Schlagwort-Archiv: Ursula Pepper

Neues Kulturprogramm für die Stadt: Ahrensburg Dungeon

Es gab in Ahrensburg mal einen Märchen-Dungeon. Der ist mit seinem Veranstalter genauso in der Versenkung verschwunden wie sich die gute Frau Holle mit dem Eintreten des Frühlings aus dem Staub gemacht hat. Seither gibt es in Ahrensburg zwar immer noch viele Märchengestalten, aber eben keinen Dungeon mehr – jedenfalls nicht bis gestern.

Am heutigen Tage eröffnet nun der Ahrensburg Dungeon nach dem Vorbild vom Hamburger Dungeon. Auf dem Plakat zur Ankündigung sehen wir bereits die ersten Gruselgestalten aus der Ahrensburger Geschichte, die bis in die Gegenwart reicht – siehe die Abbildung!

Der Ahrensburg Dungeon befindet sich im Alten Speicher hinter dem Marstall, der von der Stadt eigens für das neue Ereignis freigegeben wurde. Die Leitung übernommen hat die Ahrensburger Arbeiterwohlfahrt (AWO), die damit eine weitere Betriebsstätte eröffnet zu den sechs Ladenlokalen in der Innenstadt plus Peter-Rantzau-Haus.  Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 1. April 2019

Gibt es in Ahrensburg keine Politik, über die man diskutieren könnte?

Ich halte es für bemerkenswert: Ursula „Uschi“ Pepper (SPD) ehemalige Bürgermeisterin von Ahrensburg, die der Stadt den Blaumann geschenkt und ihn auch im Namen der Stadt entgegengenommen hat und auch den Vertrag mit dem Hersteller unterzeichnet hat, taucht immer wieder in der Öffentlichkeit in Ahrensburg auf. Dort will sie im Herbst 2019 in der Reihe „Politik im Marstall“ wieder einmal eine Veranstaltung moderieren, dieses Mal zum Thema „Rechtspopulismus in Europa“ – siehe  die nachstehende Veröffentlichung im Anzeigenblatt MARKT!

Aus: Anzeigenblatt MARKT

Ich persönlich bin immer wieder beglückt, wenn ich Frau Pepper in den Medien sehe. Ihr verdanken wir Ahrensburger nämlich nicht nur den Blaumann sondern auch die irre Rampengasse. Und in in der Amtszeit der Blaufrau hat Ahrensburg beträchtliche Schulden angehäuft. Kurzum: Ich habe noch niemanden in meinem Dunstkreis gefunden, der positiv an die Bürgermeisterinnenzeit von Ursula Pepper in Ahrensburg zurückdenkt.

Über die Reihe „Politik in der Remise“ will ich mich nicht äußern. Nur ein Hinweis an die Veranstalter: Warum geht es bei diesen Veranstaltungen zumeist nur um die Weltpolitik? Auch in Ahrensburg wird Politik gemacht, über die man in der Remise diskutieren könnte – vielleicht sogar unter Mitwirkung von Bürgern, die ja bei den Stadtverordneten-Versammlungen im Marstall nicht zu Wort kommen. (Hinweis: Die Einwohnerfragestunde findet vorab statt. Und es dürfen nur Fragen an die Verwaltung gestellt werden.)

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 7. Februar 2019

Personal zählt man nicht nach Nasen sondern nach Köpfen

Heute breche ich mal eine Lanze, und zwar für unseren Bürgermeister Michael Sarach. Das Thema ist: Personal in der Ahrensburger Verwaltung. Und das ist ein Problem für den Bürgermeister, welches er allein nicht wird lösen können. Denn die Mitarbeiter, die er gern hätte, haben die Politiker mit Mehrheit erst einmal abgelehnt.

