Hat sich die Igano in einer Sackgasse festgefahren?

Erinnern Sie sich noch an die Igano? Falls nicht, informiert Google: „Die Igano ist eine Interessengemeinschaft mit dem Ziel, die Anliegen der Bürger im Nord-Osten Ahrensburgs zu bündeln und gegenüber Politik und Verwaltung zu vertreten. Die Interessengemeinschaft entstand 2008 aus einem Zusammenschluss von Anliegern der Lübecker Straße…“

Und was macht besagte Interessengemeinschaft heute, also zehn Jahre nach ihrer Gründung? Wer auf die Igano-Homepage geht, findet dort unter „Aktuelles“ den letzten Beitrag vom 02.08.2016. Und dann fällt auf, dass diese private Initiative das Ahrensburger Stadtwappen auf ihrer Homepage verwendet. Das gibt der Seite quasi einen amtlichen Anstrich. Ob den Betreibern dafür eine Genehmigung der Stadt Ahrensburg vorliegt, weiß ich natürlich nicht, wage es aber zu bezweifeln.

Ja, da bildet sich eine Interessengemeinschaft in der Stadt, macht viel Tamtam und sammelt Unterschriften für ihr Anliegen; und wenn es dann nicht gleich klappt wie gewünscht, dann lässt man das Ganze eben ruhen. Hauptsache, man hat sich mal mit der eigenen Person an die Öffentlichkeit begeben, um sich selber zu präsentieren – siehe die Google-Suche rechts!

Meine Meinung: Wer eine Interessengemeinschaft gründet und mit seinem Namen dafür bürgt, der hat auch die verdammte Pflicht, permanent für die Sache tätig zu werden. Oder die Angelegenheit gegenüber den Mitstreitern für beendet zu erklären und die Homepage zu löschen.

Ein jüdisches Sprichwort – leicht von mir bearbeitet – lautet: „In schlechten Zeiten ist auch der Haering ein Fisch.“

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 24. April 2018

4 Gedanken zu „Hat sich die Igano in einer Sackgasse festgefahren?

  1. Tobias Ruprecht

    Sehr geehrter Herr Dzubilla,
    vielen Dank für ihr großes Interesse an der IGANO!
    Mit einem derart positiven Feedback hatten wir von Seiten eines bekennenden Nordtangenten-Gegners nun gar nicht gerechnet.
    Vielleicht könnten ihre ‚Mitstreiter im Geiste‘, die IG-Gartenholz, diesen ihren Beitrag zum Anlass nehmen, und eine Verlinkung auf deren Homepage platzieren? Ließe sich damit das Datum der letzten Aktualisierung ‚22.06.2014‘ nicht entscheidend verbessern?
    Bitte entschuldigen sie, dass wir mit eben dieser Bemerkung eventuell einem, bestimmt bereits in ihrer Feder schlummernden, ähnlichen Artikel vorgreifen, der diesen eklatanten ‚Mangel an Engagement‘ thematisieren wird.
    Manche halten das Aktualisierungsdatum der Website scheinbar für relevanter als die Qualität der publizierten Inhalte. Deshalb schlage ich vor, sie greifen nun umgehend wieder zur Feder und ich werde derweil die steuerlichen und sonstigen solidarischen Säckel füllen, die Menschen ihrer Altersgruppe diese Freiheit der ‚Entfaltung‘ ermöglicht.

    Die gute Nachricht zum Schluss:
    Auf Grund des demografischen Wandels ist ihnen eine wachsende Zielgruppe gewiss!

    P.S.
    Auch wir werden in diesem Fall bezüglich der ‚Qualität der Inhalte‘ ein Auge zudrücken und ihren Artikel incl. unserer Anmerkungen in die Website der IGANO einfließen lassen.
    Eine klassische WIN-WIN Situation also!

    1. Harald Dzubilla Artikelautor

      Sehr geehrter Herr Ruprecht – ehrlich gesagt: So richtig verstanden habe ich nicht, was Sie wollen bzw. mit Ihrem Kommentar zum Ausdruck bringen möchten. Es klingt für mich etwas konfus, was Sie dort fabuliert haben. Und wer ist der „bekennende Nordtangenten-Gegner“, von dem Sie schreiben?

  2. Tobias Ruprecht

    Sehr geehrter Herr Dzubilla,
    durch Äußerungen ihrerseits wie z. B.

    — Zitatanfang —
    „Ich kann dieses Geschwätz nicht mehr hören! Wenn Sie das wirklich gewollt hätten, Herr Koch, warum haben Sie dann dem Unfug mit dem Erlenhof zugestimmt, den Ihr Vorgänger Jörn Schade abgelehnt hat? Und warum wollten Sie sogar noch eine Nordtangente bauen, obwohl wir nicht genug Geld haben für Schulen, Kitas und bestehende Straßen?! Hören Sie auf mit Ihrem albernen Gerede; der Wähler ist nicht so naiv wie Sie vielleicht glauben!“
    — Zitatende —

    hatte ich in der Vergangenheit nicht den Eindruck, dass sie zu den Befürwortern einer Verkehrslösung im Norden von Ahrensburg zählen. Der einseitige, negative Fokus ihres Artikels auf unsere Interessengemeinschaft IGANO hat diesen Eindruck noch verstärkt.

    Sollte ich mich geirrt haben?

    Zum Thema Verständlichkeit:
    Ironie erschließt sich manchem Leser erst beim zweiten oder dritten Mal. Manchem auch nie. 🙂

    Mit freundlichem Gruß
    Tobias Ruprecht

    1. Harald Dzubilla Artikelautor

      Sehr geehrter Herr Ruprecht – angenommen, Sie möchten im Urlaub eine ganz bestimmte Reise machen, aber Sie haben nicht genug Geld für eben diese Reise, weil sie Ihre Mittel benötigen, um das Studium Ihrer Kinder damit zu finanzieren. Also müssen Sie die Reise aufschieben, bis Ihre Urlaubskasse wieder gefüllt ist. Und genauso ist bzw. war es mit der Nordtangente. Und mit der Südtangente, die genauso benötigt wird, ist es nicht anders.

      Ironie verstehe ich durchaus. Nur Manches, was als Ironie gedacht ist, entbehrt eines ironischen Inhalts, weil Ironie nicht flach sein darf, sondern tiefere Bedeutung haben muss. 😉 Mit freundlichen Grüßen – Harald Dzubilla

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