Archiv für den Autor: Harald Dzubilla

3. Buch Abendblatt: Der Wendler erzählt seinen Lesern mal wieder, wie es gar nicht ist

Der Aufmacher vom 3. Buch Abendblatt ist der Brüller des heutigen Tages, mit dem sich der Wendler wieder mal selber übertroffen hat. Die Schlagzeile lautet: „Gutachter: Neue Tiefgaragen für Ahrensburg“. Zum Brüllen komisch ist es allein schon deshalb, weil ich eine (erweiterte) Tiefgarage unter Rathausplatz und eine weitere unter dem Stormarnplatz schon vor Jahren vorgeschlagen habe, ohne dass mir Stadt dafür auch nur einen  Cent für Beratung zahlen musste.

aus: Hamburger Abendblatt

Wenn Sie meinen Blogeintrag von gestern mit den Kommentaren gelesen haben, dann werden Sie über den Aufmacher der Stormarn-Redaktion nur den Kopf schütteln, der die Unterzeile trägt: Der Bauausschuss diskutiert an diesem Mittwoch ein neues Verkehrskonzept für die Stadt, das mit seiner Parkraumkonzeption überrascht.“

Eine Überraschung in der Tat, denn ich bin mir sicher: Der Bauausschuss diskutiert an diesem Mittwoch über kein neues Verkehrskonzept für die Stadt. Denn die Beschlussvorlage des Bürgermeisters lautet unmissverständlich: Das Verkehrskonzept für das Gebiet „Innenstadt/Schlossbereich“ (Anlage), das im Rahmen der Städtebauförderung und der vorbereitenden Untersuchungen gemäß § 141 Baugesetzbuch erstellt wurde, wird als gutachterliche Empfehlung zur Kenntnis genommen.“

Fake News also im 3. Buch Abendblatt. Oder weiß der Wendler mehr…? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 7. Juni 2017

Morgen die große Illusion im Bau- und Planungsausschuss: Zauberkünstler zaubern Parkplätze in Ahrensburg!

Morgen tagt der Bau- und Planungsausschuss der Freien und Zauberstadt Ahrensburg. Warum „Zauberstadt“? Weil in der morgigen Veranstaltung gezaubert wird, und zwar werden die Mitglieder des Ausschusses aufgefordert, eine Illusion der Gutachter Zauberkünstler Gertz Gutsche Rümenapp zur Kenntnis zu nehmen, die ein Gutachten zum Verkehrskonzept vorstellen. Wahre Magie, liebe Mitbürger, und zwar schwarze!

Vorab: Es ist zweifelsfrei erwiesen, dass das Verkehrskonzept der Stadt dazu beigetragen hat, dass über die Jahre mehr und mehr Kunden aus der Ahrensburger Innenstadt verschwunden sind, weil das Einkaufen durch unzureichende Parkmöglichkeiten und unnötige Gebühren behindert und verteuert wird. Auch viele Geschäfte mussten deswegen aufgeben.

Und nun werfen Sie bitte mal einen Seitenblick auf die nebenstehende Tabelle! Dort wird zuerst einmal festgehalten, dass 490 – 541 Parkplätze in Ahrensburg entfallen werden. Und dann folgt die Magie, nämlich: Es wird 620 „künftig verfügbare und freie Kapazitäten Parkplätze“ geben! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 6. Juni 2017

Veranstaltung im Peter-Rantzau-Haus: Unterstützung sozialschwacher Unternehmer durch die Stadt Ahrensburg

Anzeige aus ahrensburg24

Handwerksmeister gehören, sofern sie in Ahrensburg ansässig sind, zu den sozialschwachen Unternehmern, weshalb sie von der Stadt Ahrensburg gefördert werden. Zu diesem Zweck gibt es im Rathaus von Ahrensburg eine Abteilung, die sich Wirtschaftsförderung nennt und geleitet wird von Christiane Link. Und diese Dame kümmert sich aufrichtig um die armen Firmenchefs aus den hiesigen Handwerksbetrieben.

