei auch noch der Meinung von Johann Wolfgang von Goethe an, der geschrieben hat: „Getretener Quark wird breit, nicht stark.“

Bürgervorsteher Stukenberg argumentiert, dass die Ahrensburger Politiker ehrenamtlich tätig sind, weshalb er sie vor den Kameras von Presseleuten schützen muss. Er vergisst dabei aber, dass die Stadtverordneten allesamt Personen des Öffentlichen Lebens sind, die für die Stadt Ahrensburg ständig Entscheidungen treffen, die Millionen und Abermillionen Euro aus Steuergeld beinhalten. Ob die Damen und Herren diese Arbeit hauptberuflich oder ehrenamtlich tun, spielt dabei überhaupt keine Rolle.

Notabene: Personen des Öffentlichen Lebens sind Personen mit einem besonderen Bekanntheitsgrad. Durch die Einstufung als Person des Öffentlichen Lebens wird das Recht auf Privatsphäre, das Recht am eigenen Bild und die Zulässigkeit von Äußerungen in Berichterstattungen deutlich geändert. Meine Frage: Wenn die Politiker am Mikrofon in einer Versammlung der Stadtverordneten stehen, sollen die Redaktionen dann einen Pressezeichner dort hinschicken statt einen Fotografen, damit die Leser sich aus der Berichterstattung ein Bild der betreffenden Person machen können? Oder vielleicht einen Karikaturisten…?! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 28. November 2023

BIOBABA parkt nicht mehr in der Friedrich-Hebbel-Straße!

Am 6. November 2023 habe ich eine E-Mail an die Verwaltung der Stadt Ahrensburg geschrieben, und zwar an Arno Land, Fachdienst  II.3 – Verkehrsaufsicht. Der Text: „Sehr geehrter Herr Land, auf dem Parkplatz Friedrich-Hebbel-Straße parkt seit über einem Jahrzehnt an derselben Stelle bei Tag und Nacht und von Januar bis Dezember ein Firmenfahrzeug mit der Aufschrift „BIOBABA“. Aus dem beigefügten Foto können Sie erkennen, dass das Fahrzeug auf den Bürgersteig ragt und genauso über die Grünfläche. Wenn eine Hecke in Ahrensburg auch nur 2 cm auf den Bürgersteig ragt, dann kommen die Kontrolleure der Stadt und mahnen die Hauseigentümer ab. Meine Frage: Warum wird die Halterin des betreffenden Fahrzeugs nicht von Ihnen abgemahnt? Vielleicht weil sie Mieterin der Stadt ist und von Ihnen eine Sondererlaubnis für das Parken in der Friedrich-Hebbel-Straße hat? Und wenn Sie diese Sondererlaubnis erteilt haben, dann bitte ich um eine amtliche Auskunft, mit welcher Begründung Sie das getan haben. Mit der Bitte um eine zeitnahe Antwort verbleibe ich mit freundlichem Gruß Harald Dzubilla.

Schon zwei Tage später erhielt ich aus dem Rathaus die folgende Antwort:  „Sehr geehrter Herr Dzubilla, vielen Dank für Ihren Hinweis mit dem Dauerparker. Ich habe ihn an meine Kollegen/innen vom Aussendienst weitergeleitet. Einen Mietvertrag oder Sondernutzung zum Parken in der Friedrich-Hebbel-Straße gibt es seitens der Stadt Ahrensburg nicht. Mit freundlichen Grüßen im Auftrag Arno Land“

Heute war ich in der Friedrich-Hebbel-Straße. Und was habe ich dort auf dem Parkplatz mit eigenen Augen gesehen? Sie werden es nicht für möglich halten: „BIOBABA“ war verschwunden. Und zum Beweis habe ich ein Foto geschossen.  Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 27. November 2023

Weihnachten auf dem Rondeel in der Stadt Ahrensburg

Das Rondeel ist ein historischer Platz in der City von Ahrensburg und der Mittelpunkt der Stadt. Und was tut die Stadtverwaltung, um eben diesen Platz so attraktiv wie möglich zu machen? Meine Antwort: nix. Da dürfen Cafés und ein Schnellimbiss im Frühling ihr Gestühl und die Tische aufbauen, was die Bürger auf dem Rondeel verweilen lässt, aber optisch wirkt auch das nicht gerade attraktiv, weil es irgendwie nach Kraut und Rüben ausschaut.

