Schlagwort-Archiv: Ahrensburg

Marginalien aus der Ahrensburger Geschäftswelt

Bildschirmfoto 2014-05-16 um 12.39.41Heute ist Mitte Mai. Und ich hatte mir für heute Abend vorgenommen, ins neue Köz in die Hagener Allee gehen, das Barbecue-Haus, das die Inhaber vom Café Zeitlos dort eröffnen wollten. So habe ich es jedenfalls der Stormarn-Beilage entnommen. Aber dieser Beilage kann man ja vieles entnehmen, das nicht den Tatsachen entspricht.

Nein, dort, wo das „Früchtestübchen“ früher gewesen ist, dort ist nach wie vor alles verklebt. Womöglich hat Makler Ulf Störtenbecker den Schlüssel zum Ladenlokal verbummelt?

Apropos: Störtenbecker (Likedeeler-Immobilien): Das Schild des Maklers am ehemaligen Maredo ist verschwunden. Und ich sah heute, dass sich dort etwas tut. Was das ist, ist nicht erkennbar. Und auf den Rückruf von Ulf Störtenbecker warte ich nun schon sein Ende November 2013.

Neu in den alten Laden von Samt & Sonders am Rondeel (unter dem Bestattungsinstitut Wulf) ist jetzt der Optiker Fielmann eingezogen. Dieses aber wohl nur vorrübergend, denn der Fielmann-Laden am Rondeel wird umgebaut.

Und dort, wo interessierte Gastronomen in der Warteschlange stehen, nämlich im City Center Ahrensburg, dort sieht der Eingangsbereich in der Großen Straße aus wie ein altes Möbellager. Leer und vernagelt schon seit vielen Monaten.  Ein echtes Gruselkabinett in einem Einkaufszentrum! Das Gerücht, dass hier der Großhansdorfer Edel-Italiener Dante einzieht, hat sich nicht bewahrheitet. Dante hat sich, wie ich aus zuverlässiger Quelle gehört habe, inzwischen zu einer Filiale in Hamburg entschlossen.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 16. Mai 2014

Der Zirkus ist in der Stadt – Frau Fricke, übernehmen Sie!

Als meine großen Kinder noch klein waren, haben wir keine Zirkusvorstellung in Ahrensburg verpasst. Auch wenn die Programme der kleinen Wanderzirkusse nicht immer „sensationell“ waren, so waren sie doch kindgerecht und lustig. Was mich allerdings gestört hat, das waren Wildtiere in der Manege. Ich hatte immer das Gefühl, dass diese Tiere erschöpft und traurig aussahen und durch die Manege schritten wie Ochsen in einer Tretmühle.

ZirkusGerade kam unsere Vierjährige aus dem Kindergarten mit Gutscheinen in der Hand. Für den Circus Monaco, der in Ahrensburg auf dem Parkplatz hinter dem Rathaus gastiert. Und dort wollte die Kleine unbedingt mit uns hingehen – siehe die Abbildung!

Ich habe mich informiert und erfahren, dass dieser Zirkus auch Schlangen und ein Krokodil mitführt. Und ich habe meiner Tochter erklärt, warum wir nur Eier von Hühnern kaufen, die in Freigehegen herumscharren dürfen. Bei Hühnern im Käfig ist es ähnlich wie bei Krokodilen im Zirkus: Die Haltung ist nicht artgerecht. Und die Frage ist: Warum eigentlich müssen exotische Tiere mit einem Zirkus durch die Lande reisen…?

Und dann ist da im Circus Monaco noch eine ganz besondere Zirkusnummer, nämlich der sogenannte „Omitag“. Das bedeutet: „Omis haben freien Eintritt (in Begleitung eines zahlenden Kindes)“. Das ist klar eine Diskriminierung des männlichen Geschlechts, denn neben dem „Omitag“ ist dort von einem „Opitag“ nirgendwo die Rede.

Darum mein Auftrag an die örtliche Gleichstellungsbeauftragte Gabriele Fricke: Werden Sie vorstellig im Circus Monaco und weisen Sie den Zirkusdirektor daraufhin, dass es so nicht geht! Denn Opis sind auch Menschen, auch wenn es sich dabei um männliche Wesen handelt!51

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 16. Mai 2014

Badlantic: Hoffnung ist ein Regenbogen

Der Stormarn-Beilage entnehme ich heute, dass der Badlantic-Vertrag nun aufgelöst werden und die Stadt der alleinige Eigentümer der Badeanstalt sein soll. Lange hat es gedauert, aber besser spät als nie!

