Schlagwort-Archiv: Ahrensburg

Glosse zur Nacht: Hat Hinnerk B. vielleicht seinen Reis in der Bahn stehen lassen?

Die Stormarn-Redaktion vom Hamburger Abendblatt berichtet soeben online aktuell, dass sich in einer Regionalbahn auf der Strecke zwischen Hamburg und Lübeck ein „verdächtiger Gegenstand“ befunden hat, nämlich „eine herrenlose Plastiktüte“, wie die Redaktion recherchiert hat.

Um es kurz zu machen: Nach einem Polizeieinsatz hat sich herausgestellt, dass sich in der Plastiktüte lediglich Reis befand. Also viel Lärm um nichts und darum so sensationell, wie die berühmte Reisschaufel, die in China umgefallen ist.

Ach, Sie wollen wissen, warum ich den Redaktionsleiter vom 3. Buch Abendblatt verdächtige, dass der dort seine Reistüte in der Bahn vergessen hat? Nun, bei der Stormarn-Redaktion weiß man offensichtlich mehr. Zum Beispiel, dass der „verdächtige Gegenstand“ keiner Dame gehörte. Denn das Blatt schreibt unmissverständlich, dass es eine „herrenlose“ Plastiktüte gewesen ist. Würde die Tüte dagegen einer Dame gehören, dann wäre es natürlich eine damenlose Plastiktüte gewesen. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 20. Dezember 2017

Stadtverordneten-Versammlung: Wo war denn unser Haussender ahrensburgTV?

Es war für den Bürger zur guten Gewohnheit geworden: Nach jeder Stadtverordneten-Versammlung konnte er ahrensburgTV einschalten, wo Martin Höfling die Statements aller Fraktionen zum Output der Veranstaltung frei Haus geliefert hat. Am Montag war wieder Stadtverordneten-Versammlung. Doch wie schon im vergangenen Monat: Kein Sendebericht auf ahrensburg24.

ahrensburgTV: nur Schnee von gestern

Lieber Martin Höfling, wollen Sie uns Bürger etwa zwingen, selber in die Versammlungen zu gehen? 😉 Oder haben die Schauspieler Politiker keine Lust gehabt, Ihre Gesichter in die Kamera zu halten und zu verkünden, was Sie dort im Stall wieder mal Gutes gemacht oder zu machen gewollt haben? Vielleicht haben die Damen auch Gage gefordert für ihre Selbstdarstellung vor der Kamera…? 😉

Es scheint, dass eine gute Idee sang- und klanglos eingeschlafen ist. Ich schätze mal, dass Martin Hoefling keine Lust mehr verspürt hat, diese Arbeit kostenlos zu machen. Denn wenn die Stadt schon Geld hat, um dieses in eine unnötige neue Toilette zu werfen, dann könnte man stattdessen lieber ein paar Euro lockermachen, um für die Übertragung aus dem Marstall die Leistung des Ahensburger Unternehmers zu honorieren. Wenigstens mit einer Aufwandsentschädigung, wie Politiker sie ja auch erhalten.

Apropos Stadtverordneten-Versammlung: Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 20. Dezember 2017

Lob für die Verwaltung: Kostenloses Parken in der Hagener Allee mit Parkscheibe!

Vorweg gesagt: Dass das Parken  in Ahrensburg gebührenpflichtig ist, das wurde nicht etwa von der städtischen Verwaltung entschieden, sondern das verdanken wir den Damen und Herren, die wir uns mehr oder weniger selbst verordnet haben, nämlich die Stadtverordneten. Die sind sogar so stur und hartherzig, dass keine Fraktion einen Antrag an die Versammlung gestellt hat, dass wenigstens in der Weihnachtszeit die Gebühren wegfallen.

