Stadtverordneten-Versammlung (2): Meine 7 Fragen und eine bürgerliche Anregung

Ich habe mit unserem Bürgermeister ein Abkommen, das wie folgt umgesetzt wird: Michael Sarach beantwortet meine Fragen nicht, wenn ich ihm diese auf Szene Ahrensburg stelle. Aber wenn ich dieselben Fragen live in der Stadtverordneten-Versammlung vortrage, dann bekomme ich auch Antworten von ihm. Dieses Abkommen ist zwischen mir und dem Bürgermeister stillschweigend geschlossen worden, hat in Vergangenheit aber immer gut funktioniert.

Bürgermeister Michael Sarach mit einem Werk von Ron Simon, dessen Verkaufserlös der Ahrensburger Tafel gespendet wurde

Obwohl ich gestern etwas heiser gewesen bin und meine Stimmbänder belegt waren, habe ich in der Einwohner-Fragestunde im Marstall meine Fragen gestellt. Sieben Stück an der Zahl. Und ich habe dabei nicht auf spontane Antworten des Bürgermeisters bestanden, sondern ich habe ihm die Möglichkeit gegeben, über die Fragen nachzudenken und mir die Antworten schriftlich zukommen zu lassen, damit ich sie im Originalwortlaut auf Szene Ahrensburg veröffentlichen kann.

In diesem Sinne: Sobald ich die Antworten erhalten habe, werde ich sie zusammen mit meinen Fragen auf meinem Blog veröffentlichen. Und ich hoffe, Sie sind darauf genauso gespannt ich ich! 😉

By the way: Immer, wenn ich zu Stadtverordneten-Versammlungen in den Marstall komme, stört mich etwas sehr: Zwar sehe ich den Bürgermeister, den Stadtjustiziar und den Bürgervorsteher und seine beiden Stellvertreter von vorn – die versammelten Stadtverordneten dagegen drehen den Bürgern ihren Rücken zu. Das empfinde ich als unfrein. Und ich meine, dass sich dieses leicht ändern ließe.

Ich habe mal eine Collage als grobes Layout gefertigt, wie ich mir das vorstelle – siehe die Abbildung rechts! Klar, wir haben inzwischen 40 Stadtverordnete. Und deshalb wäre es bestimmt möglich, auf beiden Seiten eine zweite Tischreihe zu schaffen, wo die Damen und Herren etwas erhöht sitzen. Ich bin sicher, das würde auch den Politkern gefallen, die sich dann nicht mehr die Hälse verrenken müssten, wenn sie zu den Bürgern blicken. Oder auf den Rücken der Vorsitzenden gucken. Und den Bürgern gegenüber wäre es ein Akt der Höflichkeit, wenn die Stadtverordneten den Einwohnern nicht nur ihre Kehrseite zeigen würden.

Apropos Kehrseite: Es sieht schon sehr lustig aus, einige der Damen und Herren von hinten zu sehen! 😉 Und gestern Abend waren tatsächlich zwei Stadtverordnete in kurzen Hosen erschienen, wärend Bürgervorsteher und Bürgermeister trotz der Hitze im Jacket und mit Krawatte gekommen waren. Fand ich gut, denn es ist ein Zeichen von Respekt der Herren gegenüber ihren öffentlichen Ämtern. Da könnten einige der Stadtverordneten sich schon ein Beispiel nehmen.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 27. August 2019

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