Bildschirmfoto 2014-05-14 um 08.26.59Der letzte Satz im Artikel der Stormarn-Beilage verwirrt mich allerdings. Dort lesen wir:

„Ahrensburg will nach Vertragsauflösung Energie von den Stadtwerken beziehen und hofft, dadurch Geld für das defizitäre Bad zu sparen.“

Ich wiederhole: „Ahrensburg …hofft, dadurch Geld für das defizitäre Bad zu sparen.“ Frage: Wer ist mit „Ahrensburg“ gemeint? Und: Wer will Energie von den Stadtwerken Ahrensburg (100%ig im Besitz der Stadt) beziehen und weiß nicht, dass man die gleiche Energie von anderswo sehr viel günstiger bekommt…? Oder geben die Stadtwerke dem Badlantic einen Nachlass, während sie von den bürgerlichen Kunden quasi einen „Zuschuss“ verlangen, sodass dieser indirekt das Badlantic mit finanzieren würde…?

Ahrensburg „hofft“, schreibt die Stormarn-Beilage. Und wir wissen: Die Hoffnung stirbt zuletzt. Aber Friedrich Nietzsche hat auch gesagt: „Die Hoffnung ist der Regenbogen über dem herabstürzenden Bach des Lebens.“

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 14. Mai 2014

Ahrensburg: Protest gegen Stadtverwaltung, Politiker, Bürger, Behinderten-Beirat und Gleichstellungsbeauftragte!

Wenn jemand auf die Straße gehen muss, um für seine Rechte zu kämpfen, dann hat er in aller Regel jedwedes Mittel ausgeschöpft, um sein Ziel auf dem normalen Weg zu erreichen. Öffentlicher Protest ist das allerletzte Mittel. Gestern bekam ich die Information, dass die Gruppe „Wir sind Bürgerinnen und Bürger“ öffentlich vor dem Rathaus protestieren will.

Hier ist der Text der Pressemitteilung von Achim Czeschka und also lautend:

Veranstaltungsankündigung für den 14. Mai 2014.
 Ahrensburg: Menschen mit Behinderung setzen sich für ein selbstbestimmtes Leben ein.

Bildschirmfoto 2014-05-12 um 18.59.37Sehr geehrter Herr Wilde,
 Sehr geehrte Stadtverordnete,

 die Gruppe „Wir sind Bürgerinnen und Bürger!“, die sich einmal im Monat in den Stormarner Werkstätten Ahrensburg trifft und sich als aktive Bürgerinnen und Bürger für ihre Rechte einsetzen möchte, veranstaltet wie im vergangenen Jahr eine Protestveranstaltung zum Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am
 Mittwoch, 14. Mai 2014 von 10.00-13.00 Uhr vor dem Rathaus.

Menschen mit Behinderungen fordern ein selbstbestimmtes Leben. Denn nicht für jeden ist es selbstverständlich, darüber zu entscheiden zu können, wo er wohnt, ob er wählen geht oder von wem er unterstützt wird. Wir setzen uns als aktive Bürgerinnen und Bürger für unsere Rechte ein! Für gute Arbeit und Ausbildung! Für bezahlbaren Wohnraum! Für barrierefreie Kultur- und Bildungsangebote! Für gute Assistenz!
Wir werben mit dem Protesttag für mehr Selbstbestimmung und möchten auf das Potenzial einer inklusiven kommunalen Gesellschaft aufmerksam machen. Wir werben dafür, dass die Ahrensburger Kommunalpolitik die Forderungen aufnimmt und sie in den angestrebten kommunalen Aktionsplan zur Umsetzung der UN Behindertenrechtskonvention einfließen können.
Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Veranstaltung unterstützen könnten.
Wir laden Sie herzlich ein unseren Informationsstand zu besuchen. Wir freuen uns sehr auf Ihr Kommen. Mit freundlichen Grüßen.


Achim Czeschka Für die Gruppe „Wir sind Bürgerinnen und Bürger!“

Das wirft bei mir Fragen auf. Zum Beispiel: Warum müssen Behinderte in Ahrensburg für ihre Rechte bzw. Gleichstellung auf die Straße gehen? Was sagt der Behinderten-Beirat dazu – schafft er es nicht, Behinderten ihre Rechte zu verschaffen? Und wozu haben wir in Ahrensburg die Gleichstellungsbeauftragte Fricke, die so dreist und überheblich ist, sich selber in der Stadt ein Denkmal zu setzen, aber offenbar nichts für die Gleichstellung von Behinderten tut? Warum tut die Verwaltung nicht alles, um behinderten Mitbürgern bei ihren Problemen zu helfen? Und warum helfen die Ahrensburger Stadtverordneten den behinderten Mitbürgern nicht, sodass sie auf die Straße gehen müssen…?

