Ich habe nicht nachgezählt, wie häufig ich schon in den vergangenen Jahren darauf hingewiesen habe, dass die Fassaden der historischen Ahrensburger Gottesbuden beiderseits der Schlosskirche in einem Zustand sind, der gottserbärmlich ist – siehe die Abbildungen! Verantwortlich dafür ist die Evangelisch-Lutherische Kirche, der ich angehöre und mich deshalb fremdschäme. Und nicht weniger verantwortlich für Kulturdenkmäler der Stadt ist auch die Stadt Ahrensburg, deren Bürgermeister bei seiner Vereidigung nicht auf Gottes Hilfe vertraut hat.
Und was macht die Kirche? Die Kirche macht ein Sommerfest. Und wenn Sie sich die „Herzliche Einladung“ im Kirchenblatt anschauen, dann sehen Sie, dass die Schlosskirche dort aus ungewöhnlicher Perspektive abgelichtet ist, sodass die Gottesbuden nicht zu erkennen sind.
Ja, ein Sommerfest hinter verdreckten Fassaden – dafür hat die Kirche nicht nur Zeit sondern auch Mittel. Aber für zwei Eimer weiße Fassadenfarbe, dafür reicht es natürlich nicht. Ergo: Lieber Feste feiern als feste arbeiten.