Im Jahre 2010: Uschi (SPD) übergibt ihr Amt an Michi (SPD) und Griesi (SPD) freut sich im Hintergrund

Ich hole mal etwas aus. Von meinem eigenen Berufsweg weiß ich: Wenn ein neuer Geschäftsführer in eine Firma eintritt, dann durchforstet er zuerst einmal den vorhandenen Mitarbeiterstab. Und peu à peu holt der GF dann vertraute Mitarbeiter von vorherigen Stationen seines Berufsweges und setzt die Köpfe an Stellen im Unternehmen, die er als Schwachstellen erkannt hat. Die Folgen von Einstellungen sind Entlassungen.

Wohlgemerkt: Mitarbeiter werden nach Köpfen gezählt, nicht nach Nasen. So kann ein Kopf durchaus zwei Nasen ersetzen. Was bedeutet: Nicht nur die Zahl von Mitarbeitern ist entscheidend, sondern auch deren Qualifikation. Und damit bin ich schon im Rathaus von Ahrensburg. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 28. Dezember 2018

So könnte Ahrensburg sich kulturell aufwerten

Im Bilde sehen Sie eine Skulptur. Es ist Kunst im öffentlichen Raum. Ein Mann sitzt im Café, eine Tasse in der Hand. Ich weiß nicht, wer dieser Mann ist, aber ich weiß: So könnte der in Ahrensburg geborene Dichter Waldemar Bonsels (1880-1952) auf dem Rondeel sitzen. An Stelle des Blaumanns, der dort immer noch ohne Sinn und wider den Beschluss der Stadtverordneten auf einer Schnecke steht und symbolisiert: So werden die Bürger von Ahrensburg zur Schnecke gemacht.

Stellen Sie sich vor, ein Denkmal von Waldemar Bonsels stünde tatsächlich auf dem Rondeel wie es die Abbildung zeigt! Das würde sich schnell in Stadt und Land herumsprechen. Viele Besucher, die nach Ahrensburg kommen, würden sich auf den freien Stuhl setzen und ein Foto machen lassen mit dem weltbekannten Dichter der „Biene Maja“. Und das Rondeel würde dadurch wieder etwas gepflegter aussehen als mit dem Plastik-Alien, der dort seit zwölf Jahren fehlplatziert steht und mit depressivem Gesichtsausdruck leer in die Gegend glotzt.

Im August 2005, also vor 12 Jahren, wurde das Monster aufs Rondeel gestellt. Verschenkt vom Club der Rotarier, wo die damalige Bürgermeisterin Ursula Pepper im Vorstand saß, die diese Schießbudenfigur als Bürgermeisterin in Empfang genommen und den Vertrag mit dem Plastiker Wolke unterzeichnet hat, der dem Juristen der Stadt nicht vorgelegt worden war. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 1. August 2017

Ahrensburger Depressionen: Ursula Pepper moderiert

Wer auf die Homepage von Ahrensburg klickt, um sich dort über Veranstaltungen in Ahrensburg zu informieren, der findet für den 27. Juni 2017 folgende Veranstaltung: „Depression, eine unterschätzte Krankheit“. Und darunter ist vermerkt: „Podiumsdiskussion, moderiert von Ursula Pepper“. Veranstaltungsort: Kulturzentrum am Marstall.

Homepage Stadt Ahrensburg

Für alle Neubürger von Ahrensburg: Ursula Pepper (SPD), war mal Bürgermeisterin der Stadt Ahrensburg. Dadurch ist sie natürlich voll kompetent, was die Depressionen von Ahrensburger Bürgern betrifft – siehe auch: Muschelläufer auf dem Rondeel! Und weil dem so ist, erfahren wir in der Ankündigung der Veranstaltung auch nicht, wer die Diskussionsteilnehmer sind. Nur der Name von Moderatorin Ursula Pepper wird genannt.

