Schlagwort-Archiv: Ursula Pepper

Die Rote Uschi und die verschwundene Leihgabe – fast schon ein Krimi aus dem Rathaus vom Schilda des Nordens

Es war vor 15 Jahren, und zwar im damals noch nicht denkmalgeschützten Rathaus der altehrwürdigen Stadt Ahrensburg. Hier waren anno damals meine heutige Frau und ihr damaliger Verlobter hineingegangen, um im dortigen Standesamt den Bund der Ehe einzugehen, sprich das Aufgebot im dortigen Standesamt zu bestellen. Wir wurden von einer sehr freundlichen Standesbeamtin empfangen, die uns aber in einem weniger freundlichen Büro gegenübersaß. Unfreundlich schon allein deshalb, weil an der Wand ein Bild vom Ahrensburger Schloss hing, das zum einen recht düster war und zum anderen im Papier schon ziemlich wellig gewesen ist. Kurzum: Ein Bild, das dem Standesamt einer Schlossstadt nicht würdig ist.

Als Kunstfreund habe ich für Abhilfe gesorgt, indem ich am darauffolgenden Tag das nebenstehende Bild ins Standesamt getragen habe, und zwar in der Ausführung eines Fine-Art-Prints, nummeriert und signiert von Vladislav Stalmakhov, dem Künstler aus Belarus, der über die Grenzen seines Landes bekanntgeworden ist und das auch in Ahrensburg. Sein fröhliches Werk habe ich  gegen das traurige Bild ausgetauscht; und schon sah der Raum sehr viel freundlicher aus. Und geheiratet haben wir dann standesgemäß im Ahrensburger Schloss mit abendlicher Hochzeitsfeier im Restaurant Strehl. So weit, so gut.

Und dann hat sich die damalige Bürgermeisterin Ursula Pepper (SPD), genannt die Rote Uschi, bei mir gemeldet. Und die Genossin, der wir Ahrensburger den Blaumann alias „Muschelläufer“ zu verdanken hatten, die erklärte mir, dass ich mein Schlossbild umgehend wieder aus dem Standesamt abholen müsse, weil es Beamten verboten ist, Geschenke anzunehmen. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 14. August 2024

Was verbindet Ahrensburg mit Schmuddelfing?

In Schmuddelfing leben die Olchis, und zwar auf der dortigen Müllkippe. Die Olchis nach Ahrensburg gebracht hat schon im Jahre 2013 die Ex-Bürgermeisterin Ursula Pepper, die den Kindern in der KiTa Schulstraße bei einer Vorlesung aus einem Olchi-Buch vorgeführt hat: „Olchis lieben es, wenn es mieft, müffelt und furzt, wenn die gähnen, fallen Fliegen von den Wänden.“ Also genau das Richtige für die Erziehung unserer Kleinkinder zu hygienischem Verhalten. 😉

Und nun kommen die Olchis wieder nach Ahrensburg, und zwar zum „Schlosspark Kinosommer“, wo der Film gezeigt wird: „Die Olchis – Willkommen in Schmuddelfing“. Warum der Rotary Club Ahrensburg gerade diesen Film aus Schmuddelfing ausgesucht hat, wollen Sie wissen? Meine Vermutung: Weil es auch im Schilda des Nordens mieft und müffelt. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 17. August 2023

Wie Ahrensburger Stadtverordnete ticken: Wer den Blaumann kritisiert, ist ein Kunstfeind!

Über Geschmack kann man genauso wenig streiten wie über Kunst. Doch Menschen, die ein Kunstwerk nicht in ihrem städtischen „Wohnzimmer“ haben wollen, sind in den Augen des Ahrensburger Stadtverordneten Peter Egan (WAB) „kunstfeindlich“. Und mit Kunstwerk meint Egan den „Muschelläufer“ und zeigt damit an, dass er überhaupt nicht begriffen hat, worum es in der Diskussion um den Blaumann gegangen ist.

