„Tatort“ City Center Ahrensburg oder was …?

Gerade stand ich an der Kasse der easy-Apotheke gegenüber dem CCA, als dort eine Alarmsirene ertönte, und zwar aus einem Auto vor dem Eingang des Einkaufszentrums. Dieses Auto war ein Geldtransporter. Und  davor parkte ein Einsatzwagen der Polizei, und …

2013-08-28 16.19.19… ich dachte: Hallo, endlich mal ein Kriminalfall in Ahrensburg! Bestimmt wollte soeben jemand den Geldtransporter überfallen, aber die Polizei war schneller als die Räuber und hatte alle Ausgänge vom CCA bereits „im Griff“.

Oder wurde hier vielleicht nur ein Film gedreht, ein Krimi vom NDR…?

Auf jeden Fall musste etwas Ungewöhnliches passiert sein. Woraufhin der Blogger zu den Fahrern vom Geldtransporter ging und fragte, was denn geschehen sei. „Gar nichts“, lautete die Antwort. „Bloß eine technische Störung.“ Und die Polizei? „Die hat damit gar nichts zu tun.“ Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 28. August 2013

Herr Schatz, die Stormarn-Beilage und der Bürgersinn

Heute hat Matthias Schatz einen Kommentar auf der Titelseite der Stormarn-Beilage abgegeben. Überschrift: „Mehr Bürgersinn ist gefragt“. Und der Autor meint, dass es „beschämend“ ist, dass wir Bürger „in der recht wohlhabenden Schlossstadt“ so wenig Bürgersinn zeigen, indem wir kein Geld für unser Schloss spenden.

Bildschirmfoto 2013-08-28 um 08.13.59Herr Schatz, Ihr heutiger Kommentar ist schon drollig. Gerade haben wir Bürger und Unternehmen wieder 100.000 Euro für unser Schloss bezahlt. (Oder woher meinen Sie, stammt dieses Geld?) Und wenn man sich umschaut und die Kinder- und Altersarmut in Stadt und Kreis betrachtet, dann muss man sich schon fragen, ob ein Museum wichtiger ist als der Mensch, der auf keine Millionen-Stiftung zurückgreifen kann.

Ja, Herr Schatz, Sie sind wahrlich ein Schätzchen. Sie rufen  Bürger und Unternehmen in der Stadt auf, noch mehr Geld für unser Wahrzeichen zu spenden. Mein Vorschlag: Die Stormarn-Beilage, sprich das Hamburger Abendblatt,  geht mit finanziellem Beispiel voran. Denn schließlich sitzt die Redaktion in Ahrensburg und verdient Geld mit Berichten über das Schloss – siehe zum Beispiel auch den heutigen Aufmacher! Da sollte die Redaktion nicht nach dem Prinzip „Heiliger Sankt Florian“ mit dem Finger auf andere zeigen, sondern selber zur Tat schreiten!

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 28. August 2013

„Ohne Schloss ist Ahrensburg gar nichts!“

Gestern Abend im Marstall:  erste Versammlung  unserer Stadtverordneten nach der Sommerpause. Mit zwei Ausnahmen waren sie vollzählig erschienen, die Damen und Herren von Parteien und Verein. Und Bürgermeister Michael Sarach, der gerade seinen 60. Geburtstag gefeiert hatte, bekam öffentlich Blumen überreicht – allerdings nur von seinem Parteifreund Hartmut Möller, Fraktionsvorsitzender der SPD.

Der Bürgermeister berichtet

Der Bürgermeister berichtet

Vorab die Ergebnisse einzelner Abstimmungen: Sechs Ausschüsse bekommen 2 Sitze mehr. Allen personellen Umbesetzungen in den Ausschüssen wurde zugestimmt. Bau der Kindertagesstätte auf dem Erlenhof soll im Timing forciert und darum landesweit ausgeschrieben werden wg. der Fördermittel. Kindertageseinrichtung Pionierweg bekommt zusätzliche Mittel, die nicht geplant waren. Die Verwaltung bekommt keine befristete Planstelle. Die Stiftung Schloss Ahrensburg erhält 100.000 Euro nicht als Zustiftung, sondern umgewidmet als Zuschuss. (Werbewort des Bürgermeisters: „Das Schloss ist Ahrensburg. Und ohne dieses Schloss ist Ahrensburg gar nichts!“) Das Amateur-Jazz-Festival, das 2014 in Ahrensburg stattfindet, bekommt Geld aus der Stadtkasse. Und Zirkusse, die zukünftig in Ahrensburg auf dem Stomarnplatz gastieren wollen, erhalten keine städtische Genehmigung mehr, wenn sie Wildtiere mit- und vorführen. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 27. August 2013

Nichts Neues aus der Rathausstraße…?