Meine Vermutung: Es ist dieses eine Veranstaltung der SPD für SPD-Mitglieder. Behandelt werden sollen die Depressionen der Genossen nach dem Wahlausgang in Schleswig-Holstein, Stichwort: Jamaika. Und auf dem Podium werden vermutlich depressive Parteimitglieder sitzen wie Ralf Stegner, Torsten Albig und der ständige Nachrücker Tobias v. Pein. Einführende Worte spricht dazu Sankt Martin Schulz. Ein Grußwort zu diesem Event wird möglicherweise Ahrensburgs Bürgermeister Michael Sarach per Twitter schicken. 😉

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 13. Juni 2017

Ahrensburg: Bürgerantrag bei Stadt und Verordneten

Klaus Groth (1819–1899) gehört zu den bekanntesten Schriftstellern und Lyrikern im niederdeutschen Dialekt. Zusammen mit Fritz Reuter gilt Klaus Groth als einer der Begründer der neueren niederdeutschen Literatur. Auch die Stadt Ahrensburg würdigt den großen Dichter, nach dem eine Straße in der Stadt benannt worden ist.

Klaus Groth (Maler: Bokelmann)

Klaus Groth (Maler: Bokelmann)

Und dann passierte etwas, wodurch das Ansehen von Klaus Groth in Ahrensburg beschädigt wurde, denn eine unaufrichtige Bürgermeisterin und ihr städtischer Winkeladvokat haben es bewerkstelligt, dass die Klaus-Groth-Straße heute in einer Gasse endet, nämlich der Rampengasse, wo nackter Beton das Auge der Menschen verletzt. Und in dieser Rampengasse hat der Supermarkt Penny auch noch eine Open-Air-Kneipe eröffnet, über die ich an dieser Stelle nicht näher eingehen muss. Ja, und all das unter dem Namen Klaus Groth. Auch der Terrakotta-Klotz am Ende der Gasse spricht  Bände für das Unbehagen der Bürger.

Als Bürger von Ahrensburg stelle ich hiermit bei der Stadt und ihren Verordneten den Antrag, die Klaus-Groth-Straße an der Kreuzung Manfred-Samusch-Straße/Reeshop enden zu lassen und das letzte Stück bis zur Großen Straße offiziell abzutrennen und umzubenennen in Rampengasse, wie das Teill ja schon heute im Ahrensburger Volksmund heißt.

Natürlich könnte man diese Betongasse auch Usula-Pepper-Gosse nennen, aber nach der ehemaligen Bürgermeisterin wurde ja schon eine andere Straße in Ahrensburg benannt, nämlich die Koschietstraße, mit der ihre Arbeit für unsere Stadt ausreichend gewürdigt wird.

Die Alaternative: Die Stadtverordneten beschließen, die Betonrampen in der Gasse unverzüglich zu entfernen und die Straße wieder für den allgemeinen Durchgangsverkehr passierbar zu machen. Zum bautechnischen Procedere ist die Meinung von einem Fachmann, nämlich Dipl.-Ing. und Architekt Jochen Lange aus Ammersbek einzuholen, der diesbezüglich bereits in Vergangenheit einen entsprechenden und kostenlosen Vorschlag für die Stadt gemacht hat. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 10. September 2016

Buchhandlung Stojan: Linke Verkaufsveranstaltung im Marstall mit der Propagandistin Ursula Pepper (SPD)

Dass das sogenannte Kulturzentrum Marstall uns Bürgern nicht nur lieb, sondern vor allem auch teuer ist, zeigen die jährlichen Zuschüsse der Stadt, dazu dienend, die Ahrensburger Kultur am Leben zu erhalten. Und die Marstall-Betreiber dürfen das Gebäude sogar fremdvermieten, um Geld außerhalb der Kultur zu kassieren, sodass das Kulturzentrum auch ohne Kultur arbeitet, nämlich als Immobilien-Vermieter.

uuzzzzzz

aus: Lübecker Nachrichten online

Fremdvermietet wurde der Marstall in dieser Woche an die Ahrensburger Buchhandlung Stojan. (Welchen Preis der Bücherladen dafür gezahlt hat, weiß ich leider nicht.) Und die Buchhandlung machte dort eine Verkaufsveranstaltung für ein Buch des Politikers Gregor Gysi von der Partei Die Linke, die in Ahrensburg keine Rolle spielt. Und Gysi verkaufte im Marstall nicht nur sein Produkt, sondern auch sich selber, unterstützt sowohl von Monika Veeh auf ihrem Werbeportal als auch durch die Propagandistin Ursula Pepper (SPD) mit ihrer Moderation. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 30. April 2016

