Schlagwort-Archiv: Ahrensburg

Heute kommt der MARKT-Zusteller und morgen der Weihnachtsmann

Meine Presseschau fällt heute ziemlich kurz aus. Der Grund: Das Hamburger Abendblatt ist heute nur mit einer Notausgabe erschienen, in der es keine Stormarn-Beilage gibt. Die Ursache ist ein massiver Hackerangriff auf die Funke Mediengruppe in Essen, wo auch das Abendblatt für Hamburg erscheint. 

MARKT-Zusteller sollen klingeln

Allerdings ist heute das Anzeigenblatt MARKT erschienen. Dort steht ein Hinweis an die Empfänger, dass sie doch bitte einen Hinweis ausschneiden und an die Tür heften sollen. Damit der Zusteller klingelt und sich einen Dank bzw. eine Belohnung für die Zustellung abholt, weil der Verlag seinen Zustellern vermutlich zu Weihnachten keine Geschenke oder eine Extra-Zahlung macht. Oder doch…?

Der Witz: Wenn der Leser den Hinweis heute ausschneidet, dann kann er ihn erst nach Weihnachten an die Tür kleben, weil der Zusteller vor Weihnachten nichts mehr zustellen wird. Gutes Timing muss da wohl noch geübt werden. Aber egal, die Zusteller freuen sich bestimmt auch „zwischen den Jahren“ über einen kleinen Dank.

Die Rute vom Weihnachtsmann bekommt hingegen Donald Trump. Das meint auch mein alter Freund Karl-Heinz Schoenfeld, der legendäre Karikaturist, der mir gerade mit seinem Weihnachtsgruß einen diesbezüglichen Cortoon geschickt hat aus Potsdam, wo der ehemalige Ahrensburger schon seit vielen Jahren lebt und das Leben mit seiner Frau Christa gesund und munter genießt – so mein diesbezüglicher Hinweis an alle seine Freunde und Bekannten in Ahrensburg.

Und ich habe mir erlaubt, dem Weihnachtsmann auch einen Ahrensburger Familienvorsitzenden aufs Knie zu legen, der ebenfalls die Rute verdient hat: Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 23. Dezember 2020

Seit wann liegt Helgoland im Kreis Stormarn?!

Mal angenommen, meine lieben Mitbürger, Sie haben vor Jahren mal das Hamburger Abendblatt abonniert, und zwar speziell deshalb, weil dort früher mal die „Ahrensburger Zeitung“ als Beilage zu finden war. Denn als Ahrensburger oder Stormarner wollten Sie speziell darüber informiert werden, was in und um Ihre Heimatstadt passiert.

Dann wurde die „Ahrensburger Zeitung“ eingestellt und ersetzt durch die Stormarn-Beilage, die inzwischen als 3. Buch im Abendblatt erscheint. Und seither merken Sie immer wieder, dass Sie von der Redaktion auf den Arm genommen werden, weil im Stormarn-Teil auch Beiträge erscheinen, die mit dem Kreis Stormarn soviel zu tun haben wie Castrop-Rauxel und Entenhausen.

Heute zum Beispiel ist im Stormarn-Teil ein großer Beitrag über Helgoland erschienen, und zwar über „Helgolands friedliche Besetzung vor 70 Jahren“ – siehe die Abbildung! Und der Leser fragt sich: Was soll dieser Unfug?!  Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 22. Dezember 2020

Hamburger Abendblatt mit zwei unterschiedlichen Meldungen zur Impfung

In Sachen Corona lesen wir viel. Und viele Meldungen widersprechen sich, weil die eine Redaktion so schreibt und die andere anders. Und dann ist da das Hamburger Abendblatt heute mit zwei Meldungen in Sachen Impfung gegen Corona.

Da lesen wir auf auf Seite 4: „Wie Spahn am Montag bekannt gab, werden für Deutschland am 26. Dezember zunächst 151.125 Impfdosen geliefert, am 28. Dezember 521.625, und am 30. Dezember 672.759.“

Und im 3. Buch Abendblatt lesen wir heute: „Welche Impfstoffmenge nach Schleswig-Holstein gehen wird, war am Montagnachmittag noch unklar. Es wird für Deutschland mit 400.000 Impfdosen in Deutschland  gerechnet, für Schleswig Holstein mit einigen Tausend.“ Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 22. Dezember 2020

Weihnachten und Wünsche im Anzeigenblatt MARKT

Unter dem Lockdown ist die Werbung im MARKT sehr viel übersichtlicher, weil Läden, die geschlossen sind, kaum Werbung machen. Umso mehr fallen dann die Anzeigen auf, die geschaltet werden von Läden, die damit ihrer Kundschaft frohe Weihnachten wünschen und einen guten Rutsch ins Neue Jahr. Und darunter ist auch eine „Firma“ in Delingsdorf, und zwar die dortige SPD.