2013-01-19 14.08.23Über eine der größten Lachnummern von Lachstadt habe ich am 10. Mail 2013 berichtet. Zum Lachen war mir dabei allerdings nicht zumute, denn hier ging es zum einen um die Verarschung von behinderten Mitbürgern, zum anderen wurden dort 40.000 Euro aus der Stadtkasse achtlos auf die Straße geschmissen.

Der Bürgermeister erklärte in der damaligen Stadtverordneten-Versammlung, dass er nach der Sommerpause in der Stadtverordneten-Versammlung eine Lösungsmöglichkeit vorschlagen werde. Heute Abend ist die erste Stadtverordneten-Versammlung nach der Sommerpause. Das Thema allerdings steht nicht auf der Agenda. Ist ja auch nicht so wichtig, denn sonst hätten die Stadtverordneten ja wohl reklamiert.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 26. August 2013

Plakat und Bild von heute und gestern

2013-08-25 15.01.05Die Jungsozialisten scheinen die Zeit aus den Augen verloren zu haben. Das dachte ich, als ich den Plakatständer der Jusos auf dem Rondeel erblickte, wo von einem „Familien-Flohmarkt“ am 4. August 2013 die Rede ist – siehe das Plakat!

Was unterscheidet eigentlich einen „Familien-Flohmarkt“ von einem „Pflanzen-Flohmarkt“…? Ich weiß nur: Auf einem Pflanzen-Flohmarkt werden Pflanzen verkauft.

Stehen geblieben ist die Zeit auch an einer anderen Stelle in der Stadt. Wenn man auf der Terrasse vom Dat Backhus frühstückt und auf die Häuser 2013-08-23 10.09.01gegenüber blickt, mit der Wäsche auf der Leine, den Sonnenblumen daneben und dem Jägerzaun davor, dann entstehen in unseren Köpfen die Bilder aus der Kindheit, wo es damals genauso ausgesehen hat wie heute. Wenn auch die „Wäschespinne“ erst nach der Wäscheleine gekommen ist.

Und was ist der Unterschied zwischen einem Frühstück auf dem Rondeel und bei Dat Backhaus? Am Backhus gucken wir in die Nostalgie, auf dem Rondeel auf den Blaumann.

 

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 26. August 2013

Rathausplatz: Ballermänner mit Kanonenschlag

Als wir heute zum Essen ins China-Restaurant am Rathausplatz wollten, da war nämlicher Platz für Autos gesperrt. Also haben wir anderswo geparkt, sind zum Essen gegangen und kamen dann wieder zurück, um zum Nachtisch ein Eis am Fuße der Treppe zu holen. Und dann sahen und hörten wir es:

AufmarschHeute muss etwas Ähnliches in Ahrensburg stattgefunden haben, was man früher mal „Schützenfest“ nannte. Früher, als die Straßen zu diesem Anlass noch festlich geschmückt waren, der  Umzug der Schützen durch die ganze Stadt ging, und wo das große Festzelt auf dem Sportplatz stand. Und der heutige Parkplatz an der Alten Reitbahn war damals ein romantischer Rummelplatz mit Kinder-Karussells, Auto-Scooter, Losbude und allerlei weiteren Ständen und Fahrgeschäften.

Heute zog ein Zug von verschiedenen Schützenvereinen auf den Rathausplatz, von der Bevölkerung nahezu unbeobachtet. Aber Bürgervorsteher und Bürgermeister waren vorhanden. Klar, immerhin hat die Ahrensburger Schützengilde eine starke Lobby in Politik und Verwaltung, mit deren Hilfe die Stadtkasse um fast eine Million Euro erleichtert wurde wegen Neubau der Schützenhalle. Geld, das heute an allen Ecken und Kanten fehlt. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 25. August 2013

Das Phantom der Oper mit dem PK-Wert vom Abendblatt

Früher mal, da verdiente eine Zeitung das Geld für den Verlag, indem sie sich verkaufte, und zwar an Leser und an Insrenten. Später dann kamen noch Verkäufe von Büchern und anderen Dingen des Alltags dazu wie Bilder, Videos, CDs, Reisen, Eintrittskarten für Veranstaltungen et cetera.

