Der MARKT weiß scheinbar nicht, wo Ahrensburger leben

Es ist immer wieder lustig zu beobachten und macht mich jedes Mal nachdenklich, was der MARKT dort tut. So auch an diesem Wochenende: In der Ausgabe von Ahrensburg und Umgebung legt man den Lesern das Wort in den Mund: “Hier leb ich. Hier kauf ich.” Und das bezieht sich natürlich auf den Leser in Ahrensburg und Umgebung. Und nicht auf die weit entfernte Hansestadt Stadt, denn dort erscheint diese MARKT-Ausgabe ja gar nicht.

MARKT: “Hier leb ich. Hier kauf ich.” In Lübeck…?

Und dann veröffentlicht der MARKT in der Ausgabe für Ahrensburg und  Umgebung eine ganzseitige Anzeige eines Einkaufszentrums in Lübeck, obwohl den Lesern in Ahrensburg und Umgebung doch nahegelegt wird, nur dort zu kaufen, wo sie auch leben, also in Ahrensburg und Umgebung. Und nicht in Lübeck., wo man Reisezeit aufwenden und Fahrtkosten zahlen muss, wenn man dort einkaufen will.

Im Interesse seiner ortsansässigen Inserenten sollte der Verlag schon seinen eigenen Slogan berücksichtigen und Werbungtreibenden von außerhalb klar  machen, dass die Leser der Ausgabe dort einkaufen, wo sie leben. Und wenn die Redaktion etwas für seine Anzeigenkunden tun will, dann sollte man mal einen Aufmacher bringen über das derzeitige Parkplatzproblem in Ahrensburg mit der Frage, warum nicht wenigstens im Dezember die Autofahrer kostenlos auf dem Stormarnplatz parken dürfen, zumal der doch sowieso unterkellert werden soll.

Anderes Thema: Wenn Sie auf Szene Ahrensburg kommentieren, dann müssen Sie Ihre korrekte E-Mail-Adresse angeben. Die wird nicht veröffentlicht. Wenn Sie eine eigene Website haben und die angeben, dann kann der Leser darauf klicken. Sollten Sie das nicht wollen, dann geben Sie Ihre Website bitte nicht an. Ich “neutralisiere” diese Seiten, wenn ich vermute, dass der Schreiber keine Veröffentlichung will. Und Beiträge, aus denen ich erkenne, dass der Schreiber nur Allgemeines schreibt, weil er lediglich will, dass ich seine Schleichwerbe-Website veröffentliche, die lösche ich komplett.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 17. Dezember 2017

Ein Gedanke zu „Der MARKT weiß scheinbar nicht, wo Ahrensburger leben

  1. Santa Klaus

    Für die Erlöse aus einer ganzen Vierfarbseite kann die Redaktion vom Anzeigenblatt ja schon mal vergessen, dass Lübeck kein Stadtteil von Ahrensburg ist. Nur der Inserent aus Lübeck wird sich wundern, warum seine Annonce so erfolglos ist: Weil die Leser vom “Markt” dort einkaufen, wo sie auch wohnen. Und der Witz: Wer gestern nach Erscheinen des Inserates nicht sofort nach Lübeck gereist ist, kann es erst am kommenden Samstag wieder tun, falls er keinen Urlaub hat. Und der 23. Dezember ist reichlich spät für Weihnachtseinkäufe in einer fernen Stadt! 😉

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