Schlimmer noch: Verwaltung und Politik haben beschlossen, dass über das Rondeel eine Veloschnellroute gelegt wurde, sodass rasende Radler die Fußgänger belästigen dürfen. Echt supi. Und dazu passt das optische Highlight: Mitten auf dem Platz stehen zwei Abfallcontainer – siehe die Abbildung links!

Die Dinger wurden dort vor Jahren abgestellt, weil der Blaumann, der früher mal an dieser Stelle gestanden hat, ein Loch im Pflaster hinterlassen hat. Aber anstatt dass die Stadt dieses Loch schließt, stellte man die Abfallcontainer mit Warnstreifen dort hin. Und die stehen seitdem dort, und keine Sau interessiert dieser hässliche Anblick auf dem historischen Platz – siehe Foto links! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 27. November 2023

Morgen ist Stadtverordneten-Versammlung. Und wer schützt uns Bürger vor ehrenamtlichen Politikern?

Die Lübecker Nachrichten fragen: „Ahrensburg: Kommt das Fotoverbot bei politischen Sitzungen?“ Was bedeutet: Die Redaktion sieht es genauso wie ich: Es gibt in Ahrensburg kein Fotoverbot bei politischen Sitzungen. Und die Redaktion ergänzt im Konjunktiv: „Keine Fotos mehr: In Ahrensburg könnte das Fotografieren in öffentlichen Sitzungen künftig verboten sein. Dadurch sollen ehrenamtliche Politiker geschützt werden.“

Hierzu fällt mir folgende Metapher ein: Keine Fotos mehr bei karnevalistischen Prunksitzungen. Dadurch sollen die ehrenamtlichen Narren geschützt werden – siehe Symbolbild links!

Ich halte fest: Ehrenamtliche Politiker (Stadtverordnete) sind Personen des öffentlichen Lebens. Sie entscheiden in Ahrensburg über Millionen und Abermillionen Euro, ohne dass sie dafür eine persönliche Verantwortung übernehmen müssen. Und niemand hat die Damen und Herren mit Gewalt gezwungen, sich politisch zu betätigen und ihre Köpfe auf Wahlplakaten in der ganzen Stadt aufhängen zu lassen. Und keine dieser Personen steht für sich allein, sie gehören alle einer Partei oder einer Wählergemeinschaft an. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 26. November 2023

Wollen Sie Ihre Angehörigen in Ihrem Testament vielleicht bestrafen? Fachanwalt Stefan Dehns gibt Tipps!

Nachdem die BürgerStiftung Region Ahrensburg hierorts die Bürger darauf hingewiesen hat, dass sie bei der Abfassung ihres Testaments auch eine „gemeinnützige Organisation“ bedenken könnten, so erfahren MARKT-Leser an diesem Wochenende, dass „der Fachanwalt Stefan Dehns“ nun in Bargteheide als Testamentsberater auftritt. Und am Ende des Artikels ist zu erfahren: „Die Teilnahme ist kostenloos. Anmeldungen sind auf der Internetseite www.buergerstiftung.ahrensburg.de möglich“. Was aber nur die halbe Wahrheit ist.

Richtig ist: Dr. Michael Eckstein weist auf dem Werbeportal seiner kommerziellen Firma Stifter-Service Ahrensburg GmbH & Co. KG ausdrücklich daraufhin: „Die Teilnahme ist nach bestätigter Anmeldung kostenlos.“ Außerdem: „Spenden sind erbeten – für wen oder was diese Spenden auch immer sein mögen. Und ob es sich dabei um Geldspenden handeln muss, oder ob auch Sachspenden möglich sind wie zum Beispiel ein Apfel oder eine Banane, das geht aus der Ansage von Spenden-Doc Eckstein nicht hervor – siehe auch das nachstehende Symbolbild mit dem Titel: „Der Testamentsvollstrecker als Spendensammler“!  Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 25. November 2023

Glosse am Samstag: Ist Türkischer Honig, der in Deutschland hergestellt wird, kein echter deutscher Honig?

Bei REWE habe ich einen „Blütenhonig“ gekauft, der nicht nur eine „Spitzenqualität vom Imker“ ist, sondern dieser Blütenhonig ist zugleich auch „ECHTER DEUTSCHER HONIG“. Und so frage sich der Konsument: Was will uns der Hersteller mit diesem seinem Etikett-Aufdruck sagen?

