Schlagwort-Archiv: Hamburger Abendblatt

Ehemaliger Bürgermeister-Kandidat von Ahrensburg meldet sich aus dem Wald

Ich kann mich nicht erinnern, im 3. Buch Abendblatt zuvor schon mal über einen Prozess vor dem Ahrensburger Amtsgericht gelesen zu haben, über den so lange und ausführlich berichtet worden ist wie über die Verhandlung gegen einen verhinderten Bürgermeister von Ahrensburg, der wegen zahlreicher Beleidigungen und Pöbeleien von der Staatsanwaltschaft angeklagt worden war – siehe die gegoogelten Hinweise!

Den Angeklagten hat die Stormarn-Redaktion aber nicht bei seinem richtigen Namen genannt, sondern man gab ihm den Decknamen „Erwin T.“ – warum auch immer. Und dieser Erwin T. wurde vom Richter zu einer mehrmonatigen Haftstrafe verurteilt, allerdings auf Bewährung. Die Berufung des Straftäters wurde vom Berufungsgericht zurückgewiesen.

Danach stand in der Zeitung nichts mehr über den Mann und seine Bewährungsauflagen, gegen die er verstoßen hat. Und an seinem Wohnsitz in Großhansdorf ist Erwin T. nur noch selten gesehen worden. Den Grund dafür teilte der Möbelpacker & Privatdetektiv vor ein paar Tagen selber mit, und zwar per Mail von seinem Handy, wo er schrieb: Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 13. September 2019

Heute im 3. Buch Abendblatt: Werbung für Carsharing-Firmen

Unter einem Carsharing, das Sinn machen würde, verstehe ich, dass sich zwei Nachbarn gemeinsam ein Auto zulegen und es zusammen benutzen, statt dass jeder ein eigenes Auto hat. So ein Sharing lässt sich aber eher mit einem Rasenmäher oder einer motorbetriebenen Heckenschere machen als mit einem Auto, wo das Sharing aus verschiedenen Gründen schnell zum Streit unter Nachbarn ausarten könnte. Selbst ein Wifesharing, was vornehmlich in Swinger-Clubs passiert, dürfte unproblematischer sein als ein Carsharing unter Nachbarn. 😉

Frei nach Abendblatt

Genauso wie es  Agenturen für Home Exchange gibt, also einen Haus- & Wohnungstausch, so gibt es schon sehr lange Mitfahrzentralen für Autos. Und nun wollen Firmen auch verstärkt ins kommerzielle Carsharing-Geschäft einsteigen.

Im 3. Buch Abendblatt ist heute von einem solchen Carsharing die Rede. Hier geht es nämlich weniger um private Autos, die von Nachbarn geteilt werden, sondern dort werden Firmen beworben, die Carsharing gewerblich betreiben. Und das empfinde ich als drollig. Denn so lange ich denken kann, sind in Ahrensburg Firmen ansässig, die Autos vermieten. Außerdem gibt es in der Stadt sogar Carsharing mit Chauffeur, nämlich Taxis und Busse. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 10. September 2019

Hamburger Abendblatt behauptet: Lerchen wurden gefällt

Gestern hatte die Redaktion vom 3. Buch Abendblatt bereits online berichtet, dass am Beimoorweg nicht nur Bäume abgeholzt worden sind, sondern auch Lerchen. Und obwohl ich mich darüber lustig gemacht habe, bleibt die Redaktion auch heute in gedruckter Form bei ihrer Behauptung, dass tatsächlich Lerchen gefällt wurden – siehe das abgebildete Corpus Delicti!

Zu meiner Zeit im Axel Springer Verlag, wo das Hamburger Abendblatt damals erschienen ist, da  gab es in allen Redaktionen des Verlages noch Korrektoren, die sämtliche Texte gelesen und Fehler berichtigt haben.

Und heute? In der Stormarn-Redaktion liest vermutlich der Redaktionsleiter die Beiträge, bevor sie gedruckt werden. Und der kennt möglicherweise gar nicht den Unterschied zwischen einer Lerche und einer Lärche. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 5. September 2019

Anregung für die Redaktion vom 3. Buch Abendblatt

In der Stormarn-Redaktion vom Hamburger Abendblatt sollte man heute mal die Seite 11 des eigenen Blattes lesen! Dort nämlich wird berichtet: „77 Bäume für Velorouten gefällt“. (Natürlich ist „Velorouten“ albern, denn es sind damit Fahrradwege gemeint. Oder sprechen Sie vielleicht von Ihrem Velo, wenn Sie das Fahrrad meinen…?)

Abb. frei nach Abendblatt

Gefällt wurden die Bäume in Jenfeld und Stellingen. Und es gibt Bürger, die dagegen protestieren. Was ich nicht so ganz nachvollziehen kann, denn die Stadt Hamburg hat bereits zugesagt, dass für die gefällten Bäume „76 hochwertigere Bäume“ an geeigneten Standorten als Ersatz gepflanzt werden. Und Fahrradwege sind immer gut.

