Schlagwort-Archiv: Ahrensburg

MARKT: Chinesische Nymphomanin sucht Sex ohne Geld

Im MARKT stehen viele Anzeigen, ohne die das Anzeigenblatt gar nicht erscheinen würde. Denn Verlag und Redaktion leben von den Erlösen aus dem Anzeigengeschäft. Und darum ist jede Annonce wichtig, und sei es auch bloß ein Kleininserat wie das von der Chinesin, die Sex sucht – siehe die Abbildung!

Bildschirmfoto 2015-07-29 um 16.46.00Hier handelt es sich offenbar um einen sexuellen Notstand, weshalb ich der Dame aus dem Land des Lächelns gern helfen möchte und ihr Gesuch auf diese Weise verbreitere. (Nein, es steht im MARKT natürlich nicht so prominent auf der Seite 1, sondern wir finden es unter Kleinanzeigen, direkt über dem „Wixtelefon“ auf der Seite 13).

Nun könnte jemand kommen und die Frage aufwerfen: Ist das Angebot der Chinesin auch echt, oder steckt ein Pferdefuß hinter der Offerte? Nun, wenn ich an meine Verlagszeit denke, dann erinnere ich mich, dass der Anzeigenleiter einer Zeitung haftet, wenn dort unseriöse Angebote erscheinen. Weshalb der Anzeigenleiter im Zweifel persönlich kontrollieren muss, ob alles so seine Richtigkeit hat, wie es dort geschrieben steht.  😉  😉  😉

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 30. Juli 2015

Die SPD hat das Rathaus gesäubert – oder doch nicht?

Ich weiß nicht, liebe Mitbürger, ob Sie sich auch mal auf die Homepages der Parteien begeben, die in Ahrensburg regieren. Ich tue das dann und wann, wenn ich mich über etwas informieren will. Und so war ich heute auf der Seite der SPD, wo unser Rathaus als Eyecatcher in den Kopf gerückt wurde – siehe die Abbildung!

Bildschirmfoto 2015-07-29 um 18.34.09Wir lesen: „Die SPD will unsere schöne Stadt auch in den nächsten Jahren für Sie weiter entwickeln und gestalten und dadurch die Qualität der Stadt als Ort des Lebens, des Arbeitens und Wirtschaftens weiter steigern.“

(Zwischenfrage: Was ist der Unterschied zwischen Arbeiten und Wirtschaften? Wird in der Wirtschaft vielleicht nicht gearbeitet?) Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 29. Juli 2015

Bürgermeister-Wahl: FDP gibt indirekte Wahlempfehlung

Heute lesen wir in der Stormarn-Beilage einen Beitrag zur Bürgermeister-Wahl. Der Inhalt in zwei Sätzen: Hinrich Schmick, Fraktionschef der WAB, will sich auf eine Wahlempfehlung (noch) nicht festlegen, will aber den zur Zeit noch amtierenden Bürgermeister nicht mehr im Rathaus sehen. Und Thomas Bellizzi (FDP) eiert herum, träumt von einem Kandidaten mit Erfahrung in Verwaltung, wohl wissend, dass es unter den drei Kandidaten nur einen Verwalter gibt: MIchael Sarach.

Bürgermeister-Wahl 2009

Bürgermeister-Wahl 2009

Wir erinnern uns: Bei der letzten Bürgermeister-Wahl hatte sich die FDP voll hinter den Kandidaten aus Schwerin gestellt: Michael Sarach trat im Wahlkampf selten alleine auf, Thomas Bellizzi war stets in seinem Schlepptau. Es gab sogar gemeinsame Wahlplakate; und am Stand der FDP auf dem Rondeel trommelten die Freien Demokraten für den Sozialdemokraten – siehe die Abbildung!

Im Laufe der Jahre distanzierte Thomas Bellizzi sich mehr und mehr vom derzeitigen Verwaltungschef. In vielen Versammlungen der Stadtverordneten hat der FDPler den amtierenden Bürgermeister scharf angegriffen, ihm Unfähigkeit bescheinigt. An Lob kann ich mich kaum erinnern.

Und nun? Nun will Thomas Bellizzi einen Verwaltungsfachmann im Rathaus sehen. Christian Conring (CDU) und Jörg Hansen (Grüne) haben aber keinen diesbezüglichen Hintergrund, sondern sie kommen aus der freien Wirtschaft, wo sie Manager-Qualitäten bewiesen haben, also genau das, was im Rathaus von Ahrensburg dringend benötigt wird. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 29. Juli 2015

Dat Backhus: Wo mir das Frühstück heute wieder hochkam

Gerade kommen wir aus Dat Backhus, wo wir häufig frühstücken, weil man sich hier seinen Teller mit den Beilagen individuell zusammenstellen kann. Dazu gibt’s wahlweise Brot oder Brötchen, Kaffee oder Tee. Und zum Gourmet-Frühstück gibt es auch noch ein Glas Orangengensaft.

image2Als dieses Frühstück eingeführt wurde, bekam der Gast zum Gourmet-Frühstück ein ganzes Fläschchen Orangensaft. Inzwischen nur noch ein Gläschen. Und auch das habe ich heute nicht bekommen, was ich allerdings erst beim Essen bemerkt hatte. Also ging ich noch einmal zum Tresen und bat die Verkäuferin um das fehlende Glas Orangensaft.

