Neuer Name für eine Schule in Ahrensburg

Das Gymnasium Am Heimgarten soll einen neuen Namen bekommen. Das ist gut, denn der alte Name ist für ein Gymnasium nicht sonderlich attraktiv. Der neue Name soll Eric-Kandel-Gymnasium Ahrensburg sein. Das finde ich persönlich weniger gut.

header-defaultNein, ich habe absolut nichts gegen die Person des Namensgebers Eric Kandel. Der amerikanische Nobelpreisträger  für Medizin, der in Wien geboren und während der Nazizeit in die USA geflohen war, ist sowohl als Mensch als auch Wissenschaftler eine herausragende Persönlichkeit. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 27. November 2014

Mit dem HVV fahren, wenn man dafür Geld bekommt

Fahren Sie auch mit dem HVV? Dann können Sie laut Werbung „am Wochenende rund um die Uhr durchs Hamburger Nachtleben fahren“, sprich: durch alle Lokale auf dem Kiez und sonst wo. Und Sie haben „samstags keine Probleme, Anschluss zu finden“, weder auf dem Kiez noch sonst wo.

Bildschirmfoto 2014-11-26 um 11.05.03Der Protagonist im Bilder der Werbung des HVV ist Lotto King Karl. Und wir erfahren: „Lotto King Karl fährt HVV“, allerdings: „manchmal zumindest“…!

Aha. Vielleicht immer dann, wer er zu besoffen ist, um sein Auto zu finden und kein Geld mehr hat für ein Taxi…?

Oder fährt er nur mit dem HVV, wenn er dafür Geld bekommt, will meinen: Lotto King Karl stellt sich zumindest dann in eine U-Bahn, wenn er dafür Werbung macht.

Es gibt Werbung, liebe Leute, die ist so dämlich wie ein Bus, der einem vor der Nase weggefahren ist.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 27. November 2014

Schnee von gestern: Bei ahrensburg.24 könnt „Ihr“ immer noch über ein Rowohlt-Buch abstimmen

Die Verkaufspromotion „Der Kreis Stormarn liest ein Buch“ ist schon lange beendet. Nur auf dem Reklameportal von Monika Veeh noch nicht: Hier werden die Leser weiterhin gefragt: „Welches Buch soll es sein?“ mit der schon längst überholten Angabe: „Hier könnt Ihr abstimmen!“ Was im doppelten Sinne nicht korrekt ist, weil es richtig lauten muss: Hier können Sie abstimmen!

Kostenlose Werbung für Rowohlt auf ahrensburg24

Kostenlose Werbung für Rowohlt auf ahrensburg24

Und – wie der Zufall so spült – hat er ein Buch aus dem Rowohlt-Verlag ans Ufer gespült. Und das sollen nun alle Stormarner kaufen, damit sich die Aktion für Rowohlt bezahlt macht, obwohl der Verlag so gut wie gar nichts für diese Werbekampagne gezahlt hat.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 27. November 2014

Zum Thema: Werbung auf Szene Ahrensburg

Ich habe Ihnen heute in einem Blog-Eintrag berichtet, dass Szene Ahrensburg innerhalb der vergangenen 30 Tage = 9.121 Unique Visitors gehabt hat. Und weil Uwe John in seinem Kommentar dazu anmerkt, dass diese Leser für Firmen in und um Ahrensburg durchaus für Werbezwecke interessant sein dürften, unterstreiche ich das noch einmal.

invasionIn der linken Abbildung sehen Sie 55 Leser. Symbolisch, versteht sich. Und um Ihnen mal einen Eindruck zu verschaffen, wie 9.121 Leser ausschauen, habe ich die Köpfe in einer weiteren Graphik aneinandergereiht (leicht aufgerundet) – siehe unten!

Das sind Brutto-Leser-Kontakte. Und wenn Sie ein Ahrensburger Geschäftsmann sind, dann ahnen Sie, dass darunter nicht nur Ihre Kunden sind, sondern auch potentielle Käufer. Und die können Sie erreichen durch „Werbung auf einen Klick“, wenn Sie mal rechts an den Rand schauen wollen. Das kostet 50 Euro im Monat. Dazu das aktuelle Weihnachts-Freundschafts-Sonderangebot: Wenn Sie bis zum Ende des Jahres 2014 für zwölf Monate buchen und im voraus bezahlen, dann berechne ich Ihnen nur 10 Monate. Der Betrag versteht sich jeweils mit der gültigen Mehrwertsteuer.

Natürlich können Sie auch redaktionell gestaltete Werbebeiträge schalten, die als Werbung gekennzeichnet sind – siehe Beispiel! Die Kosten hierfür erfragen Sie bitte direkt.)