Warum die Stormarn-Redaktion vom 3. Buch Abendblatt das lesen sollte? Ganz einfach: In der vergangenen Woche wurden auch Bäume am Beimoorweg gefällt – wenn Sie das bitte auf Szene Ahrensburg nachlesen wollen. Und? Warum hat der Redaktionsleiter einem seiner Praktikanten nicht sofort den Auftrag gegeben, hier zu recherchieren, warum die Bäume gefällt worden sind und wo sie nachgepflanzt werden…?! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 4. September 2019

CCA: Chi ha fame non ha bisogno di condimenti

Am 6. Januar 2014 schrieb das 3. Buch Abendblatt: „Ahrensburger Einkaufs-Center will leer stehenden Laden teilen“ und erklärte dazu: „Geschäftsführung des CCA spricht von zwei Interessenten für das erneut geschlossene Fischgeschäft. Zum fünfjährigen Bestehen im Mai sollen alles vermietet sein“.

CCA: Ladenfläche zu vermieten!

Und schon am 22. März  – allerdings 2019 – lasen wir dann die nächste frohe Botschaft im 3. Buch Abendblatt: „Italienisches Restaurant eröffnet im CCA“. Und dazu der vielversprechende Hinweis: „Mit der Restaurant-Eröffnung würde das größte ‚Sorgenkind’ des Ahrensburger Einkaufscenters verschwinden“. 

 Am 22. Juli 2019 die nächste Mitteilung: „CCA: Umbau für Restaurant in Ahrensburg beginnt“. Dazu die Information:„Nach sechs Jahren Leerstand ist eine zentrale Ladenfläche des Einkaufscenters endlich wieder vermietet“ – siehe auch Bericht auf Szene Ahrensburg! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 28. August 2019

Ob Szene Ahrensburg käuflich ist? Aber klar doch!

Ich könnte ja schon längst reich sein. Oder zumindest wohlhabend. Denn ich könnte Geld verdienen mit Szene Ahrensburg. Und dafür müsste ich nichts tun außer eine Rechnung zu schreiben. Und dann würde die Kohle auf mein Konto eingehen, wo ich sie bloß noch am Bankomaten abholen müsste.

Wie das gehen würde? Schauen Sie sich das nebenstehende Angebot an, das heute bei mir eingegangen ist! Das ist unlauter, klar. Aber wenn ich dafür für 12 Monate = 12.000 Euro kassieren würde, dann wäre es einen Versuch wert. Zahllose Influencer machen es auf ihren Portalen ähnlich und verdienen sich dabei eine goldene Nase, um nicht zu schreiben: dumm und dusselig. Warum nicht auch ich, der Influencer aus und für Ahrensburg…?!

Nein, für 12.000 Euro würde ich das natürlich nicht tun. Wenn Herr Bauer aber noch eine Null zu dieser Summe dazu setzen würde, dann hätte er mich schon fast überzeugt. 😉

In diesem Zusammenhang  weise ich auf das Hamburger Abendblatt hier. Hier sah ich im Online-Stormarn-Teil gestern eine Werbung von Microsoft, die nicht ordnungsgemäß gekennzeichnet ist, sondern das Wort „Advertisement“ im Kopf trägt – siehe die Abbildung unten rechts! Klar, das bedeutet zwar Werbung, aber es ist rechtlich unlauter, denn der Hinweis auf Werbung hat in deutscher Sprache zu erfolgen. Sonst könnte der Werbuntreibende ja auch рекламалоо darüber schreiben, was Kirgisisch ist und ebenfalls Werbung bedeutet. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 23. August 2019

Brauchen wir wirklich einen weiteren Multifunktionssaal?

Vorab: Stadtverordneten-Versammlungen  in Ahrensburg finden 10 x im Jahr statt, und zwar im Marstall in der ehemaligen Reithalle, einem Multifunktionssaal. Einwohnerversammlungen finden mindestens 4 x im Jahr statt, und zwar in derselben Location. Was bedeutet: An 14 von 365 Abenden im Jahr wird der Marstall von der Stadt genutzt. Und 1 x zum Neujahrsempfang.

Illustration frei nach Abendblatt

Heute ist dem 3. Buch Abendblatt zu entnehmen, dass Stadt und Politik darüber nachdenken, einen neuen „Multifunktionssaal“ im Rathaus zu bauen. Und dieser Ratssaal soll mit 400 Quadratmeter so groß sein wie die Reithalle im Marstall.

