Schlagwort-Archiv: Ahrensburg

Warum ist die FDP die einzige Partei in der Stadtverordnetenversammlung, die ihrer Sorgfaltspflicht nachkommt?

Am 20. Oktober 2021 tagt der Bau- und Planungsausschuss. Tagesordnungspunkt 10 lautet: “Anfrage der FDP zur Generierung von Fördermitteln für den Urbanen Park”. Das ist ein sehr wichtiges Thema für die Stadt Ahrensburg, denn dabei geht es um Millionen Gelder. Und um eine mögliche Schlamperei in der Bauverwaltung von Ahrensburg, die vollends ins Geld gehen könnte.

Lesen Sie bitte die Anfrage der FDP in der nebenstehenden Abbildung! Und dann fragen Sie sich bitte: Wieso, warum und weshalb wird dieser Antrag nur von einer einzigen Fraktion, eben der FDP gestellt? Ist es den anderen Parteien vielleicht schnurzpiepegal, was da an möglichen Millionenkosten auf die Stadt Ahrensburg zukommen könnte?

Regelmäßige Leser von Szene Ahrensburg wissen, was ich von einem sogenannten “Urbanen Stadtpark” hinter dem Rathaus halte, nämlich gar nichts. Schon die Rasenfläche wurde von den Bürgern so gut wie gar nicht genutzt. Und auch der urbane Stadtpark in der Großen Straße wird von den Menschen missachtet. Wenn Stadtpark in der Innenstadt, dann Schlosspark. Und eine Stadt wie Ahrensburg, die einen wunderschönen Schlosspark hat, braucht nicht auch noch einen dritten Stadtpark hinterm Rathaus, wo es keine Ruhe gibt, weil darinnen auch noch weitere Sportanlagen neben den Fußballplätzen untergebracht werden sollen *schlapplach*! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 15. Oktober 2021

Zigaretten? Das Ziel lautet: weg!

Neuer Anschlag auf die Bürger von Ahrensburg: Lucky Strike kommt jetzt in Grün und „NEU: OHNE FOLIE. MIT PAPIERFILTER“. Was als „LUCKY STRIKE CHANGE“ propagiert wird. Da fehlen nur noch die Hinweise: Alles Bio! Und total vegan!

Und was ist das Ziel dieses Plakates? Wir lesen: „WEG IST DAS ZIEL“. Was meint: Weg von dieser Zigarette. Warum? Es steht am Fuße des CityLight-Posters, nämlich „Rauchen kann tödlich sein“.

Nein, ich habe nichts gegen Raucher. Jedenfalls nicht, so lange sie mir den grauen Dunst nicht unter die Nase blasen. Aber ich habe was gegen Werbung für Tabakprodukte. Weil diese Werbung eine Beihilfe zum Suizid ist. Und die Raucher zu beruhigen, dass die Kippen nicht mehr in Folie verpackt sind und der Filter aus Papier ist, das ist vergleichbar, würde ein Schnapsbrenner werben: „Die Flasche stammt aus recyceltem Marmeladengläsern!” Und: “Der Doppelkorn wurde gebrannt aus Bio-Weizen!“ Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 15. Oktober 2021

IOKI wird in Ahrensburg für 1,26 Millionen Euro fortgesetzt – eine Willkür-Entscheidung ohne Wissen und Gewissen

Es ist unglaublich und in meinen Augen wieder einmal eine bewusste Veruntreuung öffentlicher Gelder durch Mitarbeiter der Verwaltung und Politiker der Stadt Ahrensburg. Denn was Susanne Link heute im „Stormarner Tageblatt“ über IOKI in Ahrensburg schreibt, ist mehr als ein Skandal, das könnte man fast schon als Irrsinn bezeichnen.

IOKI in Ahrensburg: Taxis für Schmarotzer auf Kosten der Steuerzahler

Unter der Überschrift „Ahrensburg stellt On-Demand-Verkehr beim ITS Weltkonkress 2021 vor“ erfährt der Leser, dass auch der On-Demand-Shuttleverkehr von IOKI ein Thema auf dem Kongress in Hamburg ist, den die Stadt Ahrensburg ein Jahr lang getestet hat. Und der im Rathaus zuständige und bezahlte Sachbearbeiter Finn Blunck ist auf dem Kongress in Hamburg dabei, der noch bis Freitag dieser Woche andauert. Der Leser erfährt:

“Auf dem ITS Weltkongress in Hamburg werden die neuesten Trends aus den Bereichen Verkehr, Logistik und Digitalisierung präsentiert. Mittendrin: die Stadt Ahrensburg.“

Und dann erfährt der Leser, wo Ahrensburg “mittendrin ist”, nämlich in der Scheiße: Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 13. Oktober 2021

Currywurst im Glas? Für mich wie Döner in der Dose!

