Spökenkiekerei: Online-Wetterdienste

Am vergangenen Sonntag wollten wir einen Ausflug machen. Aber auf dem Ahrensburg-Portal war zu lesen: „Nachmittags steigt die Wahrscheinlichkeit von Sommergewittern. Die Regenwahrscheinlichkeit liegt bei 80%.“ Das klang gar nicht gut, und weshalb wir sind lieber daheim geblieben sind. Und hier konnten wir erleben: Kein Sommergewitter, kein Regen, sondern Sonne bis zum Untergang.

Zeichnung: Peter Butschkow

Und damit bin ich beim Thema „Wettervorhersage im Internet“. In meinen Augen und nach meinen Erfahrungen ist das der größte Quatsch, was Wetter.de oder Wetter.com dort praktizieren! Wer sich auf die Meldungen dieser Portale verlässt, ist verlassen und kann nach Sonnenansage alsbald im Regen stehen.

Noch vor zwei Tagen gaben die Wetterdienste bekannt, dass heute, also am Dienstag, mit Sonne zu rechnen ist, und zwar am Timmendorfer Strand. Deshalb wollten wir heute eigentlich dort hinfahren. Aber der erneute Blick auf die Vorhersage: bedeckter Himmel und leichte Regenschauer – siehe die Abbildung unten!

wetter.com am 30. Juli 2019 für den 30. Juli 2019

Ich habe das Gefühl, dass bei den Online-Wetterdiensten ein paar Spaßvögel sitzen, und zwar vor einer Glaskugel. Und nach einem Blick hinein bestimmen sie dann das Wetter. Und wenn sie aus dem Fenster gucken und sehen: Stimmt ja gar nicht! – dann ändern sie aktuell ihren Wettbericht nach Sicht der Lage.

Wir sind schon bei Regenprognose an die Ostsee gefahren und haben nicht einen Tropfen verspürt. Und wir sind schon bei Sonnenprognose an die Ostsee gefahren und waren froh, dass wir einen Regenschirm mitgenommen hatten.

Fazit: Online-Wetterdienste sind ein Witz. Aber wer kann darüber schon lachen?!

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 30. Juli 2019

Ein Gedanke zu „Spökenkiekerei: Online-Wetterdienste

  1. Wolfgang Schrimpff

    Auch im Zeitalter des ach so klugen Internets gilt noch immer: Wenn der Hahn kräht auf dem Mist, ändert sich das Wetter, oder es bleibt, wie es ist.

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