Zitate: Abendblatt Stormarn

Kunst entsteht in den Augen des Betrachters. Und weil Kunst multikulturell ist, kann heutzutage niemand mehr sagen, was Kunst ist oder ob das weg kann.

Aaaber: Wenn der Rotary-Club die Bürger gezwungen hat, ein Geschenk ohne vorherige Besichtigung und ohne Umtauschrecht zu akzeptieren und es auch noch verbindlich für rund 100 Jahre auf dem historischen Rondeel aufstellen zu lassen, dann wäre es doch wohl sinnvoll gewesen, die Einwohner von Ahrensburg vorher darüber abstimmen zu lassen, oder meinen Sie nicht…? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 5. Januar 2023

Rücktransport von Plastikmüll: Der Blaumann verlässt die Stadt Ahrensburg auf Nimmerwiedersehen

Im Dezember 2020 hatte die Stormarn-Redaktion vom Hamburger Abendblatt ihre Leser noch darauf hingewiesen, wie sie mit Spendengeldern dazu beitragen können, dass der „Muschelläufer“ wieder zurück aufs Rondeel kommt – siehe die Abbildung unten links! Aber die Leser wollten das offensichtlich nicht. Und so berichtet die Zeitung heute: „Umstrittene Skulptur: Überraschend: ‚Muschelläufer‘ verlässt Ahrensburg für immer“.

Was ist passiert? Passiert ist, dass die Stadt Ahrensburg und der Plastiker Martin Wolke sich geeinigt haben: Die Stadt bezahlt 2.000 Euro für den Abtransport der Figur, die zur Zeit auf dem Bauhof lagert und zurück zum Produzenten gebracht wird. Und damit ist die Sache ein für alle Male erledigt – jedenfalls für Ahrensburg. Und auch für mich, der ich im Jahre 2005 mit meiner Unterschriftensammlung die Sache in Gang gesetzt hatte. Genauso wie mit meiner CD „Der Blaumann von Ahrensburg“ – siehe die nachfolgende Abbildung rechts!

Nicht zu Ende dürfte die Posse für den Vater des „Muschelläufers“ sein. Ich bin mir absolut sicher: Wolke wird seine Schießbudenfigur restaurieren und dann einen Käufer finden. Vielleicht einen Privatmann, eine Firma oder eine Stadt oder Gemeinde am Meeresstrand. Denn nach der Reklame, die für diesen Alien gelaufen ist, dürfte die Statue überall für Publicity sorgen. Und meine Meinung war schon immer: Wo der Mann auf  der Schnecke hinpasst, da soll er auch stehen und bleiben bis dass Wind und Wetter ihn zerstören. Das ist dann die Gewalt der Natur. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 3. Januar 2023

Hände sprechen Bände: Däumchen drehen und Hand in der Hüfte

Das Markenzeichen von unserer ehemaligen Bundeskanzlerin war die Raute, die Angela Merkel mit ihren Händen immer wieder gern gezeigt hat. Und das Markenzeichen unseres derzeitigen Bürgermeisters? Das ist das Däumchendrehen, das er uns schon auf seinem Wahlplakat gezeigt hat, und dass sich fortsetzt, seitdem er im Rathaus ist – siehe die nachfolgenden Abbildungen!

Aber ich habe auch gesehen, dass der Bürgermeister seine Hände nicht nur im Schoß faltet, sondern dass er seine Hand auch einer Frau auf die Schulter legt, die er dabei in den Arm nimmt. Und diese Frau ist nicht Frau Boege, sondern diese Frau an der Seite unseres amtierenden Bürgermeisters ist bekannt als Blaufrau, weil sie dermaleinst den Blaumann aufs Rondeel geholt hatte. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 14. Oktober 2022

Tacheles: Die Verursacher des Ahrensburger Bürgerbegehrens saßen und sitzen im Denkmal am Rathausplatz

Das Thema Bürgerentscheid geht zur Zeit rum in Ahrensburg. Es geht ums JA oder NEIN der Einwohner, dass die Ahrensburger Innenstadt attraktiv und lebenswert sein soll – was im Grunde sowohl die JA- als auch die NEIN-Sager wollen, jedoch sehen sie es aus gegenteiligem Blickwinkel.

