Archiv für den Monat: Juli 2020

Fortsetzung: Wie aus einem “Hundebesitzer” ein “Hausbesitzer” geworden ist

Gestern habe ich darüber berichtet, wie die Redaktion vom 3. Buch Abendblatt arbeitet: Redakteur Harald Klix hat auf das Presseportal der Polizei geklixt, das jedermann im Internet frei lesen kann. Und der Redakteur sucht sich dort eine Meldung heraus, formuliert sie ein bisschen um und stellt sie auf Stormarn Online. Und wer die Polizeimeldung dort lesen will, muss zahlen.

Einbrecher gestern und heute. Symbolbild unten links: Szene Ahrensburg

Und nun geht es weiter: Dieselbe Polizeimeldung steht heute, also einen Tag später, auch noch auf der ersten Seite vom Stormarn-Teil in der gedruckten Zeitung. Während die Überschrift gestern allerdings gelautet hat: “Hundebesitzer drehen Gassirunde: Einbrecher durchsuchen Haus”, lesen wir heute die sprachlich etwas holperigen Zeilen: “Hausbesitzer wird während Gassi-Runde Einbruchsopfer” – siehe die Abbildungen! Und: Das Symbolbild von gestern gibt es heute nicht in der gedruckten Version. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 28. Juli 2020

So leicht möchte ich mein Geld auch mal verdienen!

Ich habe schon einmal darüber informiert, wie die Redakteure vom 3. Buch Abendblatt ihr Geld verdienen, das die Abonnenten der Zeitung bezahlen. Und dieses Geld verdienen die Damen und Herren sehr leicht, um nicht zu sagen: im Schlaf.

Hier ein Corpus Delicti: Reporter Harry Fix alias Harald Klix geht auf das Presseportal der Polizei Ratzeburg. Dort findet er den Bericht: „Einbruch in ein Einfamilienhaus – Polizei sucht Zeugen“. Diesen Bericht formuliert der Herr Klix ein wenig um, schreibt darunter sein Namens-Kürzel und stellt dazu das Foto eines Einbrechers. Nein, nicht vom gesuchten Einbrecher, sondern ein Fotomodell aus dem Bildarchiv von dpa, also so „Symbolbild“. Und wer den Beitrag online sehen und lesen will, der muss dafür Geld an die Funke-Mediengruppe zahlen. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 27. Juli 2020

Maskerade in Reinbek: Ein Foto zum Gruseln!

Zum Wochenauftakt ein Vorfall aus Reinbek. Dort wurde gestern der amtierende Bürgermeister im Amt bestätigt mit 94% der Wählerstimmen für Björn Warmer, weil kein Gegenkandidat zur Wahl gestanden hat. So weit, so gut.

Abb. frei nach Abendblatt

Nun aber kommt’s: Im 3. Buch Abendblatt sehen wir das Foto vom alten und neuen Bürgermeister mit Gattin. Mit Blumenstrauß und Torte. Und: mit Masken!

Schauen Sie auf den Fotoausschnitt, den ich hier als Zitat zeige: Sieht das nicht gruselig aus?! Und ich frage mich: Warum haben die beiden Personen sich maskiert? Aus Angst vor der Reporterin und Fotografin Ann-Kathrin Schweers (Bergedorfer Zeitung im Abendblatt), die möglicherweise von Covid-19 befallen ist? Oder ist das Bürgermeister-Ehepaar gerade von einem Auslandsurlaub zurückgekehrt und befindet sich in Quarantäne? Oder was gäbe es sonst für einen Grund, das Foto mit Maskierung zu machen…? (Hinweis für die Fotografin: Es gibt auch Kameras mit Teleobjektiv, sodass Sie zehn Meter Abstand hätten halten können!) Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 27. Juli 2020

Warnung vor einem “Stipendium” des Dr. Michael Eckstein!

Die BürgerStiftung Region Ahrensburg sucht zwei freiwillige Sozialhelfer für einen Einsatz im Ausland und ködert mit einem „Stipendium“. Und dieses sogenannte Stipendium besteht in Wahrheit nur aus 500 Euro, von denen die Jugendlichen fern der Heimat zehren sollen. Und weil Stifter Dr. Eckstein immer noch sucht, z. B. auf dem Ahrensburg-Portal seiner privaten Firma Stifter Service Ahrensburg GmbH & Co. KG, gehe ich davon aus, dass die beiden Freiwilligen sich immer noch nicht freiwillig bei ihm oder seiner Prokuristin Carmen Lau gemeldet haben.

Dr Michael Eckstein: Internetsuche nach zwei freiwilligen Sozialhelfern im Auslandseinsatz für jeweils 500 € p. a.

