Die „Netzwerkarbeit“ des SPD-Stadtverordneten Jürgen Eckert (AWO) zieht Kreise

Jürgen Eckert, Parteigenosse der SPD und Stadtverordneter in Ahrensburg, ist Mitglied im Hauptausschuss, Vertretendes Mitglied im Finanzausschuss, Vertretendes Mitglied im Sozialausschuss und 1. Vorsitzender der AWO Ahrensburg e. V., die u. a. auch das Peter-Rantzau-Haus bewirtschaftet. Und wenn Sie mehr dazu wissen wollen, geben Sie einfach „AWO“ in die Suchmaske von Szene Ahrensburg ein! Das vorab.

aus: Hamburger Abendblatt

Im 3. Buch Abendblatt steht heute ein Beitrag, dass „BürgerNAH“ ein Projekt von „Engagierte Stadt Ahrensburg“ sein soll und ab 1. Juli als Anlaufstelle fungiert mit drei zentralen Aufgaben: „Informieren, Engagement fördern und Netzwerkarbeit“, so die Zeitung. Dazu heißt es weiter: „Jürgen Eckert, Vertreter des Projektteams, erklärt den neuen Treffpunkt und sagt: ‚Ab Juli können sich die Bürger an das BürgerNAH-Team wenden, wenn sie Informationen suchen und nicht wissen, wo sie Hilfe bekommen können.’“

Wer nicht weiß, wer Jürgen Eckert ist – siehe oben! – erfährt das aus dem Abendblatt-Bericht mit keiner Silbe. Warum nicht…? Wozu ich den letzten Absatz aus dem Beitrag zitiere und also lautend:

Ahrensburg bekommt bis zu 50.000 Euro Fördergeld Die Arbeiterwohlfahrt (Awo) und das Peter-Rantzau-Haus werden als Träger beim Wettbewerb „Engagierte Stadt“ mit Fördermitteln berücksichtigt. Auf Initiative des Bundesministeriums für Familie, von fünf Stiftungen und einem Unternehmen gibt es insgesamt mehr als drei Millionen Euro für das Projekt ehrenamtlich tätiger Organisationen im Bundesgebiet. Bis zu 50.000 Euro stehen Ahrensburg zur Verfügung, um ein Netzwerk unter den Ehrenamtlichen aufzubauen.

Ich blicke da nicht so recht durch und frage: Wird das neue „Netzwerk“ möglicherweise nur aufgebaut, um an Steuergelder zu kommen? Denn:  Bekommt der Bürger, der Rat sucht, diesen im Rathaus etwa nicht, ohne dass der Steuerzahler zusätzlich finanzieren muss…?

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 3. Juni 2017

4 Gedanken zu „Die „Netzwerkarbeit“ des SPD-Stadtverordneten Jürgen Eckert (AWO) zieht Kreise

  1. Rüdiger

    Es ist völlig unklar, was mit dem Begriff „engagierte Stadt“ gemeint sein soll. Es macht keinen Sinn, für so etwas öffentliche Gelder auszugeben.

  2. Hans Wurst

    Netzwerk für Ehrenamtliche? So etwas ähnliches gibt’s im Peter-Rantau-Haus von der AWO. Beim Ehrenamtstag werden Vertreter der Ehrenamtsgruppen eingeladen zum Austausch, gesellige Runde mit Speis und Trank inkl. Es gibt meiner Kenntnis nach mind. 1 beschäftigte Mitarbeiterin, die sich auch um die Ehrenamtlichen und den Ehrensamtsgruppen mit kümmert von der AWO im P.-R.-H.
    Für mich klingt das nach zusätzlichen Rahm abschöpfen. Netzwerken können auch die SPDler gut, umgangssprachlich nennt man es im Rheinland „Klüngel“.

  3. Koslowsky

    Wenn Sie mich fragen: Hier baut sich SPD-AWO-Eckert unter dem sozialen Mäntelchen ein Netzwerk zur kommenden Kommunalwahl auf, das mit öffentlichen Geldern finanziert wird. Dass SPD und AWO ein Klüngelverein sind, sieht Hans Wurst durchaus korrekt. Es ist wichtig, dass das den Bürgern von Ahrensburg deutlich vor Augen geführt wird, die womöglich glauben, das Peter-Rantzau-Haus hätten sie der AWO zu verdanken. Und nicht zu vergessen: „Ehrenamtliche Mitarbeiter“ erhalten nicht mal den gesetzlich geforderten Mindestlohn, sondern sie werden schlichtweg ausgebeutet!!!

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