Betrifft Naturschutz: Der Unterschied zwischen einer Wiese und einem Rasen ist ein erheblicher

Auf der letzten Stadtverordneten-Versammlung sprach mich ein freundlicher Leser von Szene Ahrensburg an und wollte von mir wissen, warum ich bei meinen kritischen Beiträgen bezüglich der Berichterstattung im Hamburger Abendblatt häufig auch den Namen des Praktikanten Schreibers mehr oder weniger deutlich in meine Kritik mit einbeziehe. Meine Antwort: Ich kritisiere nicht nur, was die Zeitung veröffentlicht, sondern auch, was der Verfasser schreibt – im Guten wie im Schlechten. Und Fehler begeht der Autor, nicht der Drucker.

Quelle: Wikipedia

Heute schreibt Harald Klix im 3. Buch Abendblatt über die Stadtverordneten-Versammlung vom vergangenen Montag, wo die Entscheidung gefallen ist, dass Ahrensburg einen Beirat für Klimaschutz schaffen wird. Was Sie gestern bereits auf Szene Ahrensburg lesen konnten. Und Harald Klix berichtet auch über die ausgesprochene Kritik am Kinder- und Jugendbeirat, der öffentlich (und ganz bewusst) falsche Tatsachen über den geplanten Stormarnparkplatz verbreitet hat. Der Reporter erwähnt in diesem Zusammenhang aber nicht, dass es auch Stadtverordnete gibt, die das ebenfalls getan haben. Was in meinen Augen eine sehr wichtige Information für den Abendblatt-Leser gewesen wäre.

Und dann steigt auch Klix in die Manipulation um den Stormarnplatz ein und spricht bezüglich der zukünftigen Parkfläche von einer heutigen „Wiese“. Das ist Mumpitz, denn genau eine Wiese ist der Platz nicht, auch wenn man ihn allgemein so bezeichnen könnte. Bei der Diskussion geht aber nicht um Allgemeines, sondern es geht um Besonderes, eben um Tatsachen. Und dass der Stormarnplatz eine Rasenfläche ist, das ist unbestreitbar eine Tatsache.

Und darum wiederhole ich in wiederholter Wiederholung: Der Platz hinter dem Rathaus ist keine ökologisch und landwirtschaftlich wertvolle Wiese, sondern es ist eine öde Rasenfläche, die hauptsächlich benutzt wird zum Mähen und zum Auslauf von Hunden und als Platz, auf dem Zirkusunternehmen mit Zelt und tonnenschweren Fahrzeugen parken dürfen.

Damit auch Herr Klix und einige Stadtverordnete das endlich kapieren, habe ich zwei Auszüge in Wort und Bild aus Wikipedia in diesen Blogeintrag gestellt und hoffe, dass das in der HA-Redaktion zur Kenntnis genommen wird, auch wenn sich die Diskussion um den Rasen als Parkfläche inzwischen ja erledigt hat. Und wenn dort eines Tages ein Stadtpark entstehen sollte, dann bitte mit wenigstens einem kleinen Stück Blumenwiese statt nur mit öder Rasenfläche!

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 28. August 2019

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