Schlagwort-Archiv: Hamburger Abendblatt

Frage an Abendblatt-Leser: Interessiert es Sie mehr, was in Reinbek vor sich geht, als das, was in Ahrensburg passiert?

Auf der Homepage der Kreisverwaltung Stormarn lesen wir: „Der Kreis Stormarn umfasst insgesamt 55 Kommunen unterschiedlicher Größenordnung. Es gibt neben den 6 selbstverwalteten Städten auch 4 ‚amtsfreie Gemeinden‘, die ebenfalls eigene Verwaltungen eingerichtet haben, aber (noch) nicht die Größe einer Stadt aufweisen.“

 Früher gab es in Ahrensburg mal die Ahrensburger Zeitung. Die berichtete, wie der Name schon sagt, hauptsächlich aus Ahrensburg. Und aus der Ahrensburger Zeitung wurde im Laufe der Jahre das 3. Buch Abendblatt. Das ist die Stormarn-Beilage in der Zeitung, wo aus und über die Städte und Gemeinden im Kreis Stormarn berichtet wird.

Die größte Stadt im Kreis Stormarn ist bekanntlich Ahrensburg. Und ich habe mir einmal den „Spaß“ gemacht und sämtliche Berichte und Meldungen, die heute im 3. Buch Abendblatt zu finden sind, nach dem Ort der Ereignisse angeschaut – siehe die Abbildung! Die größte Stadt im Kreis Stormarn kommt dort in der Berichterstattung nur am Rande vor, und zwar im Rahmen eines Überfalls – siehe obige Abbildung rechts unten! Und in der Terminspalte ist u. a. auch Ahrensburg erwähnt. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 14. Oktober 2019

Wort zum Sonntag: Wo bleibt der Superstar der Kirche?

Der Aufmacher vom 3. Buch Abendblatt ist an diesem Wochenende überschrieben mit der Schlagzeile: „Unsere Kirche hat ein echtes Imageproblem“. Und groß im Bilde sehen wir Pastor Steffen Paar aus Sülfeld, wie dieser das Image der Kirche an seinem Waschbecken aufpoliert. Und der Geistliche trägt ein blaues Comic-Hemd mit einem S auf der Brust. S wie Supermann. Meine Frage: Warum trägt der Mann kein Hemd mit einem G wie Gott? Oder mit den Buchstaben JCS, was meint: Jesus Christ Superstar…?!

Symbolbild vom Image der Kirche

Dass die Kirche einen Superstar benötigt, der für eine Reformation sorgt wie dermaleinst Martin Luther es getan hat, ist offenkundig. So, wie auch jede Partei einen Superstar braucht, um Wählerstimmen zu bekommen. Und die Sportstadien und andere Arenen wären ohne Superstars so leer wie heutzutage die Kirchenbänke. 

Dazu braucht die Kirche kluge Pastoren (m, w.,d), die in spannender Predigt die Worte der Bibel mit Gleichnissen in die heute Zeit bringen, damit die Menschen auf der Kirchenbank sich auch angesprochen fühlen und sich in den Worten der Heiligen Schrift selbst erkennen und daraus Kraft, Trost und Hoffnung schöpfen, und zwar für alle Lebenslagen.

Die Kirche braucht außerdem eine Reform ihres Gesangbuches, dessen Lieder zum großen Teil aus dem Mittelalter stammen mit primitiven Texten und Worten, die kein Mensch heute mehr versteht. Erste und gute Ansätze dazu gibt es ja schon seit längerer Zeit. Und der Gedanke, wie er in dem Abendblatt-Bericht geäußert wird, dass die Musik nicht nur von einer Orgel kommen muss, ist ein Gedanke in die richtige Richtung. Denn Orgelmusik findet man höchst selten in der aktuellen Hitparade. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 13. Oktober 2019

Heiße Luft in kleinen Dosen: Wie Tick, Trick und Track das Stadtmarketing von Ahrensburg thematisch mit Pflanzkübeln dekorieren wollen

Die Namen Tick, Trick und Track stehen hier als Pseudonyme für drei Stadtverordnete, die sich heute im 3. Buch Abendblatt präsentieren als Vertreter von CDU, Grünen und WAB. Und das Trio äußert seine Vorstellungen für ein Stadtmarketing von Entenhausen Ahrensburg. Das 3. Buch Abendblatt, die Stormarn-Beilage, liegt meinem Abendblatt von heute nicht bei. Wahrscheinlich gab’s gestern wieder mal Streik im Druckgewerbe. Oder hat ein Panzerknacker diesen Teil aus meiner Zeitungsrolle gestohlen? Aber der Blogger ist ja Doppel-Abonnent und kann den Stormarn-Teil auch online einsehen.