Besonders gebeutelt sind in diesem Jahr natürlich die Geschäfte in der Hagener Allee, weil die Stadt den Parkplatz Lindenhof verscherbelt hat, ohne für Ersatzparkmöglichkeiten zu sorgen. Und nachdem ich den Antrag gestellt hatte, die Parkgebühren wenigstens im Dezember wegfallen zu lassen, hat der Bürgermeister das wenigstens in der Hagener Allee getan, und zwar mit Hilfe einer kleinen List:

Heimlich haben Mitarbeiter vom Ordnungsamt den Parkautomaten in der Hagener Allee außer Betrieb gesetzt und einen Hinweis mit folgendem Wortlaut angebracht: „Parkautomat defekt. Bitte legen Sie eine Parkscheibe gut sichtbar hinter die Windschutzscheibe Ihres Fahrzeugs. Kontrollen von den Überwachungskräften werden durchgeführt. Stadt Ahrensburg Der Bürgermeister“. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 19. Dezember 2017

Meine Anschrift in Ahrensburg hat sich geändert

Wer in Ahrensburg wohnt und dort mit einer Hausnummer in der Sklavenhändlerstraße, die nach einem Mann mit Namen Schimmelmann benannt wurde, der sein Geld mit Menschenhandel und Waffengeschäften kassiert hat, um es auszugeben hat für den Erwerb eines Herrenhauses in Ahrensburg, das heute als Schloss bezeichnet wird, dieser Ahrensburger Einwohner muss sich schämen, wenn er seine  Adresse nennt. 

Und so passte es gut, dass mein Nachbar mir gerade ein Straßenschild geschenkt hat: „Schubiduu…uh-Allee“ steht darauf, und es ist benannt nach dem Ahrensburger Schlossgespenst Schubiduu…uh, das schon zu Zeiten des Grafen Rantzau in Ahrensburg herumgespukt hat.

Ich habe dieses Straßenschild sofort an der Einfahrt zu meinem Grundstück angebracht – siehe die Abbildung! – und ich weise darauf hin, dass meine neue Adresse lautet: Schubiduu…uh-Allee – siehe die Abbildung! Die Schimmelmannstraße endet jetzt direkt vor meinem Grundstück und setzt sich erst dahinter wieder fort. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 18. Dezember 2017

Der MARKT weiß scheinbar nicht, wo Ahrensburger leben

Es ist immer wieder lustig zu beobachten und macht mich jedes Mal nachdenklich, was der MARKT dort tut. So auch an diesem Wochenende: In der Ausgabe von Ahrensburg und Umgebung legt man den Lesern das Wort in den Mund: „Hier leb ich. Hier kauf ich.“ Und das bezieht sich natürlich auf den Leser in Ahrensburg und Umgebung. Und nicht auf die weit entfernte Hansestadt Stadt, denn dort erscheint diese MARKT-Ausgabe ja gar nicht.

MARKT: „Hier leb ich. Hier kauf ich.“ In Lübeck…?

Und dann veröffentlicht der MARKT in der Ausgabe für Ahrensburg und  Umgebung eine ganzseitige Anzeige eines Einkaufszentrums in Lübeck, obwohl den Lesern in Ahrensburg und Umgebung doch nahegelegt wird, nur dort zu kaufen, wo sie auch leben, also in Ahrensburg und Umgebung. Und nicht in Lübeck., wo man Reisezeit aufwenden und Fahrtkosten zahlen muss, wenn man dort einkaufen will.

Im Interesse seiner ortsansässigen Inserenten sollte der Verlag schon seinen eigenen Slogan berücksichtigen und Werbungtreibenden von außerhalb klar  machen, dass die Leser der Ausgabe dort einkaufen, wo sie leben. Und wenn die Redaktion etwas für seine Anzeigenkunden tun will, dann sollte man mal einen Aufmacher bringen über das derzeitige Parkplatzproblem in Ahrensburg mit der Frage, warum nicht wenigstens im Dezember die Autofahrer kostenlos auf dem Stormarnplatz parken dürfen, zumal der doch sowieso unterkellert werden soll. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 17. Dezember 2017

Ein Hamburger Psychopath lästert im Internet über das Amtsgericht Ahrensburg

Wenn ich richtig informiert bin, dann geht der Prozess gegen den pöbelnden Möbelpacker und ehemaligen Ahrensburger Bürgermeister-Kandidaten Klaus „Magnum“ Schädel vor dem Amtsgericht in Ahrensburg nach 17 (siebzehn (!)) Verhandlungstagen in rund 1 ½ Jahren (!) dem Ende zu. Der Pressesprecher des Angeklagten, ein gewisser Rolf Schälike aus Hamburg, teilt im Internet mit, dass der Angeklagte „am 18.12.17 in der Verhandlung, welche im 9:00 beginnt, mit seinem Plädoyer beginnen“ wird.

