Archiv des Autors: Harald Dzubilla

ESC: Fremdschämen für Tanja May und die BILD-Zeitung

Schon im Vorwege zum European Song Contest (ESC) hat BILD-Vize Tanja May die deutsche Interpretin Sandra Engels in den höchsten Tönen gelobt. Und nach der Entscheidung, wo unser Beitrag auf dem dritten Platz gelandet ist – allerdings von unten – da erklärt die BILD-Redakteurin: „Ich schaue den ESC nicht mehr an“. Und die Rückseite der heutigen BILD-Ausgabe ist eine wahre Homage für Sarah Engels – siehe die Abbildung unten rechts! So weit, so gut.

Etwas kleiner auf der Titelseite wird ein „Verlierer“ beim ESC angezeigt, nämlich der englische Interpret Sam Battle. Der hatte seinem Song den deutschen Titel „Eins, zwei, drei“ gegeben und war damit auf dem letzten Platz gelandet. Und was den deutschen mit dem englischen Song gleichsetzt: Beide Nummern bekamen vom internationalen TV-Publikum zero Points. Wohl gemerkt: Sowohl der englische als auch der deutsche Beitrag sind bei den Zuschauern total durchgefallen. Aber nur allein an den englischen Interpreten richtet sich der hämische BILD-Kommentar auf der Titelseite: „Kopf hoch, Sam, und immer schön weiterüben“. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 18. Mai 2026

Reporter Harald Klix als Visionär: Futuristisches als Ereignis der Gegenwart berichtet!

Gerade hat Finn Fischer im Stormarner Tageblatt über das „Heizsystem der Superlative“ beim Neubau des Schulzentrums Heimgarten berichtet, da kommt nun auch Harald Klix seines redaktionellen Weges daher und schreibt im Abendblatt: „Neue Schule bricht Rekorde: Erdwärme kommt aus 120 Metern Tiefe“. Und bevor noch das Fundament der neuen Schule steht, weiß Reporter Klix es bereits: „Schulcampus in Ahrensburg setzt Maßstäbe bei der Klimafreundlichkeit. CO²-Ausstoß ist nicht einmal halb so hoch wie bei einem Wohnhaus“.

Was der sprachliche Unterschied ist zwischen Präsens und Futur I, das dürfte einem Journalisten nicht ganz unbekannt sein. Aber bekanntlich ist Science-Fiction ein beliebtes Genre in Literatur, Film und Videospielen. Warum dann nicht auch in einer Lokalzeitung, um mit futuristischer Spannung die Gegenwart zu dramatisieren. Und wir Bürger können nur hoffen, dass beim Bau sSchulzentrums Heimgarten alles gut enden wird  – was ich persönlich nicht glaube, zumal die wirtschaftlichen Ausblicke nicht gerade rosig sind. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 18. Mai 2026

Leserservice Hamburger Abendblatt und Stormarner Tageblatt? Absolute Lachnummern!

Ja, es sind Lachnummern in Sachen Leserservice bei Abend- und Tageblatt, über die der Abonnent aber nicht lachen kann. Wie Leser dieses Blogs wissen, liefert der Funke-Verlag das Abendblatt nicht zuverlässig. Und weil mit dem Abendblatt auch die abonnierte BILD-Zeitung zugestellt wird bzw. werden sollte, steht der Blogger mitunter vor einer leeren Zeitungsrolle und fragt sich: Was erlaubt sich dieser Funke-Verlag eigentlich?

Es wäre halb so schlimm, wenn der Abonnent nach seiner Reklamation per E-Mail die Antwort bekäme: „Sorry, wir liefern die beiden Zeitungen von heute gleich morgen nach!“ Oder: „Sorry, wir schreiben Ihnen 3,20 Euro gut und informieren den Springer-Verlag, auf dass man Ihnen dort 1,50 Euro für die von uns nicht zugestellte BILD-Zeitung gutschreibt.“ Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 17. Mai 2026

Vom Bundesadler bis zum Einsatz unterm Strich: Reklame im MARKT mit einer Reihe von Fragezeichen

Werbung, die der Fragen würdig ist, könnte man auch als fragwürdige Werbung bezeichnen. Im vor Ihnen geöffneten Blog finden Sie ein paar Corpora Delicti an Inseraten aus dem Anzeigenblatt MARKT von diesem Wochenende, die bei mir Fragen aufwerfen.

Da ist zum Beispiel Kersten. Der bietet „NuEAR“ an, was „der Klang meines Lebens“ sein soll. Und im Bilde sehen wir zwei Herren, die vermutlich den Klang ihres Lebens gerade hören können und deshalb zum Kundenkreis von Hörgeräte-Kersten gehören.