Ich lese daraus ab: Ein Honig, der nicht aus Blüten stammt, ist auch kein Blütenhonig. Und wenn es „ECHTER DEUTSCHER HONIG“ ist, dann muss der Verbraucher davon ausgehen, dass auch falscher deutscher Honig im Handel zu finden ist. Was in einem solchen Fall bedeuten würde: Weder die Bienen, die diesen Honig produziert haben, sind deutsch noch sind es die Blüten!

Aaaber: Woher weiß ich eigentlich, ob die Bienen, die den deutschen Honig produziert haben, tatsächlich deutsche Bienen sind? Möglicherweise hat sich dort auch eine weit entfernte Artgenossin von der Biene Maja eingeschlichen, die über eine nahe Grenze aus dem benachbarten Ausland herbeigeflogen kam? Kann man dann immer noch genauso von „echtem deutschen Honig“ sprechen wie von echten „Deutschländer“-Würstchen…?

Ich achte natürlich bei Honig genauso wie beim Kauf von Bananen darauf, dass beide Produkte echt deutschen Ursprungs sind. Türkischer Honig beispielsweise kommt bei mir nicht auf die Stulle. Und bei Bananen, die bei uns im Handel sind, weiß der aufgeklärte Konsument natürlich, dass sie in Deutschland gereift sind und nicht in Alaska. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 25. November 2023

Fernsehsendung „Verstehen Sie Spaß?“ beweist: So leicht sind Ahrensburger Autofahrer reinzulegen!

Die Spaß-Idee ist folgende: Auf den P+R-Parkplatz für die Pendler am U-Bahnhof Ahrensburg-West stellten die Spaßvögel der TV-Sendung „Verstehen Sie Spaß?“ einen Pkw von McDonald’s ab und befestigten daran ein Plastikband mit dem Aufdruck: „Gemeinsam sicher. McDonald’s. Aber sicher. Hier ist gesperrt.“  Und dann wurden um den Parkplatz herum überall versteckte Kameras installiert, um aufzuzeichnen, ob die Autofahrer angesichts dieser Schikane wohl in die Falle gehen würden.

Und ob Sie es glauben oder nicht: Heute früh war die „Falle“ aufgebaut. Und als ich dort gegen 13 Uhr  mit dem Fahrrad hingefahren bin (Pkw-Plätze sind hier ja ständig belegt) da sah ich: Nicht ein einziger Autofahrer ist so intelligent gewesen, das Plastikband zu entfernen und sein Fahrzeug dort wie gewohnt zu parken! Für mich unglaublich, denn ich hätte die Ahrensburger als pfiffiger eingeschätzt!

Nun könnte es natürlich sein, dass das gar kein Spaß der besagten TV-Sendung von der ARD gewesen ist, sondern ein Willkürakt von McDonald’s. In diesem Fall erwarte ich, dass ein Verantwortlicher aus dem Rathaus in die McDonald’s Filiale eilt und dort einen Bußgeldbescheid übergibt.

Aber ich befürchte, meine lieben Mitbürger, dass die Stadt Ahrensburg der Bulettenbraterei eine Sondererlaubnis gegeben hat, damit die Big-Macs ihre Fahrzeuge nicht auf dem eigenen Parkplatz parken müssen, weil der ja für Kunden reserviert ist. 😉 Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 24. November 2023

Wiedervorlage: Der Bürgervorsteher und sein Fotoverbot in der Stadtverordneten-Versammlung

Die dümmsten Kommentare, die ich auf Szene Ahrensburg bekomme, sind in aller Regel anonym weil per Pseudonym. Und wenn ich nicht einmal aus der E-Mail-Adresse ablesen kann, wer sich hinter einem solchen anonymen Kommentar versteckt, dann schalte ich ihn auch nicht frei. So zum Beispiel war da der Kommentar von einem „Faktenchecker“, den ich vorgestern auf meinen Blog-Eintrag zu einer Veröffentlichung im Stormarner Tageblatt erhalten habe, wo ich über Presse- und Meinungsfreiheit geschrieben habe.