Die Sozialdemokraten in unserer Nachbargemeinde wünschen den dortigen Bürgern „ein schönes, besinnliches Weihnachtsfest verbunden mit den besten Wünschen für das Jahr 2021“ – siehe die Abbildung! Und darüber werden sich möglicherweise sogar die Delingsdorfer freuen, die eine andere Partei gewählt haben.

Und der Bürger in Ahrensburg fragt sich: Warum wünscht mir die Ahrensburger SPD kein schönes, besinnliches Weihnachtsfest verbunden mit den besten Wünschen für das Jahr 2021? Hat die Delingsdorfer SPD ihre Bürger vielleicht mehr lieb als die Ahrensburger SPD die Bürger von Ahrensburg lieb hat…? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 20. Dezember 2020

Ein paar gute Tipps in der Lockdown-Zeit: Frisuren, Kosmetik und Massagen sind durchaus möglich ;–)

Am letzten Tage vor dem großen Lockdown schrieb die BILD-Zeitung: „Ansturm auf Frisuersalons: ‚Wir haben voll zu tun’“. Mehr noch: Der Leser erfuhr: „Preise für letzte Termine explodieren“ und „was die Leuten alles für einen Friseurtermin geben würden!“ Und auf die Frage: „Darf ein Friseur zu mir nach Hause kommen?“, informierte die Zeitung:

„Nein, das ist nicht möglich, sondern verboten. Der Lockdown bezieht sich auf alle friseurhandwerklichen Dienstleistungen, auch für die Heimbehandlung“, sagt Jörg Müller, Hauptgeschäftsführer vom Zentralverband des deutschen Friseurhandwerks.“

Und der Mann fügte ergänzend hinzu: „Das Ausüben mobiler Friseurtätigkeit, des Reisegewerbes oder eines Heim-Services widerspreche den Zielen und Regelungen des Kontaktverbots der Bundesregierung und allen Schließungsverfügungen der Bundesländer.“

In der Tat: Friseursalons müssen genauso schließen wie auch Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios und ähnliche Betriebe. Aber mobile Tätigkeit und Heim-Service…? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 19. Dezember 2020

Sterne über Ahrensburg, Croques statt Waffeln und Unfug am Laternenmast

Weißt du, wieviel Sternlein stehen über Ahrensburg? Nein, ich weiß es nicht. Auch nicht, wie viele Sterne das Stadtforum in der Innenstadt angebracht hat. Aber Jahr für Jahr mache ich mir den Spaß und gehe mit meiner Familie durch die Straßen, um zu gucken, wo der Stern von Szene Ahrensburg leuchtet. In diesem Jahr haben wir ihn allerdings nirgendwo gefunden. Vielleicht ist er schon untergegangen oder verlöscht.

Gefunden haben wir aber Sterne, die noch leuchten, obwohl die Namensträger ihren Laden schon längst verlassen haben. Es gibt kein EDEKA Woldmann mehr. Und das Casa Rossa gibt es nur noch als Gaststätte ohne Bewirtung. Und in jedem Jahr fällt es auf: In der Großen Straße gibt es keine Sterne vor den Läden sondern nur dort, wo die Autos fahren. Und diese Sterne tragen keinen Namen. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 19. Dezember 2020

Post aus dem Rathaus: Unser Bürgermeister beantwortet Fragen, die alle Bürger der Stadt betreffen – jedenfalls mehr oder weniger

Na siehste wohl, es geht doch! Gestern noch angemahnt, heute schon in meinem Briefkasten, und zwar die Antworten von Bürgermeister Michael Sarach auf die Fragen des Einwohners Harald Dzubilla zur letzten Einwohner-Fragestunde der Stadtverordneten-Versammlung am 14. Dezember 2020!

Ich mache es heute mal etwas anders als sonst und veröffentliche den Brief des Bürgermeisters in der Original-Vorlage, ohne seine Antworten zu kommentieren. Und ich bedanke mich bei Michael Sarach für seinen Arbeitseinsatz für die Information eines größeren Bürgerkreises!

