Im 4. Buch Abendblatt findet der Leser an diesem Wochenende einen Bericht mit der Überschrift: „So bewerten Händler das Stadtgeld“. Dazu wird ergänzt: „Verwaltung legt Ergebnisse von Befragung der Kaufleute vor, die an der Aktion teilgenommen haben. Die Bilanz ist zwiegespalten.“ Und die Ergebnisse will die Verwaltung am 18. Oktober 2021 im Hauptausschuss vorlegen. Online liegen sie allerdings schon vor und zwar auf der Homepage der Stadt Ahrensburg.
Der Abendblatt-Leser erfährt, dass die Verwaltung alle 90 Kaufleute, die sich an der Stadtgeld-Aktion beteiligt haben, zu einer Online-Befragung „eingeladen“ hat. Aaaber: Nur 56 haben reagiert. Was bedeutet: Rund ein Drittel der Kaufleute haben ihre Meinung durch Schweigen kundgetan. Und dieses wortlose Resultat wird in den „Ergebnissen“ nicht berücksichtigt. Und deshalb musste die Verwaltung auch eingestehen, dass die eigene Erhebung nicht repräsentativ ist.
Und was sind Ergebnisse aus einer Untersuchung, die nicht repräsentativ ist? Sie sind nicht zur Veröffentlichung geeignet. Weil sie vergleichbar sind mit einem Schwangerschaftstest, der von einer Wahrsagerin mit Hilfe ihrer Tarrot-Karten vorgenommen wurde. Weiterlesen












