Schlagwort-Archiv: Ahrensburg

Der Mai ist gekommen, die Bäume schlagen aus

IMG_9512Die Linden in der Großen Straße, die wir Bürger vor einem Kronenschnitt in Kastenform bewahrt haben, erinnern ein wenig an Urwald in der City. Denn die Bäume schlagen aus – siehe Foto! Das kann man durchaus als schön empfinden, aber auch als ungepflegt. Vielleicht geht mal jemand aus der Verwaltung dort hin und schafft Abhilfe?IMG_9518

Lustig dagegen fand ich das Pärchen in der Großen Straße: Zwei Schaufensterfiguren, die für einen Modeladen werben. So etwas ist doch origineller als irgendwelche Aufstelltafeln, die mitten im Wege stehen. Aaaber – natürlich handelt es sich hier um eine Ordnungswidrigkeit. Doch mal ehrlich, liebe Mitbürger, stört sich jemand an diesem lustigen Pärchen? Mir persönlich gefällt es, wenn Läden sich etwas Besonderes einfallen lassen, um die Kunden auf sich aufmerksam machen.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 27. Mai 2014

Es geht nicht allein um ein neues Kino, sondern zusätzliche Gastronomie ist der Knackpunkt bei der Finanzierung!

Dass die Stormarn-Beilage seit jeher jedweden Kinoplan für Ahrensburg bejubelt, das ist kein Geheimnis. Und heute geht der Jubel weiter: Wir sehen im Bilde zwei Herren, die im Kinogeschäft erfolgreich tätig sind. Und sie wollen in unserer Stadt investieren, „möchten in Ahrensburg ein Kino mit bis zu sechs Sälen und rund 800 Plätzen eröffnen“, so berichtet heute die Stormarn-Beilage.

Jedweden Kino-Plan begrüßt ie Stormarn-Beilage mit Feuer und Flamme!

Jedweden Kino-Plan für Ahrensburg begrüßt die Stormarn-Beilage mit Feuer und Flamme!

Na, denn mal los. Wenn die Betreiber finanzkräftig sind, dann steht dem Vorhaben (Alte Reitbahn) wohl nichts mehr im Wege. Höchstens die eigenen Worte der Investoren, die wie folgt lauten:

’Wir werden Massen in die Stadt bringen. Unser Kino wird das Zentrum beleben. Ein anspruchsvolles Haus mit ansprechender Gastronomie auf rund 300 Quadratmeter Fläche und ausreichend Parkraum – das wird funktionieren’“, sagt Christof Gläser.“

Massen in die Stadt bringen? Klar, massenweise und massenhaft. Und was tun diese Massen nach 22 Uhr, wenn sie aus dem Kino kommen? Richtig: Sie strömen in die 300 Quadratmeter Fläche der Gastronomie beim Kino und beleben somit das Zentrum von Ahrensburg.

Oder habe ich hier etwas missverstanden?

Und dann noch ein Absatz aus der Stormarn-Beilage, der mich misstrauisch werden lässt und also lautend: Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 24. Mai 2014

Und? Was ist denn nun mit dem Rohrbogenwerk – und mit unserem vielen Geld…?

Immer wenn ich an der Bogenstraße in Ahrensburg vorbeifahre, dann kommt mir das Rohrbogenwerk in den Sinn. Und ich frage mich: Was ist der aktuelle Stand in dieser Angelegenheit, sprich: Wann bekommt die Stadt Ahrensburg eigentlich das viele Geld der Bürger zurück, das die Verwaltung dort reingepumpt hat…?

Rohrbogenwerk aus der Google-Perspektive

Rohrbogenwerk aus der Google-Perspektive

Richtig ist: Das Grundstück gehört der Stadt Ahrensburg gar nicht. Ob es inzwischen im Eigentum der Firma Kroschke ist oder lediglich in deren Besitz, weiß ich nicht. Irgendwie in meinem Hinterkopf habe ich in Erinnerung, dass der letzte Eigner des Geländes in England wohnt.