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 13. Mai 2014

Sankt Johannes Kirche Ahrensburg: Inventar verschwunden

„Suchet, so werdet ihr finden…!“ heißt es in der Heiligen Schrift bei Johannes 14,13. Und ich habe etwas gefunden, nämlich auf der Homepage vom Förderverein St. Johannes, wo über die Schlüsselübergabe nach Freigabe von Kirche und Gemeindehaus berichtet wird. Und dort las ich folgende Information:Bildschirmfoto 2014-05-11 um 10.56.13

Liebe Gemeinde, was will uns der Förderverein damit mitteilen? Ich lese aus den Worten folgenden Inhalt ab: Als das Gemeindehaus verschlossen war, lag die Schlüsselgewalt bei der Kirchenleitung. Und offensichtlich sind während dieser Zeit einige Teile des Inventars verschwunden, um nicht zu sagen: gestohlen worden!

Als Gemeindemitglied möchte ich wissen: Wurde eine Inventarliste des verschwundenen Inventars erstellt? Was sagt der KGR dazu? Ist bei der örtlichen Polizeidienststelle eine Anzeige erstattet worden wegen des Verdachts auf Diebstahl? Was sagt die Kirchenleitung zu den verschwundenen Gegenständen? Gibt es eine Versicherung, mit der Diebstähle gedeckt werden…?

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 12. Mai 2014

Glänzender Muttertag? Denkste! Sondern total fürs Klo!

Heute ist Muttertag. Zu diesem Ereignis gratulieren nicht nur Kindern ihren Müttern, sondern auch viele Väter überraschen ihre lieben Ehefrauen und Mütter mit einem Blumenstrauß und/oder kleinem Geschenk. Und dazu kam von Budni eine tolle Idee!

RUnbenannt-4echtzeitig zum Wochenende hatte Budi dem Essener Hamburger Abendblatt eine Beilage beigelegt mit dem Hinweis: „Wir wünschen einen schönen Muttertag!“ Und dazu wurden vier passende Geschenkideen angezeigt, vom Parfüm über Mascara und Haar-Färbe-Creme bis hin zur …

… Finish Geschirr-Reiniger Packung – siehe die Abbildung!

Viermal dürfen Sie raten, welches der vier Geschenke ich meiner Frau zum heutigen Muttertag gemacht habe!

Und nun glänzt unser Geschirr! Der Grund: Ich muss es mit der Hand abspülen, weil meine mir Angetraute die Spüler-Tabs im Klo runtergespült hat. Warum, weiß ich allerdings nicht, denn das Klo war überhaupt nicht schmutzig. Und auf die Einkaufsempfehlungen von Budni konnte ich mich immer verlassen. Bis heute jedenfalls…

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 11. Mai 2014

Wo kommen denn Ihre 100.000 Besuche her, Frau Veeh…?

Das Anzeigenblatt MARKT und das Online-Werbeportal ahrensburg24 sind Konkurrenten, denn beide buhlen um die Inserate der örtlichen Unternehmen. Nota bene: Ohne Moos nix los. Denn würden die Firmen das Anzeigenblatt und das Online-Portal nicht mit Werbung unterstützen, dann gäbe es beide Informationskanäle vermutlich nicht mehr.

Unbenannt-1Umso verwunderlicher ist es, dass ahrensburg24 an diesem Wochenende eine große, redaktionell aufgemachte Anzeige im MARKT schaltet – siehe Abbildung links! Das ist ungewöhnlich unter Wettbewerbern und lässt bei mir die Frage aufkommen: Unterstützt der Verlag vom MARKT vielleicht ahrensburg24, zumal die beiden Redakteurinnen ja vom MARKT kommen…?

Apropos „beide“ Redakteurinnen: Wie dem Impressum von ahrensburg24 aktuell zu entnehmen ist, hat sich die Partnerin von Monika Veeh, nämlich Birgit Zeibig, klammheimlich von dem Werbeportal verabschiedet. Und ahrensburg24 sucht nun unter seinen Lesern „Leute, die Spaß daran haben, für das Internet zu arbeiten“, um den „Qualitätsjournalismus“, den ahrensburg24 uns verspricht, aufrecht zu erhalten.

Der eigentliche Grund für diesen meinen Blog-Eintrag ist aber ein anderer. Denn ahrensburg24 zeigt im MARKT an: „Ein Blick in die Statistik: Über 100.000 Besuche, knapp 240.000 Seitenansichten“. 