Ach ja, für Parkplätze für Ihre Kunden habe ich mich ja schon häufig auf Szene Ahrensburg eingesetzt. Und ich werde es auch weiterhin tun, versprochen!

Die Unique-Visitors von Szene Ahrensburg auf einen Blick

Die Unique-Visitors von Szene Ahrensburg auf einen Blick

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 26. November 2014

Die Stormarn-Redaktion, Gutenberg und das Internet

Die Stormarn-Redaktion vom Hamburger Abendblatt hat auch ein Online-Portal. Das hat für den Leser den Vorteil, dass er Meldungen aktuell lesen kann. Und es hat den Nachteil, dass der Leser dafür bezahlen muss. Auch derjenige, der das Hamburger Abendblatt bereits abonniert hat und damit keine zusätzlichen Berichte bekommt.

Bildschirmfoto 2014-11-26 um 08.38.13Ich gucke heute auf das Online-Portal der Stormarn-Redaktion. Und lese dort „aktuell“, dass die Stadtverordneten der Feuerwehr ein Fest spendieren wollen. Und dass Ahrensburg 30.000 Euro für das Spielschiff an der Grundschule Am Hagen gibt – siehe die Abbildungen!

Allerdings: Beide Meldungen beziehen sich auf die Stadtverordneten-Versammlung, die am vergangenen Montag im Marstall stattgefunden hat. Insofern hätte eine fleißige Redaktion ihre Texte noch am selben Tage veröffentlichen können. Oder wenigstens gestern, am Dienstag. Aber erst heute, also am Mittwoch, mit diesen Meldungen vom Montag zu kommen, das zeugt davon, dass die Redaktion noch immer nicht begriffen hat, dass das Technik von Gutenberg und das Zeitalter vom Internet zwei Kommunikationskanäle sind. Zumal, wie eingangs gesagt, der Leser für den Online-Auftritt zahlen soll.

Schon am Montag hat AhrensburgTV die Informationen ins Internet gestellt. Damit sind die Beiträge der Stormarn-Redaktion so etwas wie ein Wetterbericht von vorgestern. Warum soll der Leser dafür auch noch Geld bezahlen…?!

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 26. November 2014

Leser von Szene Ahrensburg sind in großer Gesellschaft

Hin und wieder schaue ich mal auf die Piwik-Statistik, um zu sehen, wie viele Leser mein Blog in den letzten 30 Tagen gehabt hat. Aus der Statistik kann ich die gesamten Besuche aus dieser Zeit ablesen und auch die sogenannten Unique Visitors. Und als ich die Zahlen sah, habe ich sie selber nicht geglaubt:

Bildschirmfoto 2014-11-26 um 09.25.45In den vergangenen 30 Tagen hatte Szene Ahrensburg genau 12.688 Besuche zu verzeichnen und darunter 9.121 Unique Visitors!

Liebe Leser, ich fühle mich geehrt. Denn es zeigt nicht nur, wie intensiv und regelmäßig mein Blog gelesen wird, sondern es zeigt auch die ständigen Zuwachsraten von denen manch anderes Online-Portal nur träumen kann. Und während nicht jeder, der ein Anzeigenblatt in seinem Briefkasten hat, das auch liest, so ist anzunehmen, dass jeder Bürger, der sich bei Szene Ahrensburg einschaltet, das tut, um zu lesen.

Klar weiß ich, dass mein Blog polarisiert, sprich: Meine Meinung wird nicht mit jedem Eintrag geteilt. Das muss aber auch so sein, sonst würde ich ja ein Märchen-Portal machen. Oder ein Werbeportal mit Pressemitteilungen und PR-Beiträgen, angereichert mit Verkehrsunfällen.

Nun denke ich über eine „Bezahlschranke“ nach, so wie beim Online-Portal der Stormarn-Beilage. Das bedeutet: Nur wer abonniert (sprich: bezahlt) kann auch lesen. Was meinen Sie denn dazu, liebe Leser von Szene Ahrensburg…?

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 26. November 2014

Heute: Eröffnung Weihnachtsmarkt des Bürgervereins

Heute beginnt der kleine Weihnachtsmarkt des Bürgervereins auf dem Rondeel, der schon lange zur Ahrensburer Tradition geworden ist. Auf der Homepage des Vereins wird zwar nicht verraten, wann der Markt eröffnet wird, aber ich habe gehört: um 15 Uhr, und zwar durch den Bürgermeister, der dort auch fotografiert werden kann.