Das habe ich Ihnen doch gegeben!“, erklärte die junge Frau mir kategorisch. Ich antwortete: „Wenn Sie es mir gegeben hätten, dann stünde ich jetzt nicht vor Ihnen, um es zu verlangen!“

Die Verkäuferin: „Ich bin mir ganz sicher, dass ich das Glas auf den Rand des Tabletts gestellt habe!“ Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 28. Juli 2015

Geistreiche Wahlwerbung für Bürgermeisterwahl

Wahlwerbung ist im allgemeinen eher langweilig und nichtssagend. Leerformeln und Allgemeinplätze. Und dazu das Antlitz der Kandidaten. Und wenn ein Kandidat freundlich lächelt und seriös dreinschaut, dann sagt sich Frau Puvogel: „Den wähle ich!“

Ich habe beschlossen, in die Wahlwerbung zur kommenden Bürgermeisterwahl mit einzusteigen, und zwar geistreich. Denn der gute Geist der Stadt heißt Schubiduu…uh, das Ahrensburger Schlossgepenst. Und Schubiduu…uh hat schon seit langer Zeit einen guten Überblick über das, was in Ahrensburg passiert, bzw. nicht passiert. Und deshalb meint Schubiduu…uh:

Bildschirmfoto 2015-07-23 um 14.58.51

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 28. Juli 2015

Wie denn? Was denn? Heute schon Wahlplakate in der Stadt?

Da werden Michael Sarach, Christian Conring und der Wahlleiter Fabian Dorow aber Augen machen: Jörg Hansen, Kandidat der Grünen, hat bereits Werbeplakate für seine Wahl zum Bürgermeister in der Stadt aufgestellt. Was insofern erstaunlich ist, da die Bewerber um das Bürgermeisteramt wissen müssten, dass Wahlplakate auf öffentlichem Grund erst sechs Wochen vor dem Wahltermin aufgestellt werden dürfen – so jedenfalls mein Wissensstand.

IMG_0878Am U-Bahnhof Ahrensburg-West sah ich heute gleich zwei Wahlplakate mit dem Hinweis: „Jörg Hansen Grüner ins Ahrensburger Rathaus“  – siehe Abbildung! Was bedeutet: Bevor der Grüne als Bürgermeister ins Rathaus kommt, bekommt er schon Ärger mit dem Ordnungsamt.

Klar, nun könnte jemand kommen und sagen: Dort steht aber gar nicht, dass Jörg Hansen als Bürgermeister ins Rathaus kommen soll oder will, sondern lediglich, dass er ins Rathaus kommen soll. Das kann auch für einen Posten im Bauamt sein. Oder der Grüne möchte die Stellung eines Hausmeisters antreten. Allerdings: Einen Sinn würde das Plakat dann aber nicht ergeben.

Herr Hansen, bitte sammeln Sie Ihre Plakate schnell wieder ein, denn Sie wollen sich doch mit diesem voreiligen Wahlplakat keine Vorteile gegenüber Ihren Mitbewerbern verschaffen, oder…?

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 27. Juli 2015

Über die Schnelligkeit von Online-Portalen

Was unterscheidet das Online-Portal „Stormarn“ des Hamburger Abendblattes vom Online-Werbeportal ahrensburg24 von Monika Veeh…? Erste Antwort: Für das Hamburger Abendblatt muss der Leser bezahlen. ahrensburg24 (Partner: Stadtwerke Ahrensburg) bekommt er umsonst.

ahrensburg24 am Donnrstag

ahrensburg24 am Donnerstag, 23. 7. 2015

Stormarn online von heute

Stormarn online am Sonnabend, 25. 7. 2015

Die zweite Antwort: Das kostenlose Werbeportal ist schneller als das zu bezahlende Zeitungs-Portal. Hierzu ein aktuelles Beispiel: Am 23. Juli 2015, also am vergangenen Donnerstag, brachte ahrensburg24 eine Pressemeldung der BürgerStiftung über die Lesepatin Sabine Sarach. Und heute, also zwei Tage später, bringt auch die Online-Redaktion der Stormarn-Beilage diese Pressemitteilung – siehe die Abbildungen!