Über Einzelheiten der Aktion und ihre Beteiligten habe ich schon ausführlich auf Szene Ahrensburg berichtet. Heute füge ich hinzu, dass die Ursache der Auseinandersetzung einzig und allein im Rathaus von Ahrensburg zu suchen und zu finden ist, und zwar bei bei den dort jeweils amtierenden Bürgermeistern – siehe die Abbildungen! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 27. August 2022

Eine genossenschaftliche Werbung für den Amtsvorsitz im Rathaus – unterstützt von der Partei Die Linke

Jochen Proske, SPD, macht heute Werbung im Anzeigenblatt MARKT. Dort wirbt der Stadtverordnete für seinen Parteigenossen Eckart Boege, der als Bürgermeister für Ahrensburg kandidiert. Und hinter den sich auch die Partei Die Linke gestellt hat, sodass der Bürger damit doppelt Rot sieht.

Wohl gemerkt: Das Amt des Bürgermeisters ist kein politisches Amt, sondern wir wählen am Sonntag den Chef der Stadtverwaltung. Und da gibt es nicht den geringsten Grund, dass ein Bewerber einer politischen Partei angehören muss. Und mit  den beiden Amtsvorgängern im Ahrensburger Rathaus haben wir mit den Wahlempfehlungen der SPD keine guten Erfahrungen gemacht. Und ich bin mir ziemlich sicher: Hätte Michael Sarach seinen Hut ein drittes Mal in den Ring geworfen: Die SPD hätte ihn sich nicht aufsetzt. 😉 Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 13. Oktober 2021

Hier lesen Sie, warum ein/e zukünftige/r Bürgermeister/in der Stadt Ahrensburg wahrlich nicht zu beneiden ist

Vor ein paar Wochen traf ich einen Ahrensburger, der bestens dafür geeignet wäre, die Bürgermeisterschaft von Ahrensburg zu übernehmen. Als ich ihn darauf ansprach, grinste er und hob abwehrend die Hände. „Bürgermeister von Ahrensburg? Nie und nimmer würde ich mir das antun!“ Und der Mann ergänzte: „Stellen Sie sich vor, Sie sollen die Stelle eines Trainers in der 2. Bundesliga annehmen. Und Sie wissen, dass Sie im Spieler-Kader an entscheidenden Positionen nur Spieler zur Verfügung hätten, die nicht mal in einer Kneipenmannschaft mitkicken dürften, und Sie hätten keine Chance, kurzfristig neue Spieler zu verpflichten!“

Management by Bluejeans: An jeder Schwachstelle sitzt eine Niete

Dass der Mann völlig recht hat, ist mir durchaus bewusst. Das begann schon in der Roten Ära von Ursula „Uschi“ Pepper, einer Bürgermeisterin, die in zwölf Amtsjahren ein Management by Bluejeans hinterlassen hatte, will meinen: An jede Schwachstelle hatte sie eine Niete gesetzt. Und danach  übernahm der zur Zeit amtierende Bürgermeister ein ziemliches Häufchen Elend im Verwaltungsapparat und verschlimmbesserte die Sache auch noch.

