Zuerst ein mutmaßlicher Mörder, dann ein Motorradunfall

Um das Hamburger Abendblatt zu lesen, bezahle ich pro Quartal 143.70 Euro. Und weil ich auch aktuell informiert sein möchte speziell über das, was in Ahrensburg und dem Kreis Stormarn passiert, löhne ich dafür noch einmal 14,70 Euro an den Verlag. Und meistens, wenn ich Stormarn-Online aufmache, fühle ich mich veräppelt. Weil das Aktuelle auf dem Portal zumeist Verkehrsunfälle sind und Einbrüche und andere Delikte.

Abb. frei aus HA Stormarn Online

Heute entdeckte ich ein Foto, wie Polizisten gerade eine Person festnehmen. Überschrift: „Polizei fasst mutmaßlichen Mörder aus Dänemark“. Ich wollte natürlich wissen, was das mit Stormarn oder speziell mit Ahrensburg zu tun hat und fand folgende Hinweise, die auf die Örtlichkeit des Falles hinweisen:

„Der Mann soll vor einer Woche seine Frau im dänischen Hillerød (Seeland) ermordet haben. Nun wurde der mutmaßliche Mörder in Deutschland festgenommen.

Die Beamten nahmen den Mann im Bereich Kupfermühle fest. Der 63-Jährige sitzt nun im Gefängnis in Flensburg.

Der Generalstaatsanwalt in Schleswig prüft derzeit die Auslieferung nach Dänemark, teilte die Polizei mit.“

Postskriptum: Okay, gerade hatte ich diesen Block-Eintrag verfasst, da war die Meldung auf Stormarn-Online auch schon ausgetauscht. Stattdessen finde ich nun die Meldung, dass ein Motorradfahrer aus Hamburg bei Wildunfall schwer verletzt wurde. Dazu ein schickes Foto von einem Tatü-tata-Auto aus dem Archiv.  Und um solche spannenden Informationen in Wort und Bild aktuell zu bekommen, bezahle ich natürlich gern 14,70 Euro. Man gönnt sich ja sonst nix.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 7. Oktober 2019

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