Wie erinnern uns, wie die Kosten begonnen haben: Da war da Felizitas Thunecke, die Veranstalterin der Ahrensburger „Musiknacht“, die den Stadtverordneten vorgegaukelt berichtet hatte, kapitalkräftige Investoren stünden hinter ihr, die auf dem Gelände investieren wollten, es müssten nur noch Bodenproben gemacht werden, um die Unschädlichkeit des Geländes zu gewährleisten. Daran wollten die kapitalkräftigen Investoren sich aber nur in beschränkter Höhe beteiligen, den Rest sollten die Bürger tragen. Warum, weiß ich bis heute nicht. Was ich weiß: Die Stadt hat die volle Summe (40.000 €) bezahlt. Und Frau Thunecke? Hat die wenigstens ihren Anteil inzwischen an die Stadt überwiesen…? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 23. Mai 2014

Szene Ahrensburg: Ein Film über die Stadt

So, so, Ahrensburg hat also den Auftrag vergeben, einen Image-Film über die Stadt produzieren zu lassen. Das können wir heute in der Stormarn-Beilage lesen. Und wir erfahren, dass eine Hamburger Firma diesen PR-Film zur Zeit in der Stadt dreht. Und dass die Kosten dafür von der Stadt und von den Stadtwerken getragen werden. Das wirft Fragen auf.

Bildschirmfoto 2014-05-22 um 08.31.36Zum Beispiel: Wie hoch sind die Kosten dieses Filmes? Könnte der Betrag womöglich so hoch sein, dass die Summe die Portokasse des Bürgermeisters sprengt und er den Auftrag hätte mit den Politikern abstimmen müssen? Wurden vielleicht deshalb die Stadtwerke eingebunden, um die Kosten für die Stadt zu minimieren und somit den Auftrag nicht mit den Politikern abstimmen zu müssen? Doch was haben ausgerechnet die Stadtwerke von einem Image-Film über die Stadt Ahrensburg außer Kosten…?

Und wie schaut es mit dem Inhalt aus? Wer hat über das Drehbuch entschieden – der Bürgermeister? Oder Herr Kienel als Geschäftsführer der Stadtwerke? Kommt der Bürgermeister auch in seinem PR-Film vor? Und falls ja: Was ist, wenn bei der kommenden Bürgermeisterwahl ein neuer Bürgermeister im Rathaus sitzt – muss der Film, der 2015 fertig sein soll, dann neu gedreht werden?

Wer hat sich für die Hamburger Firma entschieden? (Zur Erinnerung: Auch in Ahrensburg haben wir eine Produktionsfirma, nämlich Ahrensburg.TV!) Und: Wo kann der interessierte Bürger persönlich Einsicht nehmen in das Drehbuch…?

Postskriptum: Der letzte Imagefilm, der über Ahrensburg gedreht wurde (2008), war in meinen Augen ein Griff ins Klo.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 22. Mai 2014

Wer tut eigentlich was gegen Kinderarmut?

Gestern hat ahrensburg24 darüber berichtet, dass der Deutsche Kinderschutz-Bund besorgt ist, weil die Kinderarmut in Ahrensburg und Großhansdorf angestiegen ist. Und da habe ich mich gefragt: Was tun Ahrensburg und Großhansdorf eigentlich gegen Kinderarmut…?

Bildschirmfoto 2014-05-20 um 16.58.45Fangen wir mit unserer Nachbargemeinde an: Hier ist Kirsten Fehrs, die Bischöfin der Evangelisch-Lutherischen Kirche, höchstpersönlich im Einsatz. Sie orgelt zum Ballett mit John Neumeier auf dem Altar der Auferstehungskriche, um Geld zu beschaffen – wenn ich das richtig verstanden habe. Und die Orgel kostet rund 800.000 Euro.

Frage: Sind 800.00 nicht ein schönes Sümmchen, mit dem man für die 68 Kinder in der Waldgemeinde, die zur Zeit keine Chance auf ein normales Leben haben, kräftig unter die Arme greifen könnte  – ich meine im Sinne der christlichen Nächstenliebe…? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 21. Mai 2014

Was versteht man unter einer 1-Euro-Firma?

Nein, liebe Leser, eine 1-Euro-Firma ist nicht unbedingt ein 1-Euro-Laden, wie wir ihn kennen aus der Hamburger Straße. Sondern eine 1-Euro-Firma ist ein Unternehmen, das nur beschränkt haftet. Sehr beschränkt, denn das Unternehmen haftet lediglich mit einem einzigen Euro Stammkapital. Frage: Würden Sie mit einer solchen Firma ein Geschäft machen, das über 100 Euro hinausgeht…?