Donni, donni aber auch, das ist schon eine Ansage! Soll das etwa heißen, liebe Frau Veeh, dass Sie jeden Tag 100.000 Besucher haben? „Unique Visitors“, wie es in der Mediensprache heißt, also nicht doppelt gezählte Besucher? Oder beziehen sich die 100.000 Besucher auf eine ganze Woche? Oder gar auf einen ganzen Monat…? Für einen kurzen Kommentar wäre ich Ihnen dankbar.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 11. Mai 2014

Pressemitteilung der Grünen: Eine nachträgliche Rechtfertigung für eine falsche Entscheidung

Es ist schon einige Wochen her, als unsere Damen und Herren Stadtverordneten entschieden haben, dass die Kita-Kinder nicht in Containern auf dem Schulgelände Am Reesenbüttel untergebracht werden sollen, sondern dass die Stadt dafür das ehemalige Gemeindehaus der Evangelischen Kirche ankaufen will. Hierzu die Grünen in einer aktuellen Pressemitteilung: Bildschirmfoto 2014-05-09 um 14.36.50Was wie eine nachträgliche Rechtfertigung der Grünen klingt, geht in Wahrheit an den Tatsachen vorbei. Richtig ist: Die Lösung mit dem Gemeindehaus ist ganz eindeutig die schlechtere – sowohl für die Kinder als auch für die Stadt. Warum das so ist, habe ich eingehend erläutert. Und meine Argumenten wurden bis heute von niemandem widerlegt.

Hinzu kommt auch noch, dass die Evangelisch-Lutherische Kirche die Verträge, die sie schließt, hinterher anders auslegt als ihre Vertragspartner.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 9. Mai 2014

WochenBlatt: Sport im Freudenhaus mit Bestattung – auch für Schwerhörige und Menschen mit Pollenallergie

Bildschirmfoto 2014-05-08 um 12.24.02Nach endlos langer Zeit steckte nun das WochenBlatt mal wieder in meinem Gartentor – na so ein Zufall aber auch! Obwohl das Anzeigenblatt in den MARKT eingelegt war, war es nicht weniger durchnässt als dieser. Und als ich das WochenBlatt dann getrocknet und durchgeblättert habe, stellte ich fest: Vermisst habe ich es eigentlich nicht wirklich.

Natürlich hatte ich als erstes den Sportteil aufgeschlagen. Und dort fand ich vier Inserate untereinander: Pollen-Allergie, Geizhaus, Hörsysteme und Bestattungsinstitut – siehe die nebenstehende Abbildung! Das passt natürlich prima zusammen.

Die bemerkenswerteste Anzeige stammt natürlich vom Geizhaus. Nein, das ist nicht etwa Saturn („Geiz ist geil!“) oder der Goldankaufsladen am Rathausplatz in Ahrensburg, sondern hier handelt es sich um ein öffentliches Bordell. Und zwar so eines, wo geizige Männer das Geld sparen, was die Frauen dort für ihre Dienstleistungen weniger bekommen.

Nein, das Geizhaus steht leider nicht in Ahrensburg, sondern es befindet sich in Hamburg. Warum „leider“? Nun, stünde es in Ahrensburg, dann hätte die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt endlich mal eine sinnvolle Tätigkeit vor Augen und könnte die Frauen aus dem Freudenhaus zu einem Tanztee einladen.

Hinweis an den WochenBlatt-Verlag: Meinetwegen müssen Sie Ihr Blättchen nicht mehr in meiner Straße austragen.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 8. Mai 2014

Der Bürgermeister bettelt um Solidaritätsbeiträge

Wenn ich kein Geld habe, dann kann ich nicht feiern gehen. Oder ich feiere in dem Rahmen, den ich mir leisten kann. Und vermutlich werden Sie genauso denken und handeln.

Bildschirmfoto 2014-05-08 um 08.16.10Die Stadt Ahrensburg denkt und handelt anders. Sie hat kein Geld, weil sie dieses u. a. in ein total fehlgeplantes Projekt Erlenhof gesteckt hat, wo sich die Investoren dumm und dämlich verdient haben und die Stadt dafür löhnen muss. Und nun feiert Ahrenburg seinen angeblichen 700. Geburtstag. Nein, nicht an einem Tag mit einem großen Bürgerfest, sondern das ganze Jahr lang passiert was. Die Folge: Der städtische Haushalt kann es offenbar nicht mehr wuppen.

Und was macht der Herr Bürgermeister? Wir lesen seinen Aufruf heute in der Stormarn-Beilage:

„’Um den städtischen Haushalt zu entlasten, bitten wir Unternehmen, uns finanziell zu unterstützen’, sagt Michael Sarach.“ Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 8. Mai 2014