Was mich dabei allerdings wundert, das ist das Trikot des linken Herrn, wo wir eindeutig den Bundesadler sehen und vier Sterne. Das deutet zweifelsohne auf die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hin. Und ich bin mir sicher, dass Hörgeräte-Kersten nicht die Genehmigung hat, mit dieser Symbolik seine Werbung zu treiben oder…? Und wer nicht hören will, der wird möglicherweise fühlen, wenn er was an die Ohren bekommt. ⚽️ Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 16. Mai 2026

Muss die Stadt Ahrensburg womöglich Landes- und EU-Gelder zurückzahlen?

Zwischen Marstall und Speicher ist ein öffentlicher Platz. Der schaut aus wie ein perfekt gestalteter Parkplatz. Es ist aber nur ein Parkplatz mit Beschränkung, denn es ist ein „Veranstaltungsplatz“. So steht es auch auf einem Schild am Eingang, wo zu lesen ist: „Kulturzentrum Marstall Veranstaltungsplatz“. Und auf einem Schild darunter wird darauf hingewiesen: „Nur für Besucher/ – innen des Kulturzentrum (korrekt: Kulturzentrums) Marstall und des Schlosses.“ Und klein darunter die Warnung: „Unbefugte werden kostenpflichtig abgeschleppt“. Doch diese Ankündigung ist nur heiße Luft, meine lieben Mitbürger.

Der Veranstaltungsplatz beim Kulturzentrum Marstall ist regelmäßig vollgeparkt. Früher, als nebenan das Park Hotel noch in Betrieb war, da parkten dort Gäste und Lieferanten der Herberge. Heute parken hier Autofahrer mit Kennzeichen, die nicht alle ein OD zeigen. Und das schon früh am Morgen, wenn das Kulturzentrum Marstall genauso geschlossen ist wie das Schloss. Und das, meine lieben Mitbürger, wäre doch eine willkommene Geldgrube für die Stadt!

Wenn die städtischen Ordnungskräfte, die für den ruhenden Verkehr zuständig sind, mindestens einmal zum Veranstaltungsplatz am Kulturzentrum gehen würden, dann könnten hier Knöllchen noch und nöcher verteilt werden. Und wenn das Abschleppen funktionieren würde, dann könnte dieser Platz wunderschön genutzt werden. Für Flohmärkte zum Beispiel, die früher auf dem Stormarnplatz waren. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 15. Mai 2026

Was hat der Bürgermeister von Ahrensburg gemeinsam mit Schubiduu…uh, dem Ahrensburger Schlossgespenst?

Es war im Jahre 1978, dem Geburtsjahr des heutigen Bürgermeisters von Ahrensburg, als ich die erste Folge meiner Hörspielreihe von Schubiduu…uh, dem Ahrensburger Schlossgespenst veröffentlicht habe. Das war noch auf Vinyl-Schallplatten. Dann kamen weitere Folgen auf Schallplatte, MC und CD. Und heute gibt es Schubiduu…uh in der 14-teiligen Serie per Online-Streaming. Und bei aller Selbstbescheidenheit: Gibt es landesweit eine geistvollere Werbung für Ahrensburg und unser Schloss?!

Ich komme auf Schubiduu…uh, weil ich auf das RTL- Hörspielmagazin „Rekorder“ hingewiesen wurde, wo der Protagonist einer ganzen Folge das Ahrensburger Schlossgespenst Schubiduu…uh gewesen ist – siehe die Abbildung! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 14. Mai 2026

Was Ahrensburg verkehrsmäßig von Berlin und Hamburg unterscheidet

In unserer Hauptstadt gab es die Initiative „Berlin autofrei“. Das sollte zu einem Volksentscheid führen. Aber: Für einen Volksentscheid wären 175.000 Unterschriften nötig gewesen – die nicht zusammengekommen waren – siehe die Meldung aus BILD! Und das obwohl Berlin verkehrsmäßig so gut vernetzt ist, dass die Menschen auch ohne Auto schnell überall hinkommen. Ich selber bin schon unzählige Male in der Stadt an der Spree gewesen, aber noch nicht ein einziges Mal bin ich mit dem Auto dort hingefahren. Und was für Berlin gilt, das gilt auch für Hamburg und die dortigen Verkehrsmöglichkeiten. Es gilt aber nicht für…

…Ahrensburg. Zwar hat unsere Stadt zwei U-Bahn-Stationen und zwei Regionalbahnhöfe, aber die nützen weder den Bürgern beim Besuch der Innenstadt noch den Besuchern aus den Randgebieten. Der ÖPNV mit Bahn und Bus lässt in unserer Stadt zu wünschen übrig. Und das Warten an einer Bushaltestelle kostet wertvolle Lebenszeit, die kein Mensch unbeschränkt hat, zumal wenn er schon älter ist. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 13. Mai 2026

Wahnsinn in des Wortes doppelter Bedeutung: Campus Ahrensburg

Es gibt nicht wenige Ahrensburger Bürger, die das Neubauprojekt des Schulzentrums Heimgarten für 115 Millionen Euro (Kostenstand heute) angesichts der Schulden, die damit auf Ahrensburg zukommen, als Wahnsinn bezeichnen. Und Thomas Gehrke, Leiter der Gemeinschaftsschule Heimgarten, sprach von einem „Wahnsinns-Bauprojekt“ und freut sich schon heute wahnsinnig auf den Campus von morgen.