Klar, die jungen Leute von heute sind nicht so doof, wie der Herr Dr. Eckstein vielleicht meinen könnte. Bevor sie sich also um ein Stipendium bewerben, werden sie zuerst mal ins Internet gehen, um sich zu informieren. Und dann werden sie beim Googeln mit Sicherheit auf Szene Ahrensburg stoßen und hier auf einen Beitrag vom 14. Mai 2020, wo sie aufgeklärt werden über das, was der Herr Doktor mit seinen Stiftungen so treibt. Und dass sie für die 500 Euro auch noch für die Stiftung arbeiten und ihren Kopf öffentlich für Werbezwecke im Internet hinhalten müssen. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 26. Juli 2020

Bloggers Wort zum Sonntag: Guter Rat ist unbezahlbar und kann trotzdem kostenlos sein

Vor über einem Jahrzehnt habe ich einen großen Fehler gemacht. Weil ich Szene Ahrensburg ins Internet platziert habe, anstatt dass ich zum Bürgermeister gegangen bin und meinen Namen in die Beraterkartei der Verwaltung habe schreiben lassen. Denn wir wissen ja: Für nichts gibt die Stadt soooviel Geld aus wie für Berater. Und schon der Volksmund weiß: Guter Rat ist teuer.

Auf Szene Ahrensburg gebe ich sehr viel Rat. Für die Verwaltung, die Politik und nicht zuletzt für die Bürger von Ahrensburg. Dieser Rat – ob er umgesetzt wird oder nicht – ist kostenlos. Ob mein Rat gut ist, mögen andere entscheiden; auf jeden Fall sind meine Ratschläge immer gut gemeint. Und ich weiß: Als Rat gebender Blogger bin ich  auch ein bisschen der Hofnarr in der Stadt, der sich nicht nur seinen Kopf für andere zerbricht, sondern der seine Nase auch in Themen steckt, mit denen er sich nicht überall beliebt macht. Und deshalb sähen ein paar Leute seinen Kopf liebend gern in einer Guillotine stecken – siehe Symbolbild unten links!.

Wäre der Blogger aber Everybody’s Darling, dann wäre er auch Everybody’s Depp. Und Szene Ahrensburg wäre schon lange auf der Strecke geblieben, weil die Einschaltquote tief im Keller gelandet wäre. Stattdessen aber steigt sie von Jahr zu Jahr und das sogar im Sommerloch. 🙂 Was ich als Aufforderung betrachte, weiter zu machen wie bisher. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 26. Juli 2020

Wahnsinnig interessantes Thema zum Wochenende für alle Ahrensburger: In Lütjensee soll Kunstrasen verlegt werden! Und: Fußball soll dort vereint mit Abstand gespielt werden!

In Ahrensburg bekommen wir das Anzeigenblatt MARKT in unseren Briefkasten. Was für jeden Bürger, der einen Internet-Anschluss hat, völlig unnötig ist, denn der MARKT kann auch online gelesen werden. Und wenn wir auf das Portal des Verlages gehen, dann sehen wir, dass uns dort acht verschiedene MARKT-Ausgaben zur Lektüre angeboten werden – wenn Sie mal einen Seitenblick auf die nachstehende Abbildung werfen wollen!

Acht Ausgaben bietet der MARKT  zur Online-Lektüre an. In Wahrheit sind es aber nur sechs.

Das Wundersame: Wenn Sie die MARKT-Ausgaben von Ahrensburg, Bargteheide und Trittau anklicken, dann landen Sie hier wie dort auf derselben Ausgabe. Denn der Ahrensburger MARKT erscheint nicht nur in Ahrensburg, sondern auch in Bargteheide, Trittau “und Umgebung”. Was bedeutet: Es gibt gar keine acht MARKT-Ausgaben wie der Verlag anzeigt, sondern nur sechs.

Das Aufmacher-Thema vom heutigen MARKT in Ahrensburg, Bargteheide, Trittau und Umgebung lautet: “Menschen vereinen, wenn Abstand geboten ist”. Und dafür soll in Lütjensee ein Kunststoffrasen auf dem Sportplatz verlegt werden, was “knapp 800.000 Euro” kostet. Das ergibt pro Vereinsmitglied rund 1.000 Euro. Und dieses Aufmacher-Thema aus Lütjensee interessiert uns Ahrensburger natürlich genauso brennend wie ein Fliegenschiss an der Schaufensterscheibe von Karstadt. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 25. Juli 2020

Stadtverwaltung Ahrensburg: Augenpulver für die Bürger und Schröpfung durch Antlitzdiagnose

Die Verwaltung der Stadt Ahrensburg streut den Bürgern permanent Pulver in die Augen. Dieses Augenpulver finden wir auf der Homepage der Stadt, wo Texte stehen, die ein Mensch, der keine Argusaugen hat, nur mit großer Mühe entziffern kann. Das ist eine Unverschämtheit, Herr Bürgermeister, auf die ich schon mehrfach hingewiesen habe, ohne dass eine erkennbare Besserung erfolgt isst. Und falls Sie es gar nicht wollen, dass die Texte auf der Website von Ahrensburg von allen Menschen problemlos gelesen werden können, dann sollten Sie bitte in einem Vorspann darauf hinweisen – lesbar, versteht sich.