Stormarn-Beilage: Miras muntere Manipulation

Wenn man dem Hamburger Abendblatt aus der Vergangenheit glauben darf, dann hat die ehemalige Ahrensburger Bürgermeisterin Ursula Pepper (SPD) auf Lehramt studiert und ein paar Jahre lang an einer Hauptschule unterrichtet. Womit die Hauptschullehrerin die besten Voraussetzungn mitgebracht hat für das Amt einer Bürgermeisterin. 😉

Bildschirmfoto 2015-08-10 um 09.16.15Heute steht es in der Stormarn-Beilage aber anders. In ihrem Beitrag über alle ehemaligen Bürgermeister von Ahrensburg erklärt Mira Frenzel die Blaufrau zur „Germanistin“. Das klingt doch sehr viel anspruchsvoller als „Hauptschullehrerin“, finden Sie nicht?

Natürlich hätte Mira Frenzel die Hauptschullehrerin auch als Philologin bezeichnen können oder als Sprach- und Literaturwissenschaftlerin. Aber lassen wir das!

Und Mira fabuliert wieder mal munter drauflos, schreibt: „Auch Ahrensburgs zweite Bürgermeisterin ist wie ihre Vorgängerin Erika Keck eine Rekordhalterin: Ursula Pepper, geboren 1955 im niedersächsischen Oldenburg, ist die erste direkt gewählte Bürgermeisterin Schleswig-Holsteins. Zwölf Jahre lang leitete die Germanistin die Verwaltung der Schlossstadt.“

Warum ist Ursula Pepper eine „Rekordhaltertin“? Weil sie als erste Bürgermeisterin durch eine neue Gesetzgebung direkt gewählt wurde? Das kann mal wohl nicht als Rekordhaltung bezeichnen, denn ein Rekordhalter ist ein Champion, ein Sieger oder eine Siegerin. Und das lässt sich über Ursula Pepper ja nun wirklich nicht behaupten. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 10. August 2015

Wie der Michi seine Genossin Uschi in die Pfanne haut

Wir haben inzwischen erfahren, dass der zur Zeit noch amtierende Bürgermeister Michael Sarach (SPD) nach seiner ersten Amtsperiode zum zweiten Mal antreten will, um mit Unterstützung seiner Partei für weitere sechs Jahre im Rathaus zu sitzen, um dort aus dem Fenster zu gucken und zu beobachten, wie Autofahrer um einen Parkplatz kämpfen. Und viele Bürger fragen sich: Warum kandidiert der noch einmal? Nun hat Michael Sarach öffentlich gestanden: In seiner ersten Amtszeit konnte er noch gar keine Eigenleistungen erbringen.

Amtsübergabe: Uschi übergibt ihre Arbeit an Michi zum Abarbeiten!

Amtsübergabe: Uschi übergibt ihre unerledigte Arbeit an Michi zum Abarbeiten! (Foto: HDZ)

Wir lasen sein Bekenntnis in der Stormarn-Beilage und also lautend: „Meine ersten vier Jahre im Amt wurden geprägt von den Aufgaben, die noch aus der Ära meiner Vorgängerin stammten“. Was meint: Die Genossin Uschi hatte ihr damaliges Pensum noch gar nicht erledigt, als sie in Pension gegangen ist, sodass ihr Nachfolger das alles aufarbeiten musste. Was er bis heute nicht geschafft hat, denn siehe, lieber Bürger: Der Blaumann steht als Symbol immer noch auf dem Rondeel und glotzt vor sich hin!

Und nun? Was würde Michael Sarach tun, wenn er noch einmal für sechs Jahre gewählt wird? Klar, er müsste dann erst mal das alles aufarbeiten, was er an eigenen Aufgaben in der verflossenen Amtszeit nicht erledigen konnte, weil er doch erst mal abarbeiten musste, was die Blaufrau ihm auf dem Schreibtisch hinterlassen hat. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 31. März 2015