Lesenswert ist, was Finn Fischer heute im Stormarner Tageblatt geschrieben hat – siehe Ausschnitt links! Im Mittelpunkt des Berichts steht das „Heizsystem der Superlative“, das so gut wie keinen CO2-Ausstoß verursacht und für ganzjährige Klimatisierung in den Schulräumen sorgen soll.

Ich zitieren dazu aus dem Beitrag:Bürgermeister Eckart Boege sieht in dem Projekt eine Signalwirkung weit über die Stadtgrenzen hinaus. ‚Als Kommune haben wir den Anspruch und die gesetzliche Pflicht, bei dieser Entwicklung Vorbild zu sein‘, so der Bürgermeister. Mit dem Neubau könne man sich vom bisher größten CO2-Emittenten der Stadt verabschieden.“ Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 12. Mai 2026

Was sagen Rotary Club, Dehoga und der Hotelverband Deutschland e.V. zum Park Hotel in Ahrensburg?

Über das Park Hotel Ahrensburg, das ehemals erste Haus am Platze, können Sie etliche Blogs auf Szene Ahrensburg lesen, wenn Sie die Suchmaske betätigen. Kurz gesagt: Seit 2021 ist das Hotel geschlossen und macht heute einen ziemlich verwahrlosten Eindruck. Das schädigt das Image der Stadt Ahrensburg erheblich, passt aber zum Schilda des Nordens. Und der Bürgermeister erklärt, dass er da nichts machen kann, weil das Hotel ja Privateigentum ist.

Apropos: Auch die Tiefgarage unter dem Rathaus, die zu einem Teil jahrelang abgesperrt war, ist Privatbesitz. Und trotzdem hat die Stadt sie dann eines Tages nach vorangegangenen Protesten von Szene Ahrensburg mit Gewalt geöffnet. Das ist zwar mit dem Park Hotel nicht möglich, aber jeder, der Augen im Kopf hat und klar denken kann, der muss erkennen: Beim Park Hotel ist etwas oberfaul. Und ein verantwortungsbewusster Bürgermeister müsste alles daransetzen, die Sache zu klären. Und er soll den Bürgern nicht sagen, was nicht geht, sondern erklären, wie es gehen könnte!

Und am Eingang der ehemaligen Herberge sind Plaketten zu sehen u.a. vom Rotarier Club, der Dehoga und dem Hotelverband Deutschland e. V. – siehe Abbildung rechts! Diese Plaketten sollen dem Gast verkünden, dass dieses Hotel bestens geführt ist. Und mit der Genehmigung, diese Plaketten am Eingang anzubringen, garantieren die drei Institutionen mit ihren Namen doch dafür, dass im Park Hotel alles im Sinne ihrer Richtlinien und Empfehlungen passiert. Oder…? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 12. Mai 2026

Nervensache: Von der alten Ruine in Großhansdorf zur uralten Ruine in Ahrensburg

Was ist heute wohl das wichtigste Thema im Kreis Stormarn, meine lieben Mitbürger? Ich weiß es nicht. Aber Moritz Werner weiß es. Der nämlich hat den heutigen Aufmacher der Stormarnseiten im Hamburger Abendblatt verfasst mit der dramatischen Überschrift: „Alte Ruine in Großhansdorf nervt Nachbarn“ – wenn Sie mal einen Blick nach links werfen wollen! Und somit ist dieser große Bericht im Stormarnteil der Zeitung natürlich einzig und allein als Balsam verfasst worden für die Nachbarn der alten Ruine in der Waldgemeinde Großhansdorf. Supi nett oder?

Auch in Ahrensburg haben wir eine Ruine. Aber die ist noch viel älter als die alte Ruine in Großhansdorf. Und sie ist auch nicht im Privatbesitz, sondern es ist ein städtisches Bauwerk, das vor 10 (zehn) Jahren mit Steuergeldern von der Stadt Ahrensburg, dem Schilda des Nordens, angekauft worden ist, nicht wissend warum, weshalb und wozu. Auf der städtischen Homepage ist heute zu lesen: Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 11. Mai 2026