In der Abbildung sehen Sie als Corpus Delicti einen willkürlichen Text von der Homepage unserer Stadt, damit Sie sehen, worüber ich mich beschwere. Was gibt es für einen Grund, solche Texte nicht so lesbar zu gestalten, dass der Mensch das Geschriebene nicht extra stückweise vergrößern oder eine Lupe muss, um es entziffern zu können?!

Die Homepage von Ahrensburg, die eine Visitenkarte der Stadt sein sollte, gehört zum Aufgabenbereich der Verwaltung. Also zu den Dienstleistungen, die von den Steuergeldern der Bürger finanziert werden und nicht durch Werbeeinnahmen. Und deshalb haben wir Bürger ein Recht darauf, gute Arbeit zu verlangen und keine Stümperei von Dilettanten.  Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 25. Juli 2020

Dies und das und jenes: Nachrichten und Notizen von einem Stadtrundgang

Was würde der Blogger wohl tun, wenn er in seinem Telefon (sprich: Handy) keine Kamera hätte?! Klar, er müsste ständig seine Spiegelreflexkamera mit sich tragen, wenn er die Ereignisse, über die er berichten will, auch bildlich dokumentieren möchte. Was ich per iPhone immer dann mache, wenn ich durch die Stadt spaziere und dort nicht nur nach dem Rechten sehe, sondern auch nach dem Linken. 😉

Blickpunkt Rondeel: Nachdem ich die Verwaltung darauf hingewiesen habe, dass die Baustelle auf dem historischen Platz in der Innenstadt einen recht verwahrlosten Eindruck macht und es außerdem keiner Absperrung dort bedarf, weil doch gar nichts gebaut wird, da ist man im Rathaus inzwischen zur Einsicht gekommen. Allerdings nur halbherzig: Die Absperrung wurde nicht beseitigt, sondern nur verkleinert – siehe die Abbildung! Warum die Sperrgitter nicht vollständig entfernt werden, weiß ich nicht. Kann vielleicht jemand von Ihnen dazu etwas sagen, liebe Mitbürger? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 24. Juli 2020

In der Schule gibt’s fürs Abschreiben einen Tadel. Hier ist mein Tadel für die Redaktion vom 3. Buch Abendblatt

Sparen Sie auch gerne Geld, meine lieben Mitbürger? Wenn Sie jetzt genickt haben, dann habe ich einen Tipp für Sie, wie Sie Ihre Kohle echt sparen können, und zwar das Geld, das Sie bis jetzt für ein Online-Abo ausgeben, um Stormarn-Online vom Hamburger Abendblatt zu lesen. Denn was lesen Sie dort hauptsächlich? Sie lesen Berichte aus dem Blaulichtmilieu, nämlich Pressemeldungen der Polizei aus Ratzeburg, die von der Redaktion nur unwesentlich verändert werden.

Diese Pressemitteilungen der Polizei können Sie auch im Originalton lesen, und zwar kostenlos. Hier ist der LINK dazu. Es gibt auf dem Presseportal der Polizei zwar keine albernen Symbolbilder wie bei der Stormarn-Redaktion vom Abendblatt, dafür aber bekommen sie die Nachrichten schnell und schnörkellos. Und aktuell aus erster Hand. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 24. Juli 2020

“Lidl Lebens-Räume”: Blick in einen leeren Pappkarton und was der Bundesgerichtshof (BGH) dazu sagt

Eigentlich wollte ich heute zu Rewe, um dort fürs Abendessen einzukaufen – nicht zuletzt wegen der coolen Salatbar. Dann aber bin ich doch zu Lidl gefahren. Der Grund waren “Lidl Lebens-Räume”, nämlich Echter Lavendel und Gartenhortensie im günstigen Angebot – siehe die nachstehende Abbildung! 

Als ich das letzte Mal sechs Hortensien bei Lidl kaufen wollte, kam ich zu spät: Nach drei Tagen in Angebot war der letzte Topf bereits verduftet als ich im Markt eingetroffen war. Heute wollte ich klüger sein und bin schon am ersten Tag des Angebots hingefahren, um ein halbes Dutzend mal Lavendel und genau so viele Hortensien zu kaufen, die winterhart sind und damit für den Garten geeignet.

Um es kurz zu machen: Weder Lavendel noch Hortensien waren zu entdecken. Die Antwort auf meine Nachfrage bei einem Mitarbeiter im Lidl-Markt in der Hamburger Straße: “Wir haben nur einen Karton bekommen und alle Pflanzen waren sofort weg.”

Weil ich zu faul war, dann noch zu Rewe zu fahren, habe ich knurrend bei Lidl eingekauft. (Und auch wegen des Kaufbeleges, der meinen Besuch dokumentiert.) Und ich frage nun an dieser Stelle den Marktleiter: Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 23. Juli 2020