Bei einer klassischen GmbH dagegen haften die Eigner in Deutschland mit einem Mindeststammkapital von 25.000 Euro. Und neben dieser klassischen GmbH gibt es noch die sogenannte Unternehmergesellschaft. UG (haftungsbeschränkt), deren Inhaber mit 1 Euro haftbar zu machen sind, wenn es zu Störungen im Geschäftsbetrieb kommt.

Hamburger Straße 25 in Ahrensburg: Ein Projekt der P&B Bau Consulting

Hamburger Straße 25 in Ahrensburg: An dieser markanten Stelle soll ein Projekt der P&B Bau Consulting UG (haftungsbeschränkt) entstehen.

Sie, lieber Leser, haben kein Geld und wollen unbedingt ein Unternehmen gründen? Lassen Sie sich einen Euro schenken und gründen Sie so eine haftungsbeschränkte Unternehmergesellschaft, auch 1-Euro-GmbH genannt. Die UG (haftungsbeschränkt) existiert in Deutschland neben der klassischen GmbH, seitdem am 1. November 2008 das Gesetz zur Modernisierung des GmbH-Rechts und zur Bekämpfung von Missbräuchen (MoMIG) in Kraft getreten ist. Diese Mini-GmbH gilt als gründerfreundlich und wurde eingeführt, nachdem viele deutsche Unternehmer eine britische Limited (Ltd.) gegründet haben, weil das Startkapital dort nur 1 Pfund anstatt 25.000 Euro wie bei der deutschen GmbH beträgt.

Und damit komme ich zum Eigentlichen, nämlich: Die P&B Bau Consulting UG (haftungsbeschränkt), über die ich gerade berichtet habe, stellt auf ihrer Homepage zwei Projekte in Ahrensburg zur Schau, eines davon in der Hamburger Straße 25. Und da frage ich mich: Wie schafft es eine 1-Euro-Firma, so einen Riesenklops zu wuppen…? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 20. Mai 2014

KGR-Botta: Dummheit? Oder die übliche Arroganz…?

Wie ich am Samstag nur andeuten konnte, will die Kirche einlenken und die Stadt Ahrensburg nun doch vollends übers Ohr hauen mit dem Verkauf des Gemeindehauses. Heute Abend wird der Bürgermeister im Hauptausschuss darüber berichten, dass den Kita-Kindern die schlechtere Lösung zugemutet werden soll.

Bildschirmfoto 2014-05-19 um 12.43.30Bemerkenswert ist ein Absatz in der heutigen Stormarn-Beilage und also lautend: „Sie (gemeint ist Frau Botta) sei bisher immer davon ausgegangen, dass die Stadtverordneten darüber informiert waren. Ihr sei jedenfalls von der Verwaltung nichts über den Beschluss der Stadtverordneten von Mitte April mitgeteilt worden. Anja Botta: ‚Das hätte ich bei einer solch wichtigen Angelegenheit erwartet.‘  „“ 

Wie arrogant ist das denn?! Oder ist es einfach nur dumm, was die Vorsitzende des Kirchengemeinderates da mal wieder in gewohnter Weise von sich gegeben hat? In so einer wichtigen Angelegenheit, Frau Botta, hätte ich erwartet, dass Sie Ihren Hintern erhoben hätten und sich in die Stadtverordneten-Versammlung bemüht hätten! Dann hätten Sie auch vernehmen können, was viele Politiker vom Tun und Treiben Ihrer suspekten Firma hier in Ahrensburg halten.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 19. Mai 2014

Tauschangebot: 10-Euro-Gutschein gegen 5 Euro in bar

Am letzten Sonntag, der verkaufsoffen war, stand ein Glücksrad in der Manhagener Allee. Meine kleine Tochter hat gedreht und – einen Gutschein über 10 Euro gewonnen. Da sie mit vier Jahren noch nicht weiß, was dieser Gewinn bedeutet, hat sie ihren Gutschein verschenkt an ihren Vater und dafür eine Tüte Gummibärchen bekommen. Ein schlechtes Geschäft. Für mich.

Unbenannt-7Zuhause habe ich mir den Gutschein über 10 Euro nämlich genauer angesehen. Er stammt von einem Optiker. Dort ist er aber nicht gegen 10 Euro in bar einzulösen, sondern man muss etwas bei diesem Optiker kaufen. Zum Beispiel ein Brillenfutteral – dachte ich. Aber haste gedacht: „Einzulösen beim Kauf einer Brille oder Sonnenbrille“!