Weil diese Firmen unterstützungsbedürftig sind, lädt die Stadt Ahrensburg die Inhaber ein, und zwar in die Ahrensburger Sozialstation, sprich Peter-Rantzau-Haus. So auch am Mittwoch, 14. Juni 2017, wenn der Trainer und Coach Uwe Weiß dorthin kommt, der den Arbeitgebern helfen soll, dass sie ihre Personalprobleme in den Griff kriegen. Das ist offenbar eine Herzensangelegenheit von Christiane Link, der Wirtschaftsförderin. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 4. Juni 2017

Die „Netzwerkarbeit“ des SPD-Stadtverordneten Jürgen Eckert (AWO) zieht Kreise

Jürgen Eckert, Parteigenosse der SPD und Stadtverordneter in Ahrensburg, ist Mitglied im Hauptausschuss, Vertretendes Mitglied im Finanzausschuss, Vertretendes Mitglied im Sozialausschuss und 1. Vorsitzender der AWO Ahrensburg e. V., die u. a. auch das Peter-Rantzau-Haus bewirtschaftet. Und wenn Sie mehr dazu wissen wollen, geben Sie einfach „AWO“ in die Suchmaske von Szene Ahrensburg ein! Das vorab.

aus: Hamburger Abendblatt

Im 3. Buch Abendblatt steht heute ein Beitrag, dass „BürgerNAH“ ein Projekt von „Engagierte Stadt Ahrensburg“ sein soll und ab 1. Juli als Anlaufstelle fungiert mit drei zentralen Aufgaben: „Informieren, Engagement fördern und Netzwerkarbeit“, so die Zeitung. Dazu heißt es weiter: „Jürgen Eckert, Vertreter des Projektteams, erklärt den neuen Treffpunkt und sagt: ‚Ab Juli können sich die Bürger an das BürgerNAH-Team wenden, wenn sie Informationen suchen und nicht wissen, wo sie Hilfe bekommen können.’“

Wer nicht weiß, wer Jürgen Eckert ist – siehe oben! – erfährt das aus dem Abendblatt-Bericht mit keiner Silbe. Warum nicht…? Wozu ich den letzten Absatz aus dem Beitrag zitiere und also lautend: Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 3. Juni 2017

Ich liebe die Grabbeler am Obststand in Supermärkten

Heute am Obst- und Gemüsestand bei Lidl. Ich sehe Kirschen, und mein Verlangen steht danach. Vor mir ein älterer Herr. Der selektiert Kirschen nach dem Motto: Die besten in mein Säckchen, der Rest bleibt liegen für den Rest der Kunden.

Ich liebe solche Menschen, die durch die Kirschen oder Erdbeeren grabbeln und sich die besten Früchte einzeln raussuchen. Klar, nicht eine Kirsche ist wie die andere, da gibt es vollreife und weniger reife. Und manchmal auch Exemplare mit Faulstellen. Dazu liegt dort eine Schaufel, mit der man die Früchte in den Plastikbeutel schaufeln kann, quasi als Mischung und nicht als Auslese.

Logo, wenn ich sehe, dass eine angefaulte Frucht auf meiner Schaufel liegt, dann sortiere ich die aus und lege sie an den Rand Aber ich würde niemals auf die Idee kommen, zehn Minuten lang jede Kirsche einzeln herauszupicken bis ich ein halbes Pfund gegrabbelt habe wie der Herr vor mir. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 1. Juni 2017

Immer wieder: Betrügereien aus dem Internet

Es vergeht kein Tag, an dem ich per E-Mail keinen Schrott aus dem Internet bekomme. Abgesehen von obskurer Werbung gehen dort auch Betrügereien ein, wo irgendwelche Hirnis versuchen, an mein Geld zu kommen, indem sie mir schräge Angebote machen oder mich einfach auffordern, Geld zu überweisen.

Gestern kam etwas Drolliges: Eine Firma „Armatech AG“ forderte mich auf, 1762,45 Euro zu zahlen und erklärte dazu: „Lassen Sie uns wissen, wenn Sie Fragen haben“.

Ja, ich hätte da eine Frage: Sie schreiben, dass der „Geburtstermin“ der „02/06/2017“ ist. Können Sie mir auch schon verraten, wer morgen das Licht der Welt erblicken wird, damit ich zwecks Geburtshilfe die 1762,45 EUR an die Eltern überweisen kann…?

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 1. Juni 2017

Den Versuch, die eigenen Fehler zu minimieren, bezeichnet ein CDU-Politiker nun als geförderte Kinderbetreuung

Wolfdietrich Siller (CDU) ist Bürgerliches Mitglied im Sozialausschuss, im Werkausschuss und im Aufsichtsrat der Stadtwerke Ahrensburg GmbH. Heute schreibt der Politiker in der Parteienwerberubrik „Politiker und Parteien haben das Wort“ im Anzeigenblatt MARKT und schmückt seine CDU mit falschen Federn.

aus: Anzeigenblatt MARKT

Die Überschrift „CDU fördert Kinderbetreuung“ ist putzig, weil der Beschluss über eine Erhöhung der Rentenvorsorge von Tagesmüttern und –vätern nicht allein von der CDU gefasst wurde, sondern mehrheitlich über die Parteien erfolgt ist. Und die CDU fördert die Betreuung von Kindern gar nicht selber, sondern die Stadt tut das mit dem Geld der Bürger von Ahrensburg.