Und ich hoffe, meine lieben Mitbürger, dass Sie heute mal wieder erkennen, was Szene Ahrensburg vom 3. Buch Abendblatt unterscheidet, nämlich: Auf Szene Ahrensburg finden Sie wichtige Fragen und Antworten, die unsere Stadt Ahrensburg betreffen, kostenlos, die Sie im Stormarn-Teil vom Hamburger Abendblatt nicht mal im bezahlten Abonnement zu lesen bekommen. 😉 In diesem Sinne: Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 18. Dezember 2020

Aktuelle Witterung aus dem Ahrensburger Rathaus: Schnee- und Eisglätte drohen!

Im 3. Buch Abendblatt berichtet Janina Dietrich heute über eine Erinnerung der Stadtverwaltung Ahrensburg. Und woran erinnert die Stadtverwaltung Ahrensburg uns Bürger? Wir erfahren: „Stadtverwaltung erinnert Bürger an Winterdienst-Pflicht“ – siehe die Abbildung!

Und im Kleingedruckten lesen wir, dass wir Bürger „angesichts der aktuellen Witterung und möglicher Glättebildung“ die „Schnee- und Eisglätte auf öffentlichen Gehwegen, die an die jeweiligen Grundstücke angrenzen“, beseitigen sollen, was auch für Radwege gilt.

Außerdem: „Salz und andere auftauende Stoffe dürfen nicht verwendet werden.“ Und deshalb interessiert es mich, wofür das Streusalz in den Baumärkten verkauft wird? Sollen wir das womöglich auf unser Frühstücksei streuen und uns damit das Leben versalzen…? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 18. Dezember 2020

Bürger, wir haben ein Problem: Sarach antwortet nicht!

Am 14. Dezember 2020 fand die letzte Stadtverordneten-Versammlung in Ahrensburg statt. Für die Einwohner-Fragestunde sollten die Fragen der Einwohner fünf Tage vorab schriftlich eingereicht werden. Was ich am 8. Dezember 2020 per E-Mail getan habe. Jedoch: In der Einwohner-Fragestunde wurden die Fragen des Einwohners nicht beantwortet.

Aus dem Bürgerinformationspartal der Stadt Ahrensburg

Heute ist der 17. Dezember. Und immer noch habe ich die Antworten der Verwaltung auf meine Fragen vom 8. Dezember 2020 nicht erhalten. Weder per Post, noch per E-Mail oder auf telepathischem Wege. Warum also der Unfug mit der Einreichung von Fragen fünf Tage vorab…?!

Ich bin daraufhin auf die Homepage der Stadt gegangen in der Erwartung, dass ich auf dem Bürgerinformationsportal die Antworten des Bürgermeisters auf meine Fragen finden würde. Was ich fand, war die Anmeldung zum „Gremieninfoportal“, wo man „Aktuelle Dokumente“ finden soll und „Niederschriften“ und wo auch eine „Recherche“ möglich sein soll. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 17. Dezember 2020

Stadtverordnete verschleudern mal wieder öffentliches Geld: 6.000-Euro-Spende für einen Bücherschrank

Dass 6.000 € (in Buchstaben: sechstausend Euro) eine Menge Geld sind, und ganz besonders dann, wenn man es dringend nötig hat, das muss ich Ihnen wohl nicht näher erläutern. Nur unsere Mitbürger, die in Ahrensburg als Stadtverordnete regieren, für die sind 6.000 Euro wieder einmal Spielgeld, wie sie es auch bedenkenlos beim Monopoly einsetzen. Und für diesen Tatbestand gibt es mal wieder ein aktuelles Corpus Delicti.

Die Stadtverordneten haben in dieser Woche beschlossen, dass auf öffentlichem Grund in der Kirschplantage ein sogenannter öffentlicher Bücherschrank aufgestellt wird. Darüber können Sie auf Szene Ahrensburg  nachlesen. Nach meinem Verständnis hat hier eine Veruntreuung von öffentlichen Geldern stattgefunden, wofür ich kein Verständnis aufbringen kann, weil es mich sauer macht.

Ich wiederhole noch einmal: Wir haben eine Stadtbücherei. Wir haben Schulen mit Büchereien. Wir haben zwei Buchhandlungen in der Stadt. Wir haben mindestens drei Verkaufsstellen für gebrauchte Bücher, die dort sehr billig zu bekommen sind. Und wir haben Familie, Freunde und Nachbarn, bei denen man sich Bücher gegenseitig ausleihen kann. Ob das auch nach Mitternacht auf der Kirschplantage sein muss, bezweifle ich ernsthaft. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 17. Dezember 2020