Der Prozess wäre schon längst zu Ende, wenn Schälike als Scharfmacher des Angeklagten nicht für laufende Verzögerungen und damit (vermutlich) auch für ein höheres Strafmaß gesorgt hat, da er Schädel laufend dazu animiert hat, sein übles Benehmen auch vor dem Richter fortzusetzen statt seine Untaten zu bekennen, zu bereuen und um Gnade zu bitten.

„Absurdes Strafverfahren gg. Klaus Schädel“, tönt Schälike und berichtet in skurrilen Wortfetzen:: „Strafrichter drängt auf Beendigung“ und „Staatsanwalt outet sich als Nazi“ und „AF (?) Ahrensburg – Richersumpf (?) schwert (?)  sich nicht um BGH-Beschlüsse“.

Würde mich gar nicht wundern, wenn die Staatsanwaltschaft Lübeck auch Anklage gegen Rolf Schälike erhebt und dieser seinen 80. Geburtstag dann mit hübschen Gardinen feiert, die aus Schweden stammen.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 16. Dezember 2017

Erinnerung an den großen Schauspieler Walter Giller (1927–2011)

Leute, wie rasend schnel die Zeit vergeht! Heute ist es genau sechs Jahre her, als der große Schauspieler Walter Giller gestorben ist, der auch in Ahrensburg häufig aufgetreten ist (Alfred-Rust-Saal und Parkhotel) und mit dem ich über viele Jahre lang befreundet gewesen bin. Ich dachte gerade wieder an Walter, der auf meinen Schubiduu…uh-Hörspielen als Erzähler mitgewirkt hat, als mir das nachstehende Foto in die Hände fiel, das hier in Ahrensburg entstanden ist.

Walter Giller (1927 – 2011)

Ich erinnere mich auch noch an eine Anekdote, in der es um eine Karikatur geht. Es war im Jahre 1985, als Walter, der nie ohne Hund gereist ist, mich in Ahrensburg besucht hatte, weil er gerade auf einer Theatertournee in Hamburg aufgetreten war. Und weil er wusste, dass ich mit dem Zeichner Karl-Heinz Schoenfeld befreundet bin, der damals noch in Ahrensburg gewohnt hat, da fragte mich der Schauspieler, ob der Meister der satirischen Feder vielleicht eine Karikatur von seinem Kopf machen könnte, die er dann auf einer Autogrammkarte drucken lassen würde.

Gesagt, getan. Kurzer Anruf und Karl-Heinz kam stehenden Fußes zu uns ins Haus; und weil wir dann zu dritt waren, spielten wir nicht Skat, sondern wir machten einen Probelauf, und zwar durch meine Hausbar. Und während wir das taten, machte Karl-Heinz ein paar Skizzen von Walters markantem Kopf. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 15. Dezember 2017

24-Stunden-Klo: Hier bahnt sich neuer Unfug an

Der Aufmacher vom 3. Buch Abendblatt ist heute mal wieder echt fürs Klo und wurde zum wichtigsten Thema des Tages im gesamten Kreis Stormarn gemacht – siehe die Abbildung! Es geht wieder einmal um diese vermaledeite öffentliche Toilette, die das deutschlandweit berühmte Skandal-Luxus-WC am Rathaus ersetzen und deshalb rund um die Uhr geöffnet sein soll, obwohl niemand sagen kann, ob das überhaupt nötig ist. Wichtig ist auf jeden Fall, dass diese Toilette auch barrierefrei ist.

Heute: Das wichtigste Thema im gesamten Kreis Stormarn (aus Hamburger Abendblatt)

Leser von Szene Ahrensburg wissen, dass es in Ahrensburg ausreichend Toiletten gibt, die barrierefrei nutzbar sind. Nach 20 Uhr gibt es nach meiner Erkenntnis nur eine, die aber zentral gelegen ist am Regionalbahnhof. Diese Anlage müsste saniert werden, und schon wäre das ganze Thema vom Tisch.