Was bedeutet das für mich? Wenn ich als Brillenträger eine neue Brille brauche, bezahlt dafür meine Krankenversicherung. Soll ich der Versicherung also meine 10 Euro schenken…? Abgesehen davon, habe ich gerade sowohl eine neue Brille als auch Sonnenbrille bekommen, sodass ich gar keine weitere benötige. Und weder meine Frau noch meine Tochter sind Brillenträger. Und Sonnenbrillen haben sie reichlich.

Was also nützt mir dieser Gutschein über 10 Euro? Vielleicht möchte jemand von Ihnen diesen Gutschein zum halben Preis erwerben? Hierzu muss ich allerdings darauf aufmerksam machen, dass der Gutschein ungültig ist. Nein, er ist nicht zeitlich abgelaufen, sondern er trägt den Vermerk: „Nur gültig mit Unterschrift“. Und in dem Feld, wo eine Unterschrift sein soll, ist keine Unterschrift. Aber vielleicht ist der Optiker ja kurzsichtig und sieht das gar nicht…?!

In einem Punkte bin ich mir allerdings ziemlich sicher: Wenn Sie eine neue Brille kaufen wollen, dann wird jeder Optiker in Ahrensburg den Zehn-Euro-Gutschein – auch ohne Glücksrad und Unterschrift – in Zahlung nehmen, wenn Sie den Kauf ihres Sehgestells davon abhängig machen. Wetten, dass…?

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 18. Mai 2014

Kita-Kinder Am Reesenbüttel: Container? Oder haben Luzifehrs & Beelzebuhl doch noch eingelenkt…?

Am Montag tagt der Hauptausschuss im Peter-Rantzau-Haus. Ich habe mir die Tagesordnung via Homepage der Stadt angeschaut (siehe Abbildung!) und gesehen: Das Thema „Kita Am Reesenbüttel“ steht dort nicht zur Debatte. Aber das kann täuschen.

Bildschirmfoto 2014-05-17 um 13.35.48Ich habe das Gefühl, dass am Montag über das Thema der Unterbringung der Kita-Kinder im Hauptausschuss gesprochen wird. Vermutlich unter TOP 5 Bericht des Bürgermeisters. Oder unter TOP 10 Verschiedenes. Möglicherweise auch im nicht öffentlichen Teil.

Es gibt zwei Möglichkeiten, als dieses sind: Der Bürgermeister gibt bekannt, dass die Verwaltung die Container für das Schulgelände bestellt hat. Das wäre toll für die Kinder und auch für die Stadt.

Möglichkeit Nummer 2: Die obere Heeresleitung der Kirche hat gemerkt, dass ihr Versuch der Nötigung nicht funktioniert hat und gab dem Gemeinderat die Order, den Vertrag zu unterzeichnen. Was schlechter wäre für Kinder und Stadt.

 

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 17. Mai 2014

toom: Kundenservice auf die Friesenbank geschoben

Ein unerschöpfliches Thema lautet: Kundenservice. Darüber könnte ich ständig und ewig schreiben. Gestern Abend zum Beispiel habe ich wieder mal am eigenen Leibe verspürt, wie dumm ein Kunde, der in einer Zeit aufgewachsen ist, als es noch Verkäufer gab, dumm herum im Laden steht, wo es kaum noch Verkäufer gibt.

Es war gegen 20 Uhr, als ein Freund mich besuchte und erklärte, er brauche dringend noch ein paar Sachen aus einem Baumarkt. „Prima – ich auch!!“, erklärte ich. Und so fuhren wir zusammen los in den Kornkamp, der Baumarkt-Einkaufsmeile von Ahrensburg.

Von Hagebau habe ich eine Kundenkarte, mit der ich Geld spare. Diese Karte funktioniert aber leider nur bis 19 Uhr, dann nämlich macht Hagebau die Ladentür zu, um den Kunden den Weg zu toom zu erleichtern. Und weil man vermutlich bis 19 Uhr schon genug Geld verdient hat. Und so fuhren wir demzufolge ein paar Meter weiter zum toom-Markt, denn der hat am Freitag sogar bis 22 Uhr geöffnet. Guter Kundenservice. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 17. Mai 2014