Ich mag Currywurst. Meine erste Bratwurst mit Currysoße habe ich schon als Kind gegessen, damals an einer Würstchenbude direkt am Hamburger Hauptbahnhof: Currywurst mit Kartoffelsalat gab’s dort. Und bis heute habe ich viele, viele Sorten Currywurst gegessen und das auch in vielen Städten. Und bis heute ist für mich klar: Currywurst mit Pommes schmecken am besten an einem Imbisstand.

Seit ein paar Jahren gibt es auch Currywurst geschnitten in der Fertigpackung, die man in der Mikrowelle zubereiten kann. Das ist für mich nur Currywurst für den äußersten Notfall, denn sie schmeckt wie sie ausschaut, nämlich nach Konserve.

Und nun gibt es etwas Neues aus der „Höhle der Löwen“: Currywurst im Glas. Probiert habe ich die nicht. Denn Currywurst im Glas ist für mich vergleichbar wie Döner in der Dose. Oder in drei Wörtern gesagt: Geht gar nicht! Und dass die Currywurst im Glas aus der Löwenhöhle angeblich schon ein Hit im Supermarkt ist, vermag ich nicht zu glauben. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 13. Oktober 2021

Eine genossenschaftliche Werbung für den Amtsvorsitz im Rathaus – unterstützt von der Partei Die Linke

Jochen Proske, SPD, macht heute Werbung im Anzeigenblatt MARKT. Dort wirbt der Stadtverordnete für seinen Parteigenossen Eckart Boege, der als Bürgermeister für Ahrensburg kandidiert. Und hinter den sich auch die Partei Die Linke gestellt hat, sodass der Bürger damit doppelt Rot sieht.

Wohl gemerkt: Das Amt des Bürgermeisters ist kein politisches Amt, sondern wir wählen am Sonntag den Chef der Stadtverwaltung. Und da gibt es nicht den geringsten Grund, dass ein Bewerber einer politischen Partei angehören muss. Und mit  den beiden Amtsvorgängern im Ahrensburger Rathaus haben wir mit den Wahlempfehlungen der SPD keine guten Erfahrungen gemacht. Und ich bin mir ziemlich sicher: Hätte Michael Sarach seinen Hut ein drittes Mal in den Ring geworfen: Die SPD hätte ihn sich nicht aufsetzt. 😉 Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 13. Oktober 2021

Aus der “Höhle der Löwen” zum Löwenzahn bei Famila = Pusteblume

Ich dusche gern und täglich. Und habe dabei ein schlechtes Gewissen, weil der Wasserverbrauch dadurch erheblich ist. Und deshalb gefiel mir eine Erfindung, die in der „Höhle der Löwen“ vorstellt wurde und den Wasserdurchlauf um 50 Prozent reduzieren soll. Wohlgemerkt: Der Wasserdruck soll sich dagegen kaum merkbar verringern. Das Teil mit dem Namen „puregreen“ soll rund 30 Euro kosten. Etwas happig, wie mir erschien und weshalb ich mit dem Kauf gewartet hatte.

Und dann kam meine Frau mit einem Famila-Prospekt und zeigte mir: Statt 29.99 Euro soll das Ding bei Familia für 9,99 Euro erhältlich sein. Das war natürlich ein Kaufargument.

Nun ist es so, dass der Weg zu Famila von meinem Wohnsitz aus je nach Fahrweg 5,4 km bzw. 6.3 km beträgt, was eine Fahrzeit von 13 Minuten bzw. 14 Minuten ergibt. Hin und zurück sind das also 24 bzw. 28 Minuten, wenn die Straßen frei sind. Also rechnen wir mit einer halben Stunde Fahrzeit für den Kauf eines Dusch-Wassersparers. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 12. Oktober 2021

Tütenblasen: Die unverschämteste Verkaufsaktion seit es REWE in Ahrensburg gibt!

Ich habe schon vor einem Jahr auf eine Aktion der REWE-Märkte hingewiesen, die in meinen Augen skandalös ist. Kurz gesagt: REWE betreibt eine Verkaufsförderungsaktion unter dem Deckmantel der „Tafel“, wo von gutgläubigen Menschen blind REWE-Produkte gekauft und gespendet werden.

Wie das abläuft, lesen Sie HIER. Und dass das nun eine Fortsetzung findet, können Sie der Abbildung entnehmen. Was für eine Heuchelei – ich werde den Laden nicht mehr betreten so lange diese Verkaufsförderungsaktion läuft.