Bildmontage frei nach Abendblatt

Tick, Trick und Track präsentieren heute „neue Pläne für ein Stadtmarketing“. Zum Beispiel erfährt der Leser den neuen Plan, dass die Zukunft von Ahrensburg unterirdisch sein muss, was bedeutet, die Autos sollen aus der Innenstadt „verschwinden“, und zwar in einer Tiefgarage unter dem Stormarnplatz. Eine gute Idee, auf die ich nie gekommen wäre.

Und wir lesen weiter im Text: „Die Fraktionen haben sich weitere Projekte überlegt, mit denen der Handel gestärkt werden könnte. Dazu zählt ein Lieferservice als zusätzlicher Komfort. ‚Wenn jemand zum Beispiel eine schwere Mikrowelle kauft, könnte ihm diese zum Auto oder nach Hause gebracht werden‘, sagt Egan.“ Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 11. Oktober 2019

Redaktionsleiter in Groß-Flottbek und Wentorf in Stormarn

Am heutigen Tage gab es noch zwei fürchterliche Unfälle. Nicht nur hat eine 83-Jährige das Gas mit der Bremse verwechselt und ist in die Auslage eines Blumenladens gefahren, sondern die Redaktion vom 3. Buch Abendblatt hat sich wieder einmal total verfahren und hat das Herzogtum Lauenburg mit dem Kreis Stormarn verwechselt. Und so ist es auch noch zu einem redaktionellen Unfall gekommen mit einem irren Symbolbild, das nicht vom Unfallort in Wentorf stammt sondern aus dem Archiv von dpa.

Wentorf in Stormarn (Abbildung. frei nach Abendblatt Online)

Man fragt sich, warum in der Stormarn-Beilage vom Hamburger Abendblatts immer wieder aus Wentorf berichtet wird, das doch gar nicht in Stormarn liegt. Genauso könnte die Redaktion auch aus Groß-Flottbek berichten. Oder zum Beispiel aus Quakenbrück im Landkreis Osnabrück in Niedersachsen.

Das lässt in mir wieder einmal die Vermutung aufkeimen, dass man die Stormarn-Ausgabe auch in dem benachbarten Kreis verbreiten möchte, damit die Auflage irgendwie gehalten werden soll. Denn wir wissen ja, dass die Zahl der verkauften Exemplare von Quartal zu Quartal nach unten geht. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 10. Oktober 2019

Hätten Sie das gedacht: „Täter sind schwer zu fassen“?!

Im Bilde sehen Sie zwei Zeitungsseiten, die ich aus Urheberrechtsgründen verfremdet habe. Beide Seiten stammen aus dem 3. Buch Abendblatt, die linke ist vom 1. Oktober 2019, die rechte von heute, also vom 9. Oktober 2019. Dazwischen liegen demzufolge acht Tage. Und das Thema ist hier wie dort Einbrüche in Schulen.

Abbildung (verfremdet) aus Abendblatt

Auf der linken Zeitungsseite sehen Sie dazu ein großes Foto mit einer Schulleiterin und ihrer Stellvertreterin hinter der zerstörten Tür. Und darunter ein kleines Foto mit der Schulleiterin am Schreibtisch im Chaos.

Auf der rechten Seite sehen wir dasselbe Foto mit der Schulleiterin am Schreibtisch im Chaos, diesmal in Großaufnahme. Und ein Foto im Kleinformat von der zerstörten Tür ohne die Schulleiterin und ihre Stellvertreterin.