Dazu ein Gleichnis: Wenn ich die Stadt dazu auffordere, mehr für Kinder zu tun, die unterhalb der Armutsgrenze leben, und die Verwaltung tut tatsächlich was, kann ich dann mit der Schlagzeile kommen: „Dzubilla fördert arme Kinder“…? Ne, natürlich nicht. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 31. Mai 2017

Liegewiese in der Ahrensburger Innenstadt gesichtet

Wenn man über Ahrensburg fliegt und runterschaut, dann erkennt man Am Rauchhause ein wundersames Grundstück. Es ist ca. 100 qm groß, grün bewachsen und liegt direkt am Parkplatz, der durch diese Fläche, auf der fünf Autos parken könnten, verkleinert wird – siehe die Abbildungen von oben und von unten!

Luftbild: Google Maps, Foto: HDZ

Das ist wundersam. Wundersam deshalb, weil alle Parkplätze ringsum vermietet sind. Und wer am Abend zum Speisen in die Villa Romana möchte, deren Parkplätze wegen der Beliebtheit dieses Restaurants schnell belegt sind, der findet dort viele freie Parkplätze – die jedoch allesamt an Firmen vermietet und damit nicht belegbar sind für Autofahrer, die als Gäste in das italienische Speiselokal kommen. Also stehen diese Parkplätze nach Feierabend leer, während Autofahrer, die einen Parkplatz suchen, auf irgendwelchen Straßen parken oder zum Rathausplatz fahren müssen. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 31. Mai 2017

Blitzeinschlag: Brandheiße Fotos auf einem Werbeportal!

Fotos: ah- rensburg24

Hallo, liebe Gaffer: Es brennt! Es brennt! Der Blitzschlag hat eines der neuen Häuser auf dem Erlenhof getroffen und dort einen Brandschaden verursacht. Das war beim Gewitter heute früh. Alle Gaffer kommen jetzt natürlich zu spät, aaaber: Wozu gibt es ahrensburg24, das Portal für Menschen, die sich an Unfall, Leid und an Feuersbrunst begeistern?!

Und deshalb hat Betreiberin Lilliveeh die berühmte Fotodesignerin Silke „Pixi“ Mascher mit vollautomatischer Kamera zum Brandherd geschickt, die dort sage und schaue: 23 (dreiundzwanzig) sagenhaft geile Fotos geschossen hat! Brandheiße Bilder, die sich die Leser des Werbeportals nun ausdrucken und als Ansichtskarten verschicken können an Gleichgesinnte, also perverse Leute, die solche Bilder unbedingt in Serie sehen wollen.

Da es weder Verletzte noch Tote gegeben hat, konnte auf den Fotos diesmal auch nichts davon gezeigt werden. Na ja, vielleicht beim nächsten Mal, gell, Lilliveeh?! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 30. Mai 2017

Wundersames aus der Werbewelt: Das Foto einer Wohnung in einem Haus, das es noch gar nicht gibt

Wunder über Wunder passieren in unserem geliebten Ahrensburg! Über solche Wunder berichtet häufig Lilliveeh, die Werbeprinzessin, auf ihrem Portal ahrensburg24. Dort schreibt sie in einer Anzeige, dass es in der Hamburger Straße „Gemütliches Wohnen in moderner Architektur“ geben wird, und zwar „neben dem alten Opel Gelände“.

Abbildung: ahrensburg24

Monika Veeh: „Wenn alles glatt geht, können die ersten Käufer Ende 2018 ‚hyggelige Weihnachten‘ in den eigenen vier Wänden feiern“. So weit, so gut.

Dann aber kommt das Wunder: Lilliveeh veröffentlicht das Foto einer Wohnung mit dem Hinweis: „Bauprojekt Hygge an der Hamburger Straße in Ahrensburg. Blick in eine der Wohnungen.“

Ich wiederhole: Das Foto wurde laut Angaben in einer der Wohnungen an der Hamburger Straße in Ahrensburg gemacht, obwohl das Gebäude erst zu Weihnachten 2018 bezogen werden kann, „wenn alles glatt geht“. Wozu mir ein Song von Katja Ebstein in den Sinn kommt. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 30. Mai 2017