Zu den Versammlungen der Stadtverordneten kommen maximal 40 Politiker in den Marstall. Dazu rund 10 Personen aus der Verwaltung. Und im Durchschnitt rund 15 Besucher, was gesamt rund 65 Personen ergibt. Bei den Einwohnerversammlungen ist die Besucherzahl ein bisschen höher. Und wenn mal ganz viele Einwohner erwartet werden, dann findet diese Versammlung im Alfred-Rust-Saal statt.

Die Kapazität der Reithalle vom Marstall beträgt 280 Personen bei Reihenbestuhlung oder 140 Personen bei Tisch-Bestuhlung. Dazu kommt das Foyer mit einer Kapazität von ca. 40 bis 50 Personen. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 21. August 2019

Welchen Vorteil es hat, wenn ein Fahrrad gelb ist

Wer von uns kann nicht davon berichten, dass ihm schon mal ein Fahrrad geklaut worden ist. Oder jemandem in der Familie, im Freundeskreis oder in der Nachbarschaft. Als so ein Diebstahl vor 30 Jahren passiert ist, da ging der Bestohlene noch zur Polizei. Heute dagegen lohnt sich das so gut wie gar nicht mehr, denn kein Beamter ermittelt wegen eines gestohlenen Fahrrades. Oder doch…?

Frei nach Abendblatt

Das 3. Buch Abendblatt schrieb vor zwei Jahren: „Ahrensburg ist die Hochburg der Raddiebe in Stormarn“. Und im gesamt Kreis wurden in den ersten sieben Monaten des Jahres 2017 bereits 625 Anzeigen wegen Fahrradiebstahls erstattet.

Nun ist im August 2019 ein Fahrrad in Bad Oldesloe gestohlen worden und die Polizei sucht Zeugen in den Medien! Das ist ungewöhnlich und lässt den Verdacht aufkommen, dass dieses Fahrrad womöglich einen goldenen Lenker hat. Oder es gehört dem Bürgermeister. Das Besondere an dem Diebstahl: Das Rad wurde während der NDR-Sommertour geklaut, weshalb das heute sogar brandaktuell von der Stormarn-Redaktion Hamburger Abendblatt  online verkündet wird. Denn das ist ja wohl die Höhe: Ausgerechnet während der Sommertour vom NDR wird in Bad Oldesloe ein Fahrrad geklaut! Einen Tag später, und niemand hätte davon groß Kenntnis bekommen. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 13. August 2019

13jährige Schüler zu Fuß über die Alpen – muss das sein?

Vielleicht bin ich zu alt. Denn wenn ich heute im 3. Buch Abendblatt lese, dass 13jährige Schüler zu Fuß die Alpen überqueren, dann schaue ich auf das Foto und spüre, wie sich meine Nackenhaare sträuben. Und ich frage mich: Muss das sein?

Aquarell nach Abendblatt

Ich darf dieses Foto nicht im Original abbilden, weil ich mir dafür eine kostenpflichtige Genehmigung beim Verlag einholen müsste. Deshalb die Wiedergabe als künstlerisches Aquarell. Wenn Sie das heutige Abendblatt zur Hand haben, dann werfen Sie doch mal einen Blick auf das Original!

Das Foto stammt von „HA“, was Hamburger Abendblatt meint. Woraus zu schließen ist, dass der HA-Fotograf bei der letzten Tour über die Alpen dabei gewesen ist. Im Text ist zu lesen, dass die Kinder kein Handy mitnehmen dürfen. Wenn ein Kind also abstürzen sollte, erschwert das die Verbindung zu ihm.

Bis jetzt ist auf so einer Tour noch nichts Ernsthaftes passiert, erfährt der Leser. Meine Empfehlung an die Schulleitung: Würde der Jakobsweg nach Santiago de Compostela nicht den gleichen Zweck für die Kinder erfüllen wie der Weg über die Alpen?! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 13. August 2019

Nachrichten & Notizen: Ristorante, Billigläden, keine Fahnen und zwei Stürmer

Am 22. Juli 2019 berichtete das 3. Buch Abendblatt, dass im CCA ein italienisches Restaurant auf die eine Seite im Eingang Große Straße einziehen wird. Und wir lasen, dass dieses Lokal am 31. Juli vom CCA an den Mieter übergeben wird – in welchem Jahr das sein soll, berichtet die Redaktion allerdings nicht.

Derzeitiger Stand am 11. August 2019: Hinter der neuen Glaswand ist totale Baustelle; nix zu erkennen, dass dort bald Pizza, Pasta und Saltimbocca alla Romana serviert werden. Und an den Fensterschreiben in der Großen Straße ist nach wie vor der Hinweis plakatiert, dass die Ladenfläche immer noch zu vermieten ist.

Wir erinnern uns: Am 22. März 2019 berichtete das 3. Buch Abendblatt erstmals von einem italienischen Ristorante, das dort kommen soll. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 12. August 2019