Die Überschrift am heutigen Tage lautet: „Schuleinbrüche: Die Täter sind schwer zu fassen“. Donni, donni aber auch, denkt sich dabei der Leser, was für eine interessante Nachricht! Hatten wir bis gestern noch gedacht, dass nur die Tat unfassbar ist und die Täter leicht zu fassen sind. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 9. Oktober 2019

Nachrichten & Notizen: Wachstum beendet, Kinderfest frühzeitig angezeigt und wer raucht, ist ein Kamel

Hier drei Nachrichten vom heutigen Tage. Die erste Meldung kommt allerdings nicht aus Ahrensburg. Und auch nicht aus dem Kreis Stormarn, sondern aus dem Herzogtum Lauenburg, nämlich aus Wentorf. Und diese Gemeinde liegt nach der Online-Berichterstattung vom Hamburger Abendblatt in Stormarn – siehe die (aus Urheberrechtsgründen verfremdete) Abbildung!

Aber nicht die Verlegung des Ortes Wentorf ist bemerkenswert, denn Vergeichbares gibt es in der Stormarn-Redaktion ja am laufenden Band. Sondern die Meldung als solche ist bemerkenswert. Denn: Wentorf hat gebaut und erklärt öffentlich, dass es das letzte Neubaugebiet ist, das dort entsteht.

Wir Ahrensburger lesen und staunen: „Mit ‚Lange Asper‘ wurde das letzte große Baugebiet für Wentorf fertiggestellt. Die Infrastruktur lässt weiteres Wachstum nicht zu.

Und was lasen wir an gleicher Stelle am 30.04.18? Dort erzählte Ralph Klingel-Domdey seinen  Lesern: „Kiel fordert mehr Bauflächen: Jetzt muss Ahrensburg liefern“. Und weiter im Wortlaut: „Innenministerium informiert Politik und Verwaltung über Vorgaben zum Flächennutzungsplan. Fehler können für die Stadt teuer werden.“ Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 8. Oktober 2019

Zuerst ein mutmaßlicher Mörder, dann ein Motorradunfall

Um das Hamburger Abendblatt zu lesen, bezahle ich pro Quartal 143.70 Euro. Und weil ich auch aktuell informiert sein möchte speziell über das, was in Ahrensburg und dem Kreis Stormarn passiert, löhne ich dafür noch einmal 14,70 Euro an den Verlag. Und meistens, wenn ich Stormarn-Online aufmache, fühle ich mich veräppelt. Weil das Aktuelle auf dem Portal zumeist Verkehrsunfälle sind und Einbrüche und andere Delikte.

Abb. frei aus HA Stormarn Online

Heute entdeckte ich ein Foto, wie Polizisten gerade eine Person festnehmen. Überschrift: „Polizei fasst mutmaßlichen Mörder aus Dänemark“. Ich wollte natürlich wissen, was das mit Stormarn oder speziell mit Ahrensburg zu tun hat und fand folgende Hinweise, die auf die Örtlichkeit des Falles hinweisen:

„Der Mann soll vor einer Woche seine Frau im dänischen Hillerød (Seeland) ermordet haben. Nun wurde der mutmaßliche Mörder in Deutschland festgenommen. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 7. Oktober 2019

3. Buch Abendblatt: Heute (fast) auf einer Linie mit Szene Ahrensburg!

Ganz ehrlich: Bitte lesen Sie heute das Hamburger Abendblatt und dort das 3. Buch, wo es primär um Ahrensburg geht! Ich habe drei Beiträge gelesen und hatte fast schon gedacht, ich bin auf Szene Ahrensburg gelandet! Denn wer Szene Ahrensburg liest, der weiß: Ich bin die lauteste Stimme in der Stadt, die seit Jahren eine Neuorganisation des Wochenmarktes fordert. Und noch bevor der ATSV mit seinem Wunsch, die Sportplätze zum Beimoor zu verlegen, an die Öffentlichkeit gegangen ist, habe ich diese Idee vehement auf Szene Ahrensburg vertreten. So wie ich es war, der als erster gefordert hatte, den Stormarnplatz als Parkplatz zu verwenden, nicht zuletzt deshalb, damit auch der Rathausplatz neu gestaltet werden kann.