Inzwischen geht es den Zeitungsverlagen nicht mehr so rosig wie früher. Weil die Leser ab- und ins Internet gesprungen sind, wohin die Redaktionen zwar gefolgt sind, allerdings kostenfrei für die Leser im Internet. Jedenfalls bei den meisten Titeln. Aber die Redaktionen sind bemüht, wo immer es geht, den Leser ans Portemonnaie zu gehen. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 25. August 2013

Tropfender Wasserhahn: € 105,37

Ich gebe zu, liebe Mitbürger, dass ich nicht der geborene Handwerker bin. Kleinere Reparaturen im Haus oder ein Anstrich – okay. Aber sowohl von Elektrik als auch vom Wasser lasse ich meine Finger. Dafür gibt es Fachleute, die diesen Beruf erlernt haben, eben: Handwerker.

IMG_2131Manchmal kostet eine Reparatur richtig Geld. Weshalb man ja auch davon spricht, dass das Handwerk goldenen Boden habe. Hierzu ein Beispiel von einem tropfenden Wasserhahn:

Der Wasserhahn tropfte schon seit längerer Zeit. Als dann weitere Klempnerarbeiten im Hause anstanden, bat ich den Monteur, sich auch dieses tropfenden Hahnes anzunehmen. Er erklärte mir, dass er hierzu zwei Ventile bestellen muss, eines für den Warm- und eines für den Kaltwasserhahn. Na gut, dann mal los. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 24. August 2013

Fahren Busse endlich durch die Rampengasse?

Bildschirmfoto 2013-08-23 um 08.56.20Heute berichtet die Stormarn-Beilage aus der Sitzung vom Bauausschuss. Das Resultat: „Ahrensburg spinnt an einem neuen Busnetz“. Und die neue Bus-Zentral-Stadtion soll am Rathausplatz liegen. Ja, Sie haben richtig gelesen: am Rathausplatz. Daher schreibt die Stormarn-Beilage ja auch: „Ahrensburg spinnt…“.

Nun sollen wieder Gutachter in Lohn und Brot gesetzt werden, um das Ganze zu begutachten. Nach meiner unmaßgeblichen Gutachter-Meinung: Nach der Je-ka-mi-Aktion „Wie gestalte ich mir meinen Rathausplatz?“ kommt jetzt die Gutachter-Aktion: „Wie kommen die Busse an den Rathausplatz?“ Dafür plädierten SPD, Grüne und FDP. CDU und WAB votierten dagegen.

Vielleicht können die Gutachter in diesem Zusammenhang auch gleich ein Gutachten erstellen auf die alte Frage: Wie kommen die Busse durch die Rampengasse…? 😉

Postskriptum: Hinterm Rathaus liegt der Zirkusplatz Stormarnplatz. Ein idealer Standort für einen Zentral-Omnibus-Bahnhof für den gesamten Kreis Stormarn! 😉

 

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 23. August 2013

Beim Lügen ertappt: Christine Neubauer & Weight Watchers

Der Schwerpunkt meiner journalistischen Tätigkeit liegt in einer Kolumne, die ich seit Jahrzehnten schreibe, und wo ich mich kritisch mit der Werbung befasse. Nein, nicht mit der Werbung als solcher, sondern mit ihren Auswüchsen. Was meint: Unwahrheiten, Plagiate, dumme und unsinnige Werbung. Letztere kritisiere ich deshalb, weil Werbekosten schließlich Firmengelder sind. Und kein Unternehmen sollte sein Geld, für das die Mitarbeiter mehr oder weniger hart gearbeitet haben, aus dem Fenster werfen!

Unbenannt-3Vor über einem Jahr habe ich einen TV-Spot aufgespießt, in dem die Schauspielerin Christine Neubauer sich als Protagonistin für Weight Watchers präsentiert hatte. Dabei hat die Dame gelogen, dass sich die Balken gebogen haben. Aber: Nach meinem Beitrag passierte nichts, sondern die Reklame mit Frau Neubauer ging tatsächlich unverändert weiter, als wäre alles in bester Ordnung. Und ein bösartiger alter Mann, der bei Twitter ständig ehrenwerte Menschen anpöbelt, der unterstellte mir sogar eine Beleidigung und hat in seiner geistigen Verwirrtheit gar nicht begriffen, um was es überhaupt ging.

Für mich ist die Weight-Watchers-Werbung glatter Betrug. Ja, es ist schon fast eine strafbare Handlung, wenn ahnungslosen Menschen das Geld aufgrund falscher Tatsachen aus der Tasche gezogen wird. Doch wo kein Kläger klagt, dort richtet auch kein Richter. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 22. August 2013