Endlich mal etwas Neues für Ahrensburg: Ein italienisches Restaurant soll kommen – das 6. in der Stadt!

Heute finden wir auf der Seite 1 vom 3. Buch Abendblatt zwei Schlagzeilen, die nicht den Tatsachen entsprechen. Zum einen: „Ahrensburg bekommt ein Kino“. Und zum anderen: „Neues Restaurant eröffnet im CCA“. Richtig ist: Über das Kino wird die Stadtverordneten-Versammlung erst am kommenden Montag abstimmen. Und das neue Restaurant im CCA eröffnet noch nicht, es ist dort lediglich geplant. Und der Betreiber hält sich vorerst noch im Dunkel.

Frei nach Hamburger Abendblatt

Über das Kino habe ich bereits alles gesagt auf meinem Blog. Das Restaurant, von dem ich weiß, dass der Gastronom bereits außerhalb von Ahrensburg an einem Herd steht, soll ein italienisches sein. Also genau das, was Ahrensburg noch benötigt, denn wir haben ja lediglich 5 (fünf) italienische Restaurants in der Stadt und diverse Pizza-Bäcker dazu. Aber wir haben ja auch noch etwas, nämlich die freie Marktwirtschaft. Also kann jeder sein Glück in den CCA-Räumen versuchen, wie es ja auch Schloh und Hagenah schon versucht hatten.

Wer den Beitrag im Abendblatt liest, der erfährt, dass der Gastronom, der ins CCA kommen will, daran denkt, auch im Außenbereich zu servieren. Nein, nicht in der Großen Straße, wo das Restaurant entstehen soll, sondern um die Ecke herum, nämlich in der Klaus-Groth-Straße, sprich: Rampengasse. Und wer die Rampengasse kennt, der weiß auch, das dieser Straßenzug ein Kamin ist, wo der Wind durchpfeift. Und die Optik der Gasse ist die totale Schlucht.

In diesem Zusammenhang, so erfahren wir, gibt es einen Antrag der Stadtverwaltung an die Politik,  in der Rampengasse diverse Pflanzenkübel aufzustellen. Und Sonnenschirme. Kosten: 77.000 Euro. Und wer soll diese Kosten übernehmen? Das CCA? Die Penny-Open-Air-Bar? Der zukünftige Gastwirt? Oder womöglich der Bürger…?

Sie dürfen raten, liebe Steuerzahler!

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 22. März 2019

Ein Gedanke zu „Endlich mal etwas Neues für Ahrensburg: Ein italienisches Restaurant soll kommen – das 6. in der Stadt!

  1. Wurstmaxe

    Ist ja hochinteressant! Die Stadt will für einen Gastronomen Schirme und Pflanzenkübel aufstellen, um dessen „Straßenterrasse“ zu dekorieren. Und die Stadt will damit gleichzeitig eine öffentliche Straße an Privat als Restaurant vermieten.

    Ich würde gern einen Würstchenstand direkt auf dem Platz vor der Rathaustür aufmachen. Bekomme ich dafür auch einen großen Sonnenschirm und ein paar Palmen im Topf, um den Platz einladender zu gestalten? Oder benötigt man dafür spezielle Kontakte ins Rathaus und zu den Politikern?

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