In diesem Zusammenhang: Neulich entdeckte ich auf meinem REWE-Kassenbon, dass ich für drei Produkte jeweils einen Euro zu viel bezahlt habe. Sollte ich mich wegen dieser drei Euro noch einmal ins Auto setzen, die drei Produkte, auf denen der Preis geklebt war, mitnehmen, um dort an der Kasse zu reklamieren…? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 12. Oktober 2021

Stadt Ahrensburg: Neuer Trick, um auswärtige Kunden aus der Innenstadt zu verscheuchen

Aus dem 3. Buch Abendblatt erfahren Sie heute die Botschaft: „Parkgebühr per App zahlen: Ahrensburg startet“. Das klingt gut. Schlecht dagegen klingt, was im Kleingedruckten steht, nämlich: Tagesticket kostet künftig 2,40 statt bisher zwei Euro. Am Freitag steigen in Ahrensburg auch die Parkgebühren um 20 Prozent. Die erste Stunde kostet auf den Flächen in der Innenstadt dann 60 statt jetzt 50 Cent. Für jede weiteren fünf Minuten kommen zehn Cent hinzu, bislang sind es für jeweils eine halbe Stunde 50 Cent.“

Zitat: Abendblatt – Symbolbild: HDZ

Warum wurden die Parkgebühren erhöht? Lassen Sie den Blogger raten: Die Stadt will alles daran setzten, dass weniger auswärtige Kunden in die Ahrensburger Innenstadt  kommen sollen. Nachdem man bereits Parkplätze massenhaft beseitigt hat – vom Lindenhof-Parkplatz und von der Hamburger Straße bis über die Beschlagnahme von Parkplätzen durch die Stadtwerke und durch die unverschämte Besetzung mittels Parklets – da geht die Verwaltung nun einen Schritt weiter: Erhöhung der Parkgebühr durch die Hintertür mit App um 20 (zwanzig) Prozent. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 11. Oktober 2021

Die Ahrensburger CDU spricht in der Briefmarkensprache

Unter den vielen Sprachen auf dieser Welt gibt es auch die Zeichensprache. Und zur Zeichensprache gehört u. a. auch die Briefmarkensprache. Unter der Briefmarkensprache versteht man die Übermittlung verschlüsselter Botschaften durch die Anordnung der Briefmarken auf dem Briefumschlag. Aber es gibt auch noch eine unverschlüsselte Sprache durch Briefmarken, und zwar durch die Auswahl des Motivs, das auf das Kuvert geklebt wurde. Diese Form der Sprache durch Briefmarken erfolgt durch Wort und Bild, ist also sehr deutlich zu verstehen.

Jedes Jahr gibt die Deutsche Post eine Reihe von Sondermarken zu Anlässen, Zeitgeschehen und im Gedenken an Personen heraus. Und hier kann der Absender eines Briefes aus vielen Motiven wählen, welche Botschaft er auf sein Kuvert kleben und dem Empfänger übermitteln möchte. Aktuell stehen für das laufende Jahr 13 Marken zur Verfügung, die man am Schalter bekommen kann – siehe die Abbildungen rechts!

Und damit komme ich zum Reason Why meines Blog-Eintrages. Und das ist ein Brief von der CDU Ahrensburg, den mir der Vorsitzende Maik Neubacher gerade geschickt hat. Und das Kuvert ist nicht per Druck frankiert, sondern es wurde in Handarbeit mit einer bunten Sondermarke beklebt, was dem Schreiben die gewünschte individuelle Note verleiht. Und eine Botschaft übermittelt durch die Sprache der Briefmarke. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 10. Oktober 2021

Fake News im 4. Buch Abendblatt: So wird das Stadtgeld schöngeredet – jedenfalls halbwegs schön

Im 4. Buch Abendblatt findet der Leser an diesem Wochenende einen Bericht mit der Überschrift: „So bewerten Händler das Stadtgeld“. Dazu wird ergänzt: „Verwaltung legt Ergebnisse von Befragung der Kaufleute vor, die an der Aktion teilgenommen haben. Die Bilanz ist zwiegespalten.“ Und die Ergebnisse will die Verwaltung am 18. Oktober 2021 im Hauptausschuss vorlegen. Online liegen sie allerdings schon vor und zwar auf der Homepage der Stadt Ahrensburg.

Der Abendblatt-Leser erfährt, dass die Verwaltung alle 90 Kaufleute, die sich an der Stadtgeld-Aktion beteiligt haben, zu einer Online-Befragung „eingeladen“ hat. Aaaber: Nur 56 haben reagiert. Was bedeutet: Rund ein Drittel der Kaufleute haben ihre Meinung durch Schweigen kundgetan. Und dieses wortlose Resultat wird in den “Ergebnissen” nicht berücksichtigt. Und deshalb musste die Verwaltung auch eingestehen, dass die eigene Erhebung nicht repräsentativ ist.

Und was sind Ergebnisse aus einer Untersuchung, die nicht repräsentativ ist? Sie sind nicht zur Veröffentlichung geeignet. Weil sie vergleichbar sind mit einem Schwangerschaftstest, der von einer Wahrsagerin mit Hilfe ihrer Tarrot-Karten vorgenommen wurde. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 10. Oktober 2021