Bemerkenswert: Hier wie dort wird dasselbe Foto gezeigt. Was zeigt: Beide Redaktionen veröffentlichen das, was man ihnen geschickt hat. Der Unterschied: Bei ahrensburg24 zeichnet ve/pm für den Inhalt verantwortlich, bei Stormarn-online ist Mira Frenzel ausdrücklich als Autorin vermerkt.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 25. Juli 2015

Parksünder in der Innenstadt parken unbehelligt

Ich liebe rücksichtslose Menschen. Genauso, wie ich Schuhcreme auf meinem Frühstücksbrötchen liebe. Rücksichtslose Menschen parken so, dass andere Verkehrsteilnehmer dadurch behindert werden. Und rücksichtslose Menschen benutzen ihre Ellenbogen, um sich nach vorn zu drängeln, weil sie immer die Ersten sein wollen – sogar auf dem Friedhof, wo sie nach zu schnellem Fahren vorzeitig eintreffen.

IMG_0864Nicht selten entsteht Rücksichtslosigkeit aus Dummheit. Ein Beispiel hierfür begegnet uns täglich, und zwar in der Lohe in Ahrensburg. Dort steht ein Fahrradständer, und zwar so „passend“, dass parkende Radler mit ihrem Drahtesel mitten im Wege stehen – siehe die Abbildung!

Und die Überwachungskräfte der Stadt? Ich habe noch nie gesehen, dass sie an falsch parkenden Fahrrädern ihr berühmtes Knöllchen angebracht haben. Warum eigentlich nicht…?

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 24. Juli 2015

„Das (Ahrensburg) Magazin erscheint vier Mal im Jahr und wird über exklusive Auslagestellen an die stetig steigende Leserschaft verteilt“ (Wiener Kontor online)

Wenn Sie sich den Werbefilm vom Wiener Kontor anschauen, dann sehen Sie dort Daniela N. Barth, die Herausgeberin vom Ahrensburg-Magazin. Und die erzählt hier seit Monaten, dass der Bedarf für dieses Werbeblatt in Ahrensburg „gigantisch“ ist, dass das Heft „alle drei Monate“ erscheint und „alle Haushalte direkt beliefert“ werden, und zwar in einer Auflage von “35.000 Stück“.

(Bild: HDZ)

(Bild: HDZ)

„Gigantisch … alle drei Monate … alle Haushalte direkt … 35.000 Stück“ – alles Lügen, und zwar eine nach der anderen.

Wahr ist, dass der Bedarf kaum erkennbar ist. Richtig ist, dass das Blatt im laufenden Jahr (Stand Juli) erst 1 x erschienen ist und nicht an alle Haushalte direkt verteilt wurde. Und die ausgelegte Auflage … aber lassen wir das, denn Sie können sich das selber denken.

Warum posaunt das Wiener Kontor solche Angaben hinaus? Ganz einfach: Man möchte damit Inserenten über den Tisch ziehen. Wie zum Beispiel Horst Kienel (Stadtwerke Ahrensburg), der das Blatt seitenweise finanziert. Und der Bürgermeister als Vorsitzender des Aufsichtsrats der Stadtwerke Ahrensburg schaut zu und schweigt. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 23. Juli 2015

Familie Sarach voll im Wahlkampf

Während der Bürgermeister im Urlaub weilt, sorgen seine Partnerinnen für öffentliche PR angesichts der bevorstehenden Bürgermeisterwahl. Da ist zum einen Ehefrau Sabine, die nach fünf Jahren der Abwesenheit nun in Ahrensburg als „Lesepatin“ auftritt. Was von Monika Veeh, der anderen Partnerin, auf ihrem Werbeportal gezeigt wird.

(Bild: HDZ)

(Bild: HDZ)

Außerdem sehen wir: Der Bürgermeister hat bei einem Golfturnier mitgewirkt. Mit Krawatte. Das war in Ammersbek, wo Michael Sarach gespielt hat, und zwar als Schauspieler in der Rolle des Bürgermeisters von Ahrensburg, wo am 27. September 2015 bekanntlich die Wahl zum Verwaltungschef der Stadt stattfindet. Und beim Golf-Turnier in Ammersbek sollen schließlich auch ein paar Ahrensburger Golfer mitgespielt haben, also potentielle Wähler.

(Dass Michael Sarach sich im Clubhaus der Golfer umgeschaut hat, ob dort möglicherweise Flüchtlinge vorübergehend untergebracht werden können, wurde von keiner Seite bestätigt.)

So erkennen wir Bürger, wie toll sich das Ehepaar Sarach in unserer Stadt einsetzt. Was mir dabei auffällt: Die BürgerStiftung hat ganz viele Lesepaten – siehe Abbildung rechts! Dass ausgerechnet Bildschirmfoto 2015-07-23 um 12.19.45Sabine Sarach, die erst kürzlich aus Schwerin dazugekommen ist, öffentlich in den Vordergrund gerückt wird, das wird vielen der ehrenamtlichen Leser, die schon sehr viel länger dabei sind, möglicherweise  weniger gefallen, oder?

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 23. Juli 2015