Zuerst per Fehlgriff im wichtigen Bauamt mit der Architektin Angelika Andres, die dann als Stabsstellenleiterin abgeschoben wurde fürs Stadtmarketing, das es bis heute in Ahrensburg gar nicht gibt.  Und im Bauamt ersetzt wurde Angelika Andres durch Peter Kania, mit dem die Stadt meiner Meinung nach einen „Sozialfall mit Beamtenrecht“ an Land gezogen hat. Und was ich von Fabian Dorow – Stabsstelle Demografie und Presse, Inklusion, Teilhabe, Europa – halte, erfahren Sie, wenn Sie seinen Namen in die Suchmaske von Szene Ahrensburg eingeben. Aber ich kann mich ja auch irren, und Fabian Dorow ist der tüchtigste Mitarbeiter, der im Denkmal am Rathausplatz zu finden ist. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 11. September 2020

Wahnsinn: Ahrensburger Pop-Artist bietet der Stadt neues Kunstwerk für das Rondeel an – gratis!

Kein Thema hat in den letzten Tagen mehr Seitenaufrufe bei Szene Ahrensburg verursacht als das Thema „Muschelläufer“. Ein Grund, warum ich dieser Story auch weiterhin volle Aufmerksamkeit schenken werde. Und da passt es sich prima, dass ich Ihnen exklusiv eine neue Nachricht bringen kann und also lautend: Der Ahrensburger Pop-Artist Ron Simon möchte der Stadt Ahrensburg eine neue Skulptur für das Rondeel schenken, wenn die Stadt es ebenfalls möchte.

„Die Blaufrau in der Tonne“ auf dem Rondeel

Auf der nebenstehenden Abbildung sehen Sie die von Ron Simon geschaffenen Statue „Die Blaufrau in der Tonne“, die speziell für Ahrensburg und das Rondeel kreiert wurde. Der Gestalter erklärt sein Werk wie folgt:

Mit der „Blaufrau“ wird symbolisch festgehalten, wie die Stadt Ahrensburg schon seit vielen Jahren Jahren in die Tonne getreten wurde. Diese Frau war Bürgermeisterin von Ahrensburg in den Jahren 1998–2010. Mit ihrem Ausscheiden aus dem Amt hinterließ sie uns Bürgern nicht nur einen riesigen Schuldenberg, sondern sie hinterließ auch in der städtischen Verwaltung ein personelles Desaster, unter dem die Stadt noch heute zu leiden hat (Stichwort: Beamtenrecht). Diese Hinterlassenschaft hat nicht nur den heutigen Bürgermeister in seiner Amtsführung beeinträchtigt, sondern die Vergangenheit wird auch noch Folgen haben für die Zukunft und den nächsten Rathaus-Chef bzw. die Chefin. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 9. Juni 2020

Zwei Genossen im Marstall zum Thema Rechtspopulismus

Im 3. Buch Abendblatt informiert uns Harald Klix, dass morgen ein „Experte“ nach Ahrensburg in den Marstall kommt und den Bürgern erklären will, „warum die Rechten stark sind“. Der Experte ist Prof. Frank Decker, der ein Buch geschrieben hat mit dem Titel: „Rechtspopulismus in Europa“, das aber noch nicht erschienen ist, sodass die Promotion für das Buch vor seiner Veröffentlichung erfolgt.

Betrag aus 3. Buch Abendblatt in Ölfarbe nachgemalt

Wer den Artikel in der Stormarn-Beilage liest, der erfährt, dass der Mann als Professor für Politikwissenschaft an der Universität Bonn lehrt. Ich wollte mir deshalb den Termin schon notieren, doch als ich die Information bis zum Ende gelesen hatte, erfuhr ich: „Die frühere Bürgermeisterin Ursula Pepper moderiert den Abend“. Und da sah ich sofort ein rotes Tuch, denn es ist kein Geheimnis, dass die Blaufrau der SPD angehört und als Bürgermeisterin von Ahrensburg keine guten Erinnerungen bei mir hinterlassen hat.

Ich googelte daraufhin Professor Frank Decker und erfuhr: Der Mann ist nicht nur SPD-Mitglied sondern auch Wahlhelfer gewesen bei der Europawahl 2004 für den damaligen Spitzenkandidaten Martin Schulz (SPD). Und schon war mein Interesse an seinem Vortrag auf dem Nullpunkt. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 12. November 2019