„Faktenchecker“ hat darauf kommentiert: „Sie sind allerdings auch kein Journalist.“ Klar, dass ich das als albern betrachte, denn ich war von 1970 bis 2016 als freier Journalist beim Verband der Zeitungsverlage Norddeutschland (VZN) registriert und musste für meinen Presseausweis alljährlich anhand von veröffentlichten Pressebeiträgen nachweisen, dass ich regelmäßig journalistisch tätig gewesen bin. Denn dieser Presseausweis (BDZV) ist quasi „amtlich“ und nicht mit einem Fake-Ausweis zu verwechseln, den man gegen Geld im Internet bestellen kann und der dort massenhaft zu finden ist.

Es könnte sein, dass „Fakenchecker“ meint, dass ich als Blogger kein Journalist mehr bin. Das ist genauso albern, wenn man einem Arzt, der jetzt auch noch als Heilpraktiker arbeitet, erklärt, dass er kein Arzt mehr ist. Und so schreibe ich diesen Blog-Eintrag im Hinblick auf die Stadtverordneten-Versammlung und den Mann, der dort von seinem Hausrecht Faustrecht Gebrauch machen will: Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 24. November 2023

Wie ein Beitrag aus den Lübecker Nachrichten über ein Buch aus Stormarn ins Hamburger Abendblatt Stormarn gekommen ist

Am 26. Dezember 2022 finden Sie auf Szene Ahrensburg einen Eintrag, der überschrieben ist: „Lübecker Nachrichten: “Der Mann, der Hans Pfeiffer war”. Hier berichte ich über einen Beitrag aus den Lübecker Nachrichten vom 23. Dezember 2022, wo die Autorin Bettina Albrod über Hans Reimann geschrieben hat, den Schriftsteller, Kabarettisten und Literaturkritiker, der in Leipzig geboren wurde (1889) und in Schmalenbeck gelebt hat bis zu seinem Tod im Jahre 1969. Und bei diesem Beitrag in den Lübecker Nachrichten habe ich der Journalistin damals ein wenig mit Rat und Informationen über Hans Reimann zur Seite gestanden, denn ich bin der Verwalter des Nachlasses und auch der Erbe des Dichters. 

Heute nun sehe ich im Abendblatt Stormarn ein großes Foto von meinem Mentor Hans Reimann. Und dazu einen Beitrag von Juliane Minow mit der Überschrift „Co-Autor im Verborgenen“ und der Unterzeile:Hans Reimann hat entscheidend an der Romanvorlage für die ‚Feuerzangenbowle‘ mitgewirkt. Zuletzt lebte er in Stormarn“ – siehe die Abbildung!

Wer Hans Reimann googelt, der kommt auf die Homepage seiner Nachlassverwaltung, wo die Geschichte mit der „Feuerzangenbowle“ schon seit über 25 Jahren nachzulesen ist. Und bereits zu Lebzeiten hat Reimann sie in seinen Memoiren „Mein blaues Wunder“ ausführlich beschrieben. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 23. November 2023

Stadt Ahrensburg gibt bekannt: Öffentliche Verabschiedung von Thomas Patzner in der Stadtbücherei am 7. Dezember 2023

Thomas Patzner, Leiter der Stadtbücherei Ahrensburg, verlässt die Stadt mit dem Schloss, um in die Stadt mit der Burg zu gehen, nämlich nach Lüneburg. Das Bedauern über den Weggang des beliebten Büchereileiters ist groß in Ahrensburg, und seine Vorgesetzte Tanja Eicher (Fachbereich III  Bildung/Familie/Kultur) ist geradezu untröstlich, wie Sie in diesem Blog-Eintrag bereits erfahren haben.

Abbildung: Szene Ahrensburg

Nun hat die Stadt Ahrensburg – also wir Bürger – beschlossen, eine große Verabschiedungsveranstaltung für Thomas Patzner zu machen, damit wir uns von dem erfolgreichen und bis zum Schluss unermüdlich tätigen Büchereileiter würdig verabschieden können.

Am 7. Dezember 2023 um 19:30 Uhr kommt hierzu der Bildungs-, Kultur- und Sportausschuss in der Stadtbücherei Ahrensburg zusammen. Dabei wird Thomas Patzner noch einmal den Rechenschaftsbericht für die Bücherei vorlegen. Und alle Bürgerinnen und Bürger haben an diesem Tage die Möglichkeit, sich von Thomas Patzner persönlich zu verabschieden und ihm alles Gute für seine berufliche Zukunft zu wünschen. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 23. November 2023