Alle Jahre wieder: Weihnachtsmarkt des Bürgervereins

Alle Jahre wieder: Weihnachtsmarkt des Bürgervereins

Michael Sarach wird heute zwei Stunden lang Glühwein verkaufen. Wenn Sie also Rentner oder arbeitslos sind, sprich um diese Zeit auch Zeit haben und den Bürgermeister mal arbeiten sehen wollen, dann kommen Sie zum Rondeel! (Kleiner Hinweis: Es ist unpassend, dem Bürgermeister  ein Trinkgeld für die Bedienung zu geben – das Geld stecken Sie besser in das Sparschwein, das dort am Stand steht, weil das Geld dann einem guten Zweck dient!)

Und noch etwas: Der Weihnachtsmarkt ist in diesem Jahr bis zum 30. Dezember geöffnet, ist damit quasi auch ein Nachweihnachtsmarkt.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 25. November 2014

Der Bürgermeister, die Prügel und das Schmerzensgeld

Ahrensburger Michel

Ahrensburger Michel (Ausschnitt Wahlplakat)

Ich komme gerade aus der Stadtverordneten-Versammlung im Marstall, die ich vorzeitig verlassen habe. Warum? Ganz einfach: Weil auch Uta Thun, die Schulleiterin der Grundschule Am Hagen, aufgestanden und gegangen ist samt Elternvertreter u. a. Und wenn sich schon eine städtische Schulleiterin nicht für die finanziellen Belange der Stadt interessiert, die in dieser Versammlung behandelt werden – warum sollte ich es tun!?

Außerdem: Am Ende der Sitzung nimmt Martin Hoefling (ahrensburgTV) ohnehin alle Statements der Politiker mit seiner Kamera auf, da kann ich mich ja auch informieren.

Notiert habe ich heute nur einen Satz. Der stammt vom Meister der Bürger. Und Michael Sarach sprach: „Für die Prügel, die ich von der Öffentlichkeit bekomme – soviel Schmerzensgeld kann ich gar nicht kriegen!“

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 24. November 2014

Ahrensburg: Werbung für Sterbehilfe


IMG_0012Die Werbung für Tabakwaren unterliegt gewissen Restriktionen. So darf sie in Zeitungen und Zeitschriften nicht mehr erscheinen, wohl aber an Litfaßsäulen als City-Light-Poster. Und in der Werbung muss der Hinweis enthalten sein, dass Rauchen zum Suizid führen kann.

Unglaublich ist, was ich gestern bei einer Radfahrt durch die Stadt an einer Litfaßsäule gesehen habe! Dort wird für die Maxi-Packung der Zigarette JPS geworben mit dem Hinweis: „Clevere Wahl“– siehe die Abbildung!

Diese Aussage empfinde ich als Hohn. Denn süchtige Menschen, die nicht von der Zigarette lassen können, werden hier als klug bezeichnet, wenn sie gleich die größere Packung kaufen, also das größere Übel. Und im Bilde dazu sehen wir junge Menschen mit der Zigarette im Mittelpunkt.

„Rauchen kann tödlich sein“, steht als Pflichtaufdruck auf der Zigarettenpackung. Ob ein Raucher das überhaupt noch bewusst wahrnimmt…?

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 24. November 2014

Ahrensburg: eine Ente frisch vom MARKT

Bildschirmfoto 2014-11-23 um 10.10.00Oh, Golden Bough ist schon wieder im Marstall aufgetreten! Das habe ich jedenfalls entdeckt, als ich im neuen MARKT einen Beitrag mit Bild und der Überschrift gesehen habe „Romantik und gute Stimmung in tollem Mix“ – wenn Sie mal auf die Abbildung schauen wollen! Und laut Bericht des MARKT-Schreibers war das Konzert gelungen, und bedauerlich, dass der Saal nur gut zur Hälfte besetzt gewesen ist.

IMG_3103 KopieWeil ich das Konzert des amerikanischen Trios am 11. Oktober 2014 leider verpasst hatte, habe ich mich geärgert, dass es einen weiteren Auftritt gegeben hat, von dem ich nichts gewusst habe, weil der Marstall bekanntlich keine Werbung auf Szene Ahrensburg macht. Daraufhin habe ich mich nachträglich informiert und festgestellt: Es gab überhaupt gar keinen neuen Auftritt von Golden Bough in Ahrensburg nach dem besagten 11. Oktober! Also serviert uns der MARKT an diesem Wochenende eine fette Ente, wie es so schön in der Zeitungssprache heißt. Und Enten sind ja bekanntlich gefragt zu dieser Jahreszeit – allerdings auf dem Teller und nicht in gedruckter Form! 😉

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 23. November 2014