Falls Sie die Thematik nicht vor Augen haben: Hier drei Blog-Einträge aus der Vergangenheit, nämlich hier und hier und hier.

Stattdessen erfolgt ein Riesen-Buhei um nichts. Das Luxus-Klo, das ersetzt werden soll, wurde laut Angabe der Stormarn-Redaktion im Durchschnitt von täglich 2 (zwei) Personen genutzt. Ob das überhaupt nach 20 Uhr der Fall gewesen ist und wieviel behinderte Bürger dort gewesen sind, ist nicht bekannt. Und dafür will der Umweltausschuss nun 150.000 Euro für eine neue Anlage bereitstellen. Ob damit auch die Wartungskosten gedeckt sind, erfährt der Leser nicht. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 15. Dezember 2017

Blick übern Knick in die Nachbargemeinde Großhansdorf

Szene Ahrensburg ist, wie der Name schon sagt, ein Blog, das von der Ahrensburger Szene berichtet. Manchmal aber auch aus der Umgebung der Schlosstadt, wenn es von dort etwas zu berichten gibt, was es in Ahrensburg nicht gibt. Wie zum Beispiel den „Grosshansdorfer WinterZauber“ – siehe die Abbildung!

Wer kennt „Grosshansdorf“?

Das Bemerkenswerte daran: In Großhansdorf weiß man nicht, wie der Name der U1-Endstation geschrieben wird. Aber es soll dort „Kulinarische Köstlichkeiten“ geben, was meint: nix vom Schwenkgrill oder Champignons aus der Riesenpfanne. Und obwohl der Nikolaustag schon lange vorbei ist, kommt der „Nikolaus in der Kutsche“ und nicht der Weihnachtsmann mit seinem Schlitten.

Was mir ebenfalls aufgefallen ist: „Chillige Christmas Songs“ soll es geben. Also keine besinnlichen Weihnachtslieder. Doch „chillig“ meint in der Jugendsprache: entspannt, erholsam. Wozu natürlich eine „spektakuläre Feuershow“ passt wie ein Weihnachtsbaum in Flammen. 😉 Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 14. Dezember 2017

Wie ein Verlag aus 84072 Au in der Hallertau mit Hilfe des Ahrensburger Bürgermeisters und unserer Homepage viel Geld verdienen möchte

Wenn Sie Werbung auf Szene Ahrensburg schalten, dann bekomme ich die Einnahmen dafür, denn ich betreibe diese Website. Und was ist mit den Einnahmen, wenn Sie auf der Website der Stadt Ahrensburg werben? Kassiert die Stadt dann auch das Geld dafür? Mitnichten. Wenn Sie auf der offiziellen Website von Ahrensburg werben, dann bekommt die Einnahmen dafür die Bender Verlags-GmbH in 84072 Au in der Hallertau.

Bürgermeister höchstselbst…

Und das „Allerschönste“: Der Bürgermeister von Ahrensburg spannt sich als Zugpferd vor den Werbekarren des besagten Verlages, schreibt persönliche Briefe an die Ahrensburger Wirtschaft, um diese zu einer Werbung auf der städtischen Homepage zu animieren – siehe die Abbildungen seines Werbeschreibens samt Rückantwort-Formular!

Der Verlag selber verarbeitet die Werbung der Firmen auf einem „Interaktiven Informationssystem“. Dafür bezahlt die Stadt nichts, und der Verlag holt sich sein Geld von den Werbungtreibenden mit Hilfe des Bürgermeisters. Die Grenzen der Erträge nach oben sind offen. 😉

Das ist vergleichbar mit dem ehemaligen „Rathaus-Journal“ von Daniela N. Barth: Hier haben sich Bürgermeister und Stadt dermaleinst als Zugpferde vor das Anzeigengeschäft der Herausgeberin gestellt, die mit dieser „Rathauspostille“ (Zitat: Michael Sarach) kräftig abkassiert hat – bis ich die Zusammenhänge öffentlich gemacht und in der Stadtverordneten-Versammlung vorgetragen hatte. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 14. Dezember 2017