Abbildungen frei aus Abendblatt

Und das, was bislang keine erkennbare Unterstützung von der Redaktion des 3. Buches Abendblatt erfahren hat, hat heute im Kommentar von Ralph Klingel-Domdey eine positive Wendung gefunden, jedenfalls was die Sportplätze betrifft. Der Schreiber schließt sich meinen Vorstellungen zur Verlegung dieser Sportplätze aus der Innenstadt an. (Nur seine Meinung zum Kino, von dem er immer noch glaubt, dass die meisten Bürger es wollen, teile ich nicht und behaupte: Ein Kino mit fünf Vorführsälen für 700 Besucher samt Parkplätzen ist Utopie und wird es in der Bahnhofstraße niemals geben.)

Wie kommt dieser plötzliche Umschwung bei der Redaktion vom 3. Buch Abendblatt? Bei den Sportplätzen war es mit Sicherheit so: Man hatte die Leser aufgerufen, ihre Meinung zu schreiben. Und diese Meinung ist offensichtlich pro Sportpark am Beimoor ausgefallen, und zwar sehr eindeutig. Und keine Redaktion würde es wagen, auf Dauer gegen die Meinung ihrer Leser zu schreiben. Genauso, wie es keine Partei in Ahrensburg wagen kann, gegen die Meinung ihrer Wähler zu verfahren, denn das wäre tödlich bei kommenden Wahlen. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 5. Oktober 2019

Wo keine Südtangente entstehen darf, dort dürfen auch keine neuen Gleise verlegt werden

Der Aufmacher vom 3. Buch Abendblatt lautet heute: „Ahrensburg Politik beerdigt die Südtangente“. So behauptet es Auto Lutz Kastendieck, der in seinem Bericht erklärt, wer bzw. was „Ahrensburger Politik“ ist, nämlich einzig und allein der Bau- und Planungsausschuss, der den CDU-Antrag mehrheitlich abgelehnt hat. Dieser Ausschuss aber kann nur eine Vorentscheidung treffen, weil die endgültige Entscheidung von der Stadtverordneten-Versammlung getroffen wird.

Abb. frei nach Abendblatt + Kammmolch

Wenn etwas „beerdigt“ wird, meine lieben Mitbürger, dann ist es tot und kann nicht mehr zu neuem Leben erweckt werden. Jedenfalls nicht zu einem irdischen Leben. In dem Bericht der Zeitung steht am Ende jedoch: „So bleibe als einziger Hoffnungsschimmer die Überarbeitung des Flächennutzungsplans, der im Frühjahr nächsten Jahres ansteht. Da werde das Thema wieder eingebracht.“

Das bedeutet: Die Südtangente ist noch nicht beerdigt, weil sie noch nicht mausetot ist. Höchstens scheintot. Es besteht folglich Hoffnung. Und deshalb ist die Schlagzeile über diesem Beitrag etwas voreilig formuliert. Was ja beim 3. Buch Abendblatt öfter mal der Fall ist, wenn es um politische Entscheidungen geht, die von der Redaktion gern vorweggenommen weden. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 4. Oktober 2019

Zuerst hat der Mensch den Molch geschützt. Und nun schützt der Molch die Menschen.

Im Hamburger Abendblatt war am vergangenen Montag zu lesen: „Bau der neuen S-4-Trasse könnte schon 2020 beginnen“. Wohlgemerkt: „könnte“, also Konjunktiv. Genauer: Konjunktiv II. Und der wird auch als Irrealis bezeichnet, denn er ist der Modus des irrealen Wunsches, einer als unwirklich hingestellten Aussage.

Nach dem besagten Konjunktiv-Beitrag von vorgestern ist heute im Stormarn-Teil derselben Zeitung ein großer Beitrag erschienen mit der Überschrift: „Naturschützer wollen gegen S 4 klagen“. Das wurde auf der Veranstaltung der „Bürgerinitiative an der Bahnstrecke Hamburg_Lübeck e. V.“ erklärt von Rolf de Vries vom Verein Jordsand. Und der Naturschützer hat dazu über den Schutzstatus vom Kammmolch und anderen Tieren im Naturschutzgebiet Tunneltal berichtet.

Auf der Nabu-Website lesen wir über den Schutzstatus des Kammmolches: „Europaweit geschützt nach der FFH Richtlinie und ‚streng geschützt’ nach Bundesnaturschutzgesetz. Streng geschützte Arten dürfen nicht gefangen, verletzt oder getötet werden. Außerdem ist es verboten, sie durch Aufsuchen ihrer Lebensstätten zu beunruhigen.“ Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 2. Oktober 2019